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Neustart beim DFB

Ex-Bundesliga-Trainer schießt scharf gegen DFB und bietet sich selbst an

Es ist offiziell: Julian Nagelsmann ist kein Bundestrainer mehr. Der Nachfolger ist gewählt, doch der Poker zieht sich. Auch um Rudi Völler gibt es Gerüchte.

Update vom 4. Juli, 18.20 Uhr: Kult-Trainer Peter Neururer schlägt nach dem WM-Aus gegen Paraguay gnadenlos auf den DFB ein. Sein Vorwurf: Der deutsche Fußball unterdrücke Individualität und nivelliere alles nach unten. „Das erinnert mich eins zu eins an die DDR“, schoss Neururer – starke Einzelspieler, aber null Raum für echte Kreativität. Als Beispiel nennt er Joshua Kimmich, dem starre taktische Vorgaben jeden Spielraum nähmen. Einen bloßen Trainerwechsel lehnt Neururer ab – stattdessen fordert er einen kompletten Neustart. Und bietet sich gleich selbst an: gemeinsam mit Rudi Völler und Guido Buchwald.

Update vom 4. Juli, 17.46 Uhr: Marcell Jansen bremst den Klopp-Hype: „Es ist nicht damit getan, den Trainer zu wechseln“, sagte der Ex-Nationalspieler in der Sendung „Die WM-WG“. Nach dem WM-Debakel und dem Rücktritt von Julian Nagelsmann gilt Jürgen Klopp als Wunschkandidat für den Bundestrainer-Posten. Jansen hält den 59-Jährigen zwar für geeignet, mahnt aber zur Geduld: Entscheidend sei das Gesamtpaket – Trainer, Struktur und das Team dahinter. Denn mit Rettig und möglicherweise Völler stehen beim DFB gleich mehrere Schlüsselposten zur Neubesetzung an.

Update vom 4. Juli, 14.38 Uhr: Ganz Deutschland geht davon aus, dass Jürgen Klopp der Nachfolger von Julian Nagelsmann werden wird. Stefan Effenberg bringt gegenüber t-online nun aber einen weiteren Kandidaten als neuen Bundestrainer ins Spiel, sollten die Verhandlungen mit Klopp scheitern: Oliver Glasner. „Ich bin nämlich überzeugt, dass auch ein Oliver Glasner all die Qualitäten mitbringt, die Nagelsmann hat vermissen lassen“, ist sich der „Tiger“ sicher.

Update vom 4. Juli, 13.04 Uhr: Während ganz Deutschland über die Nachfolge von Julian Nagelsmann und Jürgen Klopp diskutiert, meldet sich jetzt auch FIFA-Boss Gianni Infantino zum DFB. Und hat durchaus überraschende Worte parat. „Der viermalige Weltmeister setzte sich in einer stark besetzten Gruppe durch und sorgte mit unvergesslichen Leistungen und dramatischen Momenten dafür, dass diese FIFA Fussball-Weltmeisterschaft noch besonderer wurde“, schrieb Infantino auf Instagram. „Eure Reise endete zwar in einem packenden Elfmeterschießen, doch es war uns eine Ehre, euch als Teil dieser FIFA Fussball-Weltmeisterschaft dabei zu haben.“ Ob da wer denselben Kommunikationschef wie Friedrich Merz hat?

Update vom 4. Juli, 11.17 Uhr: Gerade eben noch angesprochen, berichtet nun Sport1, dass Rudi Völler tatsächlich einen DFB-Abschied in Erwägung zieht. Demnach könnte eine Entscheidung schon in der nächsten Woche fallen. Sollte der 66-Jährige das Gefühl haben, nicht mehr gebraucht zu werden, wird er sich wohl kaum an seinen DFB-Job klammern. Auch Absolut Fussball hatte am Donnerstag schon berichtet, dass es zum Bosse-Beben kommen könnte. Zwischen Nagelsmann und Völler passte bekanntlich kein Blatt, ob das auch für Klopp gilt?

Update vom 4. Juli, 10.10 Uhr: Bei den DFB-Verhandlungen mit Jürgen Klopp wird es neben monetären Aspekten wohl auch um das Thema Macht gehen. Und Jürgen Klopp dürfte hier wohl am längeren Hebel sitzen. Noch nie hat sich der DFB so früh auf einen neuen Bundestrainer committet, obwohl dieser seinen Vertrag noch nicht einmal unterschrieben hat. Der Druck, Klopp als Nagelsmann-Nachfolger zu installieren, ist beim DFB dementsprechend groß.

Neben einem eigenen Trainergespann dürfte Klopp auch Mitspracherecht bei Verbandsangelegenheiten bekommen. Passend dazu kündigte DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig im Zuge des Nagelsmann-Bebens auch seinen Rücktritt an. Ein Nachfolger ist noch nicht gefunden. Auch die Rolle von Rudi Völler unter / neben Klopp gilt es noch zu klären. Es ist allerdings schwer vorstellbar, dass es ein Weiter mit Völler ohne das Go von Klopp gibt.

Update vom 4. Juli, 08.04 Uhr: Es sollen „intensive“ Gespräche geführt werden zwischen Klopp und dem DFB. Wann? Bild berichtet von Plänen, dass DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Hans-Joachim Watzke innerhalb der nächsten zehn Tage in die USA fliegen wollen, um sich mit Klopp zu treffen. Dieser ist weiterhin für MagentaTV als Experte im Einsatz und weilt während der WM in New York.

Update vom 4. Juli, 06.26 Uhr: Der Tag nach dem Nagelsmann-Beben. Am späten Vormittag verkündete Julian Nagelsmann seinen Rücktritt als Bundestrainer, gleichzeitig bestätigte der DFB Gespräche mit Jürgen Klopp über eine mögliche Nachfolge. Auch Andreas Rettig gab bekannt, zum Ende des Jahres beim DFB auszusteigen. Da ist viel passiert – die zentralen Fragen und Antworten zum Nagelsmann-Rücktritt haben wir hier noch einmal zusammengestellt.

