„Dann könnte es etwas werden“
Sogar Uli Hoeneß lobt nun Julian Nagelsmann
Die DFB-Elf zeigt bei der WM bisher enthusiastische Auftritte. Selbst der gefühlte Chef-Kritiker des FC Bayern zeigt sich angetan – und lobt Nagelsmann.
Update, 22. Juni, 9.00 Uhr: Dieser WM-Ticker endet an dieser Stelle. Weitere News zur Weltmeisterschaft gibt es fortan hier.
Update, 22. Juni, 7.57 Uhr: Acht DFB-Spieler warten noch auf ihren ersten Einsatz bei der WM 2026. Bundestrainer Julian Nagelsmann könnte im dritten Gruppenspiel gegen Ecuador rotieren. Hier alle Infos über die kniffligen Startelf-Fragen.
Update, 22. Juni, 7.09 Uhr: Hae-Lin Choi von der Organisation „Hands off New York“ beschreibt das Vorgehen der ICE-Agenten während der WM. Und ruft insbesondere den DFB auf, seiner Verantwortung gerecht zu werden.
Update, 22. Juni, 6.30 Uhr: Uli Hoeneß verteilt eher unerwartetes WM-Lob an Julian Nagelsmann. Nach dem 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste schwärmte der Bayern-Ehrenpräsident am Rande eines Basketball-Matches: „Wenn der Trainer immer so gut austauscht wie gestern, dann könnte es etwas werden.“ Vor dem Turnier hatte Hoeneß Nagelsmann noch mangelnde Kritikfähigkeit vorgeworfen.
Update, 22. Juni, 5.53 Uhr: Riesen-Diskussion nach dem 2:2 zwischen Uruguay und Kap Verde: Vor dem 1:1-Ausgleich ging Kap Verdes Arcanjo verletzt zu Boden. Uruguays Federico Viñas eilte herbei, um dessen Bein zu dehnen. Doch als die Urus angriffen, ließ Viñas das Bein fallen, sprintete in den Strafraum und band Verteidiger, während Araújo einköpfte. Im Netz wird über die Aktion gestritten: Unsportlich oder eiskalt clever? ARD-Expertin Almuth Schult meint: „Bisschen selber schuld.“ Kap Verde hatte zuvor zweimal die Chance, den Ball ins Aus zu spielen.
Update, 22. Juni, 5.05 Uhr: Ägypten schlägt Neuseeland mit 3:1. Die „All Whites“ träumten nach der glücklichen Halbzeitführung durch Finn Surman von der Sensation, doch nach dem Seitenwechsel zeigte Ägypten sein wahres Gesicht. Mostafa Zico knackte per Kopf den Riegel (57‘), ehe Superstar Mohamed Salah mit einem feinen Schlenzer das Spiel komplett drehte. Trézéguet besorgte nach einer Salah-Ecke den 3:1-Endstand. Das ist übrigens der allererste Sieg in Gruppe G – bisher ging dort jedes Spiel mit einem X aus.
Update, 22. Juni, 4.43 Uhr: 8 Minuten vor dem Schluss der regulären Spielzeit erhöht Trézéguet auf 3:1 für Ägypten. Die Pharaonen zeigen Neuseeland, dass auch sie Standardtore können. Mohamed Salah zirkelt eine Ecke von der linken Seite halbhoch auf den ersten Pfosten. Dort stiehlt sich Trézéguet blitzschnell davon und lenkt die Kugel mit einem spektakulären Kopfball auf Hüfthöhe in Richtung Gehäuse. Keeper Max Crocombe ist aus fünf Metern völlig machtlos – der Ball schlägt unhaltbar im kurzen Eck zur Vorentscheidung ein.
Update, 22. Juni, 4.30 Uhr: Die Pharaonen führen mit 2:1. Über die rechte Seite zieht das Team von Hossam Hassan das Tempo an. Mohamed Salah tankt sich per feinem Doppelpass mit Mostafa Zico in den Strafraum und verschafft sich den nötigen Platz. Im Fallen zieht der Superstar aus halbrechter Position und 13 Metern ab – sein präziser Schuss schlägt unhaltbar für Max Crocombe im langen Eck ein.
Update, 22. Juni, 4.20 Uhr: Ausgleich für Ägypten! Der afrikanische Vertreter dreht nach der Pause mächtig auf und belohnt sich in der 58. Minute für den Dauerdruck. Mohamed Hany pflückt den Ball auf dem rechten Flügel stark herunter, schaut kurz hoch und schlägt eine präzise Flanke nach innen. Im Zentrum pennt die neuseeländische Abwehr komplett: Mostafa Zico steht acht Meter vor dem Tor völlig blank und wuchtet das Leder per Kopf zentral auf den Kasten. All-Whites-Keeper Max Crocombe ist zwar noch mit den Fingerspitzen dran, kann den verdienten 1:1-Ausgleich aber nicht mehr verhindern.
Update, 22. Juni, 3.55 Uhr: Halbzeit in der WM-Partie! Neuseeland führt überraschend mit 1:0 gegen Ägypten. Nachdem das Spiel nach munterem Beginn abflachte, nutzte Finn Surman einen Eckball zur Führung. Die Pharaonen um Superstar Mohamed Salah übernahmen danach zwar das Kommando, agierten im letzten Drittel aber viel zu ideenlos und ohne Tempo. Die neuseeländische Führung ist zwar glücklich, aber nicht unverdient. Von Ägyptens Trainer Hossam Hassan muss nach der Pause deutlich mehr Präzision gefordert werden.
Update, 22. Juni, 3.17 Uhr: Die erste Ecke im Spiel bringt auch die Führung! Die „All Whites“ schocken Ägypten und gehen im WM-Duell in der 14. Minute in Führung. Nach einem präzisen Eckball von der Außenbahn steigt der neuseeländische Angreifer im Strafraum am höchsten auf und drückt den Ball unhaltbar über die Linie. Die ägyptische Defensive zeigte sich in dieser Szene völlig unsortiert. Für den Außenseiter ist es ein historischer Moment, während Ägypten nun unter riesigem Druck steht und die Offensive komplett öffnen muss.
Update, 22. Juni, 3.15 Uhr: Argentiniens Enzo Fernández erinnert sich vor dem Österreich-Kracher an seinen viralen Facebook-Brief von 2016, als er den zurückgetretenen Lionel Messi zum Weitermachen anflehte: „Spiele aus Spaß, Lionel.“ Messi kehrte zurück – und wurde 2022 mit Fernández Weltmeister. Heute schwärmt der Chelsea-Star vor dem Duell im Dallas-Stadion über sein Idol: „Heute bräuchte ich Bücher, um auszudrücken, was wir gemeinsam erlebt und was ich von ihm gelernt habe.“
Update, 22. Juni, 3.01 Uhr: Das letzte Spiel der heutigen Nacht, danach geht es wieder um 19 Uhr weiter, wurde soeben angepfiffen. Vielleicht bekommt man das erste Mal KEIN Unentschieden in der Gruppe G zu sehen. Alle Tore und wichtigen Aktionen zwischen Neuseeland und Ägypten, lest ihr hier im WM-Ticker.
Update, 22. Juni, 2.15 Uhr: Was für ein Krimi in Miami: Kap Verde holt beim 2:2 gegen den Favoriten Uruguay den ersten WM-Punkt ihrer Historie. Pina schoss den Außenseiter in Front, ehe Uruguay die Partie in einer wilden Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Maxi Araújo drehte. Kap Verde bewies aber Moral und glich nach der Pause aus. Für Uruguay könnte dieser eine Zähler vor dem Gruppenshowdown gegen Spanien zu wenig sein.
Update, 22. Juni, 1.55 Uhr: Nach der 0:3-Auftaktpleite Algeriens gegen Argentinien (Dreierpack Messi) steht Keeper Luca Zidane in der Kritik. Nationaltrainer Vladimir Petkovic bricht nun eine Lanze für den Sohn von Zinédine Zidane: „Jeder hat das Recht, Fehler zu machen. Ich bin von seinen Fähigkeiten überzeugt.“ Kritik aus dem Netz blendet der Coach komplett aus: „Ich lese nichts. Ich habe kein Social Media.“
Update, 21. Juni, 23.52 Uhr: Um Mitternacht startet auch das dritte Spiel des heutigen Spieltags. In WM-Gruppe H trifft Uruguay auf Kap Verde. Während der zweimalige Weltmeister von 1930 und 1950 im ersten Spiel gegen Saudi-Arabien ein enttäuschendes 1:1 erlebte, durfte sich der WM-Neuling über ein sensationelles 0:0 gegen Spanien freuen. Hier geht es zum Liveticker.
Update, 21. Juni, 23.17 Uhr: Nun ist auch das zweite Spiel des Sonntags vorbei. In Los Angeles trennten sich Belgien und der Iran am Ende torlos mit 0:0. Mit bisher drei Unentschieden in drei Spielen der WM-Gruppe G ist damit im Kampf um das Sechzehntelfinale noch alles offen.
Update, 21. Juni, 22.38 Uhr: Die WM-Teilnahme des Senegals schreibt nicht nur sportliche Schlagzeilen. Nach dem aberkannten Titel beim Afrika-Cup hat der Verband fast ein halbes Jahr später immer noch nicht die Prämien an seine Spieler ausgezahlt. Die Senegal-Profis beschweren sich zudem über das schlechte Hotel-Essen und bestellen nur noch. Ah ja, und Trainer Pape Thiaw ist seit Februar ohne Vertrag an der Seitenlinie unterwegs. Laut dem Coach soll sich dieses Problem nun jedoch behoben haben.
Update, 21. Juni, 21.59 Uhr: Nach dem vorzeitigen Gruppensieg und dem 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste ist die Stimmung im deutschen nTeam top. Da darf im Training auch mal ein wenig Spaß gemacht werden. Während Undav das Hochhalten in vollen Zügen genießt, muss sich Leweling den ein oder anderen Ohrenschnipser abholen.
Update, 21. Juni, 21.20 Uhr: Beim Sieg der deutschen Mannschaft gegen die Elfenbeinküste am gestrigen Abend wurde Deniz Undav mit seinem Doppelpack beim 2:1-Sieg zum Matchwinner. Nicht weniger wichtig war jedoch auch die irre Rettungsaktion von Leon Goretzka. Mit einem Vollsprint über das ganze Feld klärte der Bayern-Star den Ball in letzter Sekunde im eigenen Strafraum und verhinderte damit die Führung für die Ivorer.
Update, 21. Juni, 20.32 Uhr: Spanien hat nach dem enttäuschenden 0:0 zum WM-Auftakt gegen Kap Verde ein Ausrufezeichen gesetzt. Gegen Saudi-Arabien brannten die Spanier vor allem in Durchgang eins ein Offensiv-Feuerwerk ab und entschieden das Spiel komfortabel mit 4:0 für sich. Beim zweiten Spiel des heutigen Tages trifft nun Belgien um 21 Uhr auf Iran. Hier geht es zum Liveticker.
Update, 21. Juni, 19:45 Uhr: Englands Mittelfeldspieler Declan Rice hat die vergangenen sechs Monate stets trotz einer Oberschenkelverletzung gespielt. Das hat der Arsenal-Profi vor Englands Duell mit Ghana gegenüber ITV verraten. Auch im ersten WM-Spiel gegen Kroatien habe ihn die Verletzung beeinflusst, sie sei der Grund gewesen, warum er in der 72. Minute ausgewechselt wurde. Für das kommende Spiel sei er allerdings „bereit und fit.“
Update, 21. Juni, 19:10 Uhr: Bayern-Star Michael Olise hat einen äußerst überzeugenden ersten Auftritt bei der WM gezeigt. Beim 3:1-Sieg der Franzosen gegen den Senegal legte er zwei Tore auf. Auffällig war, dass Olise dabei in einer anderen Rolle spielte. Für die Équipe Tricolore läuft Olise zentraler auf. Eine Neuerung, die ihm gefällt. „Diese Rolle bietet mehr Freiheit. Dort habe ich als Jugendspieler gespielt. Deshalb fühlt sie sich für mich am natürlichsten an.“ Ein Wink an Bayern-Trainer Vincent Kompany?
Update, 21. Juni, 18:50 Uhr: Die verpflichtenden Trinkpausen bei dieser WM sind für viele Fans ein Ärgernis. Und auch Uruguays Trainer Marcelo Bielsa kann ihnen nichts abgewinnen. „Sie bringen nichts und nehmen dem Fußball viel weg. Ich möchte nur sagen, dass der Fußball vor dieser Entscheidung einen bestimmten Charakter hatte, jetzt hat er einen anderen“, wird der Argentinier unter anderem von der L’Équipe zitiert. Damit widerspricht Bielsa auch einigen Amtskollegen. Unter anderem hatten sich Julian Nagelsmann und Ralf Rangnick positiv über die Trinkpausen geäußert.
