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Einreise-Chaos
Kehrtwende bei Wahi: Elfenbeinküste kann gegen Deutschland auf SGE-Spieler zählen
Die Elfenbeinküste kann am Samstag im WM-Spiel gegen Deutschland wohl doch auf Elye Wahi zurückgreifen. Zuvor war dem Eintracht-Spieler die Einreise verwehrt worden.
Update vom 18. Juni, 19.50 Uhr: Elye Wahi kann der Elfenbeinküste im WM-Gruppenspiel gegen Deutschland offenbar doch zur Verfügung stehen. Nachdem zunächst berichtet worden war, Kanada werde dem ivorischen Stürmer wegen laufender Ermittlungen in Frankreich die Einreise verweigern, erhielt er laut AFP nun doch die nötige Genehmigung. Damit wäre ein Einsatz am Samstag in Toronto möglich.
Hintergrund sind Untersuchungen wegen des Verdachts auf Betrug, Korruption im Sport, Hehlerei und Geldwäsche. Im Mittelpunkt steht ein Ligue-1-Spiel zwischen Nizza und Metz, bei dem Wahi angeblich absichtlich eine Gelbe Karte provoziert haben soll; zudem soll es auffällige Wettbewegungen gegeben haben. Seine Anwältin betont jedoch, dass er lediglich kurz befragt und anschließend freigelassen wurde. Eine Anklage gibt es bislang nicht, auch der ivorische Verband stellte sich öffentlich hinter den 23-Jährigen.
Erstmeldung: Die Einreisebestimmungen sind weiterhin ein prägendes Thema bei dieser Fußball-WM. Nachdem bereits Thomas Partey nicht nach Kanada einreisen durfte, hat es nun mit Elye Wahi den nächsten Fußballer eines afrikanischen Landes erwischt. Der Verband der Elfenbeinküste offenbarte am Donnerstag, dass der Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt nicht mit dem Team reisen darf.
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„Die für seine Einreise nach Kanada erforderlichen behördlichen Genehmigungen konnten zum jetzigen Zeitpunkt nicht eingeholt werden“, heißt es in der Mitteilung der FIF. Wahi wird stattdessen in Philadelphia, wo das Team während des Turniers beheimatet ist, bleiben und sich das Duell gegen Deutschland im TV anschauen.
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Auslöser für die Einreiseverweigerung dürften die Vorwürfe gegen Wahi sein. Dem 23-Jährigen wird laut einem Bericht von The Athletic vorgeworfen, Spiele manipuliert zu haben. Demnach habe der Stürmer in Frankreich wegen „organisiertem Betrug, organisierter Korruption im Sport, Umgang mit Erträgen aus Straftaten und Geldwäsche“ zeitweise sogar in Haft gesessen.
Diese Strafmaßnahmen sind Wahi, wie auch Partey zuvor, wohl zum Verhängnis geworden. „Wenn Sie eine Straftat begangen haben oder wegen einer Straftat verurteilt wurden, wird Ihnen die Einreise nach Kanada möglicherweise verweigert“, heißt es im kanadischen Einwanderungsgesetz. Eine Abweisung ist damit möglich.
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Der ivorische Verband hatte sich angesichts der Anschuldigungen hinter seinen Spieler gestellt, der erst vor wenigen Monaten die Staatsbürgerschaft angenommen hat. „In dieser besonders heiklen Zeit spricht die FIF dem Spieler ihre volle Unterstützung aus und bekräftigt ihr Vertrauen in ihn. Elye Wahi bleibt ein wichtiger Bestandteil der ivorischen Nationalmannschaft“, schreibt sie.