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Tah scheitert vom Punkt

Deutschland scheidet nach Elfmeter-Drama im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay aus

Deutschland versagen im Elfmeterschießen gegen Paraguay die Nerven – es ist das Aus im Sechzehntelfinale. Der Liveticker zum Nachlesen.

Fazit: Grenzenlose Enttäuschung in Fußball-Deutschland! Nach 120 intensiven Spielminuten und einem dramatischen Elfmeterkrimi scheitert das DFB-Team bereits im WM-Sechzehntelfinale an Paraguay. Eine Schmach für Julian Nagelsmann und seine Mannschaft, die eigentlich mit großen Ambitionen nach Nordamerika gereist war. Über die reguläre Spielzeit war es schlicht zu wenig von einer deutschen Mannschaft, der es gegen einen tiefstehenden Gegner aus Südamerika an Lösungen gefehlt hat. Nach dem Ausgleichstreffer durch Havertz in der zweiten Halbzeit schien nochmal ein Ruck durch das Team zu gehen. Der vermeintliche Führungstreffer durch Tah in der Nachspielzeit, der vom VAR zurückgenommen wurde, war mit Sicherheit ein Rückschlag. Der Bayern-Verteidiger sollte schlussendlich zur tragischen Figur werden, als er den aus deutscher Sicht entscheidenden Elfmeter über das Tor drosch. Nun muss das Turnier aus deutscher Sicht aufgearbeitet werden. Es bleibt nun genug Zeit – der Sommer ist schließlich noch jung.

Die deutsche Enttäuschung ist groß – im Elfmeterschießen scheidet das DFB-Team gegen Paraguay aus.
Aufstellung DeutschlandNeuer - Kimmich, Tah, Rüdiger, Brown - Nmecha, Pavlovic - Sane, Undav, Wirtz - Havertz
Aufstellung ParaguayGill - Caceres, Gomez, Canale, Alonso - Bobadilla, Galarza, Cubas, Almiron - Enciso, Avalos
Tore nach 120 Minuten0:1 Enciso (42.); 1:1 Havertz (54.)

Elfmeterschießen: Canale trifft! Deutschland ist ausgeschieden.

Elfmeterschießen: Tah verschießt!

Elfmeterschießen: Neuer muss nun halten! Valbuena verschießt auch! Neuer hält! Unglaublich!!!

Elfmeterschießen: Amiri muss nun treffen! Und er trifft!

Elfmeterschießen: Sanabria verschießt auch!

Elfmeterschießen: Woltemade verschießt!

Elfmeterschießen: Galarza trifft zum 4:3!

Elfmeterschießen: Musiala trifft zum 3:3!!

Elfmeterschießen: Gomez trifft zum 3:2!

Elfmeterschießen: Kimmich trifft! 2:2!

Elfmeterschießen: Maurico trifft für Paraguay!

Elfmeterschießen: Havertz verschießt! Unglaublich bitter.

Elfmeterschießen: Mehr Spannung geht nicht! Havertz beginnt und nimmt sich den Ball.

120.+2 Minute: Das Spiel ist aus! Nun geht es ins Elfmeterschießen!

Nun kommt es auch auf Neuer an – die DFB-Elf muss ins Elfmeterschießen gegen Paraguay.

120. Minute: Es gibt nochmal 2 Minuten Nachspielzeit!

119. Minute: Die deutsche Mannschaft bekommt nochmal einen Eckball zugesprochen. Brown schickt eine Hereingabe mit viel Schnitt herein, Anton kommt zwei Meter vor dem Tor zum freien Kopfball und bringt die Kugel nicht unter. Eine Riesenchance!

117. Minute: Galarza revanchiert sich quasi im Gegenzug und foult Musiala – es gibt auch für ihn die Gelbe Karte.

115. Minute: Musiala rauscht in seinen Gegenspieler Galarza rein und holt sich die Gelbe Karte ab.

112. Minute: Die Kräfte auf beiden Seiten schwinden. Paraguay zieht sich nun komplett zurück und setzt wohl alles aufs Elfmeterschießen. Die deutsche Mannschaft rennt weiter an. Noch bleiben knapp zehn Minuten plus Nachspielzeit.

109. Minute: Nagelsmann wechselt zum letzten Mal im Spiel und bringt Thiaw für den ausgepowerten Rüdiger und Amiri für Wirtz.

107. Minute: Gelbe Karte für Havertz nach einem Foulspiel.

106. Minute: Die zweite Halbzeit der Verlängerung hat begonnen!

105.+4 Minute: Die erste Halbzeit der Verlängerung ist durch. Viel Aufregung, aber keine Tore. Es bleibt spannend.

105.+3 Minute: Gute Chance für Deutschland! Wirtz schickt die nächste gefährliche Flanke rein und Havertz kommt am zweiten Pfosten zum Kopfball. Er kann die Kugel aber nicht drücken und somit pflückt sich Gill den Ball herunter.

105.+1 Minute: Es werden 4 Minuten nachgespielt.

105. Minute: Die Aufregung auf beiden Seiten ist groß nach der VAR-Entscheidung. Sowohl Almiron als auch Nagelsmann werden verwarnt.

105. Minute: Und plötzlich signalisiert der Schiri, dass sich der Treffer nochmal angeschaut werden muss aufgrund eines vermeintlichen Foulspiels von Anton. Und tatsächlich: Der Treffer zählt nicht! Nach VAR-Überprüfung wird auf Foul von Anton entschieden. Eine zumindest kleinliche Entscheidung des Schiris. Es bleibt beim 1:1. Ist das bitter.

102. Minute: TOOOOOOOOR für Deutschland! Tah macht das 2:1! Unglaublich! Brown schickt eine lange Ecke wieder an den zweiten Pfosten. Dort steht Tah goldrichtig und köpft den Ball ins lange Toreck.