Update, 21. Juni, 18:24 Uhr: Und der dritte Streich folgt zugleich! Mikel Oyarzabal legt drei Minuten nach seinem ersten Tor das zweite nach: 3:0 für Spanien. Der Europameister zeigt, warum er als Top-Favorit gilt.
Update, 21. Juni, 18:21 Uhr: Traumstart für Spanien: Nach dem müden 0:0 gegen Kap Verde zeigt die Furia Roja gegen Saudi-Arabien wieder ihr bekanntes Gesicht. Nach 21 Minuten steht es bereits 2:0. Lamine Yamal und Mikel Oyarzabal haben die Treffer besorgt. Mehr Infos im Liveticker.
Update, 21. Juni, 17:50 Uhr: Um 18 Uhr tritt Spanien zum zweiten Gruppenspiel gegen Saudi-Arabien an. In der Vorberichterstattung von Magenta TV kommt Jürgen Klopp aus dem Schwärmen über einen spanischen Star nicht heraus: Pedri. „Er ist unglaublich. Er ist wie die Wiedergeburt von Iniesta und Xavi in einer Person. Und ein bisschen was von Busquets hat er auch“, so Klopp.
Update, 21. Juni, 17:35 Uhr: Neben einem möglichen Startelfeinsatz für Deniz Undav steht vor dem Duell gegen Ecuador noch eine weitere Frage im Raum: Rotiert Bundestrainer Julian Nagelsmann angesichts des feststehenden Gruppensiegs sogar im großen Stil? Lothar Matthäus hält das für keine gute Idee. „Man sollte einen Rhythmus und Kern beibehalten. Jetzt im Spiel gegen Ecuador keine Experimente machen. Das wäre der falsche Ansatz“, schreibt der Rekordnationalspieler in seiner Sky-Kolumne.
Update, 21. Juni, 17:20 Uhr: Die Suche nach dem bisherigen deutschen Gewinner dieser WM ist schnell beendet: Deniz Undav. Der schlitzohrige Stürmer des VfB Stuttgart überzeugte in beiden Spielen nach seiner Einwechslung. Deshalb fordern jetzt viele Experten seinen Startelfeinsatz gegen Ecuador. Noch lässt sich Bundestrainer Julian Nagelsmann aber nicht in die Karten schauen für das Spiel am Donnerstag (22:00 Uhr).
Update, 21. Juni, 17:05 Uhr: Gute Nachrichten für DFB-Schiedsrichter Felix Zwayer: Er ist nach seinen Krämpfen im Spiel USA gegen Australien wieder „diensttauglich“, weiteren Einsätzen bei der WM stehe laut Schiedsrichterboss Knut Kircher nichts im Wege.
Update, 21. Juni, 17:00 Uhr: Um 18 Uhr startet Europameister Spanien in seine zweite Partie bei dieser Weltmeisterschaft. Nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Kap Verde in der Auftaktpartie muss heute gegen Saudi-Arabien unbedingt gewonnen werden. Ob das gelingt, können Sie in unserem Live-Ticker zur Partie Spanien gegen Saudi-Arabien verfolgen.
Update, 21. Juni, 16:40 Uhr: Was tun, wenn die beiden größten Ereignisse im eigenen Leben quasi zeitgleich passieren? Das musste sich Norwegens Nationalspieler Leo Östigaard fragen. Denn nur wenige Stunden nach dem Vorrundenspiel gegen den Irak bei seiner ersten WM-Teilnahme brachte Freundin Aurora das erste Kind zur Welt. Er konnte also nicht an ihrer Seite sein, stand ihr aber per Facetime bei. Mutter und Kind sind wohlauf und er traf zum 3:1.
Update, 21. Juni, 16:15 Uhr: Paul Breitner, Weltmeister von 1974, kritisiert im Exklusivinterview mit Absolut Fussball nach dem deutschen 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste vor allem die beiden Außenverteidiger Joshua Kimmich und Nathaniel Brown. „Er kann von der Schnelligkeit her nicht ansatzweise mit Diomande mithalten und macht auch noch Stellungsfehler, sodass er immer hinterherläuft“, zetert er über Kimmich und attestiert Brown, „eine Lehrstunde“ erhalten zu haben.
Update, 21. Juni, 15:59 Uhr: Während für die DFB-Elf das letzte Vorrundenspiel gegen Ecuador (Donnerstag, 22.00 Uhr) nur noch statistischen Charakter hat, weil der Gruppensieg nach dem Erfolg gegen die Elfenbeinküste und Curacaos 0:0 gegen Ecuador bereits feststeht, geht es für Gegner Ecuador noch um alles. Die Südamerikaner müssen siegen, um doch noch ins Sechzehntelfinale einzuziehen.
Doch dazu müsste die Mannschaft vom argentinischen Trainer Sebastian Beccacece überhaupt erst mal ein Tor schießen, was ihr bisher in 180 Minuten nicht gelang. Zahlen lügen nicht: Nur elf Tore erzielte der Zweite der Südamerika-Qualifikation in den letzten zehn Spielen.
Update, 21. Juni, 15:30 Uhr: Schlechter Verlierer? Elfenbeinküste-Trainer Emerse Fae kritisierte die deutsche Elf nach dem verlorenen Gruppenspiel (1:2) in Toronto auf der anschließenden Pressekonferenz gleich mehrfach und unterstellte mangelnde Fairness. „Von einer großen Nation wie Deutschland hätte man etwas mehr Fairplay erwarten können“, echauffierte er sich. Vorausgegangen war ein vermeintlich nicht zurückgespielter Ball.
Update, 21. Juni, 14:50 Uhr: Eigentlich heißt es ja, dass Fußballprofis immer jünger werden. So ruhen z. B. die Hoffnungen Mexikos auf dem erst 17-jährigen Gilberto Mora, dem eine große Karriere vorausgesagt wird. Doch gleichzeitig ist ein anderer Trend zu erkennen. Vor dieser WM gab es nur einen Feldspieler, der mit über 40 Jahren ein WM-Spiel bestritt: Kameruns Roger Milla bei der WM 1994 mit 42 Jahren. Bei dieser WM sind gleich drei weitere dazugekommen: Cristiano Ronaldo (41), Edin Dzeko (40) und Luka Modric (40).
Update, 21. Juni, 14:30 Uhr: „Alle Einwechslungen waren überragend“, lobte Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich das In-Game-Coaching von Bundestrainer Julian Nagelsmann. „Gerade der Dreier-Wechsel war schon sehr hilfreich“, schwärmte der Münchner über Deniz Undav, Nadiem Amiri und Jamie Leweling, die Jamal Musiala, Aleksandar Pavlović und Leroy Sané ersetzten und den Umschwung einleiteten. So konnte nach 0:1-Rückstand noch der späte, aber wichtige Sieg eingefahren werden.
Update, 21. Juni, 14:15 Uhr: Deniz Undav ist gerade der Mann der Stunde. Von allen Seiten wird er mit Lob überhäuft für seine Leistungen bei der WM und vor allem seine Fähigkeit, von Minute eins an nach seiner Einwechslung sofort voll im Spiel zu sein. Ein sehr großes Lob kam jetzt aus berufenem Munde von seinem Kapitän Joshua Kimmich, der Undavs sofortigen „Impact“ lobte.
Update, 21. Juni, 13:50 Uhr: Das 0:4 gegen Japan, das die zweite klare Niederlage und das endgültige Aus bei der WM 2026 bedeutete, würde Tunesien wohl schnell gerne vergessen. Doch es wird fest in den Geschichtsbüchern verankert bleiben, denn es war das insgesamt 1.000. Spiel, das je bei einer Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen wurde.
Update, 21. Juni, 13:30 Uhr: Durch den 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste sicherte sich der DFB den Einzug in die K.-o.-Phase, musste trotz des Erfolges aber auch einen Wermutstropfen hinnehmen. Innenverteidiger Nico Schlotterbeck verletzte sich bereits in der 9. Minute und musste zur Halbzeit ausgewechselt werden. Die Aussagen von Bundestrainer Julian Nagelsmann nach dem Spiel lassen Schlimmes vermuten.
Update, 21. Juni, 13:05 Uhr: Zum Auftakt ist die portugiesische Nationalmannschaft mit einem 1:1 gegen DR Kongo in die WM gestolpert. Superstar Cristiano Ronaldo konnte dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken. In der daraufhin entfachten Debatte, ob Ronaldo noch unangefochtener Stammspieler sei oder doch für jüngere Spieler Platz machen sollte, hat die Freundin eines Mitspielers mit einer pikanten Stichelei nun Öl ins Feuer gegossen.
Update, 21. Juni, 12:55 Uhr: In der deutschen Gruppe hat es in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine große Überraschung gegeben: Curacao hat sich mit dem 0:0 gegen Ecuador einen historischen WM-Punkt gesichert. Torhüter Eloy Room feierte dies in einem kuriosen, intimen Moment mit der niederländischen Königin, der ihn im Anschluss in Verlegenheit brachte.
Update, 21. Juni, 12:45 Uhr: Hohe Einschaltquoten für die DFB-Elf: Am Samstagabend schauten im Schnitt 18,26 Millionen Zuschauer den 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste im ZDF. Beim Gesamtpublikum lag der Marktanteil bei starken 72,1 Prozent. Im Vergleich zum deutschen Auftaktspiel gegen Curacao, das 23,43 Millionen Menschen in der ARD verfolgten, ist die Reichweite damit zwar gesunken, aber für die späte Anpfiffszeit um 22 Uhr immer noch gut. Das erste deutsche WM-Spiel war bereits um 19 Uhr angepfiffen worden.
Update, 21. Juni, 12:30 Uhr: Die WM 2026 wartet mit einigen Neuerungen und Regeländerungen auf. Nachdem die deutsche Nationalmannschaft zum Auftakt gegen Curacao von einem selbst ins Leben gerufenen WM-Phänomen noch profitierte, fiel sie der neuen Entwicklung im zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste zum Opfer.
Update, 21. Juni, 12:10 Uhr: Licht und Schatten in der deutschen Nationalmannschaft: Während Flügelspieler Leroy Sane auch nach dem zweiten Gruppenspiel noch nicht richtig im Turnier angekommen ist, schoss sich Edel-Joker Deniz Undav in die Herzen der deutschen Fußball-Fans. Mit insgesamt drei Toren und zwei Assists drängt der Stuttgarter auf einen Startelfeinsatz. Doch wie realistisch ist ein Einsatz von Beginn an und muss wirklich Sane dafür weichen? Dieses Szenario könnte Bundestrainer Julian Nagelsmann für die Startaufstellung im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador wählen.
Update, 21. Juni, 11:45 Uhr: Deutschland steht bei dieser Weltmeisterschaft schon sicher im Sechzehntelfinale und hat das nach dem zweiten Gruppenspiel vor allem Deniz Undav zu verdanken. Der Angreifer des VfB Stuttgart drehte die Partie gegen die Elfenbeinküste mit zwei Toren und schrieb nach seiner Einwechslung sogar WM-Geschichte.
Update, 21. Juni, 11:30 Uhr: Mit zwei Siegen und einem Torverhältnis von 9:2 steht Deutschland bereits vor dem abschließenden Spieltag als Sieger der Gruppe E fest. Ein DFB-Star feierte das gebührend, indem er noch im Stadion zu einem Ballermann-Hit das Tanzbein schwang.
Update, 21. Juni, 11:15 Uhr: „Viel Geld, aber tut nur einmal weh“: Absolut Fußball hat die deutschen Fans in Toronto gefragt, wie viel Geld sie für ihre Tickets bezahlt haben. Die Antworten könnten bei dem ein oder anderen daheimgebliebenen Fan für Stirnrunzeln sorgen.
Update, 21. Juni, 11:00 Uhr: Nagelsmann stimmt Tuchel zu: Der englische Nationaltrainer Thomas Tuchel hatte sich nach dem Auftaktsieg Englands gegen Kroatien darüber beschwert, dass ihn die Fotografen am Spielfeldrand mit sehr wenig Abstand umgeben und dadurch auch den Kontakt mit seinen Spielern erschwert hätten. Für die Beschwerde fand Tuchel nun Zuspruch von Bundestrainer Julian Nagelsmann: „Das ist schon krass, sie sind schon supernah. Ich habe das Gefühl, dass das Superrohr mir die Nasenhaare fotografiert“, beklagte Nagelsmann im Anschluss an das zweite deutsche WM-Spiel.
Update, 21. Juni, 10:30 Uhr: Nachdem die deutschen Fans schon vor der Partie gegen die Elfenbeinküste in Toronto auf sich aufmerksam machten, sorgten sie während des Spiels ebenfalls für eine ungewöhnliche Aktion, für die sonst eher die englischen Anhänger bekannt sind.
Update, 21. Juni, 10:00 Uhr: Mit dem Last-Minute-Sieg über die Elfenbeinküste hat die deutsche Nationalmannschaft eine neue WM-Euphorie entfacht und über den großen Teich schwappen lassen. Neben dem Team auf dem Platz sind dafür aber auch die in Toronto anwesenden Fans verantwortlich: Die angereisten deutschen Zuschauer begeisterten schon vor dem Spiel mit einem Aufkommen, wie man es bei Weltmeisterschaften lange nicht mehr gesehen hat.
