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Fehlstart abgewendet

Undav schießt den DFB in letzter Minute zum 2:1-Sieg

Von der drohenden Pleite zum puren Ekstase-Jubel: Deutschland bezwingt die Elfenbeinküste dank eines Doppelpacks von Deniz Undav. Der Liveticker zum Nachlesen.

Fazit: Die deutsche Nationalmannschaft wendet einen Fehlstart in die WM-Gruppenphase ab und schlägt die Elfenbeinküste nach einem dramatischen Finish mit 2:1 .In der ersten Halbzeit fand das Team von Julian Nagelsmann gegen die physisch starken und taktisch disziplinierten Ivorer kaum Mittel und musste zudem die verletzungsbedingte Auswechslung von Schlotterbeck verkraften. Als Franck Kessié die DFB-Elf kalt erwischte und Inao Oulai fast das 2:0 nachlegte, drohte die Pleite.

Der radikale Dreifachwechsel des Bundestrainers brachte jedoch die Wende: Joker Deniz Undav wurde zum gefeierten Helden. Erst besorgte er per Traum-Volley den Ausgleich (68.), ehe die Partie in einen völlig wilden, offenen Schlagabtausch überging. In einer dramatischen Schlussphase mit Top-Chancen auf beiden Seiten belohnte Undav den späten Sturmlauf nach genialem Nmecha-Zuspiel in der 93. Minute mit dem umjubelten Lucky Punch.

Aufstellung Deutschland:Neuer - Kimmich, Tah, Schlotterbeck, Brown - Pavlović, Nmecha – Sané, Musiala, Wirtz - Havertz
Aufstellung Elfenbeinküste:Y. Fofana - Singo, Kossounou, Agbadou, Konan - Kessié, I. Sangaré, Amad, Inao Oulai, Y. Diomande - Bonny
Tore:0:1 Kessié (30. Minute), 1:1 Undav (68. Minute), 2:1 Undav (90 + 4 Minute)

90. Minute: Nach insgesamt sieben Minuten Nachspielzeit ertönt der befreiende Abpfiff für die DFB-Elf. Die Nationalmannschaft darf also doppelt jubeln, die K.-o.-Phase ist fix, der Gruppensieg mehr als realistisch. Das ist übrigens der 11. Sieg in Folge nach einem Rückstand.

90. Minute: In der vierten Minute der Nachspielzeit ist es jetzt so weit – das ist der Lucky Punch durch den Joker Deniz Undav! Felix Nmecha beweist im absoluten Chaos der Nachspielzeit die perfekte Übersicht und steckt den Ball mit einem genialen Pass präzise in den Strafraum durch. Dort lauert wieder Deniz Undav, der sich mit dem Rücken zum Tor blitzschnell um seinen Gegenspieler dreht. Er fackelt nicht lange und schießt flach zum 2:1-Siegtreffer ein!

90. Minute: Deutschland bekommt in den absolut letzten Zügen der Partie die Riesenchance auf den Lucky Punch. Nadiem Amiri kommt in der Gegend des Elfmeterpunktes völlig freistehend zum Abschluss. Er bringt den Ball aber nicht platziert genug unter: Der Schuss ist viel zu zentral angetragen, sodass Ivorer-Keeper Yahia Fofana im Nachfassen sicher zupacken kann. Was für eine Nervenschlacht!

89. Minute: Direkt danach hat Brown den vermeintlichen Siegestreffer am Fuß: Der ivorische Schlussmann Yahia Fofana muss sein ganzes Können aufbieten und kann den gefährlichen Ball nur mit allergrößter Mühe parieren.

88. Minute: Großchance auf den Lucky Punch! Der eingewechselte Nicolas Pépé treibt den Ball mit viel Tempo nach vorne, während Simon Adingra auf der linken Seite perfekt mitläuft. Der Querpass kommt eigentlich maßgenau an, doch Adingra vertändelt die Kugel leichtfertig und dreht sich im Strafraum förmlich in den letzten verbliebenen deutschen Verteidiger hinein.

85. Minute: Das muntere Wechseln geht weiter, dieses Mal auch unfreiwillig: Wilfried Singo hat sich verletzt und kann nicht mehr weitermachen. Für ihn kommt Guéla Doué als neuer Mann für die rechte ivorische Abwehrseite. Sein kleiner Bruder Désiré stürmt bekanntlich zeitgleich für Frankreich bei dieser Weltmeisterschaft. Zudem bringt die Elfenbeinküste Nicolas Pépé für Offensiv-Star Diomandé. Aber auch Julian Nagelsmann reagiert noch einmal und nimmt Kai Havertz vom Feld – für ihn soll Leon Goretzka dem Mittelfeld in den letzten Minuten mehr Stabilität und Wucht verleihen.

75. Minute: Die Elfenbeinküste wechselt jetzt auch kräftig durch. Gleich drei neue Akteure kommen für die Schlussphase: Der starke Amad Diallo hat Feierabend, für ihn wirbelt nun Simon Adingra auf dem Flügel. Zudem ersetzt Seko Fofana im Mittelfeld Sangaré, und Guessand kommt als frischer Joker im Sturmzentrum für Bonny in die Partie.

