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Alle Infos rund ums Turnier

WM 2026 im News-Ticker: Bellingham widerspricht Tuchel öffentlich

England schlägt Norwegen und trifft im Halbfinale auf Argentinien. Trainer Tuchel ist dennoch unzufrieden und fängt sich gleich einen Konter. Alle WM-News im Ticker.

Update vom 12. Juli, 07.13 Uhr: Die beiden Halbfinals der WM 2026 stehen fest – mit drei europäischen und einer südamerikanischen Mannschaft. Den Auftakt im Kampf um den Finaleinzug machen am Dienstag Frankreich und Spanien. Einen Tag später kommt es zum zweiten Halbfinale zwischen England und Argentinien. 

Update vom 12. Juli, 6.06 Uhr: Argentinien steht im Halbfinale der WM und trifft hier auf England. Geht es nach Trainer Thomas Tuchel, müssen sich die Three Lions mächtig steigern. Trotz des Siegs über Norwegen, zeigte sich der ehemalige Bundesliga-Trainer angefressen. Auch wegen einer Reporterfrage, nach der sich Tuchel in Rage redete.

Die Antwort von Leistungsträger Bellingham, der mit seinem Doppelpack einen großen Anteil am Erfolg hatte, ließ nicht lange auf sich warten. Der Star von Real Madrid hält das Thema souverän klein. Die MNeinung seines Coaches teilte er jedoch nicht. „Was auch immer, es ist schwierig da draußen. Meine Gedanken richten sich nur an die Spieler, die da draußen einen super Job gemacht haben“, so Bellingham im Interview.

Update vom 12. Juli, 5.22 Uhr: Sorgt das 100. Spiel dieser WM für eine Premiere? Die Schweiz trotzt Argentinien und rettet sich nach einer dummen roten Karte in die Verlängerung. Sollte die Schweiz gewinnen, wird es historisch. Die Eidgenossen konnten noch nie gegen Argentinien gewinnen. Von den bisherigen fünf Aufeinandertreffen gewannen die Südamerikaner drei Partien. Zwei weitere endeten unentschieden, bei einem Torverhältnis von 7:2.

Update vom 12. Juli, 4.52 Uhr: Englands Ausgleich gegen Norwegen sorgt weiter für Diskussionen – auch bei den Experten. Ex-Schiedsrichter Patrick Ittrich ordnet die Szene bei MagentaTV aus Sicht des Regelwerks ein. Bei Mats Hummels bleibt derweil eine ganz andere Frage offen.

Update vom 12. Juli, 4.01 Uhr: Und wieder Lionel Messi. Der Argentinier legt das 1:0 seines Teams gegen die Schweiz auf. Es ist Messis 10. Vorlage bei einer WM. Damit baut er seinen kürzlich gebrochenen Rekord weiter aus.

Update vom 12. Juli, 3.16 Uhr: Wer folgt England ins WM-Halbfinale? Die Entscheidung fällt zwischen Argentinien und der Schweiz (hier im Liveticker verfolgen).

Update vom 12. Juli, 2.34 Uhr: Hat der Ball vor dem englischen Ausgleich das Seil der TV-Kameras berührt? Mittlerweile hat sich die FIFA zum Vorfall geäußert. In einer Erklärung heißt es: „Der Sensor im Connected Ball zeigte keinen Anstieg im ‚Herzschlag des Balls‘, als dieser sich in der Luft befand, und somit gab es keinen Hinweis darauf, dass der Ball die Oberleitung berührt und dadurch seine Flugbahn verändert hätte.“

Update vom 12. Juli, 2.15 Uhr: England kommt seinem Traum, erstmals seit 60 Jahren wieder einen WM-Titel zu gewinnen, etwas näher. Während die Mannschaft auf dem Rasen feiert, ist Trainer Thomas Tuchel dennoch überhaupt nicht zufrieden. Im Interview nach dem Spiel tritt er deutlich auf die Euphoriebremse.

Der ehemalige Bundesliga-Trainer kritisiert seine Mannschaft scharf. Zu unkonzentriert, zu viele Fehler. „Heute hatten wir einfach Glück“, so Tuchel. Von einem mentalen Problem will er allerdings nichts wissen. Nach einer Rückfrage des Reporters stellt Tuchel sich schützend vor sein Team. „Das ist Mentalität, die kannst du in eine Flasche füllen.“

Update vom 12. Juli, 1.54 Uhr: Bitterer WM-Abend für Norwegen und vor allem Erling Haaland. Die Lebensversicherung der Skandinavier fand nicht wirklich ins verlorene Viertelfinale gegen England. (1:2) Trotz nur eines Tores Rückstand wechselten sie Haaland in der 106. Minute sogar aus. Für den Star-Stürmer bedeutet die Niederlage nicht nur das WM-Aus, sondern auch das Ende einer beeindruckenden Serie. Zuvor traf Haaland in 14 aufeinanderfolgenden Spielen für Norwegen.

Update vom 12. Juli, 1.10 Uhr: Kuriose Szene im WM-Viertelfinale zwischen Norwegen und England: Norwegens Keeper Örjan Nyland beschwert sich heftig, weil der Ball vor dem englischen Ausgleich (hier geht‘s zum Liveticker) das Seil einer Sky-Cam berührt haben soll. Kurz herrschte Konfusion, doch der Treffer von Jude Bellingham in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zählt trotzdem. Vorausgegangen war ein Abstoß Nylands, bei dem der Ball tatsächlich das Seil touchierte, bevor wenig später das 1:1 fiel. Ex-FIFA-Referee Mark Clattenburg kritisiert bei FOX, der VAR hätte eingreifen müssen, da das Spiel zu unterbrechen sei, wenn der Ball ein objektfremdes Hindernis berührt.

Update vom 11. Juli, 23.55 Uhr: Jordan Henderson schreibt bei dieser WM seine ganz eigene Schmerzmittel-Saga: Vor ein paar Tagen noch Trümmerbruch im linken Unterarm, heute sitzt der 36-Jährige wieder auf Englands Bank. Beim Aufwärmen trug der Brentford-Profi eine spezielle Schiene – Bilder, die an DFB-Ikone Philipp Lahm 2006 erinnern. Der Vater des Engländers hatte erst kürzlich erklärt, der Unterarm sei „komplett zertrümmert“ und Ärzte hätten praktisch schon das WM-Aus prognostiziert. Statt Reha-Alltag steht Henderson nun wieder im Kader – zumindest theoretisch einsatzfähig.

Update vom 11. Juli, 23.02 Uhr: Norwegens Torwart-Held Örjan Nyland steht bei der WM 2026 im Rampenlicht – aber seit dem 1. Juli ohne Verein. Der 35-Jährige hatte großen Anteil daran, dass Norwegen bis ins Viertelfinale gegen England (hier geht‘s zum WM-Liveticker) durchmarschierte und im Achtelfinale sogar Favorit Brasilien aus dem Turnier warf. Laut The Sun hat nun ausgerechnet Manchester City die Angel ausgeworfen: Nyland könnte als Nummer zwei hinter Gianluigi Donnarumma landen, weil James Trafford wohl im Sommer geht. Und als wäre das nicht genug, sollen neben dem Team von Enzo Maresca noch vier weitere britische Klubs, darunter Leeds United, am WM-Helden dran sein.