Update, 21. Juni, 9:30 Uhr: Der DFB-Krimi hat elektrisiert – und zwar nicht nur die deutschen Fans: Auch die internationale Medienlandschaft staunt über den deutschen „Zitter-Sieg“ gegen die Elfenbeinküste. Vor allem dem Matchwinner Deniz Undav werden große „Fußstapfen“ zugeschrieben. Hier geht’s zu den Pressestimmen.
Update, 21. Juni, 9:05 Uhr: Das nächste Debakel für Tunesiens Nationalmannschaft musste Rani Khedira fast ausschließlich von der Bank aus anschauen. Nachdem der Profi von Union Berlin im Auftaktspiel unter Sabri Lamouchi noch in der Startelf stand und nach 83 Minuten ausgewechselt wurde, fand er unter dem neuen Trainer Herve Renard zunächst keine Berücksichtigung. Erst in der Nachspielzeit wurde er für Ellyes Skhiri von Eintracht Frankfurt eingewechselt und kam lediglich eine einzige Spielminute zum Einsatz.
Update, 21. Juni, 8:25 Uhr: Während Tunesien nach dem 1000. Spiel der WM-Geschichte keine Möglichkeit mehr auf das Weiterkommen besitzt, wahrt Japan die Chance auf den Gruppensieg. Mit vier Punkten festigen die Asiaten den zweiten Platz und sind punktgleich mit der führenden Niederlande. Schweden rangiert mit einem Zähler weniger auf dem dritten Platz. Im abschließenden Spiel treffen Japan und Schweden im direkten Duell aufeinander.
Update, 21. Juni, 7:55 Uhr: Abpfiff! Japan lässt Tunesien keine Chance und beschließt den zweiten Spieltag in der Gruppe F mit einem 4:0-Sieg. Tunesien schießt im gesamten Spiel nicht einmal auf das japanische Tor und ist damit schon vor dem abschließenden Spieltag sicher ausgeschieden. Mit dem neuen Trainer Herve Renard, der die Mannschaft nach dem 1:5-Debakel gegen Schweden übernommen hat, erlebt Tunesien nun direkt die nächste Demütigung. Mit null Punkten und einem Torverhältnis von 1:9 ist der letzte Platz in der Gruppe besiegelt ist.
Update, 21. Juni, 7:45 Uhr: Jetzt wird es ganz düster für Tunesien: Nach einer Flanke des Mainzers Kaishu Sano bringt Ayase Ueda den Ball per Kopf im tunesischen Gehäuse unter. Durch seinen zweiten Treffer des Tages steht es nach 82 Minuten 4:0 für Japan. Während die tunesische Mannschaft Auflösungserscheinungen zeigt, spielt Japan weiter frei auf.
Update, 21. Juni, 7:30 Uhr: Jun‘ya Ito führt die Entscheidung herbei: In der 69. Minute erhöht der Stürmer von KRC Genk auf 3:0 und veredelt einen Blitz-Angriff, bei dem die Japaner die komplette tunesische Abwehr mit nur zwei Pässen aushebeln.
Update, 21. Juni, 6:50 Uhr: Halbzeit in Monterrey: Japan führt Tunesien phasenweise vor und geht hochverdient mit der 2:0-Führung in die Pause. Tunesien steht dagegen mit dem Rücken zur Wand und benötigt ein kleines Wunder, um die Partie noch zu drehen und das vorzeitige WM-Aus abzuwenden.
Update, 21. Juni, 6:35 Uhr: Der nächste Nackenschlag für die Tunesier: Japans Ayase Ueda wird im Dribbling nicht behindert und schließt aus der halbrechten Position vom Strafraumeck ab. Sein Schuss mit dem rechten Fuß landet unhaltbar im unteren linken Eck. Nach einer halben Stunde führt Japan somit 2:0. Für Tunesien deutet sich nach dem 1:5 gegen Schweden das nächste Debakel an.
Update, 21. Juni, 6:05 Uhr: Albtraum-Start für Tunesien: Nach nur drei Minuten bringt der ehemalige Frankfurter Daichi Kamada Japan mit 1:0 in Führung. Und wie: Nach der flachen Hereingabe von Mitspieler Keito Nakamura steht Kamada im voll besetzten tunesischen Fünf-Meter-Raum genau richtig und netzt sehenswert per Hacke ein.
Update, 21. Juni, 5:45 Uhr: Nach der 1:5-Klatsche gegen Schweden entschied sich der tunesische Verband, seinen Trainer zu wechseln. Sabri Lamouchi musste gehen, Herve Renard übernimmt. Der Franzose trainierte in seiner Laufbahn schon viele Nationalteams, zuletzt die Mannschaft von Saudi-Arabien. Für Renard wird es eine Feuertaufe – mit einer Niederlage im gleich startenden Spiel gegen Japan wäre Tunesien bereits ausgeschieden.
Update, 21. Juni, 4:45 Uhr: Während die meisten Stadien bei der WM klimatisiert sind, herrscht in Europa Hitze. Und die sorgt jetzt sogar für die Absage des Public Viewings in Madrid. Auf der Plaza de Colon sollte ab 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit das Spiel Spanien gegen Saudi-Arabien übertragen werden. Aufgrund der zu erwartenden Temperaturen hat der Stadtrat gemeinsam mit der örtlichen Polizei entschieden, die Veranstaltung abzusagen. Die Fans sollten das Spiel demnach am besten in klimatisierten Räumen verfolgen.
Update, 21. Juni, 3:55 Uhr: Curacao gelingt die Sensation! Der kleine Inselstaat holt einen Punkt gegen Ecuador und macht damit das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann zum Gruppensieger. Damit steht fest: Deutschland wird das Sechzehntelfinale am Montag, den 29. Juni, in Boston gegen einen Gruppendritten bestreiten.
Update, 21. Juni, 3:30 Uhr: Geht es so weiter wie bisher, dann dürften in Ecuador heute viele Menschen von Eloy Room träumen. Der Torhüter von Curacao ist einfach nicht zu überwinden. Bleibt es auch in den letzten 20 Minuten des Spiels beim 0:0, dann wäre Deutschland sicher Sieger der Gruppe E.
Update, 21. Juni, 2:50 Uhr: Pausenpfiff. Und noch immer steht es 0:0 zwischen Ecuador und Curacao. Damit wäre der deutschen Nationalmannschaft der Sieg in der Gruppe E nicht mehr zu nehmen. Im Sechzehntelfinale würde dann ein Gruppendritter auf die DFB-Elf warten.
Update, 21. Juni, 2:25 Uhr: Schiedsrichter Ma Ning pfeift zur Trinkpause. Der chinesische Schiedsrichter, der bei dieser WM sein Debüt gibt, ist in seiner Heimat übrigens ein echter Social-Media-Star. Bisher erlebt er einen ruhigen Einsatz. Noch ist bei der Partie zwischen Ecuador und Curacao kein Tor gefallen.
Update, 21. Juni, 1:30 Uhr: Deutschland könnte mit seinem späten Sieg gegen die Elfenbeinküste bereits den Gruppensieg eingetütet haben. Dafür bräuchten sie jetzt aber Schützenhilfe von Curacao. Sollte der kleine Inselstaat im Spiel gegen Ecuador mindestens einen Punkt holen, dann stünde die DFB-Elf schon vor dem letzten Gruppenspiel als Sieger der Gruppe E fest.
Update, 21. Juni, 0:25 Uhr: Bittere Nachrichten für die brasilianische Nationalmannschaft: Flügelstürmer Raphinha hat sich „eine Muskelverletzung an der Rückseite des rechten Oberschenkels“ zugezogen, das hat der Verband am Samstag offiziell bekannt gegeben. Ob der Profi vom FC Barcelona während der WM noch einmal zum Einsatz kommen kann, ist offen.
Update, 20. Juni, 22:40 Uhr: Einen nahezu perfekten Tag erlebten die niederländischen Fans in Houston. Ihre Mannschaft rollte regelrecht über Schweden hinweg; am Ende stand es 5:1. Nur eine Sache störte leicht: Nach Abpfiff durften die Anhänger das Stadion nicht sofort verlassen. Der Grund: Über Houston tobte ein Unwetter.
Update, 20. Juni, 22:30 Uhr: Anders als Doku hat es Norwegens Abwehrspieler Leo Skiri Östigaard gehandhabt. Er verfolgte die Geburt seines ersten Kindes per Facetime, um bei der Mannschaft in den USA bleiben zu wollen. „Natürlich hätte ich dort sein sollen. Aber Aurora und ich haben viel darüber gesprochen. Sie hat Verständnis dafür, dass ich bei der WM für Norwegen spielen möchte“, erklärte Östigaard in der Folge.
Update, 20. Juni, 21 Uhr: Wenige Momente später ist Schluss: Mit 5:1 gewinnt die Niederlande gegen Schweden. Oranje hat damit einen großen Schritt in die Richtung der K.-o.-Runde gemacht und sich im erweiterten Favoritenkreis zurückgemeldet. Für Schweden ist hingegen besonders die Höhe der Niederlage bitter. So hat sich die Mannschaft das gute Torverhältnis kaputtgemacht. Die Chancen aufs Weiterkommen haben sich deutlich verschlechtert.
Update, 20. Juni, 20:50 Uhr: 5:1 für die Niederlande! In der 89. Minute macht die Mannschaft von Ronald Koeman endgültig den Deckel drauf. Crysencio Summerville, der zu Beginn noch für Brian Brobbey weichen musste, trifft mit einem platzierten Schuss aus zentraler Position von der Strafraumkante. Hier brennt nichts mehr an.
Update, 20. Juni, 20:20 Uhr: Ein zumindest kleiner Hoffnungsschimmer für Schweden. Stürmer Alexander Isak setzt seinen Mitspieler Anthony Elanga mit einem herausragenden Steilpass in Szene. Der Newcastle-Profi bleibt vor Keeper Bart Verbruggen cool und überwindet den Niederländer mit einem Schuss unter die Latte. Nur noch 1:4 aus schwedischer Sicht.
Update, 20. Juni, 20:15 Uhr: Und auch Cody Gakpo schnürt den Doppelpack. In der 55. Minute erhält der Mann vom FC Liverpool auf der linken Seite den Ball, lässt seinen Gegenspieler stehen und feuert einen unhaltbaren Schuss von der Strafraumkante ins linke untere Eck. 4:0 für die Niederlande, eine deutliche Leistungssteigerung von Oranje im Vergleich zum 2:2 gegen Japan.
Update, 20. Juni, 20:10 Uhr: Die Niederlande startet genauso furios in die zweite Halbzeit wie in die erste! Rund zwei Minuten nach Wiederanpfiff bringt Denzel Dumfries eine scharfe, flache Flanke von rechts in den Strafraum, am langen Pfosten muss Cody Gakpo nur noch einschieben: 3:0 für die Mannen in Orange.
Update, 20. Juni, 19:55 Uhr: Nach dem fulminanten Auftakt hat sich die Partie zwischen der Niederlande und Schweden inzwischen etwas beruhigt. Zu den beiden Treffern von Brian Brobbey kamen in der ersten Halbzeit keine weiteren hinzu. Mit einer 2:0-Führung geht die Niederlande in die Pause. Für Schweden ist aber noch nichts verloren. Die Skandinavier kamen gegen Ende der Halbzeit deutlich besser ins Spiel und hatten einige Chancen. Der Anschlusstreffer fehlt allerdings bislang.
Update, 20. Juni, 19:40 Uhr: In rund zwei Stunden steht für die deutsche Mannschaft das zweite Vorrundenspiel an, Gegner wird die Elfenbeinküste sein. Die deutschen Fans vor Ort im kanadischen Toronto sind auf jeden Fall schon bereit!
Update, 20. Juni, 19:20 Uhr: Ronald Koemans Änderung macht sich sofort bezahlt! Brian Brobbey, der neu in die Startelf gekommen war, trifft in den ersten 17 Minuten gleich zweimal und bringt die Niederlande im Duell gegen Schweden so früh auf die Siegerstraße.
Update, 20. Juni, 18:45 Uhr: Da kommen Erinnerungen an die EM 2024 hoch. Vor dem Spiel gegen Schweden haben die niederländischen Fans die texanische Metropole in eine orangene Partymeile verwandelt. Natürlich wieder mit dabei: Der EM-Ohrwurm schlechthin: „Naar links, naar rechts.“
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— OnsOranje (@OnsOranje) June 20, 2026
Update, 20. Juni, 18:20 Uhr: Belgiens Jeremy Doku sorgt in seiner Heimat für Schlagzeilen. Der Flügelspieler und seine Frau erwarten ihr erstes Kind, der prognostizierte Geburtstermin überschneidet sich mit einem möglichen Viertelfinale Belgiens. Nun hat Doku offen angekündigt: „Es kommt darauf an, wann es passiert, aber es ist mein erstes Kind, also will ich auf jeden Fall dabei sein.“ Die Vorstellung, dass die Mannschaft im Viertelfinale ohne ihren Schlüsselspieler antreten muss, weil dieser ein Kind bekommt, kommt nicht bei jedem gut an. Im deutschen Nachbarland ist sogar schon vom „meistgehassten Baby der Nation“ die Rede.
