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Alles rund ums Turnier

Tuchel fordert Entschuldigung von englischen Eltern

Manuel Neuer und Joshua Kimmich teilen erste Worte nach WM‑Aus. England steht im Achtelfinale und Trainer Tuchel schickt einen Appell an englische Eltern.

Update, 2. Juli, 7.45 Uhr: Dieser WM-Ticker endet an dieser Stelle. Weitere News zur Weltmeisterschaft gibt es fortan hier.

Update, 2. Juli, 5.57 Uhr: Im Sechzehntelfinale zwischen Belgien und Senegal kommt es zum ersten Flitzer-Zwischenfall des Turniers. Ein Magenta-Experte überrascht in der Pause mit einer Flitzer-Analyse.

Update, 2. Juli, 4.22 Uhr: Der WM-Gastgeber ist weiter! In einem umkämpften Sechzehntelfinale in Santa Clara setzten sich die USA verdient mit 2:0 gegen Bosnien-Herzegowina durch. Top-Torjäger Folarin Balogun traf zur Führung, flog danach jedoch unglücklich per VAR-Rot vom Platz. Bosnien konnte aus der Überzahl kein Kapital schlagen. Den Schlusspunkt setzte Leverkusens Malik Tillman mit einem Traumfreistoß in der Schlussphase. Im Achtelfinale wartet nun Belgien.

Update, 2. Juli, 3.36 Uhr: Dramatische Wendung im Sechzehntelfinale in Santa Clara! US-Stürmer Folarin Balogun, der die USA in der ersten Halbzeit noch mit seinem Tor in Führung gebracht hatte, sieht nach einer VAR-Überprüfung die glatt Rote Karte. Schiedsrichter Raphael Claus hatte nach Ansicht der Bilder keine andere Wahl. Die USA müssen die restliche Spielzeit damit in Unterzahl bestreiten – Bosnien wittert seine Chance auf die historische Sensation.

Update, 2. Juli, 1.44 Uhr: Beim Sechzehntelfinale zwischen Belgien und Senegal in Seattle sorgten drei Flitzer für eine kuriose Unterbrechung. In der Halbzeitpause nutzte Magenta TV die highlight-arme erste Hälfte für einen legendären Moment: Taktik-Experte Jan Henkel analysierte bierernst das Chaos auf dem Rasen – inklusive „Pressingverhalten der Ordner“ und der Krönung: „Der ist für mich der Messi der Flitzer.“ Jürgen Klopp setzte noch einen drauf: „Hätte er einen Football dabei gehabt, wäre er kurz vorm Touchdown gewesen.“

Update, 2. Juli, 1.00 Uhr: Was für ein Drama in Seattle! 85 Minuten lang hatte der Senegal alles im Griff und sah wie der sichere Sieger aus. Dann schlug Belgiens „Goldene Generation“ um Romelu Lukaku eiskalt zurück: Ein Doppelschlag rettete die Roten Teufel in die Verlängerung, in der ein Elfmeter kurz vor Schluss die Entscheidung brachte. Für den Senegal ist das ein bitteres Ende – die Afrikaner hatten das Spiel lange dominiert und verdienten eigentlich mehr. Nach der turbulenten Gruppenphase war das Ausscheiden so kurz vor dem Achtelfinale ein herber Dämpfer.

Update, 1. Juli, 23.20 Uhr: Nach dem 2:1-Comeback gegen die DR Kongo in Atlanta richtete England-Trainer Thomas Tuchel einen ungewöhnlichen Appell an die englischen Eltern: „Schreibt euren Kindern eine Entschuldigung und lasst sie Fußball schauen. WM ist nur alle vier Jahre.“ Hintergrund: Das Achtelfinale gegen Mexiko findet montags um 1 Uhr englischer Zeit statt. Doppelpacker Harry Kane war der Matchwinner. Nächste Herausforderung: das Aztekenstadion auf 2200 Metern Höhe.

Update, 1. Juli, 21.45 Uhr: Am Donnerstag trifft die österreichische Nationalmannschaft im WM-Sechzehntelfinale auf Spanien (alle TV-Infos hier). Verzichten muss die Mannschaft dabei auf Philipp Mwene. Der Mainzer hat sich eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen. Trainer Ralf Rangnick muss sein Team daher entscheidend umstellen.

Update, 1. Juli, 21.10 Uhr: Immer mehr deutsche Nationalspieler melden sich nach dem enttäuschenden WM-Aus bei den Fans. Nun spricht auch DFB-Kapitän Joshua Kimmich. Auf Instagram schreibt er: „Ich bin gerade einfach nur leer und mir ist überhaupt nicht danach, mich zu melden. Aber es gehört dazu, sich auch diesen Situationen zu stellen. Gemeinsam hatten wir vor, eine sehr erfolgreiche WM zu spielen, Deutschland würdig zu vertreten und einen kleinen Beitrag für eine positive Entwicklung in unserem Land zu leisten. Und wir sind gescheitert. Mal wieder. Und das macht mich fertig.“

„So stolz ich darauf bin, Kapitän dieser Mannschaft zu sein und so besonders es für mich war, sie in das Turnier führen zu dürfen, so groß ist die Enttäuschung darüber, wie es für uns gelaufen ist. Aufgeben ist für mich niemals eine Option. Um wieder klarzukommen, werde ich aber sicher mehr als ein paar Tage brauchen. Vielen Dank an alle, die an uns geglaubt und uns begleitet haben. Wir hätten Euch allen und auch uns gerne mehr zurückgegeben.“

Update, 1. Juli, 20.05 Uhr: Die Engländer haben es geschafft: Sie stehen im Achtelfinale der Weltmeisterschaft. Gegen Kongo (hier geht’s zum Liveticker) erlebten die Fans lange ein zähes Match, dann aber schlug Superstar Harry Kane zu. Sein Doppelpack sorgte für grenzenlosen Jubel, der Stürmer des FC Bayern steht nun bei 13 WM-Toren. Damit überflügelte er Pelé in der ewigen Bestenliste.

Update, 1. Juli, 19.03 Uhr: Auch die englische Nationalmannschaft strauchelt. Nach der ersten Halbzeit gegen die Demokratische Republik Kongo (hier geht’s zum Liveticker) liegen die Three Lions mit 0:1 zurück. Beinahe hätte der Außenseiter sogar noch einen zweiten Treffer erzielt. Kann der Weltmeister von 1966 das Aus noch abwenden?

Update, 1. Juli, 18.20 Uhr: Der deutsche Co-Torwarttrainer Stefan Wessels hat sich auf Instagram zum blamablen WM-Aus des DFB-Teams geäußert. „Teil dieses Teams zu sein, gemeinsam mit Spielern, Trainern und Staff täglich auf höchstem Niveau zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und diese Momente hinter den Kulissen erleben zu dürfen, war eine große Ehre. Fußball ist ehrlich. Manchmal wunderschön, manchmal brutal. Genau deshalb geht es darum, aus solchen Momenten zu lernen, zusammenzustehen und weiterzumachen“, so der 47-Jährige.

„Die Enttäuschung über unser frühes Ausscheiden ist groß. Wir alle sind mit anderen Zielen, mit viel Überzeugung und mit großer Vorfreude in dieses Turnier gegangen. Umso mehr schmerzt es, wenn die Reise früher endet, als man es sich gewünscht hat.“ Wie es mit Bundestrainer Julian Nagelsmann weitergeht, soll in den nächsten Tagen entschieden werden.

Update, 1. Juli, 17.42 Uhr: Die englische Mannschaft spielt heute im Sechzehntelfinale gegen Kongo (hier geht es zum Liveticker). Trainer Thomas Tuchel weiß: Vor einem Aus ist niemand sicher. Reece James und Jarell Quansah fehlen ihm. „Wir müssen dafür sorgen, dass wir noch mehr Spiele haben. Dann werden beide sehr bald wieder verfügbar sein“, so die Ansage des Coaches.