74. Minute: Der Schiedsrichter aus Paraguay, Penitez, lässt viel durchgehen, auch er fällt oft mit unlesbaren Gesten auf. Die Entscheidungen bisher aber großteils korrekt.

Deniz Undav lässt Deutschland jubeln.

68. Minute: So schnell kann es gehen! Ausgleich für die DFB-Elf – Eine Flanke segelt in den Strafraum und gerät für Havertz noch zu hoch. Doch am zweiten Pfosten lauert der eingewechselte Deniz Undav. Er wartet geduldig, bis der Ball tief genug fällt, und zimmert das Leder per Traum-Volley unhaltbar in die Maschen der Elfenbeinküste.

65. Minute: Die Wechsel haben vorerst ihren Zweck erfüllt – die DFB-Elf durchwegs spielbestimmend, nur das Runde will einfach nicht ins Eckige.

58. Minute: Nagelsmann reagiert auf die spieltreibenden Ivorianer: Mit Jamal Musiala, Aleks Pavlović und Leroy Sané müssen gleich drei spielerische Elemente weichen. Dafür setzt der Bundestrainer jetzt auf geballte Physis für diese umkämpfte Partie: Neben Amiri und Leweling kommt vor allem Torjäger Deniz Undav neu ins Spiel. Er soll im Sturmzentrum die nötige Körperlichkeit mitbringen, um das Spiel komplett auf links zu drehen.

52. Minute: Die Elfenbeinküste betreibt einfach deutlich mehr Aufwand als die Deutschen. Inao Oulai erobert den Ball tief in der eigenen Hälfte und zündet den Turbo durch die Mitte. Nach einem perfekten Doppelpass mit dem rechts mitgelaufenen Diallo kommt Inao Oulai frei zum Abschluss. Er jagt das Leder nur um Zentimeter über die Querlatte. Die deutsche Hintermannschaft schwimmt derzeit gewaltig!

46. Minute: Die zweite Hälfte läuft, und das DFB-Team muss verletzungsbedingt wechseln. Nico Schlotterbeck kommt nicht zurück auf den Rasen. Der BVB-Verteidiger hat die ersten 45 Minuten noch unter sichtbaren Schmerzen durchgedrückt, doch jetzt geht es nicht mehr weiter. Für ihn übernimmt Antonio Rüdiger die Position in der Innenverteidigung neben Jonathan Tah. Gute Besserung, Nico!

Halbzeitfazit: Pause in Toronto! Die Nationalelf geht mit einem bitteren 0:1-Rückstand in die Kabine. Deutschland machte eigentlich das Spiel, scheiterte aber an der eigenen Chancenverwertung – allen voran Wirtz, dem zweimal das Ballglück fehlte. Zudem wurden Treffer von Pavlović und Havertz korrekterweise wegen Fouls aberkannt. Teamchef Emerse Faé hat seine Mannschaft bestens eingestellt, Nagelsmann kann bislang nicht antworten. Unter dem Strich geht der Matchplan der Ivorer auf, der der Deutschen nicht.

45 + 7. Minute: Geniale Kombination der DFB-Elf! Sané steckt wunderbar durch zu Musiala, der den Ball spektakulär mit der Ferse weiterleitet. Plötzlich ist Wirtz frei hinter der Abwehr, doch wieder verspringt ihm das Leder unglücklich. Sein improvisierter Abschluss aus der Not heraus ist kein Problem für Keeper Fofana, der den Ball locker aufsammelt. Das hätte der Ausgleich sein müssen!

45. Minute: Deutschland wirft vor dem Halbzeitpfiff noch einmal alles nach vorn. Die Nagelsmann-Elf belagert jetzt den ivorischen Strafraum und drängt vehement auf den Ausgleich. Der Afrika-Cup-Sieger igelt sich tief in der eigenen Hälfte ein und versucht den knappen Vorsprung mit Mann und Maus in die Kabine zu retten. Gelingt der Nationalelf noch der verdiente Lucky Punch vor der Pause? Sie haben dafür noch 7 Minuten Zeit – das zeigt die Tafel an Nachspielzeit an.

41. Minute: Musiala bedient Wirtz über Umwege an der Strafraumgrenze. Dem verspringt der Ball jedoch unglücklich, sodass er dem Leder nachsetzen muss. Die ivorische Abwehr schaltet schnell und wirft sich noch rechtzeitig in die Schussbahn. Der abgefälschte Ball landet im Toraus, und auch die anschließende Ecke bringt dem DFB-Team leider nichts ein.

39. Minute: Der Ball liegt erneut im ivorischen Netz, doch der Jubel verstummt sofort. Nach einem Rückpass spritzt Jamal Musiala dazwischen, zieht Agbadou dabei aber das Bein weg. Kai Havertz schießt zwar eiskalt ein, doch die Pfeife ertönt prompt. Schiedsrichter entscheidet auf Stürmerfoul – eine absolut korrekte Entscheidung. Weiter 0:1.

35. Minute: Das Gegentor verleiht den Ivorern spürbar Flügel, die munter weiter angreifen. Deutschland versucht zu antworten und rückt weit auf, kann im Pressing aber kaum Druck aufbauen. Die Quittung: Durch die fehlende Zugriffskontrolle entstehen im Rücken der DFB-Abwehr riesige Räume, wodurch die pfeilschnellen Flügel der Elfenbeinküste jetzt noch gefährlicher werden.

