Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Drei Schläge benötigte Bürgermeister Michael Kölbl, bis das erste Wiesn-Märzen floss und das Wasserburger Frühlingsfest eröffnet war. Ein grandioser Auftakt mit über Tausenden gut gelaunten Gästen, von denen sich viele Bier und Brotzeit nach dem größten Wiesn-Festzug im Landkreis Rosenheim redlich verdient hatten.
Wasserburg – 13 Tage lang befindet sich Wasserburg ab Mittwoch (28. Mai) im Ausnahmezustand: Auf dem Festplatz am Badria wird auf Einladung des Wirtschaftsförderungsverbands Wasserburg (WFV) gefeiert, geschlemmt, Geselligkeit genossen und Karussell gefahren. Eine echte Wiesn, die seit Jahren startet, wie es sich für ein solches Volksfest in Bayern gehört: mit einem Festzug. 1.250 Teilnehmer aus 61 Gruppen hatten sich heuer angemeldet. Damit ist der Wasserburger Festzug wieder der größte im Landkreis, mit dem ein Volksfest eröffnet wird.
Den Startschuss gaben traditionell Böllerschützen aus ganz Südost Bayern. Der Zug, angeführt von der Stadtkapelle Wasserburg und den Schäfflern, die 2026 wieder Auftrittssaison haben, setzte sich vom Bürgerbahnhof aus in Bewegung: eine lange, zum Teil steile Strecke von der Altstadt Richtung Festplatz. Als letzter marschierte Zugmanager Christian Huber, der die Massen samt Pferdegespannen, Oldtimern und Kapellen auch in diesem Jahr durch die engen Gassen der Stadt, durchs Brucktor über die Rote Brücke hinauf zum Badria steuerte. Am Wegesrand: viele Zuschauerinnen und Zuschauer, die meisten bereits im Festtagsgewand, das viele im Wasserburger und Haager Land in den nächsten Tagen kaum mehr ausziehen: in Lederhose und Dirndl.
Wasserburger Frühlingsfest: Die schönsten Fotos vom Start – 1
Das Wetter, das den Aufbau mit viel Regen erschwert hatte, zeigte sich zur Eröffnung gnädig: Die Regenwolken verzogen sich pünktlich, die Temperaturen waren zwar nicht frühlingshaft, aber okay. Beim langen Marsch den Berg hinauf kam ohnehin kaum einer oder eine ins Frieren. Der Start des Festzugs hatte sich allerdings etwas verzögert: als Folge eines medizinischen Notfalls an der Rampe.
Bürgermeister Michael Kölbl, geübt durch 23 Jahre Erfahrung im Anstich, bewältigte diesen auch beim letzten Mal seiner 2026 endenden Amtszeit mit Bravour. Er benötigte nur drei Schläge. Jubel brandete auf, als er ausrief: „Auf a scheene Wiesn.“ Kölbl dankte allen, die zum guten Start beigetragen haben. „Für mich war es das letzte Anzapfen. In diesem Sinne: Pfia God beinand.“
Die Stimmung im Festzelt von Georg Lettl(Brauerei Forsting) und in der Wiesn-Alm, betrieben von Manuel Scheyerlin und Stefan Staudinger von SAS, war schnell auf Betriebstemperatur.
Draußen auf dem Festplatz hatten vor allem die Kinder beim Karussell fahren ihren Spaß. Bereits um 16 Uhr hatten sich die Fahrgeschäfte zum ersten Mal gedreht, zum Start in einer Happy Hour zu reduzierten Preisen. Das Riesenrad beförderte Schwindelfreie aller Generationen hinauf in den Wasserburger Himmel.
Bis einschließlich Pfingstmontag geht es nun weiter mit Feiern, Essen, Trinken, Beisammensein. Jeden Tag gibt es in der Forstinger Bierburg und in der Wiesn-Alm Live-Musik und zünftiges Essen.
Wasserburger Frühlingsfest: die schönsten Fotos vom Start – 2
Zu den Höhepunkten beim Wasserburger Frühlingsfestgehört auch heuer der Auftritt der beliebten Festzelt-Bands„D‘Moosner“ am ersten Freitag, 30. Mai, und „Tetrapack“ am ersten und zweiten Samstag, 31. Mai und 7. Juni, sowie der „Bayern 1-Band“ am Sonntag, 8. Juni, im Festzelt. Auch an allen anderen Abenden gibt es Live-Musik in der Bierburg von Festwirt Schorsch Lettl.
In der Wiesen-Almvon SAS wird der Auftritt von Roland Hefter unter dem Motto „Schmankerl-Kabarett mit bayerischem Drei-Gänge-Menü“ am Dienstag, 3. Juni, einer der Höhepunkte sein. In der Wiesn-Alm gibt‘s täglich ab 14 Uhr Kaffee und Kuchen. Ab 20 Uhr sorgen täglich Wasserburgs beliebteste DJs im Partystadl für Stimmung. Mit dabei: DJ Wamsi, DJ Stocki, DJ SM.
Der Festplatz ist täglich ab 14 Uhr geöffnet. Jeweils mittwochs kommen die kleinen Gäste groß raus. Für sie gelten an diesen beiden Tagen ermäßigte Fahrpreise. Reduzierte Artikel gibt’s an den Ständen, Kracherl und alkoholfreie Getränke für einen Euro, ein Paar Wiener oder Pommes für 1,99 Euro (Aktionen im Bierzelt bis 17 Uhr). Abwechselnd gibt es in Alm und Festzelt an den Werktagen von 11 bis 14 Uhr das Mittags-Abo.
Auch heuer kann man sich mit der Frühlingsfest-„Währung“, dem WFV-Taler des Wirtschaftsförderungsverbandes, eindecken. Er wird beim Einkauf von Fahrchips oder Waren von allen Schaustellern und Fahrgeschäften entgegengenommen und im Wert von einem Euro verrechnet. Der WFV-Taler kann im WFV-Büro von jedermann im 10er-Pack erworben werden. WFV-Mitglieder erhalten das 10er-Pack für 7,50 Euro, Fördermitglieder für fünf Euro. Nichtmitglieder können diesen für zehn Euro erwerben. Der Talerist erhältlich im WFV-Büro, Herrengasse 10, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr, Der WFV-Taler gilt ausschließlich auf dem Festplatz, er ist nicht gültig im Festzelt und in der Wiesn-Alm. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.
Mit dem Bus zum Frühlingsfest: Das ist auch heuer möglich. Die einfache Fahrt kostet sieben Euro, hin- und zurück zehn Euro. Die Busse fahren am Mittwoch, 28. Mai, am Freitag, 30. Mai, Samstag, 31. Mai, sowie am Freitag, 6. Juni, Samstag, 7. Juni, und Sonntag, 8. Juni. Insgesamt gibt es sechs Frühlingsfestlinien.
Das Wasserburger Frühlingsfest wartet heuer außerdem mit einer Besonderheit auf. Im Festzelt heißt es am Dienstag, 3. Juni: „Fesch und frei!“ bei einer Modenschau des Innkaufhauses.An diesem Abend wird es mit den Beats vom Loisach Marci außerdem ein weiteres musikalisches Highlight geben.Für den besten Wiesn-Look gibt’s für die Festzeltbesucher an diesem Abend ein Wellness-Wochenende im Sterne-Hotel am Fuschlsee im Salzburger Land zu gewinnen. Der Eintritt ist frei.