Update, 1. Juli, 17 Uhr: Manuel Neuer hat sich nach dem enttäuschenden WM-Ergebnis auf Instagram zu Wort gemeldet. Der Torhüter schreibt: „Es war mir immer eine Ehre. Das frühe Ausscheiden bei der WM ist extrem ernüchternd. Wir sind klar hinter den Erwartungen zurückgeblieben und hätten in diesem Turnier weiterkommen müssen. Dieses Ende tut sehr weh. Ich hatte mich ganz bewusst dafür entschieden, noch einmal für Deutschland zu spielen.“

Und weiter: „Zum einen, weil es mich immer mit tiefem Stolz erfüllt hat, das Trikot der Nationalmannschaft zu tragen. Zum anderen, weil ich mit meinen 40 Jahren und den Erfahrungen aus 4 WM-Turnieren auch die jungen Spieler sowohl auf als auch neben dem Platz bestmöglich unterstützen und Fußball-Deutschland helfen wollte. Trotz des bitteren Endes bereue ich diesen Schritt keine Sekunde.“

Update, 1. Juli, 16.14 Uhr: Mittelfeldspieler Aleksandar Pavlovic hat sich nach dem WM-Aus am Sky-Mikrofon geäußert. Der Bayern-Star wurde am Münchner Flughafen angetroffen. „Natürlich sitzt der Stachel sehr tief. Wir haben viel mehr erwartet und uns viel mehr vorgenommen. Wir sind alle sehr traurig. Es ist sehr bitter gelaufen. Diese WM war sehr komisch und schwer, wie jetzt auch gegen Paraguay. Jetzt müssen wir positiv bleiben und nach vorne schauen.“

Update, 1. Juli, 15.38 Uhr: Weltmeister Toni Kroos lässt nach dem blamablen WM-Aus kein gutes Haar an der deutschen Mannschaft. In seiner TikTok-Sendung „Kroos & Kroos: die WM unter der Lupe“ sagte er: „Wir haben aktuell keinen einzigen Weltklasse-Spieler.“ Weltklasse-Potenzial wäre vorhanden, aber: „Das heißt aber noch lange nicht, dass sie Weltklasse sind.“

Kroos führt weiter aus: „Die Weltklasse-Spieler entscheiden gerade die ganzen WM-Spiele. Und die stehen da in der Torschützenliste, wo die Weltklasse-Spieler eben stehen. Da haben wir keinen einzigen, da müssen wir auch ehrlich sein.“ Der mögliche Grund: „Wir glauben, dass wir besser sind als Paraguay – wir werden schon irgendwie gewinnen.“

Update, 1. Juli, 14.33 Uhr: Nach dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft wächst die interne Kritik an Bundestrainer Julian Nagelsmann. Mehrere Spieler sollen mangelnde Kommunikation und zu wenige Einzelgespräche bemängelt haben. Auch Nagelsmanns Auftreten im WM-Quartier, unter anderem eine gemeinsame Radtour mit seiner Ehefrau Lena, habe intern für Unverständnis gesorgt. Der DFB kündigte eine umfassende Analyse des Turniers an.

Update, 1. Juli, 13.01 Uhr: Spanien muss bei der WM wohl weiter auf Yeremy Pino verzichten. Der 23-jährige Flügelspieler verletzte sich im letzten Gruppenspiel gegen Uruguay an der Schulter und fällt laut der englischen Zeitung The Sun voraussichtlich mindestens drei Wochen aus. Nationaltrainer Luis de la Fuente hatte bereits nach der Partie gesagt: „Er hat eine Verletzung, die dazu führen könnte, dass er die Weltmeisterschaft verpasst.“

Pino war gegen Uruguay in der 66. Minute eingewechselt worden und verletzte sich in der Schlussphase. Da Spanien bereits alle Wechsel ausgeschöpft hatte, musste der Offensivspieler trotz Schmerzen auf dem Platz bleiben. Statt des zunächst befürchteten Schlüsselbeinbruchs soll es sich laut dem Bericht um eine schwere Schulterverstauchung handeln.

Update, 1. Juli, 12.02 Uhr: Nach dem WM-Sechzehntelfinale zwischen Mexiko und Ecuador (2:0) sind bei einem Fanfest in Mexiko-Stadt mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Behördenangaben starben eine 19 Jahre alte Frau und ein 44 Jahre alter Mann. Medienberichten zufolge wurden sie nach dem Abpfiff in einer Menschenmenge gegen eine öffentliche Toilette gedrückt und erstickten.

Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Colonia Juarez. Rettungskräfte konnten die beiden Opfer nicht mehr wiederbeleben. Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet. Berichten zufolge wird zudem ein dritter Todesfall geprüft. Mehr als eine Million Menschen hatten den Einzug Mexikos ins Achtelfinale in der Hauptstadt gefeiert.

Update, 1. Juli, 10.55 Uhr: Das frühe Aus der deutschen Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale der WM sorgte für viele Fragezeichen. Nicht nur die Zukunft des Bundestrainers Julian Nagelsmann wird fleißig diskutiert, auch die Mannschaft muss unter die Lupe genommen werden. Wer steht beim DFB vor dem Aus?

Update, 1. Juli, 9.41 Uhr: Nach dem Aus im Sechzehntelfinale der WM 2026 gegen Mexiko endet die Amtszeit von Ecuadors Nationaltrainer Sebastian Beccacece. Der 45-jährige Argentinier kündigte nach der 0:2-Niederlage seinen Abschied an. „Heute ist es an der Zeit, sich von einer wunderbaren Familie zu verabschieden“, sagte Beccacece. Sein bis zum Ende der WM laufender Vertrag wird nicht verlängert.

Beccacece hatte Ecuador im August 2024 übernommen und die Mannschaft als Zweiter der Südamerika-Qualifikation zur WM geführt. Bei der Endrunde erreichte er nach einem Sieg gegen Deutschland und einem weiteren Punkt aus den anderen Gruppenspielen den Einzug ins Sechzehntelfinale, dort war gegen Co-Gastgeber Mexiko Endstation. Zuletzt hatte es Berichten zufolge auch Widerstand gegen den Trainer innerhalb der Mannschaft gegeben.

Update, 1. Juli, 8.56 Uhr: Brasiliens Personalsorgen erweitern sich nach dem Last-Minute-Sieg gegen Japan weiter. Nachdem die Selecao seit dem zweiten Gruppenspiel bereits auf Raphinha verzichten muss, steht nun auch die Diagnose bei Flamengos Lucas Paqueta. Wie der brasilianische Verband mitteilte, erlitt der Mittelfeldspieler eine Muskelverletzung an der Rückseite des linken Oberschenkels.

Paqueta wird damit mit hoher Wahrscheinlichkeit das Achtelfinal-Duell gegen Norwegen (Sonntag, 5. Juli, 22:00 Uhr) verpassen. Über die genaue Ausfallzeit machte der Verband keine Angaben, es war allerdings die Rede von einem intensiven Reha-Programm. Teamkollege und Superstar Neymar gilt mittlerweile wieder als einsatzbereit. Ob er Paquetas Rolle in der Startelf einnehmen kann und wird, bleibt abzuwarten.

Update, 1. Juli, 7.53 Uhr: Die sonst obligatorische Pressekonferenz nach einem Turnier fällt weg. Still und heimlich macht sich auch der DFB-Boss von dannen – der Präsident, der sich auch nach der WM-Blamage wegduckt.

Update, 1. Juli, 6.59 Uhr: Das nächste blamable Aus bei einer WM könnte Julian Nagelsmann den Job als Bundestrainer kosten. Die Rufe nach Jürgen Klopp sind unüberhorbar. Ein Ex-DFB-Boss verrät nun: Klopp sollte schon 2019 Löw-Nachfolger werden.

Update, 1. Juli, 6.01 Uhr: Gastgeber Mexiko ist vor heimischer Kulisse im altehrwürdigen Aztekenstadion ins Achtelfinale der WM eingezogen. 83.000 frenetisch jubelnde Fans trugen ihre Mannschaft förmlich zum 2:0-Sieg über Ecuador, das sich erst am letzten Gruppenspieltag mit einem Sieg über Deutschland in die K.-o.-Runde gespielt hatte.

Besonders in der ersten Halbzeit waren die Gastgeber die klar bessere Mannschaft. Julian Quinones (22.) und Raul Jimenez (31.) sorgten mit zwei sehenswerten Abschlüssen für die entscheidenden Treffer der Partie. Ecuador kam nach der Pause häufiger zu Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte, konnte aber kaum zwingende Gelegenheiten herausspielen. In der Nachspielzeit sah Piero Hincapie für das Sprechen hinter vorgehaltener Hand die Rote Karte – der zweite solche Vorfall im Turnierverlauf.

Update, 1. Juli, 4.57 Uhr: Mats Hummels hat noch eine Rechnung mit Bundestrainer Julian Nagelsmann offen. Bei MagentaTV machte der Experte sich für einen Trainerwechsel bei der Nationalmannschaft stark. Dabei sei er allerdings „natürlich von der Geschichte um die Heim-EM 2024 beeinflusst“, gab Hummels zu.

Damals hatte Nagelsmann auf Hummels verzichtet, weil er dem Innenverteidiger nicht die Reservistenrolle zutraute. „Da ist nicht alles sehr fair und ehrlich mit mir gelaufen“, sagte der 2014er Weltmeister nun. „Das müssen wir irgendwann nochmal in einem privaten Gespräch aufräumen. Das ist bisher nicht passiert. Deswegen bin ich logischerweise emotional in eine Richtung gedrängt..“

Update, 1. Juli, 4.08 Uhr: Das Spiel läuft! Nach exakt einer Stunde Verspätung ist das Spiel zwischen Mexiko und Ecuador angepfiffen worden. Im extrem lauten Aztekenstadion bestimmt der Gastgeber die Anfangsphase. Alle Entwicklungen können Sie hier im Liveticker verfolgen.

