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Trotz Vertrag bis 2028
Nagelsmann-Trennung beim DFB wohl durch – diese Dinge sind noch zu klären
Die Trennung von Julian Nagelsmann gilt als wahrscheinlich, offiziell ist sie aber noch nicht. Hinter den Kulissen müssen zunächst wichtige Vertragsfragen geklärt werden.
Nach dem enttäuschenden Aus der deutschen Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale der WM 2026 gegen Paraguay deutet alles auf das Ende der Zusammenarbeit zwischen dem DFB und Bundestrainer Julian Nagelsmann hin. Nach Informationen von Absolut Fussball ist die Entlassung beschlossene Sache. Bevor der Verband jedoch Vollzug melden kann, müssen zunächst mehrere rechtliche und finanzielle Fragen geklärt werden.
Absolut hautnah. Absolut fundiert: Absolut Fussball berichtet für euch von der WM 2026. Unsere Reporter sind in Amerika vor Ort und versorgen euch mit News, Videos und exklusiven Einblicken.
Im Mittelpunkt steht dabei die Auflösung von Nagelsmanns laufendem Vertrag bis 2028. Der Bundestrainer besitzt noch ein gültiges Arbeitspapier, das nun einvernehmlich beendet werden müsste. Erst wenn beide Seiten eine entsprechende Vereinbarung getroffen haben, kann der DFB die personelle Veränderung offiziell bekanntgeben. Bis dahin laufen hinter den Kulissen die Gespräche. Es geht unter anderem um viel Geld.
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Denn dabei steht vor allem auch die finanzielle Abwicklung im Fokus. Bei einer vorzeitigen Vertragsauflösung geht es regelmäßig um die Höhe einer möglichen Abfindung sowie um weitere vertragliche Ansprüche. Welche Summe letztlich im Raum steht und ob sich beide Seiten schnell einigen können, ist bislang offen. Der DFB dürfte allerdings bemüht sein, möglichst zeitnah Planungssicherheit zu schaffen.
Parallel dazu müssen auch organisatorische Fragen geklärt werden. Neben Nagelsmann betrifft das insbesondere sein Trainerteam, dessen Zukunft eng mit der des Bundestrainers verknüpft ist. Sollten die Assistenten den Verband ebenfalls verlassen, wären auch hier entsprechende Auflösungsverträge notwendig. Andernfalls müsste entschieden werden, ob einzelne Mitarbeiter der Nationalmannschaft erhalten bleiben. Das wiederum hängt auch von einem möglichen Nachfolger ab.
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Die entscheidenden Tage stehen damit noch bevor. Während die sportliche Entscheidung offenbar gefallen ist, müssen nun die juristischen und finanziellen Details ausgearbeitet werden. Erst danach dürfte der DFB die Trennung offiziell verkünden und den Weg für einen neuen Bundestrainer freimachen. Schließlich soll der Neustart der Nationalmannschaft ohne eine längere Hängepartie erfolgen. (brg)