30. Minute: Die Elfenbeinküste kombiniert sich über Diomande schnell nach vorn und kommt im deutschen Sechzehner zum Abschluss. Nene Brown wirft sich zwar noch mutig dazwischen und kann den ersten Versuch abblocken, doch der Abpraller landet genau vor den Füßen von Franck Kessié. Der Mittelfeld-Star fackelt nicht lange, behält aus kurzer Distanz die Nerven und verwertet den Ball unhaltbar im Netz. Es steht 0:1 aus deutscher Sicht!

Deutschland liegt gegen die Elfenbeinküste früh hinten.

23. Minute: Im direkten Anschluss an die abgefälschte Nmecha-Chance liegt der Ball tatsächlich im ivorischen Kasten – doch der Jubel währt nur kurz. Bei der fälligen Ecke steigt Aleksandar Pavlović im Fünfmeterraum mit hoch und bedrängt Keeper Yahia Fofana intensiv. Dabei bekommt der ivorische Schlussmann Pavlovićs Ellbogen schmerzhaft im Gesicht ab. Zwar landet das Leder im Netz, doch der Unparteiische entscheidet sofort auf Offensivfoul. Es bleibt beim 0:0.

21. Minute: Felix Nmecha fast mit dem Führungstreffer für das DFB-Team. Der Mittelfeldakteur zieht aus knapp 18 Metern einfach mal wuchtig ab. Sein Schuss wird auf dem Weg zum Gehäuse noch entscheidend von einem ivorischen Abwehrbein abgefälscht, macht die Flugbahn unberechenbar und segelt letztlich nur um ein paar Zentimeter über die Querlatte.

14. Minute: Innenverteidiger Nico Schlotterbeck hat sich in einem Zweikampf wehgetan und ist am Boden liegen geblieben. Das medizinische Personal der DFB-Elf ist sofort auf den Rasen geeilt. Nach einer kurzen Pause, geht es für ihn aber weiter.

13. Minute: Es geht jetzt ohne Atempause hin und her! Direkt im Gegenzug zeigt die Elfenbeinküste ihre Klasse und kommt zu einem brandgefährlichen, guten Abschluss. Das Leder fliegt Richtung DFB-Gehäuse, doch WM-Debütant Nathaniel Brown schmeißt sich mutig dazwischen und blockt den Ball in höchster Not ab. Eine ganz wichtige Rettungstat des Youngsters!

10. Minute: Erste große Chance für den DFB – Nach einer präzisen Flanke kommt Kai Havertz sträflich frei zum Kopfball. Der ivorische Schlussmann kann den wuchtigen Versuch zwar parieren, lässt das Leder aber gefährlich nach vorne abprallen. In höchster Not schalten seine Vorderleute am schnellsten und räumen den Ball vor den lauernden deutschen Angreifern auf.

3. Minute: Da ist die pfeilschnelle Offensivwucht, vor der im Vorfeld so eindringlich gewarnt wurde! Die Elfenbeinküste fährt den ersten Konter der Partie: Bonny behauptet im Zentrum den Ball und schaltet sofort den Vorwärtsgang ein. Sein Pass landet bei Diomande, der im Eins-gegen-eins Joshua Kimmich mühelos stehen lässt. Die anschließende Hereingabe findet aber keinen Abnehmer.

1. Minute: Jetzt ist es soweit – diese Weltmeisterschaft geht für den DFB in die zweite Runde. Und damit folgt auch schon der erste Abschluss von Kai Havertz, aber ohne ernsthafte Gefahr.

Update, 21.55 Uhr: Während der Hymne merkt man schon deutlich, wessen Fanlager in Überzahl ist. Die deutsche Nationalmannschaft wird ohne Zweifel lauter unterstützt – ob sie sich mit diesem Rückhalt heute den Gruppensieg sichern können?

Update, 21.13 Uhr: Kurz vor dem mit Spannung erwarteten Anpfiff in Toronto äußerte sich Bundestrainer Julian Nagelsmann zu der vermeintlichen „Kluft“ zwischen Fans und Nationalmannschaft: „Ich habe in meiner Zeit als Nationaltrainer nie irgendwie eine Kluft zwischen Fans und Mannschaft gesehen. Die Pfiffe damals kamen gegen einzelne Spieler – dazu habe ich mich geäußert, das ist kein generelles Thema. Wir spüren die Unterstützung der Leute dahoam und hier in der Stadt. Das ist ein Privileg, aber auch die Verantwortung, heute wieder alles rauszuhauen.“

Update, 20.45 Uhr: Knapp eineinhalb Stunden vor Anpfiff sind die Aufstellungen da!
Julian Nagelsmann startet unverändert mit folgender Elf: Neuer - Kimmich, Tah, Schlotterbeck, Brown - Pavlović, Nmecha – Sané, Musiala, Wirtz - Havertz
Emerse Fae geht so in das Spiel: Y. Fofana - Singo, Kossounou, Agbadou, Konan - Kessié, I. Sangaré, Amad, Inao Oulai, Y. Diomande - Bonny

Update, 19.10 Uhr: Die Begeisterung vor dem zweiten Gruppenspiel ist riesig: Mehr als 3000 deutsche Fans unterstützen die Nationalmannschaft vor Ort lautstark. Schon Stunden vor dem Anpfiff herrscht rund um das Stadion und auf den Rängen eine absolut fantastische Stimmung in Schwarz-Rot-Gold. Die Fan-Gesänge sind unüberhörbar, das WM-Fieber brennt. Jetzt bleibt aus deutscher Sicht nur zu hoffen, dass sich diese großartige Energie von den Tribünen direkt auf den Rasen überträgt und die Nagelsmann-Elf zum nächsten Dreier beflügelt.