Update, 1. Juli, 3.19 Uhr: Starke Gewitter über dem Aztekenstadion in Mexiko-Stadt sorgen aktuell für eine Verzögerung des Anpfiffs beim Sechzehntelfinale zwischen Mexiko und Ecuador. Eigentlich hätte die Partie bereits um 3 Uhr deutscher Zeit beginnen sollen. Aktuell ist der Anstoß für 4 Uhr geplant. Weitere Verzögerungen können nicht ausgeschlossen werden.

Starke Regenfälle im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt.

Update, 1. Juli, 2.35 Uhr: Die starke Vorstellung gegen Schweden (3:0) beweist: Frankreich ist in bester Verfassung. Wenn es nach Mats Hummels geht, wird die Mannschaft um Superstar Kylian Mbappe wieder das WM-Finale erreichen. „Ja. Sie sind einfach zu gut. Sie sind in allen Mannschaftsteilen so gut – plus diese unglaubliche Offensive“, schwärmte der Weltmeister von 2014 bei MagentaTV.

„Olise und Mbappe haben wieder fantastisch gespielt. Sie können zu jeder Zeit des Spiels ein Tor schießen. Es ist nie ausgeschlossen, dass sie in den nächsten 15 Sekunden ein Tor schießen. Das ist wirklich furchteinflößend an dieser Mannschaft. Sie waren in allen Mannschaftsteilen überlegen.“

Update, 1. Juli, 1.49 Uhr: In Deutschland löste das aberkannte 2:1 von Jonathan Tah in der Verlängerung beim WM-Aus der DFB-Elf gegen Paraguay eine Welle der Empörung aus. Spieler, Trainer, Fans und Experten waren sich einig, dass es sich bei der Entscheidung auf ein Foul von Waldemar Anton an Paraguay-Keeper Orlando Gill um eine Fehlentscheidung gehandelt habe. Umso überraschender: FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina begründete in einer Erklärung jetzt, warum der VAR-Eingriff und die folgende Aberkennung des Tores korrekt gewesen sind.

Update, 1. Juli, 0.58 Uhr: Der französische Superstar Kylian Mbappe schreibt weiter Geschichte. Im WM-Sechzehntelfinale gegen Schweden (3:0) netzte er beim souveränen Einzug der Equipe Tricolore ins Achtelfinale doppelt. Damit überflügelte er nicht nur den einstigen Rekordtorschützen Miroslav Klose, sondern setzt auch Lionel Messi unter Druck. Während der Argentinier bei 19 Treffern steht, hat Mbappe nun 18 Mal gejubelt.

Update, 30. Juni, 23.42 Uhr: Der niederländische Nationaltrainer Ronald Koeman ist zurückgetreten. Nach dem enttäuschenden Aus von Oranje im WM-Sechzehntelfinale gegen Marokko im Elfmeterschießen zieht der Coach die Reißleine. Auf Instagram schrieb er: „Letzte Nacht habe ich die Entscheidung getroffen, meine Zeit als Nationalmannschaftstrainer zu beenden.“

Update, 30. Juni, 22.40 Uhr: Die südkoreanische Nationalmannschaft ist bei der WM in der Vorrunde gescheitert. Trainer Hong Myung-bo trat umgehend zurück. Nun muss sogar die Polizei einschreiten, denn: In einem südkoreanischen Online-Forum drohte ein anonymer Nutzer, Hong bei seiner Rückkehr in die Heimat am Flughafen zu töten. Am Flughafen Incheon sind nun offenbar rund 160 Polizisten im Einsatz.

Update, 30. Juni, 21:54 Uhr: Nach dem peinlichen Aus der deutschen Mannschaft hat sich Stürmer Deniz Undav bei den Fans gemeldet. Auf Instagram schreibt er: „Wir haben Deutschland enttäuscht. Das sitzt. Mehr gibt es gerade nicht zu sagen. Danke für diese Chance.“ Auch Teamkollege Nick Woltemade versucht, die richtigen Worte zu finden.

„Ehrlich… dass meine erste WM so zu Ende geht, trifft mich hart. Wir sind unseren Ansprüchen und den Erwartungen nicht gerecht geworden. Jetzt müssen wir ehrlich analysieren, warum es nicht funktioniert hat. Ich wollte Verantwortung übernehmen und ich habe Verantwortung übernommen. Das bedeutet aber gleichzeitig, mit den Konsequenzen leben zu müssen – auch wenn es weh tut. Danke für eure vielen aufbauenden Worte. Das bedeutet mir viel! Gemeinsam stehen wir wieder auf!“

Update, 30. Juni, 21.10 Uhr: Die norwegische Nationalmannschaft hat das Achtelfinale der WM erreicht. Dank eines späten Tores von Stürmerstar Erling Haaland sicherte sich das Team ein knappes 2:1. In der nächsten Runde bekommen es die Skandinavier mit den Superstars aus Brasilien zu tun. Ob der norwegische Siegeszug auch im Achtelfinale weitergeht?

Update, 30. Juni, 20.40 Uhr: Nach dem frühen WM-Aus der deutschen Mannschaft wird über die Zukunft von Julian Nagelsmann spekuliert. Geht es am Ende auch ums Geld? Sieben Millionen Euro bekommt Nagelsmann pro Jahr. Sein Vertrag läuft noch bis zur EM 2028, folglich steht eine Summe von 14 Millionen Euro auf dem Spiel.

Update, 30. Juni, 20.05 Uhr: DFB-Präsident Bernd Neuendorf äußert sich bei MagentaTV zum WM-Aus nach dem Sechzehntelfinale: „Nach dem bitteren Ausscheiden habe ich noch länger mit Bundestrainer Julian Nagelsmann, aber auch mit der sportlichen Leitung um Andreas Rettig und Rudi Völler zusammengesessen. Wir sind alle sehr enttäuscht. Wir wissen: Dieses Abschneiden bei der Weltmeisterschaft entspricht nicht den Ansprüchen, die wir uns vor dem Turnier gegeben haben. In den kommenden Tagen werden wir uns deswegen zusammensetzen.“

„Wir werden gemeinsam darüber sprechen, warum es uns nicht gelungen ist, unser Potenzial abzurufen – was durchaus vorhanden ist – und warum wir den Erwartungen nicht gerecht geworden sind, die Fußball-Deutschland an uns hat und wir selber auch. Wir können nach so einem Turnier nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Wir müssen darüber sprechen, was die Gründe für dieses erneut frühe Ausscheiden waren, das uns alle zutiefst bewegt. Die Reise ist jetzt leider viel zu früh zu Ende gegangen. Darüber sind die Fans enttäuscht, aber wir ganz genauso“, so Neuendorf weiter.

Update, 30. Juni, 19.01 Uhr: Das brasilianische Nationalteam muss bei der Fußball-Weltmeisterschaft einen weiteren verletzungsbedingten Ausfall eines Offensivspielers hinnehmen. Der Verband informierte darüber, dass Lucas Paquetá, der Spielmacher der Mannschaft, sich im Sechzehntelfinale gegen Japan eine Muskelverletzung an der Rückseite seines linken Oberschenkels zugezogen hat. Diese Verletzung ereignete sich während des hart umkämpften 2:1-Sieges. Der 28-jährige Spieler wird sich einem intensiven Behandlungsprogramm unterziehen. Es bleibt unklar, ob Paquetá bis zum Achtelfinale, das am Sonntag in East Rutherford stattfindet, wieder einsatzbereit sein wird.

Update, 30. Juni, 17.48 Uhr: In den Niederlanden kam es zu Ausschreitungen im Zusammenhang mit dem historischen WM-Erfolg Marokkos. In Den Haag führte der Einzug der nordafrikanischen Mannschaft ins Achtelfinale zu Auseinandersetzungen zwischen feiernden Anhängern und der Polizei. Die Behörden berichteten, dass Einsatzkräfte während der Feierlichkeiten mit Steinen und Feuerwerkskörpern attackiert wurden. Die Polizei reagierte darauf mit dem Einsatz eines Wasserwerfers. Insgesamt nahm sie 13 Personen fest. Fans blockierten zudem mehrere Straßen, was zeitweise den Verkehr behinderte.

Update, 30. Juni, 16.31 Uhr: Manuel Neuer musste in seinem zehnten WM-Spiel in Folge mindestens ein Gegentor hinnehmen, nachdem Julio Enciso zum 0:1 traf. Damit erreichte Neuer den Rekord des Mexikaners Antonio Carbajal, der zwischen 1950 und 1962 ebenfalls in zehn aufeinanderfolgenden WM-Spielen nicht ohne Gegentor blieb. Gegen Paraguay endete jedoch eine andere Serie. Anders als in den drei Gruppenspielen gegen Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador fiel das Gegentor diesmal nicht mit dem ersten Schuss des Gegners auf das deutsche Tor.

