XXL-Weltmeisterschaft hat begonnen
WM 2026 im News-Ticker: Ghana-Star wird Einreise untersagt – DFB-Gegner unbesiegbar?
Die WM 2026 ist im Gange: Brasilien-Star Neymar droht auszufallen, die USA starten furios und Ghana wittert einen Skandal. Die wichtigsten News zum Turnier finden Sie in unserem Ticker.
Dieser WM-Ticker ist beendet. Aktuellere News zur FIFA-WM 2026 gibt es hier.
Update, 13. Juni, 17.42 Uhr: Im WM-Auftaktmatch der Gruppe B zwischen Kanada und Bosnien ging es hart zur Sache. Der Ex-Schalker Sead Kolasinac sorgte dabei für die womöglich bislang spektakulärste Szene des Turniers – und bringt neben zahlreichen Fans sogar eine BVB-Ikone zum Ausrasten.
Update, 13. Juni, 16.30 Uhr: Stark in Form präsentiert sich aktuell auch Ecuador, Deutschlands dritter und letzter Vorrundengegner bei dieser WM (25.6., 22.00 Uhr). Seit mittlerweile 19 Länderspielen sind die Südamerikaner ungeschlagen und stellten damit einen neuen Landesrekord auf. Diese Serie soll in der Nacht zum Montag (1 Uhr) gegen die Elfenbeinküste weiter ausgebaut werden.
Update, 13. Juni, 15.50 Uhr: Um 21 Uhr deutscher Zeit startet auch die Schweiz in die Mission Weltmeisterschaft 2026. Gegen den krassen Außenseiter Katar, der bei der Heim-WM 2022 alle drei Spiele verlor und dabei nur einen Treffer erzielte, wäre alles andere als ein souveräner Sieg eine Enttäuschung. Da sich Bosnien und Kanada im anderen Spiel der Gruppe B unentschieden trennten, lockt die Tabellenführung für das Team von Trainer Murat Yakin, das nur eines der letzten 14 Länderspiele verloren hat.
Update, 13. Juni, 15.40 Uhr: Die kanadischen Behörden verweigern Ghanas Fußballer Thomas Partey wegen Missbrauchsvorwürfen die Einreise zum WM-Spiel am kommenden Donnerstag in Toronto gegen Panama Seit April steht der 33-jährige Mittelfeldspieler des FC Villareal in London vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau in London zweimal vergewaltigt zu haben. Ein Urteil wird nicht vor Mitte 2027 erwartet. Nun hat sich Ghanas Außenministerium eingeschaltet und äußerte „starke Bedenken hinsichtlich der willkürlichen und äußerst unfairen Entscheidung Kanadas“ gegenüber Partey, „eines ghanaischen Staatsbürgers und Schlüsselspielers der Nationalmannschaft“. „Die Regierung von Ghana bekräftigt das fundamentale Rechtsprinzip der Unschuldsvermutung als Eckpfeiler von Gerechtigkeit und ordnungsgemäßen Verfahren in demokratischen Gesellschaften“, heißt es in dem Schreiben. Ausgang offen.
Update, 13. Juni, 15.22 Uhr: Knast statt Fußball. Für zwei deutsche Fußballfans der bosnischen Nationalmannschaft endete das erste Spiel gegen Kanada (1:1) mit einer Verhaftung. Ihnen wird vorgeworfen, an einer Auseinandersetzung mit kanadischen Polizisten beteiligt gewesen zu sein, bei der zwei Beamte Verletzungen erlitten.
Update, 13. Juni, 15.00 Uhr: Fast hätte die WM 2026 schon am ersten Tag den ersten WM-Rekord gefeiert. Mit 17 Jahren und 240 Tagen ist der Mexikaner Gilberto Mora der sechstjüngste Spieler, der je bei einer WM zum Einsatz kam. Er war dabei nur fünf Tage älter als ein gewisser Pele bei der WM 1958. Rekordhalter bleibt damit vorerst der Nordire Norman Whiteside, der bei seinem WM-Debüt 1982 17 Jahre und 41 Tage alt war. Auch in der Top 10 vertreten: Der damalige Dortmunder Youssoufa Moukoko auf Platz 9 mit 18 Jahren und 3 Tagen bei der WM 2022.
