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Aktuelle Entwicklungen

Österreich sichert sich ersten WM-Sieg seit 28 Jahren

News-Ticker zur WM 2026: Südkoreas Spieler mit Medienboykott wegen Spott gegen Son. Österreich feiert knappen Sieg gegen Jordanien.

Update, 17. Juni, 08.50 Uhr: Dieser WM-News-Ticker wird nun geschlossen. Alle wichtigen Informationen erhalten Sie fortan in unserem neuen Überblick.

Update, 17. Juni, 08:28 Uhr: Österreich legt mit dem Schlusspfiff noch einen drauf: Marko Arnautovic stellt mit einem verwandelten Strafstoß den 3:1-Endstand her. Die österreichische Nationalmannschaft startet dementsprechend erfolgreich in die WM 2026 und verbucht einen Auftaktsieg. Gegner Jordanien zeigte bei seinem ersten Auftritt in einer WM-Endrunde dennoch einen couragierten Auftritt.

Update, 17. Juni, 06:35 Uhr: Die österreichische Nationalmannschaft kämpft gegen Jordanien um die ersten WM-Punkte. Gegen einen aufmüpfigen Außenseiter gelang es dem ÖFB-Team in Minute 21 in Führung zu gehen. Beide Teams liefern sich aber einen intensiven Schlagabtausch (hier geht’s zum Live-Ticker).

Update, 17. Juni, 5.49 Uhr: Die südkoreanischen Nationalspieler, die an der Weltmeisterschaft teilnehmen, haben auf Spott über ihren Kapitän Heung-Min Son mit einem Boykott der Medien reagiert. Das amerikanische Sportmagazin The Athletic berichtet, dass die Mannschaft den Kontakt zu südkoreanischen Journalisten meidet. Lediglich die offiziellen Medientermine der Fifa werden wahrgenommen. Der Konflikt entstand, weil Journalisten sich über Sons Befreiung vom Militärdienst lustig gemacht hatten.

Update, 17. Juni, 4.59 Uhr: Argentinien hat sich mit einer starken Leistung und einem überzeugenden Sieg zu den absoluten Top-Favoriten bei dieser WM gesellt. Beim 3:0-Erfolg über Algerien war Lionel Messi mit drei Treffern der überragende Spieler, der dem Gegner die Grenzen aufzeigte. Mit diesen drei Punkten steht der Titelverteidiger schon mit einem Bein in der K.o.-Runde.

Update, 17. Juni, 3.48 Uhr: „Absurde Preise im WM-Stadion“, schrieb das österreichische Portal heute.at und hatte auch für die Fans der Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick einen Rat: „Sie planen eine Reise zur WM inklusive Match-Besuch? Hinweis der Redaktion: Lassen Sie Hunger und Durst vor dem Stadion zurück.“ Im fernen Australien titelte das Portal news.com.au: „Fußballfans empört über die Preise bei der Weltmeisterschaft.“

Bis zu 23 Dollar für ein Import-Bier werden fällig, gesehen im Stadion Santa Clara nahe San Francisco. Umgerechnet sind das rund 19,80 Euro – für nicht mal einen halben Liter. Die gleiche Menge vom amerikanischen Bier kostet 21 Dollar – macht 18,10 Euro. Eher finanziell freundlich ist der Besuch der Spiele in Sachen Essen und Trinken in Atlanta. Stadionbesitzer Arthur Blank, 83 Jahre alt und milliardenschwerer Unternehmer, zog eine rote Linie: Die Preise sollten auch bei der WM bleiben. Ein knapper Liter Sprudelwasser kostet umgerechnet unter 3,50 Euro, knapp 0,6 Liter US-Bier gibt es für gut 7,70 Euro.

Update, 17. Juni, 2.56 Uhr: Schlimme Szenen in New York! Vor der WM-Partie zwischen Argentinien und Algerien kam es am Times Square zu gewaltsamen Ausschreitungen. Fans der beiden Teams gingen aufeinander los, es kam zu teilweise heftigen Prügeleien. Es sind die ersten Szenen dieser Art bei der WM.

Update, 17. Juni, 1.59 Uhr: Gelungener Auftakt für Norwegen und Erling Haaland. Der Torjäger steuerte einen Doppelpack beim 4:1-Sieg über den Irak bei. Damit sind die Skandinavier nach dem ersten Spieltag in einer glänzenden Ausgangsposition, was das Erreichen der K.o.-Phase angeht. In den weiteren Gruppenspielen geht es für beide Teams noch gegen Frankreich und Senegal.

Update, 17. Juni, 0.11 Uhr: Superstar Kylian Mbappé und Bayern-Profi Michael Olise haben Titelanwärter Frankreich bei der Fußball-WM zum Auftaktsieg geführt. Mbappé erzielte beim 3:1 (0:0) gegen Senegal in der 66. Minute die Führung, Olise leistete die überragende Vorarbeit. Der eingewechselte Bradley Barcola (82.) erhöhte. Senegals Ibrahim Mbaye machte es noch mal ganz kurz spannend (90.+5), ehe Mbappé mit seinem insgesamt 14. WM-Treffer erneut zuschlug (90.+6).

Update, 16. Juni, 23.01 Uhr: Nach fast 30 Jahren schmerzhafter Abstinenz ist Österreich endlich wieder zurück auf der ganz großen Fußballbühne. „Diese Weltmeisterschaft hat natürlich einen sehr, sehr hohen Stellenwert für mich persönlich“, betont Kapitän David Alaba auf der Pressekonferenz. Nach der jahrzehntelangen Durststrecke sei die gesamte Mannschaft heiß darauf, dass es nun endlich losgeht: „Da ist jetzt auf jeden Fall ein Traum in Erfüllung gegangen für uns alle.“

@absolut.fussball Die Vorfreude auf den Turnierstart ist groß bei der österreichischen Nationalmannschaft! Besonders für Ralf Rangnick und David Alaba ist das Turnier von großer Bedeutung!🙏🏼 #absolutfussball #ragnick #alaba #wm2026 ♬ Originalton - absolut.fussball

Doch nicht nur für die Spieler, auch für Ralf Rangnick ist die WM-Teilnahme etwas ganz Besonderes. „Das ist jetzt auch für mich die erste Chance, überhaupt bei einer Weltmeisterschaft dabei zu sein. Vielleicht auch die letzte, das weiß man nicht“, so der Teamchef der Österreicher. Trotz des enormen Drucks will der Coach das Turnier nicht nur als sture Pflichtaufgabe sehen. Er wolle das Event auch „ein Stück weit genießen“ und den Moment für sich innerlich feiern. Damit das gelingt, müssen seine Profis morgen auf dem Rasen aber erst einmal für ein Erfolgserlebnis sorgen.

Update, 16. Juni, 21.41 Uhr: Nach dem Blitz-Aus von Tunesiens Nationaltrainer Sabri Lamouchi, folgt am Dienstagabend das nächste Beben: Unmittelbar vor dem Auftakt-Match gegen den Kongo ist durchgesickert, dass Chefcoach Roberto Martinez die Seleção nach dem Turnier in Nordamerika definitiv verlassen wird. Das berichten Talksport und der britische Journalist Ben Jacobs.