Update, 30. Juni, 15.27 Uhr: Nach dem überraschenden Sechzehntelfinal-Aus gegen Paraguay hat Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg scharfe Kritik geäußert und einen radikalen Neuanfang gefordert. In seiner Kolumne für t-online bezeichnete der 57-Jährige das Scheitern als „Vollkatastrophe“ und eine „ganz, ganz bittere Niederlage“. Im Vergleich zu Top-Nationen wie Frankreich, Spanien oder Argentinien fehle es der deutschen Mannschaft aktuell schlicht an der individueller Spitzenklasse.

Für den anstehenden Umbruch sieht Effenberg nun Bundestrainer Julian Nagelsmann in der Pflicht, von dem er eine detaillierte Analyse der Weltmeisterschaft erwartet. Personell fordert der Experte bereits für das Nations-League-Spiel gegen die Niederlande im September den Mut zu drastischen Veränderungen: Torwart-Talent Jonas Urbig soll die neue Nummer eins werden. Zudem verlangt Effenberg künftig mehr Einsatzzeiten für Youngster wie Lennart Karl, Nathaniel Brown, Malick Thiaw und Saïd El Mala, die das Team an der Seite von Florian Wirtz und Jamal Musiala anführen sollen.

Update, 30. Juni, 15.10 Uhr: Nach der Paraguay-Blamage brennt beim DFB die Hütte – und Ex-Nationalspieler Marcell Jansen bringt in der Live-Show „Die WM-WG“ von Absolut Fußball prompt einen echten Überraschungs-Bundestrainer ins Spiel. Für Jansen ist Ex-Benfica-Coach Roger Schmidt der perfekte Mann für den Job. Und das aus guten Gründen.

Update, 30. Juni, 14.55 Uhr: „Stocksauer, wütend, sprachlos“: Sky-Reporter Florian Plettenberg hat in der Live-Show „Die WM-WG“ von Absolut Fußball (powerd by IPPEN.MEDIA) zu einer brutalen Abrechnung mit dem DFB-Team ausgeholt. Neben den vermeintlichen Supertalenten, denen er die internationale Klasse absprach, ging er vor allem auf den Bundestrainer los: „Julian Nagelsmann hat es vergeigt.“

Update, 30. Juni, 14.20 Uhr: Neben dem sportlichen Debakel bringt das vorzeitige WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft auch erhebliche finanzielle Einbußen für den DFB mit sich. Durch das Erreichen der ersten K.-o.-Runde kassiert der Verband vom Weltverband FIFA zwar immerhin eine Prämie von elf Millionen US-Dollar (ca. 9,7 Millionen Euro). Allerdings entgehen dem DFB durch das Scheitern im Sechzehntelfinale nun die garantierten Einnahmen aus den kommenden Runden.

Ein Einzug ins Achtelfinale hätte dem Verband zusätzliche vier Millionen US-Dollar (ca. 3,5 Millionen Euro) eingebracht, für das Erreichen des Viertelfinals wären nochmals vier Millionen US-Dollar (ca. 3,5 Millionen Euro) dazugekommen. Zum Vergleich: Der künftige Weltmeister wird von der FIFA mit einer Prämie von 50 Millionen US-Dollar (ca. 44 Millionen Euro) entlohnt, während für den unterlegenen Finalisten immerhin noch 33 Millionen US-Dollar (ca. 29 Millionen Euro) bereitstehen.

Update, 30. Juni, 13.40 Uhr: Abseits der Aufarbeitung des deutschen WM-Aus richtet sich der Blick auf die verbliebenen Teams im Turnier. Am heutigen Abend (23 Uhr) trifft Frankreich im Sechzehntelfinale auf Schweden. Bei der „Équipe Tricolore“ steht Nationaltrainer Didier Deschamps wieder an der Seitenlinie, nachdem er das letzte Gruppenspiel gegen Norwegen aufgrund der Beerdigung seiner Mutter verpasst hatte.

Vor der anstehenden K.-o.-Partie äußerte sich der 57-Jährige nun zu seiner Rückkehr. „Es ist gut, beschäftigt zu sein“, erklärte der französische Coach. Mit Blick auf seine kurze Auszeit fügte er hinzu: „Für mich und die Nationalmannschaft war es gut, dass ich weg war.“ Vor dem Duell gegen die Schweden gab er sich gefasst und betonte: „Ich bin hier, mir geht es gut.“

Update, 30. Juni, 13.22 Uhr: Nach seinem umstrittenen Post zum WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz erneut zu Wort gemeldet. In dem neuen Beitrag bezieht Merz deutlich Stellung gegen die aufgekommene Häme im Netz. „Erfolge feiern wir gemeinsam. Und in der Niederlage stehen wir zusammen. Das macht uns stark. Wer den Adler auf der Brust trägt, hat unseren Rückhalt verdient und nicht unseren Spott“, so der CDU-Politiker.

Update, 30. Juni, 12.26 Uhr: Nach dem enttäuschenden WM-Abschneiden steht nicht nur Bundestrainer Julian Nagelsmann vor dem Aus. Auch Bondscoach Ronald Koeman muss um seinen Job fürchten. Angesprochen auf seine Zukunft wich der 63-Jährige aus: „Ich habe mir dazu durchaus meine Gedanken gemacht, aber ich werde sie noch nicht preisgeben.“ Ein vorzeitiger Abschied gilt in den Niederlanden dennoch als beschlossene Sache.

Als Nachfolger wird bereits Peter Bosz gehandelt. Der ehemalige BVB-Trainer feierte zuletzt drei Meisterschaften in Serie mit der PSV Eindhoven. Dass Bosz dort noch unter Vertrag steht, gilt für ein baldiges Engagement bei „Oranje“ kaum als echtes Hindernis.

Update, 30. Juni, 11.49 Uhr: Nach dem vorzeitigen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft gegen Paraguay herrscht noch immer Fassungslosigkeit. Antworten auf offene Fragen, wird es vorerst aber nicht geben. Der DFB hat eine für den Fall eines WM-Ausscheidens geplante Pressekonferenz abgesagt. Darüber haben die Verantwortlichen laut Informationen von Sport1 lange diskutiert.

Stattdessen tritt der DFB-Tross nach dem blamablen Ausscheiden bereits am Dienstag die Heimreise nach Deutschland an. Die Spieler verabschieden sich von dort direkt in den Urlaub. Julian Nagelsmann und der DFB wollen sich allerdings noch äußern – wie, ist bislang jedoch noch unklar. Eine Entscheidung, die die Spekulationen um die Zukunft des Bundestrainers weiter anfeuern dürfte.

Update, 30. Juni, 11.02 Uhr: Ein schwacher Trost nach dem bitteren WM-K.o.: Zumindest vor den Fernsehbildschirmen war das Sechzehntelfinal-Drama der deutschen Nationalmannschaft gegen Paraguay ein echter Straßenfeger. Durchschnittlich 17,57 Millionen Zuschauer verfolgten das bittere Aus im Elfmeterschießen live im ZDF. Laut der AGF Videoforschung sicherte sich die Übertragung damit einen überragenden Marktanteil von 74,5 Prozent. Den absoluten Spitzenwert verbuchte stattdessen der furiose 7:1-Auftaktsieg gegen Curaçao, den im Schnitt 23,43 Millionen Menschen in der ARD verfolgten.

Update, 30. Juni, 10.05 Uhr: Nach dem dramatischen WM-K.o. gegen Paraguay folgt die schonungslose sportliche Abrechnung mit den DFB-Stars. Die Einzelkritik nach dem bitteren Sechzehntelfinal-Aus fällt für die Nationalelf absolut vernichtend aus. Neben insgesamt neun Fünfen, hagelt es sogar zweimal die Sechs.

Update, 30. Juni, 09.50 Uhr: Als wäre das WM-Aus im Elfmeterschießen gegen Paraguay nicht schon bitter genug gewesen, kam es für die DFB‑Stars auf der Rückreise noch mal knüppeldick. Mit der Airline Breeze sollten die sichtlich bedienten Nationalspieler zurück ins Teamquartier fliegen. Doch der Abflug in Bedford – rund 23 Kilometer nordwestlich von Boston – verzögerte sich massiv, wie die Bild berichtet. Der Flieger hob schließlich erst mit satten zwei Stunden Verspätung ab. Statt einer zeitnahen Ankunft im Teamquartier setzte die Maschine erst um 1 Uhr nachts mit einer rund anderthalbstündigen Verspätung in Winston-Salem auf.

