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2. Spieltag der WM-Gruppe G
Chancenwucher und Platzverweis: Belgien scheitert an Irans Torwart Beiranvand
In der WM-Gruppe G gibt es auch im dritten Spiel keinen Sieger. Belgien und der Iran trennen sich in einem torlosen Remis. Der Ticker zum Nachlesen.
Fazit: Belgien und der Iran bleiben auch im zweiten Gruppenspiel bei der WM 2026 ohne Sieg und trennen sich im direkten Duell torlos mit 0:0. Mit 70 Prozent Ballbesitz und insgesamt 23 Schüssen waren die Belgier die dominierende Mannschaft, jedoch schaffte es der Iran immer wieder, einzelne Nadelstiche in der Offensive zu setzen. So wurde der Treffer von Mehdi Taremi nach Abseitsstellung aberkannt, seine anderen Chancen konnte Courtois parieren.
Auf der anderen Seite war es Alireza Beiranvand, der das Unentschieden für seine Mannschaft festhielt. Unter anderem kratzte der Torwart der Iraner eine Riesenchance von Maxim De Cuyper von der Linie. Belgien konnte seine Aktionen nicht immer optimal zu Ende spielen und war ab der 66. Minute sogar in Unterzahl, als Nathan Ngoy für eine Notbremse die Rote Karte sah.
Am Ende verpassen die Belgier die ersten drei Punkte dieser Weltmeisterschaft und stehen vor dem letzten Spiel der Gruppe G gegen Neuseeland ordentlich unter Druck. Die Iraner müssen dagegen am letzten Spieltag gegen Mo Salah und Ägypten ran. Dabei könnte ein Unentschieden eventuell schon reichen, um sich das Weiterkommen in die K.-o.-Phase zu sichern.
Vorbericht: Am zweiten Spieltag der Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko (hier zum WM-Spielplan) trifft Belgien in der WM-Gruppe G am Sonntagabend um 21 Uhr auf den Iran. Gespielt wird im SoFi Stadium in Los Angeles. Beide Mannschaften haben den ersten Spieltag mit je einem Unentschieden abgeschlossen und gehen mit je einem Punkt in diese Begegnung. Für beide Teams ist ein Sieg heute Abend von entscheidender Bedeutung – denn wer verliert, gerät in der Gruppe erheblich unter Druck.
Absolut hautnah. Absolut fundiert: Absolut Fussball berichtet für euch von der WM 2026. Unsere Reporter sind in Amerika vor Ort und versorgen euch mit News, Videos und exklusiven Einblicken.
Belgien tat sich zum Auftakt gegen Ägypten schwer. Die Roten Teufel kassierten einen frühen Gegentreffer und fanden erst nach der Einwechslung von Romelu Lukaku wirklich in die Partie. Der Ausgleich war verdient, ein Sieg blieb aber aus – kein Traumstart für die Mannschaft von Nationaltrainer Rudi García.
Belgien trifft im zweiten Spiel in der WM-Gruppe G auf Iran
Iran bewies beim 2:2 gegen Neuseeland Moral und Charakter und startete ebenfalls mit einem Punkt in die WM 2026. Zweimal lagen die Iraner hinten, zweimal kämpften sie sich zurück. Ramin Rezaeian und Mohammad Mohebbi trafen für den Iran. Defensiv allerdings offenbarten die Iraner Lücken, die Belgien ausnutzen könnte.
Bei Belgien stellt sich vor dem zweiten Gruppenspiel die Frage, ob Lukaku gegen den Iran von Beginn an auf dem Feld stehen soll. Der Torjäger verlieh dem Spiel gegen Ägypten nach seiner Einwechslung spürbar mehr Wucht. Vor allem gegen den Iran, der defensiv im Auftaktspiel gegen Neuseeland Schwächen aufzeigte, könnte der 33-Jährige eine gute Lösung darstellen.
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Belgien geht als klarer Favorit in diese Partie, hat aber auch gegen Ägypten bereits bewiesen, dass sie nicht unverwundbar sind. Der Iran ist ein unbequemer Gegner mit Moral und Laufbereitschaft. Mit einem Sieg im zweiten Spiel dürfte für den Sieger das Weiterkommen in die K.-o.-Phase praktisch gesichert sein. (seb)