Update vom 4. Juli, 01.02 Uhr: Nach dem WM-Aus und Nagelsmanns Rücktritt meldet sich Cathy Hummels zu Wort: In „Die WM‑WG“ von Absolut Fussball (powered by IPPEN.MEDIA) nimmt sie den Ex-Bundestrainer in Schutz. „Er hat niemanden umgebracht“, so Hummels über die teils massiven Anfeindungen in sozialen Medien. Die Trennung selbst sei aber „die einzig logische Konsequenz“ gewesen. Nagelsmann werde sich nun eine Auszeit nehmen. Als Nachfolger favorisiert Hummels Jürgen Klopp.

Update vom 3. Juli, 23.33 Uhr: Steht da direkt die nächste spannende Personalie an? Per Mertesacker wurde im ZDF gefragt, ob er denn für den Job als Sportdirektor beim DFB und damit Nachfolger von Rudi Völler parat stehen würde, wenn „Tante Käthe“ denn aufhören würde. „Erst mal konzentriere ich mich jetzt hier auf die Arbeit bei euch“, wiegelte er erst noch ab, um dann konkreter zu werden:

„Aber eines ist auch klar: Irgendwie mal beim DFB zu arbeiten, dem deutschen Fußball, dem ich auch so viel zu verdanken habe, dem mal irgendwann was zurückzugeben, wenn es denn gewollt ist, dafür stehe ich natürlich zur Verfügung“, sagte der gebürtige Hannoveraner, der 15 Jahre lang in Diensten des FC Arsenal war, erst als Spieler, dann als Leiter der Jugendakademie.

Update vom 3. Juli, 23.19 Uhr: Erstmals äußerte sich Jürgen Klopp selbst über ein mögliches Engagement als Bundestrainer. „Vor zwei Jahren habe ich gesagt, dass mir die Energie fehlt. Die ist jetzt wieder da, ich bin voll aufgetankt und bereit“, sagte er bei Magenta und hofft darauf, dass sich alle Vertragsparteien schnell einigen: „Im Idealfall, gibt es am Ende nur Gewinner nach so einer Geschichte“

Dass es ein ‚weiter so‘ nicht geben dürfte, macht er aber auch klar. „Es liegt nicht nur am Cheftrainer. Sondern der deutsche Fußball steht jetzt natürlich an einem Wendepunkt. Wir müssen jetzt Dinge grundlegend verändern. Ob das am Ende dann ich sein werde oder wer auch immer das sein wird, das ändert nichts daran, dass die Veränderungen notwendig sind“, sagte Klopp, der seine Zeit als TV-Experte bei Magenta als eine Art „Fortbildung“ sieht: „Blöder werde ich nach dieser Weltmeisterschaft sicher nicht sein.“

Update vom 3. Juli, 23.14 Uhr: Einen weiteren Fürsprecher als neuen Bundestrainer hat Jürgen Klopp in Ex-Nationaltorwart Rene Adler. „ich finde, Jürgen Klopp wäre die absolute Bestbesetzung, weil du brauchst jetzt einfach jemanden, der neben einem Top-Trainer auch ein Top-Kommunikator ist, nach innen, aber auch nach außen“, sagte der ehemalige Torwart von Bayer Leverkusen und dem Hamburger SV im ZDF.

Update vom 3. Juli, 22.07 Uhr: Wie hart wird der eventuelle Poker mit Red Bull um eine Freigabe Jürgen Klopps? Beim Nagelsmann-Wechsel 2021 zum FC Bayern erwies sich RB-Boss Oliver Mintzlaff als harter Verhandlungspartner und ließ sich den Abgang mit 25 Mio. Euro kompensieren. Doch es gibt – unbestätigte – Gerüchte, dass sich Klopp bei seiner Zusage an den Brausekonzern mündlich zusichern ließ, bei einem Angebot als Bundestrainer vorzeitig gehen zu dürfen.

Update vom 3. Juli, 21.33 Uhr: Nicht umsonst wird immer von einem Trainerteam gesprochen. Klar ist, dass Nagelsmanns Assistenten Benjamin Glück, Benjamin Hübner und Alfred Schreuder mit ihm zusammen gehen müssen. Anders verhält es sich bei Torwarttrainer Andreas Kronenberg und Standard-Trainer Mads Buttgereit, die bleiben dürfen. Beide arbeiteten schon vor Nagelsmanns Dienstantritt für die Nationalmannschaft.

Noch ist zwar Jürgen Klopp nicht offiziell als neuer Bundestrainer verkündet, doch sicher scheint, dass wenn er den Posten übernimmt, sein langjähriger Co Peter Krawietz an seiner Seite sein wird. Der 54-jährige, gebürtige Mainzer arbeitete schon in Mainz, Dortmund und Liverpool mit „Kloppo“ zusammen.

Update vom 3. Juli, 21.15 Uhr: Wie hoch die Abfindung für Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann genau sein wird, wissen nur die beteiligten Akteure. Für den Rest bleibt spekulieren. Der kicker mutmaßt, dass sich die Abfindung auf insgesamt 6,8 Mio. Euro belaufen wird. Allerdings inkl. der Zahlungen an seine Assistenten Benjamin Glück und Benjamin Hübner.

Update vom 3. Juli, 20.55 Uhr: Dass Jürgen Klopp neuer Bundestrainer wird, scheint wohl nicht mehr die Frage, sondern nur noch wann. Da gibt es unterschiedliche Aussagen. Laut BILD soll eine Einigung „bis spätestens Anfang August“ erfolgt sein. Der kicker hingegen glaubt, dass eine schnelle Einigung nicht zu erwarten sei, auch wegen der Verhandlungen über eine Ablösesumme an Red Bull.