Update, 30. Juni, 09.07 Uhr: Nach dem bitteren WM-Aus gegen Paraguay schäumt Ex-Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe vor Wut. Auf X rechnete der Experte knallhart mit der Schiedsrichterleistung ab und sprach von teils „skandalösen Entscheidungen“, die sich nahtlos in das enttäuschende Bild dieser Weltmeisterschaft einfügen würden. Besonders die Anerkennung des entscheidenden Gegentreffers zum 1:2 brachte Gräfe auf die Palme.

Der Unparteiische hatte das deutsche Tor wegen eines angeblichen Offensivfouls von Waldemar Anton eiskalt einkassiert. Die Entscheidung sei ein „absoluter Witz“, urteilte Gräfe auf X. „Kontakt ja, Foul nie – kein Schubsen, Halten etc.“, so der ehemalige Bundesligaschiedsrichter.

Wenn der Referee bei Anton so extrem kleinlich pfeift, hätte er der DFB-Elf im Gegenzug zwei glasklare Strafstöße zusprechen müssen. Gräfe kritisierte vehement, dass sowohl ein deutliches Halten gegen Leon Goretzka im Strafraum als auch ein klares Handspiel bei einem geblockten Torschuss ungeahndet blieben. Diese zweierlei Maß zu nehmen, sei schlichtweg „grotesk“.

Gräfes bitteres WM-Fazit: Zwar müssten das DFB-Team und Bundestrainer Julian Nagelsmann nach dem Achtelfinal-K.-o. definitiv selbstkritisch „in den Spiegel schauen“, doch die Art und Weise des Ausscheidens bleibe aufgrund der Schiri-Leistung ein „echter Skandal“.

Update, 30. Juni, 5.54 Uhr: Marokko steht im Achtelfinale! Soeben konnten die Nordafrikaner nach einem wahren Elfmeter-Krimi die Niederlande besiegen und in die nächste Runde einziehen. In der regulären Spielzeit konnten die Marokkaner noch kurz vor Schluss noch den rettenden Ausgleich zum 1:1 erzielen. Die Verlängerung brachte dann keine Entscheidung. Damit steht die allererste Partie im Achtelfinale fest: Marokko gegen Gastgeber Kanada am Samstag (4. Juli) in Houston.

Update, 30. Juni, 4.33 Uhr: Rudi Völler hat sich unmittelbar nach dem blamablen WM-Aus hinter Bundestrainer Julian Nagelsmann gestellt. In der Mixed Zone teilte der DFB-Sportdirektor mit, dass Nagelsmann „wahrscheinlich der Richtige ist, um weiterzumachen“. „Ich finde immer noch, er ist ein absoluter Top-Trainer“, erklärte der 66-Jährige.

Update, 30. Juni, 03.46 Uhr: Derweil geht die Debatte um die Zukunft von Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits los. Er selbst hat sich zu Wort gemeldet und deutlich gemacht, dass er nicht das sinkende Schiff verlassen möchte. „Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Wenn man das nicht möchte, muss man mir das sagen“, sagte er bei Magenta TV.

Update, 30. Juni, 02.47 Uhr: Während die deutsche Mannschaft das WM-Aus verarbeitet, hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz zu Wort gemeldet. Auf X schrieb er: „Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: Was für ein Spiel, @DFB_Team! Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch.“ Da dürften nicht viele Fans zustimmen.

Update, 30. Juni, 01.58 Uhr: Das WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft ist besiegelt. Das Team von Julian Nagelsmann scheiterte im Sechzehntelfinale nach einem dramatischen Elfmeterschießen mit 4:5 an Paraguay und muss damit überraschend bereits in der ersten K.-o.-Runde die Heimreise antreten. Damit endet die WM für den viermaligen Weltmeister deutlich früher als erhofft. Alle Hintergründe, Stimmen und Reaktionen zum bitteren DFB-Aus gibt es bei uns.

Update, 30. Juni, 01.15 Uhr: Das erste Elfmeterschießen dieser Weltmeisterschaft ist perfekt, und aus deutscher Sicht macht die Historie Hoffnung. Deutschland gewann bislang alle vier Elfmeterschießen bei Weltmeisterschaften. Sportpsychologen betonen zudem seit Jahren, dass Elfmeterschießen keine reine Lotterie sind.

Update, 30. Juni, 00.54 Uhr: Nach Brasiliens 2:1-Sieg gegen Japan hat Neymar bei X gegen den deutschen Ökonomen Joachim Klement ausgeteilt. Klement hatte zuvor das Aus der Selecao gegen Japan vorhergesagt, nachdem sein Modell bereits die Weltmeister von 2014, 2018 und 2022 korrekt prognostiziert hatte.

Update, 30. Juni, 00.02 Uhr: Während Deutschland gegen Paraguay um den Einzug ins Achtelfinale kämpft, richtet sich der Blick auch schon auf die nächsten Sechzehntelfinals. Vor dem Spiel am Mittwoch gegen die DR Kongo trainiert England nach eigenen Angaben intensiv für ein mögliches Elfmeterschießen. Flügelspieler Noni Madueke betonte, dass dieses Thema im Training „extrem ernst“ genommen werde.

Update, 29. Juni, 23.32 Uhr: Nebenbei sorgen die Norweger weiter mit ihrem inzwischen berühmten Torjubel für Aufsehen. Vor dem morgigen Duell mit der Elfenbeinküste wurde die Mannschaft um Erling Haaland nach der Landung in Dallas von Flughafenmitarbeitern mit einer gemeinsamen Ruder-Einlage auf dem Rollfeld begrüßt.

Update, 29. Juni, 22.39 Uhr: Apropos Startelf: Norwegen muss im morgigen WM-Sechzehntelfinale gegen die Elfenbeinküste auf BVB-Profi Julian Ryerson verzichten. Nationaltrainer Stale Solbakken bestätigte den verletzungsbedingten Ausfall des Außenverteidigers. Wer ihn ersetzt, ließ der Coach offen. Als Kandidaten gelten Fredrik Aursnes und Marcus Holmgren Pedersen.

Update, 29. Juni, 22.16 Uhr: Wenige Minuten vor dem Anpfiff hat Bundestrainer Julian Nagelsmann seine überraschende Startelf-Entscheidung ausführlich erklärt. Dass Jamal Musiala zunächst nur auf der Bank sitzt und Deniz Undav den Vorzug erhält, sei vor allem eine taktische Maßnahme. Deutschland wolle gegen die körperlich starken Paraguayer „mehr Präsenz im gegnerischen Sechzehner“ und ein besseres Gegenpressing in der letzten Linie erzeugen, erklärte Nagelsmann im ZDF. Alle Entwicklungen rund um das Spiel gibt es in unserem Liveticker.

Update, 29. Juni, 21.38 Uhr: Nach Bekanntgabe der deutschen Startelf ist auch klar: Leon Goretzka sitzt gegen Paraguay erneut auf der Bank. Für seinen Berater Raphael Brinkert dürfte das keine erfreuliche Nachricht sein. Der hatte vor dem Spiel öffentlich Druck gemacht.

Update, 29. Juni, 21.05 Uhr: Der nächste Achtelfinalist steht fest: Brasilien hat das Sechzehntelfinale gegen Japan mit 2:1 gewonnen. Gabriel Martinelli erzielte den entscheidenden Treffer erst in der Nachspielzeit und bewahrte die Selecao damit vor einer Verlängerung. In knapp eineinhalb Stunden richtet sich der Blick nun auf das nächste K.-o.-Duell: Deutschland trifft auf Paraguay.

Update, 29. Juni, 20.51 Uhr: Das Sechzehntelfinale gegen Paraguay rückt näher und damit auch die Spekulationen über die DFB-Startelf. MagentaTV-Experte Mats Hummels rechnet dabei sogar mit einem Paukenschlag von Bundestrainer Julian Nagelsmann und glaubt, dass Joshua Kimmich erstmals bei dieser WM ins zentrale Mittelfeld rückt. Rechts hinten könnte stattdessen Innenverteidiger Waldemar Anton beginnen.

Update, 29. Juni, 20.35 Uhr: Rund um die Partie zwischen Brasilien und Japan in Houston sorgt eine Sicherheitsmeldung für Aufsehen. Wie mehrere US-Medien unter Berufung auf das FBI berichten, prüft die US-Bundespolizei derzeit eine im Internet kursierende Drohung gegen das Stadion. Nach Angaben des FBI gebe es zum jetzigen Zeitpunkt keine Hinweise auf die Glaubwürdigkeit der Drohung. Trotzdem arbeitet die Behörde gemeinsam mit lokalen, bundesstaatlichen und nationalen Sicherheitskräften daran, den Ursprung der Nachricht zu ermitteln. Zuschauer wurden vorsorglich dazu aufgerufen, aufmerksam zu bleiben und verdächtige Aktivitäten oder Personen den Behörden zu melden.

