Sperren drohen wohl nicht
Acht WM-Spieler positiv auf verbotene Substanz getestet
Jürgen Klopp steht laut eines Insiders vor einem Engagement als Bundestrainer. Thomas Tuchel mit Kampfansage vor Mexiko-Spiel. Alle News im Ticker.
Update, 6. Juli, 7.15 Uhr: Dieser WM-Ticker endet an dieser Stelle. Weitere News zur Weltmeisterschaft gibt es fortan hier.
Update, 6. Juli, 06.00 Uhr: Thomas Tuchel und seine Three Lions lösen mit einem 3:2-Sieg in Unterzahl gegen WM-Gastgeber Mexiko das Viertelfinalticket (zum Ticker). Großen Anteil am Sieg der Engländer hat Jude Bellingham. Der Mittelfeldspieler von Real Madrid erzielte in knapp anderthalb Minuten zwei Tore und brachte sein Team auf die Siegesstraße. Im Viertelfinale wartet nun Norwegen.
Update, 6. Juli, 04.05 Uhr: Nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Kolumbien hat Carlos Queiroz seinen Rücktritt als Nationaltrainer Ghanas angekündigt. Der 73-Jährige, der das Team erst im April von Otto Addo übernommen hatte, beendet damit nach seiner fünften Weltmeisterschaft in Serie als Cheftrainer seine Amtszeit. Zum Abschied übte Queiroz deutliche Kritik am ghanaischen Verband und forderte bessere Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Fußballtalente.
Update, 6. Juli, 03.15 Uhr: Mit seinen Norwegern hat Erling Haaland Brasilien im WM-Achtelfinale mit 2:0 aus dem Turnier geworfen. Dabei konnte der Angreifer von Manchester City gleich zweimal treffen und sorgte beinahe im Alleingang für den bemerkenswerten Viertelfinaleinzug seiner Nation. Aber warum ziert neben seinem Nachnamen eigentlich auch noch ein anderer Name das Trikot des Stürmers?
Update, 6. Juli, 02.20 Uhr: Frankreich steht nach dem Sieg gegen Paraguay im WM-Viertelfinale und darf weiter vom Titel träumen. Nach dem Schlusspfiff geriet allerdings nicht das Sportliche in den Mittelpunkt, sondern eine Szene zwischen Kylian Mbappe und Paraguays Torwart Orlando Gill. Der Keeper warf dem französischen Superstar anschließend fehlenden Respekt vor und erklärte, warum die Situation nach Abpfiff eskalierte.
Update, 6. Juli, 01.30 Uhr: Unmittelbar vor dem WM-Achtelfinale zwischen Mexiko und England (zum Liveticker) hat die FIFA das Unwetterprotokoll aktiviert. Wegen Gewittern und Blitzen in der Umgebung des Aztekenstadions mussten Fans geschützte Bereiche aufsuchen. Der Anstoß wird um eine Stunde nach hinten verschoben und findet um 03.00 Uhr (MESZ) statt, wie die FIFA mitteilte.
Update, 5. Juli, 23.50 Uhr: Acht Spieler der tunesischen Nationalmannschaft sind laut The Times bei der WM positiv auf Clenbuterol getestet worden. Sperren drohen den Profis demnach aber nicht, da die verbotene Substanz vermutlich über verunreinigtes Fleisch aufgenommen wurde. Tunesien hatte sein WM-Quartier im mexikanischen Monterrey, wo Clenbuterol in der Viehzucht immer wieder eingesetzt wird. Für die Adler von Karthago war in Gruppe F mit drei Niederlagen ohnehin früh Schluss.
Update, 5. Juli, 22.45 Uhr: Mit dem Achtelfinale zwischen Gastgeber Mexiko und England endet die WM auf mexikanischem Boden. Vor dem Anpfiff im Aztekenstadion ist die Vorfreude groß, auch weil für die Halbzeitshow erneut die mexikanische Band Mana auftritt. Abseits des Rasens sorgt zudem ein verbaler Schlagabtausch mit Oasis-Sänger Liam Gallagher für Gesprächsstoff.
Update, 5. Juli, 21.30 Uhr: Bereits einen Tag vor dem WM-Viertelfinale zwischen Spanien und Portugal am Montagabend (zu den TV-Infos) wird es hitzig! Grund: Spaniens Torhüter Unai Simon schoss gegen Cristiano Ronaldo. „Der Ronaldo, den wir heute bei der Weltmeisterschaft sehen, ist nicht derselbe Ronaldo wie in seiner Prime“, sagte der Keeper. Das dürfte CR7 nur noch mehr anstacheln...
Update, 5. Juli, 20.25 Uhr: US-Torjäger Folarin Balogun sah zwar gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte, steht im Achtelfinale gegen Belgien aber zur Verfügung. Denn: Die FIFA hat die Sperre von einem Spiel gegen den Angreifer auf Bewährung ausgesetzt – ohne Begründung. Balogun trat seinem Gegenspieler im Fallen unabsichtlich auf den Knöchel und wurde erst nach Überprüfung durch den VAR vom Platz gestellt. Die USA kann also aufatmen: Mit drei Treffern ist er bester Torjäger seiner Mannschaft.
Update, 5. Juli, 19.20 Uhr: Mexiko will später gegen England ins WM-Viertelfinale und auch die mexikanischen Fans versuchen alles! Denn in der vergangenen Nacht und am Abend vor dem Duell eskalierten die Anhänger vor dem Teamhotel der Three Lions. Mit lautem Gesang versuchten die Fans, den Schlaf von Harry Kane und Co. zu stören.
So richtig Wirkung gezeigt hat dies offenbar aber nicht. Das Sicherheitsteam bestätigte der „Daily Mail“, dass die Spieler sich nicht stören ließen und darüber eher schmunzeln mussten. Mehr noch: Die mexikanische Bereitschaftspolizei musste eingreifen und dafür sorgen, dass sich die Fans von dem Hoteleingang entfernten.
Mexican fans trying to disrupt the England team during the night ahead of tonight’s big game… 😭🫣 pic.twitter.com/TVH7KKEOmB
— Football Away Days (@FBAwayDays) July 5, 2026
Update, 5. Juli, 19.00 Uhr: In exakt drei Stunden geht’s in East Rutherford los – Vinicius Junior trifft auf Haaland, Brasilien bekommt es mit Norwegen zu tun (zum Liveticker). Rudern die Wikinger weiter durch die WM? Die Bilanz macht auf jeden Fall Mut. Brasilien hat gegen Norwegen tatsächlich noch nie gewonnen. Vier Duelle, kein Sieg für die Seleção.