Der Spanier hatte das Amt erst im Januar 2023, kurz nach der letzten WM in Katar, übernommen. Zuvor war Martinez Nationaltrainer von Belgien. Der 52-Jährige liebäugelt den Berichten zufolge mit einer Rückkehr in die Premier League. Bleibt nur zu hoffen, dass diese heftigen Störgeräusche den Portugiesen nicht den großen Traum vom allerersten WM-Titel verhageln!

Update, 16. Juni, 20.40 Uhr: Ausgerechnet nach der sensationellen 7:1-Gala zum WM-Auftakt schauten viele DFB-Fans beim Trikotkauf in die Röhre. Bei Adidas herrschte nämlich ein kurioser Engpass. Dem DFB-Ausrüster war glatt der Buchstabe „V“ für die Rücken-Beflockung ausgegangen. Adidas reagierte aber prompt und fand eine Lösung für das Problem. Dem Trikotkauf für das zweite Gruppenspiel steht also nichts im Wege.

Update, 16. Juni, 20.00 Uhr: In rund einer Stunde rollt der Ball wieder. Im MetLife Stadium im US-Bundesstaat New Jersey trifft Frankreich in der Gruppe I auf den Senegal. Hier geht’s zum Live-Ticker.

Update, 16. Juni, 19.42 Uhr: Hoffnungsschimmer für Brasilien, doch die ganz große Erleichterung lässt im WM-Camp weiter auf sich warten: Superstar Neymar steht zwar wieder auf dem Platz, allerdings vorerst noch komplett ohne Ball. Bei einer ersten Laufeinheit in Turnschuhen schuftete der 34-Jährige verbissen für sein ersehntes Comeback. Ein Blitz-Einsatz im zweiten Gruppenspiel gegen Haiti am Samstag kommt nach seiner hartnäckigen Wadenverletzung aber wohl noch deutlich zu früh. Die Fans der Seleção lechzen nach ihrem Heilsbringer, der bereits das magere 1:1 zum Auftakt gegen Marokko verpasst hatte.

Update, 16. Juni, 18.19 Uhr: Es ist eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis der Wechsel von Nathanel Brown zum FC Bayern München offiziell verkündet wird. Obwohl der DFB-Kader mit zahlreichen Bayern-Profis gespickt ist, hält sich der 22-Jährige mit Fragen zu seinem künftigen Arbeitgeber wohl noch zurück.

„Bei mir hat er sich noch nicht nach dem FC Bayern erkundigt“, betonte Joshua Kimmich auf der Pressekonferenz im DFB-Quartier in Winston-Salem. Das Toptalent hat er abseits des Rasens bisher als „sehr ruhig und zurückhaltend“ erlebt. Auf dem Platz zeigt Brown allerdings ein ganz anderes Gesicht.

Beim WM-Auftakt lieferte Brown mit einem Tor und einer Vorlage direkt eine echte Galavorstellung ab, was auch den erfahrenen Mittelfeld-Leader sichtlich beeindruckte: „Auf dem Platz finde ich, ist er sehr mutig.“ Anerkennend fügte Kimmich mit Blick auf das eigene Debüt hinzu: „So kann man in eine WM starten. Das ist mir damals leider nicht gelungen.“

Update, 16. Juni, 17.59 Uhr: Bei der WM 2026 gibt es erstmals in jedem Spiel zwei Trinkpausen. Unabhängig vom Wetter oder ob das Stadion klimatisiert ist. Diese haben aber auch einen taktischen Nutzen, wie Joshua Kimmich am Dienstag bei einer Pressekonferenz im DFB-Quartier in Winston-Salem verriet.

Gegen Curaçao stellte Julian Nagelsmann das „Anlaufverhalten“ um, und nach dem 1:1-Ausgleich brachte die Unterbrechung wieder Ruhe: „Da hat uns die Pause dann schon geholfen, noch mal zu sagen: ‚Hey, es ist jetzt nicht viel passiert‘.“ Dennoch seien die Trinkpausen gewöhnungsbedürftig. „Wir wollten nach ein, zwei Minuten wieder auf den Platz, aber der Schiri hat uns nicht rausgelassen“, berichtete Kimmich. Der Unparteiische bestand konsequent darauf, die Zeit abzuwarten, „weil die Pause nun mal 3 Minuten dauert“.

Dennoch bleibe der Spielfluss im Fußball im Vergleich zur NBA hoch, betont der DFB-Kapitän. Das liegt auch an zahlreichen Regeländerungen und Anpassungen, die diesen fördern sollen. Kimmich hebt dabei vor allem die kurze Auszeit für behandelte Spieler hervor: „Ich glaube, das ist sehr sinnvoll, weil so einfach schon viel auf Zeit gespielt wurde.“

Update, 16. Juni, 16.54 Uhr: Für Toni Kroos ist klar: Ein Profi des FC Bayern wird Spieler der WM. Michael Olise steht hoch im Kurs bei ihm. In der Live-Show „Kroos & Kroos: Die WM unter der Lupe“ auf TikTok sagte Kroos: „Olise wird der beste Spieler des Turniers. Wenn man aktuell seine Form nimmt. Dazu hat er ein gutes Team mit Frankreich. Wenn er das mit rübernehmen kann, was er so in dieser Saison auf dem Platz zaubert, dann kann das ein gutes Turnier für ihn werden.“

Update, 16. Juni, 16.18 Uhr: Das Debüt des deutschen WM-Schiedsrichters Felix Zwayer ist angesetzt worden. Der Berliner, das gab die FIFA jetzt bekannt, wird ein Vorrundenspiel am Freitag leiten. Gegeneinander spielen die USA und Australien. Robert Kempter und Christian Dietz unterstützen den Bundesliga-Schiri.

Update, 16. Juni, 15.50 Uhr: Der mexikanische WM-Held Guillermo Ochoa macht Schluss. Nach der WM wird er seine Karriere beenden. 153 Länderspiele hat er für Mexiko absolviert. Im FIFA-Interview sagt er: „Ohne die Nationalmannschaft kann ich mir meine Karriere nicht vorstellen. Ich weiß nicht, wie meine Karriere ohne die Nationalmannschaft aussehen würde. Und jetzt, da (meine Zeit bei) der Nationalmannschaft zu Ende geht, sehe ich keinen Sinn mehr im Fußball.“

Update, 16. Juni, 15.10 Uhr: Die englische Nationalmannschaft muss einen Rückschlag verkraften. Außenverteidiger Tino Livramento hat sich verletzt. Laut übereinstimmenden Medienberichten fällt er für die komplette WM aus. Das Portal The Athletic schreibt von einer Wadenverletzung. Der Telegraph hingegen vermutet eine Blessur am Oberschenkel. Bestätigt haben die Three Lions den Ausfall noch nicht.

