Alles rund ums Turnier
Krankheitswelle setzt Norwegen unter Druck
Argentinien gewinnt in irrem WM-Achtelfinale gegen Ägypten. Rudi Völler bleibt DFB-Sportdirektor. Große Sorgen bei Norwegen. Alle News im Ticker.
Update, 8. Juli, 8.14 Uhr: Dieser WM-Ticker endet an dieser Stelle. Weitere News zur Weltmeisterschaft gibt es fortan hier.
Update, 8. Juli, 6.04 Uhr: Der ägyptische Fußballverband will das Ausscheiden gegen Argentinien nicht auf sich sitzen lassen. Wie Diario AS berichtet, hat Verbandspräsident Hany Abo Rida offizielle Beschwerde gegen den Schiedsrichter der Partie eingelegt. Ferner fordert der Verband eine Aufklärung der Entscheidungen und den Ausschluss des Schiedsrichtergespanns. Hier alle Infos zum Protest der Ägypter nach dem WM-Drama gegen den Titelverteidiger.
Update, 8. Juli, 5.34 Uhr: Bei der Fußball-WM gibt es nur wenig große Überraschungen. Ein Kommentar über die Gründe – und warum Deutschland nicht mitgemeint ist. Alle Infos gibt es hier.
Update, 8. Juli, 4.40 Uhr: Beim Reisen durch die WM-Gastgeberländer ist man auch mal an ungewöhnlichen Orten allein unter niedergeschlagenen Fans. Das WM-Tagebuch unseres Absolut-Fussball-Reporters.
Update, 8. Juli, 3.10 Uhr: Als Gewinner lässt es sich leicht über die eigenen Fehler lachen. So konnte auch Ex-Dortmunder Manuel Akanji seinen Fehlschuss im Elfmeterschießen gegen Kolumbien verkraften. Zu einer Wiederholung soll es aber nicht kommen. Es war bereits der dritte verschossene Versuch in einem Elfmeterschießen für Akanji. Bei der EM 2021 und 2024 flog die Schweiz dann jeweils aus dem Turnier.
Update, 8. Juli, 0.56 Uhr: Mit dem dramatischen Sieg im Elfmeterschießen gegen Kolumbien zieht die Schweiz als letztes Team in das WM-Viertelfinale ein. Dort trifft das Team von Murat Yakin auf Argentinien. Trotz einiger Personalprobleme – unter anderem fehlte Freiburg-Profi Manzamba verletzt – setzten sich die Schweizer am Ende durch.
Update, 7. Juli, 23.45 Uhr: Krankheitsalarm bei der WM. Das norwegische Team ist von einer anhaltenden Krankheitswelle geplagt. Trainer Stale Solbakken bestätigte gegenüber dem Dagbladet, dass bei den Spielern „immer wieder vereinzelt Husten und Keuchen“ zu vernehmen sei. Solbakken sieht die Reisestrapazen bei der WM als einen möglichen Grund. In der Samstagnacht (23 Uhr) trifft Norwegen im Viertelfinale auf England.
Update, 7. Juli, 23.17 Uhr: Während bei der Fußball-WM noch nicht einmal alle Achtelfinalspiele abgeschlossen sind, sickert die Nachricht durch, dass beim nächsten Turnier womöglich wieder Russland teilnehmen könnte. Wie der britische Sender Sky News berichtet, denke man bei der FIFA darüber nach, die Sanktionen gegen russische Teams aufzuheben. Damit würde man dem IOC-Entschluss folgen, das erst kürzlich Sanktionen gegen russische Sportler für beendet erklärte.
Update, 7. Juli, 22.31 Uhr: Der ägyptische Nationaltrainer Hossam Hassan erhebt nach der Achtelfinal-Niederlage gegen Argentinien schwere Vorwürfe gegen den Schiedsrichter. „Die Argentinier haben Druck auf den Schiedsrichter ausgeübt“, erklärte Hassan nach dem Spiel. Zudem habe man den Unparteiischen bereits vor dem Spiel „abgelehnt“.