Update, 18.40 Uhr: Auch wenn beiden Teams schon ein Unentschieden reichen würde, um ins Sechzehntelfinale einzuziehen, darf man sich wohl auf ein spannendes Spiel freuen. Beide Teams treten voller Selbstvertrauen und auch Ehrgeiz auf den Platz. Auch wenn Deutschland klar in der Favoritenrolle steht, darf man die Elfenbeinküste nicht abschreiben.

Erstmeldung: Nach dem spektakulären und historischen 7:1-Kantersieg gegen den Außenseiter Curacao zum Turnierauftakt wartet auf die deutsche Nationalmannschaft am heutigen Samstagabend (22:00 Uhr MESZ) die erste echte Reifeprüfung dieser Weltmeisterschaft. Hier lesen Sie, wo das Match übertragen wird. In Toronto geht es gegen die Elfenbeinküste nicht nur um wichtige Punkte für den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde, sondern auch um die Verteidigung der Tabellenführung in der Gruppe E.

Absolut hautnah. Absolut fundiert: Absolut Fussball berichtet für euch von der WM 2026. Unsere Reporter sind in Amerika vor Ort und versorgen euch mit News, Videos und exklusiven Einblicken.

Die Euphorie im deutschen Lager ist nach dem Offensivfeuerwerk der ersten Partie riesig, doch im DFB-Quartier warnt man geschlossen vor Überheblichkeit. Bundestrainer Julian Nagelsmann und seine Spieler hoben im Vorfeld vor allem die enorme Physis und die pfeilschnellen Umschaltspieler des Gegners hervor. Die vom ehemaligen Nationalspieler Emerse Fae trainierten Ivorer, bringen internationale Klasse mit und agieren taktisch diszipliniert.

Die nächste WM-Reifeprüfung in Toronto

Die Marschroute für die DFB-Auswahl ist klar: Mit einem weiteren Dreier soll das Tor zum Achtelfinale ganz weit aufgestoßen und das Trauma der vergangenen beiden Weltmeisterschaften, als jeweils nach der Vorrunde Schluss war, endgültig begraben werden. Doch im deutschen Lager ist man gewarnt. Sowohl das Trainerteam als auch die Spieler hoben im Vorfeld immer wieder die enorme Wucht und vor allem die pfeilschnellen Offensivakteure der Elfenbeinküste hervor.

Die deutsche Defensive, die gegen Curacao kaum gefordert war, muss von der ersten Sekunde an hellwach sein. Sowohl in der Weltrangliste (Platz 9 gegen Platz 31) als auch beim durchschnittlichen Kader-Marktwert liegt Deutschland deutlich vor den Afrikanern. Gelingt es der deutschen Offensive rund um den formstarken Kai Havertz, erneut die Effizienz auf den Platz zu bringen, steht dem Einzug ins Achtelfinale wenig im Wege.

Mittelfeld-Juwel nachnominiert: Unser DFB-Kader für die WM 2026 – alle Spieler im Portrait