Update, 20. Juni, 18:00 Uhr: In einer Stunde steht das erste WM-Spiel des Tages an: Die Niederlande trifft auf Schweden. Für Oranje geht es darum, nach dem 2:2 gegen Japan den ersten Sieg einzufahren. Trainer Ronald Koeman nimmt im Vergleich zum Auftaktspiel eine Änderung vor: Stürmer Brian Brobbey ersetzt Crysencio Summerville. Summerville hatte gegen Japan noch das zwischenzeitliche 2:1 erzielt. Schwedens Trainer Graham Potter hat nach dem fulminanten 5:1-Auftaktsieg gegen Tunesien keinen Grund zum Wechseln.
Update, 20. Juni, 17:40 Uhr: Portugals Superstar Cristiano Ronaldo steht nach seiner schwachen Leistung beim 1:1 gegen DR Kongo in der Kritik. Offenbar sorgt der Stürmer sogar im näheren Umfeld der Mannschaft inzwischen für Unmut. Die Freundin von Mittelfeldspieler Joao Neves hat nun mit einem Instagram-Post für Aufsehen gesorgt. Unter einem Bild ihres Freundes, das sie nach dem Spiel gegen den Kongo gepostet hatte, schrieb ein Ronaldo-Fan: „Dein Freund ist ein Vollidiot. Sag ihm, er soll den Ball auf meinen GOAT spielen.“ Daraufhin antwortete die Schauspielerin, der auf Instagram rund eine Million Leute folgen: „Sag deinem GOAT, er soll in Rente gehen. Er ist sehr eigensinnig!“ Beide Posts sind inzwischen gelöscht, die Schauspielerin hat die Kommentarfunktion unter dem Post eingeschränkt.
Update, 20. Juni, 17:30 Uhr: Leroy Sané wird aller Voraussicht nach erneut in der Startelf stehen, wenn die deutsche Mannschaft am Abend ihr zweites WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste bestreitet. Die richtige Entscheidung, fragt man Ex-DFB-Kapitän İlkay Gündoğan. Der hat seinen Mitspieler von Galatasaray in seiner Spiegel-Kolumne gegen alle Kritik verteidigt. „Ich glaube, die Leute verstehen Leroy nicht. Und ich glaube, dass sie ihm Unrecht tun“, schreibt Gündogan dort und erklärt, warum Sané seiner Meinung nach gegen Curacao ein gutes Spiel gemacht hat: „Wie Leroy dort 60 Meter zurückgesprintet ist, um Joshua Kimmich in der Abwehr zu unterstützen. Das ist das, worauf seine Mitspieler wirklich achten.“
Update 20. Juni, 14:50: Co-Gastgeber USA träumt nach dem nächsten WM-Sieg gegen Australien groß. Die Mannschaft müsse in jedem Spiel „weiter daran glauben, dass wir gewinnen können“, betonte etwa US-Teamchef Mauricio Pochettino. Auch der ehemalige Bayern-Kicker Chris Richards glaubt an den großen Coup. „Ich halte es nicht für lächerlich, zu sagen, dass wir den Titel holen wollen“, ergänzte der Verteidiger. „Wir wollen am Ende den Pokal in die Höhe stemmen“, so der 26-Jährige weiter
Update 20. Juni, 14:00: Spaniens Spieler erhielten nach dem 0:0 gegen Kap Verde einen freien Tag – doch bei der Rückkehr ins Teamquartier in Chattanooga kam es zu einer kuriosen Szene um Borja Iglesias. Der Stürmer von Celta Vigo wurde beim Einlass zunächst von der Security gestoppt und durfte das Gelände nicht betreten. Seine Erklärung, Teil des spanischen WM-Kaders zu sein, reichte laut „El Chiringuito TV“ nicht aus. Erst nach Einschreiten eines Mitglieds aus dem Betreuerstab, das seine Identität bestätigte, wurde Iglesias schließlich ins Teamquartier gelassen.
Update 20. Juni, 13:00: Das hatte es so noch nie gegeben: Vincenzo Montella (52), Trainer der türkischen Nationalmannschaft, ist der erste Coach in der WM-Geschichte, der sowohl als Spieler (2002 gegen Mexiko) als auch als Trainer (2026 gegen Paraguay) eine Gelbe Karte gesehen hat.
Update 20. Juni, 11:25: Brasilien bangt um Flügelspieler Raphinha. Der Offensivstar vom FC Barcelona wurde beim 3:0-Sieg gegen Haiti kurz vor der Pause angeschlagen ausgewechselt. Nach Angaben des Verbands klagte er über Schmerzen in der rechten hinteren Oberschenkelmuskulatur. Nationaltrainer Carlo Ancelotti kündigte an, dass Untersuchungen in den nächsten 24 Stunden Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen sollen. Der 29-Jährige hatte bereits in dieser Saison mehrfach mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen und verpasste dadurch mehr als 20 Pflichtspiele.
Update 20. Juni, 10:10: Bei der 0:1-Niederlage gegen Paraguay stellte die Türkei einen historischen WM-Negativrekord auf. Dabei mangelte es keineswegs an Offensivbemühungen: Gegen Paraguay gaben die Türken 32 Schüsse ab, bereits im Auftaktspiel gegen Australien waren es 30 gewesen. Insgesamt brachte die Mannschaft damit 62 Abschlüsse zustande – ohne ein einziges Tor zu erzielen. So viele Schüsse in den ersten beiden WM-Partien einer Mannschaft ohne Torerfolg hat seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 1966 noch kein Team abgegeben.
Update 20. Juni, 9.42 Uhr: Brasiliens Superstar Neymar steht vor seinem Comeback. Während der 34-Jährige beim 3:0-Erfolg gegen Haiti noch aufgrund einer Wadenverletzung zuschauen musste, könnte er im letzten Gruppenspiel gegen Schottland wieder ins Zentrum des Geschehens rücken. Das bestätigte Brasiliens Nationaltrainer Carlo Ancelotti nach dem Spiel gegen Haiti. „Neymar wird am Samstag individuell trainieren. Ab Montag wird er wieder mit der Mannschaft arbeiten und für das Spiel gegen Schottland bereit sein“, sagte Ancelotti.
Zuletzt hatte bereits Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva mit einem scherzhaften Seitenhieb auf Neymar für Aufmerksamkeit gesorgt. Bei einer Veranstaltung in einem Krankenhaus in Belo Horizonte spielte der Staatschef am Freitag auf die Verletzung des Offensivspielers an und bemerkte augenzwinkernd: „Neymar ist der erste Spieler der Welt, der in die Nationalmannschaft berufen wird, um im Homeoffice zu arbeiten“.
Update 20. Juni, 9.30 Uhr: Neben der Türkei ist in der Nacht mit Außenseiter Haiti ein weiteres Team bei der WM ausgeschieden. Nach der 0:3-Niederlage gegen Brasilien bleibt der Karibikstaat in Gruppe C punktlos Letzter. Selbst ein Sieg am letzten Spieltag gegen Marokko würde Haiti nicht mehr retten. Grund dafür ist die neue Regelung, nach der bei Punktgleichheit nicht mehr das Torverhältnis, sondern zunächst der direkte Vergleich entscheidet. Da Schottland (derzeit drei Punkte) Haiti zum Auftakt besiegt hat, kann Haiti die Schotten nicht mehr überholen und Platz vier nicht mehr verlassen – selbst bei einem theoretischen Kantersieg gegen Marokko.
Update 20. Juni, 9.02 Uhr: Der heutige WM-Tag steht natürlich voll im Fokus des DFB-Spiels am Abend. Mit einem Sieg gegen die Elfenbeinküste könnte Deutschland bereits in die K.o.-Phase einziehen. Auf welche Mannschaft setzt Julian Nagelsmann dabei? Der Bundestrainer deutete bei der PK vor dem Spiel bereits seinen Plan an.
Update 20. Juni, 7.19 Uhr: Die Türkei ist bei der WM 2026 ausgeschieden! Und das bereits nach zwei Spieltagen: Nach der Pleite gegen Australien setzte es auch gegen Paraguay eine Niederlage. Damit steht fest: die Türkei fährt nach der WM-Vorrunde nach Hause.
Update 20. Juni, 5.50 Uhr: Premiere für eine neue Regel der FIFA bei der WM 2026! Im Spiel der Türkei gegen Paraguay sah Miguel Almiron die Rote Karte – und das aus durchaus kuriosem Grund! Die Nummer zehn der Paraguayer hielt sich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die Hand vor den Mund und sagte etwas zu seinem Gegenspieler. Was der Paraguay-Stürmer sagt, konnte nicht aufgelöst werden. Nach der neuen FIFA-Regel ist dies aber auch zweitrangig: Sobald ein Spieler seinen Mund mit der Hand bedeckt, um seine Aussagen zu verheimlichen, wird dies mit der Roten Karte bestraft. Folgerichtig sah Almiron nach VAR-Einsatz den Platzverweis.
Update 20. Juni, 5.33 Uhr: Wir blicken zwischendurch zurück auf die Spiele und Konstellationen der Nacht: Marokko hat sich mit dem 1:0 gegen Schottland vorübergehend an die Spitze der Gruppe C gesetzt. Wenige Stunden später verdrängte Brasilien mit einem 3:0 gegen Haiti die Afrikaner wieder. Wie die Tabelle aktuell aussieht und welche Entscheidungen am letzten Spieltag anstehen, zeigt unser Überblick zur WM-Gruppe C.
Update 20. Juni, 4.30 Uhr: Brasilien hat seine Pflichtaufgabe gegen Haiti erfüllt und sich mit einem ungefährdeten 3:0-Sieg wichtige Punkte im Kampf um das Sechzehntelfinale gesichert. Nach dem Seitenwechsel nahm Brasilien deutlich Tempo aus der Partie, am hochverdienten Erfolg des Rekordweltmeisters änderte das aber nichts.
Update 20. Juni, 2.58 Uhr: Brasilien bricht den Bann gegen Haiti. Nach einer zähen Anfangsphase bringt Matheus Cunha die Selecao in Führung. Für Brasilien ist das Tor ein wichtiger Schritt im Kampf um den ersten WM-Sieg.
Update 20. Juni, 2.55 Uhr: Nagelsmann setzt wohl erneut auf die 7:1-Elf. Nach dem deutlichen Auftaktsieg gegen Curacao deutet beim DFB-Team vieles auf Kontinuität hin. Bundestrainer Julian Nagelsmann sieht vor dem zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste „keinen offensichtlichen Grund“, seine Startelf zu verändern. Mit einem weiteren Sieg würde Deutschland bereits vorzeitig das Ticket für das Sechzehntelfinale lösen.
Update 20. Juni, 2.12 Uhr: Und weiter geht die WM-Nacht. Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Marokko steht Brasilien gegen Haiti bereits unter Zugzwang. Nationaltrainer Carlo Ancelotti nahm zwei Änderungen in seiner Startelf vor und setzt nun auf Danilo sowie Matheus Cunha. Neymar fehlt der Selecao weiterhin und befindet sich laut Verband noch in der letzten Phase seiner Genesung. Haiti geht dagegen unverändert in die Partie und hofft nach dem knappen 0:1 gegen Schottland auf die nächste Überraschung.
Update 20. Juni, 2.02 Uhr: Marokko hat Schottland geschlagen und übernimmt Platz eins. Die Atlas-Löwen gewannen mit 1:0 gegen Schottland und setzten sich zumindest vorübergehend an die Spitze der Gruppe C. Den entscheidenden Treffer erzielte Marokko bereits in der Anfangsphase, es war zugleich das schnellste Tor der laufenden Weltmeisterschaft. Schottland steigerte sich nach der Pause, blieb offensiv aber harmlos und brachte keinen einzigen direkten Torschuss auf das marokkanische Tor zustande.
Update 20. Juni, 1.50 Uhr: In der 76. Minute des WM-Spiels gegen Marokko spendeten die schottischen Fans eine Minute lang Applaus für Donny Strathie. Der 76-Jährige war nach seiner Anreise zur Weltmeisterschaft in Boston verstorben und konnte das Spiel seiner „Bravehearts“ nicht mehr erleben. Die Tartan Army setzte damit eine zuvor angekündigte Gedenkaktion im Stadion um.
Update 20. Juni, 1:23 Uhr: Lacher auf der DFB-Pressekonferenz. Julian Nagelsmann wird erneut nach der Schlange gefragt, die angeblich im deutschen WM-Camp gesichtet wurde. „Das ist doch Wahnsinn“, flüstert der Bundestrainer Jonathan Tah zu, der neben ihm Rede und Antwort steht. Nagelsmann atmet kurz durch, grinst und sagt: „Das war eine große Anakonda.“ Der ganze Saal lacht.