Update, 29. Juni, 20.21 Uhr: Kurz vor den ersten möglichen Elfmeterschießen der K.-o.-Phase hat die FIFA mit einem Regelvorschlag keinen Erfolg. Wie The Athletic berichtet, wird es während der laufenden Weltmeisterschaft keine kurzfristige Änderung beim Münzwurf vor einem Elfmeterschießen geben. Der Weltverband wollte die bisherige Regel vereinfachen, erhielt dafür von den Regelhütern des International Football Association Board (IFAB) aber keine Zustimmung.

Nach den Plänen der FIFA hätte künftig nur noch ein Münzwurf statt zwei stattgefunden. Die siegreiche Mannschaft hätte dann selbst entscheiden dürfen, ob sie den ersten Elfmeter schießt oder auf welches Tor das Elfmeterschießen ausgetragen wird. Das IFAB wollte laut dem Bericht aber während eines laufenden Turniers keine Regeländerung vornehmen.

Update, 29. Juni, 19.39 Uhr: Während die verbliebenen Teams um den Einzug ins Achtelfinale kämpfen, zieht ein ausgeschiedener WM-Teilnehmer Konsequenzen. Tschechiens Nationaltrainer Miroslav Koubek ist wenige Tage nach dem Vorrunden-Aus zurückgetreten. Der 74-Jährige erklärte laut Verbandsmitteilung, er habe seinen Rücktritt selbst angeboten. Gleichzeitig erhob Koubek schwere Vorwürfe gegen die heimischen Medien und sprach von einer „Kampagne“, die auf „Halbwahrheiten und Erfindungen“ gegen seine Person beruhe. Unmittelbar nach dem 0:3 gegen Mexiko hatte er einen Rücktritt noch ausgeschlossen.

Update, 29. Juni, 19.27 Uhr: Nur noch rund drei Stunden bis zum WM-Sechzehntelfinale zwischen Deutschland und Paraguay. Vor dem Anpfiff erklingt dann die paraguayische Nationalhymne, doch was bedeutet eigentlich die Zeile „Paraguayos, Republica o muerte“? Und wie ist die Hymne überhaupt entstanden? Die Antworten gibt es hier.

Update, 29. Juni, 18.44 Uhr: Bastian Schweinsteiger warnt die deutsche Nationalmannschaft vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay. Besonders Miguel Almiron sieht der ARD-Experte als potenziellen Gefahrenherd. Auch mit Roque Santa Cruz tauschte sich Schweinsteiger vor dem Duell aus. Die Botschaft des früheren Bayern-Profis: Paraguay werde Deutschland alles abverlangen.

Update, 29. Juni, 18.30 Uhr: Die Aufstellungen für das WM-Sechzehntelfinale zwischen Brasilien und Japan sind da. Carlo Ancelotti vertraut nach dem 3:0 gegen Schottland derselben Startelf, Superstar Neymar nimmt erneut zunächst auf der Bank Platz. Japan geht im Vergleich zum 1:1 gegen Schweden dagegen mit vier Veränderungen in die Partie. Alle Infos zu den Aufstellungen, zum Spiel und den wichtigsten Szenen gibt es ab sofort in unserem Liveticker!

Deutschlands Fußball-Kader 2026: Wer hat Wurzeln außerhalb Deutschlands?

Deniz Undav (Angriff, VfB Stuttgart): Undav spielte in Stuttgart eine überragende Saison mit 25 Toren und 14 Vorlagen! Im DFB-Trikot kam er zuletzt oft nur von der Bank, traf aber trotzdem in entscheidenden Momenten, wie zuletzt im Testspiel gegen Ghana. Bei der WM könnte er als Joker oder Starter eine Schlüsselrolle einnehmen.
Deniz Undav wurde 1996 in Emmerich am Rhein geboren. Seine Familie hat türkische Wurzeln. Nach Stationen in der Bundesliga und einer erfolgreichen Zeit in Belgien wechselte er über Brighton & Hove Albion fest zum VfB Stuttgart, wo er sich als einer der torgefährlichsten Stürmer der Liga etablierte. 2024 wurde er erstmals in den deutschen Nationalkader berufen. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Gawlik
Fussball Freundschaftsspiel Deutschland - Finnland  4-0
Nadiem Amiri wurde 1996 in Heidelberg geboren. Seine Eltern flohen in den 1980er-Jahren aus Afghanistan nach Deutschland. Er spielte unter anderem für Bayer Leverkusen und den 1. FSV Mainz 05, wo er sich als technisch versierter Mittelfeldspieler einen Namen machte.  © IMAGO/Malte Ossowski / SVEN SIMON
Assan Ouédraogo feierte sein Debüt in der deutschen A-Nationalmannschaft beim letzten WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei (6:0). Bei nur 13 Minuten Einsatzzeit trug sich der RB-Star direkt in die Torschützenliste ein.
Assan Ouédraogo wurde 2006 in Mülheim an der Ruhr geboren. Seine Eltern stammen aus Burkina Faso. Er startete seine Karriere im Nachwuchs des FC Schalke 04 und wechselte 2025 zu RB Leipzig. Mit 19 Jahren ist er bei der WM 2026 einer der jüngsten Spieler im deutschen Aufgebot. © IMAGO/Maximilian Koch
Waldemar Anton (Verteidigung, Borussia Dortmund): Anton hat sich beim BVB als klarer Stammspieler etabliert und überzeugt durch Zweikampfstärke und Spielaufbau. Mit 12 Länderspielen gehört er noch zu den jüngeren Kräften in der DFB-Abwehr.
Waldemar Anton wurde 1996 im usbekischen Olmaliq geboren und ist damit der einzige Spieler im deutschen WM-Kader 2026, der nicht in Deutschland zur Welt kam. Seine Eltern sind Russlanddeutsche und kamen 1998 als Spätaussiedler mit ihm nach Hannover. Bei seiner Geburt trug er noch den Namen Wladimir, der nach der Umsiedlung offiziell in Waldemar geändert wurde. Vor seinem ersten A-Länderspiel wäre er grundsätzlich für drei Nationalmannschaften spielberechtigt gewesen: Deutschland, Russland und Usbekistan. © IMAGO/osnapix / Michael Titgemeyer
Nathaniel Brown ist auf der linken Seite gut unterwegs
Nathaniel Brown wurde 2003 in Amberg in der Oberpfalz geboren. Sein Vater war US-amerikanischer Soldat und auf dem nahe gelegenen Truppenübungsplatz Grafenwöhr stationiert, seine Mutter ist Deutsche. Brown wuchs bei seiner Mutter auf und besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft. Er entschied sich früh für das deutsche Nationalteam und entwickelte sich bei Eintracht Frankfurt zu einem der auffälligsten Außenverteidiger der Bundesliga. © IMAGO/nordphoto GmbH / Memmler
Über zwölf Jahre durchläuft Pavlović sämtliche Jugendmannschaften des FC Bayern München. Er entwickelt sich Schritt für Schritt weiter und gilt intern schnell als eines der größten Talente des Vereins. Sein Stil als defensiver Mittelfeldspieler wird hier langsam deutlich.
Aleksandar Pavlović wurde 2004 in München geboren. Seine Eltern stammen aus Serbien und kamen in den 1990er-Jahren nach Deutschland. Er durchlief die gesamte Jugendakademie des FC Bayern München und gehört seit der Saison 2024/25 fest zum Profikader. Obwohl er auch für Serbien hätte spielen können, entschied er sich für die deutsche Nationalmannschaft und gab 2024 sein A-Debüt. © IMAGO/Sven Leifer
Felix Nmecha (Mittelfeld, Borussia Dortmund): Nmecha kehrte nach seiner ausgeheilten Knieverletzung rechtzeitig zurück und wurde von Nagelsmann persönlich über seine Nominierung informiert. Der BVB-Mittelfeldmann bringt Dynamik, Körperstärke und einen guten Abschluss mit, gilt außerdem als klassischer „Box-to-Box-Spieler“.
Felix Nmecha wurde 2000 in Hamburg geboren. Seine Eltern sind nigerianischer Herkunft, er wuchs zeitweise in England auf und durchlief die Jugendakademie von Manchester City. Über den VfL Wolfsburg wechselte er zu Borussia Dortmund. Er besitzt neben der deutschen auch die britische Staatsbürgerschaft und entschied sich für das DFB-Team. © IMAGO/osnapix / Michael Titgemeyer
Malick Thiaw
Malick Thiaw wurde 2001 in Düsseldorf geboren. Sein Vater stammt aus dem Senegal. Er begann seine Karriere in der Jugend des FC Schalke 04, wechselte 2022 zum AC Milan und von dort weiter zu Newcastle United, wo er sich als Innenverteidiger etablierte. Im November 2023 bestritt er sein erstes Länderspiel für die deutsche Nationalmannschaft. © Markus Fischer/IMAGO
Jonathan Tah (Verteidigung, Bayern München): Tah ist mit 45 Länderspielen einer der erfahrensten Verteidiger im Kader und gilt neben Schlotterbeck als das Herzstück der deutschen Innenverteidigung. Sein Kopfballspiel und seine Ruhe am Ball machen ihn zu einem der konstantesten Abwehrspieler der Bundesliga.
Jonathan Tah wurde 1996 in Hamburg geboren. Sein Vater stammt aus Ghana, seine Mutter ist Deutsche. Er spielte viele Jahre für Bayer Leverkusen, mit dem er 2024 erstmals in der Vereinsgeschichte die deutsche Meisterschaft gewann. Zur Saison 2025/26 wechselte er zum FC Bayern München. © IMAGO/DeFodi.de
Leroy Sané spielt mittlerweile für Galatasaray Istanbul.
Leroy Sané wurde 1996 in Essen geboren. Sein Vater Souleyman Sané war selbst Profifußballer und stammt aus dem Senegal, seine Mutter Regina Weber war deutsche Kunstturnerin. Nach Jahren beim FC Bayern München wechselte er zur Saison 2025/26 zu Galatasaray Istanbul. Mit 76 Länderspielen gehört er zu den erfahrensten Spielern im deutschen WM-Kader 2026. © IMAGO/Allstar Picture Library Ltd
Fussball Freundschaftsspiel Deutschland - Finnland 4-0
Jamal Musiala wurde 2003 in Stuttgart geboren und wuchs zeitweise in England auf. Sein Vater stammt aus Nigeria, seine Mutter ist deutsch-polnischer Herkunft. Für Deutschland oder England zu spielen, war lange offen – 2021 entschied er sich endgültig für das DFB-Team. Beim FC Bayern München gehört er mit einem Jahresgehalt von rund 20 Millionen Euro zu den bestbezahlten Spielern der Bundesliga. © IMAGO/Malte Ossowski / SVEN SIMON
Antonio Rüdiger ist bei Real Madrid in eine Kabinen-Auseinandersetzung verwickelt gewesen.
Antonio Rüdiger wurde 1993 in Berlin-Neukölln geboren. Seine Mutter kam aus Sierra Leone nach Deutschland. Neben der deutschen besitzt Rüdiger auch die Staatsbürgerschaft Sierra Leones und wurde im Januar 2022 von Staatspräsident Julius Maada Bio zum offiziellen Fußball-Botschafter des Landes ernannt, verbunden mit einem Diplomatenpass. Seit 2022 spielt er bei Real Madrid und gehört dort zur Stammelf. © IMAGO/Bagu Blanco / PRESSINPHOTO
Angelo Stiller (Mittelfeld, VfB Stuttgart): Stiller hat sich in dieser Saison in die Weltklasse gespielt und ist einer der Gründe für die starke Bundesliga-Saison der Stuttgarter. Sein Passspiel, seine Übersicht und seine Ruhe am Ball erinnern an die besten deutschen Sechser der vergangenen Jahrzehnte.
Angelo Stiller wurde 2001 in München geboren. Seine Großeltern mütterlicherseits wanderten aus Kroatien nach Deutschland aus, seine Mutter ist Kroatin. Stiller selbst versteht nach eigenen Angaben Kroatisch und pflegt eine Verbindung zu den Wurzeln seiner Familie. © IMAGO/Jürgen Kessler