Update, 16. Juni, 14.45 Uhr: Argentinierin Shiri ist schon jetzt eine WM-Attraktion. Mit dem Wohnmobil ist sie aufgebrochen, um bei der WM 2026 live dabei sein zu können. „Nach dem WM-Titel 2022 habe ich mir überlegt, dass ich zur nächsten WM irgendetwas Besonderes machen will. Also habe ich mir dieses Wohnmobil gekauft, habe mir eine Route überlegt und bin im August 2023 losgefahren. Das genaue Ziel kannte ich damals noch nicht, es stand ja noch gar nicht fest, wo mein Team Quartier beziehen wird“, berichtet sie der Bild. 48.000 Kilometer legte sie zurück.

Update, 16. Juni, 14 Uhr: Weltmeister Toni Kroos bricht eine Lanze für DFB-Stürmer Deniz Undav. In der Live-Show „Kroos & Kroos: Die WM unter der Lupe“ auf TikTok schwärmt er: „Ich würde sagen, es ist ein Weitermachen von dem, was er vorher gemacht hat. Ich glaube, er hat einen absoluten Lauf, vor allem was Scorerpunkte angeht. Es steht an den richtigen Stellen. Er ist nicht der Schnellste, er ist nicht der Größte, aber er ist ein unfassbar schlauer Spieler, der wenig Zeit dann für seine Aktionen auch braucht. Deswegen ist so einer immer wertvoll.“

Update, 16. Juni, 13.30 Uhr: Joachim Löw, der 2014 mit der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister wurde, verfolgt den Weg des Teams ganz genau. In der TikTok-Live-Show „Kroos & Kroos: Die WM unter der Lupe“ sprach er über die kommenden Aufgaben. „Seit der EM 2024 habe ich das Gefühl, dass die Mannschaft eine gute Entwicklung gemacht hat, vor allen Dingen auch im spielerischen Bereich. Das war die Jahre davor vielleicht nicht der Fall“, lobte er.

Gleichzeitig mahnte er zur Vorsicht: „Man darf sich jetzt aber auf keinen Fall im Himmel wähnen, weil man gegen Curaçao gewinnt. Weil das jetzt wahrscheinlich der leichteste Gegner in der ganzen WM war. Diese Mannschaft hat natürlich nicht das Niveau. Aber die Abläufe waren gut. Das ist schon mal ein guter Beginn in so einem Turnier.“

Update, 16. Juni, 12.55 Uhr: So langsam steigt die Vorfreude bei unseren Nachbarn aus Österreich. Zum ersten Mal seit 28 Jahren nimmt die Alpenrepublik wieder an einer Fußball-Weltmeisterschaft teil. Zuletzt 1998 in Frankreich war man vertreten, schied da aber sieglos in der Vorrunde aus. Morgen früh um 6.00 Uhr gegen Jordanien will man es besser machen und mit einem Sieg starten.

Update, 16. Juni, 12.35 Uhr: Jetzt ist es offiziell: Curaçao ist das kleinste Land, das je an einer Fußball-Weltmeisterschaft teilgenommen hat. Gilbert Martina, die Präsidentin des Fußballverbandes, bekam die Auszeichnung von höchster Stelle verliehen. Quelle: www.x.com

Update, 16. Juni, 12.25 Uhr: Einen „Wettkampf“ besonderer Art lieferten sich Fans von Ecuador und der Elfenbeinküste nach dem Gruppenspiel auf dem Parkplatz vor dem Stadion: Flip the Cup. Seiger hier, anders als im Fußball: Ecuador. Quelle: www.x.com

Update, 16. Juni, 12.15 Uhr: 2018 und 2022 scheiterte die deutsche Nationalelf bereits in der Vorrunde. Dieses Trauma könnte man diesmal schon nach dem zweiten Vorrundenspiel vermeiden. Mit einem Sieg gegen die Elfenbeinküste stünde der Einzug in die K.o.-Phase bereits fest. Durch die vielen Unentschieden in den Gruppen B, C, F und H könnten die dortigen Tabellendritten nicht mehr auf sechs Punkte kommen.

Update, 16. Juni, 10.40 Uhr: Die Weltmeisterschaft hat ihren ersten Trainer-Rausschmiss! Nach dem 1:5 gegen Schweden muss Tunesiens Nationaltrainer Sabri Lamouchi seinen Hut nehmen. Er hatte diesen Posten erst im Januar angetreten. Lamouchi war nach einer schlechten Vorbereitung (u. a. 0:1 gegen Österreich und 0:5 gegen Belgien) bereits angezählt. Die klare Niederlage gegen die Skandinavier brachte das Fass jetzt zum Überlaufen. Der Nachfolger, zumindest für die Dauer des Turniers, steht mit Hervé Renard bereits fest.

Update, 16. Juni, 10.25 Uhr: Einer der Helden beim 0:0 der Kap Verde gegen Spanien war Innenverteidiger Roberto ‚Pico‘ Lopes. Der Sohn eines kapverdischen Vaters und einer irischen Mutter erhielt 2018 auf LinkedIn eine Nachricht von Rui Aguas, damals Trainer der kapverdischen Nationalmannschaft, ob er nicht für das Heimatland seines Vaters spielen wolle. Allerdings auf Portugiesisch, dessen er nicht mächtig war. Erst auf die zweite Anfrage ein Jahr später auf Englisch reagierte er. Der Rest ist Geschichte …

Update, 16. Juni, 9.00 Uhr: Saudi-Arabien als südamerikanischer Angstgegner? 2022 feierte der krasse Außenseiter einen sensationellen 2:1-Sieg zum Auftakt gegen Argentinien, diesmal kam Uruguay nicht über ein 1:1 hinaus. Bis zur 80. Minute sah es sogar so aus, als würde der Außenseiter die nächste Sensation feiern. Erst dann gelang Maxi Araujo zumindest noch der Ausgleich für den zweimaligen Weltmeister. Für die WM 2030 wünscht sich Saudi-Arabien wohl wieder einen Vertreter aus der Conmebol

Update, 16. Juni, 7.50 Uhr: Unmittelbar vor dem deutschen WM-Auftakt gegen Curacao hatte der australische Schiedsrichter Shaun Evans bei einer Schalte in den VAR-Raum mit einer unglücklichen Geste für Aufsehen gesorgt. In einer Presseerklärung der FIFA sprach er nun von einem „unwillkürlichen, unterbewussten Zucken“ ohne jede politische Bedeutung.

Update, 16. Juni, 7.15 Uhr: Noch immer staunt die Welt über das sensationelle 0:0 von WM-Neuling Kap Verde gegen den großen WM-Favoriten Spanien. Vor allem die Art und Weise, wie es zustande kam, hatte so niemand erwartet. Denn die Afrikaner zogen dem Weltmeister von 2010 nicht etwa mit extremer Härte den Zahn. Ganz im Gegenteil. Der tapfere Außenseiter beging nur ein einziges Foul und stellte damit einen neuen WM-Rekord auf. Noch nie spielte ein Team so fair. Die drei Fouls, die Deutschland bei der WM 1974 gegen Chile beging, sowie Costa Rica 2022 gegen Deutschland waren der bisherige Rekord.