Update, 13. Juni, 14.30 Uhr: Christian Pulisic spielte eine fast perfekte erste Halbzeit im ersten WM-Spiel der US-Boys gegen Paraguay. Sein Dribbling im Strafraum leitete das 1:0 ein, das 2:0 von Balogun bereitete er direkt vor. Der ehemalige Spieler von Borussia Dortmund war an fast allen gefährlichen Offensivaktionen des Gastgebers beteiligt und gewann für einen Offensivspieler ganz starke 70 Prozent seiner Zweikämpfe. Doch zur Halbzeit musste er raus, weil er ein leichtes Ziehen in seiner linken Wade spürte. Doch laut US-Trainer Mauricio Pochettino handelte es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, seinem Einsatz gegen Australien (Freitag, 21 Uhr) stehe nichts im Wege.
Update, 13. Juni, 14.10 Uhr: Wie teuer die WM in den USA ist, müssen die deutschen Fans vor allem beim zweiten Gruppenspiel gegen Ecuador erfahren. Alleine die 30-minütige Zugfahrt von Manhattan zum Stadium in New Jersey kostet während des Turniers 98 US-Dollar statt wie sonst 12,90 Dollar. Deshalb hat der Mannschaftsrat der deutschen Fußballnationalmannschaft um Kapitän Joshua Kimmich zusammengelegt, um acht Busse zu chartern, die 600 Fans ins Stadion bringen. „Ich sag es mal platt, er hat gesagt, dass Geld hier keine Rolle spielen darf“, lobte DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig die Imitative der Nationalspieler: „Die Gruppe hat viel Geld in den Topf geschmissen.“
Update, 13. Juni, 13.00 Uhr: Vor dem ersten Spieltag in der deutschen WM-Gruppe E kommt es zu einem Schiedsrichterwechsel. Wie die FIFA mitteilte, fällt der ursprünglich angesetzte englische Referee Michael Oliver wegen einer „kleinen Verletzung“ für das Duell zwischen der Elfenbeinküste und Ecuador aus. Für ihn übernimmt der Franzose Francois Letexier, der 2024 das EM-Finale zwischen Spanien und England leitete. Der 37-Jährige kommt damit zu seinem ersten Einsatz bei einer Weltmeisterschaft. Laut FIFA soll Oliver in den kommenden Tagen aber wieder einsatzbereit sein.
Update, 13. Juni, 12.10 Uhr: Nach dem WM-Spiel zwischen Bosnien und Herzegowina und Kanada (1:1) hat die Polizei in Toronto zwei Fans aus Deutschland festgenommen. Nach Angaben der Behörden war es bereits vor dem Anpfiff im bosnischen Fanblock zu Rangeleien gekommen. Als Einsatzkräfte versuchten, einen Zuschauer aus dem Stadion zu führen, soll die Situation eskaliert sein und Polizisten wurden demnach mit Gegenständen beworfen. Zusätzliche Einsatzkräfte rückten an, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Zwei Beamte erlitten leichte Verletzungen und wurden noch vor Ort behandelt. Gegen die beiden festgenommenen Männer wurde Anklage wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte erhoben.
Update, 13. Juni, 11.05 Uhr: Drohen der FIFA leere Ränge? Laut einem Bericht der Financial Times stehen derzeit rund 176.000 WM-Tickets für die Gruppenphase im Wiederverkauf. Topspiele sollen weiterhin stark nachgefragt sein, für andere Partien bleiben aber noch zahlreiche Karten übrig. Die hohen Ticketpreise der WM 2026 wirken sich nach monatelangen Diskussionen damit auch zum Start des Turniers weiter aus. Wie teuer der Stadionbesuch inzwischen geworden ist und warum die Preisstrategie der FIFA kritisiert wird, erklärt Journalist Markus Feldenkirchen bei Markus Lanz.
Update, 13. Juni, 10.55 Uhr: Rund um die WM reißen auch die Spekulationen über die Zukunft von Can Uzun nicht ab. Der Eintracht-Profi wird mit Galatasaray Istanbul in Verbindung gebracht, betonte im türkischen WM-Quartier aber: „Meine gesamte Konzentration gilt der Nationalmannschaft.“ Die Türkei bestreitet am Sonntag gegen Australien ihr erstes Spiel.
Update, 13. Juni, 10.00 Uhr: Kurz vor dem WM-Auftakt gegen Curacao hat Bundestrainer Julian Nagelsmann einen deutlichen Dämpfer im Stimmungsbild der Fans hinnehmen müssen. In der aktuellen FanPuls-Erhebung mit mehr als 8000 Teilnehmern fiel seine Bewertung von 3,24 auf 3,72 und damit auf einen der schwächsten Werte der bisherigen Erhebungsreihe. Die jüngsten Auftritte der DFB-Elf sowie Diskussionen um Personalentscheidungen scheinen das Vertrauen vieler Anhänger vor dem Turnierstart geschwächt zu haben.