99. Minute: Doppelwechsel bei Paraguay: Ojeda und Sanabria nun im Spiel für Caceres und Bobadilla.

98. Minute: War da etwa ein Arm im Spiel? Es gibt Aufregung um einen Abschluss von Woltemade, der im Strafraum der Südamerikaner zum Schuss kommt. Gomez wirft sich in die Schussbahn und blockt den Versuch mit dem Arm – wohl ohne Absicht. Ganz klar ist die Situation aber nicht. Der Schiri lässt jedoch weiterspielen.

96. Minute: Deutschland kontrolliert weiterhin die Partie und ist sichtlich bemüht. Es wird am Ende darum gehen, wem hier zuerst die Kräfte ausgehen.

93. Minute: Doppelschuss-Chance für Deutschland! Zunächst kommt Woltemade zum Abschluss, sein geblockter Schuss landet bei Anton, der es aus der zweiten Reihe versucht. Den Deutschen fehlt aber das Zielwasser.

91. Minute: Wechsel bei Paraguay: Velazquez kommt für Almiron ins Spiel.

91. Minute: Die Verlängerung hat begonnen. Nun braucht es starke Nerven aus deutscher Sicht.

90.+5 Minute: Der Schiri pfeift ab! Es gibt Verlängerung!

Die deutsche Mannschaft muss gegen Paraguay in die Verlängerung.

90.+4 Minute: Eine Minute bleibt der deutschen Mannschaft noch für den Sieg in der regulären Spielzeit. Danach kommt es zur Verlängerung.

90.+3 Minute: Auf der Gegenseite holt nun auch Paraguay eine Ecke heraus. Die Hereingabe segelt in den deutschen Strafraum, doch die Situation wird abgepfiffen aufgrund eines Offensivfouls.

90.+1 Minute: Erneut hat Deutschland die Chance, über eine Ecke für Gefahr zu sorgen. Brown schickt einen langen Ball an den zweiten Pfosten, wo Tah wartet und unbedrängt zum Kopfball kommt. Tah bringt den Ball aufs Tor, doch Gill kann ohne Probleme halten.

90. Minute: Was gibt es hier an Nachspielzeit? Der Vierte Offizielle zeigt an: 5 Minuten gibt es noch obendrauf.

88. Minute: Nagelsmann wechselt nochmal und bringt Woltemade für Sane.

86. Minute: Nochmal eine Ecke für Deutschland. Wirtz findet Goretzka in der Mitte, der aufs Tor köpft. Doch Anton steht im Weg und zudem im Abseits. Es bleibt beim 1:1. Mehr Spannung geht nicht!

85. Minute: Die deutsche Mannschaft drückt, muss nun so kurz vor Schluss aber natürlich auch das nötige Risiko abwägen. Ein gefährlicher Konter der Paraguayer kann schließlich das WM-Aus bedeuten.

81. Minute: Was bringen die letzten zehn Minuten? Die deutsche Mannschaft ist auf dem richtigen Weg, jetzt fehlt nur noch das Tor.

79. Minute: Wechsel bei Deutschland: Anton ersetzt Pavlovic.

77. Minute: Mega-Chance für Deutschland! Wirtz schickt eine punktgenaue Flanke auf Havertz, der im Fünfmeterraum unbedrängt zum Kopfball kommt. Sein Torversuch ist allerdings nicht platziert genug und so kann Gill gerade noch abwehren. Das hätte der Führungstreffer sein müssen.

74. Minute: Weiter geht‘s nach der kurzen Pause! Der deutschen Mannschaft bleibt rund 15 Minuten plus Nachspielzeit, um hier noch den Sieg zu holen.

Deutschland kämpft in der Schlussphase um den Führungstreffer.

70. Minute: Hydrationbreak in Boston! Kurz vor der heißen Schlussphase gibt es nochmal eine kurze Trinkpause.

66. Minute: Gute Standardsituation für Deutschland! Rund 25 Meter zentral vor dem Tor probiert es Sane mit einem strammen Freistoß, doch die Mauer kann das Geschoss blocken.

65. Minute: Gelbe Karte für Cubas, der zuvor Havertz abräumte.

64. Minute: Nun schlägt die Zeit für Jamal Musiala, der den blassen Deniz Undav ersetzt.

60. Minute: War der Ausgleichstreffer jetzt der Brustlöser für Deutschland? Aktuell wirkt es tatsächlich so. Das berühmt-berüchtigte Momentum ist jedenfalls nun klar auf deutscher Seite. Ein weiteres Tor der Nagelsmänner würde das Spiel und die Nerven enorm beruhigen.

Kai Havertz sorgte in der zweiten Halbzeit für den vielumjubelten Ausgleichstreffer.

57. Minute: Wechsel bei Paraguay: Mauricio ersetzt Enciso.

56. Minute: Wechsel bei Paraguay: Caballero ersetzt Avalos.

54. Minute: TOOOOOOOOOOOOOR für Deutschland! Havertz trifft zum 1:1! Das ist er, der deutsche Treffer! Wirtz schickt eine Flanke in den Elfer der Südamerikaner und Havertz ist zur Stelle und köpft die Kugel ins lange Eck. Das DFB-Team lebt wieder!

50. Minute: Schreckmoment beim deutschen Team bei einer an sich harmlosen Aktion. Kimmich will zu Neuer zurückspielen, doch seinem Pass fehlt die Power und plötzlich taucht Paraguays Torschütze Enciso auf und versucht, die Kugel aus kurzer Distanz an Neuer vorbeizuschieben. Doch Neuer macht sich groß und kann klären. Es bleibt beim 0:1 aus deutscher Sicht.

49. Minute: Deutschland steht nun noch etwas höher und geht auf mehr Risiko. Angesichts der ersten Halbzeit ist das auch dringend notwendig.

46. Minute: Halbzeit-Wechsel bei Deutschland: Goretzka kommt für Nmecha.

46. Minute: Weiter geht‘s mit der zweiten Halbzeit. Jetzt muss die deutsche Mannschaft eine Reaktion zeigen und besonders in der Offensive Lösungen anbieten.