Update, 16. Juni, 6.20 Uhr: Heute Abend (21 Uhr, New Jersey) greift mit Frankreich der nächste große Favorit in das Turnier ein. Zum Auftakt wartet Senegal. Um 0.00 Uhr trifft Norwegen, das zur großen WM-Überraschung werden könnte, in Boston auf den Irak. Drei Stunden später feiert der Weltmeister seine WM-2026-Premiere. Argentinien startet in Kansas City gegen Algerien und möchte es besser machen als 2022, als es gegen Saudi-Arabien eine sensationelle Auftaktniederlage setzte. Das letzte Spiel des Tages bestreiten um 6 Uhr unsere Nachbarn Österreich gegen Jordanien in San Francisco.

Update, 16. Juni, 05.05 Uhr: Auch das vierte Spiel an diesem Tag endet in einem Unentschieden. Nach dem 1:1 zwischen Belgien und Ägypten trennen sich auch der Iran und Neuseeland in einem 2:2-Remis. Auf Seiten der All Blacks brachte Elijah Just Neuseeland zweimal in Führung. Jedoch hatte der Iran durch Ramin Rezaeian und Mohammad Mohebi zweimal die richtige Antwort parat. Nach dem vierten Unentschieden in Serie an Tag fünf der Fußball-WM 2026 sind die Gruppen G und H noch komplett ausgeglichen.

Update, 16. Juni, 03.53 Uhr: Während die Nationalmannschaft von Kap Verde für ein riesiges Highlight gegen Spanien sorgte, liegen die Nerven bei den Europäern nach dem schwachen 0:0 zum WM-Auftakt blank. Vor allem Mikel Oyarzabal wird an dem Spiel noch zu knabbern haben, stellte er doch glatt einen neuen Negativrekord der WM-Geschichte auf.

Update, 16. Juni, 02.04 Uhr: Auch im Spiel zwischen Saudi-Arabien und Uruguay gibt es keinen Sieger. Nach dem Führungstreffer von Abdulelah Al-Amri in Durchgang eins drehte Uruguay in Durchgang zwei auf und erzielte schließlich den verdienten 1:1-Ausgleichtreffer durch Maxi Araujo. Jedoch sollte es trotz 26 Torschüssen der einzige Treffer der Südamerikaner bleiben. Grund dafür war Saudi-Arabiens Schlussmann Mohammed Al-Owais, an dem Uruguay mehrfach verzweifelte.

Update, 16. Juni, 01.13 Uhr: In knapp zwei Stunden startet auch der Iran gegen Neuseeland in das Turnier. Durch die politische Situation mit den USA steht die iranische Nationalmannschaft besonders im Fokus. Diese Spannungen bis kurz vor Anpfiff beklagte auch Kapitän Mehdi Taremi. Vorfreude komme mit all den Nebenschauplätzen nicht komplett auf.

Update, 15. Juni, 23 Uhr: Belgien und Ägypten haben sich in der Gruppe G einen intensiven Schlagabtausch geliefert, der allerdings keinen Sieger finden wollte. Nach 90 Minuten plus Nachspielzeit stand ein alles in allem verdientes 1:1 auf der Anzeigetafel.

Update, 15. Juni, 22:05 Uhr: Vozinha, Torhüter der Kap Verden, ist der neue Star dieser WM. Nach dem 0:0 gegen Spanien wird der 40-Jährige von Minute zu Minute mehr zum Social-Media-Star. 43.000 Follower hatte der Routinier vor der WM auf Instagram. Stand 22 Uhr zeigte sein Profil über zwei Millionen an. Der brasilianische Sender Caze TV hatte während der Halbzeitpause dazu aufgefordert, dem Keeper zu folgen. Das eigentliche Ziel: Läppische 100.000.

Update, 15. Juni, 19.57 Uhr: Sensation in der Gruppe H! Spanien kommt nicht über ein 0:0 gegen Kap Verde hinaus. Und obwohl die Iberer natürlich deutlich mehr Ballbesitz und Spielanteile hatten, ist der Punktgewinn für den Underdog alles andere als unverdient. Immer wieder gesetzte kleine Nadelstiche setzten der konzentrierten Defensivleistung von Kap Verde die Krone auf. Der Jubel nach Abpfiff ist dementsprechend grenzenlos.

Update, 15. Juni, 17.32 Uhr: Während Schwedens Nationalmannschaft mit 5:1 gegen Tunesien in das Turnier gestartet ist, hat Zlatan Ibrahimovic darauf verzichtet, dem Spiel beizuwohnen. Stattdessen hielt er sich in Washington bei Donald Trumps irrsinnigem UFC-Event vor dem Weißen Haus auf. Das sorgte für Kritik aus dem schwedischen Team. „Er hätte unser Spiel priorisieren müssen“, sagte Jesper Karlström gegenüber Expressen.

Update, 15. Juni, 16.45 Uhr: Es ist mittlerweile eine Tradition, die zu einer Weltmeisterschaft fest dazugehört: Die japanische Mannschaft räumt nach ihrem Spiel die Kabine auf. Auch nach dem Spiel gegen die Niederlande am Sonntag gingen Bilder durch das Internet, auf denen zu sehen ist, wie die Japaner die Umkleide hinterlassen haben. Der Zustand: genauso blitzsauber wie die Leistung der Mannschaft beim 2:2.

Update, 15. Juni, 15 Uhr: Am Sonntagabend lieferten Japan und die Niederlande das vielleicht bislang hochklassigsten Spiel dieser WM. Besonders in der zweiten Halbzeit duellierten sich die Mannschaften auf hohem Niveau, am Ende stand ein 2:2. In Erinnerung wird aber nicht nur das Geschehen auf dem Rasen bleiben, sondern auch Japans Trainer Hajime Moriyasu, der mit seinen einzigartigen Taktik-Tricks für Aufsehen sorgte.

Update, 15. Juni, 10.30 Uhr: Die deutsche Nationalmannschaft hat gegen Curacao einen WM-Auftakt nach Maß hingelegt – nicht nur auf dem Platz, sondern auch vor den Bildschirmen. Wie die AGF Videoforschung bekanntgab, hat das DFB-Team einen TV-Quotenrekord geknackt. Demnach sahen im Schnitt 23,43 Millionen Menschen die Partie in der ARD – mehr als jedes andere Spiel im bisherigen Turnierverlauf in den USA, Kanada und Mexiko.

Update, 15. Juni, 10.15 Uhr: Erst einmal durchatmen: Als Belohnung für den starken Auftritt gegen Curacao schenkt Bundestrainer Julian Nagelsmann seinen Schützlingen zwei freie Tage. Lediglich ein kurzes Regenerationstraining steht am Montag auf dem Plan. Im Anschluss dürfen die Spieler ihre Familien im Basecamp in Winston-Salem empfangen. Am Mittwoch soll die Vorbereitung auf das zweite WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste starten.