Update, 5. Juli, 18.00 Uhr: Der Paraguayer Matías Galarza dürfte nach der WM bei vielen europäischen Fans nicht zu den beliebtesten Turnierspielern zählen. In den Duellen gegen Deutschland und Frankreich fiel er mehrfach durch grenzwertige Zweikampfaktionen auf. Dennoch könnte der 24-Jährige schon bald regelmäßig im europäischen Fußball in den Schlagzeilen stehen. Nach seiner Leihe zu Atlanta United kehrt er zunächst zu River Plate zurück, wo er jedoch offenbar keine sportliche Perspektive mehr hat. Wie es für ihn weitergeht, ist offen. Laut argentinischen Medien soll der FC Getafe bereits Interesse signalisiert haben. Die mögliche Ablösesumme liegt bei rund sechs Millionen Euro.
Update, 5. Juli, 17.00 Uhr: Das WM-Achtelfinale zwischen Mexiko und England in der Nacht auf Montag (6. Juli, 2 Uhr) markiert zugleich den Abschied des Gastgeberlandes als Spielort. Ab dem Viertelfinale werden sämtliche Begegnungen in den USA ausgetragen. Für den letzten Auftritt im Aztekenstadion ist deshalb eine besondere Halbzeitshow vorgesehen. Wie die mexikanische Pop-Band „Maná“ über ihre Social-Media-Kanäle mitteilte, wird sie während der Pause rund zehn Minuten lang auftreten. Bereits bei der Eröffnungsfeier der Weltmeisterschaft gehörte die Band zum Programm.
Update, 5. Juli, 16.10 Uhr: Im Achtelfinale der Weltmeisterschaft wartet auf England in der Nacht von Sonntag auf Montag (5./6. Juli, 2 Uhr) mit Gastgeber Mexiko eine echte Bewährungsprobe. Nationaltrainer Thomas Tuchel erwartet eine intensive Partie und fordert die bislang stärkste Leistung seines Teams. „Sie werden uns einen Geschmack von der Intensität geben. Wir müssen die besten Leistungen aus den bisherigen Spielen zusammenbringen, um Mexiko zu schlagen“, erklärte der 52-Jährige. Mexiko könnte mit einem Sieg erstmals seit der Heim-WM 1986 wieder ins Viertelfinale einziehen.
Update, 5. Juli, 15.15 Uhr: Real Madrid hat den Transfer von Denzel Dumfries perfekt gemacht. Der 30 Jahre alte niederländische Nationalspieler wechselt von Inter Mailand zu den Königlichen und erhält dort einen Vertrag bis 2030. Das gab der spanische Spitzenklub auf seinem X-Profil bekannt. Medienberichten zufolge aktivierte Real die im Vertrag verankerte Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro.
Update, 5. Juli, 14.00 Uhr: Trotz des 0:3 gegen Marokko und dem daraus resultierenden WM-Aus zeigte sich Kanadas Nationaltrainer Jesse Marsch kämpferisch. „Wir waren die bessere Mannschaft“, sagte der Ex-Leipziger und ergänzte: „Ich bin lieber wir, als die. Ich könnte nicht stolzer sein.“ Auch Mittelfeldspieler Stephen Eustáquio zog ein positives Fazit. Das erstmalige Erreichen der K.-o.-Phase sei „großartig – für das Land und für diese Mannschaft“. Künftig müsse der Einzug unter die besten 16 Teams der neue Maßstab sein.
Update, 5. Juli, 13.00 Uhr: Kommt jetzt eine endgültige Bundestrainer-Entscheidung ganz schnell? Laut Transferexperte Fabrizio Romano wird Jürgen Klopp der kommende DFB-Trainer sein. „Klopp wird neuer Bundestrainer der deutschen Elf. Die genauen Details sollen noch mit Klopps aktuellem Arbeitgeber, Red Bull, besprochen werden. Beim Konzern ist er als Global Head of Soccer angestellt. Wann die Unterschrift erfolgt, wie lange der Kontrakt läuft und wie viel Geld der 59-Jährige beim DFB verdient, ist noch unklar“, schrieb der Italiener auf seinem X-Profil.
🚨🇩🇪 BREAKING: Jürgen Klopp as new Germany head coach, here we go! 💥
— Fabrizio Romano (@FabrizioRomano) July 5, 2026
Klopp has accepted to take over; long term contract details, project and RB Group exit still under discussion, but he will be the new head coach.
RB considered Glasner as replacement but he signs at #NFFC.… pic.twitter.com/a5uULmyCJx
Update, 5. Juli, 11.30 Uhr: Portugal-Legende Luis Figo hat die junge Generation der portugiesischen Nationalmannschaft für ihren Umgang mit Cristiano Ronaldo kritisiert. „Es ist offensichtlich, dass einige Spieler Cristiano Ronaldo nicht im Team haben wollen. Vielleicht denken sie, dass er sie bremst“, sagte der Ex-Kapitän. „Aber was haben die erreicht? Nichts.“ Auch Nationaltrainer Roberto Martínez stellte sich vor den 41-Jährigen: „Wir reden hier vom größten Spieler der Geschichte. Er ist hier, weil er immer noch auf dem höchsten Level abliefert.“
Update, 5. Juli, 10.20 Uhr: Nach nur zwei Spielen ist das Kapitel von Hervé Renard als tunesischer Nationaltrainer bereits wieder beendet. Der Franzose erklärte seinen Rücktritt auf Instagram: „Es war mir eine Ehre, die Farben Tunesiens zu tragen und diese unvergessliche Erfahrung zu machen. Ich wünsche dieser tunesischen Mannschaft alles Gute für die Zukunft. Mein Abenteuer endet hier.“ Renard hatte das Amt während des Turniers von Sabri Lamouchi übernommen, konnte die Niederlagen gegen Japan (0:4) und die Niederlande (1:3) jedoch nicht verhindern.
Update vom 5. Juli, 09.00 Uhr: Die mexikanische Nationalmannschaft spielt in der Nacht zum Montag (alle TV-Infos hier) ihr WM-Achtelfinale gegen England. Während das Aztekenstadion bis auf den letzten Platz besetzt sein wird, gibt es jetzt eine offizielle Warnung vor Menschenmassen außerhalb der Arena. Der Grund: Nach dem Einzug ins Achtelfinale starben vier Fans, über eine Million Anhänger hatten auf den Straßen gefeiert.
Update vom 5. Juli, 08.10 Uhr: Die kommenden WM-Achtelfinals haben es in sich. Während sich erst Brasilien und Norwegen (alle TV-Infos hier) gegenüberstehen, kämpfen später England und Mexiko (zu den TV-Informationen) ums Weiterkommen. Ärgerlich für alle Fans: Beide Partien laufen nicht im Free-TV, sondern sind exklusiv über Magenta TV abrufbar.