Halbzeit: Dem DFB-Team droht das WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay. Nicht unbedingt, weil sie die schlechtere Mannschaft ist. Immerhin hat das Team von Julian Nagelsmann rund 80 Prozent Ballbesitz und kontrolliert weitestgehend die Partie. Allerdings konnte sich Deutschland im ersten Durchgang keine Top-Chance erspielen und tut sich besonders in der Offensive extrem schwer, Möglichkeiten zu erspielen. Es fehlt an Dynamik, Durchschlagskraft – und nun auch an Toren. Paraguays Taktik dagegen ist bislang voll aufgegangen: Hinten wird ein tief gestaffelter Abwehrblock aufgestellt und wenn sich die Chance ergibt – Konter gefahren. Oder es soll über Standardsituationen Gefahr entstehen – so wie beim Treffer kurz vor der Pause.

Kurz vor der Pause schockt Paraguay die deutsche Mannschaft und geht mit 1:0 in Führung.

45.+5 Minute: Pause in Boston. Deutschland liegt mit 0:1 zurück gegen Paraguay.

45.+2 Minute: Kurz vor der Pause wacht die DFB-Elf nochmal auf und drückt auf den Ausgleichstreffer! Erst probiert es Nmecha mit einem Weitschuss, kurz darauf kommt Kimmich im Strafraum zum Abschluss, zieht einen Schuss aufs kurze Eck, kriegt aber keine Wucht hinter seinen Schuss. Gill kann problemlos halten.

45. Minute: Es werden 5 Minuten nachgespielt.

44. Minute: Jetzt muss sich die deutsche Mannschaft erstmal sammeln. Bislang ein ganz schwacher Auftritt.

42. Minute: TOR für Paraguay! Enciso trifft zum 1:0 aus Sicht der Südamerikaner. Was ein Schock für die DFB-Elf! Almiron tritt eine Ecke auf den kurzen Pfosten. Zunächst boxt Neuer den Ball aus der Gefahrenzone. Doch der Angriff Paraguays startet neu und Galarza zieht auf der rechten Seite bis zur Grundlinie und flankt den Ball in den deutschen Strafraum. Dort lauert Enciso und kann ohne Gegenspieler einköpfen.

40. Minute: Deutschland mit der insgesamt dritten Ecke – doch wieder entsteht dadurch keine Gefahr. Bezeichnend: Die DFB-Elf hat sich in diesem Spiel noch keine echte Torgelegenheit erspielt und auch noch keinen Torschuss erarbeitet.

35. Minute: Deutschland mit deutlich mehr Ballbesitz und Spielkontrolle durch geduldiges Passspiel – Paraguay setzt den Fokus dagegen klar auf defensive Stabilität. Eine passende Statistik gefällig? Angekommene Pässe Deutschland: 239. Angekommene Pässe Paraguay: 31.

32. Minute: Stichwort Präsenz im Strafraum: So hatte Nagelsmann vor der Partie den Startelfwechsel von Musiala zu Undav begründet. Sane versucht es mal mit einer Flanke auf den im Strafraum der Paraguayer lauernden Undav, doch der setzt zu präsent den Ellenbogen ein und sorgt so für ein Offensivfoul.

29. Minute: Klasse Ball von Kimmich, der auf der rechten Schiene einen hohen Steilpass auf den startenden Sane schickt. Doch Sane geht ins Dribbling und verliert die Kugel. Dann signalisiert der Schiri: Abseits!

Auf der rechten Seite ist bislang noch wenig zu sehen von Leroy Sane.

27. Minute: Weiter geht‘s nach der dreiminütigen Erfrischungspause!

23. Minute: Es ist Zeit für eine Trinkpause! Angesichts der heißen Temperaturen in Boston mit rund 35 Grad Celsius scheint die kurze Pause in diesem Spiel auch zwingend notwendig.

20. Minute: Das könnte ein zähes Spiel werden! Paraguay verschanzt sich nach wie vor mit nahezu allen Spielern vor dem eigenen Strafraum und lauert auf eine Kontermöglichkeit. Die DFB-Elf sucht nach der Lücke im Abwehrverbund der Südamerikaner – bislang vergeblich.

15. Minute: Brown holt auf der linken Seite eine Ecke heraus. Kimmich schlägt die Hereingabe in den Strafraum und findet beinahe in Nmecha einen Abnehmer. Es bleibt beim 0:0.

11. Minute: Die Beine der deutschen Spieler wirken hier in der Anfangsphase ein wenig schwer. Das kann an der Nervosität liegen, womöglich auch an der Hitze in Boston. Auf der anderen Seite steht Paraguay sehr tief und zeigt aktuell wenig Interesse an eigenem Ballbesitz.

6. Minute: Erste Offensivbemühung der deutschen Mannschaft durch Undav. Havertz legt clever auf den VfB-Stürmer ab und der probiert es frech mit einem langen Heber. Sein Versuch geht allerdings über den Kasten von Gill.

Kai Havertz bereitete den ersten Torversuch der deutschen Mannschaft vor.

5. Minute: Erste Verletzungsunterbrechung im Spiel! Paraguays Kapitän Gustavo Gomez benötigt eine Behandlung nach einem Duell im Mittelfeld. Für ihn kann es allerdings weitergehen.

2. Minute: Die deutsche Mannschaft spielt in den weißen Trikots von rechts nach links. Und Neuer muss nach einer Ecke gleich mal angreifen. Zuvor konnte der deutsche Abwehrverbund die Hereingabe nicht klären.

Die Stimmung ist gut in Boston.