DFB-Pressesprecherin Franziska Wücke greift sofort ein und stellt klar: „Das war ein Witz.“ Nagelsmann gibt „Entwarnung“: „Es ist nur ein kleines Tier. Und wir lieben alle Tiere auf diesem Planeten und freuen uns, dass diese Schlange dort einen schönen Lebensraum gefunden hat.“
Update 20. Juni, 0:14 Uhr: Im zweiten Spiel des Abends erwischt Marokko gegen Schottland (alle TV-Infos hier) einen Traumstart. Wieder mittendrin: Ismael Saibari. Der Offensiv-Star, um den sich der FC Bayern intensiv bemüht, bringt sein Team bereits in der 2. Spielminute in Führung.
Update 19. Juni, 23:18 Uhr: Co-Gastgeber USA hat sich beim Heimturnier vorzeitig das Ticket für die K.-o.-Runde gesichert. Vor 66.925 Zuschauern im Centurylink Field in Seattle besiegte die Mannschaft von Trainer Mauricio Pochettino Australien mit 2:0. Ein frühes Eigentor von Cameron Burgess (11.) brachte die Amerikaner auf Kurs, Innenverteidiger Alex Freeman (44.) sorgte noch vor der Pause für die Entscheidung. Das alles ohne Starspieler Christian Pulisic, der verletzt passen musste. Damit hat sich die USA als zweites Team nach Co-Gastgeber Mexiko das Ticket für das Sechzehntelfinale gesichert.
Update 19. Juni, 22:30 Uhr: Weltmeister Toni Kroos hatte England ursprünglich nicht auf seiner Liste der WM-Favoriten, das hat sich jedoch geändert. In seiner TikTok-Liveshow korrigierte sich der sechsfache Champions-League-Sieger nach dem 4:2-Auftaktsieg der Engländer gegen Kroatien: Er sehe ein komplett anderes England als noch bei der EM 2024, als die Three Lions seiner Meinung nach zu Unrecht ins Finale eingezogen seien. Trainer Thomas Tuchel habe der Mannschaft eine neue Handschrift verpasst. Schwächen sieht Kroos lediglich in der Innenverteidigung und im Tor.
Update 19. Juni, 21:40 Uhr: Marokkos WM-Star Achraf Hakimi steht kurz vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Schottland auch abseits des Rasens im Fokus. Das Berufungsgericht in Versailles hat entschieden, den Fall gegen den PSG-Verteidiger an ein Strafgericht weiterzuleiten. Ihm wird vorgeworfen, im Februar 2023 eine Frau vergewaltigt zu haben. Hakimi selbst erklärte, er warte ungeduldig auf den Prozess, um seine Unschuld zu beweisen. Er habe jahrelang bewusst geschwiegen und vertraue der Justiz.
Update vom 19. Juni, 19.30 Uhr: TV-Experte Rafael van der Vaart hat sich nach einem rassistischen Kommentar während der WM-Übertragung des Niederländer-Spiels gegen Japan öffentlich entschuldigt. Der 43-Jährige hatte beim Sender NOS behauptet, japanische Spieler sähen sich „alle ähnlich“. Ein Satz, der im Studio für betretenes Schweigen sorgte. Van der Vaart bezeichnete die Aussage zunächst als Witz, ruderte später jedoch zurück. Sein Management betonte, Diskriminierung liege ihm fern. Die Anti-Diskriminierungsorganisation „Kick It Out“ zeigte sich dennoch wenig überzeugt.
Update vom 19. Juni, 17.48 Uhr: In Großbritannien gibt es derzeit einen heftigen Shitstorm in Richtung ITV. Der Sender überträgt die Spiele der WM und hat eigens ein Studio eingerichtet. Doch genau dieser Aufbau sorgt nun für einen großen Ansturm der Entrüstung. Im Fokus steht die Taktik-Analyse von Emma Hayes.
Während der Halbzeitpause im Spiel zwischen England und Kroatien sollte die Nationaltrainerin der USA die Analyse liefern. Dafür saß sie jedoch nicht mit den männlichen Kollegen am Tisch, sondern musste auf einer kleinen Tafel in einer Küchen-Kulisse ihre Analyse mit Kreide malen. „Emma Hayes ist zu gut, um nur eine Kreidetafel in der Küche zu bekommen“, kommentierte der Telegraph. Auch im Netz gab es heftige Kritik, die Daily Mail sah den Sender in einem „Sexismus-Sturm“.
Update vom 19. Juni, 17.26 Uhr: Die USA eröffnen um 21 Uhr (alle TV-Infos) gegen Australien den heutigen WM-Spieltag. Der frühere Co-Trainer der US-Boys, Alexander Nouri, hat in „Der WM-WG“ über den Gastgeber gesprochen. Dabei traut er dem Team um Superstar Christian Pulisic viel zu.
Update vom 19. Juni, 17.02 Uhr: Wenn am Samstagmorgen um 5 Uhr das Spiel zwischen der Türkei und Paraguay stattfinden wird, wird es in der Türkei keine großen Public-Viewing-Events geben. Das hat das türkische Innenministerium verkündet. Als Grund nennt es die an dem Tag stattfindenden Hochschulzugangsprüfungen. Die Prüfungen, an denen jährlich über Hunderttausende Menschen teilnehmen, sollen nicht von Lärm und möglichen Verkehrsstörungen gestört werden.
Update vom 19. Juni, 16.34 Uhr: Viel Kritik musste die spanische Nationalmannschaft nach dem enttäuschenden 0:0 zum WM-Auftakt gegen Kap Verde einstecken. Besonders Rodi stand im Mittelpunkt der Medienkritik. Demnach mache der Mittelfeldspieler von Manchester City das Spiel der Spanier zu langsam. Gegen dieses Narrativ hat sich nun sein Trainer entschieden gewehrt.
„Ich finde es unglaublich beleidigend, dass man so etwas über den besten Spieler der Welt sagt“, schilderte Luis de la Fuente gegenüber dem spanischen Radiosender Cadena COPE. „Würden die Leute das auch über andere sagen, die als die Besten der Welt gelten? Ich glaube, das würden sie sich nicht trauen.“ Für de la Fuente ist Rodri nicht nur der beste Spieler der Welt, sondern „auch wenn er nur bei 50 Prozent ist, ist er besser als die meisten Mittelfeldspieler.“
Update vom 19. Juni, 15.43 Uhr: Was macht eigentlich Said El Mala? Nach der Nichtnominierung für den deutschen WM-Kader ist derzeit seine Zukunft das beherrschende Thema. Ein Wechsel zu Brentford zerschlug sich, weil sich der Youngster des 1. FC Köln wohl geweigert hat, zum Neunten der Premier League zu wechseln.
Nun könnte neue Bewegung in die Personalie kommen. Wie Transfer-Insider Ben Jacobs berichtet, soll der 19-Jährige zum erweiterten Kandidatenkreis beim FC Liverpool gehören. Die höchste Priorität dürfte jedoch Yan Diomande besitzen, wenngleich eine erste Offerte von RB Leipzig abgelehnt wurde. Sollte sich der Transfer endgültig zerschlagen, könnte El Mala nach Florian Wirtz der zweite DFB-Star in Reihen der Reds werden.
Update vom 19. Juni, 15.09 Uhr: Granit Xhaka hat sich nach dem Erfolg über Bosnien-Herzegowina über die Vorwürfe ihm gegenüber geäußert. „Mich hat gar nichts gestört, wenn ich ehrlich bin“, offenbarte er gegenüber dem Blick. Zuvor war von der Schweizer Zeitung berichtet worden, dass sich mehrere Spieler durch seine Aussagen nach dem ersten Spiel verunsichert gefühlt haben.
Zuvor hatte er im Schweizer Fernsehen noch offenbart, dass ihn die Kritik mitgenommen habe. „Es tut weh, weil es Sachen gibt, die ich nicht verstehe“, so der Ex-Bundesliga-Profi. Er findet es schade, „wenn jemand mit Kritik nicht umgehen kann“. Dennoch betont er gegenüber dem Blick: „Wenn jemand etwas hat, soll er zu mir kommen. Ich habe noch nie jemanden gebissen.“
Update vom 19. Juni, 14.36 Uhr: Zuvor steht jedoch das zweite Spiel der Türkei auf dem Programm. Nach der überraschenden Auftaktniederlage braucht das Team dringend einen Erfolg. Doch wie wird das Spiel gegen Paraguay ausgehen? Die KI liefert die Antwort für die türkischen Fans.
Update vom 19. Juni, 12.53 Uhr: Zum Auftakt des heutigen Spieltags muss Gastgeber USA gegen Australien ran. Das größte Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Christian Pulisic, der im ersten Spiel zur Halbzeit ausgewechselt wurde. „Er macht Fortschritte. Ihm geht es viel besser als am Freitag“, hat Nationaltrainer Maurico Pochettino offenbart. Allerdings ist noch nicht klar, ob er am heutigen Freitagabend im Kader oder gar der Startelf stehen wird.
Update vom 19. Juni, 12.12 Uhr: Das Werben um Yan Diomande scheint im vollen Gange zu sein. Der Star-Spieler von RB Leipzig wird nach seiner starken Saison von den Top-Klubs gejagt. Laut übereinstimmenden Medienberichten hat der Bundesligist eine Offerte in Höhe von 100 Millionen Euro vom FC Liverpool abgelehnt.
Laut Transfer-Insider Fabrizio Romano hoffen die Leipziger auf eine Ablöse von mindestens 120 Millionen Euro. Unwahrscheinlich ist das wohl nicht, denn auch PSG soll Interesse an dem 19-Jährigen haben. Der Offensivspieler kann diesen Preis mit starken Leistungen weiter in die Höhe treiben. Am Samstag spielt er mit der Elfenbeinküste gegen die deutsche Mannschaft.
Update vom 19. Juni, 11.47 Uhr: Diese Fehler, die Dzeko angesprochen hat, ermöglichten eine historische WM-Partie. So wurden erstmals in der Geschichte fünf Tore nach der 70. Minute erzielt. Doch damit nicht genug: Vier Joker-Tore in einem Spiel gab es bisher erst einmal. 1982 fielen beim 10:1-Erfolg von Ungarn über El Salvador gar fünf Treffer von eingewechselten Spielern.
Update vom 19. Juni, 10.59 Uhr: Südafrika kämpft nach dem 1:1 gegen Tschechien weiter um den Einzug in das Achtzehntelfinale. Nach dem Spiel ist der südafrikanische Nationaltrainer mit dem Gegner hart ins Gericht gegangen. „Tschechien ist ein physisches Team und sie mögen es nicht, Fußball zu spielen oder auf das Passspiel zu setzen“, kritisierte Hugo Broos. In seinen Augen setzen sie aufgrund der großen Spieler ausschließlich auf hohe Bälle.
„Das entscheidet der Trainer, und wenn ich Trainer der tschechischen Nationalmannschaft wäre, würde ich vielleicht genauso handeln“, erklärte Broos weiter. Dennoch blieb er bei seiner Kritik: „Aber ich glaube, wenn man Fußball mag, gefällt einem das Spiel, das wir heute gespielt haben, besser als das der tschechischen Nationalmannschaft.“
Der tschechische Nationaltrainer Miroslav Koubek reagierte entsprechend auf die harten Worte seines Kollegen. „Das ist seine Meinung“, schilderte er und ergänzte, „er kann seine Meinung haben, aber ich habe eine andere.“ Welche Taktik letztlich für den Einzug in die nächste Runde reichen wird, wird sich zeigen. Schließlich ist in Gruppe A außer dem Gruppensieg von Mexiko noch nichts entschieden.
Update vom 19. Juni, 10.16 Uhr: Die kanadische Fußball-Nationalmannschaft hat mit ihrem 6:0-Erfolg gegen Katar WM-Geschichte geschrieben. Sie ist nicht nur das Team außerhalb Europas und Südamerikas, das bei einer WM sechs oder mehr Tore erzielt hat, sondern hat auch einen deutschen Rekord gebrochen. Laut Opta Stats berührten die Kanadier 97 Mal im gegnerischen Strafraum mehr. Damit pulverisierten sie die Bestmarke des DFB-Teams, das 2022 gegen Costa Rica auf 71 Ballberührungen im Sechzehner kam.
Update vom 19. Juni, 9.57 Uhr: In der Türkei liegen nach dem enttäuschenden WM-Start die Nerven blank. Auswahltrainer Vincenzo Montella wehrt sich gegen die Kritik.
Update vom 19. Juni, 9.15 Uhr: Nach einer fatalen Falschmeldung über Lionel Messis Vater Jorge hat sich die argentinische Schauspielerin und Moderatorin Florencia Peña bei der Familie des Fußball-Superstars öffentlich entschuldigt. In einer Sendung des Streamingdienstes Luzu TV hatte sie behauptet, Jorge Messi sei gestorben. Die an der Falschinformation beteiligten Mitarbeiter wurden entlassen, teilte Luzu TV mit. Peña beendete von sich aus die Zusammenarbeit, hieß es von beiden Seiten.