Update vom 11. Juli, 21.55 Uhr: Vor dem Duell gegen Norwegen im WM-Viertelfinale hat das englische Team einen extra Motivationsschub bekommen. Oder auch nicht? Ein entsprechender Clip aus dem Trainingslager vom Auftritt eines Superstars sorgt im Netz für Aufsehen – denn die Protagonisten um Harry Kane und Co. blicken lustlos ins Leere. Es fällt sogar der Vergleich mit einer peinlichen britischen Sitcom.

Update vom 11. Juli, 20.45 Uhr: Das Viertelfinalspiel zwischen Norwegen und England ist vor allem für Erling Haaland ein besonderes. Der 25-Jährige wurde nämlich auf der Insel in Ledds geboren und spielt derzeit für den englischen Klub Manchester City. Vor dem Aufeinandertreffen sieht er die Three Lions als Favorit – und wünscht sich von der Presse ein bisschen mehr Druck für seine englischen Kollegen.

Update vom 11. Juli, 19.40 Uhr: Mit zwei parierten Strafstößen im Elmeter-Krimi gegen Deutschland wurde Torhüter Orlando Gill zum gefeierten Helden bei Paraguays Sechzehntelfinal-Sensation. Die Leistung des 26-Jährigen blieb dabei auch auf Vereinsebene nicht unbemerkt. So sollen mehrere europäische Klubs an einem Transfer des Zwei-Meter-Mannes interessiert sein.

Update vom 11. Juli, 18.50 Uhr: Mit 48 Mannschaften ist die WM 2026 die bisher größte Weltmeisterschaft aller Zeiten. Doch wie schaut es mit 64 Teilnehmern aus? Im Interview mit dem Schweizer Portal blue Sport bestätigte FIFA-Boss Gianni Infantino, dass man auf jeden Fall über eine weitere Erhöhung des Teilnehmerfeldes nachdenken sollte.

„Man sieht, die Qualität von den Teams ist allgemein extrem hoch und wird höher, höher und höher, überall auf der Welt“, sagt der Präsident des Fußball-Verbands als positives Zwischenfazit zur laufenden WM mit 48 Mannschaften. Fußball-Fans dürfen also gespannt sein, ob bei den nächsten Turnieren dann sogar von einem Zweiunddreißigstel-Finale die Rede sein wird.

Update vom 11. Juli, 17.48 Uhr: Nach der Fußball-WM 2026 können sich Fans ein ganz besonderes Erinnerungsstück an die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko sichern. Die FIFA verkauft nämlich kleine Stücke des Finalrasens aus dem MetLife Stadium. Ein Fleckchen Gras kostet dabei stolze 390 Euro.

Update vom 11. Juli, 17.09 Uhr: Auch für die Schiedsrichter des DFB läuft es bei dieser WM nicht einwandfrei. So wartet Felix Zwayer nach wie vor als einziger deutscher Unparteiischer auf seinen ersten Einsatz in der K.-o.-Runde. Bislang durfte Zwayer lediglich bei zwei Gruppenspielen die Leitung übernehmen.

Update vom 11. Juli, 16.30 Uhr: Nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft ließ Lothar Matthäus mit einem vernichtenden Urteil über die DFB-Rückkehr von Manuel Neuer aufhorchen. Der Rekord-Nationalspieler sagte dazu in seiner Kolumne bei der Bild: „Manuel Neuer hätte sich diese WM sparen können. Letztendlich war es viel Wind um nichts.“

Update vom 11. Juli, 15:40 Uhr: Wie geht es weiter für Thibaut Courtois in der Nationalmannschaft? Diese Frage stellt sich in Belgien nach dem bitteren Ausscheiden gegen Spanien (1:2). Seinen Rücktritt hat der Torhüter nicht verkündet, aber erklärt, dass er sich eine Auszeit vom Nationalteam nehmen möchte.

„Ich würde vielleicht gerne eine Pause von der Nations League einlegen, da sie nicht das Wichtigste ist. Und vielleicht kehre ich für die EM-Qualifikation zurück“, so Courtois nach der Niederlage gegen die Iberer. Ein Ende seiner Karriere in der Nationalelf schloss er aber auch nicht aus: „Aber letztendlich ist das eine Entscheidung, die der Fußballverband treffen muss. Wenn nicht, war heute vielleicht mein letztes Spiel.“

Update vom 11. Juli, 15.00 Uhr: Schockierende Nachrichten aus Südafrika: Mittelfeldspieler Jayden Adams ist offenbar im Alter von 25 Jahren verstorben. Das geht aus übereinstimmenden südafrikanischen Medienberichten hervor. Eine Bestätigung des Verbands oder seines Klubs, den Mamelodi Sundwons, gibt es noch nicht. Brendine Johnson, eine Mentorin von Adams, hat den Tod aber bereits gegenüber Soccer Laduma, einem der größten Sportportale Südafrikas, bestätigt. „Dieser Verlust hat alle zutiefst erschüttert“, wird Johnson dort zitiert.

Adams war Teil des südafrikanischen Kaders, der bei dieser WM überraschend den Sprung ins Sechzehntelfinale geschafft hatte. In allen drei Gruppenspielen stand der Mittelfeldspieler auf dem Platz. Unter anderem spielte er beim Eröffnungsspiel gegen Mexiko von Beginn an. Die mutmaßliche Todesursache ist aufgrund der fehlenden offiziellen Bestätigung unklar.

Die Todesursache von Jayden Adams ist noch unbekannt.

Update vom 11. Juli, 14.43 Uhr: Die WM 2026 ist für viele Stars wohl das letzte große Turnier ihrer Nationalmannschafts-Karriere. Sowohl Manuel Neuer, als auch Luka Modric und auch Cristiano Ronaldo gaben mit ihrem Ausscheiden ihren wohl letzten Auftritt auf der großen internationalen Fußballbühne. Ein Superstar zeigt jedoch auch im hohen Fußballer-Alter, dass er immer noch unverzichtbar ist.

Lionel Messi steht nach fünf Spielen bereits bei acht Treffern und führte Argentinien als Leistungsträger ins WM-Viertelfinale. Für DFB-Legende Lothar Matthäus gibt es daher keine Gründe, warum Messi nicht noch bei weiteren Turnieren dabei sein sollte. „Zumindest ein großes Turnier, das wäre dann die Südamerika-Meisterschaft 2028, hat er noch im Tank. Wer weiß, vielleicht sogar noch die WM 2030, dann wäre er 43“, schreibt der Rekord-Nationalspieler Deutschlands in seiner Bild-Kolumne.

Update vom 11. Juli, 14.00 Uhr: Vor dem WM-Viertelfinale zwischen England und Norwegen sorgt ein skurriles Golf-Match für Aufsehen. Wie der US-Präsident Donald-Trump berichtete, habe es vor 18 Monaten eine private Partie zwischen ihm und Bayerns Top-Torjäger Harry Kane gegeben. Der Engländer selbst bezeichnete die Zusammenkunft als „eine ziemlich surreale Erfahrung“.

Update vom 11. Juli, 13.30 Uhr: Während Jürgen Klopp aktuell als größter Anwärter auf den Posten des Bundestrainers gehandelt wird und sich in dem Zuge heute in den finalen Verhandlungen mit dem DFB befindet, begleitet er die Fußball-WM weiterhin als Experte für MagentaTV. Nach dem Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko kam es dabei zu einer kuriosen Begegnung mit einer Fußball-Legende, die Klopp einen herzlichen Kniff in die Seite verpasste.