Update, 15. Juni, 09.15 Uhr: Beim Kantersieg zum WM-Auftakt zeigte die DFB-Auswahl eine geschlossene Mannschaftsleistung, wobei ein Spieler besonders herausstach. Ein Joker, dem nach seiner Einwechslung Historisches gelang, drängt für das nächste Spiel gegen die Elfenbeinküste (Samstag, 20.06., 22 Uhr) auf einen Startelfeinsatz.

Update, 15. Juni, 08.15 Uhr: Nach dem deutschen Torspektakel lieferten sich zwei Top-Nationen am späten Sonntagabend ebenfalls einen torreichen Schlagabtausch. Ein ehemaliger Bundesliga-Profi machte dabei besonders auf sich aufmerksam.

Update, 15. Juni, 07.15 Uhr: Viel Anerkennung für den DFB: Die internationale Medienlandschaft zeigt sich vom deutschen „Torfestival“ gegen Curacao beeindruckt und stellt Brasilien-Vergleiche auf. Hier geht’s zu den Pressestimmen.

Update, 15. Juni, 06.05 Uhr: Direkt nach Ayaris Tor ist Schluss! Schweden feiert einen WM-Auftakt nach Maß und fertigt Tunesien mit viel Dominanz, individueller Klasse und einem 5:1-Kantersieg ab. Nach dem deutschen 7:1 über Curacao ist das der bis dato zweithöchste Erfolg bei dieser Weltmeisterschaft. In Gruppe F übernehmen die Schweden damit vor Japan und der Niederlande die Tabellenführung.

Update, 15. Juni, 04.31 Uhr: Haben die Fans von Ecuador ihre Niederlage gegen die Elfenbeinküste selbst verursacht? Zu dem Schluss könnte man kommen, denn sie streiften vor Spielbeginn in Philadelphia der Box-Legende Rocky Balboa ein Trikot ihrer Heimat über. In der jüngeren Vergangenheit machten dies zahlreiche NFL-Fans, die ihr Team gegen die Philadelphia Eagles siegen sehen wollten. Letztlich hagelte es in diesen Fällen zuletzt nur Niederlagen wie im Super Bowl LII, als die New England Patriots um Legende Tom Brady mit 33:41 gegen die Eagles verloren.

Update, 15. Juni, 03.13 Uhr: Die Elfenbeinküste hat das andere Spiel in der deutschen Gruppe gewonnen. In einem wirklich unterhaltsamen Spiel mussten die Fans trotz bester Chancen lange auf einen Treffer warten. Am Ende erzielte der eingewechselte Amad Diallo in der 90. Minute das entscheidende 1:0. Das Spiel hat aber gezeigt, dass auf die deutsche Elf mehr Gegenwehr wartet als gegen Curacao.

Update, 15. Juni, 00.08 Uhr: Beim Spiel der DFB-Elf purzelten gleich mehrere Bestmarken – unter anderem stellte Manuel Neuer einen neuen Altersrekord in der deutschen Nationalmannschaft auf. Doch auch Curaçao schrieb Geschichte, wenn auch eine deutlich bitterere: Die 1:7-Niederlage gegen Deutschland war die höchste Pleite eines WM-Debütanten seit Südkorea bei der Weltmeisterschaft 1954. Damals unterlag das Team aus Asien der ungarischen Auswahl mit 0:9.

Update, 14. Juni, 23.56 Uhr: Das Auftaktspiel der WM-Gruppe F zwischen der Niederlande und Japan endet mit einem 2:2-Unentschieden. Nach einer ereignisarmen ersten Halbzeit nimmt das Spiel nach dem Seitenwechsel mehr Fahrt auf, die zweimalige Führung von „Oranje“ können die „Blue Samurai“ aber jeweils ausgleichen. Damit kann keines der beiden Teams im Kampf um den Gruppensieg ein erstes Ausrufezeichen setzen – in der Nacht auf Montag (4 Uhr MEZ) findet noch die Partie zwischen Schweden und Tunesien statt.

Update, 14. Juni, 22.20 Uhr: Mit dem 7:1-Erfolg über Curaçao glückte der deutschen Nationalmannschaft nicht nur ein erfolgreicher Auftakt in die WM 2026, man schrieb auch WM‑Geschichte: Mit insgesamt 239 WM-Toren überholte das DFB-Team Rekord-Weltmeister Brasilien, das derzeit bei 238 Treffern steht. Gegen die Elfenbeinküste könnte die Nagelsmann-Elf den Rekord am 20. Juni ausbauen (22 Uhr MEZ), einige Stunden zuvor hat die Seleção aber gegen Haiti die Chance, sich die Bestmarke zurückzuerobern (2:30 Uhr MEZ).

Update, 14. Juni, 21.20 Uhr: Die deutsche Nationalmannschaft feiert einen erfolgreichen Start in die WM 2026 und fertigt Curaçao mit 7:1 ab. Nach einem kurzen Durchhänger kommt die Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann in der zweiten Halbzeit immer besser in Schwung und macht einen großen Schritt Richtung Sechzehntelfinale. Sorgen bereiten weiterhin die Rückwärtsbewegung und das Defensivspiel (Der Ticker zum Nachlesen).

Update, 14. Juni, 20.30: Nach 28 Jahren Abstinenz ist Schottland die Rückkehr auf die WM-Bühne geglückt: Gegen Außenseiter Haiti feierte die Tartan Army in Foxborough einen 1:0-Sieg. Begleitet wurde das Team von zehntausenden Fans, die sich auf kreative Weise gegen die hohen Transportkosten rund um das Spiel wehrten.

Weil die örtliche Verkehrsgesellschaft MBTA die Preise für die Anreise zum Stadion deutlich anhob, organisierten die Fans kurzerhand einen Konvoi aus 21 Schulbussen. Die Aktion war nicht nur deutlich günstiger, sondern diente auch einem guten Zweck: Überschüssige Einnahmen wurden an wohltätige Organisationen gespendet.

Update, 14. Juni, 18.30 Uhr: Für Manuel Neuer wird das WM-Spiel gegen Curaçao in mehrfacher Hinsicht besonders. Der 40-Jährige feiert nicht nur sein Comeback in der deutschen Nationalmannschaft, sondern trägt dabei auch erstmals den neuen FIFA-„Legacy Patch“. Der Aufnäher ist Spielern vorbehalten, die an mindestens fünf Weltmeisterschaften teilgenommen haben.

Nach seinen WM-Einsätzen 2010, 2014, 2018 und 2022 steht der Bayern-Keeper nun bei seiner fünften Endrunde. Zu dem exklusiven Kreis gehören unter anderem auch die Superstars Cristiano Ronaldo, Lionel Messi und Luka Modrić. Darüber hinaus bricht Neuer auch einen Altersrekord: Mit 40 Jahren, zwei Monaten und 19 Tagen wird er Lothar Matthäus als ältesten deutschen Nationalspieler ablösen.