Manuel Neuer (Tor, Bayern München): Er beendete nach der EM 2024 zunächst seine Nationalmannschaftskarriere – nun kehrt er spektakulär zurück und wird Nagelsmanns Nummer 1 bei der WM. Mit 40 Jahren wird es wohl letztes großes Turnier werden. Seine Rückkehr ist die größte Überraschung der gesamten Kaderplanung.
Manuel Neuer (Tor, Bayern München): Er beendete nach der EM 2024 zunächst seine Nationalmannschaftskarriere – nun kehrt er spektakulär zurück und wird Nagelsmanns Nummer 1 bei der WM. Mit 40 Jahren wird es wohl sein letztes großes Turnier werden. Seine Rückkehr ist die größte Überraschung der gesamten Kaderplanung. © IMAGO/Markus Ulmer
Oliver Baumann (Tor, TSG Hoffenheim): Baumann hatte sich in der WM-Qualifikation als neue Nummer Eins etabliert und war von Nagelsmann lange öffentlich als Stammtorhüter bezeichnet worden. Trotz dieser bitteren Situation bleibt Baumann im Kader und wird als Nummer Zwei eine wichtige Backup-Rolle einnehmen.
Oliver Baumann (Tor, TSG Hoffenheim): Baumann hatte sich in der WM-Qualifikation als neue Nummer Eins etabliert und war von Nagelsmann lange öffentlich als Stammtorhüter bezeichnet worden. Trotz dieser bitteren Situation bleibt Baumann im Kader und wird als Nummer Zwei eine wichtige Backup-Rolle einnehmen. © IMAGO/Anke Waelischmiller/Sven Simon
Alexander Nübel (Tor, VfB Stuttgart): Nübel fährt als dritter Torhüter zur WM. Der VfB-Keeper hat beim Stuttgarter Vizemeister eine solide Saison gespielt und gilt als langfristige Perspektive im DFB-Tor.
Alexander Nübel (Tor, VfB Stuttgart): Nübel fährt als dritter Torhüter zur WM. Der VfB-Keeper hat beim Stuttgarter Vizemeister eine solide Saison gespielt und gilt als langfristige Perspektive im DFB-Tor. © IMAGO/Joaquim Ferreira
Jonas Urbig (Tor, Bayern München): Urbig hat sich in München als designierter Neuer-Nachfolger in Stellung gebracht – in dieser Saison stand er in 18 Partien im Tor des Rekordmeisters, darunter Champions-League-Einsätze, und überzeugte dabei durchgehend.
Jonas Urbig (Trainingstorwart, Bayern München): Urbig hat sich in München als designierter Neuer-Nachfolger in Stellung gebracht – in dieser Saison stand er in 18 Partien im Tor des Rekordmeisters, darunter Champions-League-Einsätze, und überzeugte dabei durchgehend. Jetzt fährt er immerhin als Trainingstorwart mit ins US-Trainingslager.  © IMAGO/Laci Perenyi
Waldemar Anton (Verteidigung, Borussia Dortmund): Anton hat sich beim BVB als klarer Stammspieler etabliert und überzeugt durch Zweikampfstärke und Spielaufbau. Mit 12 Länderspielen gehört er noch zu den jüngeren Kräften in der DFB-Abwehr.
Waldemar Anton (Verteidigung, Borussia Dortmund): Anton hat sich beim BVB als klarer Stammspieler etabliert und überzeugt durch Zweikampfstärke und Spielaufbau. Mit 12 Länderspielen gehört er noch zu den jüngeren Kräften in der DFB-Abwehr. © IMAGO/osnapix / Michael Titgemeyer
Nathaniel Brown (Verteidigung, Eintracht Frankfurt): Brown ist der wohl überraschendste Name unter den Abwehrspielern – der 22-Jährige debütierte erst im Oktober 2025 für die Nationalmannschaft und hat sich seitdem mit starken Leistungen ins Gespräch gebracht. Vielseitig einsetzbar auf der rechten Seite, gilt er als Zukunftsinvestition.
Nathaniel Brown (Verteidigung, Eintracht Frankfurt): Brown ist der wohl überraschendste Name unter den Abwehrspielern – der 22-Jährige debütierte erst im Oktober 2025 für die Nationalmannschaft und hat sich seitdem mit starken Leistungen ins Gespräch gebracht. Vielseitig einsetzbar auf der rechten Seite, gilt er als Zukunftsinvestition. © IMAGO/Gerhard Schultheiß
David Raum (Außenverteidiger, RB Leipzig): Raum ist Nagelsmanns bevorzugte Lösung auf der linken Abwehrseite – dynamisch, offensivstark und mit einem guten Auge für Pässe in die Tiefe. Mit 36 Länderspielen gehört er zu den erfahreneren Außenverteidigern im Kader.
David Raum (Verteidigung, RB Leipzig): Raum ist Nagelsmanns bevorzugte Lösung auf der linken Abwehrseite – dynamisch, offensivstark und mit einem guten Auge für Pässe in die Tiefe. Mit 36 Länderspielen gehört er zu den erfahreneren Außenverteidigern im Kader.  © IMAGO/Laci Perenyi
Antonio Rüdiger (Verteidigung, Real Madrid): Rüdiger ist mit 82 Länderspielen der erfahrenste Abwehrspieler im Kader und eine der Führungsfiguren der DFB-Elf. Beim Champions-League-Sieger Real Madrid hat er seinen Status als einer der besten Innenverteidiger der Welt zementiert.
Antonio Rüdiger (Verteidigung, Real Madrid): Rüdiger ist mit 82 Länderspielen der erfahrenste Abwehrspieler im Kader und eine der Führungsfiguren der DFB-Elf. Beim Champions-League-Sieger Real Madrid hat er seinen Status als einer der besten Innenverteidiger der Welt zementiert. © IMAGO/Antonio Pozo / PRESSINPHOTO