Konkret ärgerte sich Hassan über eine Entscheidung vor dem entscheidenden 3:2 (90.+2). Ein Ägypter ging vor dem Konter im Strafraum der Argentinier zu Boden. Nach dem Tor schritt der Schiedsrichter nicht zum VAR-Bildschirm, sondern gab das Spiel direkt frei. „Aus welchen Gründen auch immer“, so Hassan, der weiter austeilte: „Wir hatten den Sieg verdient, aber wir haben keinen Respekt und kein Fair Play erfahren.“
Update, 7. Juli, 22.15 Uhr: Bei der niederländischen Nationalmannschaft könnte sich nach dem Aus von Bondscoach Ronald Koeman ein echter Trainer-Hammer anbahnen. Arne Slots, Ex-Übungsleiter des FC Liverpool, soll bereits mit dem Verband gesprochen haben. Peter Bosz, der einstige Dortmund-Trainer, soll allerdings auch in der Verlosung sein.
Update, 7. Juli, 21.16 Uhr: Obwohl Lionel Messi den Einzug ins Viertelfinale feiern durfte, trug er sich auch auf unschöne Art und Weise in die Geschichtsbücher ein. Er wurde zum ersten Spieler, der bei einer WM zwei Elfmeter verschoss. Zudem sagt die Statistik: Nur vier von 8 Strafstößen bei Weltmeisterschaften fanden den Weg ins Tor.
Update, 7. Juli, 20.18 Uhr: Argentinien hat es tatsächlich in regulärer Spielzeit ins WM-Viertelfinale geschafft. Lionel Messi und Co. trotzten dem 0:2-Rückstand gegen Ägypten und gewannen am Ende mit 3:2. Messi, der einen Elfmeter verschoss, erzielte nach dem Patzer sein achtes Tor bei diesem Turnier.
Update, 7. Juli, 19.58 Uhr: DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat sich zu den unglücklichen Fotos von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann mit Ehefrau Lena geäußert. Das Paar war während der Zeit im WM-Quartier auf dem Fahrrad fotografiert worden. „Das war unglücklich.“ Gleichzeitig unterstrich er: „Deshalb haben wir gegen Paraguay aber keine drei Elfmeter verschossen.“
Update, 7. Juli, 19.08 Uhr: Argentiniens Superstar Lionel Messi bangt um das Weiterkommen. Im WM-Achtelfinale gegen Ägypten (hier geht’s zum Liveticker) hat er nicht nur einen Elfmeter verschossen, sondern muss mit seinem Team auch einem Rückstand hinterherlaufen. Nach den ersten 45 Minuten führt Ägypten mit 1:0.
Update 7. Juli, 18.15 Uhr: Dass Jürgen Klopp in Kürze als neuer Bundestrainer vorgestellt wird, steht außer Frage. Für Arsene Wenger allerdings bringt das nicht zwingend den Erfolg zurück. „Niemand stellt die Qualität von Klopp in Frage. Er ist ein Top-Manager. Du siehst aber in Brasilien: Du hast ihnen Carlo Ancelotti gebracht, und sie sind immer noch die gleichen Spieler. Gute Spieler brauchen einen großartigen Trainer. Und großartige Manager brauchen gute Spieler. Man braucht beides zusammen“, sagte er in der TikTok-Show „Kroos & Kroos: die WM unter der Lupe“.