Update vom 3. Juli, 20.31 Uhr: Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann ließ kein gutes Haar an der Ära Nagelsmann, nannte sein Schaffen im „TOMorrow Business Podcast“ „katastrophal“. Nagelsmann habe schon im Vorfeld zu viele Fehler begangen, die nicht mehr zu korrigieren gewesen seien. Schon die EM 2024 habe man im Nachhinein zu sehr glorifiziert, sich zum „moralischen Europameister“ stilisiert. Dass er bei wichtigen Spielen selten vor Ort gewesen sei, sei ein weiteres Versäumnis gewesen.

Update vom 3. Juli, 19.40 Uhr: Im ZDF äußerten sich die beiden TV-Experten Per Mertesacker und Christoph Kramer zum Aus von Julian Nagelsmann. Er sei daran gescheitert, „wie wir Fußball gespielt haben. Wir haben es sehr kompliziert gemacht, und nicht gut reagiert.“ Die Taktik habe nicht zu den vorhandenen Spielern gepasst. „Sehr zentrumslastig“ sei das deutsche Spiel gewesen, mit zu „vielen kurzen Passwegen“. Nagelsmann habe sich nicht getraut, das Spielsystem komplett über den Haufen zu werfen und etwas anderes zu wagen.

Update vom 3. Juli, 18.13 Uhr: Am Nachmittag (siehe Update von 14.53 Uhr) stand noch die Frage im Raum, wie es um den Experten-Job von Jürgen Klopp bei MagentaTV während der WM steht und ob mögliche Verhandlungen mit dem DFB dabei im Weg stehen könnten. Nun scheint eine Entscheidung gefällt worden zu sein.

Wie die Sport Bild in Erfahrung gebracht haben will, wird Klopp weiterhin Experte bleiben! Und das auch, wenn nebenher Gespräche mit dem DFB geführt werden. So steht Klopp bereits am Wochenende wieder vor der Kamera und wird am Sonntag das Achtelfinale zwischen Brasilien und Norwegen begleiten. Moderator Johannes B. Kerner wird es sich mit Sicherheit nicht nehmen lassen, seinem Experten die ein oder andere Aussage zu seiner möglichen DFB-Zukunft herauszulocken.

Update vom 3. Juli, 17.22 Uhr: Viel dreht sich aktuell um den Neustart beim DFB und Jürgen Klopp als möglichen neuen Bundestrainer. Doch was ist eigentlich mit Julian Nagelsmann? Wie geht es mit dem 38-Jährigen weiter? Tatsächlich scheint nun besonders eine Option für ihn infrage zu kommen.

Update vom 3. Juli, 16.33 Uhr: Nach dem Nagelsmann-Aus ist Jürgen Klopp in aller Munde. Nicht verwunderlich, immerhin gilt er als heißer Kandidat für die freigewordene Bundestrainerstelle. Wer Klopps Karriere verfolgt hat, wird mit Sicherheit auch bemerkt haben, dass sich das Erscheinungsbild des 59-Jährigen über die Jahre mehrfach verändert hat.

Update vom 3. Juli, 15.44 Uhr: Der DFB steht vor einem Neuaufbau, so viel steht fest. Julian Nagelsmann wurde am heutigen Freitag offiziell verabschiedet, DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig wird sein Amt zum Ende des Jahres niederlegen. Es ist also Zeit für frische Gesichter! Einer, der mit seiner Expertise beim Neuanfang anpacken könnte und sich grundsätzlich großer Beliebtheit in Fußball-Deutschland erfreut, wäre: Per Mertesacker. Tatsächlich könnte der Weltmeister von 2014 neben Klopp eine Identifikationsfigur werden.

Update vom 3. Juli, 14.53 Uhr: Die Entscheidung um Julian Nagelsmann ist gefallen. Die vakante Bundestrainerstelle soll nun durch Jürgen Klopp besetzt werden. Zumindest kündigte der DFB in seiner Pressemitteilung an, demnächst das Gespräch mit dem 59-Jährigen zu suchen – eine grundsätzliche Bereitschaft für die Aufgabe soll Klopp allerdings bereits signalisiert haben.

Nun stellt sich jedoch die Frage: Wie ist der Zeitplan mit Klopp? Der Ex-Liverpool-Coach ist derzeit bekanntlich noch als WM-Experte für MagentaTV im Einsatz und mehrere tausend Kilometer entfernt von Frankfurt. Zudem läuft die WM noch bis zum 19. Juli. Sollte der DFB in offizielle Verhandlungen mit Klopp und seinem aktuellen Arbeitgeber Red Bull treten – würde er dann seinen Experten-Job aufgeben? Aktuell gibt es darauf noch keine offizielle Antwort. Allerdings deutet zumindest vieles darauf hin, dass Klopp erstmal WM-Experte bei MagentaTV bleibt. Am kommenden Sonntag ist Klopp dort wieder im Einsatz. Es bleibt spannend.

Update vom 3. Juli, 14.07 Uhr: Die nächsten Tage, Wochen und Monate könnten ein teures Unterfangen werden für den DFB. Zum einen muss Julian Nagelsmann eine Abfindung ausgezahlt werden. Zum anderen könnte der Fall eintreten, dass der Verband zum ersten Mal in seiner langen Geschichte eine Ablösesumme bezahlen müsste, da Red Bull Jürgen Klopp wohl eher nicht ohne finanzielle Entschädigung frühzeitig aus seinem bis 2029 datierten Vertrag entlassen wird. Und dann wären da noch die Gehaltsverhandlungen mit Klopp selbst, der bei RB wohl eher mehr verdient hat, als Nagelsmann beim DFB.

Update vom 3. Juli, 13.40 Uhr: Klopps Trainer-Karriere begann bekanntlich beim FSV Mainz 05. Von dort aus zog es ihn jeweils zu einer nächsthöheren Aufgabe im Trainerbusiness. Zunächst feierte er große Erfolge in Dortmund, anschließend erlangte er auch in Liverpool Legenden-Status. Nun könnte mit dem Bundestrainer-Job die Krönung seines einzigartigen Werdegangs folgen.