Nico Schlotterbeck (Verteidigung, Borussia Dortmund): Schlotterbeck gehört zu den technisch stärksten Innenverteidigern im deutschen Fußball und hat beim BVB eine reifere Saison gespielt als in den Vorjahren. Mit 25 Länderspielen bringt er genug internationale Erfahrung mit, um bei der WM eine wichtige Rolle zu spielen.
Nico Schlotterbeck (Verteidigung, Borussia Dortmund): Schlotterbeck gehört zu den technisch stärksten Innenverteidigern im deutschen Fußball und hat beim BVB eine reifere Saison gespielt als in den Vorjahren. Mit 25 Länderspielen bringt er genug internationale Erfahrung mit, um bei der WM eine wichtige Rolle zu spielen. © IMAGO/osnapix / Michael Titgemeyer
Jonathan Tah (Verteidigung, Bayern München): Tah ist mit 45 Länderspielen einer der erfahrensten Verteidiger im Kader und gilt neben Schlotterbeck als das Herzstück der deutschen Innenverteidigung. Sein Kopfballspiel und seine Ruhe am Ball machen ihn zu einem der konstantesten Abwehrspieler der Bundesliga.
Jonathan Tah (Verteidigung, Bayern München): Tah ist mit 45 Länderspielen einer der erfahrensten Verteidiger im Kader und gilt neben Schlotterbeck als das Herzstück der deutschen Innenverteidigung. Sein Kopfballspiel und seine Ruhe am Ball machen ihn zu einem der konstantesten Abwehrspieler der Bundesliga. © IMAGO/DeFodi.de
Malick Thiaw (Verteidigung, Newcastle United): Thiaw hat sich in der Premier League als robuster, zweikampfstarker Innenverteidiger bewiesen. Mit erst 5 Länderspielen ist er noch ein Neuling im DFB-Dress, bringt aber physische Qualitäten mit, die Nagelsmann schätzt.
Malick Thiaw (Verteidigung, Newcastle United): Thiaw hat sich in der Premier League als robuster, zweikampfstarker Innenverteidiger bewiesen. Mit erst 5 Länderspielen ist er noch ein Neuling im DFB-Dress, bringt aber physische Qualitäten mit, die Nagelsmann schätzt. © IMAGO/MI News
Joshua Kimmich (Mittelfeld, Bayern München): Mit 108 Länderspielen ist Kimmich der erfahrenste Feldspieler im Kader und als Kapitän das unbestrittene Führungsspieler-Symbol der deutschen Nationalmannschaft. Beim FC Bayern agierte er zuletzt flexibel zwischen Sechser und Rechtsverteidiger.
Joshua Kimmich (Mittelfeld, Bayern München): Mit 108 Länderspielen ist Kimmich der erfahrenste Feldspieler im Kader und als Kapitän das unbestrittene Führungsspieler-Symbol der deutschen Nationalmannschaft. Beim FC Bayern agierte er zuletzt flexibel zwischen Sechser und Rechtsverteidiger. © IMAGO/Bernd Feil/M.i.S.
Nadiem Amiri (Mittelfeld, FSV Mainz 05): Der 28-jährige Offensivmittelfeldmann hat sich nach Jahren am Rand des DFB-Radars in dieser Saison mit starken Leistungen in der Bundesliga und der Conference League zurückgemeldet. Nagelsmann kennt Amiris Einsatz und seine unbedingte Gier Spiele zu gewinnen schon aus gemeinsamen Tagen in Hoffenheim und setzt nun auch bei der kommenden WM auf diese Eigenschaften.
Nadiem Amiri (Mittelfeld, FSV Mainz 05): Der 28-jährige Offensivmittelfeldmann hat sich nach Jahren am Rand des DFB-Radars in dieser Saison mit starken Leistungen in der Bundesliga und der Conference League zurückgemeldet. Nagelsmann kennt Amiris Einsatz und seine unbedingte Gier Spiele zu gewinnen schon aus gemeinsamen Tagen in Hoffenheim und setzt nun auch bei der kommenden WM auf diese Eigenschaften. © IMAGO/Gaetano Di Rosa
Pascal Groß (Mittelfeld, Brighton & Hove Albion): Groß ist einer der ältesten Feldspieler im Kader, aber seine Erfahrung in der Premier League und seine Vielseitigkeit machen ihn zu einer wertvollen Optionen für Nagelsmann mit. Er kann auf mehreren Positionen im Mittelfeld spielen und bringt eine Qualität mit, die man nicht unterschätzen darf.
Pascal Groß (Mittelfeld, Brighton & Hove Albion): Groß ist einer der ältesten Feldspieler im Kader, aber seine Erfahrung in der Premier League und seine Vielseitigkeit machen ihn zu einer wertvollen Optionen für Nagelsmann mit. Er kann auf mehreren Positionen im Mittelfeld spielen und bringt eine Qualität mit, die man nicht unterschätzen darf. © IMAGO/Jeff Mood
Leon Goretzka (Mittelfeld, Bayern München): Goretzka bringt 69 Länderspiele und 15 Länderspieltore mit. Beim FC Bayern hatte er in dieser Saison mit Formschwankungen zu kämpfen, aber seine Qualitäten im Pressing und seine physische Kraft sind für das Nagelsmann-System wertvoll.
Leon Goretzka (Mittelfeld, Bayern München): Goretzka bringt 69 Länderspiele und 15 Länderspieltore mit. Beim FC Bayern hatte er in dieser Saison mit Formschwankungen zu kämpfen, aber seine Qualitäten im Pressing und seine physische Kraft sind für das Nagelsmann-System wertvoll. © IMAGO/STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL
Aleksandar Pavlovic (Mittelfeld, Bayern München): Pavlovic hat sich als verlässlicher defensiver Mittelfeldspieler etabliert und gilt als einer der vielversprechendsten deutschen Talente auf dieser Position. Sein ruhiges Auftreten, seine Zweikampfquote und sein Passspiel machen ihn zur idealen Ergänzung auf der „Sechs“.
Aleksandar Pavlovic (Mittelfeld, Bayern München): Pavlovic hat sich als verlässlicher defensiver Mittelfeldspieler etabliert und gilt als eines der vielversprechendsten deutschen Talente auf dieser Position. Sein ruhiges Auftreten, seine Zweikampfquote und sein Passspiel machen ihn zur idealen Ergänzung auf der „Sechs“. © IMAGO/Markus Ulmer
Angelo Stiller (Mittelfeld, VfB Stuttgart): Stiller hat sich in dieser Saison in die Weltklasse gespielt und ist einer der Gründe für die starke Bundesliga-Saison der Stuttgarter. Sein Passspiel, seine Übersicht und seine Ruhe am Ball erinnern an die besten deutschen Sechser der vergangenen Jahrzehnte.
Angelo Stiller (Mittelfeld, VfB Stuttgart): Stiller hat sich in dieser Saison in die Weltklasse gespielt und ist einer der Gründe für die starke Bundesliga-Saison der Stuttgarter. Sein Passspiel, seine Übersicht und seine Ruhe am Ball erinnern an die besten deutschen Sechser der vergangenen Jahrzehnte. © IMAGO/Jürgen Kessler
Felix Nmecha (Mittelfeld, Borussia Dortmund): Nmecha kehrte nach seiner ausgeheilten Knieverletzung rechtzeitig zurück und wurde von Nagelsmann persönlich über seine Nominierung informiert. Der BVB-Mittelfeldmann bringt Dynamik, Körperstärke und einen guten Abschluss mit, gilt außerdem als klassischer „Box-to-Box-Spieler“.
Felix Nmecha (Mittelfeld, Borussia Dortmund): Nmecha kehrte nach seiner ausgeheilten Knieverletzung rechtzeitig zurück und wurde von Nagelsmann persönlich über seine Nominierung informiert. Der BVB-Mittelfeldmann bringt Dynamik, Körperstärke und einen guten Abschluss mit, gilt außerdem als klassischer „Box-to-Box-Spieler“. © IMAGO/osnapix / Michael Titgemeyer
Assan Ouédraogo jubelt
Assan Ouédraogo: Der 20-Jährige wurde von Julian Nagelsmann für den verletzten Lennart Karl nachnominiert. Das Mittelfeld-Talent zeigte in der abgelaufenen Saison bei RB Leipzig starke Leistungen. In der WM-Quali gegen die Slowakei durfte Ouédraogo debütieren – und traf direkt. © Picture alliance/Jan Woitas
Florian Wirtz (Mittelfeld, FC Liverpool): Wirtz ist mit 120 Millionen Euro Marktwert der wertvollste Spieler im DFB-Kader. Seine Fähigkeit, in engen Räumen zu kombinieren, Räume zu öffnen und in entscheidenden Momenten zu treffen, macht ihn zum gefährlichsten deutschen Offensivspieler. Bei der WM könnte er das Gesicht der deutschen Mannschaft werden.
Florian Wirtz (Mittelfeld, FC Liverpool): Wirtz ist mit 120 Millionen Euro Marktwert der wertvollste Spieler im DFB-Kader. Seine Fähigkeit, in engen Räumen zu kombinieren, Räume zu öffnen und in entscheidenden Momenten zu treffen, macht ihn zum gefährlichsten deutschen Offensivspieler. Bei der WM könnte er das Gesicht der deutschen Mannschaft werden. © IMAGO/Conor Molloy
Jamal Musiala (Mittelfeld, Bayern München): Musiala war lange als gesetzt im WM-Kader eingeplant – doch sein Fitnesszustand sorgte bis zuletzt für Unruhe. Der FC-Bayern-Star ist bei voller Gesundheit einer der besten jungen Spieler der Welt und kann Spiele entscheiden.
Jamal Musiala (Mittelfeld, Bayern München): Musiala war lange als gesetzt im WM-Kader eingeplant – doch sein Fitnesszustand sorgte bis zuletzt für Unruhe. Der FC-Bayern-Star ist bei voller Gesundheit einer der besten jungen Spieler der Welt und kann Spiele entscheiden. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Edward Cheung
Kai Havertz (Angriff, FC Arsenal): Der frischgebackene englische Meister musste eine von Verletzungen geprägte Saison verdauen, zeigte aber zuletzt wieder seine beste Form. Mit 21 Länderspieltoren in 57 Einsätzen ist er der torgefährlichste Spieler im Kader. Nagelsmann schätzt Havertz‘ Vielseitigkeit enorm. Er kann als Mittelstürmer, hängende Spitze oder offensiver Mittelfeldspieler agieren.
Kai Havertz (Angriff, FC Arsenal): Der frischgebackene englische Meister musste eine von Verletzungen geprägte Saison verdauen, zeigte aber zuletzt wieder seine beste Form. Mit 21 Länderspieltoren in 57 Einsätzen ist er der torgefährlichste Spieler im Kader. Nagelsmann schätzt Havertz‘ Vielseitigkeit enorm. Er kann als Mittelstürmer, hängende Spitze oder offensiver Mittelfeldspieler agieren. © IMAGO/David Klein