Update, 7. Juli, 18.00 Uhr: DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat auf einer Medienrunde in Frankfurt bestätigt: Er wird nicht zurücktreten. „Ich habe mich hinterfragt: Macht das jetzt alles noch Sinn, wie wir es eigentlich am Anfang geplant haben? Wir kamen dann nach ein paar Tagen schnell zum Entschluss. Natürlich hing das auch damit zusammen, dass alle Verantwortlichen beim DFB, angefangen mit Bernd Neuendorf und Aki Watzke, sofort damit auf mich zugekommen sind, dass sie auch wollten, dass ich das unbedingt weitermache.“
Auch Jürgen Klopp meldete sich bei Völler. „Wir haben gesprochen, relativ lange, was ja logischerweise auch richtig ist. Dieses Gesamtpaket ist natürlich auch wichtig für mich gewesen, dass ich weitermache. Das ist jetzt die Grundaussage. Und es ist auch ein gutes Zeichen, finde ich, dass auch Oliver Mintzlaff mich gestern angerufen hat und auch gesagt hat: Rudi, du musst weitermachen.“
Update, 7. Juli, 17.17 Uhr: Im Achtelfinale hat Portugal gegen Spanien verloren und ist damit Opfer eines kuriosen WM-Fluchs geworden. Denn noch nie hat ein Nationaltrainer in einem K.-o.-Spiel gegen sein eigenes Heimatland gewonnen. Das Aus für den Spanier Roberto Martinez war das siebte negative Duell dieser Art in der WM-Geschichte. Zuvor hatte bei diesem Turnier bereits der Schweizer Vladimir Petkovic mit Algerien ein 0:2 gegen die Eidgenossen einstecken müssen.
Update, 7. Juli, 16.17 Uhr: Beben vor dem WM-Achtelfinale: Der argentinische Fußballverband (AFA) und dessen Präsident Claudio Tapia stehen laut der Tageszeitung La Nacion im Visier von FBI und US-Justizbehörden. Ermittelt wird wegen des Verdachts auf Geldwäsche und Bankbetrug. Im Zentrum stehen verdächtige Transaktionen in Höhe von rund 260 Millionen US-Dollar, die über US-amerikanische Bankkonten abgewickelt worden sein sollen.
Während ein Teil der Gesamtmittel für operative Verbandsausgaben genutzt wurde, fehlt laut den analysierten Unterlagen für rund 57 Millionen Dollar eine eindeutige wirtschaftliche Begründung. US-Ermittler rekonstruieren derzeit diese Finanzströme. Gegenstand sind Verträge mit Partnern wie Adidas (60 Mio. Dollar) und Warner Bros. Discovery (40 Mio. Dollar).
Erste Zeugenaussagen wurden bereits eingeholt. Die Ermittlungen sind jedoch noch in einer Vorprüfungsphase und haben noch keine formelle strafrechtliche Stufe im Justizministerium. Entsprechend wurde in den USA auch noch keine Anklage gegen die AFA oder ihre Funktionäre erhoben.
Update, 7. Juli, 14.56 Uhr: Uli Hoeneß, der Ehrenpräsident des FC Bayern München, wünscht sich ein Engagement von Per Mertesacker beim DFB. Der 41-jährige Mertesacker hat acht Jahre lang die Nachwuchsakademie des FC Arsenal geleitet und arbeitet zurzeit bei der WM als TV-Experte. Hoeneß betonte vor allem Mertesackers soziale Kompetenz: „Er hat immer gezeigt, wie gut er mit Menschen umgehen kann. Und: Er würde es niemals des Geldes wegen machen, sondern weil es ihn reizt, mit seiner Leidenschaft etwas aufzubauen und voranzubringen. Genau diese Leute, die sich selbst hochgedient haben und bereit sind, hart zu arbeiten, brauchen wir jetzt.“
Update, 7. Juli, 14.34 Uhr: Nach dem enttäuschenden WM-Aus im Achtelfinale gegen Norwegen hatten viele Beobachter das Ende der Amtszeit von Brasiliens Nationaltrainer Carlo Ancelotti erwartet. Doch der brasilianische Verband sendet nun andere Signale und möchte den ehemaligen Bayern-Coach offenbar halten. Brasiliens Sportdirektor Rodrigo Caetano sagte: „Er ist unser Trainer und wird es im nächsten WM-Zyklus auch sein.“
Update, 7. Juli, 13.43 Uhr: Wie geht es mit DFB-Sportdirektor Rudi Völler weiter, wenn Jürgen Klopp Bundestrainer werden sollte? Inzwischen gibt es handfeste Hinweise.