Update vom 11. Juli, 13.00 Uhr: Die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko bietet bis dato eher unbekannten Spielern die Gelegenheit, sich auf der größten Bühne ins Rampenlicht zu spielen und die Begehrlichkeiten von internationalen Spitzenklubs zu wecken. So ist ein bereits ausgeschiedener Akteur, an dem auch das deutsche Nationalteam verzweifelte, auf dem Transfermarkt besonders gefragt.

Update vom 11. Juli, 12.30 Uhr: Die Fußball-WM droht nicht nur für die deutsche Nationalmannschaft ein Debakel zu werden, sondern auch für einen deutschen Schiedsrichter. Daran, dass der Unparteiische Felix Zwayer noch auf einen Einsatz in der K.-o.-Phase wartet, könnte auch der DFB aufgrund von heiklen Aussagen gegenüber der FIFA eine Teilschuld haben.

Update vom 11. Juli, 12.00 Uhr: Offenbar hat sich eine ägyptische Hackergruppe nach dem WM-Aus gegen Argentinien Zugang zu E-Mail-Konten des argentinischen Verbandes AFA verschafft. Diese wurden dafür benutzt, Nachrichten an Journalisten zu versenden, in denen Schiedsrichter Francois Letexier der Korruption beschuldigt wird. Zudem sollen Verbandsdaten wie Passwörter und IP-Adressen in Foren zum Kauf angeboten worden sein. Die AFA bestätigte den Vorfall und nahm die Untersuchungen auf.

Update vom 11. Juli, 11.30 Uhr: Die WM geht in die heiße Phase und mit dem Beginn der Halbfinals setzt die FIFA auf eine Neuerung: Gespielt wird in den letzten vier Spielen nicht mehr mit dem „Trionda“-Ball. Das bewusst für die Finalspiele neu designte Spielgerät hat einen besonderen Hintergrund.

Update vom 11. Juli, 10.30 Uhr: Mit dem 2:1-Viertelfinalsieg über Belgien macht Spanien das Traum-Halbfinale gegen Frankreich klar. Damit kommt es zum Aufeinandertreffen des Europameisters und Vizeweltmeisters sowie zur Neuauflage des EM-Halbfinals vor zwei Jahren, das Spanien in München mit 2:1 für sich entscheiden konnte. Alle Informationen zu den anstehenden Halbfinals gibt es hier.

Update vom 11. Juli, 9.30 Uhr: Die WM als Souvenir: Die FIFA verkauft Rasenstücke aus dem WM-Stadion in East Rutherford, wo am 19. Juli das Endspiel stattfindet. Im offiziellen Onlineshop sind in Kunstharz eingegossene Stücke ab 390 Euro erhältlich – limitiert auf jeweils 2026 Exemplare pro Edition.

Update vom 11. Juli, 8.30 Uhr: In Miami steigt ab 23 Uhr das dritte WM-Viertelfinale zwischen Norwegen und England. Für Stürmer Erling Haaland ist es das Duell gegen sein Geburtsland, wo er aktuell auch sein Geld verdient. Darum hegt er vor der Partie einen außergewöhnlichen Wunsch.

Update vom 11. Juli, 7.20 Uhr: Belgiens Torhüter Thibaut Courtois erlebte beim WM-Viertelfinale in Los Angeles einen gebrauchten Tag. Zunächst musste er mit einer Oberschenkelblessur in der 71. Minute unter Tränen den Platz verlassen, im Anschluss schied sein Team gegen Spanien aus. Obendrein bedeutet sein Aus, dass DFB-Torhüter Manuel Neuer einen WM-Rekord weiterhin behält.

Update vom 11. Juli, 6.40 Uhr: Bitteres WM-Aus für Belgien: Gegen Spanien kassierten die „Roten Teufel“ erst kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer zum 1:2. Zur tragischen Figur avancierte Belgiens Ersatztorhüter Senne Lammens, der in der 71. Minute für den am Oberschenkel verletzten Thibaut Courtois eingewechselt wurde. In der verhängnisvollen 88. Minute ließ der Schlussmann von Manchester United einen harmlosen Fernschuss von Spaniens Pau Cubarsi nach vorne abprallen. Mikel Merino setzte per Abstauber erfolgreich nach und besiegelte das belgische Turnieraus.

Update vom 11. Juli, 6.00 Uhr: Er hat es wieder getan: Wie einst 2024 im EM-Viertelfinale gegen Deutschland und im diesjährigen WM-Achtelfinale gegen Portugal, sorgte Spaniens Edeljoker Mikel Merino auch im Viertelfinale gegen Belgien mit seinem Siegtreffer für die späte Entscheidung. In der vorherigen Runde wurde der Mann vom FC Arsenal in der 85. Minute eingewechselt und brachte die Spanier in der 1. Minute der Nachspielzeit auf die Siegerstraße. In der Runde der letzten acht Teams benötigte er nach seiner Einwechslung in der 86. Minute sogar nur zwei Minuten, um einzunetzen.

Update vom 11. Juli, 0.40 Uhr: Erling Haaland ist derzeit in aller Munde. Der norwegische Superstar hat nun in Peru für einen Hype gesorgt. Laut Meldebehörden wurden 468 Neugeborene nach dem Stürmer benannt, weitere 91 Kinder tragen sogar den kompletten Namen. „Haaland ist auch Peruaner“, scherzte Behördensprecher Ivan Torres.

Der bekannteste Fußballer ist er in dem südamerikanischen Land, das eine große Fußballbegeisterung hat, jedoch nicht. So tragen ganze 33809 Peruaner den Namen Neymar. Dahinter folgt Messi mit 3402 Personen, die diesen Namen als Vornamen tragen. Auch Lamine Yamal (1241 Nennungen) und Cristiano Ronaldo (1185) sind noch populärer.

Update vom 10. Juli, 23.49 Uhr: Nach dem WM-Aus von Kolumbien gegen die Schweiz hat es Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie gegeben. Das hat der Verband nun öffentlich gemacht. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, heißt es in der Stellungnahme.

Angesichts der Vorkommnisse wird Campaz aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückkehren. Der Stürmer spielt für den argentinischen Erstligisten Rosario Central und war beim Turnier nur Ersatzspieler. Er kam lediglich in drei Spielen zum Einsatz und erzielte beim Auftaktsieg gegen Usbekistan den 3:1-Endstand.

Update vom 10. Juli, 23.13 Uhr: Kap Verde war eine der positiven Überraschungen der WM, besonders Torwart Vozinha wurde von den Fußball-Fans gefeiert. Nun wurde dem 40-Jährigen eine große Ehre zuteil, denn er ist Namensgeber für eine neuentdeckte Tierart. Der Biologe Jesus Ortea benannte eine Meeresschneckenart „Aldisa vozinha“, damit wolle er die „herausragende Rolle“ des Keepers ehren.

Update vom 10. Juli, 22.45 Uhr: Norwegen kann am Samstag erstmals in ein WM-Halbfinale einziehen. Das Duell mit England wird für Nationaltrainer Stale Solbakken ein ganz besonderes werden. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel richtete er rührende Worte an Legende Kevin Keegan. Der frühere HSV-Star offenbarte Anfang Juni eine Krebserkrankung.