Update vom 3. Juli, 13.15 Uhr: Nach dem Nagelsmann-K.o. stehen alle Zeichen nun also auf Jürgen Klopp als Nachfolger. Das Timing könnte kaum besser sein. Klopp gab 2024 seinen Rücktritt beim FC Liverpool bekannt und konnte seitdem seine Trainer-Akkus aufladen. Schon während der WM wirkte der 59-Jährige als MagentaTV-Experte wieder deutlich frischer und dynamischer als in seinen letzten Monaten in Liverpool. Damals war Klopp teils deutlich anzusehen, wie viel Kraft ihn der Job als Premier-League-Coach kostete.

Klopp ist also aktuell an keinen Trainerposten gebunden. Das ist ein Vorteil. Natürlich gibt es aber trotzdem noch eine große Hürde. Denn der gebürtige Stuttgarter hat noch bis 2029 einen Vertrag bei Red Bull in seiner Funktion als Global Head of Soccer. Es wird zwar spekuliert, dass Klopp eine entsprechende Ausstiegsklausel für den Job als Bundestrainer hat – offiziell bestätigt ist das aber nicht. Hier kommt also Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff ins Spiel, der eine vorzeitige Freistellung Klopps erstmal absegnen müsste und sich diese womöglich auch fürstlich bezahlen lassen würde.

Update vom 3. Juli, 12.52 Uhr: Bezüglich einer finanziellen Nagelsmann-Abfindung ist in der DFB-Mitteilung übrigens nichts zu lesen. Das vorzeitige Aus des 38-Jährigen könnte den Verband allerdings noch Millionen kosten.

Update vom 3. Juli, 12.36 Uhr: Rudi Völler jedenfalls, der sich direkt im Anschluss an die WM-Blamage gegen Paraguay noch hinter Nagelsmann stellte, äußerte sich in der DFB-Mitteilung ebenfalls über das Nagelsmann-Aus: „Nach dem für ausnahmslos alle enttäuschenden WM-Aus verdient Julians Entscheidung unseren Respekt. Weil er Verantwortung übernimmt, wo er gerne weiter gestalten würde, und die Nationalmannschaft als Ganzes über die eigene Person stellt.“

Völler weiter: „Natürlich hätten wir uns alle einen anderen Ausgang des Turniers und eine überzeugendere Leistung unserer Mannschaft gewünscht. Aber Julian ist und bleibt ein exzellenter Trainer, und ich bin überzeugt, dass er seinen Weg weiter erfolgreich gehen wird. Ich bin Julian aufrichtig dankbar für die vertrauensvolle und freundschaftliche Zusammenarbeit.“

Update vom 3. Juli, 12.21 Uhr: Diese DFB-Pressemitteilung hat wirklich Sprengkraft! Nagelsmann ist raus, Jürgen Klopp darf allein durch den kleinen Hinweis in dem Statement (siehe Update unten von 12.09 Uhr) als klarer Favorit auf die Nachfolge gesehen werden. Und was ist mit Sportdirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig? Vorab wurde auch über ihre Zukunft spekuliert.

Zumindest Rettig wird laut der Mitteilung „seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag aus persönlichen Gründen nicht verlängern“. Bereits vor dem Beginn der WM hatte Rettig demnach DFB-Präsident Neuendorf über seine Entscheidung informiert. Ob Völler in seinem Amt bleibt, ist dagegen weiter unklar.

Update vom 3. Juli, 12.09 Uhr: Und am Ende der Mitteilung bestätigt der DFB, dass demnächst das Gespräch mit Jürgen Klopp als Nagelsmann-Nachfolger gesucht wird. Der offizielle Wortlaut: „Hinsichtlich der Neubesetzung des Trainerpostens wird die DFB-Spitze nunmehr das Gespräch mit Jürgen Klopp suchen.“ Der Ex-Liverpool-Coach soll laut DFB demnach auch schon seine „grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme des Postens signalisiert“ haben.

Update vom 3. Juli, 12.01 Uhr: Nun ist die Katze also aus dem Sack! Das Kapitel Nagelsmann als deutscher Bundestrainer ist offiziell beendet. Spannend ist zudem eine besondere Stelle in der DFB-Pressemitteilung. Dort wird darauf hingewiesen, dass Nagelsmann „bereits am Vortag in einem vertraulichen Gespräch mit der Verbandsspitze darum gebeten“ habe, „von seinen Aufgaben“ entbunden zu werden. Demnach hat Nagelsmann also bereits am Donnerstag seinen Rücktritt angeboten.

Update vom 3. Juli, 11.55 Uhr: Nun ist es offiziell! Julian Nagelsmann wurde als Bundestrainer entlassen. Das bestätige der DFB nun in einer Pressemitteilung. „Der Deutsche Fußball-Bund bedankt sich ausdrücklich bei Julian Nagelsmann für die seit September 2023 geleistete Arbeit. Ihn zeichnen eine hohe Einsatzbereitschaft und außerordentlicher Ehrgeiz aus. Julian Nagelsmann ist darüber hinaus ein überaus verantwortungsbewusster und aufrichtiger Mensch, den wir alle schätzen“, wird DFB-Boss Bernd Neuendorf in dem Statement zitiert.

Auch Julian Nagelsmann bezog in der Mitteilung Stellung – seine Aussage im Wortlaut: „Ich habe in den vergangenen Tagen seit dem Ausscheiden viel nachgedacht und mich mit Vertrauten in meinem persönlichen Umfeld und im Verband ausgetauscht. Die Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen. Mein oberstes Ziel war immer der Erfolg der Mannschaft. Sie hat nach so einer herben Enttäuschung die Chance auf einen unbelasteten Neuanfang verdient. Ich möchte mich bei meinem Trainerteam, dem Staff und allen Menschen im Verband bedanken, die uns unterstützt haben, vor allem auch bei den Spielern, mit denen ich vertrauensvoll zusammenarbeiten durfte. Ein besonderer Dank gilt auch den Fans. Ihr habt uns getragen, ihr habt uns vertraut, ihr habt uns Energie gegeben, selbst in schwierigen Phasen. Es tut mir von Herzen leid und weh, dass wir euch enttäuscht haben und euch keine weiteren Fußballnächte bei dieser WM bescheren konnten. Ihr hättet viel mehr verdient gehabt!“