Update, 7. Juli, 13.21 Uhr: DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke trifft sich in den USA mit dem Wunschkandidaten des DFB als Bundestrainer, Jürgen Klopp. Die beiden kennen sich bestens. Trotzdem hat Watzke auch einen speziellen Wunsch an Klopp.
Update, 7. Juli, 12.31 Uhr: Die Schweiz muss im heutigen Viertelfinale gegen Kolumbien auf den Freiburger Johan Manzambi verzichten. Manzambi hatte sich im Abschlusstraining am Knie verletzt und wird bis heute Abend nicht rechtzeitig fit. Auch die Teilnahme von Ruben Vargas, Michel Aebischer, Djibril Sow und Luca Jaquez ist fraglich.
Update, 7. Juli, 11.52 Uhr: Der Skandal um die aufgehobene Sperre gegen US-Stürmer Folarin Balogun könnte auch für FIFA-Boss Gianni Infantino unangenehme Folgen haben.
Update, 7. Juli, 10.30 Uhr: Der ARD-Schiedsrichterexperte Lutz Wagner sieht das Vorgehen der FIFA in der Causa Balogun kritisch. Er befürchtet negative Auswirkungen für die WM-Unparteiischen.
Update, 7. Juli, 10.00 Uhr: Die 0:1-Achtelfinale-Niederlage Portugals gegen Spanien war für viele Beobachter Cristiano Ronaldos Abschied von der ganz großen Fußballbühne. Doch der Superstar der Portugiesen blieb vage: „Ich werde mir Zeit zum Nachdenken nehmen, Zeit mit meiner Familie verbringen, keine überstürzten Entscheidungen treffen und mein Leben weiterleben.“ Auf die Frage, ob das sein letztes WM-Spiel gewesen sei, antwortete er: „Höchstwahrscheinlich, ja.“
Update, 7. Juli, 8.42 Uhr: Die Verpflichtung von Jürgen Klopp als neuem Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft scheint nur noch Formsache zu sein. ZDF-WM-Experte Christoph Kramer erklärt, welche Hürden es dabei noch gibt.
Update, 7. Juli, 7.30 Uhr: Nach dem WM-Aus der USA nahm Stürmer Folarin Balogun erstmals selbst zu seiner aufgehobenen Sperre nach Platzverweis Stellung und gestand ein, dass die Entscheidung der FIFA ungewöhnlich gewesen sei. Es sei normal, nach einem Platzverweis gesperrt zu werden. „Natürlich ist es dann kontrovers, wenn die Entscheidung geändert wird“, sagte der US-Stürmer.
Update, 7. Juli, 6.53 Uhr: Schon auf dem Platz zeigte sich Paraguay als schlechter Verlierer. Nach dem WM-Aus gegen Frankreich wird es noch schlimmer. Heftige Worte treffen Mbappe – der nun scharf zurückschießt.
Update, 7. Juli, 6.04 Uhr: Der ägyptische Nationaltrainer nahm die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Argentinien zum Anlass, um auf das Leid der palästinensischen Zivilbevölkerung hinzuweisen. Schon den Sieg im Sechzehntelfinale gegen Australien widmete er dem Volk Palästinas und zeigte eine Flagge des Landes.
Update, 7. Juli, 4.27 Uhr: Während die Schweiz noch auf den Einsatz der angeschlagenen Manzambi, Sow und Vargas hoffen kann, muss Achtelfinal-Gegner Kolumbien final auf einen Spieler verzichten. Ex-Bundesliga-Spieler Jhon Cordoba hat sich im Sechzehntelfinale gegen Ghana eine Muskelverletzung zugezogen und wird beim restlichen WM-Turnier komplett ausfallen. Das bestätigte Kolumbien-Trainer Nestor Lorenzo.
Update, 7. Juli, 4.16 Uhr: Belgien gewinnt im WM-Achtelfinale hochverdient mit 4:1 gegen die USA. Damit ist auch der letzte Gastgeber aus dem Turnier geflogen. Und ganz nebenbei dürfte der Skandal rund um Folarin Balogun etwas an Dampf verlieren. Belgien trifft im Viertelfinale auf Spanien.