Update, 29. Juni, 18.18 Uhr: Vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) warnt Ex-Nationalspielerin Julia Simic vor der defensiven Stärke der Südamerikaner. „Vor allem die Qualifikation spricht da für sich. Es wird eine Mannschaft sein, die sehr robust und physisch ist und defensiv ihren Fokus hat“, sagte sie in der Live-Show „Die WM-WG“ von Absolut Fußball (powered by IPPEN.MEDIA).

Auch Ex-Nationalspieler Marcell Jansen sieht Deutschland zwar klar in der Favoritenrolle, fordert von der DFB-Elf aber einen dominanten Auftritt. Entscheidend sei, dass die Mannschaft an die starke Schlussphase gegen die Elfenbeinküste anknüpfe. Dann werde es „ein gutes Spiel für uns“, so Jansen.

Update, 29. Juni, 18.07 Uhr: Kap Verde schreibt bei der WM 2026 sportlich weiter Geschichte, doch vor dem Sechzehntelfinale gegen Argentinien wird das Märchen des Turnierneulings von schweren Vorwürfen überschattet. Gegen Kapitän Ryan Mendes laufen in Neuseeland Ermittlungen wegen des Verdachts der Vergewaltigung. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Update, 29. Juni, 14.53 Uhr: Für das mit Spannung erwartete K.-o.-Duell gegen Paraguay (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) liefert die Historie ein echtes psychologisches Faustpfand. Wer an Zahlen und Schicksal glaubt, für den steht der Gewinner quasi schon fest. Der Grund für den Optimismus ist ein Blick auf den heutigen Wochentag, denn die Nationalmannschaft hat bei Weltmeisterschaften eine eingebaute Erfolgsgarantie für Montage.

In der gesamten DFB-Historie stand Deutschland bei einer Endrunde sechsmal an einem Montag auf dem Rasen – und ging jedes Mal als Sieger vom Platz. Die makellose Bilanz im Überblick:

  • 1966: 2:1 gegen Sowjetunion
  • 1994: 3:2 gegen Südkorea
  • 1998: 2:0 gegen USA
  • 1998: 2:1 gegen Mexiko
  • 2014: 4:0 gegen Portugal
  • 2014: 2:1 (n. V.) gegen Algerien

Seit den legendären Partien in Brasilien musste die deutsche Auswahl bei einer WM nie wieder am ersten Tag der Woche ran. Dass dieses Jubiläum nach exakt zwölf Jahren Wartezeit gefeiert wird, sorgt für zusätzliche Gänsehaut: Genau so lange warten die deutschen Fans nämlich auch schon auf den nächsten WM-Pokal.

Update, 29. Juni, 14.35 Uhr: Vor dem heutigen WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) warnt Ex-Bundesliga-Stürmer Nelson Valdez die deutsche Nationalmannschaft eindringlich. Gegenüber dem „kicker“ prophezeite der 42-Jährige ein echtes Geduldsspiel für die DFB-Elf: „Es wird ein super schwieriges Spiel für Paraguay, Deutschland ist Favorit, aber es wird auch für die Deutschen ein super umkämpftes, vielleicht auch hakeliges Spiel werden.“ Wie weh der Außenseiter tun kann, musste in der Gruppenphase bereits die Türkei erfahren, die nach einer Niederlage gegen Paraguay die Koffer packen musste.

Besonders der emotionale Faktor mache seine Landsleute in der K.-o.-Runde gefährlich. „Wir mögen solche Spiele, immer schon. Die Mannschaft trägt dann ein ganzes Land“, so der ehemalige Bremer und Dortmunder. In solch entscheidenden Duellen würden die paraguayischen Spieler traditionell über sich hinauswachsen.

Update, 29. Juni, 13.41 Uhr: Nach dem enttäuschenden 1:2-Dämpfer im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador fordern die deutschen Fans für das heutige K.-o.-Duell gegen Paraguay eine deutliche Reaktion. Eine aktuelle Umfrage des Portals FanPuls (2.405 Teilnehmer) zeigt die klare Wunschstartelf der Anhänger – und die wartet im Vergleich zum Ecuador-Spiel mit gleich vier personellen Veränderungen auf.

Die wohl wichtigste Rückkehr wünschen sich die Fans auf der linken Abwehrseite: Überwältigende 80 % der Befragten fordern den Start von Nathaniel Brown, der gegen Ecuador wegen einer leichten Anschlagung noch geschont wurde und nun wieder für David Raum in die erste Elf rücken soll. Zudem gibt es einen Wechsel im Tor: Statt Manuel Neuer soll laut dem Voting Oliver Baumann (55 %) zwischen den Pfosten stehen.

Diese Elf würden die DFB-Fans gegen Paraguay auf den Platz schicken.

Auch im Mittelfeld und im Angriff gibt es im Fan-Szenario deutliche Verschiebungen: Im defensiven Zentrum verdrängt Routinier Leon Goretzka (53 %) Aleksandar Pavlović und bildet die Doppel-Sechs mit Felix Nmecha (71 %). Joshua Kimmich sehen die Fans derweil weiterhin auf der Rechtsverteidiger-Position statt im defensiven Mittelfeld, wie von vielen Experten gefordert.

An der vordersten Front fordern 73 % der Fans nach seinen starken Joker-Auftritten den ersten Startelf-Einsatz von Knipser Deniz Undav. Dafür weicht Leroy Sané aus der Startformation, während Kai Havertz eine Position nach hinten rückt und die offensive Dreierreihe zusammen mit Florian Wirtz (62 %) und Jamal Musiala (46 %) komplettiert.

