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RB und DFB verhandeln über designierten Bundestrainer
Leipzig-Boss trauert Klopp nicht hinterher
Während eine Einigung zwischen RB Leipzig und dem DFB noch aussteht, lässt der mögliche Klopp-Abgang RBL-CEO Haenni komplett kalt. Die Bundestrainer-Entscheidung steht kurz bevor. Alle News im Ticker.
Update vom 13. Juli, 20.00 Uhr: Bevor die Vertreter von Red Bull und dem DFB am Dienstag wegen Verhandlungen über die Freigabe von Jürgen Klopp als neuem Bundestrainer zusammenkommen, hat sich RB Leipzigs Geschäftsführerin Tatjana Haenni beim Trainingsauftakt des Vereins überraschend distanziert zur Causa Klopp geäußert. Über das plötzliche Interesse des DFB zeigte sie sich „nicht wirklich überrascht“, der Klub sei vorbereitet auf die Dynamiken des Geschäfts.
Einem möglichen Abgang von Klopp aus dem Red-Bull-Konzern steht sie aufgrund dessen lediglich beratender Funktion gelassen gegenüber. „Er hat begleitet. Dass es da einen Wechsel gibt, trifft uns hier nur indirekt. Wir wollen genau gleich weiterarbeiten – ob mit oder ohne Jürgen Klopp“, so Haenni. Die Suche eines Nachfolgers habe daher auch nur eine untergeordnete Dringlichkeit. „Wir fühlen uns jetzt nicht so, dass wir da morgen sofort jemanden Neues haben müssen.“
Update vom 13. Juli, 11.57 Uhr: Im Poker um Jürgen Klopp steht am Dienstag offenbar das nächste entscheidende Treffen an. Nach Informationen von Absolut Fussball kommen DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Hans-Joachim Watzke mit Red-Bull-CEO Oliver Mintzlaff im Süden Deutschlands zusammen. Dabei soll geklärt werden, zu welchen Bedingungen Klopp aus seinem bis 2029 laufenden Vertrag bei Red Bull herauskommt.
Update vom 13. Juli, 0.25 Uhr: Während in den Verhandlungen zwischen dem DFB, Red Bull und Jürgen Klopp zunächst eine Doppelrolle von Klopp als Bundestrainer und Red-Bull-Markenbotschafter als mögliche Lösung gehandelt wurde, dementiert Sky dies. Eine solche Konstellation sei nie Teil der Gespräche gewesen. Red Bull wünsche sich lediglich, gelegentlich auf Klopps Expertise zurückgreifen zu können. Die Idee hatte zuvor Kritik von Fanorganisationen und DFB-Landesverbänden hervorgerufen.
Update vom 12. Juli, 20.45 Uhr: In der Bundestrainer-Frage kommt Bewegung in die Verhandlungen: Nach Informationen des Kicker kommen die DFB-Verantwortlichen am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff zusammen, um eine mögliche vorzeitige Freigabe des noch bis 2029 als Head of Global Soccer an RB gebundenen Jürgen Klopp zu besprechen. Am Sonntag soll Mintzlaff dann im Rahmen des WM-Finales in New York das direkte Gespräch mit Klopp suchen.
Update vom 12. Juli, 16.45 Uhr: Im Poker um Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer sollen sich beide Seiten bis auf Detailfragen weitgehend einig sein. Zuletzt war von einer „Grundsatzvereinbarung“ die Rede. DFB-Präsident Bernd Neuendorf soll von den zuständigen Verbandsgremien zudem einen erheblichen Verhandlungsspielraum erhalten haben, um die Gespräche mit Klopp zum Abschluss zu bringen.
Update vom 12. Juli, 12.00 Uhr: Stefan Effenberg setzt große Hoffnungen in Jürgen Klopp als möglichen neuen Bundestrainer. Im „WM-Doppelpass“ bei Sport1 betonte der frühere Nationalspieler, Klopp habe bereits in Dortmund und Liverpool bewiesen, „dass er etwas Großes aufbauen kann“. Entscheidend sei allerdings, dass der 59-Jährige dafür die nötigen Freiheiten erhält.