Update, 14. Juni, 17.02 Uhr: Das erste Spiel der WM 2026 für Kanada wurde ein historischer Festtag für das Land. Erstmals bestritt die Nationalmannschaft ein WM-Spiel im eigenen Land, in einem (nahezu) ausverkauften Stadion. Doch während in Toronto über den ersten Punktgewinn bei einer Weltmeisterschaft gejubelt wird, kocht die Stimmung im Netz.

Grund dafür ist nicht die Leistung des Teams, sondern die Abwesenheit eines prominenten Landsmanns: Ex-Premier Justin Trudeau. Statt den ersten WM-Auftritt Kanadas im heimischen Stadion zu verfolgen, taucht der Politiker Stunden später in Los Angeles auf – an der Seite seiner Partnerin Katy Perry beim Auftakt der USA.

Update, 14. Juni, 12.44 Uhr: Der in den USA abgewiesene Schiedsrichter Omar Artan aus Somalia soll laut BBC seine volle WM-Gage erhalten. Wie hoch die Vergütung ausfalle, sei bislang nicht bekannt. Artan war in der vergangenen Woche von den Grenzbehörden in den USA abgewiesen worden. Er stehe laut US-Außenministerium „mit mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen in Verbindung“. In seiner Heimat wurde der Schiedsrichter bei seiner Rückkehr wie ein Held gefeiert.

Update, 14. Juni, 10.19 Uhr: In den frühen Morgenstunden gab es eine faustdicke Überraschung in Gruppe D. Australien besiegte die favorisierten Türken mit 2:0. Trotz zahlreicher Torchancen und 30 Schüssen gelang es der Türkei nicht, den australischen Torwart Patrick Beach zu überwinden. Damit steht Türkei-Trainer Vincenzo Montella mit seinem Team am 20. Juni gegen Paraguay bereits unter Zugzwang, die ersten drei Punkte des Turniers einzufahren.

Update, 14. Juni, 5.05 Uhr: Schottland setzt sich an die Spitze der Gruppe C. Trotz guter Chancen konnte Haiti das frühe Führungstor der Schotten nicht mehr kontern. Insgesamt geht der knappe 1:0-Sieg aber in Ordnung. Doch mit einem Blick auf die spielerische Qualität, die zwischen Brasilien und Marokko zu sehen war, darf ein Weiterkommen von Schottland zum jetzigen Zeitpunkt durchaus in Zweifel gezogen werden.

Update, 14. Juni, 3.19 Uhr: Während das Spiel zwischen Haiti und Schottland läuft, hat DFB-Trainer Julian Nagelsmann wichtige Personalentscheidungen verkündet. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel verkündete er, dass Nathaniel Brown und Jamal Musiala in der Startelf stehen werden. Auch der Einsatz von Manuel Neuer wurde als sicher verkündet.

Update, 14. Juni, 2.15 Uhr: Das erste Spiel der Gruppe C zwischen Brasilien und Marokko endet leistungsgerecht mit einem 1:1-Unentschieden. Die erste Hälfte dominierte Marokko, in der zweiten Halbzeit war Brasilien deutlich besser. Insgesamt bislang eines der attraktivsten Spiele dieser Weltmeisterschaft. Trotzdem haben die brasilianischen Stars gezeigt, dass sie auch Fußball arbeiten können.

Update, 14. Juni, 0.44 Uhr: Die deutsche Nationalmannschaft befindet sich auf dem Weg nach Houston, wo sie am Abend um 19 Uhr zum WM-Auftakt auf Curacao treffen wird. Unmittelbar vor dem Betreten des Flugzeugs wurden die DFB-Stars von Sicherheitsbeamten auf dem Rollfeld kontrolliert. Auch die Koffer der Spieler wurden genauestens untersucht. Ein zunächst ungewöhnlicher Anblick, der jedoch dem FIFA-Reglement zur WM entspricht.

Florian Wirtz und Nick Woltemade müssen bei der Sicherheitskontrolle vor dem Flug nach Houston ihre Koffer öffnen.

Update, 13. Juni, 23.06 Uhr: Katar gelingt die wohl bislang größte Überraschung der noch jungen Weltmeisterschaft. Der Wüstenstaat ringt beim Auftaktspiel der Gruppe B der Schweiz in beinahe allerletzter Minute noch ein Remis ab. Nach dem umstrittenen Führungstreffer durch Breel Embolo (siehe unten) schien es lange Zeit nur eine Frage der Zeit, bis die „Eidgenossen“ den zweiten Treffer nachlegen. Doch dann avancierte der Außenseiter zum Spielverderber: Al-Amin durfte in der Nachspielzeit auf dem linken Flügel fast unbedrängt flanken, in der Mitte köpfte der aufgerückte Abwehrmann Khoukhi höher als HSV-Verteidiger Muheim und köpfte das Leder zum 1:1 in die Maschen. Im vierten WM-Spiel der Historie gelang der erste Zähler.

Absolut hautnah. Absolut fundiert: Absolut Fussball berichtet für euch von der WM 2026. Unsere Reporter sind in Amerika vor Ort und versorgen euch mit News, Videos und exklusiven Einblicken.

Update, 13. Juni, 20.40 Uhr: Dass auch Polizisten gelegentlich gut mit dem runden Leder umgehen können, zeigt ein viral gehender Clip. Inmitten einer Traube frenetischer Anhänger aus Schottland zeigt der Cop seine Fußballkünste. Nach mehreren Sekunden filigraner Ballbehandlung entwischt ihm der Ball schließlich – und die Fans brechen in Jubelstürmen aus:

Update, 13. Juni, 18.56 Uhr: Traumstart für die USA – und ein Ex-Bayern-Profi im Rampenlicht. Beim souveränen Auftaktsieg gegen Paraguay war Innenverteidiger Chris Richards einer der überragenden Akteure, dirigierte die Abwehr und gewann nahezu jeden Zweikampf des WM-Gastgebers. Spektakulär ist folgende Statistik: Im SoFi Stadium brachte der 26-Jährige alle 83 Pässe an den Mann – komplett ohne Fehlpass!

Update, 13. Juni, 18.27 Uhr: An diesem Sonntag ( 14. Juni) startet die DFB-Auswahl bei der WM 2026 ins Turnier. Gegen Curacao (hier alle TV-Infos) dürften viele Augen auf der Sturm-Entscheidung des Trainerteams um Julian Nagelsmann liegen. Den Stuttgarter Deniz Undav kritisierte der Coach zuletzt aufgrund von Fitnesswerten. In unserer Live-Show „Die WM-WG“ von Absolut Fußball (powered by Ippen Media) äußert sich Magenta-Experte Nico Seepe – und hat eine klare Meinung zum Leistungsstand des VfB-Angreifers.

Update, 13. Juni, 17.42 Uhr: Im WM-Auftaktmatch der Gruppe B zwischen Kanada und Bosnien ging es hart zur Sache. Der Ex-Schalker Sead Kolasinac sorgte dabei für die womöglich bislang spektakulärste Szene des Turniers – und bringt neben zahlreichen Fans sogar eine BVB-Ikone zum Ausrasten.