„Es ist ein besonderes Spiel für mich gegen England. Kevin Keegan war mein großer Held. Mein Team war immer Liverpool, aber Kevin war mein Mann. Ich hoffe, es geht ihm gut. Ich möchte ihn von hier grüßen und sagen: Kämpfe weiter!“, so Solbakken. Er weiß, wovon er spricht, schließlich musste er nach einem Herzinfarkt vor 33 Jahren wiederbelebt werden.

Update vom 10. Juli, 22.14 Uhr: Nach 649 Minuten hat es mal wieder geklingelt: Belgien hat die spanische Serie ohne Gegentor beendet. Charles De Ketelaere traf gegen die Südeuropäer und beendet damit die längste Serie der WM-Geschichte. Durch sein Tor zum 1:1 ist somit noch alles offen.

Update vom 10. Juli, 20.53 Uhr: Belgien muss kurz vor dem Spiel gegen Spanien einen herben Rückschlag verkraften. Youri Tielemans verletzte sich beim Aufwärmen und wird daher nicht zur Verfügung stehen. Seinen Platz auf der Doppelsechs übernimmt Hans Vanaken. Ob er Tielemans ersetzen kann, wird sich zeigen.

Update vom 10. Juli, 20.14 Uhr: Ab 21 Uhr messen sich Spanien und Belgien, der Sieger trifft im Halbfinale auf Frankreich. Die Aufstellungen sind bereits da. Während Kevin De Bruyne bei Belgien zurück in der Startelf ist, sitzt beim Gegner Superstar Pedri überraschenderweise nur auf der Bank. Für ihn übernimmt Fabián Ruiz. Die Partie gibt es im Liveticker.

Update vom 10. Juli, 19.31 Uhr: Schlechte Nachrichten für die Schweiz. Johan Manzambi wird nicht für das WM-Viertelfinale gegen Argentinien zur Verfügung stehen. „Wir haben es versucht, ihn fit zu bekommen. Aber das lässt es noch nicht zu“, sagte Nationaltrainer Murat Yakin vor der Partie. Der Stürmer vom SC Freiburg konnte bereits im Achtelfinale wegen einer Knieprellung nicht spielen. „Das war ein Schockmoment“, so Yakin.

Update vom 10. Juli, 18.34 Uhr: Mit Blick auf die Verpflichtung von Jorge Jesus stellt sich die Frage, ob er weiter auf Cristiano Ronaldo setzen wird. „Solange er spielt und in einer Verfassung ist, die eine Nominierung rechtfertigt, werde ich ihn berücksichtigen – innerhalb bestimmter Grenzen und unter den Bedingungen, die ich für das Beste für die Nationalmannschaft halte“, erklärt der neue Nationaltrainer Portugals auf der Pressekonferenz.

Update vom 10. Juli, 17.41 Uhr: Gestern wurde noch spekuliert, nun ist es fix: Portugal hat mit Jorge Jesus seine Wunschlösung als neuen Nationaltrainer verkündet. Der 71-Jährige soll laut Medienberichten einen Vertrag bis 2030 bekommen haben und somit das Team auf die Heim-WM in vier Jahren vorbereiten. Dann will Portugal den Traum vom ersten Titel verwirklichen.

Update vom 10. Juli, 17.00 Uhr: Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger hat eine mögliche Verpflichtung von Jürgen Klopp als Bundestrainer kritisch bewertet – zumindest solange dieser an Red Bull gebunden ist. Der 81-Jährige warnte vor möglichen Interessenkonflikten: „Red Bull will Macht gewinnen in den Sport hinein.“ Klopp müsse einerseits die Interessen seines Arbeitgebers vertreten, andererseits als Bundestrainer ausschließlich dem deutschen Fußball dienen. „Sollte sich dies bewahrheiten, ich kann das noch nicht glauben, wäre es ein völliges No-Go.“

Update vom 10. Juli, 16.15 Uhr: Der argentinische Fußballverband AFA hat einen mutmaßlichen Hackerangriff auf ein institutionelles E-Mail-Konto gemeldet. Der Verband warnte davor, verdächtige Nachrichten mit Links, Anhängen oder der Aufforderung zur Eingabe persönlicher Daten zu öffnen. Der Vorfall werde derzeit untersucht.

Update vom 10. Juli, 15.20 Uhr: Hugo Broos ist nicht länger Nationaltrainer Südafrikas. Nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Kanada (0:1) erklärte der 74-jährige Belgier seinen Rücktritt, wie ein Verbandsvertreter der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Broos hatte seinen Abschied bereits im Vorfeld angekündigt und führte Südafrika bei der Weltmeisterschaft erstmals in die K.-o.-Phase. Als möglicher Nachfolger wird Ex-Nationaltrainer Pitso Mosimane gehandelt.

Update vom 10. Juli, 14.25 Uhr: Nach dem Aus im WM-Sechzehntelfinale ist Sadio Mané laut Medienberichten aus der senegalesischen Nationalmannschaft zurückgetreten. Unter anderem zitierte die senegalesische Zeitung Le Quotidien aus einem Abschiedsbrief des ehemaligen Profis vom FC Bayern München. 

„Ihr sollt wissen, dass ich für diese Flagge alles geopfert habe. Ich habe mein Bestes gegeben und stets mit aller Kraft für unser Vaterland gekämpft“, schrieb der 34-Jährige und bedankte sich bei allen, die ihm in seiner Karriere beigestanden haben. „Eure beständige Unterstützung war der Motor meines Erfolgs.“

Update vom 10. Juli, 13.02 Uhr: Nach einem Streit mit Sporting Lissabon muss Belgien auch im WM-Viertelfinale gegen Spanien (21 Uhr) auf Verteidiger Zeno Debast verzichten. Medien zitierten aus einer Mitteilung des belgischen Fußballverbands RBFA. Demnach hält der portugiesische Erstligist den 22-Jährigen „aus medizinischer Sicht nicht für spielfähig“. Diese Einschätzung weiche „von der des medizinischen Stabs der „Red Devils“ sowie der medizinischen und versicherungstechnischen Stellen der FIFA ab“.

Update vom 10. Juli, 12.08 Uhr: DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet. 

Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel vakanten Bundestrainer-Posten.

Update vom 10. Juli, 11.51 Uhr: Die Kritik an den Schiedsrichter-Leistungen bei der aktuellen WM ist laut. Jetzt hat sich FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina zu Wort gemeldet und seine Referees in Schutz genommen.

Update vom 10. Juli, 11 Uhr: Bevor Norwegen und England sich im WM-Viertelfinale gegenüberstehen, haben die Skandinavier offenbar mit einer Krankheitswelle zu kämpfen – oder doch nicht? Nachdem Norwegens Torhüter Orjan Nyland Berichte über einen Virusausbruch bestätigte, widersprach Mannschaftsarzt Ola Sand vehement. „Schön, dass sie das glauben. Wir haben alles im Griff“, sagte Sand und betonte, dass alle Spieler „wieder fit“ seien.

Bei England hingegen kämpft Declan Rice laut einem Bericht von BBC mit einem Magen-Darm-Virus und verpasste bereits zwei Trainingseinheiten. Um niemanden anzustecken, befinde sich der Mittelfeldstar demnach in Isolation.

Update vom 10. Juli, 10.15 Uhr: Für Christian Pulisic ist die WM gleich in doppelter Hinsicht zum Albtraum geworden. Der US-Superstar fehlt aufgrund einer schweren Verletzung, die er sich beim Achtelfinal-Aus zugezogen hat, wochenlang.