Update vom 3. Juli, 11.38 Uhr: Wie lange die einberufene DFB-Blitz-Sitzung andauern wird, ist unklar. Wer sich nun fragt, wer denn überhaupt alles an dieser Sitzung teilnehmen darf, hier eine Auflistung der Personen, die zum DFB-Aufsichtsrat gehören: Alexander Wehrle (Vorsitzender), Thomas Bergmann, Peter Frymuth, Oke Göttlich, Christoph Kern, Marc Lenz (Bundesliga-Boss), Celia Sasic, Ralph-Uwe Schaffert, Steffen Schneekloth, Manfred Schnieders, Matthias Schöck, Silke Sinning, Heike Ullrich und Hermann Winkler. In dem Gremium sitzen zudem DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Hans-Joachim Watzke sowie Oliver Leki und Ronny Zimmermann.

Update vom 3. Juli, 10.45 Uhr: Der Aufsichtsrat und die Gesellschaftsversammlung des Deutschen Fußball-Bundes beraten nach Informationen von Absolut Fussball am heutigen Vormittag über Bundestrainer Julian Nagelsmann. Dem Vernehmen nach soll es bei der Videoschalte auch um die Zukunft von Sportdirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig gehen. Absolut Fussball weiß: Die Sitzung wird digital stattfinden und wurde sehr kurzfristig einberufen.

In der Regel finden derartige Zusammenkünfte beim DFB statt, wenn es um große Personalentscheidungen in der DFB KG (wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb) geht. Diese „Kurzfrist-Sitzungen“ gab es bereits bei den Trennungen von Oliver Bierhoff 2022 nach der WM in Katar sowie im September 2023 in der Causa Flick.

Update vom 3. Juli, 10.33 Uhr: Das wars dann für Julian Nagelsmann. Die Fan-Reaktionen in den sozialen Netzwerken fallen dabei sehr deutlich aus.

Update vom 3. Juli, 9.18 Uhr: Unter seinem letzten Post bei Instagram schlägt Julian Nagelsmann eine ungeheure Wucht entgegen. Der Großteil der Fans ist wütend – und teilt das unter dem Posting vom 18. Oktober 2023 (!) deutlich mit.

Update vom 3. Juli, 8.23 Uhr: Jürgen Klopp ist bei seinem Job als TV-Experte oft zu Späßen aufgelegt. Ein Kommentar über Julian Nagelsmann hat nun einen besonders faden Beigeschmack.

Update vom 3. Juli, 7.37 Uhr: Nach dem blamablen WM-Aus gab es direkt am Donnerstag die Krisensitzung beim DFB. Als Konsequenz daraus tritt Julian Nagelsmann nun offenbar von seinem Amt zurück.

Update vom 3. Juli, 6.11 Uhr: Interne Kritik, Unruhe im Trainerteam und deutliche Vorwürfe: Nach dem DFB-WM-Aus gerät Julian Nagelsmann auch abseits des Spielfelds immer stärker unter Druck.

Update vom 3. Juli, 4.47 Uhr: Nach dem angekündigten Nagelsmann-Abschied hat sich nun auch DFB-Rekordspieler Lothar Matthäus zu Wort gemeldet. Der Weltmeister von 1990 kritisiert vor allem den Charakter des scheidenden Bundestrainers und hätte sich eine andere, ehrlichere Handhabung des 38-Jährigen gewünscht.

Update vom 3. Juli, 3.19 Uhr: Ein exklusiver Bericht zeichnet nach, warum Julian Nagelsmann als Bundestrainer beim DFB vor dem Aus steht – und wieso sportliche Gründe längst nicht alles erklären. Hier alle Informationen.

Update vom 3. Juli, 0.39 Uhr: Vor allem eine Personalie war beim DFB entscheidend dafür, die Zusammenarbeit mit Bundestrainer Julian Nagelsmann vorzeitig zu beenden. So soll DFB-Präsident Bernd Neuendorf beim 38-Jährigen den Daumen gesenkt haben. Offiziell wird Nagelsmann wohl erst am Wochenende als Bundestrainer verabschiedet.

Update vom 2. Juli, 19.45 Uhr: Gleichzeitig nehmen die Spekulationen weiter an Fahrt auf, ob Jürgen Klopp für die Nachfolge von Julian Nagelsmann zur Verfügung stünde. Neben dem Willen von Klopp spielt bei dieser Frage aber vor allem sein jetziger Arbeitgeber eine große Rolle. Der 59-Jährige steht derzeit bei Red Bull unter Vertrag. Die Redaktion von Absolut Fussball (powered by IPPEN.MEDIA) nennt mögliche Stolpersteine.

Update vom 2. Juli, 18.15 Uhr: Bis eine mögliche Trennung zwischen Nagelsmann und dem DFB bekannt gegeben wird, könnten allerdings noch einige Tage vergehen. Die wichtigste Hauptaufgabe wäre nun, den noch bis 2028 gültigen Arbeitsvertrag von Nagelsmann zu beenden. Alle möglichen Hürden gibt es hier in der Übersicht.

Update vom 2. Juli, 16.00 Uhr: Die Entscheidung um Julian Nagelsmann ist offenbar gefallen! Nach Informationen von Absolut Fussball (powered bei IPPEN.MEDIA) ist die Entlassung des Bundestrainers beschlossene Sache. Demnach wurde der 38-Jährige bereits über die DFB-Entscheidung in Kenntnis gesetzt.

Nun müssen noch die genauen Modalitäten der Trennung geklärt werden. Nagelsmann besitzt eigentlich noch einen Vertrag bis 2028, ihn könnte eine Abfindung in Millionenhöhe erwarten. Erst wenn alles geklärt ist, wird der DFB die Entscheidung öffentlich verkünden. Das könnte bereits am Wochenende der Fall sein.