Update, 13. Juni, 16.30 Uhr: Stark in Form präsentiert sich aktuell auch Ecuador, Deutschlands dritter und letzter Vorrundengegner bei dieser WM (25.6., 22.00 Uhr). Seit mittlerweile 19 Länderspielen sind die Südamerikaner ungeschlagen und stellten damit einen neuen Landesrekord auf. Diese Serie soll in der Nacht zum Montag (1 Uhr) gegen die Elfenbeinküste weiter ausgebaut werden.

Vorfreude auf die WM 2026? So feiert man mit den besten Fußball-Serien zum Streamen

„Fußball-Eltern“
„Fußball-Eltern“: Nicht die Kicker sind das Problem – sondern die Eltern auf der Tribüne. Die niederländische Comedyserie „Fußball-Eltern“ (im Original: „Voetbalouders“) nimmt den Amateurfußball als Bühne für übersteigerte Ehrgeize, absurde Lagerbildung und zwischenmenschliche Kleinkriege – und trifft damit einen Nerv, der weit über die Niederlande hinausreicht. Autorin und Hauptdarstellerin Ilse Warringa, bekannt aus der Kultserie De Luizenmoeder, entwickelte die Serie aus eigener Elternerfahrung. Alle sechs Episoden sind seit dem 16. Mai 2025 auf Netflix streambar – auf Niederländisch im Original sowie mit deutscher Synchronisation. © Netflix/Ashley Röttjers
The Kicks
„The Kicks“: Neue Stadt, neue Schule, neues Team – und ein Haufen Mädchen, die noch nie gewonnen haben. „The Kicks“ erzählt die Geschichte der zwölfjährigen Devin Burke (Sixx Orange), die nach einem Umzug nach Kalifornien bei den Kentville Kicks landet und das Dauerverliererteam von innen heraus verwandeln muss. Die Amazon-Prime-Video-Serie, die am 26. Juni 2015 startete und eine Staffel mit zehn Episoden umfasst, basiert auf der gleichnamigen Buchreihe von US-Nationalspielerin und Olympiasiegerin Alex Morgan, die auch als Produzentin beteiligt war. Frauenfußball, Freundschaft und Vorbildfunktion für ein junges Publikum – selten so greifbar wie hier. Die Serie ist bei Amazon Prime Video streambar. © Amazon Prime Video
The English Game
„The English Game“: Fußball war einmal ein Sport der Aristokraten – bis die Arbeiterklasse das Spiel für sich entdeckte und alles veränderte. „The English Game“ erzählt diese Ur-Geschichte des modernen Fußballs: die unwahrscheinliche Freundschaft zwischen dem Gentleman-Kicker Arthur Kinnaird (Edward Holcroft) und dem Profi-Stürmer Fergus Suter (Kevin Guthrie) im England der 1870er-Jahre – zu einer Zeit, als Geld im Fußball noch als Schande galt. Die sechsteilige Netflix-Miniserie, konzipiert von „Downton Abbey“-Schöpfer Julian Fellowes, startete am 20. März 2020 und zeichnet präzise nach, wie der Sport von einem elitären Distinktionsmerkmal zum Ventil und zur Aufstiegschance der industriellen Arbeiterklasse wurde. Die Miniserie ist bei Netflix streambar. © Oliver Upton/ Netflix
„Blue Lock“
„Blue Lock“: Was wäre, wenn Teamgeist der größte Feind des Erfolgs wäre? „Blue Lock“ gibt eine radikale Antwort: Nach einem enttäuschenden WM-Aus sperrt der japanische Verband 300 talentierte Nachwuchsstürmer in ein KI-gesteuertes Trainingsgefängnis und züchtet durch gnadenlosen Konkurrenzkampf den einen, absolut egoistischen Weltklasse-Angreifer. Die Verlierer werden lebenslang für die Nationalmannschaft gesperrt. Der Manga-Anime von Studio 8-bit startete im Oktober 2022 mit Staffel 1 und wurde zwischen Oktober und Dezember 2024 mit Staffel 2 fortgesetzt – insgesamt 38 Episoden, die bei Crunchyroll und Netflix streambar sind. Staffel 3 ist bereits bestätigt. © TV Asahi
„Captain Tsubasa“
„Captain Tsubasa“: Ein Ball rettet einem Kind das Leben – und Fußball wird zur lebenslangen Leidenschaft. Mit dieser Prämisse startete „Captain Tsubasa“ 1986 als Manga und wurde zur einflussreichsten Fußball-Anime-Franchise aller Zeiten. In Deutschland kennen viele die Serie noch unter ihrem Originaltitel „Die tollen Fußballstars“, unter dem sie in den 1980ern das Nachmittagsprogramm prägte. Die Neuauflage von 2018 erzählt die Geschichte des elfjährigen Tsubasa Ozora, der davon träumt, eines Tages die Weltmeisterschaft für Japan zu gewinnen, von Grund auf neu – mit moderner Animation, aber demselben romantischen Ethos aus Teamgeist, Fairplay und grenzenlosem Glauben an den eigenen Traum. Staffel 2 unter dem Titel „Captain Tsubasa: Die Junioren“ erschien ab 2024 ebenfalls auf Crunchyroll, inzwischen mit deutscher Synchronisation. Beide Staffeln sind bei Crunchyroll streambar. © TV Tokyo
Kickers
„Kickers“: Bevor „Blue Lock“ den Fußball-Anime in die Dystopie führte, war „Kickers“ das Herzstück einer ganzen Generation: Die japanische Anime-Serie aus dem Jahr 1986 erzählt die Geschichte des fußballbegeisterten Schülers Gregor, der zu den „Kickers“ stößt – einer Schulmannschaft, die noch nie ein Spiel gewonnen hat. Was folgt, ist eine warmherzige Geschichte über Teamgeist, Freundschaft und den unbedingten Willen, besser zu werden. Physikalisch maßlos übertrieben, menschlich absolut ehrlich. Der japanische Klassiker erlebt dank eines Anime-Deals zwischen RTL+ und Crunchyroll seit März 2026 sein deutsches Streaming-Comeback. Alle Folgen sind auf RTL+ sowie bei Crunchyroll und Amazon Prime Video abrufbar. © NTV
„Sunderland ‚Til I Die“
„Sunderland 'Til I Die“: Kein Weichzeichner, kein Marketing, keine Heldengeschichte – nur schonungslose Wahrheit. „Sunderland ‚Til I Die“ ist das ästhetische Gegenstück zu allen hochglanzpolierten Vereinsdokumentationen: Die Netflix-Dokuserie begleitet über drei Staffeln und 17 Episoden den schmerzhaften Absturz des AFC Sunderland von der Premier League bis in die Drittklassigkeit. Staffel 1 erschien am 14. Dezember 2018, Staffel 2 folgte am 1. April 2020, die dritte und abschließende Staffel startete am 13. Februar 2024. Was die Produktion so einzigartig macht, ist die enge Verwebung zwischen dem sportlichen Niedergang und der Identität einer von Deindustrialisierung geprägten Hafenstadt – eingefangen ohne jede Beschönigung. Alle Staffeln sind bei Netflix streambar. © Netflix