Update vom 10. Juli, 9.32 Uhr: Kurz vor den Viertelfinals lässt die größte Fußball-Weltmeisterschaft aller Zeiten ein erstes Fazit zu. Fan-Feiern, Spieler-Geschwindigkeiten und Social-Media-Trends liefern unglaubliche WM-Zahlen.

Update vom 10. Juli, 8.41 Uhr: Das Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko lieferte ein ungewohntes Bild: Mbappe verschoss aus elf Metern. Die Minuten davor sorgen abermals für viel Kritik am VAR und am Schiedsrichter.

Update vom 10. Juli, 7.47 Uhr: Erling Haaland versetzt eine ganze Nation in große Träume. Norwegen steht erstmals im WM-Viertelfinale – nun reagiert sogar Google und springt bei der Haaland-Suche auf einen ganz speziellen Hype auf.

Update vom 10. Juli, 6.52 Uhr: Kylian Mbappe ist einer der besten Stürmer der Welt. Und war das auch schon in jungen Jahren. Deshalb buhlte Jürgen Klopp einst um ihn – mit wilden Details. Alle Infos zu Klopps spektakulärer Mbappe-Enthüllung.

Update vom 10. Juli, 5.56 Uhr: Lange Zeit wurde das WM-Turnier stimmungstechnisch auch von der Teilnahme der drei Gastgeberländer getragen. Das macht sich auch in den Sportsbars in Los Angeles bemerkbar. Ein Fußball-Aktivist in den USA befürchtet, dass es das mit der Euphorie im Land gewesen ist.

Update vom 10. Juli, 5.04 Uhr: Nachdem Belgien WM-Gastgeber USA nicht nur aus dem Turnier warf, sondern die Spieler auch deren Präsidenten verhöhnten, wird sich ein Großteil des US-Publikums beim Spiel gegen Spanien wohl gegen die Belgier wenden. Für Nationaltrainer Rudi Garcia kein Problem: „Wir haben die USA gerade erst geschlagen in einem Spiel, in dem jeder gegen uns war, also kann es morgen nicht komplizierter sein.“

Update vom 10. Juli, 3.54 Uhr: Spanien-Trainer Luis de la Fuente richtet den vollen Fokus auf das Viertelfinale gegen Belgien, von einem potenziellen Halbfinale gegen Frankreich will er nichts wissen. Die Spanier haben bislang noch kein Gegentor bekommen, das will Belgien-Trainer Rudi Garcia ändern: „Wir haben die Fähigkeiten, ihnen das Leben schwer zu machen.“

Update vom 10. Juli, 2.59 Uhr: Thomas Tuchel hat vor dem Spiel gegen Norwegen einige Sorgen. Am Samstagabend gegen Norwegen droht Abwehrspieler Marc Guehi aufgrund muskulärer Probleme auszufallen. Besonders bitter, denn der Innenverteidiger von Manchester City würde es sonst mit Teamkollege Erling Haaland zu tun bekommen. Auch Declan Rice fehlt derzeit – ihm macht eine Magen-Darm-Erkrankung zu schaffen.

Update vom 10. Juli, 02.00 Uhr: Das marokkanische Nationalteam und sein Trainer verabschieden sich mit erhobenem Haupt von der Weltmeisterschaft. „Wir sind sehr enttäuscht. Aber wir müssen versuchen, unsere Köpfe hochzunehmen, denn wir haben alles gegeben“, sagte Nationaltrainer Mohamed Ouahb, der schon kurz nach dem Spiel in die Zukunft blickte. Man wolle „erneut den Afrika-Cup gewinnen“.

Update vom 10. Juli, 00.57 Uhr: Die Chancen, dass Jürgen Klopp der neue Bundestrainer wird, stehen hoch. Bei ARD-Experte Bastian Schweinsteiger kommt der Prozess jedoch nicht gut an. So fehlt ihm bei der Suche „ein bisschen die Souveränität“ beim DFB. Schließlich will dieser demnächst in die USA reisen, um mit Klopp zu verhandeln.“

Generell ist Schweinsteiger kein Fan von der Personalie. „Jürgen Klopp ist für mich das Pflaster, wenn er die Wunde heilt. Aber ob die komplett heilt, das weiß ich nicht, da müssen wir schon auch in den nächsten Jahren mit der Spielergeneration viel arbeiten“, meint er. Stattdessen bringt er als Alternativen Lothar Matthäus und Matthias Sammer ins Spiel.

Update vom 10. Juli, 00.19 Uhr: Während die Franzosen den Sieg über Marokko bejubeln, gibt es etwas Sorgenfalten um den Gesundheitszustand von Kylian Mbappe. Der Stürmer wurde in der 77. Minute ausgewechselt und hielt sich dabei den Knöchel. „Es geht gut. Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, gab der Spieler von Real Madrid nach der Partie aber Entwarnung.

Update vom 9. Juli, 23.44 Uhr: Während Frankreich gerade am Einzug ins Halbfinale bastelt, erlebte ARD-Experte Bastian Schweinsteiger einen stressigen Tag. Aufgrund eines Staus kam er erst kurz vor Anpfiff ins Stadion. Dort fing er sich dann auch noch einen fiesen Korb von Moderatorin Esther Sedlaczek ein.

Update vom 9. Juli, 23.05 Uhr: Zur Halbzeit steht es zwischen Frankreich und Marokko noch 0:0. Das liegt nicht zuletzt an Yassine Bounou. Der Torwart von Marokko hat einen Elfmeter von Kylian Mbappe gehalten. Damit hat er bereits zum vierten Mal einen Strafstoß pariert – kein anderer Torhüter in der WM-Geschichte hat mehr Paraden. Wenn man das Elfmeterschießen dazunimmt, ist er bei neun Versuchen vom Punkt nur zweimal überwunden worden.

Update vom 9. Juli, 21.57 Uhr: Wenn in Boston gleich der Ball rollt, wird Aurelien Tchouameni erneut fehlen. Dennoch gibt es gute Nachrichten von dem Mittelfeldspieler, denn laut übereinstimmenden Medienberichten soll er sich mit Real Madrid auf einen neuen Vertrag geeinigt haben. Demnach verlängert er sein Arbeitspapier um drei Jahre bis 2031, die Verkündung soll nach der WM erfolgen.

Update vom 9. Juli, 21.09 Uhr: In einer Stunde beginnt das Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko (hier im Liveticker). Für Sky-Expertin Julia Simic ist in dem Spiel der Topfavorit auf den Titel im Einsatz. „Ich kann mir bei Frankreich nicht vorstellen, dass sie straucheln. Die Dichte und Breite des Kaders ist einmalig“, lobt sie in ihrer Sport1-Kolumne den Vize-Weltmeister.

Dabei schreibt sie weiter: „Kylian Mbappé bekommt in jedem Spiel seine Chancen. So eine Qualität kann nicht jedes Land auf den Platz bringen. Zudem hat Frankreich Wechseloptionen, wie sie keine Nation auf der Welt hat.“ Dahinter folgen für sie Spanien und Argentinien. „Argentinien hat gegen Kap Verde und Ägypten alles andere als souverän und gut gespielt. Deswegen habe ich sie nur auf Platz drei gelistet“, erklärt die Ex-Spielerin.

Update vom 9. Juli, 20.38 Uhr: Das Interesse an der norwegischen Nationalmannschaft ist riesig. Wie der Sender NRK schreibt, waren bei einer Pressekonferenz am Freitag rund 150 Medienvertreter vor Ort. Vor dem Beginn um 11 Uhr hatte sich am Einlass eine lange Schlange an Fotografen und Journalisten gebildet, um den bestmöglichen Platz zu ergattern. Das Objekt der Begierde: Erling Haaland.

