Klare Worte
Völler reagiert auf Kritik an Fahrrad-Fotos von Nagelsmann und Ehefrau Lena
Nach dem blamablen WM-Aus sorgten Bilder von Julian Nagelsmann und seiner Frau Lena auf dem Fahrrad für Kritik. Nun hat sich Rudi Völler dazu geäußert.
Nach dem blamablen Aus bei der WM 2026 steht die deutsche Nationalmannschaft vor großen Veränderungen. Julian Nagelsmann ist als Bundestrainer Geschichte, nun soll Jürgen Klopp den Neustart einleiten. Der ehemalige Liverpool-Coach könnte eine kleine Revolution beim DFB anstoßen. Sportdirektor Rudi Völler bleibt dagegen im Amt – das erfuhr Absolut Fussball am Nachmittag des 7. Juli.
Auf die Leistung des DFB-Teams bei der WM 2026 blickt der 66-Jährige bei einer kleinen Runde mit ausgewählten Medienvertretern, zu denen auch Absolut Fussball gehörte, skeptisch zurück. Doch nicht nur aus seiner Sicht gibt es großen Verbesserungsbedarf. Die Kritik nach dem enttäuschenden Turnier war zuletzt laut geworden – neben sportlichen Entscheidungen auch an der Wahl des Quartiers oder den Familientagen. Auch gemeinsame Bilder von Bundestrainer Julian Nagelsmann und seiner Frau Lena Wurzenberger auf dem Fahrrad sorgten bei einigen Fans für Diskussionen.
Völler reagiert auf Kritik an Nagelsmann-Fotos mit Ehefrau Lena: „Das war unglücklich“
Der 38-Jährige und seine Frau radelten am Tag nach dem WM-Auftaktsieg gegen Curacao gemeinsam vom Teamhotel zum Trainingsplatz auf dem Gelände der Wake Forest University in Winston-Salem, wo das Regenerationstraining anstand, und wurden dabei fotografiert. Spielten diese Bilder damals noch keine große Rolle, sorgten sie nach dem bitteren Turnier-Aus bei Teilen der Fans für Diskussionen.
„Das war unglücklich“, kommentierte auch Völler die Bilder. „Deshalb haben wir gegen Paraguay aber keine drei Elfmeter verschossen“, ergänzte er. Auch die Familienbesuche hätten laut ihm nicht überhandgenommen. Die habe es schon bei der EM 2024 genauso gegeben. „Es waren fünf, sechs Familien mal eine Nacht lang da.“ Mütter hätten entgegen der Berichterstattung nicht im deutschen WM-Camp genächtigt, lediglich Partnerinnen und Kinder.
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Zu den Kritikern an der starken Präsenz der Familien gehörte auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. Nach dem WM-Aus der Nationalmannschaft machte der 65-Jährige diese als möglichen Störfaktor aus. „Es gab viele Themen, die vielleicht wichtiger waren, als das auf dem Fußballplatz“, sagte Matthäus. „Ich weiß nicht, warum man jetzt schon von Anfang an die ganzen Familien dabei haben muss“, erklärte er. (mato)
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