Update, 7. Juli, 2.54 Uhr: Im WM-Achtelfinale zwischen den USA und Belgien steht es zur Pause 2:1 für die Europäer. Der Doppelpack durch Charles De Ketelaere ist in erster Linie auf maximal passives Defensiv-Verhalten der US-Boys zurückzuführen. Doch auch abseits davon sind die „Roten Teufel“ deutlich besser. Die USA warten noch auf den Balogun-Effekt, der immerhin mit einer Flugeinlage den Freistoß zum zwischenzeitlichen 1:1 schinden konnte.
Update, 7. Juli, 1.14 Uhr: Die Schweiz bangt vor dem Spiel gegen Kolumbien gleich um drei Spieler, darunter befindet sich Johan Manzambi vom SC Freiburg. Manzambi ist mit drei Treffern und zwei Vorlagen der Unterschiedsspieler der Nati bei dieser WM. Genauso wie Djibril Sow und Ruben Vargas musste er das Training einen Tag vor dem Spiel gegen Kolumbien abbrechen. Trainer Murat Yakin sprach schon jetzt von einem „großen Verlust“, hat die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben.
Update, 7. Juli, 0.53 Uhr: Balogun steht nach dem Skandal um seine aufgehobene Sperre gegen Belgien in der Startelf. Damit dürfte Belgien aller Wahrscheinlichkeit nach den gerichtlichen Weg weiter beschreiten, nachdem die FIFA bereits einen ersten Einspruch abgelehnt hatte. Vorausgesetzt, die USA gewinnen das WM-Achtelfinale.
Update, 7. Juli, 0.27 Uhr: Das Aus bei der Fußball-WM bedeutet für Portugals Trainer Roberto Martinez auch das Ende seiner Tätigkeit. Bereits zuvor hatte Martinez darauf hingewiesen, dass er nach der Weltmeisterschaft sein Amt niederlegen werde. Nach dem Ausscheiden gegen Spanien sagt er: „Es ist sicher, dass dies mein letztes Spiel für Portugal war. Ich möchte mich beim portugiesischen Volk bedanken. Ich nehme eine Erinnerung mit, die mir ein Leben lang bleiben wird.“
Update, 6. Juli, 23.35 Uhr: Die erste Entscheidung des WM-Tages ist gefallen. In einem packenden Achtelfinale setzt sich Spanien gegen Cristiano Ronaldo und Portugal knapp mit 1:0 durch.
Update, 6. Juli, 22.19 Uhr: Erling Haaland stürmt bald auch die Charts. Nach seinem Doppelpack beim sensationellen 2:1-Sieg Norwegens gegen Brasilien, der das Land ins WM-Viertelfinale katapultierte, steht ein besonderer Musik-Release an. Star-DJ Kygo bringt einen Remix heraus, der auf einem alten Rap-Song aus Haalands Jugend basiert. Kygo versprach zuvor: „Ich veröffentliche den Song, wenn Haaland gegen Brasilien trifft.“
Der Song „Kygo Jo“ entstand 2016 als Spaßprojekt des damals 15-Jährigen mit Kumpels unter dem Namen „Flow Kingz“ und hat 19 Millionen YouTube-Klicks. „Es ist Zeit, einen Remix daraus zu machen“, kündigte Kygo nun an. Der 25-jährige Torjäger freut sich im Netz riesig über den bevorstehenden Hype und kommentierte den anstehenden Release kurz und knapp mit: „Ja ja ja oder ja!!!!!!!!!“
Update, 6. Juli, 20.32 Uhr: Trainer Roberto Martinez sorgt bei Portugals Startaufstellung für eine Überraschung. Im Vergleich zum dramatischen 2:1-Erfolg im Achtelfinale gegen Kroatien verzichtet der Coach diesmal auf Rafael Leao, obwohl dieser zuletzt überzeugt hatte. Für ihn rückt Joao Felix in die erste Elf.