„Ich bitte die Familie Messi um Verzeihung für diesen schrecklichen Moment, den sie – wie ich mir vorstellen kann – gerade durchleben“, schrieb die 51-Jährige bei Instagram. Die Falschmeldung sei ihr mitten in der Live-Sendung von der Produktion der Sendung übermittelt worden. Einem Reporter sagte Peña laut argentinischen Medien: „Ich schäme mich sehr.“ Man habe sie gebeten, es zu sagen. „Ich stand unter Schock.“
Update, 19. Juni, 7.42 Uhr: Sie kennen sich seit vielen Jahren, arbeiteten bereits in der U16 zusammen. Nun spielt Nadiem Amiri unter Bundestrainer Nagelsmann bei der WM – und schwärmt im Exklusiv-Interview mit Absolut Fussball.
Update, 19. Juni, 6.19 Uhr: Um gegen die Elfenbeinküste zu bestehen und damit vorzeitig das Ticket für das Sechzehntelfinale zu lösen, bedarf es deutlich mehr als noch beim Auftaktspiel gegen Curacao (7:1). Taktik-Experte Sebastian Friedl erklärt, wie die deutsche Nationalmannschaft gegen die Ivorer spielen muss, um sich mit sechs Punkten in der Gruppe E abzusetzen.
Update, 19. Juni, 5.54 Uhr: Bevor Deutschland sein zweites Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste (Sonntag, 22 Uhr, alle TV-Infos hier) bestreitet, steht mal wieder Manuel Neuer im Fokus. Der DFB-Torhüter könnte bei der WM 2026 einen besonderen Rekord brechen.
Update, 19. Juni, 5.04 Uhr: Ein Fehler entscheidet das Spiel und damit auch die Gruppe A. Südkorea bäumt sich zu spät auf und verliert mit 0:1. Mexiko führt nun die Gruppe mit sechs Punkten an. Selbst eine Niederlage im letzten Spiel bedeutet den Gruppensieg. Denn bei Punktgleichheit entscheidet der direkte Vergleich. Damit steht der Co-Gastgeber als erstes Team im Achtelfinale der WM 2026.
Ob DFB-Star Antonio Rüdiger die Partie gesehen hat, ist nicht bekannt. Dafür hat der deutsche Abwehrspieler seinen Lieblingsplatz im DFB-Camp verraten. Dieser könnte eventuell etwas damit zu tun haben, warum er sich das Spiel vielleicht entgehen ließ.
Update, 19. Juni, 2.56 Uhr: Der Blick richtet sich auf die Gruppe A. Mexiko will seine gute Form aus dem Eröffnungsspiel beweisen. Gegen Südkorea (alle TV-Infos hier) kann der Co-Gastgeber bereits am zweiten Spieltag einen ganz wichtigen Schritt Richtung Gruppensieg machen. Schließlich stehen beide Teams mit drei Punkten an der Tabellenspitze. Dahinter folgen Tschechien und Südafrika, mit jeweils einem Punkt.
Update, 19. Juni, 2.10 Uhr: Kanada schlägt Katar nach doppeltem Platzverweis verdient mit 6:0. Der Co-Gastgeber schreibt Geschichte und sichert sich seinen ersten WM-Sieg überhaupt. Das Spiel wurde jedoch von einer langen Verletzungsunterbrechung überschattet. Ismael Kone brach sich nach einem üblen Foul das Bein und musste abtransportiert werden. Nach der Horrorszene war eine klare Fehlstellung zu erkennen. Der 24-Jährige reagierte gefasst und winkte den Fans auf der Trage zu. Für ihn kam Nathan Saliba in die Partie, der kurz darauf direkt traf. Der Kanadier fackelte nicht lange und widmete Koné eine emotionale Geste.
Update, 19. Juni, 1.06 Uhr: Auch in der Magenta-Expertenrunde hallt die Schiedsrichterentscheidung nach. „Dem Fußballherz widerspricht die Rote Karte“, so Moderator Johannes B. Kerner und sorgt damit bei seinen Experten Thomas Müller und Mats Hummels für Lacher. „Eine Notbremse muss die rote Karte sein. Ich weiß, du machst nur alle zwei Jahre Fußball“, scherzt Müller.
Update, 19. Juni, 0.49 Uhr: Irre Szenen bei Kanada gegen Katar. Nach einem ruppigen Foul im Strafraum Katars zeigt Schiedsrichter Cristian Garay entschlossen auf den Punkt. Doch zum Elfmeter soll es nicht kommen. Der VAR meldet sich, Garay muss seine Entscheidung korrigieren. Statt des Strafstoßes gibt es einen Freistoß von der Strafraumkante. Glück für Katar? Nicht unbedingt, schließlich stellt der Referee Verteidiger Homam Ahmed mit Rot vom Platz. Garay wertet das Foul nun als Notbremse.
Eine Entscheidung, die Magenta-Kommentator Alex Klich nachvollziehen kann. „Kontakt schon vor dem Strafraum und damit ist die Doppelbestrafung aufgehoben. Starke Überprüfung. Es gab schon einige kritische Entscheidungen bei der WM, und diese ist gut.“ In den sozialen Medien sind die Meinungen gespalten.
„Der Fehler des Schiedsrichters und des VAR im Spiel Kanada gegen Katar ist empörend; es war nicht einmal ein Foul – bei so vielen Kameras haben sie diesen Fehler trotzdem gemacht, eine Katastrophe“, schreibt ein User. Andere bezeichnen den Platzverweis schlicht als „zu hart“.
Update, 19. Juni, 0.15 Uhr: Nach einem 1:1 im ersten Spiel möchte Co-Gastgeber Kanada seinen ersten Sieg bei dieser Weltmeisterschaft einfahren. Dafür muss das Team an Katar vorbei, das in seinem ersten Spiel die Schweiz mit einem Remis überraschte. Im Fokus steht Bayern-Star Alphonso Davies, der nach einer Verletzung in zurückkehrt. Für die Startelf reichte es jedoch nicht.
Update, 18. Juni, 22.23 Uhr: Thomas Helmer, Europameister von 1996, hat die Spielweise von DFB-Kapitän Joshua Kimmich kritisiert. Der 61-Jährige sieht ein Risiko für die kommenden WM-Spiele – ausgerechnet beim Bayern-Star.
Update, 18. Juni, 21.35 Uhr: Wenn es hart auf hart kommt, dann könnte für die Türkei schon nach dem zweiten Gruppenspiel so gut wie alles vorbei sein bei der WM. Verliert das Team gegen Paraguay und holen die USA einen Punkt gegen Australien, dann sieht es ganz düster aus. Ex-Nationaltrainer Fatih Terim fühlt sich daher dazu genötigt, ein Machtwort zu sprechen.
„Hört auf, die Spieler oder den Trainer verbal zu vernichten. Jetzt müssen wir sie umso mehr unterstützen. Das sind unsere Jungs“, so Terim. Zuvor hatte es in der Heimat teils heftige Kritik am Starensemble um Arda Güler (Real Madrid), Kenan Yildiz (Juventus Turin), Hakan Calhanoglu (Inter Mailand) und Co. gegeben.
Update, 18. Juni, 20.37 Uhr: DFB-Innenverteidiger Jonathan Tah zeigt im Training, dass er auch durchaus eine Option für den Sturm sein könnte. Der Abwehr-Star versenkt eine herrliche Abnahme unhaltbar in den Maschen. Gegen die Elfenbeinküste werden für die Nagelsmann-Auswahl aber vor allem wieder Tahs Abwehrqualitäten gefragt sein.
Update, 18. Juni, 20.09 Uhr: Die Elfenbeinküste kann am Samstag im WM-Spiel gegen Deutschland wohl doch auf Elye Wahi zurückgreifen. Zuvor war dem Profi von Eintracht Frankfurt die Einreise verwehrt worden. Nun gibt es eine neue Entwicklung.
Update, 18. Juni, 19.35 Uhr: Deniz Undav findet sich beim DFB trotz herausragender Form meist nur in der Jokerrolle wieder. Ähnlich ging es 2014 auch Lukas Podolski. Der erklärt nun den Wert des Stuttgarters für die Nagelsmann-Elf – und warum er sich selbst in ihm widersieht.
Update, 18. Juni, 18.45 Uhr: Die Schottland-Fans trinken Boston leer. Die „Tartan Army“ sorgt bei der WM nicht nur im Stadion für Stimmung. Nach dem 1:0 gegen Haiti feierten die Anhänger so ausgelassen, dass mehrere Bars in Boston ihre Biervorräte aufgebraucht haben. Laut Boston Beer Co. wurde binnen vier Tagen viermal so viel Bier konsumiert wie sonst rund um den 4. Juli – den US-amerikanischen Nationalfeiertag. Vor dem nächsten Spiel am kommenden Freitag gegen Marokko stocken Wirte nun massiv auf.
Update, 18. Juni, 18.00 Uhr: Cristiano Ronaldo blieb bei seinem ersten Portugal-Auftritt bei dieser WM blass, Lionel Messi schoss Argentinien mit seinem Hattrick zum Sieg und auch Kylian Mbappé konnte bereits doppelt knipsen. Einen Superstar konnten wir aber bisher noch nicht auf dem nordamerikanischen Rasen spielen sehen: Neymar Jr. Der Brasilianer musste beim Auftakt gegen Marokko aufgrund einer Wadenverletzung von der Bank aus zusehen.
Und auch beim zweiten Gruppenspiel gegen Haiti wird Neymar noch passen müssen, denn wie die Selecao nun bekanntgab, wird der 34-Jährige nicht mit der Mannschaft nach Philadelphia reisen, sondern im Trainingscamp in New Jersey weiter an seinem Comeback arbeiten. Im Laufe der Woche konnte Neymar zumindest wieder auf dem Rasen trainieren und sogar Teile der Mannschaftseinheit absolvieren.
Update, 18. Juni, 17.30 Uhr: Der erste Spieltag der Gruppenphase bei der Weltmeisterschaft 2026 ist geschafft, sodass jede Nation nun auf ihre zweiten 90 Minuten in Nordamerika hinfiebert. Nun, wo wir alle Mannschaften einmal spielen gesehen haben, wagt MagentaTV-Experte Jürgen Klopp ein erstes Zwischenfazit: „Beeindruckend war sicher Lionel Messi, absolut herausragend, die absolute Standout-Performance. Haaland trifft und trifft und trifft.“ Und auch die Stimmung war bereits weltmeisterlich: „Keine Überraschung, aber die Stadien, in denen wir waren, waren hoch emotional“, so Klopp.
Update, 18. Juni, 16.40 Uhr: Thomas Tuchel erhält in England nach dem 4:2-Sieg gegen Kroatien viel Lob – besonders für seine Ansprache in der Halbzeitpause. „Er hat eine großartige Ansprache gehalten, um ehrlich zu sein. Er hat uns gesagt, wir sollen die Fesseln abwerfen, uns beruhigen. Lasst uns einfach loslegen und der Welt zeigen, wer wir sein können“, erklärte Bayern-Star Harry Kane. Mittelfeldspieler Declan Rice stimmte ein: „Er war top in der Halbzeit. Die Worte, die er benutzt hat, was er gesagt hat – er hat uns alle beruhigt. Es war einer dieser Momente, in denen man denkt: Wow – was für ein Top-Trainer.“
Update, 18. Juni, 15.40 Uhr: Bei der Partie zwischen England und Kroatien am Mittwoch ist es offenbar zahlreichen Fans gelungen, ohne Ticket ins Stadion zu kommen. Das geht aus einem Bericht der englischen Zeitung Daily Mail hervor. „Es war unglaublich. An den Seiten der Einlasskontrollen gab es große Lücken, und die Leute schlenderten einfach hindurch. Es gab zwar Volunteers, das waren aber im Grunde genommen ältere Damen, die niemanden aufhielten“, wird ein anonymer Fan dort zitiert. „Viele sind einfach so durchgelaufen, während andere einfach darübergeklettert sind. Es gab riesige Lücken.“
Update, 18. Juni, 15.15 Uhr: Im Spiel zwischen England und Kroatien konnten die Zuschauer eine wahre Seltenheit beobachten: Harry Kane verschoss einen Elfmeter. Gebracht hat das den Kroaten jedoch nichts, Torhüter Dominik Livakovic stand ein Stück vor der Linie, der Elfmeter wurde wiederholt, Kane traf im zweiten Anlauf. Die Schuld für das Vergehen liegt laut Kevin-Prince Boateng aber nicht bei dem kroatischen Schlussmann. Der Ex-Bundesliga-Profi erklärte nach dem Spiel gegenüber dem US-amerikanischen TV-Sender CBS, dass Kane die Torhüter durch seinen verzögerten Anlauf dazu verleite, von der Linie zu kommen, und forderte: „Das sollte verboten werden.“
Update, 18. Juni, 14.45 Uhr: Co-Gastgeber Kanada musste in sein Auftaktspiel ohne seinen größten Star gehen. Alphonso Davies fiel gegen Bosnien und Herzegowina verletzungsbedingt aus. Nun gibt es aber gute Nachrichten für die Kanadier: Der Bayern-Profi wird beim zweiten Gruppenspiel gegen Katar wieder mit von der Partie sein. Mehr Infos hier.