Update vom 5. Juli, 07.20 Uhr: Ein Public-Viewing-Event in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen hat ein Todesopfer gefordert. Während des Spiels zwischen Norwegen und der Elfenbeinküste wurde ein schwedischer Polizist, der einen Streit schlichten wollte, tödlich verletzt. Am Freitag starb der Mann im Krankenhaus.
Der schwedische Regierungschef Ulf Kristersson sagte der Nachrichtenagentur TT: „Viele von uns hat die schreckliche Nachricht erreicht, dass ein schwedischer Polizist, der sich im Urlaub in Dänemark befand, in Kopenhagen ums Leben gekommen ist. Meine Gedanken sind bei seiner Familie und allen Angehörigen, die einen geliebten Menschen verloren haben.“
Update vom 5. Juli, 06:25 Uhr: Frankreich träumt vom WM-Titel und ist nach den bisherigen Leistungen auch der große Favorit. Das Problem: Eine Statistik spricht sich gegen einen Triumph am 19. Juli aus. Noch nie hat es ein amtierender Weltfußballer geschafft, die WM zu gewinnen. Aktueller Titelträger: Ousmane Dembele. Ob der französische Superstar diesen Fluch nun brechen kann?
Update vom 5. Juli, 05.40 Uhr: Deutschland-Bezwinger Paraguay ist im WM-Achtelfinalfinale mit 0:1 an Frankreich gescheitert. Taktik-Experte und Moderator Jan Henkel schimpfte auf Magenta TV über die Südamerikaner. „Das ist ein widerlicher Fußball. Ich mag es nicht. Und vor allen Dingen solche Szenen.“ Auch Schiedsrichter Patrick Ittrich war fassungslos: „Ich habe das ganze Spiel noch mit dem Kopf geschüttelt.“
Update vom 4. Juli, 20.45 Uhr: In gut zwei Stunden trifft Frankreich in Philadelphia auf Paraguay (zum Ticker). Nach dem überraschenden Erfolg gegen das DFB-Team versucht die „La Albirroja“ auch gegen den WM-Zweiten von 2022 für eine Überraschung zu sorgen. Außerdem versucht Kylian Mbappe (6 Tore) im Kampf um den Goldenen Schuh nicht den Anschluss an Lionel Messi (7 Tore) zu verlieren.
Update vom 4. Juli, 20.00 Uhr: Schock für den FC Bayern! Neuzugang Ismael Saibari musste im WM-Achtelfinale gegen Kanada in der 22. Minute verletzt ausgewechselt werden. In einem Zweikampf mit Moise Bombito verletzte sich der 25-Jährige wohl am Oberschenkel. Ob und wie lange der marokkanische Stürmer ausfällt, ist derzeit noch nicht klar.
Update vom 4. Juli, 18.45 Uhr: Das französische Nationalteam könnte zum wiederholten Male Probleme mit dem Wetter bekommen. Wie das französische Medium Franceinfo berichtet, könnte das Spiel gegen Paraguay aufgrund der heißen Temperaturen nach hinten verlegt werden. Die Partie ist für 17 Uhr Ortszeit geplant (23 Uhr live auf Magenta) und findet in Philadelphia statt. Vor Ort herrschen derzeit allerdings über 35 Grad. Die Fifa beobachte die Situation, heißt es bislang von offizieller Seite: „Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Risiko von wetterbedingten Verzögerungen hoch.“
Update vom 4. Juli, 17.51 Uhr: Kurz vor dem WM-Achtelfinale zwischen Paraguay und Frankreich sorgt eine Aussage von Paraguays Torwart-Legende José Luis Chilavert für Empörung. Auf X bezeichnete der 60-Jährige die Equipe Tricolore als „afrikanische Mannschaft“, als Reaktion auf Franzose Christophe Dugarry, der Paraguay eine „vernichtende Niederlage“ prophezeit hatte. Medien und viele Nutzer in sozialen Netzwerken werteten Chilaverts Kommentar als rassistisch. Es ist nicht sein erster Eklat: Zuletzt fiel der dreifache Welttorhüter der 90er-Jahre auch mit homophoben und transfeindlichen Äußerungen auf.
Update vom 4. Juli, 16.08 Uhr: Aufregung im Teamhotel der ägyptischen Nationalmannschaft in Dallas! Laut Medienberichten hinderte ein Security-Mitarbeiter ein Kind daran, ein Foto mit den Spielern zu machen. Nach Angaben des ägyptischen Fußballverbandes schritten daraufhin Nationaltrainer Hossam Hassan und Zwillingsbruder Ibrahim Hassan ein, um das Kind zu schützen – dabei kam es zu einem kurzen Handgemenge mit dem Sicherheitspersonal. Seht selbst:
Update vom 4. Juli, 14.37 Uhr: Während ganz Deutschland über die Nachfolge von Julian Nagelsmann und Jürgen Klopp diskutiert, meldet sich jetzt auch FIFA-Boss Gianni Infantino zum DFB. Und hat durchaus überraschende Worte parat. „Der viermalige Weltmeister setzte sich in einer stark besetzten Gruppe durch und sorgte mit unvergesslichen Leistungen und dramatischen Momenten dafür, dass diese FIFA Fussball-Weltmeisterschaft noch besonderer wurde“, schrieb Infantino auf Instagram. „Eure Reise endete zwar in einem packenden Elfmeterschießen, doch es war uns eine Ehre, euch als Teil dieser FIFA Fussball-Weltmeisterschaft dabei zu haben.“ Ob da wer denselben Kommunikationschef wie Friedrich Merz hat?
Update, 4. Juli, 13.27 Uhr: Vor zwei Jahren traf er noch gegen Teams wie den FSV SW Neunkirchen-Seelscheid, jetzt schockte Sidny Lopes Cabral durch seinen Weltklasse-Treffer zum 2:2 in der Verlängerung für Kap Verde die Weltmeister rund um Lionel Messi. Kurz vor Schluss verhinderte Argentiniens Torwart Emiliano Martinez den Doppelpack. Lopes Cabral spielte 2024 für Viktoria Köln noch in der 3. Liga, wechselte dann nach Portugal, ab der kommenden Saison spielt er bei Trabzonspor.