Unverändert bleibt dagegen die Rolle von Superstar Cristiano Ronaldo. Der erfahrene Kapitän führt die portugiesische Nationalmannschaft auch im anstehenden K.-o.-Spiel wieder von Beginn an auf den Rasen.
Update, 6. Juli, 18.58 Uhr: Norwegens historischer Viertelfinal-Einzug hat im Land eine regelrechte Reisewelle ausgelöst. Um das Duell gegen England am Samstag live in den USA zu verfolgen, stürmten die Fans die Buchungsportale. Ein von Norse Atlantic Airways spontan eingerichteter Sonderflug von Oslo nach Miami war innerhalb kürzester Zeit komplett ausgebucht.
„Das Interesse an diesem WM-Flug war gigantisch, die Plätze waren binnen Sekunden vergeben“, erklärte Konzernchef Eiving Roald gegenüber „Dagbladet“. Die Nachfrage war so enorm, dass man problemlos drei oder vier Maschinen hätte besetzen können. Aufgrund des Fanhypes prüft die Fluggesellschaft nun intensiv, ob ein weiterer Direktflug in die USA realisiert werden kann.
Update, 6. Juli, 17.53 Uhr: Schock für England nach dem Viertelfinal-Einzug: Mittelfeldakteur Jordan Henderson fällt für den Rest der WM aus. Der 36-Jährige verletzte sich beim Jubel nach dem 3:2 gegen Mexiko schwer, als er unglücklich über eine Werbebande stürzte. Dem Routinier steht eine OP bevor.
Update, 6. Juli, 16:55: US-Präsident Donald Trump hat inzwischen bestätigt, dass er FIFA-Präsident Gianni Infantino persönlich um die Aufhebung der Roten Karte für den US-Stürmer Folarin Balogun gebeten hat. Trump erklärte in Washington, er habe Infantino zur Überprüfung des Platzverweises aufgefordert, da er die Szene nicht als Foul bewertet habe und die Entscheidung der Schiedsrichter für „unfair“ halte.
Update, 6. Juli, 16:25: Nach ihrem WM-Märchen ist die Nationalmannschaft von Kap Verde bei der Rückkehr in ihre Heimat überschwänglich empfangen worden. Laut Medienberichten versammelten sich Zehntausende am Flughafen, um das Team zu begrüßen, und begleiteten die Mannschaft anschließend durch die Straßen. Fans feierten mit Trommeln, Gesang und Nationalflaggen.
Während des gesamten Turniers zeigte der Underdog Kap Verde großes Kämpferherz und verpasste nur knapp die ganz große Sensation. Der Außenseiter hatte überraschend das Sechzehntelfinale erreicht und war dort erst nach großem Kampf mit 2:3 nach Verlängerung gegen den amtierenden Weltmeister Argentinien ausgeschieden.
Update, 6. Juli, 14:44: Im Streit um die aufgehobene Rot-Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun gibt es eine neue Wendung. Der FIFA hatte die Sperre des 25-Jährigen für das WM-Achtelfinale gegen Belgien zunächst aufgehoben. Der belgische Verband (RBFA) reagierte darauf „fassungslos“ und kündigte an, sich alle rechtlichen Optionen offenzuhalten. Wie das Portal „The Athletic“ berichtet, hat die FIFA nun einem Einspruch der Belgier in der Causa stattgegeben.
Update, 6. Juli, 14:15: Heute Abend steigt bei der WM 2026 das bislang wohl größte Spiel des Turniers. Im iberischen Duell treffen Portugal und Spanien um 21 Uhr (MESZ) im Achtelfinale aufeinander und kämpfen um den Einzug ins Viertelfinale. Für Cristiano Ronaldo geht es dabei um weit mehr als nur das Weiterkommen.
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Sollte Portugal ausscheiden, endet zugleich seine Karriere im Teamdress. Bereits vor dem Spiel bestätigte der 41-Jährige, dass die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko sein letztes Turnier auf dieser Bühne sein wird. „Es geht darum, es so sehr wie möglich zu genießen“, sagte Ronaldo auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit Spanien.