„Hier ist ja ein ziemlicher Tumult. Alle richten ihre Aufmerksamkeit auf ihn, das ist in dem Fall auch gut für mich. Kein Problem“, sagte Kristian Thorstvedt, der vor Haaland vor die Presse trat. Der Superstar von Manchester City freute sich über den großen Andrang: „Ich finde das schön, denn normalerweise bedeutet das, dass man etwas richtig macht und dass das eigene Land etwas richtig macht. Ich finde das absolut fantastisch.“

Update vom 9. Juli, 20.06 Uhr: Bittere Diagnose für Christian Pulisic: Der Star der US-amerikanischen Nationalmannschaft hat sich eine Knochenprellung sowie eine Mikrofraktur an Schien- und Wadenbein zugezogen. Das hat der Verband offiziell bestätigt. Pulisic hat diese Verletzung bei der 1:4-Niederlage gegen Belgien erlitten, als er bei einem Torschuss gegen Youri Tielemans knallte. Ein Comeback ist wohl erst Ende August möglich.

Neben seiner Verletzung muss der Ex-Spieler des BVB derzeit auch viel Kritik ertragen. „Ich spreche mit Leuten vom US-Fußballverband. Ich spreche mit seinen Sponsoren. Ich spreche mit seinen Teamkollegen. Ich spreche mit dem Trainerstab und den Betreuern. Die Leute haben die Nase voll davon, wie die Dinge um ihn herum gehandhabt werden. Man hat einfach das Gefühl, dass man ihm nicht nahekommen kann“, kritisierte jüngst Landon Donovan.

Update vom 9. Juli, 19.37 Uhr: Während der DFB noch keinen Nachfolger für den zurückgetretenen Nationaltrainer Julian Nagelsmann präsentiert hat, steht Portugal kurz vor dem Abschluss seiner Suche. Laut der Nachrichtenagentur AFP soll Jorge Jesus auf Roberto Martinez folgen, der nach dem WM-Aus seinen Rücktritt verkündet hatte. Demnach soll der erfahrene Trainer, der zuletzt Al Nassr trainiert hat, bereits am Freitag vorgestellt werden.

Update vom 9. Juli, 19.01 Uhr: Schlechte Nachrichten für England! Das Team von Nationaltrainer Thomas Tuchel muss im WM-Viertelfinale gegen Norwegen auf Jarell Quansah verzichten. Der Spieler von Bayer 04 Leverkusen wurde nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Mexiko für zwei Spiele von der FIFA gesperrt. Somit stünde er erst wieder in einem möglichen WM-Finale zur Verfügung.

Update vom 9. Juli, 16.47 Uhr: Die Ansetzung von Facundo Tello für das WM-Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko sorgt in Frankreich für Diskussionen. Der argentinische Schiedsrichter wurde von der FIFA trotz der sportlichen Rivalität zwischen beiden Nationen für die Partie nominiert. Französische Medien reagierten darauf mit Verwunderung.

Innerhalb der französischen Mannschaft spielt die Personalie dagegen offenbar keine große Rolle. „Wir konzentrieren uns nicht darauf, wer der Schiedsrichter ist“, ordnete Dayot Upamecano die Situation ein. Ersatztorwart Robin Risser ergänzte: „Wir dürfen nicht paranoid werden.“

Update vom 9. Juli, 15.57 Uhr: Jürgen Klopp rückt als neuer Bundestrainer offenbar immer näher. Laut Bild fliegen DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Hans-Joachim Watzke nach New York, um mit Klopp die letzten Details eines möglichen Vertrags zu besprechen. Eine Entscheidung über die Nachfolge von Julian Nagelsmann könnte zeitnah fallen.

Update vom 9. Juli, 14.52 Uhr: Der Haaland-Hype kennt kein Ende. Mit sieben Toren in nur vier WM-Spielen zählt der Angreifer von Manchester City auch bei diesem Turnier zur absoluten Elite. Google springt nun auf den Zug auf und baut ein amüsantes Feature ein, wenn man Erling Haaland in die Suchmaschine eingibt.

Update vom 9. Juli, 14.16 Uhr: Johan Manzambi steht laut Sky Sport vor einem Wechsel zu Newcastle United. Demnach haben sich die Magpies und der SC Freiburg auf ein Gesamtpaket von rund 60 Millionen Euro geeinigt. Der 20-jährige Schweizer, der bei der WM mit drei Toren und zwei Vorlagen auf sich aufmerksam machte, soll nun nur noch letzte Vertragsdetails mit dem Premier-League-Klub klären.

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Update vom 9. Juli, 13.52 Uhr: Sollte England erstmals seit 1966 wieder Weltmeister werden, könnte es im Land einen zusätzlichen Feiertag geben. Laut The Guardian plant Premierminister Keir Starmer eine entsprechende Ankündigung für den Fall des Titelgewinns. Als mögliches Datum gilt der 24. Juli, wenige Tage nach dem Finale in New Jersey.

Starmer wollte die Pläne öffentlich noch nicht bestätigen und sagte, er wolle Englands Weg nicht „verhexen“. Zugleich deuteten Regierungsvertreter laut Bericht an, dass ein freier Tag nach einem WM-Triumph kommen würde. England trifft im Viertelfinale auf Norwegen und hofft weiter auf den ersten WM-Titel seit 60 Jahren.

Update vom 9. Juli, 12.49 Uhr: Norwegen begeistert bei der WM weiter die Fans. Nach dem Achtelfinal-Sieg gegen Brasilien sehen 44 Prozent der fußballinteressierten Deutschen das Team als größte Überraschung des Turniers. Fast jeder Zweite traut der Mannschaft um Erling Haaland sogar gegen England den Halbfinaleinzug zu, 13,2 Prozent rechnen laut einer Umfrage sogar mit dem WM-Titel.

Update vom 9. Juli, 11.43 Uhr: Die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko bleibt beim Zuschauerschnitt hinter dem Turnier 1994 in den USA zurück. Vor den Viertelfinals kamen laut FIFA im Schnitt 65.204 Fans pro Spiel, 1994 waren es 68.991. Diesen Wert kann das diesjährige Turnier auch mit ausverkauften Stadien nicht mehr erreichen.

Insgesamt stellt die WM wegen des auf 48 Teams erweiterten Teilnehmerfeldes aber bereits einen neuen Zuschauerrekord auf. Nach 96 Spielen wurden mehr als 6,25 Millionen Stadionbesucher gezählt. Das Aztekenstadion in Mexiko-Stadt war mit über 404.000 Fans bislang die meistbesuchte Spielstätte des Turniers.

Update vom 9. Juli, 10.39 Uhr: Bittere Gewissheit für Marokko. Top-Torjäger Ismael Saibari fehlt den Atlas-Löwen im WM-Viertelfinale gegen Frankreich (alle TV-Infos hier), das bestätigte Nationaltrainer Mohamed Ouahbi auf der Pressekonferenz vor der Partie: „Für ihn kommt dieses Spiel noch zu früh, aber ich hoffe, dass es für ihn nicht das Turnier-Aus bedeutet.“ Ouahbi zeigt sich also durchaus motiviert, die Franzosen aus dem Turnier werfen zu können. Saibaris Ausfall macht die Aufgabe jedoch nicht leichter.