1. Minute: Anpfiff in Boston! Ab jetzt zählt es für die deutsche Nationalmannschaft. Holt euch das Achtelfinale, Jungs!

Update vom 29. Juni, 22.21 Uhr: In weniger als zehn Minuten geht‘s los hier in Boston und es heißt aus deutscher Sicht: Verlieren verboten! Geleitet wird die Partie übrigens von Schiedsrichter Jalal Jayed. Der Name kommt Ihnen bekannt vor? Nicht verwunderlich. Immerhin leitete der Unparteiische bereits das deutsche WM-Auftaktmatch gegen Curacao. Ein gutes Omen?

Update vom 29. Juni, 22.11 Uhr: Werfen wir einen Blick auf den deutschen Gegner aus Paraguay. Bei der Aufstellung nimmt Coach Gustavo Alfaro einige Veränderungen vor. So kehrt Almiron nach seiner abgesessenen Rot-Sperre in die Startelf zurück. Zudem stehen Canale, Alonso und Bobadilla neu in der Startelf – dafür nehmen Alderete, Maidana und Velazquez zunächst auf der Bank Platz, während Gomez wegen einer Gelbsperre heute nicht einsatzberechtigt ist. Auf dem Schirm haben sollte das DFB-Team übrigens auch besonders Mittelfeldspieler Andres Cubas – das weiß Thomas Müller nur zu gut.

Update vom 29. Juni, 22 Uhr: In einer halben Stunde geht es rund und das WM-Duell zwischen Deutschland und Paraguay wird angepfiffen. Wo? Stattfinden wird die Partie heute im Gillette Stadium (Boston Stadium), der Spielstätte der New England Patriots. Rund 65.000 Fans passen hier heute rein und werden wohl für Gänsehautstimmung sorgen.

Update vom 29. Juni, 21.55 Uhr: Auf weitere Startelf-Veränderungen verzichtete der Bundestrainer dagegen – auch bei Joshua Kimmich. Zuletzt wurde von vielen Experten – darunter auch Mats Hummels – die Forderung laut, den Bayern-Star von der Rechtsverteidigerposition zurück ins Mittelfeld zu schieben. Nagelsmann antwortete auf die Frage, ob er sich mit dieser Idee beschäftigen würde, vielsagend bei MagentaTV: „Für dieses Spiel jetzt nicht.“

Update vom 29. Juni, 21.36 Uhr: Julian Nagelsmann stand vor wenigen Augenblicken Rede und Antwort bei MagentaTV und hat seine Entscheidung erklärt, Deniz Undav in die Startelf zu beordern und dafür auf Jamal Musiala zu verzichten: „Wir haben zu wenig Präsenz, wenn der Gegner kompakt verteidigt. Mit einer zweiten Spitze haben wir mehr Präsenz.“

Dabei deutet mittlerweile vieles darauf hin, dass Nagelsmann seine Mannschaft zumindest im Angriffsverhalten im 4-4-2 mit einer Doppelspitze Havertz/Undav spielen lässt. „Undav soll bisschen weiter höher stehen“, erklärte der Bundestrainer. Und das Abwehrverhalten? „Wir wollen höher verteidigen als gegen Ecuador. Es sind sehr hohe Temperaturen hier aber die Jungs sind fit“, so Nagelsmann.

Update vom 29. Juni, 21.03 Uhr: Die deutsche Aufstellung gegen Paraguay ist da! Und Julian Nagelsmann sorgt gleich mal für eine große Startelf-Überraschung – und diese betrifft Deniz Undav. Der VfB-Stürmer erhält im WM-K.o.-Duell gegen Paraguay den Vorzug vor Jamal Musiala. Ob Nagelsmann auch das System ändert und womöglich auf ein 4-4-2 mit einer Doppelspitze Havertz/Undav wechselt, ist noch unklar.

Zudem wird Nathaniel Brown wieder auf der linken Abwehrseite starten und ersetzt damit David Raum. Ansonsten vertraut der DFB-Coach jenen Spielern, die auch schon über die gesamte WM-Vorrunde von Beginn an ran durften – mit Ausnahme von Nico Schlotterbeck, für den die WM aufgrund eines Innenbandrisses im Sprunggelenk gelaufen ist. Diese Elf schickt Nagelsmann gegen Paraguay aufs Feld: Neuer - Kimmich, Tah, Rüdiger, Brown - Nmecha, Pavlovic - Sane, Undav, Wirtz - Havertz.

Erstmeldung vom 29. Juni: Montagabend, 22.30 Uhr – eigentlich eine Uhrzeit, bei der die meisten Menschen in Deutschland wohl eher daran denken, den Wecker für den nächsten Morgen zu stellen. An diesem Montag jedoch blickt die ganze Fußball-Republik nach Foxborough im US-Bundesstaat Massachusetts. Dort hat die deutsche Nationalmannschaft das WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay (alle TV-Infos) vor der Brust – es ist das erste K.o.-Spiel seit dem WM-Titelgewinn 2014 in Rio de Janeiro vor rund zwölf Jahren.

Gegen Paraguay, den Gruppendritten aus Südamerika, geht es heute im Gillette Stadium um alles: Weiterkommen oder frühzeitige Heimreise. Mittendrin: DFB-Stürmer Kai Havertz, der auf der Pressekonferenz vor dem Duell die deutsche Mannschaft auf eine intensive K.o.-Partie einschwor und sogar ein kleines Versprechen abgab.

„Wir gehen in das Spiel rein mit der vollsten Überzeugung. Ich bin davon überzeugt, dass wir einen Startschuss geben, um offensiv erfolgreich zu sein“, betonte der 27-jährige Arsenal-Profi und nahm stellvertretend auch seine Offensivkollegen Jamal Musiala und Florian Wirtz in die Pflicht. Havertz weiß genau, dass das Offensivdreieck aus ihm, Wirtz und Musiala bislang hinter den Erwartungen geblieben ist.