Update, 6. Juli, 13:35: Dank moderner Technik lassen sich Schüsse bei der WM 2026 inzwischen exakt messen. In den Spielbällen ist eine sogenannte Inertial Measurement Unit (IMU) verbaut, die die präzise Bestimmung der Schussgeschwindigkeit erfasst. Der bislang härteste Torschuss des Turniers stammt von Idrissa Gueye. Im Spiel Senegals gegen den Irak erreichte sein Abschluss eine gemessene Geschwindigkeit von 131,94 km/h.
Update, 6. Juli, 13:00: Nach der Posse um US-Stürmer Folarin Balogun meldet sich nun auch die UEFA zu Wort und übt scharfe Kritik an der FIFA. „Wir bringen unser Unverständnis über eine derart beispiellose, unbegreifliche und nicht zu rechtfertigende Entscheidung zum Ausdruck“, schrieb die UEFA unter anderem in einer Stellungnahme.
Der europäische Fußballverband fürchtet große Folgen. „Wenn die Verlässlichkeit der Regeln von ihren Hütern nicht mehr garantiert wird, steht die Integrität des Spiels auf dem Spiel und die Glaubwürdigkeit eines Wettbewerbs wird untergraben“, so die UEFA. „Gleichzeitig schafft eine solche Entscheidung einen Präzedenzfall in einem laufenden Turnier, in dem nun vergleichbare Fälle gleich behandelt werden müssen“, warnt der Verband.
Update, 6. Juli, 10:57: Mit dem WM-Aus Mexikos endet auch eine außergewöhnliche Karriere: Nach dem aufopferungsvollen 2:3 gegen Turniermitfavorit England hat Kult-Torhüter Guillermo Ochoa seine Laufbahn beendet. Bereits vor dem Heimturnier hatte der 40-Jährige angekündigt, sich nach der Weltmeisterschaft aus dem Profifußball zurückzuziehen.
Nach dem Schlusspfiff flossen auf dem Rasen die Tränen. Ochoa verabschiedet sich mit 154 Länderspielen als drittmeist eingesetzter Nationalspieler in der Geschichte Mexikos. Bereits bei der WM 2006 gehörte der Routinier zum mexikanischen Kader, bei dieser WM kam er lediglich im letzten Gruppenspiel gegen Tschechien zum Einsatz.
Update, 6. Juli, 10:45: Nach dem WM-Aus musste Senegals Nationalmannschaft länger als geplant in den USA bleiben. Erst am Dienstagmorgen soll das Team nach Angaben des senegalesischen Fußballverbandes mit einem Sonderflug in Dakar landen. Zuvor hatte der TV-Sender RTV berichtet, dass die Mannschaft nach der 2:3-Niederlage nach Verlängerung gegen Belgien im Sechzehntelfinale seit vergangenem Mittwoch in Seattle festgesessen habe.
Demnach sei die Abreise eigentlich vollständig organisiert gewesen. Der geplante Sonderflug sei jedoch aus bislang ungeklärten Gründen nicht gestartet. In senegalesischen Medien wurde unterdessen spekuliert, der Verband sei auf ein frühes Ausscheiden nicht vorbereitet gewesen und habe keinen Rückreiseplan für die Mannschaft in der Hinterhand geha
Update, 6. Juli, 9:40: Unmittelbar nach dem bitteren WM-Aus Brasiliens gegen Norwegen hat Neymar seine Karriere in der Nationalmannschaft beendet. Nach dem Scheitern im Achtelfinale verkündete der 34-Jährige seinen Rücktritt und erklärte im Interview nach der Partie: „Ich habe es versucht. Es hat hier im MetLife Stadium begonnen und es endet auch hier. Es ist nun vorbei.“ Mit 130 Länderspielen und 80 Treffern ist Neymar Rekordtorschütze Brasiliens.