„Du musst ihm Befugnisse geben und Möglichkeiten und wirklich auch freie Hand lassen“, forderte Effenberg. Klopp könne nicht nur die Mannschaft, sondern auch die Fans mitreißen. „Es wird eine Aufbruchstimmung geben mit Jürgen Klopp, sollte es so kommen“, sagte der Sport1-Experte.
Update vom 12. Juli, 10.02 Uhr: Kurz vor einer möglichen Vertragsunterschrift von Jürgen Klopp als neuer Bundestrainer gibt es offenbar Bedenken bei mehreren DFB-Landesverbänden. Nach SID-Informationen stößt vor allem die mögliche Lösung auf Kritik, dass Klopp auch als Bundestrainer Markenbotschafter für Red Bull bleiben könnte. Dadurch könnte der DFB eine hohe Ablöse für den noch bis 2029 gebundenen Trainer vermeiden.
Auch das kolportierte Jahresgehalt von mehr als sieben Millionen Euro und die Abfindung für Julian Nagelsmann sorgen demnach für Unmut. Zudem gibt es Zweifel an Klopps Unabhängigkeit bei einer weiteren Verbindung zu Red Bull. Seine Vertragsauflösung mit dem Konzern gilt als letztes großes Hindernis vor einer Unterschrift beim DFB.
Update vom 11. Juli, 15.14 Uhr: Wie bereits von Absolut Fussball berichtet, hat der DFB nun auch die konstruktiven Gespräche mit Jürgen Klopp in New York bestätigt. „DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke haben gestern in New York ein erstes intensives Gespräch mit Jürgen Klopp zur möglichen Übernahme des Amtes des Bundestrainers geführt. Bei dem konstruktiven Austausch wurde eine Verständigung über wesentliche Eckpunkte eines potenziellen Vertrages erzielt“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung.
Die Gespräche sollen demnach in der kommenden Woche fortgesetzt werden. „Beide Seiten sind zuversichtlich, dass die Verhandlungen – vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull – letztlich erfolgreich abgeschlossen werden können“, heißt es. Die endgültige Unterschrift Klopps müsse dann noch von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG abgesegnet werden.
Update 11. Juli, 14.40 Uhr: Laut Sky haben der DFB und Jürgen Klopp beim mehr als vierstündigen Gespräch in New York (siehe Update 13.15 Uhr) eine Einigung erzielt. Demnach könnte der DFB noch heute die Einigung mit Klopp verkünden – vor der offiziellen Verkündung als neuer Bundestrainer bleiben aber noch letzte Details mit Red Bull zu klären.
Jürgen Klopp soll dem von Aki Watzke ins Spiel gebrachten „Patriotismus-Abschlag“ zugestimmt haben. Mit einem Jahressalär von gut 7 Mio. Euro wird er zwar der bestbezahlte Bundestrainer aller Zeiten werden, aber weniger verdienen als zuletzt bei Red Bull. Dies und auch der Verzicht des Red-Bull-Konzerns auf eine Ablösesumme wird über eine Kooperation kompensiert.
Update 11. Juli, 10.00 Uhr: New York wird zur Ersatz-Zentrale des DFB. In den nächsten Tagen wird auch Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff in der Metropole am Hudson River erwartet. Schließlich hängt eine Verpflichtung von Jürgen Klopp als neuem Bundestrainer auch davon ab, ob der Brausekonzern seinen leitenden Angestellten mit Vertrag bis 2029 vorzeigt freigibt. Und zu welchen Konditionen. Da bedarf es noch etlicher Gespräche zwischen Mintzlaff, Klopp und dem DFB.
Update 11. Juli, 9.00 Uhr: Beim Treffen der DFB-Spitze mit Jürgen Klopp in New York soll es um die Ausräumung der letzten Details gehen, um eine Einigung zu erzielen. Noch heute könnte feststehen, dass Klopp seinen Vertrag als Bundestrainer unterschreibt. Die Gespräche sind bereits weit fortgeschritten.