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Beim 7:1-Auftaktsieg gegen Curacao trafen Havertz zweimal und Musiala einmal, Wirtz steuerte zwei Vorlagen bei. Doch gemessen an ihrem Potenzial – und an den Leistungen, die sie in ihren Vereinen regelmäßig abrufen – blieb das Trio blass. Ausgerechnet Joker Deniz Undav überstrahlte die Zauberer mit insgesamt drei Treffern (zwei davon gegen die Elfenbeinküste) und zwei Assists.

„Wir sprechen viel darüber, was besser laufen kann, was wir besser machen müssen. Dass wir drei da vorn unser volles Potenzial noch nicht zu hundert Prozent ausgeschöpft haben, das wissen wir selbst“, räumte Havertz ein. „Da packen wir uns auch selbst an die Nase.“ Womöglich kommt es ja gegen Paraguay zum offensiven Befreiungsschlag? Alle Spiele und Ergebnisse finden Sie in unserem WM-Spielplan.

Mittelfeld-Juwel nachnominiert: Unser DFB-Kader für die WM 2026 – alle Spieler im Portrait

Manuel Neuer (Tor, Bayern München): Er beendete nach der EM 2024 zunächst seine Nationalmannschaftskarriere – nun kehrt er spektakulär zurück und wird Nagelsmanns Nummer 1 bei der WM. Mit 40 Jahren wird es wohl letztes großes Turnier werden. Seine Rückkehr ist die größte Überraschung der gesamten Kaderplanung.
Manuel Neuer (Tor, Bayern München): Er beendete nach der EM 2024 zunächst seine Nationalmannschaftskarriere – nun kehrt er spektakulär zurück und wird Nagelsmanns Nummer 1 bei der WM. Mit 40 Jahren wird es wohl sein letztes großes Turnier werden. Seine Rückkehr ist die größte Überraschung der gesamten Kaderplanung. © IMAGO/Markus Ulmer
Oliver Baumann (Tor, TSG Hoffenheim): Baumann hatte sich in der WM-Qualifikation als neue Nummer Eins etabliert und war von Nagelsmann lange öffentlich als Stammtorhüter bezeichnet worden. Trotz dieser bitteren Situation bleibt Baumann im Kader und wird als Nummer Zwei eine wichtige Backup-Rolle einnehmen.
Oliver Baumann (Tor, TSG Hoffenheim): Baumann hatte sich in der WM-Qualifikation als neue Nummer Eins etabliert und war von Nagelsmann lange öffentlich als Stammtorhüter bezeichnet worden. Trotz dieser bitteren Situation bleibt Baumann im Kader und wird als Nummer Zwei eine wichtige Backup-Rolle einnehmen. © IMAGO/Anke Waelischmiller/Sven Simon
Alexander Nübel (Tor, VfB Stuttgart): Nübel fährt als dritter Torhüter zur WM. Der VfB-Keeper hat beim Stuttgarter Vizemeister eine solide Saison gespielt und gilt als langfristige Perspektive im DFB-Tor.
Alexander Nübel (Tor, VfB Stuttgart): Nübel fährt als dritter Torhüter zur WM. Der VfB-Keeper hat beim Stuttgarter Vizemeister eine solide Saison gespielt und gilt als langfristige Perspektive im DFB-Tor. © IMAGO/Joaquim Ferreira
Jonas Urbig (Tor, Bayern München): Urbig hat sich in München als designierter Neuer-Nachfolger in Stellung gebracht – in dieser Saison stand er in 18 Partien im Tor des Rekordmeisters, darunter Champions-League-Einsätze, und überzeugte dabei durchgehend.
Jonas Urbig (Trainingstorwart, Bayern München): Urbig hat sich in München als designierter Neuer-Nachfolger in Stellung gebracht – in dieser Saison stand er in 18 Partien im Tor des Rekordmeisters, darunter Champions-League-Einsätze, und überzeugte dabei durchgehend. Jetzt fährt er immerhin als Trainingstorwart mit ins US-Trainingslager.  © IMAGO/Laci Perenyi
Waldemar Anton (Verteidigung, Borussia Dortmund): Anton hat sich beim BVB als klarer Stammspieler etabliert und überzeugt durch Zweikampfstärke und Spielaufbau. Mit 12 Länderspielen gehört er noch zu den jüngeren Kräften in der DFB-Abwehr.
Waldemar Anton (Verteidigung, Borussia Dortmund): Anton hat sich beim BVB als klarer Stammspieler etabliert und überzeugt durch Zweikampfstärke und Spielaufbau. Mit 12 Länderspielen gehört er noch zu den jüngeren Kräften in der DFB-Abwehr. © IMAGO/osnapix / Michael Titgemeyer
Nathaniel Brown (Verteidigung, Eintracht Frankfurt): Brown ist der wohl überraschendste Name unter den Abwehrspielern – der 22-Jährige debütierte erst im Oktober 2025 für die Nationalmannschaft und hat sich seitdem mit starken Leistungen ins Gespräch gebracht. Vielseitig einsetzbar auf der rechten Seite, gilt er als Zukunftsinvestition.
Nathaniel Brown (Verteidigung, Eintracht Frankfurt): Brown ist der wohl überraschendste Name unter den Abwehrspielern – der 22-Jährige debütierte erst im Oktober 2025 für die Nationalmannschaft und hat sich seitdem mit starken Leistungen ins Gespräch gebracht. Vielseitig einsetzbar auf der rechten Seite, gilt er als Zukunftsinvestition. © IMAGO/Gerhard Schultheiß
David Raum (Außenverteidiger, RB Leipzig): Raum ist Nagelsmanns bevorzugte Lösung auf der linken Abwehrseite – dynamisch, offensivstark und mit einem guten Auge für Pässe in die Tiefe. Mit 36 Länderspielen gehört er zu den erfahreneren Außenverteidigern im Kader.