Update, 13. Juni, 8.45 Uhr: Die englische Nationalmannschaft ist kurz vor dem WM-Start Opfer eines Diebstahls geworden. Wie die BBC berichtet, wurden Fahrzeuge mit Trainingsausrüstung auf dem Weg zum Trainingsgelände in Kansas City aufgebrochen. Noch ist unklar, welche Gegenstände entwendet wurden. Medienberichten zufolge könnten unter anderem Bälle und Fußballschuhe gestohlen worden sein. England trifft zum WM-Auftakt am Mittwoch auf Kroatien.
Update, 13. Juni, 8.10 Uhr: Grausamer Fund nahe des Trainingsgeländes der iranischen Nationalmannschaft in Tijuana: Ermittler entdeckten im Kofferraum eines geparkten SUV eine verweste Leiche. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war das Opfer in einen schwarzen Sack eingewickelt und wies Spuren von Gewalteinwirkung auf. Die iranische Mannschaft trainiert im Caliente-Stadion und wird aufgrund der Sicherheitslage in Mexiko von bewaffneten Soldaten begleitet.
Update, 13. Juni, 7.15 Uhr: Kuriose Aktion vor dem WM-Start der deutschen Nationalmannschaft: Eine Göttinger Sportkneipe hat FIFA-Präsident Gianni Infantino symbolisch Hausverbot erteilt. Anlass eines Public Viewings am Sonntag sind unter anderem Kritik an Menschenrechtsverletzungen, Korruption und die hohen Ticketpreise der Weltmeisterschaft. Alle Hintergründe zur Aktion gibt es hier.
Update, 13. Juni, 6.05 Uhr: Damit ist auch der zweite WM-Tag Geschichte: Während Kanada den Sieg zur Heim-WM verpasst, überzeugt die USA gegen Paraguay. Beim Spiel in Los Angeles stand auch der niederländische Schiedsrichter Danny Makkelie im Mittelpunkt. Der Grund: In der 51. Minute wandte der Unparteiische bei dieser WM erstmals eine völlig neue Regel an.
Was war passiert? Makkelie hatte zuvor nach einem Tackling von USA-Verteidiger Tim Ream gegen Miguel Almiron auf Freistoß für Paraguay und Gelb für Ream entschieden. Der anschließende Standard brachte zwar nichts ein, dennoch unterbrach der Unparteiische nach der Szene plötzlich die Partie. Den TV-Zuschauern und Fans wurde daraufhin angezeigt: Vom VAR wird eine „Spielerverwechslung“ (auf Englisch: „Mistaken Identity“) untersucht. Und tatsächlich: In der Wiederholung ist klar zu sehen, dass Almiron beim Zweikampf von Ream überhaupt nicht berührt wurde und zu einer dreisten Schwalbe ansetzte.
Neu bei der WM: Der VAR muss ab sofort auch eingreifen, wenn nachweislich der falsche Spieler oder das falsche Team bestraft wurde. Und genau das liegt hier vor. Anschließend zieht Makkelie die Gelbe Karte für Ream zurück und gibt sie dafür Almiron wegen Unsportlichkeit. Und wir sind wieder ein Stück schlauer…
Update, 13. Juni, 05.17 Uhr: Die USA sind mit einem Sieg in die WM gestartet. Nach der frühen Führung durch ein Eigentor von Damián Bobadilla gaben die Gastgeber weiter Gas und waren nach einem Doppelpack durch Folarian Balogun schon schnell auf der Siegerstraße. Am Ende stand ein 4:1 für die USA auf der Anzeigetafel.
Update, 13. Juni, 02.51 Uhr: In wenigen Minuten ist es soweit, dann startet die USA ins Turnier. Der Gastgeber geht mit großen Ambitionen ins Turnier und deutete bei der knappen 1:2-Testspielniederlage gegen Deutschland bereits sein Potenzial an. Zum Auftakt soll nun Paraguay klar in die Schranken gewiesen werden.
Update, 13. Juni, 01.06 Uhr: Die offiziellen Zuschauerzahlen im Spiel zwischen Südkorea und Tschechien haben für Aufsehen gesorgt. Während die FIFA die Partie als fast ausverkauft betitelte, waren zeitweise viele leere Plätze im Stadion zu sehen. Der Weltverband verteidigt die Zahl jedoch, denn sie spiegle „die Anzahl der gescannten Eintrittskarten sowie der tatsächlich innerhalb des Stadiongeländes anwesenden Zuschauer wider“.
