Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Irrwitzige Summe erwartet
Nagelsmann-Aus wird teuer für den DFB: Neue Infos zu Millionen-Abfindung
Der DFB und Julian Nagelsmann gehen getrennte Wege. Doch sein bis 2028 laufender Vertrag wird dem DFB teuer zu stehen kommen.
Update vom 4. Juli, 8.39 Uhr: Wie bereits am Donnerstag exklusiv von Absolut Fussball verkündet, wird es keine Weiterbeschäftigung für Julian Nagelsmann als Bundestrainer geben. Nun soll der Rücktritt des 38-Jährigen feststehen. Hier finden Sie alle Informationen.
Eine der größten Fragen im Zuge der Nagelsmann-Absetzung: Tritt der Noch-Bundestrainer freiwillig zurück und verzichtet damit auf Gehalt? Und genau so schaut es momentan aus. Nach Informationen von Absolut Fussball verdient Nagelsmann rund sieben Millionen Gehalt pro Jahr, und kassiert bei seinem Rücktritt eine Abfindung in Höhe eines Jahresgehalts. Damit verzichtet der 38-Järhige wohl auch auf sieben Millionen Euro.
Dennoch ist es eine Win-win-Situation: Der DFB spart sich dadurch Gehaltskosten und Nagelsmann kann sich proaktiv einen neuen Verein suchen. Schon in der Vergangenheit hatte er immer gern selbst das Heft des Handelns in der Hand und war ungern auf andere angewiesen.
Erstmeldung vom 3. Juli: Julian Nagelsmann ist nach dem WM-Debakel gegen Paraguay als Bundestrainer kaum noch zu halten. Finanziell könnte den DFB im Falle einer Entlassung allerdings ein böses Erwachen erwarten. Denn der (Noch-)Bundestrainer besitzt einen langfristigen Vertrag – und genau dieser könnte den Verband bei einem personellen Neuanfang vor eine kostspielige Entscheidung stellen.
Absolut hautnah. Absolut fundiert: Absolut Fussball berichtet für euch von der WM 2026. Unsere Reporter sind in Amerika vor Ort und versorgen euch mit News, Videos und exklusiven Einblicken.
Nagelsmann soll beim DFB wohl rund sieben Millionen Euro pro Jahr verdienen, sein Vertrag läuft offiziell noch bis nach der EM 2028. Sollte der Verband den 38-Jährigen tatsächlich vorzeitig freistellen, stünde damit ein Vertragsvolumen von rund 14 Millionen Euro im Raum. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll eine Ausstiegsklausel allerdings nur für den Fall eines Vorrunden-Aus bei der Weltmeisterschaft gegolten haben.
Bundestrainer Nagelsmann erwarten bei Kündigung mehrere Millionen Euro
Weil Deutschland die Gruppenphase überstand und erst im Sechzehntelfinale gegen Paraguay scheiterte, ist offen, ob der DFB den Vertrag ohne eine hohe Abfindung auflösen könnte. Nagelsmann selbst denkt bislang ohnehin nicht an einen freiwilligen Abschied. Unmittelbar nach dem Aus machte er deutlich, dass er seine Aufgabe fortsetzen möchte.
„Ich möchte weitermachen. Ich stehe zur Verfügung. Ich bin keiner, der wegläuft. Das ist ausgeschlossen“, sagte der Bundestrainer. Auch auf Nachfrage erklärte er, die Entscheidung liege allein beim Verband: „Wenn der DFB es möchte, bereite ich sehr gerne die EM und die Nations League vor. Wenn sie das nicht möchten, müssen sie es mir sagen.“
Neun Fünfen beim WM-Aus! Die Einzelkritik zum DFB-Drama gegen Paraguay
Gleichzeitig zeigte sich Nagelsmann überzeugt, dass die Verantwortlichen seine Arbeit richtig einordnen würden: „Die drei Herren wissen, was ich für ein Trainer bin. Und wenn sie die Überzeugung haben, dass das das Richtige ist, dann werden sie mir das sagen. Und wenn sie die Überzeugung haben, dass ein anderer das besser macht, dann werden sie mir das auch sagen.“
Beim DFB läuft die Aufarbeitung derweil auf Hochtouren. Präsident Bernd Neuendorf kündigte unmittelbar nach dem Turnier an, die Ursachen des nächsten WM-Fehlschlags umfassend zu analysieren. „Wir sind uns einig, dass das Abschneiden bei der WM nicht unseren Ansprüchen genügt“, erklärte er. Ein einfaches „Weiter so“ werde es nicht geben.
„Wir können und wollen nach einem derartigen Tiefschlag mit Blick auf die anstehenden Aufgaben nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, sagte Neuendorf. Ob Nagelsmann an diesen Gesprächen überhaupt noch als Bundestrainer teilnehmen wird, ist derzeit offen. Die sportliche Ausgangslage spricht klar gegen einen Verbleib. Die Anzeichen verdichten sich, dass alles auf eine Trennung hinausläuft.
Nagelsmann-Aus beim DFB so gut wie besiegelt?
Nach dem dritten WM-Aus in Serie vor dem Achtelfinale ist der öffentliche Druck enorm. Auch prominente Stimmen wie Mats Hummels forderten bereits Konsequenzen. Gleichzeitig räumte Nagelsmann selbst ein, dass die Unterstützung der Fans derzeit kaum vorhanden sein dürfte: „Ich glaube, wenn man jetzt heute eine Umfrage macht, dann habe ich die wahrscheinlich nicht.“
Dennoch will er den Weg mit der Nationalmannschaft fortsetzen. Genau darin liegt das Dilemma des DFB: Ein freiwilliger Rücktritt erscheint angesichts der finanziellen Dimension kaum realistisch, eine Entlassung könnte den Verband dagegen eine zweistellige Millionensumme kosten. Ausgerechnet der Vertrag, der für Kontinuität sorgen sollte, könnte damit zum teuersten Hindernis auf dem Weg zu einem sportlichen Neuanfang werden. (LF)