Welcome to Wrexham
„Welcome to Wrexham“: 2021 kauften die Hollywood-Stars Ryan Reynolds und Rob McElhenney den fünftklassigen walisischen Traditionsklub Wrexham AFC für zwei Millionen Pfund – und lösten damit eines der unwahrscheinlichsten Sportsagas der Streaming-Ära aus. „Welcome to Wrexham“ begleitet auf Disney+ den rasanten Aufstieg des Klubs aus einer Arbeiterstadt in Nordwales bis in die EFL Championship, die zweithöchste englische Spielklasse. Staffel 5 startete am 14. Mai 2026 und dokumentiert die bislang größte Herausforderung: den angestrebten Sprung in die Premier League. Das Staffelfinale läuft am 25. Juni 2026. Bereits jetzt ist die Verlängerung bis Staffel 8, bis ins Jahr 2029, bestätigt. Die Dokuserie ist exklusiv bei Disney+ abrufbar. © FX/Hulu
Poster zur Serie „Gute Freunde“
„Gute Freunde“: Heute ist der FC Bayern München ein globaler Milliarden-Konzern. Doch wie wurde aus einem Münchner Provinzklub, der 1963 nicht einmal für die neu gegründete Bundesliga nominiert wurde, einer der mächtigsten Fußballvereine der Welt? „Gute Freunde – Der Aufstieg des FC Bayern“ erzählt diese Geschichte als packendes Historiendrama – mit Franz Beckenbauer (Moritz Lehmann) und Gerd Müller (Markus Krojer) im Zentrum. Die sechsteilige RTL+-Eigenproduktion, 2023 von der UFA produziert und am 18. November 2023 erstmals auf RTL+ abrufbar, zeigt nicht nur die Triumphe auf dem Rasen, sondern auch die Leidenschaften, Intrigen und Achterbahnfahrten dahinter. Alle Episoden sind auf RTL+ streambar. © RTL
„Brazil 70: The Third Star“
„Brazil 70: The Third Star“: Pelé, Jairzinho, Rivelino – die brasilianische Nationalmannschaft von 1970 gilt bis heute als die schönste Fußballelf aller Zeiten. „Brazil 70: The Third Star“ (Originaltitel: „Brazil 70: A saga do Tri“) erzählt seit dem 30. Mai 2026 bei Netflix, was hinter diesem Mythos steckt. Die fiktionale Historien-Dramaserie von Naná Xavier und Rafael Dornellas taucht tief in die Vorbereitung und das Turnier der Seleção bei der WM in Mexiko ein – und zeigt dabei weit mehr als ikonische Tore: Internen Druck, taktische Konflikte und die erdrückende Last einer Militärdiktatur, die den Weltmeistertitel als Propagandainstrument nutzte. Rodrigo Santoro führt das hochkarätig besetzte Ensemble an. Die Serie ist exklusiv bei Netflix streambar. © Netflix
„Dear England“
„Dear England“: Ein verschossener Elfmeter bei der WM 1996 – und ein ganzes Land vergisst es nie. „Dear England“ erzählt, wie Gareth Southgate (Joseph Fiennes) genau dieses Trauma zum Ausgangspunkt einer revolutionären Führungsphilosophie macht, als er 2016 die englische Nationalmannschaft übernimmt. Die vierteilige BBC-Drama-Serie, die am 24. Mai 2026 – pünktlich vor der WM – auf BBC One und BBC iPlayer Premiere feierte, basiert auf dem gleichnamigen, mit dem Olivier Award ausgezeichneten Theaterstück von Starautor James Graham. Die fiktionalisierte Erzählung begleitet Southgates Amtszeit von 2016 bis 2024 und zeigt, wie er Empathie, Psychologie und kollektive Identität gegen den toxischen Druck des englischen Fußball-Erwartungswahnsinns stellte. In Deutschland ist die Serie ab dem 9. Juni 2026 über den ZDF-Streamingbereich abrufbar. © BBC One
„Club de Cuervos“
„Club de Cuervos“: Als der Patriarch der mächtigen Iglesias-Familie stirbt, entbrennt ein absurder Machtkampf um das Wichtigste, was er hinterlässt: den Fußballklub Cuervos de Nuevo Toledo. Sein leichtlebiger Sohn Chava (Luis Gerardo Méndez) und seine ehrgeizige Tochter Isabel (Mariana Treviño) liefern sich über vier Staffeln hinweg eine gnadenlose Rivalität – voller schwarzem Humor, Vetternwirtschaft und finanzieller Absurdität. „Club de Cuervos“ war bei seinem Start am 7. August 2015 die erste mexikanische Netflix-Originalproduktion überhaupt und legte damit den Grundstein für das spanischsprachige Serienprogramm des Streamers. Die vier Staffeln mit insgesamt 45 Episoden liefen bis Januar 2019. Wer Fußball als Spiegel lateinamerikanischer Clubkultur erleben will, findet die komplette Serie nach wie vor auf Netflix – im spanischen Originalton mit Untertiteln. © Netflix
„Ted Lasso“
„Ted Lasso“: Was passiert, wenn ein ewiger Optimist auf den zynischsten Sport der Welt trifft? „Ted Lasso“ beantwortet diese Frage in drei Staffeln mit 34 Episoden – und avancierte dabei zur erfolgreichsten fiktionalen Fußballserie aller Zeiten. Jason Sudeikis spielt den gleichnamigen amerikanischen College-Football-Trainer, der ohne jede Ahnung vom runden Leder den kriselnden Premier-League-Klub AFC Richmond übernimmt. Statt taktischer Brillanz setzt er auf Empathie, psychologische Sicherheit und unerschütterlichen Optimismus. Die Apple-TV+-Produktion, 2020 gestartet und mit einer IMDb-Bewertung von 8,7/10 ausgezeichnet, räumte bei den Emmy Awards ab und gewann allein 2021 in der Kategorie „Beste Comedyserie“. Eine vierte Staffel ist für Ende 2026 angekündigt. Zu sehen ist die Serie ausschließlich bei Apple TV+. © Apple TV+

Update, 13. Juni, 15.40 Uhr: Die kanadischen Behörden verweigern Ghanas Fußballer Thomas Partey wegen Missbrauchsvorwürfen die Einreise zum WM-Spiel am kommenden Donnerstag in Toronto gegen Panama. Seit April steht der 33-jährige Mittelfeldspieler des FC Villareal in London vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau in London zweimal vergewaltigt zu haben. Ein Urteil wird nicht vor Mitte 2027 erwartet. Nun hat sich Ghanas Außenministerium eingeschaltet und äußerte „starke Bedenken hinsichtlich der willkürlichen und äußerst unfairen Entscheidung Kanadas“ gegenüber Partey, „eines ghanaischen Staatsbürgers und Schlüsselspielers der Nationalmannschaft“.

Vorherige WM-News gibt es in diesem Ticker zum Nachlesen.

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