Update, 12. Juni, 23.58 Uhr: Brasiliens Superstar Neymar wird das Auftaktspiel der Seleção gegen Marokko am Sonntag verpassen. Der 34-Jährige laboriert weiter an den Folgen einer Wadenverletzung und fehlte auch am Tag vor dem Spiel im Training. „Er arbeitet hart, um so schnell wie möglich fit zu sein. Wir hoffen, dass er kommende Woche wieder voll ins Training einsteigen kann“, sagte Trainer Carlo Ancelotti. Auch die beiden Testspiele gegen Panama und Ägypten hatte Neymar bereits verpasst, ob er in der Gruppenphase überhaupt zum Einsatz kommt, ist offen. Brasiliens weitere Gegner sind Haiti und Schottland.
Update, 12. Juni, 21.42 Uhr: Thomas Partey wird beim WM-Auftakt Ghanas gegen Panama in Toronto fehlen. Die kanadischen Behörden verweigerten ihm die Einreise. Offizielle Gründe nannte die FIFA nicht. Hintergrund könnten jedoch Anklagen wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung aus den Jahren 2021 und 2022 sein, denen er jedoch widerspricht. Ein Urteil gibt es dahingehend bislang nicht. Die beiden weiteren Gruppenspiele in den USA könnte Partey nach aktuellem Stand bestreiten.
Update, 12. Juni, 20.46 Uhr: Laut einer ORF-Umfrage sehen 32 Prozent der Österreicher ihr eigenes Team als kommenden Weltmeister, noch vor Europameister Spanien (25%) und Frankreich (16%). Deutschland landet abgeschlagen bei nur fünf Prozent. Als WM-Torschützenkönig tippen 33 Prozent auf Bayern-Star Harry Kane, gefolgt von Mbappé (24%) und Österreichs Hoffnungsträger Marko Arnautovic (19%). Der ÖFB-Auftakt, samt der euphorisierten Fans, steigt am Mittwoch um 06.00 Uhr gegen Jordanien in San Francisco.
Update, 12. Juni, 15.50 Uhr: Norwegens Nationalmannschaft setzt beim Thema „Gesunde Ernährung“ konsequent auf Produkte aus der Heimat. Medienberichten zufolge reiste das Team mit einem außergewöhnlichen Proviantpaket ins WM-Trainingslager nach Greensboro im US-Bundesstaat North Carolina. Rund 300 Kilogramm Fisch, 116 Kilogramm norwegischer Braunkäse sowie mehr als 6.000 Orangen wurden extra eingeflogen. Die Norweger gelten für viele Experten als möglicher Geheimfavorit und könnten zu den Überraschungsmannschaften der WM zählen.
Update, 12. Juni, 14.50 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz hat der deutschen Fußball-Nationalmannschaft um Bundestrainer Julian Nagelsmann in einem Videotelefonat viel Erfolg für die bevorstehende Weltmeisterschaft gewünscht. In einem auf Instagram veröffentlichten Video betonte Merz: „Ganz Deutschland drückt euch die Daumen.“ Die Kommentare unter dem Instagram-Clip fielen allerdings eher kritisch aus. Viele User amüsierten sich über die sichtliche Zurückhaltung der deutschen Spieler während des Telefonats mit Merz. Das DFB-Team startet am Sonntag (14. Juni/19 Uhr, ARD und MagentaTV) in das Turnier und trifft zum Auftakt auf den Außenseiter Curaçao.
Update, 12. Juni, 13.26 Uhr: Seit geraumer Zeit diskutieren die deutschen Nationalspieler zusammen mit dem DFB über die Prämien bei dieser Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Nun soll eine Einigung kurz bevorstehen. Bei einem Gewinn des Weltmeistertitels winkt den Akteuren um Kapitän Joshua Kimmich ein wahrer Geldregen – und der ein oder andere Schnaps mehr.
Update, 12. Juni, 11.48 Uhr: „Dann hebt er ab, und...“ – Seit der Heim-EM 2024 gehört die Torhymne „Major Tom“ zum DFB wie das Runde ins Eckige. Nun gibt es gute Nachrichten für alle DFB-Fans. Auch bei der WM 2026 geht es völlig losgelöst weiter, die Torhymne soll auch in den USA, Kanada und Mexiko nach den Treffern der deutschen Nationalmannschaft in den Stadien erklingen.
Update, 12. Juni, 10.56 Uhr: In den USA spielt Fußball in der Sportwelt noch immer eine untergeordnete Rolle. Während die US-Amerikaner mehr Wert auf American Football, Basketball, Eishockey und Baseball legen, sind auch bei der Heim-WM der breiten Masse noch nicht alle Regeln im Fußball bekannt. Als Lösung bieten die US-amerikanischen TV-Sender eine Regelkunde unterhalb des Spielstandes an.
