Drei Songs zur Auswahl
DFB-Entscheidung um deutsche WM-Torhymne gefallen
Sollte die deutsche Nationalmannschaft bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko treffen, soll es auch dieses Mal laut werden. Der DFB hat sich festgelegt.
„Major Tom“ von Peter Schilling wird die offizielle Torhymne der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 bleiben. Der Kultklassiker aus dem Jahr 1982 wird die DFB-Elf damit auch beim XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (hier zum gesamten WM-Spielplan) begleiten. Der DFB hat die Auswahl am Freitagnachmittag bestätigt.
Erstmals erklingen solle der Hit beim Auftaktspiel gegen Außenseiter Curaçao. Die Partie – die ein kaum bekannter FIFA-Schiedsrichter pfeifen wird – findet am Sonntag ab 19 Uhr deutscher Zeit in Houston statt. Curaçao belegt in der FIFA-Weltrangliste Platz 82. Mindestens 3.800 deutsche Fans seien beim Auftakt offiziell dabei. Der DFB hat insgesamt drei Lieder beim Weltverband FIFA eingereicht. Alle Nationalverbände durften eigene Songs für das Turnier anmelden.
DFB bei der WM 2026: Grönemeyer und Die Toten Hosen
Nach deutschen Siegen würde laut einem Bericht der Bild „Tage wie diese“ von den Toten Hosen gespielt werden. Als sogenannter „Signature Song“ sei „Zeit, dass sich was dreht“ von Herbert Grönemeyer vorgesehen. Der Song stammt aus dem Jahr 2006 und war damals der offizielle WM-Song. Er solle rund um die Spiele der deutschen Mannschaft erklingen.
„Major Tom“ ist seit März 2024 die offizielle Torhymne des viermaligen Weltmeisters. Der Song löste damals „Kernkraft 400“ von Zombie Nation ab. Der Wechsel war keine interne Entscheidung des Verbands. Der DFB hatte damals auf eine große Online-Petition der Fans reagiert. Peter Schilling veröffentlichte „Major Tom“ im Jahr 1982. Der heute 70-jährige Musiker schrieb damit einen der bekanntesten deutschen Popsongs.
Die deutsche Mannschaft will beim Turnier einen anderen Verlauf nehmen als vor vier Jahren. Bei der WM 2022 hatte die DFB-Elf ihr Auftaktspiel gegen Japan mit 1:2 verloren. Ein erneuter Fehlstart soll dieses Mal vermieden werden. Das Auftaktspiel gegen Curaçao bietet dafür eine günstige Ausgangslage. Gelingt der DFB-Elf ein Tor, würden die Fans in Houston zum ersten Mal in diesem Turnier „völlig losgelöst“ jubeln. (cb)
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