David Raum (Verteidigung, RB Leipzig): Raum ist Nagelsmanns bevorzugte Lösung auf der linken Abwehrseite – dynamisch, offensivstark und mit einem guten Auge für Pässe in die Tiefe. Mit 36 Länderspielen gehört er zu den erfahreneren Außenverteidigern im Kader.  © IMAGO/Laci Perenyi
Antonio Rüdiger (Verteidigung, Real Madrid): Rüdiger ist mit 82 Länderspielen der erfahrenste Abwehrspieler im Kader und eine der Führungsfiguren der DFB-Elf. Beim Champions-League-Sieger Real Madrid hat er seinen Status als einer der besten Innenverteidiger der Welt zementiert.
Antonio Rüdiger (Verteidigung, Real Madrid): Rüdiger ist mit 82 Länderspielen der erfahrenste Abwehrspieler im Kader und eine der Führungsfiguren der DFB-Elf. Beim Champions-League-Sieger Real Madrid hat er seinen Status als einer der besten Innenverteidiger der Welt zementiert. © IMAGO/Antonio Pozo / PRESSINPHOTO
Nico Schlotterbeck (Verteidigung, Borussia Dortmund): Schlotterbeck gehört zu den technisch stärksten Innenverteidigern im deutschen Fußball und hat beim BVB eine reifere Saison gespielt als in den Vorjahren. Mit 25 Länderspielen bringt er genug internationale Erfahrung mit, um bei der WM eine wichtige Rolle zu spielen.
Nico Schlotterbeck (Verteidigung, Borussia Dortmund): Schlotterbeck gehört zu den technisch stärksten Innenverteidigern im deutschen Fußball und hat beim BVB eine reifere Saison gespielt als in den Vorjahren. Mit 25 Länderspielen bringt er genug internationale Erfahrung mit, um bei der WM eine wichtige Rolle zu spielen. © IMAGO/osnapix / Michael Titgemeyer
Jonathan Tah (Verteidigung, Bayern München): Tah ist mit 45 Länderspielen einer der erfahrensten Verteidiger im Kader und gilt neben Schlotterbeck als das Herzstück der deutschen Innenverteidigung. Sein Kopfballspiel und seine Ruhe am Ball machen ihn zu einem der konstantesten Abwehrspieler der Bundesliga.
Jonathan Tah (Verteidigung, Bayern München): Tah ist mit 45 Länderspielen einer der erfahrensten Verteidiger im Kader und gilt neben Schlotterbeck als das Herzstück der deutschen Innenverteidigung. Sein Kopfballspiel und seine Ruhe am Ball machen ihn zu einem der konstantesten Abwehrspieler der Bundesliga. © IMAGO/DeFodi.de
Malick Thiaw (Verteidigung, Newcastle United): Thiaw hat sich in der Premier League als robuster, zweikampfstarker Innenverteidiger bewiesen. Mit erst 5 Länderspielen ist er noch ein Neuling im DFB-Dress, bringt aber physische Qualitäten mit, die Nagelsmann schätzt.
Malick Thiaw (Verteidigung, Newcastle United): Thiaw hat sich in der Premier League als robuster, zweikampfstarker Innenverteidiger bewiesen. Mit erst 5 Länderspielen ist er noch ein Neuling im DFB-Dress, bringt aber physische Qualitäten mit, die Nagelsmann schätzt. © IMAGO/MI News
Joshua Kimmich (Mittelfeld, Bayern München): Mit 108 Länderspielen ist Kimmich der erfahrenste Feldspieler im Kader und als Kapitän das unbestrittene Führungsspieler-Symbol der deutschen Nationalmannschaft. Beim FC Bayern agierte er zuletzt flexibel zwischen Sechser und Rechtsverteidiger.
Joshua Kimmich (Mittelfeld, Bayern München): Mit 108 Länderspielen ist Kimmich der erfahrenste Feldspieler im Kader und als Kapitän das unbestrittene Führungsspieler-Symbol der deutschen Nationalmannschaft. Beim FC Bayern agierte er zuletzt flexibel zwischen Sechser und Rechtsverteidiger. © IMAGO/Bernd Feil/M.i.S.
Nadiem Amiri (Mittelfeld, FSV Mainz 05): Der 28-jährige Offensivmittelfeldmann hat sich nach Jahren am Rand des DFB-Radars in dieser Saison mit starken Leistungen in der Bundesliga und der Conference League zurückgemeldet. Nagelsmann kennt Amiris Einsatz und seine unbedingte Gier Spiele zu gewinnen schon aus gemeinsamen Tagen in Hoffenheim und setzt nun auch bei der kommenden WM auf diese Eigenschaften.
Nadiem Amiri (Mittelfeld, FSV Mainz 05): Der 28-jährige Offensivmittelfeldmann hat sich nach Jahren am Rand des DFB-Radars in dieser Saison mit starken Leistungen in der Bundesliga und der Conference League zurückgemeldet. Nagelsmann kennt Amiris Einsatz und seine unbedingte Gier Spiele zu gewinnen schon aus gemeinsamen Tagen in Hoffenheim und setzt nun auch bei der kommenden WM auf diese Eigenschaften. © IMAGO/Gaetano Di Rosa
Pascal Groß (Mittelfeld, Brighton & Hove Albion): Groß ist einer der ältesten Feldspieler im Kader, aber seine Erfahrung in der Premier League und seine Vielseitigkeit machen ihn zu einer wertvollen Optionen für Nagelsmann mit. Er kann auf mehreren Positionen im Mittelfeld spielen und bringt eine Qualität mit, die man nicht unterschätzen darf.
Pascal Groß (Mittelfeld, Brighton & Hove Albion): Groß ist einer der ältesten Feldspieler im Kader, aber seine Erfahrung in der Premier League und seine Vielseitigkeit machen ihn zu einer wertvollen Optionen für Nagelsmann mit. Er kann auf mehreren Positionen im Mittelfeld spielen und bringt eine Qualität mit, die man nicht unterschätzen darf. © IMAGO/Jeff Mood