Update, 12. Juni, 09.54 Uhr: Nachdem die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko nun offiziell begonnen hat, steigt auch in Deutschland mehr und mehr die Vorfreude auf das erste Spiel der deutschen Nationalmannschaft. Der Historie nach müsste der DFB das Spiel gegen Curacao locker gewinnen, denn: Der 14. Juni war Deutschland in der WM-Historie bisher immer ein treuer Glücksbringer.
Update, 12. Juni, 08.11 Uhr: Bei den Experten rund um die WM ist die Euphorie auf die WM bereits spürbar. So legten Thomas Müller und Jürgen Klopp bei ihrem ersten Einsatz bereits ordentlich los und versorgten die Fußball-Fans schon mit reichlich Lachern. Die internationale Konkurrenz bekam die Nickligkeiten und Witze der beiden bereits am eigenen Leib zu spüren.
Update, 12. Juni, 06.54 Uhr: Der erste Tag der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist gespielt. Nachdem Mexiko mit einem 2:0 gegen Südafrika vorlegte, zog in den frühen Morgenstunden Südkorea mit einem 2:1-Sieg gegen Tschechien nach. Ist nun der Zeitpunkt gekommen, dass auch in Deutschland die WM-Euphorie so richtig entfacht? Am Sonntag startet der DFB mit seinem ersten Gruppenspiel gegen Neuling Curacao in das Turnier.
Update, 12. Juni, 05.56 Uhr: Südkorea ist der zweite Sieger bei der WM 2026. Im mexikanischen Guadalajara setzten sich die Asiaten in Gruppe A mit 2:1 gegen Tschechien durch und drehten dabei einen Rückstand. Ladislav Krejci hatte die Tschechen in der 59. Minute in Führung gebracht. Acht Minuten später glich Hwang In-beom aus, ehe Oh Hyeong-gyu in der 80. Minute der umjubelte Siegtreffer gelang. Durch den Sieg schiebt Südkorea sich hinter Mexiko auf Platz zwei der Tabelle. Tschechien ist Dritter, Südafrika Vierter.
Update, 12. Juni, 03.27 Uhr: Schlechte Nachrichten für Alphonso Davies: Der kanadische Star des FC Bayern verpasst den WM-Auftakt der Co-Gastgeber gegen Bosnien-Herzegowina am Freitag (21 Uhr MESZ). Alle Hoffnungen auf eine rechtzeitige Genesung des Linksverteidigers waren vergeblich. Ob der 25-Jährige für das zweite Spiel gegen Katar am 19. Juni fit wird, bleibt abzuwarten.
Update, 12. Juni, 02.08 Uhr: Droht der WM 2026 schon nach dem ersten Spiel eine Schiedsrichter-Diskussion? Schiri-Experte Patrick Ittrich nahm bei MagentaTV zu den Szenen im Eröffnungsspiel Stellung und bewertete den Ausgang als unglücklich. „Es wäre auch gut gewesen, wenn er nur mit einer Roten Karte rausgekommen wäre“, sagte Ittrich über den Unparteiischen Wilton Pereira Sampaio. „Es reden jetzt alle über den Schiedsrichter und dass im Eröffnungsspiel drei Rote Karten gegeben wurden.“
Update, 12. Juni, 00.44 Uhr: Das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika hat Geschichte geschrieben – und das nicht aus sportlichen Gründen. Noch nie gab es zum WM-Auftakt so viele Rote Karten wie in diesem Jahr. Schon nach einem einzigen Spiel hat das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada die gesamte WM 2022 in Katar in Sachen direkte Platzverweise überholt.
Update 11. Juni, 23.18 Uhr: Während das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft im Aztekenstadion stattfindet, kommt es außerhalb zu heftigen Unruhen. Vor dem Eingangstor 8 stehen sich 2000 Demonstranten und 300 Polizisten gegenüber. Laut der Daily Mail versuchten die Demonstranten, ins Stadion zu gelangen, wurden jedoch von der Polizei mit Gewalt zurückgedrängt.
Die Randalierer warfen Steine und Leuchtraketen auf die Einsatzkräfte und beschädigten einen in der Nähe geparkten Lastwagen. Die Bereitschaftspolizei reagierte mit dem Einsatz von Tränengas. Lokale Medien berichten, dass ein Polizist verletzt wurde und mehrere der Unruhestifter festgenommen wurden.