Erstmeldung vom 9. Juli, 14.45 Uhr: Es ist ein Treffen, das den deutschen Fußball verändern könnte. DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Bundesliga-Boss Hans-Joachim Watzke fliegen in diesen Tagen nach New York, um mit Jürgen Klopp die letzten entscheidenden Details für einen möglichen Bundestrainer-Vertrag zu klären. Klopp, der die WM 2026 in den USA als TV-Experte für MagentaTV begleitet, wartet dort bereits mit seinem Berater Marc Kosicke auf die DFB-Delegation. Im Hintergrund ist bereits fast alles vorbereitet – und die wesentlichen Punkte sollen besprochen sein.
Absolut hautnah. Absolut fundiert: Absolut Fussball berichtet für euch von der WM 2026. Unsere Reporter sind in Amerika vor Ort und versorgen euch mit News, Videos und exklusiven Einblicken.
Besonders brisant: Laut Bild soll Klopp beim DFB nicht viel mehr als sieben Millionen Euro Jahresgehalt erhalten. Das wäre nur geringfügig mehr als sein Vorgänger Julian Nagelsmann, der für seinen Job ebenfalls rund sieben Millionen Euro pro Jahr kassiert haben soll. Damit würde Klopp trotzdem zum bestbezahlten Bundestrainer der Geschichte aufsteigen – und das, obwohl er bei Red Bull als „Head of Global Soccer“ deutlich mehr verdient haben soll.
Klopp-Gehalt: Keine Ablöse für Red Bull – clevere Lösung gefunden
Das wohl größte Hindernis auf dem Weg zum Deal ist wohl bereits aus dem Weg geräumt: Der DFB wird für Klopp keine Ablöse an Red Bull zahlen müssen. Stattdessen soll eine elegante Lösung gefunden worden sein – Klopp bleibt dem Energydrink-Konzern auch als Bundestrainer als Werbebotschafter erhalten. Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff soll dieser Variante zugeneigt sein. Auch Klopps laufender Adidas-Vertrag stellt demnach kein Problem dar, da dieser nach der WM ausläuft – der DFB wechselt zum neuen Jahr zu Nike.
Klopp steht bei Red Bull noch bis 2029 unter Vertrag, eine schriftlich fixierte Ausstiegsklausel gibt es nicht. Allerdings soll es eine mündliche Exit-Absprache mit Mintzlaff geben, die für genau diesen Fall – einen Ruf des DFB – greift. Diese Abmachung dürfte die Verhandlungen erheblich erleichtert haben und erklärt, warum der Deal trotz der komplizierten Ausgangslage so zügig voranschreitet.
Jürgen Klopp soll neuer Bundestrainer werden – falls nicht, stehen diese Alternativen bereit
Laut Bild ist ein Vertrag bis zur WM 2030 angedacht. Als Assistenten soll Klopp seine langjährigen Weggefährten Peter Krawietz und Pepijn Lijnders mitbringen, die ihn bereits beim FC Liverpool begleitet haben. Auch Hannes Wolf, aktuell DFB-Direktor Nachwuchs und früherer Jugendtrainer in Dortmund, könnte eine bedeutendere Rolle erhalten. Sportdirektor Rudi Völler, dessen Vertrag noch bis 2028 läuft, soll an Klopps Seite weitermachen.
Darüber hinaus zeichnet sich ein weiterer personeller Paukenschlag ab: Per Mertesacker, Weltmeister von 2014, gilt als erster Kandidat für die Nachfolge des zum Jahresende ausscheidenden DFB-Geschäftsführers Andreas Rettig. Auch Lothar Matthäus und Bayern-Patron Uli Hoeneß sollen sich für Mertesacker starkgemacht haben. Der 41-Jährige plant zunächst eine Auszeit, ein Einstieg zum Jahresbeginn 2027 könnte sich gut fügen.
Die Verhandlungen in New York laufen schon bald auf Hochtouren. In wenigen Tagen dürfte klar sein, ob Jürgen Klopp tatsächlich der Nachfolger von Julian Nagelsmann wird, der nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay zurückgetreten war. Beim DFB scheint man sich längst sicher zu sein – Deutschland wartet nur noch auf das offizielle Klopp-Ja. (ck)