Absolut hautnah. Absolut fundiert: Absolut Fussball berichtet für euch von der WM 2026. Unsere Reporter sind in Amerika vor Ort und versorgen euch mit News, Videos und exklusiven Einblicken.

Update, 2. Juli, 13.55 Uhr: Unser Absolut-Fussball-Reporter Christopher Michel ist in Frankfurt vor Ort. „Es droht das ganz große Bosse-Beben“, so Michel. Es geht dabei wohl nicht nur um Bundestrainer Julian Nagelsmann, sondern auch um Sportdirektor Rudi Völler, Geschäftsführer Andreas Rettig und auch Präsident Bernd Neuendorf: „Hier kommt jetzt alles auf den Tisch.“ Der Umbruch scheint also ins Rollen gekommen zu sein.

Im Rahmen der WM-WG von Absolut Fussball (powered by IPPEN.MEDIA) spricht Michel auch über die Erfahrung des Trainerteams. „Mir kam das Trainerteam schon ein bisschen unerfahren vor“, machte er trotz der Heim-EM 2024 deutlich. Und weiter: „Er wusste schon wie ein Turnier funktioniert, aber da sind so viele Rädchen, die nicht ineinandergegriffen haben.“ Die Schuld alleine beim Trainerteam zu suchen, wäre dennoch fahrlässig. Nicht ohne Grund wird aktuell jeder Stein beim DFB umgedreht.

Update, 2. Juli, 12.06 Uhr: Lediglich ein kleiner Wermutstropfen für Fans: Nach dem frühen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft sind die Preise für DFB-Trikots bei vielen Online-Händlern deutlich gesunken. Das Heimtrikot ist je nach Anbieter bereits für rund 60 bis 80 Euro statt regulär 100 Euro erhältlich, auch das Authentic-Modell wird teils deutlich günstiger angeboten. Preisnachlässe nach einem frühen Turnier-Aus gelten im Handel als üblich.

Update, 2. Juli, 11.11 Uhr: Im Zuge der Aufarbeitung des WM-Aus gibt es laut Sky Sport auch Kritik an der medizinischen Betreuung der Nationalmannschaft. Demnach sollen mehrere Spieler mit der physiotherapeutischen Versorgung im WM-Quartier unzufrieden gewesen sein. Bereits Anfang des Jahres hatte sich der DFB von dem bei vielen Profis beliebten Physiotherapeuten Michael Deiß getrennt.

Auf Wunsch mehrerer Spieler um Kapitän Joshua Kimmich soll deshalb der externe Physiotherapeut Dr. Jürgen Siegele nach Winston-Salem geholt worden sein. Laut Sky Sport behandelte er zahlreiche Nationalspieler in einer separaten Praxis nahe des Teamhotels. Dem Bericht zufolge sollen Fitnessprobleme innerhalb der Mannschaft ein Faktor für das frühe WM-Aus gewesen sein.

Update, 2. Juli, 6.51 Uhr: „Wir haben aktuell keinen einzigen Weltklasse-Spieler. Wir haben Spieler mit dem Potenzial, Weltklasse-Spieler zu werden, aber das heißt noch nicht, dass sie es bereits sind.“ So gesagt von 2014er-Weltmeister Toni Kroos. In der TikTok-Sendung „Kroos & Kroos: die WM unter der Lupe“, durch die er gemeinsam mit Bruder Ton führt, sagte er weiter: „Wir sind international nur zweitklassig.“

Update, 2. Juli, 0.10 Uhr: Eine Generation an namhaften DFB-Spielern hat im Vereinsfußball die bedeutendsten Trophäen gewonnen – Champions-League-Trophäen und nationale Meisterschaften. Mit Deutschland jedoch wurde ein weiteres Mal die historische Titelchance verpasst. Droht diesen fünf Stars der Nationalmannschaft nach der WM das leise Aus?

Update, 1. Juli, 22.35 Uhr: Das frühe WM-Aus hat die Probleme der deutschen Nationalmannschaft auf drastische Weise offengelegt. Zum dritten Mal in Serie hat eine deutsche Auswahl bei der Weltmeisterschaft das Achtelfinale verpasst. Nun ist die Zeit reif für einen Wahrheitscheck: Wer gehört noch zur internationalen Spitze? Und welche großen Namen leben primär von ihrem Ruf?

Update, 1. Juli, 20.55 Uhr: Darüber hinaus zieht der DFB nun auch offiziell ein Fazit über das sportliche Abschneiden der WM 2026. „Wir haben es nicht geschafft, zu zeigen, was in dieser Mannschaft steckt. Deshalb sind wir zu Recht viel zu früh aus diesem Turnier ausgeschieden. Das tut weh. Uns genauso wie vielen anderen“, ist da zu lesen. Zudem gibt es ein Lob für die vielen mitgereisten Anhänger: „Die WM fand dieses Jahr weit entfernt statt. Aber Ihr wart da. Ihr wart laut.

Update, 1. Juli, 20.15 Uhr: Nach dem enttäuschenden WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft wurden die DFB-Kicker mit viel Kritik überzogen, aber auch Häme und Spott. In vielen Fällen gab es auch Kommentare unter der Gürtellinie, ganz zu schweigen von rassistischen Entgleisungen. So musste sich Elfmeter-Fehlschütze Jonathan Tah ungeheure Beschimpfungen gefallen lassen. Nun hat sich der Deutsche Fußball-Bund dazu geäußert.

Update, 1. Juli, 17.20 Uhr: Ex-BVB- und Liverpool-Coach Jürgen Klopp gilt für viele Fußballfans als Wunschlösung nach der WM-Blamage der deutschen Nationalmannschaft. Unser Reporter Günter Klein bremst die Euphorie um „Kloppo“ jedoch – und erklärt in „Die WM-WG“ von Absolut Fussball (powered by IPPEN.MEDIA), warum der emotionale Kulttrainer die Probleme des DFB sehr wahrscheinlich nicht lösen könnte.