Update 11. Juni, 22.30 Uhr: Kurz vor dem Beginn der Weltmeisterschaft in Mexiko-Stadt ereignete sich ein Notfall: Ein ausländischer Zuschauer erlitt im Aztekenstadion einen Herzinfarkt. Die Polizei berichtete, dass der Mann in ein Krankenhaus gebracht wurde und sich sein Zustand als stabil erweise. Die Behörden der mexikanischen Hauptstadt gaben in ihrer Mitteilung auf der Plattform X zunächst keine Informationen zu seiner Nationalität bekannt. Zunächst leisteten die Notdienste vor dem Stadion Erste Hilfe, bevor der Mann in eine Klinik transportiert wurde.
Update 11. Juni, 21.22 Uhr: Die Eröffnungsfeier der Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko-Stadt wurde vom ZDF zu spät übertragen. Zuschauer konnten die gesamte Zeremonie nur bei MagentaTV verfolgen, bevor das erste Spiel zwischen dem Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika begann. Der Sender kehrte erst nach einer langen Werbepause zurück. Dadurch verpasste das ZDF etwa sieben Minuten der Veranstaltung. In dieser Zeit traten unter anderem Künstler wie Danny Ocean, J Balvin und Lila Downs auf.
Update 11. Juni, 20.38 Uhr: Bei der Vorberichterstattung des ZDF zum WM-Auftaktspiel zwischen Mexiko und Südafrika wurde Mittelfeldspieler Alekandar Pavlović zum ersten Gegner der DFB-Auswahl befragt. „Curaçao ist mit 156.000 Einwohnern das kleinste Land, das jemals bei einer WM dabei war. Was wissen Sie denn darüber?“, fragte Lilli Engels. „Wir haben ein Video gezeigt bekommen, in dem das erläutert wurde. Bei der Auslosung, da kannte ich das Land nicht, das muss ich ehrlich zugeben“, antwortete Pavlovic.
Update 11. Juni, 18.51 Uhr: Schon Stunden vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Gastgeber Mexiko und Südafrika haben sich am Aztekenstadion in Mexiko-Stadt lange Schlangen von Fans gebildet. Rund fünf Stunden vor dem Anpfiff warteten zahlreiche Zuschauer auf den Einlass, der teilweise bereits früher als geplant geöffnet wurde. Viele Fans sangen oder erschienen in traditionellen Outfits, während die Stimmung trotz der frühen Uhrzeit gelassen blieb.
Rund um das Stadion gelten umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen. Zufahrtsstraßen im Umkreis von etwa 1,6 Kilometern sind gesperrt, nur autorisierte Fahrzeuge dürfen passieren. Der restliche Weg muss zu Fuß zurückgelegt werden. Die Behörden wollen damit mögliche Proteste und Blockaden im Umfeld des Stadions verhindern und den Ablauf der Eröffnungsfeier absichern.
Hintergrund sind anhaltende Spannungen in der mexikanischen Hauptstadt. In den Tagen vor dem WM-Auftakt kam es zu Protesten und Demonstrationen, unter anderem durch eine Lehrergewerkschaft. Auch kurzfristige Gespräche mit Regierungsvertretern brachten keine Lösung im festgefahrenen Konflikt um eine Rentenreform, weshalb die Sicherheitsvorkehrungen deutlich verstärkt wurden.
Update 11. Juni, 17.55 Uhr: Thomas Tuchel hat nach der wetterbedingten Verzögerung der WM-Generalprobe seiner englischen Mannschaft in Orlando vor möglichen Auswirkungen solcher Situationen bei der Weltmeisterschaft gewarnt. Nach dem 3:0 gegen Costa Rica sagte der Teammanager der Three Lions bei ITV: „Das war ein kleiner Vorgeschmack auf das, was passieren kann.“
Die Partie war wegen Blitzeinschlägen in der Nähe des Stadions um rund eine Stunde verspätet angepfiffen worden. Zuschauer mussten zwischenzeitlich die Tribünen verlassen und sich in gesicherte Bereiche begeben. Tuchel erklärte weiter: „Wir waren uns der Situation schon vorher bewusst – jetzt erleben wir sie. Das ist kein Problem. Es darf kein Grund sein, die gute Stimmung oder die Geduld zu verlieren.“
Auch die Abläufe rund um den Spieltag hätten sich schnell angepasst, betonte Tuchel: „Wir haben es schon im Hotel bemerkt, daher war es unkompliziert.“ Für ihn sei klar, dass Wetterunterbrechungen bei der WM in den USA ein wiederkehrendes Thema werden könnten, auf das sich die Teams und die Fans gleichermaßen einstellen müssten.
Update 11. Juni, 17.05 Uhr: Der Marokkaner Jalal Jayed leitet den WM-Auftakt der deutschen Nationalmannschaft in Houston gegen den WM-Endrunden-Neuling Curaçao. Das gab die FIFA bekannt. Unterstützt wird der 39-jährige Schiedsrichter von seinen Landsleuten Zakaria Brinsi und Mostafa Akarkad, als Vierter Offizieller ist Abongile Tom aus Südafrika im Einsatz.