Update, 4. Juli, 12.49 Uhr: Die Leistung von Fußballzwerg Kap Verde gegen Argentinien sorgte weltweit für Begeisterung. Jetzt gab es auch den Ritterschlag von einem ganz Großen. „Ich habe Tränen in den Augen. Ich kann nur aufstehen und Kap Verde Beifall zollen. Genau darum geht es im Fußball. Eine kleine Insel mit großen Träumen“, lobte Zlatan Ibrahimovic bei US-Sender Fox: „Was sie geleistet haben, wird in die Geschichtsbücher eingehen!“
Update, 4. Juli, 11.54 Uhr: Kap Verdes Torhüter Vozinha war bei weitem nicht der einzige, der Weltstar Lionel Messi im Sechzehntelfinale Kopfschmerzen bereitete. Der Argentinier zeigte sich beim Interview nach dem Spiel mit einer großen Beule auf der Stirn. Gegen Ende der regulären Spielzeit machte der 39-Jährige die schmerzhafte Begegnung mit dem Knie eines Gegenspielers. Da Messi die Partie trotzdem zu Ende spielen konnte, ist nicht mit einem Ausfall zu rechnen.
Update, 4. Juli, 09.28 Uhr: Mit dem Erreichen des Achtelfinals ist es jetzt schon die erfolgreichste WM aller Zeiten für Gastgeber Kanada. Vor dem heutigen Duell gegen Marokko meldete sich Pechvogel Ismael Koné zu Wort, der sich in der Vorrunde schwer verletzte: „Fußball ist nicht der Nummer-1-Sport in Kanada, aber es ist eine wachsende Gemeinschaft.“ So konnte die Canada Soccer Foundation während dieser WM bereits 25 Millionen Dollar für den guten Zweck sammeln.
Update, 4. Juli, 08.19 Uhr: Das Achtelfinale der WM steht an. Unter anderem trifft Paraguay auf Frankreich. Dabei wird Sechser Aurelien Tchouameni allerdings nicht dabei sein. Laut RMC Sport fällt der Mittelfeldspieler mit Muskelbeschwerden aus, dürfte bei einem möglichen Viertelfinale aber wieder einsatzfähig sein. Dort träfen die Franzosen auf den Sieger des Duells zwischen Kanada und Marokko, die ebenfalls am heutigen Abend spielen.
Update, 4. Juli, 06.35 Uhr: Vor dem Spiel Ägypten gegen Australien sorgte ein Vorfall im ägyptischen Teamhotel für Unruhe. Teamdirektor Ibrahim Hassan, Bruder von Ägyptens Trainer Hossam, geriet mit US-amerikanischen Polizeikräften aneinander. Ein junger Fan machte gerade Fotos mit einigen Spielern, als die Polizei aus bisher nicht bekannten Gründen eingriff. Im Anschluss kam es zu dem lautstarken Gerangel mit Hassan.
Update, 4. Juli, 05.44 Uhr: Nach dem spektakulären Auftritt und dem knappen Ausscheiden gegen Argentinien bekommt Kap Verde viel Lob. Weltmeister Mats Hummels schreibt auf Instagram: „Das war das beeindruckendste Spiel, das ich jemals von einem so großen Außenseiter gesehen habe – großer Respekt.“ Ein solch großes Lob von einem der besten Innenverteidiger des vergangenen Jahrzehnts zeigt: Kap Verde hat ein großartiges Turnier gespielt und bei der WM begeistert. Keines ihrer vier Spiele haben sie nach 90 Minuten verloren.
Update, 4. Juli, 04.58 Uhr: Entwarnung für alle Fußballfans: Das WM-Achtelfinale zwischen Co-Gastgeber Mexiko und England im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt wird wie geplant am Sonntag um 18 Uhr Ortszeit (2 Uhr MESZ) angepfiffen. Zuvor hatten Berichte über eine mögliche Vorverlegung um bis zu sechs Stunden wegen drohender Gewitter für Aufregung gesorgt. „Anstoßzeit nach FIFA-Kehrtwende unverändert“, meldete die BBC. Auch Brasilien gegen Norwegen in New York (22 Uhr MESZ) bleibt unverändert.
Update, 4. Juli, 02.55 Uhr: Wahnsinn in Miami! Außenseiter Kap Verde kommt gegen Weltmeister Argentinien zweimal zurück, unter anderem durch ein Traumtor in der Verlängerung. Am Ende ist es die Hand des eigenen Mannes, die den großartigen Torwart Vozinha überwindet. Das kleine Kap Verde scheitert dramatisch im Sechzehntelfinale und hat für ein Spiel gesorgt, das sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird.
Update, 4. Juli, 02.10 Uhr: Das gibt es nur im Fußball: Im Hard Rock Stadium von Miami führte Weltmeister Argentinien gegen Außenseiter Kap Verde zur Halbzeit durch einen Messi-Treffer (29.) mit 1:0. Alles schien nach Plan zu laufen. Doch die „Blauen Haie“ steckten nicht auf. In der 59. Minute schlug Deroy Duarte zu und glich zum 1:1 aus. Der WM-Debütant aus dem Atlantik, 530.000-Einwohner-Inselstaat gegen den Weltranglistenersten und es steht nach 90 Minuten unentschieden. Kap Verde zwingt Argentinien in die Verlängerung. Das Märchen dieser WM geht weiter.
Update, 4. Juli, 0.52 Uhr: Beim Elfmeter-Krimi zwischen Australien und Ägypten sorgte eine Szene für Aufsehen. Normalerweise analysieren Torhüter die gegnerischen Schützen, Ägypten drehte den Spieß jedoch um. Auf einem Laptop schauten sich die Spieler einen Mbappe-Elfmeter gegen den australischen Schlussmann Matt Ryan an. Die Analyse zeigte wohl Wirkung, konnte der Torhüter der Socceroos im Anschluss keinen der Strafstöße parieren.
Update, 3. Juli, 23.51 Uhr: Mohamed Salah hat sich hocherfreut über den Achtelfinaleinzug gezeigt: „Das ist ein historischer Moment. Ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt: Das ist die größte Bühne, auf der ihr in eurem Leben spielen könnt. Also genießt es einfach“, sagte der Ägypter nach dem Sieg gegen Australien nach Elfmeterschießen mit Freudentränen in den Augen.
Salah selbst wurde seiner Rolle gerecht und traf lässig mit einem Panenka-Elfmeter. „Ich weiß nicht, ob das meine letzte Weltmeisterschaft ist oder nicht, aber ich musste es einfach tun. Ich wollte dem Team damit Selbstvertrauen geben“, erklärte er seine gewagte Entscheidung.
Update, 3. Juli, 22.58 Uhr: In einem einmal mehr dramatischen Sechzehntelfinale hat sich Ägypten gegen Australien durchgesetzt. Die Mannschaft um Superstar Mohamed Salah setzte sich nach Elfmeterschießen mit 5:3 gegen die „Socceroos“ durch. Im Achtelfinale trifft Ägypten nun entweder auf Argentinien oder Kap Verde (Ticker zum Spiel).