Update vom 9. Juli, 9.49 Uhr: Nach seiner starken WM mit Kap Verde könnte Vozinha vor einem Wechsel zu Inter Miami stehen. Laut MARCA und TVN soll der 40-jährige Torhüter bei Inter Miami ein Thema sein. Vozinha ist nach seinem Abschied von Chaves vereinslos und sagte: „Ich bin für alles offen.“ Damit könnte er womöglich schon bald an der Seite von Lionel Messi auflaufen.

Update vom 9. Juli, 8.44 Uhr: Jürgen Klopp wird voraussichtlich der nächste Bundestrainer. Doch greift dieser Titel zu kurz? Beim DFB wird es nicht nur um Aufstellungen gehen. Wird Klopp eher Bundesmanager als Bundestrainer?

Update vom 9. Juli, 7.48 Uhr: Der Rücktritt von Julian Nagelsmann als Bundestrainer liegt schon fast eine Woche zurück. Öffentliche Danksagungen der DFB-Profis lassen auf sich warten. Nur ein DFB-Star bedankt sich beim Ex-Trainer.

Update vom 9. Juli, 6.53 Uhr: Es ist und bleibt – immer noch – das Thema bei der WM. Die zurückgenommene FIFA-Sperre gegen US-Spieler Balogun – nach Einwirken von US-Präsident Trump. Nun verteidigt dessen WM-Chef die Einflussnahme auf die FIFA.

Update vom 9. Juli, 6.00 Uhr: Jürgen Klopp arbeitet wohl hinter den Kulissen bereits an seinem möglichen Personal als Bundestrainer. Nun ist ein erster Name aufgetaucht. Der erste Klopp-Assistent als möglicher Bundestrainer steht offenbar schon fest.

Update vom 9. Juli, 0.05 Uhr: Nach dem Ausscheiden im WM-Achtelfinale hat Mexiko einen neuen Nationaltrainer. Rafael Márquez, bisher Assistenztrainer, übernimmt als Chefcoach die Nachfolge seines Mentors Javier Aguirre – so der mexikanische Fußballverband. Márquez ist eine Legende des mexikanischen Fußballs. Der frühere Abwehrspieler des FC Barcelona bestritt fünf Weltmeisterschaften für sein Land.

Update vom 8. Juli, 22.40 Uhr: Beim Endspiel der Fußball-WM am 19. Juli im MetLife-Stadium nahe New York wird es erstmals eine Halbzeitshow geben. Neben den bereits bestätigten Stars Shakira, Madonna und BTS tritt nun auch Justin Bieber auf. Zudem sind Burna Boy, Dirigent Gustavo Dudamel, Coldplay und ein New Yorker Grundschulchor dabei. Chris Martin fungiert als Kurator der elfminütigen Show.

Produziert wird das Programm von der Hilfsbewegung Global Citizen gemeinsam mit der FIFA. Ziel ist es, Geld für die weltweite Bildungsförderung von Kindern zu sammeln. Das Format orientiert sich an den bekannten Halbzeitshows des Super Bowls, bei denen traditionell internationale Megastars auftreten.

Update vom 8. Juli, 21.15 Uhr: Kurz vor dem WM-Viertelfinale gegen England am Samstag hat die norwegische Nationalmannschaft ihr Hotel in Fort Lauderdale gewechselt. Laut Logistikmanager Truls Daehli waren die Zimmer teils verqualmt, schimmlig oder schlecht gereinig, erklärte Daehli dem norwegischen TV-Sender NRK. Am späten Dienstagabend zog das Team in ein Hotel näher am Stadion in Miami um.

Norwegen reichte anschließend eine offizielle Beschwerde bei der FIFA ein, die während der WM für die Hotelorganisation der Teams zuständig ist. Der Weltverband bestätigte den Wechsel und übernimmt die Kosten für 50 Zimmer sowie die Sicherheitsmaßnahmen im neuen Hotel.

Update vom 8. Juli, 19.50 Uhr: Beim WM-Viertelfinale zwischen England und Norwegen am kommenden Samstag (ab 23 Uhr MEZ) in Miami drohen Gewitter rund um den Anpfiff. Aktuelle Wetterprognosen zeigen eine hohe Gewitterwahrscheinlichkeit. Zusätzlich sind extreme Temperaturen von über 30 Grad Celsius bei hoher Luftfeuchtigkeit vorhergesagt – eine weitere Belastung für die Spieler um Harry Kane und Erling Haaland.

England und Norwegen droht während ihres Viertelfinalspiels ein Unwetter.

Zieht ein Gewitter mit Blitzschlag in Stadionnähe auf, wird der Anpfiff automatisch um mindestens 30 Minuten verzögert – oder das laufende Spiel unterbrochen. Bei dieser WM kam es bereits mehrfach zu solchen Szenarien: Das Achtelfinale zwischen England und Mexiko startete eine Stunde verspätet, das Vorrundenspiel zwischen Frankreich und Irak wurde sogar um zwei Stunden verzögert.

Update vom 8. Juli, 18.39 Uhr: Die Gelbe Karte gegen Frankreichs Offensivspieler Michael Olise aus dem WM-Achtelfinale gegen Paraguay bleibt bestehen. Das teilte die FIFA dem französischen Verband mit, wie Trainer Didier Deschamps vor dem Viertelfinale gegen Marokko bestätigte. Olise hatte die Karte in der Nachspielzeit erhalten – nach Ansicht vieler zu Unrecht. Frankreich legte gegen die Entscheidung Einspruch ein.

Bei einer weiteren Gelben Karte gegen Marokko wäre Olise für ein mögliches Halbfinale gesperrt. Möglicherweise hatte der Fall des US-Stürmers Folarin Balogun dem französischen Verband Hoffnung gemacht. Balogun hatte im Sechzehntelfinale die Rote Karte gesehen, seine Sperre wurde von der FIFA jedoch zur Bewährung ausgesetzt. Dem war ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und FIFA-Chef Gianni Infantino vorausgegangen.

Update vom 8. Juli, 17.46 Uhr: Bei den Feierlichkeiten nach dem Achtelfinalsieg der argentinischen Nationalmannschaft gegen Ägypten (3:2) ist in der Kleinstadt Cañuelas nahe Buenos Aires ein 46-jähriger Mann ums Leben gekommen. Er wurde von einem Stein am Kopf getroffen und starb noch im Rettungswagen, berichten lokale Medien.

Die Polizei nahm nach Auswertung von Überwachungskameras einen 20-jährigen Tatverdächtigen fest. Neben dem Todesfall kam es in mehreren argentinischen Städten zu Ausschreitungen. In San Miguel de Tucumán setzte die Polizei Gummigeschosse ein, um die Innenstadt zu räumen – dabei wurden fünf Personen festgenommen und zwei Polizisten verletzt.

Update vom 8. Juli, 16.31 Uhr: Nach dem Achtelfinal-Sieg Norwegens über Brasilien bei der WM hat ein Fan aus Trondheim eine ungewöhnliche Wette eingelöst. Der 26-jährige Vidar Midttun änderte laut Informationen der norwegischen Zeitung Verdens Gang seinen Namen offiziell zu Vidar Nyland Haaland Midttun – nach Torwart Örjan Nyland und Stürmerstar Erling Haaland. Den Namenswechsel erledigte er in der Nacht online über das norwegische Einwohnermeldeamt.