Jayed steht seit 2019 auf der FIFA-Liste und bringt vergleichsweise wenig Erfahrung auf Topniveau mit. Bislang kam er unter anderem auf vier Einsätze beim Afrika-Cup, darunter das Spiel um Platz drei im Turnier 2025, sowie vier Spiele bei der U20-WM 2025. Anstoß der Partie ist am Sonntag, den 14. Juni um 19:00 Uhr.
Update 11. Juni, 16.00 Uhr: Kurz vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao ist die Stimmung unter den deutschen Fußballfans spürbar abgekühlt. Wie eine Umfrage von FanPuls zeigt, kommt vor dem Turnier kaum Vorfreude auf das Turnier auf. Im Durchschnitt vergaben die Fans hier nur 2,52 Sterne. Und auch die Verbundenheit zum deutschen Team hält sich mit 2,69 Sternen in Grenzen.
Parallel dazu brachen auch die sportlichen Erwartungen ein, denn nur noch 43,7 Prozent der 8.487 Teilnehmer trauen der DFB-Elf zu, überhaupt das Viertelfinale zu erreichen. An den WM-Titel glauben sogar nur 6,7 Prozent. Verantwortlich für den plötzlichen Dämpfer im Land sind laut der Erhebung vor allem der jüngste USA-Test, viel diskutierte Personalentscheidungen sowie die Verletzung von Lennart Karl.
Update 11. Juni, 14.31 Uhr: Die extrem strengen Visa-Bestimmungen der USA haben den deutschen Gruppengegner Elfenbeinküste hart getroffen. Die „Elefanten“ müssen das Turnier wohl komplett ohne lautstarke Unterstützung aus der afrikanischen Heimat bestreiten. „Die Fans haben die Reise abgesagt, weil die US-Regierung keine Anhänger aus bestimmten Ländern, darunter die Elfenbeinküste, auf ihrem Boden sehen will“, sagte Julien Kouadio Adonis, Präsident des National Committee of Elephants Supporters (CNSE) der AFP.
„Die USA haben uns gegenüber klar zum Ausdruck gebracht, dass sie unsere Fans nicht dort haben wollen.“ Dabei hatte der Verband noch im März gehofft, dass 500 Fans mit zur WM reisen würden. Letztlich bekam aber nur eine Handvoll Funktionäre eine Erlaubnis, sich um die in den USA ansässige ivorische Community zu kümmern. Das Dauerthema Einreise nimmt somit kein Ende.
Update 11. Juni, 13.16 Uhr: Heute geht es endlich los. Doch WM-Teilnehmer Haiti hat kurz vor Turnierbeginn auf einmal ein großes Problem: Die FIFA hat der Inselnation auf den letzten Drücker ihre Trikots verboten. Der Grund: eine aufgedruckte kriegerische Szene aus der Schlacht von Vertières während des Unabhängigkeitskriegs von 1803.
Der Weltverband verbietet aber politische und religiöse Botschaften auf dem Fußballplatz. Entsprechend greift die FIFA nun kurz vor dem Spiel gegen Schottland am Sonntag durch. Dabei durfte Haiti das Trikot bei den Testspielen gegen Neuseeland und Peru noch tragen.
Der kolumbianische Ausrüster Saeta kündigte bereits an, das Design anzupassen, damit das Trikot den Regularien und Bestimmungen entspreche. Das Unternehmen betonte aber auch, dass das Design „nicht als politisches Statement“ gedacht gewesen sei. Vielmehr handele es sich um eine „Hommage an die Männer und Frauen, die jeden Tag für Haitis Zukunft kämpfen“.
Update 11. Juni, 12.00 Uhr: Pünktlich zum WM-Auftakt startet um 12 Uhr auch die WM-WG. In dem täglichen Format von Absolut Fussball gibt es die wichtigsten News und spannende Gäste.
Update 11. Juni, 09.57 Uhr: Die WM-Stimmung hat auch den US-Motorsport erfasst. Die IndyCar Series hat kurz vor dem Anpfiff des Turniers passende Rennanzüge für ihre Piloten vorgestellt. Dabei hat man sich an den Trikots ihrer Heimatländer orientiert. Mick Schumacher kommt ganz in Weiß daher mit einem Schwarz-Rot-Goldenen V, das sich über Brust und Ärmel erstreckt. Ob diese auch in einem Rennen getragen werden, ist unklar.