Update, 1. Juli, 14.45 Uhr: Manuel Neuer hat sich zu Deutschlands WM‑Aus im Sechzehntelfinale geäußert: „Das frühe Ausscheiden bei der WM ist extrem ernüchternd. Wir sind klar hinter den Erwartungen zurückgeblieben und hätten in diesem Turnier weiterkommen müssen. Dieses Ende tut sehr weh. Meine Enttäuschung ist nicht zu beschreiben, dennoch bleibt große Dankbarkeit“, schrieb Neuer am Mittwochnachmittag auf Instagram.

Neun Fünfen beim WM-Aus! Die Einzelkritik zum DFB-Drama gegen Paraguay

CALCIO Neuer
Manuel Neuer: Musste lange nicht eingreifen, bis der erste paraguayische Torschuss zum 0:1 im Netz zappelte. Hielt im Elferschießen einen Strafstoß, tauchte davor aber mehrmals seltsam früh ab. ⇥Note: 4 © IMAGO/STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL
European World Cup Qualifiers 2026 Germany Vs Slovakia In Leipzig, Germany - 17 Nov 2025
Joshua Kimmich: War extrem bemüht, den Super-GAU abzuwenden, und forderte nahezu alle Bälle im Aufbauspiel. Doch auch dem Kapitän war der Druck anzumerken, Kimmich leistete sich ungewohnte Fehler im Passspiel. ⇥Note: 4 © IMAGO/Grzegorz Wajda
Friendly match Germany v. Ghana
Antonio Rüdiger: Hatte gegen das Abwehrbollwerk von Paraguay keine Ideen und spielte die Bälle meist schlicht zum Nebenmann. Hier hätten die Steckpässe eines Nico Schlotterbecks gutgetan. ⇥Note: 4 © IMAGO/Mika Volkmann
CALCIO
Jonathan Tah: Der Innenverteidiger hätte Deutschland in der Verlängerung beinahe zum Sieg geköpft, sein Treffer wurde aber zurückgenommen. Verschoss dann den entscheidenden Elfer. ⇥Note: 5 © IMAGO/STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL
FIFA World Cup UEFA Qualifiers: Germany - Slovakia; 17.11.2025
Nathaniel Brown: Ließ sich vor dem 0:1 viel zu leicht ausspielen und kam nicht in den Zweikampf, um die Flanke zu verhindern. Nach vorn gelang ihm ebenfalls wenig. ⇥Note: 5 © IMAGO/Steffie Wunderl
Fussball Freundschaftsspiel Deutschland - Finnland 4-0
Felix Nmecha: Verschleppte zu häufig das Tempo und leistete sich viel zu einfache Ballverluste. Vor dem 0:1 verlor er außerdem seinen Gegenspieler Enciso aus den Augen und ließ den 1,73 Meter großen Mittelfeldspieler frei einköpfen. Eine Leistung zum Vergessen. ⇥Note: 6 © IMAGO/Malte Ossowski / SVEN SIMON
FIFA World Cup UEFA Qualifiers: Luxembourg - Deutschland; 14.11.2025
Aleksandar Pavlovic: Hatte das Zentrum einmal mehr nicht unter Kontrolle. Pavlović ließ vermissen, was ihn sonst beim FC Bayern auszeichnet: Passschärfe und Spielwitz – beides brachte er nicht auf den Platz. ⇥Note: 5  © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Wunderl
Sport - Fussball - WM Qualifikation Europa - Gruppe A - 10. Spieltag - Deutschland vs Slowakei
Leroy Sane: Zeigte auf der rechten Seite eine extrem schwache Leistung und fiel durch Fehlpässe, unpräzise Flanken und ideenlose Dribblings auf. ⇥Note: 6 © IMAGO/Herbertz / Nico Herbertz
Fussball Freundschaftsspiel Deutschland - Finnland 4-0
Deniz Undav: Rückte für Jamal Musiala in die Startelf und sollte das Spiel mit seiner Unbekümmertheit beleben. Das scheiterte allerdings auf ganzer Strecke, Undav ging völlig unter und wurde nach einer Stunde wieder durch Musiala ersetzt. ⇥Note: 5  © IMAGO/Malte Ossowski / SVEN SIMON
17.11.2025 Fussball WM Qualifikation Deutschland vs Slowakei
Florian Wirtz: Hing völlig in der Luft und blieb auf der linken Seite komplett blass. Wann immer er den Ball bekam, spielte er ihn entweder zurück – oder verlor ihn meist. Immerhin: Nach 54 Minuten schlug er die Flanke zum Ausgleich. Mehr gelang ihm aber nicht. ⇥Note: 5 © IMAGO/pepphoto / Horst Mauelshagen
Deutschland - Ghana
Kai Havertz: Traf per Kopf zum 1:1, ließ danach aber eine gute Kopfball-Chance auf die mögliche Führung (77.) liegen. Vergab den ersten Strafstoß im Elferschießen und brachte den DFB auf die Verliererstraße. ⇥Note: 5 © IMAGO/Revierfoto
Sport - Fussball - WM Qualifikation Europa - Gruppe A - 10. Spieltag - Deutschland vs Slowakei 17.11.2025
Leon Goretzka: (ab 46. Minute) Der Bayernstar brachte zumindest etwas Dynamik ins Spiel, zündende Ideen hatte er aber auch nicht. ⇥Note: 4 © IMAGO/Herbertz / Nico Herbertz
Fussball Freundschaftsspiel Deutschland - Finnland 4-0
Jamal Musiala: (ab 63. Minute) Auch als Joker gelang Musiala kaum etwas. ⇥Note: 5 © IMAGO/Malte Ossowski / SVEN SIMON
14.11.2025, Fussball WM-Qualifikation Luxemburg - Deutschland
Waldemar Anton: (ab 79. Minute) Der Dortmunder verhinderte gleich zwei mögliche DFB-Treffer. ⇥Note: 5 © IMAGO/Bernd Feil/M.i.S.
The World Cup 2026 qualifying match Germany vs Slovakia at Red Bull Arena
Nick Woltemade: (ab 88. Minute) Vergab bei seinem WM-Debüt einen Elfmeter. ⇥Note: 5 © IMAGO/Vitalii Kliuiev
Fussball Freundschaftsspiel Deutschland - Finnland 4-0
Nadiem Amiri: Kam in der 110. Minute für Wirtz. Ohne Bewertung. © IMAGO/Malte Ossowski / SVEN SIMON
FIFA World Cup UEFA Qualifiers: Germany - Slovakia; 17.11.2025
Malick Thiaw: Kam in der 110. Minute für Rüdiger. Ohne Bewertung. © IMAGO/Steffie Wunderl
WM Qualifikation - 25/26 - Deutschland - Slowakei
David Raum: Ohne Einsatz. © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal
Testspiel: Deutschland - Finnland, 01.06.2026
Pascal Groß: Ohne Einsatz. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Gawlik
Assan Ouédraogo:
Assan Ouédraogo: Ohne Einsatz. © Jan Woitas
Testspiel: Deutschland - Finnland, 01.06.2026
Jamie Leweling: Ohne Einsatz. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Gawlik
Sport - Fussball - UEFA Länderspiel - Freundschaftsspiel - Deutschland vs Ghana 30.03.2026
Angelo Stiller: Ohne Einsatz. © IMAGO/Herbertz / Nico Herbertz
Fussball Tesspiel WM 2026 in Stuttgart Deutschland - Ghana
Maximilian Beier: Ohne Einsatz. © IMAGO/Markus Ulmer
Fussball Freundschaftsspiel Deutschland - Finnland 4-0
Oliver Baumann: Ohne Einsatz. © IMAGO/Malte Ossowski / SVEN SIMON
Testspiel: Deutschland - Finnland, 01.06.2026
Alexander Nübel: Ohne Einsatz. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Gawlik
Sport - Fussball - WM Qualifikation Europa - Gruppe A - 10. Spieltag - Deutschland vs Slowakei 17.11.2025
Nico Schlotterbeck:  © IMAGO/Herbertz / Nico Herbertz
In einer FanPuls-Umfrage zum Spiel erhält Nathaniel Brown noch die beste Note (3,6). Am schwächsten bewerten die Fans den Auftritt von Nick Woltemade (4,7).
In einer FanPuls-Umfrage zum Spiel erhält Nathaniel Brown noch die beste Note (3,6). Am schwächsten bewerten die Fans den Auftritt von Nick Woltemade (4,7). © FanPuls