Leon Goretzka (Mittelfeld, Bayern München): Goretzka bringt 69 Länderspiele und 15 Länderspieltore mit. Beim FC Bayern hatte er in dieser Saison mit Formschwankungen zu kämpfen, aber seine Qualitäten im Pressing und seine physische Kraft sind für das Nagelsmann-System wertvoll.
Leon Goretzka (Mittelfeld, Bayern München): Goretzka bringt 69 Länderspiele und 15 Länderspieltore mit. Beim FC Bayern hatte er in dieser Saison mit Formschwankungen zu kämpfen, aber seine Qualitäten im Pressing und seine physische Kraft sind für das Nagelsmann-System wertvoll. © IMAGO/STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL
Aleksandar Pavlovic (Mittelfeld, Bayern München): Pavlovic hat sich als verlässlicher defensiver Mittelfeldspieler etabliert und gilt als einer der vielversprechendsten deutschen Talente auf dieser Position. Sein ruhiges Auftreten, seine Zweikampfquote und sein Passspiel machen ihn zur idealen Ergänzung auf der „Sechs“.
Aleksandar Pavlovic (Mittelfeld, Bayern München): Pavlovic hat sich als verlässlicher defensiver Mittelfeldspieler etabliert und gilt als eines der vielversprechendsten deutschen Talente auf dieser Position. Sein ruhiges Auftreten, seine Zweikampfquote und sein Passspiel machen ihn zur idealen Ergänzung auf der „Sechs“. © IMAGO/Markus Ulmer
Angelo Stiller (Mittelfeld, VfB Stuttgart): Stiller hat sich in dieser Saison in die Weltklasse gespielt und ist einer der Gründe für die starke Bundesliga-Saison der Stuttgarter. Sein Passspiel, seine Übersicht und seine Ruhe am Ball erinnern an die besten deutschen Sechser der vergangenen Jahrzehnte.
Angelo Stiller (Mittelfeld, VfB Stuttgart): Stiller hat sich in dieser Saison in die Weltklasse gespielt und ist einer der Gründe für die starke Bundesliga-Saison der Stuttgarter. Sein Passspiel, seine Übersicht und seine Ruhe am Ball erinnern an die besten deutschen Sechser der vergangenen Jahrzehnte. © IMAGO/Jürgen Kessler
Felix Nmecha (Mittelfeld, Borussia Dortmund): Nmecha kehrte nach seiner ausgeheilten Knieverletzung rechtzeitig zurück und wurde von Nagelsmann persönlich über seine Nominierung informiert. Der BVB-Mittelfeldmann bringt Dynamik, Körperstärke und einen guten Abschluss mit, gilt außerdem als klassischer „Box-to-Box-Spieler“.
Felix Nmecha (Mittelfeld, Borussia Dortmund): Nmecha kehrte nach seiner ausgeheilten Knieverletzung rechtzeitig zurück und wurde von Nagelsmann persönlich über seine Nominierung informiert. Der BVB-Mittelfeldmann bringt Dynamik, Körperstärke und einen guten Abschluss mit, gilt außerdem als klassischer „Box-to-Box-Spieler“. © IMAGO/osnapix / Michael Titgemeyer
Assan Ouédraogo jubelt
Assan Ouédraogo: Der 20-Jährige wurde von Julian Nagelsmann für den verletzten Lennart Karl nachnominiert. Das Mittelfeld-Talent zeigte in der abgelaufenen Saison bei RB Leipzig starke Leistungen. In der WM-Quali gegen die Slowakei durfte Ouédraogo debütieren – und traf direkt. © Picture alliance/Jan Woitas
Florian Wirtz (Mittelfeld, FC Liverpool): Wirtz ist mit 120 Millionen Euro Marktwert der wertvollste Spieler im DFB-Kader. Seine Fähigkeit, in engen Räumen zu kombinieren, Räume zu öffnen und in entscheidenden Momenten zu treffen, macht ihn zum gefährlichsten deutschen Offensivspieler. Bei der WM könnte er das Gesicht der deutschen Mannschaft werden.
Florian Wirtz (Mittelfeld, FC Liverpool): Wirtz ist mit 120 Millionen Euro Marktwert der wertvollste Spieler im DFB-Kader. Seine Fähigkeit, in engen Räumen zu kombinieren, Räume zu öffnen und in entscheidenden Momenten zu treffen, macht ihn zum gefährlichsten deutschen Offensivspieler. Bei der WM könnte er das Gesicht der deutschen Mannschaft werden. © IMAGO/Conor Molloy
Jamal Musiala (Mittelfeld, Bayern München): Musiala war lange als gesetzt im WM-Kader eingeplant – doch sein Fitnesszustand sorgte bis zuletzt für Unruhe. Der FC-Bayern-Star ist bei voller Gesundheit einer der besten jungen Spieler der Welt und kann Spiele entscheiden.
Jamal Musiala (Mittelfeld, Bayern München): Musiala war lange als gesetzt im WM-Kader eingeplant – doch sein Fitnesszustand sorgte bis zuletzt für Unruhe. Der FC-Bayern-Star ist bei voller Gesundheit einer der besten jungen Spieler der Welt und kann Spiele entscheiden. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Edward Cheung
Kai Havertz (Angriff, FC Arsenal): Der frischgebackene englische Meister musste eine von Verletzungen geprägte Saison verdauen, zeigte aber zuletzt wieder seine beste Form. Mit 21 Länderspieltoren in 57 Einsätzen ist er der torgefährlichste Spieler im Kader. Nagelsmann schätzt Havertz‘ Vielseitigkeit enorm. Er kann als Mittelstürmer, hängende Spitze oder offensiver Mittelfeldspieler agieren.
Kai Havertz (Angriff, FC Arsenal): Der frischgebackene englische Meister musste eine von Verletzungen geprägte Saison verdauen, zeigte aber zuletzt wieder seine beste Form. Mit 21 Länderspieltoren in 57 Einsätzen ist er der torgefährlichste Spieler im Kader. Nagelsmann schätzt Havertz‘ Vielseitigkeit enorm. Er kann als Mittelstürmer, hängende Spitze oder offensiver Mittelfeldspieler agieren. © IMAGO/David Klein