Update, 18. Juni, 12.45 Uhr: Die Elfenbeinküste muss beim Duell gegen Deutschland am Samstag in Toronto auf Stürmer Elye Wahi verzichten. Die zuständige kanadische Behörde hat dem Ivorer die Einreise in das Land verweigert. „Die für seine Einreise nach Kanada erforderlichen behördlichen Genehmigungen konnten zum jetzigen Zeitpunkt nicht eingeholt werden“, gab der ivorische Verband am Donnerstag offiziell bekannt. Der Grund: Der Verdacht der Spielmanipulation, der gegen Wahi im Raum steht. Der Stürmer soll sich in der abgelaufenen Rückrunde nach Absprache in einem Ligaspiel seines Vereins OGC Nizza vorsätzlich eine Gelbe Karte abgeholt haben. Zuletzt hatte das britische Portal The Athletic berichtet, dass Wahi im Mai sogar kurzzeitig festgenommen worden war.
Update, 18. Juni, 11.50 Uhr: Die Überraschungserfolge von Kap Verde und DR Kongo gegen die Titelanwärter aus Spanien und Portugal gehören zu den größten Geschichten des ersten WM-Spieltags. Beide Nationen holten mit den Unentschieden ihren ersten Punkt bei einer WM. Was das den Fans bedeutet, war bei einem Public Viewing der Kongo-Fans in Houston leicht zu erkennen.
This reaction to DR Congo's first-ever World Cup goal, filmed at a Houston watchparty, is what it's all about 🩵
— Men in Blazers (@MenInBlazers) June 18, 2026
And see if you can spot who got a goal notification before the big screen caught up 🇨🇩pic.twitter.com/I8HUAtTBId
Update, 18. Juni, 10.30 Uhr: Cristiano Ronaldos Leistung beim 1:1 gegen den Kongo ließ hingegen zu wünschen übrig. Nach dem Spiel musste der portugiesische Superstar daher scharfe Kritik einstecken. Thierry Henry, Weltmeister von 1998, warf Ronaldo in seiner Rolle als TV-Experte des US-Senders Fox Egoismus vor. „Die Mannschaft muss treffen, nicht Du musst treffen“, erklärte Henry in Richtung des 41-Jährigen. In der Folge analysierte der Franzose eine Szene, in der Ronaldo seinem Mitspieler Bruno Fernandes seiner Meinung nach ein sicheres Tor wegnimmt, weil er selbst treffen möchte.
Thierry Henry: 'One thing that's important is that the team needs to score; not you need to score."pic.twitter.com/pkTlY7R0bE https://t.co/5BNlvl0k9K
— Robin Bairner (@RBairner) June 17, 2026
Update, 18. Juni, 10.05 Uhr: Bayerns Luis Diaz ist der nächste prominente Name, der einen hervorragenden Auftritt am ersten WM-Spieltag hingelegt hat. Der Kolumbianer erzielte beim 3:1-Sieg seiner Mannschaft gegen Usbekistan ein Tor selbst und bereitete ein weiteres vor. Für Schlagzeilen sorgte aber auch sein Vater, der den Bayern-Profi auf emotionale Weise unterstützte.
Update, 18. Juni, 8.10 Uhr: Die umstrittenen Trinkpausen bei der WM sorgen weiter für Gesprächsstoff. Auch beim Spiel zwischen Ghana und Panama (1:0) gab es trotz einer Temperatur von 19 Grad, wie vom Weltverband FIFA vorgeschrieben, in beiden Halbzeiten jeweils eine „hydration break“. Die Fans quittierten die Spielunterbrechungen mit Buhrufen. Für viele sind die Trinkpausen viel mehr Werbepausen, die den Spielfluss stören.
Update, 18. Juni, 6.10 Uhr: Da ist jetzt die endgültige Entscheidung: Jaminton Campaz stellt in der 8. Minute der Nachspielzeit auf 3:1 für Kolumbien. Mit seinen 1,66 Metern Größe per Kopf – auch keine alltägliche Sache. Jetzt ist das Spiel auch abgepfiffen, einen großen Anteil daran hat Luis Diaz. Schon beim FC Bayern ist er ein Unterschiedsspieler und hat oft sehenswert aufgezeigt, an diese Leistung kann er jetzt auch in der Nationalmannschaft anknüpfen. Jetzt sind auch alle Teams in das Turnier gestartet.
Update, 18. Juni, 5.26 Uhr: Jetzt geht es hier Schlag auf Schlag! Luis Diaz schießt Kolumbien wieder in Front. Die Südamerikaner zeigen sich vom überraschenden Ausgleich unbeeindruckt und gehen erneut in Führung! Nach seiner genialen Vorarbeit zum ersten Treffer nimmt Bayern-Profi Luis Diaz das Heft nun selbst in die Hand. Mit einer bärenstarken Einzelaktion knackt er die usbekische Defensive und erzielt das hochverdiente 2:1 für Kolumbien.
Update, 18. Juni, 5.21 Uhr: Das kann man nur Effizienz nennen: Erste Torchance von Usbekistan und da ist der Ausgleich! Abbosbek Fayzullayev trifft mit dem Kopf und damit auch zum allerersten Mal bei einer Weltmeisterschaft in der Geschichte von Usbekistan.
Update, 18. Juni, 4.40 Uhr: Fünf Minuten vor der Pause geht Kolumbien in Führung. Bayern-Spieler Luis Diaz flankt in den 16er-Raum, wo Daniel Munoz sehenswert verwerten kann. Kolumbien die ganze Halbzeit tonangebend, daher verdienter Führungstreffer für die Südamerikaner gegen Usbekistan.
Update, 18. Juni, 4.00 Uhr: Co-Gastgeber Kanada kann im zweiten WM-Gruppenspiel in der Nacht auf Freitag (0.00 Uhr) in Vancouver gegen Katar wieder auf Alphonso Davies setzen. Nationaltrainer Jesse Marsch bestätigte, dass der Abwehrspieler von Bayern München nach seiner Muskelverletzung im Oberschenkel wieder im Training und „bereit“ ist. Ein Startelfeinsatz kommt aber wohl noch zu früh. Kanada peilt gegen Katar den historisch ersten WM-Sieg der Geschichte an, nachdem man 1986 und 2022 jeweils punktlos in der Vorrunde gescheitert war.
Update, 18. Juni, 2.56 Uhr: In der 95. Minute ist es tatsächlich noch so weit: Das Spiel sieht noch einen Sieger! Der 20-jährige Caleb Yirenkyi steht nach einem schönen Ball in die Mitte des 16ers von Asante, goldrichtig und muss nur mehr den Fuß hinhalten, um auf 1:0 zu stellen.
Update, 18. Juni, 2.30 Uhr: Drohnen-Alarm vor dem WM-Kracher gegen Mexiko: Beim Training von Südkorea wurde ein Flugobjekt wegen Spionageverdachts vom Himmel geholt. Trainer Myung-bo Hong gab Entwarnung: Da die Drohne direkt vor dem Taktik-Block abstürzte, blieb der wichtigste Teil der Einheit geschützt. Die „Taeguk Warriors“ sind in der in der Nacht auf Freitag (3.00 Uhr MESZ) gegen Mexiko wieder im Einsatz.
Update, 18. Juni, 2.07 Uhr: Zum Anpfiff des zweiten Durchgangs gibt es wieder eine Premiere: Zum ersten Mal wird im diesjährigen Turnier ein Tormann gewechselt. Ghana-Keeper Lawrence Ati Zigi muss nach fiesem Zusammenprall und schwierigen Rettungsaktionen zweimal behandelt werden. Statt ihm kommt die ehemalige Nummer eins Benjamin Asare ins Spiel.
Update, 18. Juni, 0.10 Uhr: ZDF-Experte Christoph Kramer schwärmte nach dem 4:2-Sieg Englands gegen Kroatien von der Vorstellung der Tuchel-Elf, konnte sich aber einen Seitenhieb gegen Tuchels Vorgänger nicht verkneifen. Er könne sich nicht erklären, wie Ex-Trainer Gareth Southgate mit diesen guten Spielern so schlechten Fußball habe spielen lassen können.
Update, 17. Juni, 23.37 Uhr: Ist England gegen Kroatien das bisher beste Spiel dieser noch jungen Fußball-Weltmeisterschaft? Beide Teams spielen mit einem extrem hohen Aufwand, sehr viel Tempo. Dazu drei Tore und jede Menge Spannung. Knapp 20 Minuten vor Schluss hat man das Gefühl, dass hier jederzeit noch was passieren könnte. Auf beiden Seiten.
Update, 17. Juni, 23.02 Uhr: Später in der Nacht greifen auch noch die letzten vier Teams bei dieser mit 48 Mannschaften größten Fußball-Weltmeisterschaft aller Zeiten ins Geschehen ein. Um 1.00 Uhr trifft in Toronto Ghana auf Panama und um 4.00 Uhr erwartet Kolumbien in Mexiko-Stadt WM-Neuling Usbekistan.
Update, 17. Juni, 22.50 Uhr: Wird das die WM der Rekorde? Gestern schoss sich erst Kylian Mbappé zum besten Torschützen der französischen Nationalmannschaft, danach stellte Lionel Messi den Torrekord von Miroslav Klose bei Fußball-Weltmeisterschaften ein. Heute schloss Harry Kane mit seinem zehnten WM-Tor zu Gary Lineker auf, der bisher Englands bester Schütze bei WM-Endrunden war.
Update, 17. Juni, 22.11 Uhr: Tor für England! 1:0 führen die Three Lions nach dem Elfmetertor von Harry Kane. Dabei sah es erst so aus, als ob selbst ein Harry Kane nur menschlich sei. Denn er verschoss den ersten Versuch des Strafstoßes gegen Kroatien. Aber weil sich Dominik Livakovic einen Hauch zu früh nach vorne bewegt und der hintere Fuß keinen Kontakt mehr zur Torlinie hatte, wurde der Strafstoß wiederholt und diesmal traf der Kapitän sicher zur Führung.
Update, 17. Juni, 22.06 Uhr: Seit fast zwei Jahrzehnten liefern sich Lionel Messi und Cristiano Ronaldo einen erbitterten Wettstreit, wer denn nun der beste Spieler aller Zeiten ist. Mal liegt der eine in einer Statistik vorne, mal der andere. Nun sind sie aber beide in einer weiteren Statistik gemeinsam vorne: Sie sind die beiden einzigen Fußballer, die je an sechs Fußball-Weltmeisterschaften teilgenommen haben.
Update, 17. Juni, 21.20 Uhr: Im Interview mit dem ZDF gab sich Jamal Musiala ganz entspannt und sprach davon, beim 7:1 gegen Curacao das beste Spiel nach seiner Verletzung gezeigt zu haben. Sehr stolz war er auf sein erstes Tor bei einer WM und lobte die Zusammenarbeit mit Trainer Julian Nagelsmann, der ihn immer unterstützt habe. Vor dem nächsten Gegner Elfenbeinküste hat er viel Respekt, zeigt sich aber optimistisch.
Update, 17. Juni, 21.05 Uhr: In knapp 60 Minuten greift auch England ins Geschehen ein. Das Team von Trainer Thomas Tuchel sollte gewarnt sein, um nicht nach Portugal, Spanien und der Schweiz der nächste große Favorit zu sein, der in seinem Eröffnungsspiel strauchelt.
Update, 17. Juni, 20.59 Uhr: Das Spiel ist vorbei, die WM 2026 hat ihre nächste Sensation: Die DR Kongo holt völlig verdient ein 1:1 gegen den großen Favoriten Portugal. Nach der frühen Führung fiel den Südeuropäern kaum noch etwas ein gegen aufopferungsvoll kämpfende Afrikaner. Dem ersten Tor bei einer WM lässt die DR Kongo damit auch den ersten Punkt bei einer WM folgen.
Update, 17. Juni, 20.05 Uhr: Abseits statt Traumtor. Joao Cancelo trifft per Fallrückzieher, steht dabei aber knapp im Abseits.
Update, 17. Juni, 20.05 Uhr: Lange Zeit dümpelte das Match nach der frühen Führung des Favoriten vor sich hin. Portugal hatte mit seiner technischen Überlegenheit die optische Überlegenheit, konnte die aber nicht in Torchancen ummünzen. In der Abwehr zeigte man sich einmal unaufmerksam, ließ Yoane Wissa unbehelligt zum Kopfball kommen und kassierte das Tor zum 1:1.