Update, 3. Juli, 22.02 Uhr: Die FIFA plant wohl eine Vorverlegung des WM-Achtelfinals zwischen Co-Gastgeber Mexiko und England in Mexiko-Stadt. Laut Informationen der Nachrichtenagentur AFP diskutiert der Verband, die für Sonntag um 18 Uhr Ortszeit angesetzte Partie aufgrund des Risikos witterungsbedingter Störungen und Überschwemmungen früher anpfeifen zu lassen. Im Gespräch ist wohl ein Anstoß bereits um die Mittagszeit.
Zuletzt war es bereits beim Sechzehntelfinale in der mexikanischen Hauptstadt zwischen Mexiko und Ecuador wegen eines Gewitters zu einer Verzögerung gekommen. Das Spiel wurde letztlich eine Stunde später angepfiffen. Beim Duell zwischen Frankreich und dem Irak (3:0) sorgte ein Gewitter inklusive Dauerregen sogar für eine über zweistündige Spielunterbrechung.
Update, 3. Juli, 21.10 Uhr: Harry Kane befindet sich nach eigener Aussage in der Form seines Lebens. „Was mein Gefühl mit Blick auf das Gesamtpaket angeht, fühle ich mich so gut wie noch nie, wenn ich auf den Platz gehe“, sagte der Stürmerstar des FC Bayern vor dem WM-Achtelfinale am Montag (2.00 Uhr MESZ/MagentaTV) gegen Co-Gastgeber Mexiko.
Kane hat bei der laufenden WM bereits fünf Tore erzielt. Insgesamt traf er in der laufenden Saison für die Nationalmannschaft und die Bayern bereits 72 Mal. „Das sind fast 20 Tore mehr, als ich zuvor in meiner Karriere geschafft habe – und ich hatte bis jetzt schon ein paar ziemlich gute Spielzeiten“, betonte der 32-Jährige scherzhaft.
Update, 3. Juli, 20.22 Uhr: Acht Spieler des WM-Teilnehmers Tunesien sind bei Dopingkontrollen während der Endrunde in Nordamerika offenbar positiv auf Clenbuterol getestet worden. Das berichten englische Medien. Weder die FIFA noch der tunesische Verband haben die Meldung bisher kommentiert.
Angeblich drohen keine Konsequenzen, da davon ausgegangen wird, dass die Spieler das Dopingmittel über kontaminiertes Fleisch in ihrem Teamquartier in Mexiko aufgenommen haben. Tunesien war nach drei Niederlagen in der Vorrunde ausgeschieden.
Update, 3. Juli, 19.57 Uhr: Nach mehreren Toten bei WM-Siegesfeiern in Mexiko hat Präsidentin Claudia Sheinbaum einen Appell an die Fans im Mitgastgeberland vor dem Achtelfinal-Kracher gegen England gerichtet. „Ich bitte alle, sich sehr verantwortungsbewusst zu verhalten, Orte zu meiden, an denen laut Behördenangaben bereits sehr viele Menschen sind, und verantwortungsbewusst zu feiern“, sagte sie bei einer Pressekonferenz in Mexiko-Stadt.
Update, 3. Juli, 18.59 Uhr: Superstar Neymar ist mit seiner Rolle im brasilianischen WM-Team „nicht zufrieden“. Dies verriet Carlo Ancelotti der Zeitung Folha de São Paulo. Der Coach fügte hinzu, Neymar gehe „sehr professionell damit um und bleibe ein positiver Einfluss innerhalb der Mannschaft“. Bisher hat Brasiliens Rekordtorschütze nur 14 Minuten beim 3:0-Sieg gegen Schottland gespielt.
„Er trainiert sehr gut. Neymar ist sehr respektvoll, freundlich und wird von seinen Mitspielern geliebt“, betonte der italienische Trainer weiter. Er sei „sehr zufrieden“ mit dem Offensivstar. „Er ist eine wichtige Figur in der Mannschaft, weil er Qualität hat und ein sehr bescheidener Mensch ist.“
Update, 3. Juli, 18.12 Uhr: Der niederländische Fußballverband (KNVB) geht nach dem WM-Aus der Nationalmannschaft gegen rassistische Botschaften in den sozialen Netzwerken vor. Der KNVB hat nach eigenen Angaben am Freitag Anzeige beim Generalstaatsanwalt der Niederlande erstattet. Der Grund für diesen Schritt ist der Rassismus im Internet nach der Niederlage im Sechzehntelfinale gegen Marokko.
Vor allem die gescheiterten Schützen Justin Kluivert, Quinten Timber und Crysencio Summerville wurden zur Zielscheibe. „Es ist leider nie möglich, lückenlos zu sein, jede rassistische Reaktion zu erkennen und zu sanktionieren, aber der KNVB ist sehr darum bemüht, ein ganz deutliches Signal zu senden: Es gibt Grenzen, und wer sie überschreitet, muss mit Konsequenzen rechnen“, erklärte der Verband in einer Mitteilung.
Update, 3. Juli, 17.09 Uhr: Cristiano Ronaldo hat sich nach dem Einzug ins WM-Achtelfinale von zahlreichen Fans in Toronto feiern lassen. Wie auf einem von Ronaldo auf der Plattform X veröffentlichten Video zu sehen ist, trat der 41-Jährige nach dem 2:1 gegen Kroatien auf den Balkon des Mannschaftshotels, winkte den lautstark jubelnden Anhängern zu und forderte sie mit Gesten zu noch lauteren Jubelrufen auf.
Toronto ❤️ pic.twitter.com/AoxUJ0mZcB
— Cristiano Ronaldo (@Cristiano) July 3, 2026
Update, 3. Juli, 16.12 Uhr: Ein englischer WM-Fan, der während seiner Reise zum Gruppenspiel der englischen Nationalmannschaft als vermisst gemeldet wurde, ist wieder aufgetaucht. Der 65-jährige Michael Hewitt hatte laut The Sun während einer Zwischenlandung in Barcelona sein Handy verloren, auf dem alle benötigten Flug- und Fußballtickets waren. Internetzugang hätte er laut seinem Bruder George nicht gehabt.
Anstatt zur Botschaft zu gehen, habe er die Zeit in Barcelona genossen und die Spiele der englischen Nationalmannschaft in einer Bar verfolgt. Zehn Tage nach seinem Verschwinden hätte die britische Botschaft in Spanien durch seine Kartenzahlungen im Hotel herausgefunden, wo er sich befinde. Mittlerweile ist er wieder bei seiner Familie.