Deniz Undav (Angriff, VfB Stuttgart): Undav spielte in Stuttgart eine überragende Saison mit 25 Toren und 14 Vorlagen! Im DFB-Trikot kam er zuletzt oft nur von der Bank, traf aber trotzdem in entscheidenden Momenten, wie zuletzt im Testspiel gegen Ghana. Bei der WM könnte er als Joker oder Starter eine Schlüsselrolle einnehmen.
Deniz Undav (Angriff, VfB Stuttgart): Undav spielte in Stuttgart eine überragende Saison mit 25 Toren und 14 Vorlagen! Im DFB-Trikot kam er zuletzt oft nur von der Bank, traf aber trotzdem in entscheidenden Momenten, wie zuletzt im Testspiel gegen Ghana. Bei der WM könnte er als Joker oder Starter eine Schlüsselrolle einnehmen. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Gawlik
Leroy Sané (Angriff, Galatasaray Istanbul): Sané hat in Istanbul zu alter Stärke zurückgefunden. Mit 74 Länderspielen und 16 Toren ist er einer der erfahrensten Offensivspieler im Kader. Seine Geschwindigkeit und sein Dribbling machen ihn auf dem Flügel zu einer permanenten Bedrohung für das gegnerische Team.
Leroy Sané (Angriff, Galatasaray Istanbul): Sané hat in Istanbul zu alter Stärke zurückgefunden. Mit 74 Länderspielen und 16 Toren ist er einer der erfahrensten Offensivspieler im Kader. Seine Geschwindigkeit und sein Dribbling machen ihn auf dem Flügel zu einer permanenten Bedrohung für das gegnerische Team. © IMAGO/dts Nachrichtenagentur
Maximilian Beier (Angriff, Borussia Dortmund): Beier wurde zwischenzeitlich aus dem DFB-Kader gestrichen. Nagelsmann ließ die Tür aber offen und Beier hat sie mit Nachdruck aufgestoßen. Seit Dezember 2025 sammelte der BVB-Angreifer 13 Scorerpunkte in 22 Bundesliga-Spielen und übertraf damit statistisch alle deutschen Offensivspieler der Saison. Mit über 20 direkten Torbeteiligungen in der Saison 2025/26 hat er Nagelsmann offenbar überzeugt.
Maximilian Beier (Angriff, Borussia Dortmund): Beier wurde zwischenzeitlich aus dem DFB-Kader gestrichen. Nagelsmann ließ die Tür aber offen und Beier hat sie mit Nachdruck aufgestoßen. Seit Dezember 2025 sammelte der BVB-Angreifer 13 Scorerpunkte in 22 Bundesliga-Spielen und übertraf damit statistisch alle deutschen Offensivspieler der Saison. Mit über 20 direkten Torbeteiligungen in der Saison 2025/26 hat er Nagelsmann offenbar überzeugt. © IMAGO/Malte Ossowski / SVEN SIMON
Jamie Leweling (Angriff, VfB Stuttgart): Leweling gehört neben Stiller und Undav zum VfB-Trio, das Nagelsmann nominiert hat. Der Rechtsfuß auf dem linken Flügel hat in dieser Saison mit Energie, Direktheit und Torgefährlichkeit überzeugt.
Jamie Leweling (Angriff, VfB Stuttgart): Leweling gehört neben Stiller und Undav zum VfB-Trio, das Nagelsmann nominiert hat. Der Rechtsfuß auf dem linken Flügel hat in dieser Saison mit Energie, Direktheit und Torgefährlichkeit überzeugt. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Gawlik
Nick Woltemade (Angriff, Newcastle United): „Woltemessi“ startete in der Premier League furios, konnte seine außergewöhnliche Form aber nicht über die gesamte Saison aufrechterhalten. Mit vier Toren in 10 Länderspielen hat er dennoch bewiesen, dass er auf dem höchsten Niveau treffen kann. Der großgewachsene Stürmer ist eine gefährliche Waffe bei Standards und im Eins-gegen-eins mit Innenverteidigern.
Nick Woltemade (Angriff, Newcastle United): „Woltemessi“ startete in der Premier League furios, konnte seine außergewöhnliche Form aber nicht über die gesamte Saison aufrechterhalten. Mit vier Toren in zehn Länderspielen hat er dennoch bewiesen, dass er auf dem höchsten Niveau treffen kann. Der großgewachsene Stürmer ist eine gefährliche Waffe bei Standards und im Eins-gegen-eins mit Innenverteidigern. © IMAGO/Richard Lee/Shutterstock

Besonders Havertz selbst hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er für Schlüsselmomente gemacht ist. Im Champions-League-Finale 2021 traf er (damals noch im Chelsea-Trikot gegen Manchester City) – in großen Partien kann er regelmäßig über sich hinauswachsen. „Ich mag die größeren Anlässe. Ich weiß nicht, warum. Ich hoffe, ich kann diese Erfolgssträhne fortsetzen auf der höchsten Ebene, der Weltmeisterschaft“, sagte er. Für ihn persönlich ist es das erste K.-o.-Spiel bei einer WM überhaupt.

Auf der anderen Seite wartet ein Gegner, der unterschätzt werden will – und der weiß, wie er sich zu wehren hat. Paraguay qualifizierte sich als einer der acht besten Gruppendritten für das Sechzehntelfinale: Nach dem 1:4-Auftakt gegen Co-Gastgeber USA hielt die Mannschaft von Trainer Gustavo Alfaro zweimal die Null. Die Defensive ist klar die Stärke der Südamerikaner. Und genau mit jener Spielweise tat sich das DFB-Team im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador schwer – die deutsche Offensive rund um Havertz, Musiala und Wirtz ist mehr gefragt denn je. (kus)

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