Update, 17. Juni, 19.51 Uhr: Tor für DR Kongo! Yoane Wissa kommt quasi mit dem Halbzeitpfiff völlig frei zum Kopfball und erzielt das historische erste WM-Tor für den afrikanischen Staat. Angedeutet hatte sich das Tor nicht.
Update, 17. Juni, 19.22 Uhr: Am 3. Juli 2025 blieb Portugals Fußballwelt kurz stehen, als Nationalspieler Diogo Jota tödlich verunglückte. Ihm zu Ehren tragen alle Nationalspieler beim gesamten WM-Turnier Armbänder zu seinem Gedenken. Zudem sind seine Eltern heute live vor Ort im Stadion in Houston. Bei seinem Tor zum 1:0 sendete Joao Neves einen besonderen Gruß an seinen ehemaligen Mitspieler und Freund Richtung Himmel.
Update, 17. Juni, 19.13 Uhr: Alle reden von CR7, Portugals Offensivpower oder den vier Champions-League-Siegern Portugals in Reihen von Paris St. Germain. Doch die DR Kongo könnte heute Geschichte schreiben. Ein eigenes Tor wäre das erste bei einer Fußball-WM jemals. 1974 trat das Land unter dem damaligen Namen Zaire an und musste drei Niederlagen hinnehmen: 0:2 gegen Schottland, 0:9 gegen Jugoslawien und 0:3 gegen Brasilien.
Update, 17. Juni, 19.07 Uhr: Tor für Portugal! In der 6. Minute erzielt Joao Neves per Kopfball das 1:0 für den Favoriten.
Update, 17. Juni, 18.53 Uhr: Yan Diomande ist der Superstar im Team der Elfenbeinküste, Samstagabend (22.00 Uhr) nächster Gegner der deutschen Nationalmannschaft. Seine Leistungsexplosion in der vergangenen Saison ist auch mit Trainer Ole Werner verbunden. Doch wenn der Ivorer zurück nach Leipzig kommt, muss er sich auf einen neuen Vorgesetzten einstellen. Denn Ole Werner wurde soeben endgültig freigestellt. Übernehmen soll ein alter Bekannter der Bundesliga.
Update, 17. Juni, 17.33 Uhr: Das wohl größte Politikum dieser Weltmeisterschaft spielt sich zwischen Gastgeber USA und dem Iran ab. Nach dem WM-Auftakt der letztgenannten Auswahl gegen Neuseeland (2:2) nimmt der Streit um die beeinträchtigte Reiseplanung wieder Fahrt auf. Vonseiten der iranischen Mannschaft gibt es Vorwürfe nicht eingehaltener Absprachen und die Forderung nach mehr Rückhalt durch den Weltverband FIFA. Der Mitausrichter stellt derweil eine andere These auf.
Update, 17. Juni, 17.20 Uhr: Auch Harry Kane brennt auf seinen dritten WM-Auftritt und das erste Gruppenspiel gegen Kroatien. Der Bayern-Kapitän schickt vor dem Duell mit den Südosteuropäern eine klare Botschaft – und trägt dabei eine schwere Last.
Update, 17. Juni, 16.55 Uhr: Mit Portugal (gegen Kongo) und England (gegen Kroatien) greifen heute weitere Mitfavoriten ins WM-Geschehen 2026 ein. Während sich bei Portugal (Anpfiff, 19 Uhr) die Augen auf Superstar Cristiano Ronaldo richten und die Frage, ob dieser von Beginn an aufläuft, ist auch FC-Bayern-Torkanone Harry Kane gefordert. Der Stürmer und seine Teamkollegen haben mit Kroatien die mutmaßlich unbequemere Aufgabe vor sich. Im Abwehrverbund des Gegners agiert u. a. HSV-Verteidiger Luka Vuskovic. Der erklärte gegenüber SportBild: „Kane ist ein unglaublicher Stürmer, der sich auch immer wieder zurückfallen lässt, um das Spiel von hinten heraus aufzubauen. Das macht ihn zusätzlich so stark.“ Dem Bericht zufolge greift der 19-Jährige auch auf Daten seines Bundesliga-Klubs zurück, um die Spielweise des Münchner Torjägers genau zu analysieren. Dass England nicht wirklich der Favorit ist, zeigt der Verlauf der vergangenen WM-Turniere: 2018 scheiterte Kroatien erst im Endspiel, 2022 wurde man Dritter.
Update, 17. Juni, 16.07 Uhr: Felix Nmecha schoss Deutschlands erstes Tor bei der WM 2026 – und sorgt darüber hinaus mit seinem strengen Glauben für Aufsehen. Droht dem BVB nach dem Turnier der Verlust seines Mittelfeldmotors? Im Format „Lothar legt los“ (Bild.de) warnte Rekordnationalspieler Lothar Matthäus vor einem anderen Risiko beim 25-jährigen Shootingstar: Nmechas Verletzungsanfälligkeit. Der Dortmunder, dessen Vertrag Borussia Dortmund im März vorsorglich bis 2030 verlängerte, fehlte in den vergangenen Monaten öfter verletzt und meldete sich erst kurz vor Turnierstart wieder fit. Matthäus: Wenn Nmecha gesund bleibt und in seinen Rhythmus findet, sei er einer der besten Box-to-Box-Spieler der Welt – „vielleicht sogar der beste“.
Update, 17. Juni, 15.41 Uhr: Nationalspieler Serge Gnabry verpasst die WM 2026 wegen einer Adduktorenverletzung. Statt Turnierfußball gibt es für den Bayern-Star Tokio, Sashimi und ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten.
Update, 17. Juni, 14.45 Uhr: Ist Thomas Tuchel eigentlich schon ein richtiger Engländer? Der Coach der „Three Lions“ hat sich nun dazu geäußert, inwieweit er dazu bereit ist, vor den WM-Spielen die Landeshymne mitzusingen. Bislang hält sich der Ex-Bundesliga-Trainer demonstrativ zurück – und das wird sich so schnell auch nicht ändern. Der deutsche Übungsleiter von Harry Kane und Co. erklärte vor dem ersten Auftritt gegen Kroatien (Gruppe L im Überblick), dass für ihn der passende Moment gekommen wäre, „God Save The King“ zu trällern, sofern seine Mannschaft das große WM-Finale am 19. Juli (Anstoß 21 Uhr) erreicht.
Update, 17. Juni, 14.30 Uhr: Zum Turnierauftakt gab es für Norwegen mit Stürmerstar Erling Haaland viel Grund zum Jubeln: Mit 4:1 fertigten die Nordeuropäer den Irak ab und stellten damit bereits die Weichen in Richtung K.-o.-Runde. Fans aus dem hohen Norden sorgten derweil auf den Rängen für den nächsten WM-Kult: Wie einst die Wikinger „rudern“ sich die norwegischen Anhänger durch Nordamerika.
Update, 17. Juni, 14.11 Uhr: Auf wen würde eigentlich Deutschland im Sechzehntelfinale treffen? Ist es mit Blick auf den Turnierbaum vielleicht sogar sinnvoller, nicht Gruppenerster zu werden? Hier gibt es den aktuellen Stand mitsamt den möglichen Gegnern.
Update, 17. Juni, 13.55 Uhr: Über mehrere Wochen zog sich die Torwartdebatte in Fußballdeutschland. Das Resultat: Bei der WM-Endrunde 2026 steht Manuel Neuer zwischen den Pfosten und nicht Hoffenheims Oliver Baumann. Joshua Kimmich hat nun verraten, dass er an der Entscheidung von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht ganz unbeteiligt war. Das Gegenteil ist der Fall – und hat insbesondere auch mit dem Halbfinal-Aus der Bayern in der Champions League zu tun.
Update, 17. Juni, 13.20 Uhr: Kurz vor dem WM-Kracher gegen Gastgeber Mexiko sorgt ein Drohnen-Drama im südkoreanischen Trainingslager für Aufsehen. Während sich die Mannschaft um Ex-Bundesliga-Star Heung-Min Son in Zapopan warm lief, tauchte über dem Platz offenbar eine Spionagedrohne auf. Ein mexikanischer Militärangehöriger, der im Basiscamp stationiert ist, brachte das Flugobjekt zwar zum Absturz – doch die mutmaßlichen Täter schnappten sich die Drohne und entkamen. Die Brisanz steigt damit vor dem Topspiel der Gruppe A am Freitag in Guadalajara, in das beide Teams nach ihren Auftaktsiegen mit breiter Brust gehen.
Update, 17. Juni, 12.51 Uhr: Der nächste Transfer für den deutschen Rekordmeister nimmt offenbar konkrete Formen an. Ismael Saibari, WM-Spieler aus Marokko und Wunschkandidat für die FCB-Offensive, soll bereits den Medizincheck für seinen neuen Arbeitgeber absolviert haben. Der Deal steht damit kurz vor dem Abschluss. Beim ersten Gruppenspiel der Nordafrikaner gegen Brasilien (1:1) erzielte der Angreifer das Führungstor.
Update, 17. Juni, 11.50 Uhr: Ticketwucher, Trinkflaschen-Wirbel und mehr Teilnehmer denn je: Die bislang teuerste Fußball-Weltmeisterschaft bringt der FIFA auch allerhand Kritik ein. Nun feiert sich der Weltverband jedoch für eine neue Bestmarke: Die jüngsten vier Partien der Endrunde sorgten offenbar dafür, dass so viele Zuschauer wie noch nie an einem Tag in die Stadien strömten. In einem entsprechenden Posting ist Gianni Infantino zu sehen, der neue Rekord sowie die betroffenen Spiele.
Update, 17. Juni, 11.15 Uhr: Mit Frankreich legte Flügelflitzer Michael Olise einen gelungenen Start in die WM-Endrunde hin. Ex-FCB-Kollege Thomas Müller schwärmt vom französischen Shootingstar – und nimmt ihn dabei auch ein bisschen auf die Schippe.
Update, 17. Juni, 10.40 Uhr: Die österreichische Nationalmannschaft sorgt sich nach dem WM-Auftaktsieg gegen Jordanien um Stefan Posch. Der Innenverteidiger zog sich bei einem Zusammenprall offenbar eine Verletzung im Kieferbereich zu. Teamchef Ralf Rangnick sprach nach dem Spiel von „Kieferschmerzen“ und erklärte, der Kiefer habe „ein bisschen geknackst“. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Sollte sich der Verdacht auf einen Kieferbruch bestätigen, würde Posch laut Rangnick für den Rest des Turniers ausfallen.
Update, 17. Juni, 9.50 Uhr: US-Präsident Donald Trump soll Medienberichten zufolge die Siegertrophäe nach dem WM-Finale am 19. Juli im MetLife Stadium an den neuen Weltmeister überreichen. Wie der britische Sender talkSPORT berichtet, habe die FIFA keine Einwände gegen eine zentrale Rolle Trumps bei der Siegerehrung. Demnach sei der US-Präsident bereits über entsprechende Pläne informiert worden. Eine offizielle Bestätigung gibt es bislang nicht.
Unwetter sorgt für Wasserschlacht: Die schönsten und skurrilsten Fan-Bilder der WM 2026




Für Diskussionen sorgt die Meldung auch wegen eines ähnlichen Vorfalls bei der Klub-WM im vergangenen Jahr. Damals durfte Trump bereits den Pokal überreichen und blieb nach der Übergabe an den FC Chelsea auf der Bühne und sorgte damit bei Spielern und Beobachtern für Irritationen. Nun könnte der US-Präsident auch bei der WM-Siegerehrung eine prominente Rolle einnehmen.
Update, 17. Juni, 8.39 Uhr: Unmittelbar vor dem WM-Gruppenspiel zwischen Argentinien und Algerien (3:0) kam es am Times Square in New York City zu einer wilden Schlägerei. Beide Fanlager waren daran beteiligt. In Videos ist zu sehen, wie neben den Fäusten auch Gegenstände fliegen. Die Polizei wollte sich bislang nicht zu Verletzten oder Festnahmen äußern.
Herzlich willkommen zum WM-Ticker. Hier verpassen Sie keine Neuigkeiten rund um die größte Weltmeisterschaft aller Zeiten. Lionel Messi hat sich in der Nacht zum Mittwoch (MEZ) mal wieder unsterblich gemacht. Mit drei Toren sicherte er Argentinien den Sieg gegen Algerien. Damit ist der Argentinier auch mit Miroslav Klose bei den WM‑Toren gleichgezogen. Zuvor durfte auch Norwegen feiern. Stürmer-Star Erling Haaland sorgte in seinem ersten WM-Spiel für einen Doppelpack, am Ende stand ein 4:1 auf der Anzeigetafel.
Auch Österreich konnte erfolgreich ins Turnier starten. Nach hartem Kampf war der 3:1-Sieg gegen Jordanien am frühen Mittwochmorgen perfekt. Matchwinner war der eingewechselte Marko Arnautovic. Erst erzwang der ehemalige Bundesliga-Star ein Eigentor, dann traf er in der Nachspielzeit per Elfmeter.
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