Update 11. Juni, 8.22 Uhr: Die DFB-Elf brennt auf ihr WM-Auftaktspiel gegen Curacao – und die Erwartungen im Team sind hoch. Doch wie weit kann Deutschland kommen? Eine Legende sieht jedenfalls schwarz.
Update 11. Juni, 7.22 Uhr: Am Sonntag hat das Warten ein Ende. Die DFB-Auswahl startet in die Fußball-WM 2026. Mittlerweile hat sich die Startformation herauskristallisiert. Alle Infos gibt es hier.
Update 11. Juni, 6.44 Uhr: Auch Mitfavorit England hat noch einmal erfolgreich getestet. In Orlando gab es ein souveränes 3:0 gegen Costa Rica. Die Auswahl des deutschen Trainers Thomas Tuchel war mit 28:1-Torschüssen haushoch überlegen. Am 17. Juni geht es zum WM-Start direkt in einem Kracher gegen Kroatien.
Update 11. Juni, 6.28 Uhr: Superstar Cristiano Ronaldo und seine Portugiesen haben den letzten Test vor der WM erfolgreich absolviert. Gegen Nigeria, das nicht bei der Weltmeisterschaft dabei sein wird, gewann Portugal mit 2:1. Gespielt wurde in Leiria, die Anreise in die USA steht also noch aus. In Houston bestreitet das Team am 17. Juni den Auftakt gegen DR Kongo.
Update 11. Juni, 6.00 Uhr: Es ist das Sport-Highlight des Jahres: die WM im Haupt-Austragungsland USA. Für wohl jeden US-Präsidenten ein Muss – doch der amtierende sieht das scheinbar anders. Donald Trump bleibt nämlich offenbar dem Eröffnungsspiel der eigenen Nation fern.
Erstmeldung vom 11. Juni: Wenn abends im Aztekenstadion der erste WM-Pfiff ertönt, beginnt endlich das Fußballturnier der Superlative – und zugleich ein Abend, über dem schon vor dem Anstoß dunkle Schatten liegen. Rund um den Start der WM 2026 richtet sich der Blick nicht nur auf die große Bühne des Eröffnungsspiels und die sportlichen Hoffnungen des Co-Gastgebers Mexiko. In der Millionenmetropole bestimmen auch Sicherheitsbedenken, Proteste und die Sorge vor Unwettern die Stunden vor dem Auftakt gegen Südafrika.
Eigentlich soll der Turnierbeginn ein Fest für den Fußball werden. Anderthalb Stunden vor dem Anpfiff ist im traditionsreichen Aztekenstadion eine große Eröffnungsshow geplant. Shakira wird gemeinsam mit Burna Boy den offiziellen WM-Song „Dai Dai“ erstmals live präsentieren. In Mexiko-Stadt wirkt die Lage vor diesem Spektakel jedoch angespannt.
Rund um das Stadion stehen schwer bewaffnete Sicherheitskräfte und Einheiten der Nationalgarde bereit. Hintergrund sind anhaltende Proteste von Lehrern gegen Rentenmaßnahmen, hinzu kommen angekündigte Blockaden weiterer Gruppen. Präsidentin Claudia Sheinbaum verurteilte die teils gewaltsamen Proteste als „Provokation“ und versicherte zugleich, das Spiel werde „garantiert“ stattfinden. Zu den politischen Spannungen kommen düstere Wetterprognosen, die dem Start des Turniers ebenfalls einen unsicheren Rahmen geben.
Sportlich steht für Mexiko ebenfalls viel auf dem Spiel. Zum dritten Mal nach 1970 und 1986 wird in Mexiko eine Weltmeisterschaft eröffnet, beide Male hatte das Land das Turnier allein ausgerichtet. Diesmal teilen sich Mexiko, die USA und Kanada die Gastgeberrolle. In Gruppe A gilt die Mannschaft von Trainer Javier Aguirre als Favorit, doch mit dem Heimvorteil wächst auch der Erwartungsdruck.
Die finalen Teilnehmer der WM 2026 – Mehrere Debütanten und historische Türkei




Auch Südafrika reist mit einer besonderen Geschichte an. Die Bafana Bafana sind nach 16 Jahren wieder auf der WM-Bühne, nachdem sie 2010 das Turnier im eigenen Land ausgerichtet hatten. Trainer Hugo Broos glaubt, dass sein Team aus der Drucksituation des Gegners Kapital schlagen kann. „Ich glaube, auf Mexiko lastet mehr Druck“, sagte der Belgier. Neben Mexiko und Südafrika komplettieren Tschechien und Südkorea die Gruppe A – alle Termine und Ergebnisse finden Sie in unserem WM-Spielplan. (kus)
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