Die Reaktionen im Umfeld fielen gemischt aus: Während seine Freunde begeistert waren, schüttelte seine Mutter nur den Kopf. Der Fan selbst denkt bereits über eine Rückkehr zu seinem alten Namen nach – und das ist in Norwegen problemlos möglich. Alle zehn Jahre darf der Name gewechselt werden, ein alter Name sogar jederzeit wiederhergestellt werden.

Update vom 8. Juli, 15.25 Uhr: Ein weiterer WM-Trainer muss seinen Hut nehmen. Der Coach Zlatko Dalic, hört auf. Der kroatische Verband veröffentlicht folgende Worte auf Instagram: „Cheftrainer, danke für alles. Die Siege, die Erfolge, die Qualifikationen, die Medaillen, die Einheit, den Respekt und dein unerschütterliches Engagement, für Kroatien zu kämpfen, auf und abseits des Platzes. Die Ergebnisse zeugen von deinen Trainerqualitäten. Der Respekt, den du dir von deinen Spielern, dem Stab und den Gegnern erworben hast, sagt viel über den Menschen aus, der du bist.“

Update vom 8. Juli, 14.55 Uhr: Die marokkanische Fußball-Nationalmannschaft darf im WM-Viertelfinale auf einen Einsatz von Offensivspieler Ismael Saibari hoffen. Der künftige Bayern-Profi musste beim 3:0 Marokkos im WM-Achtelfinale gegen Kanada bereits nach 22 Minuten ausgewechselt werden. Marokko und Frankreich bestreiten an diesem Donnerstag (22.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Foxborough/Boston das erste Viertelfinale des Turniers.

Der künftige Bayern-Star Ismael Saibari bangt um einen WM-Einsatz im Viertelfinale für Marokko gegen Frankreich.

Nach der großen Sorge um Saibari gab es nun Hinweise, dass der 25-Jährige nicht schwerer verletzt ist. Wie das marokkanische Medium Almountakhab berichtet, handelt es sich bei Saibari nur um eine leichte Muskelzerrung. Im Lager der Nationalmannschaft herrsche deshalb Optimismus, dass er bei der anstehenden Partie gegen Frankreich zum Einsatz kommen kann. Saibari absolviert ein spezielles Programm. Die Entscheidung über einen Einsatz soll kurzfristig fallen.

Update vom 8. Juli, 12.40 Uhr: Nun hat sich auch Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe zu den fragwürdigen Ereignissen beim WM-Achtelfinale zwischen Argentinien und Ägypten zu Wort gemeldet. „Kein Tor EGY, wegen Foul… <-> Kein Foul ARG, wegen 3:2 Tor Argentinien“, schrieb der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter auf X. „Macht keinen Sinn… Wieder einmal bei dieser WM… Ich hab’s satt…“

Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe übt nach dem Argentinien-Sieg bei der WM gegen Ägypten scharfe Kritik.

Update vom 8. Juli, 10 Uhr: Dass ein argentinischer Schiedsrichter das WM-Viertelfinale von Turnierfavorit Frankreich gegen Marokko pfeift, wird im Lager der Mannschaft von Didier Deschamps entspannt gesehen. „Ich konzentriere mich nicht darauf, wer der Schiedsrichter ist. Das haben wir noch nie gemacht. Wir konzentrieren uns auf Marokko und wollen das Spiel gewinnen“, sagte Bayern Münchens Verteidiger Dayot Upamecano laut eines Berichts der Sportzeitung L‘Equipe vor dem Duell am Donnerstag.

Der Fußball-Weltverband FIFA hat für das erste Viertelfinal-Spiel dieser WM den argentinischen Referee Facundo Tello angesetzt, was in den französischen Medien mit ein wenig Verwunderung aufgenommen wurde. Zwischen Frankreich und Argentinien herrscht eine große Rivalität. 2022 gewann Argentinien das WM-Finale gegen die Équipe Tricolore im Elfmeterschießen, vier Jahre zuvor hatte Frankreich die Südamerikaner auf dem Weg zum Titel in einem denkwürdigen Achtelfinale (4:3) ausgeschaltet.

Frankreich kann erst im Finale oder im Spiel um Platz drei auf Argentinien treffen. Umgekehrt hatte der Franzose Francois Letexier das WM-Achtelfinale zwischen Argentinien und Ägypten (3:2) geleitet. Beschweren konnten sich die Argentinier hinterher nicht, vielmehr waren die Ägypter wegen einiger Entscheidungen aufgebracht.

Update vom 8. Juli, 8.25 Uhr: Jürgen Klopp gilt als designierter Nachfolger von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann. Doch wie so oft spielen auch monetäre Aspekte eine große Rolle. Wenn es nach Per Mertesacker geht, soll eine Zusammenarbeit daran jedoch nicht scheitern. Der ehemalige Nationalspieler und ZDF-Experte fordert Klopp auf, auf Geld zu verzichten – und will mit gutem Beispiel vorangehen.

Update vom 8. Juli, 8.10 Uhr: Lionel Messi hielt seine Argentinier beim 3:2-Sieg im WM-Achtelfinale gegen Ägypten mit einer Vorlage und einem Treffer am Leben. Die Partie dürfte noch lange in Erinnerung bleiben – „Messi pharaonisch. Gott ist auferstanden“: Die internationale Presse feiert das Argentinien-Drama.

Erstmeldung vom 8. Juli: Der dramatische 3:2-Sieg der argentinischen Nationalmannschaft gegen Ägypten im WM-Achtelfinale hat in der Heimat des Weltmeisters eine Welle der Euphorie ausgelöst. Rund um den Obelisken in Buenos Aires versammelten sich laut dpa mehrere Tausend Menschen, tanzten, sangen und verwandelten die Innenstadt bis in den späten Abend in eine einzige Partyzone. Erinnerungen an den WM-Triumph von 2022 wurden wach – doch die Nacht hatte auch eine dunklere Seite.

Nach der Messi-Gala eskalierte der WM-Jubel der argentinischen Fans in Gewalt.

Denn was als kollektiver Freudentaumel begann, kippte an einigen Orten. In Buenos Aires nahm die Polizei laut lokalen Medienberichten 19 Personen fest. Besonders brisant: In der nordwestlichen Provinzhauptstadt San Miguel de Tucumán kam es laut dpa zu handfesten Zusammenstößen zwischen feiernden Fans und Sicherheitskräften. Die Polizei setzte Gummigeschosse ein, um die Lage unter Kontrolle zu bringen – fünf Menschen wurden festgenommen, zwei Polizisten verletzt.

Auslöser der Ekstase war einmal mehr Lionel Messi. Der Superstar leitete die Wende nach dem 0:2-Rückstand mit einer Vorlage und dem Ausgleichstreffer ein – und avancierte damit erneut zum Heilsbringer einer ganzen Nation. Argentinien glaubt, und das nicht ohne Grund: Mit Messi in dieser Form scheint der vierte WM-Stern in greifbarer Nähe.

Dass Fußball-Leidenschaft in Argentinien bisweilen gefährliche Ausmaße annehmen kann, ist kein neues Phänomen. Die Bilder aus Tucumán dürften die Behörden dennoch aufschrecken – zumal das Turnier für die Albiceleste gerade erst richtig an Fahrt aufnimmt. Sollte Argentinien weiter gewinnen, werden die Feiern größer. Und die Herausforderung für die Sicherheitskräfte auch.

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