Update, 1. Juli, 12.50 Uhr: Mats Hummels hat Pep Guardiola als möglichen Nachfolger von Julian Nagelsmann ins Gespräch gebracht. „Ich glaube, dass sowohl Pep Guardiola als auch Jürgen Klopp überall hinpassen – jede Vereinsmannschaft, jede Nationalmannschaft. Die beiden besten Trainer des vergangenen Jahrzehnts, der letzten 17, 18 Jahre in meinen Augen weltweit. Deswegen könnte ich mir beide sehr gut vorstellen“, sagte Hummels bei MagentaTV. Guardiola ist erst seit wenigen Wochen vereinslos.

Guardiola ist erst seit wenigen Wochen vereinslos. Der spanische Erfolgscoach trainierte zuletzt zehn Jahre lang Manchester City. Zuvor sammelte er bereits mit dem FC Bayern München und dem FC Barcelona etliche Titel. Wann Guardiola überhaupt wieder in das Trainergeschäft eingreifen möchte, ist unbekannt.

Update, 1. Juli, 10:10 Uhr: Bundestrainer Julian Nagelsmann ist am Mittwochmorgen am Münchener Flughafen gelandet. Die Zukunft des Bundestrainers ist weiter ungewiss. Bereits jetzt werden diverse Namen als potenzielle Nachfolger gehandelt. Auch Jamal Musiala und Aleks Pavlovic sind mit der Maschine LH429 zurück nach Deutschland geflogen. Welche Emotionen Pavlovic nach der Landung gezeigt hat, sehen Sie im Video oben.

Erste Spieler äußern sich zum WM-Debakel

Erstmeldung: Die WM 2026 ist für die deutsche Nationalmannschaft vorbei. Durch die bittere Pleite gegen Paraguay ist das Team von Julian Nagelsmann schon im Sechzehntelfinale ausgeschieden. Immer mehr DFB-Stars äußern sich zum enttäuschenden Ende ihrer WM-Träume. Schon am Dienstag hatten sich mehrere Nationalspieler über die sozialen Medien direkt an die eigene Anhängerschaft gewandt.

Mit Deniz Undav, Nick Woltemade, Kai Havertz und Florian Wirtz waren es die bemühten, während des Turniers aber häufig glücklosen Offensiv-Stars, die sich via Instagram zu Wort meldeten. „Wir haben Deutschland enttäuscht. Das sitzt. Mehr gibt es gerade nicht zu sagen“, schrieb etwa Undav, der gegen Paraguay von Beginn an ran durfte und in der zweiten Halbzeit durch Jamal Musiala ersetzt wurde.

„Ehrlich … dass meine erste WM so zu Ende geht, trifft mich hart“, lautete der Post von Woltemade. „Jetzt müssen wir ehrlich analysieren, warum es nicht funktioniert hat.“ Ähnlich klangen die Worte von Kai Havertz – erst Torschütze zum 1:1, dann wie Woltemade mit Fehlschuss im Elfmeterschießen. „Als Team tut es uns unheimlich leid, dass wir die Erwartungen der Nation nach einem so positiven Start nicht erfüllen konnten und unser Turnier bereits so früh zu Ende ist.“

Wirtz schrieb: „Diese Niederlage schmerzt. Die WM ist für uns vorbei und es ist schwierig, die richtigen Worte zu finden. Wir sind mit großen Träumen gekommen, haben als Team alles gegeben und es war am Ende immer noch nicht genug. Danke an alle Fans für Eure Unterstützung. […] Wir werden einige Zeit benötigen, um das zu verarbeiten, aber wir werden zurückkommen.“

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | David Inderlied

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