Update, 6. Juli, 9:10: Der französische Fußballverband (FFF) will bei der FIFA Einspruch gegen die Gelbe Karte von Michael Olise aus dem 1:0 gegen Paraguay einlegen. Der Bayern-Profi wurde in der 97. Minute nach einer Auseinandersetzung mit Matías Galarza verwarnt. Die TV-Bilder zeigen jedoch, dass Olise seinen Gegenspieler dabei nicht berührt hat.
Die Verwarnung könnte erhebliche Folgen haben: Sollte Olise im Viertelfinale gegen Marokko am Donnerstag erneut die Gelbe Karte sehen, wäre er für ein mögliches Halbfinale gesperrt. Die Franzosen hoffen nun auf einen erfolgreichen Einspruch. Erst kürzlich hatte die FIFA einen Protest der United States Soccer Federation akzeptiert und die Rote Karte gegen US-Stürmer Folarin Balogun nachträglich annulliert.
Update, 6. Juli, 8.09 Uhr: Dem Aus bei der Heim-WM folgte die Bestätigung des Rücktritts – Javier Aguirre ist nicht mehr Trainer der mexikanischen Nationalmannschaft. „Ich sage auf Wiedersehen zum Fußball. Auf Wiedersehen zum Aztekenstadion“, sagte der 67-Jährige nach der 2:3-Niederlage im Achtelfinale gegen England in der Nacht auf Montag deutscher Zeit: „Ich gehe mit Stolz.“
Den Posten des Chefcoaches übernimmt nun wie geplant der ehemalige Barca-Profi Rafael Márquez, der seit 2024 als Co-Trainer unter Aguirre fungierte. Für Aguirre endet nun seine bereits dritte Amtszeit als Coach Mexikos: Schon 2002 und 2010 trainierte er die Nationalauswahl bei den jeweiligen Weltmeisterschaften, scheiterte jeweils aber ebenfalls im Achtelfinale.
Update, 6. Juli, 7.16 Uhr: Inmitten der Feierlichkeiten nach dem Einzug ins WM-Viertelfinale hat sich Englands Mittelfeldspieler Jordan Henderson offenbar schwer verletzt. Der 36-Jährige sprang nach dem 3:2 über Gastgeber Mexiko über eine Werbebande und stürzte dabei unglücklich. „Er hat sich das Handgelenk verletzt. Er befindet sich derzeit im Krankenhaus. Es handelt sich um eine ziemlich ernste Verletzung“, sagte Trainer Thomas Tuchel.
Auf den Bildern aus dem Stadioninnenraum in Mexiko-Stadt war Henderson auf einer Trage zu sehen, er wurde mit Sauerstoff versorgt, seine Teamkollegen schirmten ihn ab. Zunächst hatte er noch mit den Spielern und den Fans in der Kurve gefeiert, auf dem Rückweg auf den Platz passierte offenbar der Unfall.
Erstmeldung vom 6. Juli: Bereits einen Tag vor dem WM-Viertelfinale zwischen Spanien und Portugal am Montagabend (zu den TV-Infos) wurde es hitzig. Grund: Spaniens Torhüter Unai Simon schoss gegen Cristiano Ronaldo. „Der Ronaldo, den wir heute bei der Weltmeisterschaft sehen, ist nicht derselbe Ronaldo wie in seiner Prime“, sagte der Keeper. Das dürfte CR7 nur noch mehr anstacheln.
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Ronaldo selbst äußerte sich auskunftsfreudig zur teils heftigen Kritik an seiner Person. Man versuche schon seit 23 Jahren, ihn fertigzumachen, sagte Ronaldo: „Aber ihr habt sicher gemerkt, dass sich das nicht lohnt. Das ist Zeitverschwendung. Man versucht es immer und immer und immer und immer wieder. Das lohnt sich nicht.“
Er sei sogar „dankbar für die Kritik“, ergänzte der 41-Jährige in der Pressekonferenz vor dem Duell mit Spanien im Dallas Stadion an diesem Montag (21.00 Uhr) laut Übersetzung: „Die heftige Kritik, dadurch wächst man am meisten. Und ich danke euch, den Journalisten, dafür, denn dadurch wachse ich noch mehr.“
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