Update, 3. Juli, 15.25 Uhr: Vor dem WM-Achtelfinale zwischen Frankreich und Paraguay am Samstag schlagen Klimaforscher Alarm. Nach Einschätzung der Gruppe „World Weather Attribution“ droht der Partie in Philadelphia (17 Uhr Ortszeit) eine gefährliche Hitzeschlacht. Es könnte das erste Spiel der WM-Geschichte werden, das unter akut gesundheitsgefährdenden Bedingungen angepfiffen werden muss.
Grund für die Sorgen ist eine massive Hitzeglocke über der US-Ostküste und dem Mittleren Westen. Der US-Wetterdienst warnt vor einem extremen Hochdruckgebiet, das gefühlte Temperaturen von 40 bis 46 Grad Celsius mit sich bringen kann. Davon ist auch der Austragungsort Philadelphia direkt betroffen.
Update,3. Juli, 12.15 Uhr: Belgiens Nationaltrainer Rudi Garcia hat sich gegen Rassismusvorwürfe verteidigt. Nach dem 3:2-Sieg über den Senegal sagte er: „Wir kennen solche Mannschaften: Gegen Ende des Spiels verlieren sie ihre taktische Struktur.“ Kritiker bezogen dies pauschal auf afrikanische Teams, was an einen ähnlichen Fall um Bastian Schweinsteiger vor wenigen Tagen erinnerte.
Per X stellte der Franzose klar: „Meine Kommentare richteten sich keinesfalls an afrikanische Mannschaften; sie hätten genauso gut auf asiatische, südamerikanische oder europäische Teams zutreffen können, die mit solch einem Druck nicht vertraut sind.“
Update, 3. Juli, 11.18 Uhr: Nach dem 1:2-Aus im WM-Sechzehntelfinale gegen Portugal hat Kroatiens Kapitän Luka Modric den Unparteiischen scharf kritisiert. Dieser sei laut dem 40-Jährigen „nicht in Bestform“ gewesen. Insbesondere ein Elfmeter für Portugal sowie ein wegen Abseits aberkanntes Tor von Gvardiol sorgten bei Modric nach dem Spiel für Frust.
Trotz FIFA-Bestätigung des Abseits per Ball-Chip sah Modric im TV keine Berührung. Vor allem der Elfmeter, den Cristiano Ronaldo zum 2:1 einnetzte, erzürnte ihn: „Wäre es andersherum gewesen, der VAR wäre niemals eingeschritten.“ Generell sei ihm dieser bei der Niederlage auf die „Nerven“ gegangen, da dieser im Spiel klar zu Kroatiens Nachteil genutzt worden sei.
Update, 3. Juli, 10.00 Uhr: Das Sechzehntelfinale ist noch nicht ganz abgeschlossen, da steht bereits fest, welche drei Achtelfinal-Kracher exklusiv bei MagentaTV laufen. Den Auftakt macht am Samstagabend (22 Uhr) das Duell von WM-Mitfavorit Frankreich gegen Deutschland-Schreck Paraguay. Am Sonntagabend (22 Uhr) folgt Brasilien gegen Norwegen. Für die dritte Exklusiv-Partie müssen Fans eine Nachtschicht einlegen: In der Nacht zu Montag (2 Uhr) trifft Mexiko im Azteken-Stadion auf England.
Update, 3. Juli, 08.14 Uhr: Hat David Alaba gestern sein letztes Länderspiel für Österreich bestritten? „Ich habe mir überhaupt keine Gedanken gemacht um meine Zukunft, auch auf Klub-Ebene um meine Zukunft. Ich war wirklich hier und jetzt sehr, sehr konzentriert und fokussiert auf diese Weltmeisterschaft. Und habe da wirklich nur darauf meinen Fokus gelegt“, betonte der 34-Jährige nach der 0:3-Niederlage gegen Spanien.
Alaba will nun erstmal „diesen bitteren Moment“ verarbeiten. „Das wird sicherlich ein paar Tage dauern und brauchen. Und dann mache ich mir natürlich Gedanken“, so der Kapitän der Österreicher.
Update, 3. Juli, 07.31 Uhr: Grenzenloser Jubel bei der Schweiz. Die Eidgenossen stehen nach dem 2:0 gegen Algerien im Achtelfinale und haben erstmals seit 1938 wieder ein K.-o.-Spiel bei einer WM gewonnen.
Update, 3. Juli, 6.53 Uhr: Überwiegt nach dem 0:3 gegen Spanien der Frust über das Aus oder der Stolz über die erste WM-K.-o.-Runde seit 44 Jahren? Für Michael Gregoritsch ist die Antwort klar. Der Stürmer fällt ein vernichtendes Urteil.
Update, 3. Juli, 4.39 Uhr: In Kürze startet das nächste und letzte WM-Spiel der heutigen Nacht. Um 5 Uhr trifft die Schweiz auf Österreichs Gruppengegner Algerien. Wer kommt weiter und darf im Achtelfinale weiter um den Weltmeistertitel kämpfen? Das erfahrt ihr bei uns im Liveticker.
Update, 3. Juli, 3.35 Uhr: Portugal setzte sich in einem Herzschlagfinale gegen Kroatien mit 2:1 durch und steht im Achtelfinale der Fußball-WM 2026. Gonzalo Romas köpfte die Portugiesen in der Nachspielzeit zum Sieg. Beinahe wäre den Kroaten in der 113. Minute noch der Ausgleich gelungen. Der Treffer von Josko Gvardiol wurde jedoch aufgrund einer vorangegangenen Abseitstellung vom VAR zurückgenommen.
Update, 3. Juli, 1.57 Uhr: Neben den Spaniern darf sich auch England auf das Achtelfinale freuen. Durch den Doppelpack von Harry Kane trifft die Mannschaft von Thomas Tuchel nun auf Gastgeber Mexiko. Zur Feier des Tages haben die Fans der Three Lions ihrem deutschen Trainer daraufhin doch glatt ein Lied umgedichtet.
Update, 3. Juli, 0.49 Uhr: Im Sechzehntelfinale gegen Österreich durfte Spanien neben dem 3:0-Sieg und dem Einzug ins Achtelfinale auch einen WM-Rekord bejubeln. Torwart Unai Simon ist mit dem heutigen Spiel seit 519 WM-Minuten ohne Gegentreffer und überholte damit Walter Zenga. Der Italiener blieb 1990 bei der WM ganze 517 Minuten ohne ein Gegentor.
Update, 3. Juli, 0.00 Uhr: In knapp einer Stunde steigt das nächste Sechzehntelfinal-Duell zwischen Kroatien und Portugal (hier geht‘s zu unserem Liveticker). Die Kroaten müssen im Duell mit Superstar Cristiano Ronaldo und seinen Mannen auf ihren Abwehrchef Josko Gvardiol verzichten. Der Gewinner aus diesem Duell trifft am kommenden Montag (6. Juli) auf Europameister Spanien im Achtelfinale.