Deniz Undav (Angriff, VfB Stuttgart): Undav spielte in Stuttgart eine überragende Saison mit 25 Toren und 14 Vorlagen! Im DFB-Trikot kam er zuletzt oft nur von der Bank, traf aber trotzdem in entscheidenden Momenten, wie zuletzt im Testspiel gegen Ghana. Bei der WM könnte er als Joker oder Starter eine Schlüsselrolle einnehmen.
Deniz Undav (Angriff, VfB Stuttgart): Undav spielte in Stuttgart eine überragende Saison mit 25 Toren und 14 Vorlagen! Im DFB-Trikot kam er zuletzt oft nur von der Bank, traf aber trotzdem in entscheidenden Momenten, wie zuletzt im Testspiel gegen Ghana. Bei der WM könnte er als Joker oder Starter eine Schlüsselrolle einnehmen. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Gawlik
Leroy Sané (Angriff, Galatasaray Istanbul): Sané hat in Istanbul zu alter Stärke zurückgefunden. Mit 74 Länderspielen und 16 Toren ist er einer der erfahrensten Offensivspieler im Kader. Seine Geschwindigkeit und sein Dribbling machen ihn auf dem Flügel zu einer permanenten Bedrohung für das gegnerische Team.
Leroy Sané (Angriff, Galatasaray Istanbul): Sané hat in Istanbul zu alter Stärke zurückgefunden. Mit 74 Länderspielen und 16 Toren ist er einer der erfahrensten Offensivspieler im Kader. Seine Geschwindigkeit und sein Dribbling machen ihn auf dem Flügel zu einer permanenten Bedrohung für das gegnerische Team. © IMAGO/dts Nachrichtenagentur
Maximilian Beier (Angriff, Borussia Dortmund): Beier wurde zwischenzeitlich aus dem DFB-Kader gestrichen. Nagelsmann ließ die Tür aber offen und Beier hat sie mit Nachdruck aufgestoßen. Seit Dezember 2025 sammelte der BVB-Angreifer 13 Scorerpunkte in 22 Bundesliga-Spielen und übertraf damit statistisch alle deutschen Offensivspieler der Saison. Mit über 20 direkten Torbeteiligungen in der Saison 2025/26 hat er Nagelsmann offenbar überzeugt.
Maximilian Beier (Angriff, Borussia Dortmund): Beier wurde zwischenzeitlich aus dem DFB-Kader gestrichen. Nagelsmann ließ die Tür aber offen und Beier hat sie mit Nachdruck aufgestoßen. Seit Dezember 2025 sammelte der BVB-Angreifer 13 Scorerpunkte in 22 Bundesliga-Spielen und übertraf damit statistisch alle deutschen Offensivspieler der Saison. Mit über 20 direkten Torbeteiligungen in der Saison 2025/26 hat er Nagelsmann offenbar überzeugt. © IMAGO/Malte Ossowski / SVEN SIMON
Jamie Leweling (Angriff, VfB Stuttgart): Leweling gehört neben Stiller und Undav zum VfB-Trio, das Nagelsmann nominiert hat. Der Rechtsfuß auf dem linken Flügel hat in dieser Saison mit Energie, Direktheit und Torgefährlichkeit überzeugt.
Jamie Leweling (Angriff, VfB Stuttgart): Leweling gehört neben Stiller und Undav zum VfB-Trio, das Nagelsmann nominiert hat. Der Rechtsfuß auf dem linken Flügel hat in dieser Saison mit Energie, Direktheit und Torgefährlichkeit überzeugt. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Gawlik
Nick Woltemade (Angriff, Newcastle United): „Woltemessi“ startete in der Premier League furios, konnte seine außergewöhnliche Form aber nicht über die gesamte Saison aufrechterhalten. Mit vier Toren in 10 Länderspielen hat er dennoch bewiesen, dass er auf dem höchsten Niveau treffen kann. Der großgewachsene Stürmer ist eine gefährliche Waffe bei Standards und im Eins-gegen-eins mit Innenverteidigern.
Nick Woltemade (Angriff, Newcastle United): „Woltemessi“ startete in der Premier League furios, konnte seine außergewöhnliche Form aber nicht über die gesamte Saison aufrechterhalten. Mit vier Toren in zehn Länderspielen hat er dennoch bewiesen, dass er auf dem höchsten Niveau treffen kann. Der großgewachsene Stürmer ist eine gefährliche Waffe bei Standards und im Eins-gegen-eins mit Innenverteidigern. © IMAGO/Richard Lee/Shutterstock

Die Elfenbeinküste reist mit viel Selbstvertrauen an. Nachdem die „Elefanten“ die WM 2022 in Katar noch verpasst hatten, präsentieren sie sich nun hochmotiviert zurück auf der ganz großen Weltbühne. Taktisch zeichnen sich die Westafrikaner vor allem durch ein zügiges Umschaltspiel und physische Robustheit im Mittelfeld aus. Sie werden versuchen, die Räume eng zu machen und nach Ballgewinnen blitzartig über die Flügel auszustrahlen.

Trotz der ivorischen Qualitäten liegt die Favoritenrolle unmissverständlich auf deutscher Seite. Der Kader von Julian Nagelsmann sprüht nach dem fulminanten Auftakt vor Spielfreude, und die Rollenverteilung auf dem Papier ist eindeutig. Doch der Bundestrainer wird alles daran setzen, dass nach dem Kantersieg keine Leichtfertigkeit einkehrt. Gelingt Deutschland das nächste Offensiv-Spektakel oder beißt sich der Favorit an der afrikanischen Physis die Zähne aus? In wenigen Stunden wissen wir mehr.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Jan Woitas

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