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Kontakt mit dem DFB bestätigt
Klopp über möglichen Bundestrainer-Job: „Ich bin bereit“
Neue Entwicklung in der Bundestrainer-Kausa? Jürgen Klopp hat Gespräche mit dem DFB über die Nachfolge von Julian Nagelsmann bestätigt.
Der deutsche Fußball könnte nur wenige Tage nach dem WM-Aus gegen Paraguay schon jetzt sehr nah vor seinem Neuanfang stehen. Nachdem Julian Nagelsmann am Freitag (3. Juli) als Bundestrainer offiziell zurückgetreten war, bestätigte nun Wunschkandidat Jürgen Klopp im Interview bei MagentaTV, dass der DFB bereits Kontakt zu ihm aufgenommen hat. Noch ist allerdings offen, ob Klopp den Posten tatsächlich übernehmen kann.
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„Ja, die kann ich bestätigen“, sagte Klopp auf die Frage nach Gesprächen mit dem Deutschen Fußball-Bund. Zugleich machte er deutlich, dass bis zu einer möglichen Einigung noch einige Hürden zu nehmen seien. „Es werden intensive Gespräche sein müssen“, erklärte der 59-Jährige. Ein entscheidender Punkt sei dabei seine aktuelle Tätigkeit als „Head of Soccer“ beim Großkonzern Red Bull.
Jürgen Klopp bestätigt seinen Kontakt zum DFB
„Ich habe einen bestehenden Vertrag mit Red Bull“, betonte Klopp und kündigte an, auch mit Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff das weitere Vorgehen abstimmen zu müssen. Sein Ziel sei eine Lösung, „dass im Idealfall am Ende nur Gewinner nach so einer Geschichte“ hervorgehen. Trotz der offenen Vertragsfrage signalisierte Klopp grundsätzlich seine Bereitschaft für eine Rückkehr auf die Trainerbank.
Nach seinem Abschied vom FC Liverpool vor knapp zwei Jahren habe ihm zunächst die nötige Energie gefehlt. Damals erklärte Klopp, „leer“ zu sein. Inzwischen sehe das anders aus: „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt. Also, ich bin bereit. Das Timing ist nicht perfekt, aber es ist trotzdem besser, als es jemals war.“ Inhaltlich sieht der langjährige Erfolgstrainer unabhängig von der Personalie großen Handlungsbedarf.
Jürgen Klopp soll neuer Bundestrainer werden – falls nicht, stehen diese Alternativen bereit
„Der deutsche Fußball steht jetzt natürlich an einem Wendepunkt. Wir müssen jetzt Dinge grundlegend verändern“, sagte Klopp. Gleichzeitig stellte er klar, dass die aktuellen Herausforderungen nicht allein auf den zurückgetretenen Bundestrainer zurückzuführen seien. „Julian ist ein außergewöhnlicher Trainer“, lobte Klopp den Ex-Bundestrainer und betonte, die Probleme lägen nicht ausschließlich auf der Trainerposition. Ein weiterer MagentaTV-Experte meldete sich im Anschluss an das Interview auch zu Wort.
Tobias Schweinsteiger zeigte sich in der Bundestrainer-Kausa bereits sehr von Klopp als Nachfolger überzeugt. „Ich glaube, wir haben den zukünftigen Bundestrainer gerade gehört. Da spricht vieles für, wenn die Gespräche mit Oliver Mintzlaff schon so weit sind“, erklärte der Bruder von Weltmeister Bastian Schweinsteiger. „Er hat die Energie, er hat die Persönlichkeit dafür und das deutsche Fußballumfeld hat Vertrauen in ihn“, so Schweinsteiger weiter.
Bis einschließlich des WM-Finales am 19. Juli bleibt Klopp ohnehin erst einmal als Experte für MagentaTV im Einsatz. Bereits am Sonntag (5. Juli) begleitet er dort wieder die Achtelfinal-Partie Brasilien gegen Norwegen. Seine Zeit als TV-Analyst betrachtet er zugleich als wertvolle Vorbereitung auf mögliche kommende Aufgaben. „Also wie auch immer es für mich weitergeht: Blöder werde ich nach dieser Weltmeisterschaft sicher nicht sein“, sagte Klopp mit einem Schmunzeln. (LF)