Update, 2. Juli, 23.00 Uhr: Österreich scheidet aus der WM-Endrunde aus. Vor wenigen Minuten verloren die Mannschaft von Ralf Rangnick klar mit 0:3 gegen Europameister Spanien. Schon zur Pause gingen die Spanier mit 0:1 in Führung, im zweiten Durchgang konnte das ÖFB-Team der drohenden Niederlage nichts mehr entgegensetzen. Während die Österreicher nun die Heimreise antreten müssen, geht es für „La Furia Roja“ am Montag (6. Juli) im Achtelfinale weiter. Gegner wird der Sieger aus dem Spiel Kroatien gegen Portugal.
Update, 2. Juli, 20.54 Uhr: Am Freitag jährt sich der Todestag von Stürmerstar Diogo Jota. Portugal bewahrt das Andenken an den verstorbenen Nationalspieler auch während der Weltmeisterschaft, wie L‘Équipe berichtet. Am 3. Juli 2025 kam es in Spanien zu einem folgenschweren Unfall, bei dem ein von Jota oder seinem Bruder André Silva gesteuerter Lamborghini während eines Überholvorgangs von der Straße abkam, gegen die Mittelleitplanke prallte und Feuer fing. Beide Insassen sollten den Tod finden.
Vor jedem Spiel Portugals erscheint nun Jotas Bild nach der Nationalhymne auf den Stadionleinwänden. Nach dem dritten Gruppenspiel sagte Trainer Roberto Martínez, dass er täglich an ihn denke, dass Portugal mit ihm die Nations League gewonnen habe und dass die Mannschaft für den verstorbenen Liverpool-Star auch die Weltmeisterschaft gewinnen wolle.
Update, 2. Juli, 19.01 Uhr: Apropos Tuchel und England: Was denkt eigentlich der Nationaltrainer über das Scheitern seines Heimatlandes bei der Fußball-WM? „Es sind enge Spiele und das hilft uns, keine überhöhten Erwartungen zu haben und das, was bei dieser Weltmeisterschaft und im Weltfußball passiert, richtig einzuordnen.“
Der ehemalige BVB- und FC-Bayern-Trainer bringt zudem eine Erkenntnis, die wir schon seit Jahren hören: Sämtliche Mannschaften „verteidigen auf dem höchsten Niveau“, außerdem sei es schwer, auch kleinere Teams „auseinanderzuspielen, die nichts zu verlieren haben“. Es gibt also keine kleinen Gegner mehr. Im Sechzehntelfinale hatte sich England knapp gegen die DR Kongo mit 2:1 durchgesetzt.
Update, 2. Juli, 17.46 Uhr: Wir bleiben bei den Engländern. Manchester City hat bestätigt, dass eine Einigung mit Nottingham Forest bezüglich Nationalspieler Elliot Anderson erzielt wurde. Der Mittelfeldspieler erhielt von der FA die Erlaubnis, sich in New York einer medizinischen Untersuchung zu unterziehen. Der 23-Jährige avanciert damit nicht nur zum Rekordzugang der „Citizens“, die in der neuen Saison ohne Pep Guardiola um Titel kämpfen. Der Verein zahlt eine fixe Ablösesumme von 116 Millionen Pfund (135,4 Euro), um sich für fünf Jahre die Dienste des Mittelfeldspielers zu sichern. Eine solch hohe Transfersumme wurde zuvor noch nie für einen englischen Fußballprofi überwiesen.
Update, 2. Juli, 16.55 Uhr: England kann sich nach dem etwas glücklichen 2:1-Erfolg über die DR Kongo eigentlich auf das WM-Achtelfinale konzentrieren. Doch was wäre das Turnier ohne Nebenkriegsschauplätze: Nachdem Thomas Tuchel sich zum Thema nächtliche Sportübertragungen und Schule schwänzen geäußert hat, folgt nun die Retourkutsche des Bildungsministeriums.
Bildungsministerin und Ministerin für Frauen und Gleichstellung, Bridget Phillipson, erklärte nach Angaben der Press Association, Kinder könnten das WM-Spiel Englands gegen Mexiko sehr wohl anschauen – dann aber auch zur Schule gehen. Die Politikerin ist nicht der Ansicht, dass das Spiel in der Nacht auf Montag unbedingt bedeutet, dass Kinder die Schule versäumen müssen.
Update, 2. Juli, 15.21 Uhr: Die Seismografen am geophysikalischen Institut an der Uni Bergen schlagen merklich aus, doch ein Erdbeben ist es nicht. Es ist der Jubel der norwegischen Fans über Erling Haalands späten Treffer gegen die Elfenbeinküste, der die Norweger sensationell ins Achtelfinale der WM bringt.
Geophysikerin Mathilde Böttger Sörensen sprach in der Zeitung Verdens Gang über das Haaland-Tor und seine Folgen: „Da ist es komplett abgegangen. Es war richtig offensichtlich, dass da jemand eine fette Party gefeiert hat in Bergen.“ Nächste Partychance: Beim Achtelfinale am Sonntag europäischer Zeit, wenn Norwegen auf Brasilien trifft.
Update, 2. Juli, 14.44 Uhr: Harry Kane war mal wieder zur Stelle: Dank eines späten Doppelpacks sicherte er England den Einzug ins Achtelfinale. Das ließ auch die englischen Tennis-Fans nicht kalt, die auf den Rängen beim Grand Slam in Wimbledon lautstark über beide Treffer jubelten. Die betroffenen Tennisspielerinnen zeigten sich sichtlich irritiert, waren die Jubelstürme doch nicht mit einer Tennisaktion zu erklären.
French-Open-Siegerin Mirra Andreeva sagte in der anschließenden Pressekonferenz, sie habe gar nicht gewusst, dass parallel zu ihrem Tennis-Match ein WM-Spiel der Engländer laufe. Auch wenn sie versicherte, die Jubelstürme im Rund hätten sie nicht gestört, musste die Russin letztlich doch die Segel streichen. So hätte sie jetzt immerhin Zeit, den nächsten Auftritt von Harry Kane selbst zu verfolgen.
Update, 2. Juli, 13.56 Uhr: Um den Teamgeist zu entfachen, setzten Trainer schon auf die verrücktesten Methoden. Christoph Daum ließ seine Spieler in Leverkusen einst über Scherben laufen, Marokkos Trainer Mohamed Ouahbi setzt bei Hakimi und Co. auf Hypnose. In einem Video ist zu sehen, wie ein Hypnotiseur im marokkanischen Camp erst einen Betreuer und dann später auch einige Spieler auf magische Weise einschlafen lässt.
Wie erfolgreich die Methode ist, wird sich spätestens am Samstag zeigen, wenn Marokko im Achtelfinale auf WM-Gastgeber Kanada trifft. Aber speziell für den oben genannten Achraf Hakimi scheint die Hypnose-Aktion eher Unterhaltungswert gehabt zu haben, sieht man den ehemaligen BVB-Star doch herzlich lachen.
Update, 2. Juli, 11.22 Uhr: Erst der Playoff-Sieg gegen Italien in der WM-Qualifikation, dann das Erreichen der K.-o.-Runde: Bundesliga-Ikone Sergej Barbarez hat seine Aufgabe als Nationaltrainer von Bosnien-Herzegowina mehr als erfüllt. Gegen Gastgeber USA war dann aber Schluss, dennoch zeigt sich der Coach mehr als zufrieden mit seiner Mannschaft, deren Einsatz ihn sogar zu Tränen rührte.
„Ich habe ihnen gratuliert, und ich war wirklich stolz auf ihre Leistung. Das hat mich emotional berührt“, so Barbarez, der unerwartete Unterstützung aus der Heimat erhielt. „Ich dachte, sie würde schon schlafen. Und ich weiß: Wenn sie noch wach ist, dann sind wahrscheinlich alle anderen auch noch wach“, erzählte der 54-Jährige von der nächtlichen Nachricht seiner Mutter.
Update, 2. Juli, 10.28 Uhr: Der Jubel über den Einzug ins Achtelfinale nach dem Sieg gegen Bosnien-Herzegowina war groß, allerdings hat der Sieg einen faden Beigeschmack. Torschütze Folarin Balogun flog mit glatt Rot vom Platz, nachdem der VAR sich einschaltete. Balogun landete bei einem Zweikampf auf dem Knöchel seines Gegenspielers. Wenn auch nicht mit Absicht – der Treffer war brutal.
Doch gerade die fehlende Absicht brachte US-Trainer Mauricio Pochettino auf die Palme: „Für mich ist das niemals eine Rote Karte. Es war zu keinem Zeitpunkt seine Absicht, den Spieler zu treten.“ Mit der roten Karte wird Balogun den US-Boys mindestens im Achtelfinale gegen Belgien fehlen. Ein Einspruch gegen die Entscheidung ist nicht möglich.
Update, 2. Juli, 9.34 Uhr: Nach dem 2:0-Sieg von WM-Gastgeber Mexiko gegen Ecuador kam es bei einer Feier in Mexiko-Stadt zu tragischen Zwischenfällen. Zunächst sprachen die Behörden von zwei Todesfällen, nun wurde diese Zahl auf vier Tote korrigiert. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum kündigte an, die Angehörigen solidarisch zu unterstützen.
Bei der Feier, an der nach Angaben der Stadtverwaltung mehr als eine Million Fans teilnahmen, sind eine 19-jährige Frau, ein 44-jähriger Mann und eine 48-jährige Frau erstickt. Außerdem verstarb ein 30-jähriger Mann an den Folgen eines epileptischen Anfalls. Mögliche weitere Todesfälle in diesem Zusammenhang sind aktuell nicht bekannt.
Update, 2. Juli, 08.20 Uhr: Als wäre das bittere Aus in der Verlängerung nach langer Führung gegen Belgien nicht genug, jetzt sorgen Unstimmigkeiten zwischen Trainer und Spieler für einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Pape Gueye vom spanischen Erstligisten FC Villarreal verkündete via Instagram das Aus nach 45 Länderspielen.
Der Mittelfeldmotor war im Spiel gegen Belgien beim Stand von 2:0 für den Senegal in der 66. Minute ausgewechselt worden. Danach drehte Belgien das Spiel. Der 27-jährige Gueye schien damit nicht einverstanden zu sein, immerhin erklärte er in seinem Post: „Ich möchte heute schon ankündigen, dass ich, solange dieser Trainerstab im Amt ist, eine Pause bei der Nationalmannschaft einlegen werde.“
Der Disput zwischen Gueye und seinem Trainer Pape Thiaw reiht sich dabei ein in eine durchaus chaotische WM des Senegals. Denn schon vorher sorgte das Team aus dem Westen Afrikas für Schlagzeilen abseits des Platzes: So waren die Spieler mit der Verpflegung in ihrer Unterkunft derart unzufrieden, dass sie stattdessen lieber Essen von außerhalb bestellten.
Update, 2. Juli, 07.35 Uhr: Lange sah es so aus, als würde die Demokratische Republik Kongo die große Überraschung schaffen und die favorisierten Engländer aus dem Turnier kegeln. Ein später Doppelpack von Harry Kane zerstörte die Hoffnungen von Kongos Trainer Sebastien Desabre, der nach dem Spiel aber noch einen ganz persönlichen Tiefschlag erlebte.
Als die Pressekonferenz bereits zu Ende schien, ergriff DR Kongos Pressesprecher noch einmal das Wort: „Wir möchten mitteilen, dass der Trainer seinen Vater verloren hat. Unser Mitgefühl gilt ihm.“ Desabre reagierte sichtlich geschockt und verließ nach einem leisen „Danke“ die Bühne. Laut dem Radiosender Top Congo FM hatte der Trainer unmittelbar nach dem Spiel vom Tod seines Vaters erfahren.
Desabres Reaktion lässt vermuten, dass die öffentliche Mitteilung während der Pressekonferenz wohl nicht geplant war. Ob es nach diesem Vorfall eine Aussprache zwischen Trainer und Pressesprecher gab oder personelle Konsequenzen gezogen werden, ist nicht bekannt. Für Desabre rückte an diesem Abend das knappe WM-Aus seiner Mannschaft aber verständlicherweise in den Hintergrund.
Erstmeldung: Herzlich willkommen zum WM-Ticker. Hier verpassen Sie keine Neuigkeiten rund um die größte Weltmeisterschaft aller Zeiten. Belgien drehte ein dramatisches Spiel gegen den Senegal und auch Gastgeber USA stehen im Achtelfinale. Dafür werden die letzten Teilnehmer gesucht. Dabei kommt es zu hochklassigen wie spannenden Duellen: Unter anderem trifft Österreich auf den amtierenden Europameister Spanien und Kroatien spielt gegen Portugal.
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In dieser Partie treffen dann auch die beiden Altstars Luka Modric und Cristiano Ronaldo aufeinander. Den heutigen WM-Tag oder aus europäischer Sicht die heutige WM-Nacht beschließen die Schweiz und Algerien im direkten Duell. Die DFB-Auswahl ist nach der Niederlage gegen Paraguay nicht mehr im Turnier dabei. Alle Spiele und Ergebnisse finden Sie in unserem WM-Spielplan.
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