Update, 29. Juni, 12.51 Uhr: Jürgen Klopp nimmt vor dem heutigen K.-o.-Spiel gegen Paraguay den Druck von der Taktik-Debatte. Ob das DFB-Team mit zwei Stürmern aufläuft, ist für ihn zweitrangig: „Die Aufstellung ist bei der Qualität, die wir haben, in der Breite nicht so entscheidend.“ Dass dieses System beim Sieg gegen die Elfenbeinküste so gut funktionierte, lag laut dem MagentaTV-Experten auch daran, dass Deutschland von einem bereits müden und unkonzentrierten Gegner profitierte.

Gegen den Außenseiter komme es laut Klopp vielmehr auf die richtige Einstellung auf dem Rasen an: „Es geht darum, wer das Spiel besser annimmt.“ Nach dem enttäuschenden Ecuador-Spiel sieht er das Team klar in der Pflicht: „Jeder dieser Spieler, der gegen Ecuador gespielt hat, kann 60–70 Prozent besser spielen.“ Gelingt diese Leistungssteigerung, ist er für den weiteren Turnierverlauf absolut optimistisch: „Man kann natürlich jede Mannschaft schlagen. Nur, dafür muss man jetzt richtig ins Turnier finden.“ Klopps knackiges Fazit: „Jetzt geht’s richtig los.“

Update, 29. Juni, 11.34 Uhr: Carlo Ancelotti hat bei der WM 2026 eine klare Aufgabe: Brasilien endlich zum langersehnten sechsten Titel führen. Und dafür wird der Italiener fürstlich entlohnt. Sollte er die Seleção nach einer mittlerweile 24-jährigen Durststrecke tatsächlich den WM-Pokal holen, winkt ihm laut BILD eine Superprämie von bis zu sieben Millionen Euro.

Doch das ist noch längst nicht alles. So wurde Ancelottis Jahresgehalt im Zuge einer vorzeitigen Vertragsverlängerung bis 2030 nochmals kräftig aufgestockt. Erhielt der Erfolgscoach ursprünglich zehn Millionen Euro Grundgehalt im Jahr brutto, sollen es nun stolze zehn Millionen Euro netto sein. Damit steigt der Italiener zum absoluten Spitzenverdiener unter allen Trainern bei dieser Weltmeisterschaft auf.

Auch abseits des Platzes wird der Coach regelrecht auf Händen getragen. Neben einer kugelsicheren Limousine für seine Sicherheit in Brasilien und Freiflügen nach Europa bezahlt ihm der Verband ein luxuriöses Appartement mit direktem Meerblick auf den Atlantischen Ozean im ruhigeren Stadtteil Barra da Tijuca in Rio de Janeiro.

Update, 29. Juni, 10.37 Uhr: Emotionaler Ausnahmezustand bei Brasilien-Superstar Vinícius Jr. vor dem heutigen WM-Sechzehntelfinale gegen Japan. In einem großen Interview für die brasilianische Fernsehsendung „Domingão com Huck“ verlor der 25-jährige Angreifer von Real Madrid völlig die Fassung und brach vor laufender Kamera in Tränen aus. Auslöser für den plötzlichen Gefühlsausbruch war eine überraschende Videobotschaft seiner Großmutter, die ihm eine emotionale Liebeserklärung machte.

Von Papst-Kostüm bis Pyrotechnik: Die besten Fan-Bilder von der WM 2026

Auch die Familie Beckham hatte sich am 15. Juli in Atlanta eingefunden, um England ins WM-Finale einziehen zu sehen. So groß der Jubel nach dem 1:0 auch war: Am Ende blieben Frust und Trauer über das Ausscheiden zurück.
Auch die Familie Beckham hatte sich am 15. Juli in Atlanta eingefunden, um England ins WM-Finale einziehen zu sehen. So groß der Jubel nach dem 1:0 auch war: Am Ende blieben Frust und Trauer über das Ausscheiden zurück. © apict
Dieser englische Fan zeigte vor dem WM-Halbfinale gegen England an: Seit 1966 wartet die gesamte Nation schon auf ein Endspiel. Leider wurde es auch 2026 nichts, nach zwei späten Gegentoren verloren die Three Lions mit 1:2 gegen Argentinien.
Dieser englische Fan zeigte vor dem WM-Halbfinale gegen England an: Seit 1966 wartet die gesamte Nation schon auf ein Endspiel. Leider wurde es auch 2026 nichts, nach zwei späten Gegentoren verloren die Three Lions mit 1:2 gegen Argentinien. © apict
Ein Baguette als Glücksbringer? So ganz wollte der Plan dieses französisches Fans leider nicht aufgehen. Die 0:2-Niederlage gegen Spanien sorgte für das WM-Aus im Halbfinale.
Ein Baguette als Glücksbringer? So ganz wollte der Plan dieses französisches Fans leider nicht aufgehen. Die 0:2-Niederlage gegen Spanien sorgte für das WM-Aus im Halbfinale. © apict
Die spanischen Fans waren voller Hoffnung vor dem WM-Halbfinale gegen Frankreich. Am Ende wurden sie belohnt, ihr Team zog mit einem 2:0-Sieg ins Endspiel ein.
Die spanischen Fans waren voller Hoffnung vor dem WM-Halbfinale gegen Frankreich. Am Ende wurden sie belohnt, ihr Team zog mit einem 2:0-Sieg ins Endspiel ein. © picture alliance/dpa | Tom Weller
Die französischen Fans hatten zwei ihrer Superstars „mitgebracht. Dazwischen mischte sich ein Spanier, der es mit Lamine Yamal hielt. Am Ende lachten die Iberer, denn sie gewannen das WM-Halbfinale mit 2:0.
Die französischen Fans hatten zwei ihrer Superstars „mitgebracht. Dazwischen mischte sich ein Spanier, der es mit Lamine Yamal hielt. Am Ende lachten die Iberer, denn sie gewannen das WM-Halbfinale mit 2:0. © picture alliance/dpa/AP | Tony Gutierrez
Auch Pauline Kana, besser bekannt als „Granny Smith“ oder „Gangster Granny“, war beim WM-Viertelfinale gegen die Schweiz im Stadion und feuerte ihren Lieblingsspieler an.
Auch Pauline Kana, besser bekannt als „Granny Smith“ oder „Gangster Granny“, war beim WM-Viertelfinale gegen die Schweiz im Stadion und feuerte ihren Lieblingsspieler an. © dpa/Tom Weller
Die Schweizer Fans durften bei dieser WM lange vom Titel träumen – und stellten sich sogar schon Granit Xhaka mit dem WM-Pokal vor.
Die Schweizer Fans durften bei dieser WM lange vom Titel träumen – und stellten sich sogar schon Granit Xhaka mit dem WM-Pokal in der Hand vor. © dpa/Tom Weller
Auch am Ocean Drive in Miami praktizierten norwegische Fans vor dem WM-Viertelfinale gegen England ihr ikonisches Ruder-Ritual.
Auch am Ocean Drive in Miami praktizierten norwegische Fans vor dem WM-Viertelfinale gegen England ihr ikonisches Ruder-Ritual. © dpa/Rebecca Blackwell
Vor dem Spiel hatte dieser belgische Fan noch Grund zum Jubeln. Mit dem späten Siegtreffer Spaniens durch Mikel Merino sind die WM-Träume der „Roten Teufel“ jedoch zerplatzt.
Vor dem Spiel hatte dieser belgische Fan noch Grund zum Jubeln. Mit dem späten Siegtreffer Spaniens durch Mikel Merino sind die WM-Träume der „Roten Teufel“ jedoch zerplatzt. © dpa/Mark J. Terrill
Die marokkanischen Fans machen dem Spitznamen ihrer Nationalmannschaft alle Ehre: Auf dem Platz unterlagen die „Löwen vom Atlas“ Frankreich im Halbfinale zwar mit 0:2, doch auf den Rängen zeigten die Anhänger erneut ihre beeindruckende Leidenschaft.
Standard-Template Artikelbild BU Sport-5.png © dpa/ Tom Weller
Diese kolumbianische Fan griff zu allen Mitteln, um sein Team gegen die Schweiz im WM-Achtelfinale zu unterstützen. Am Ende sollte es für den Sieg nicht reichen.
Diese kolumbianische Fan griff zu allen Mitteln, um sein Team gegen die Schweiz im WM-Achtelfinale zu unterstützen. Am Ende sollte es für den Sieg nicht reichen. © AP/Lindsey Wasson
Dieser Fan der „Pharaonen“ sah eine beherzte Leistung der Ägypter, die in einer dramatischen Schlussphase nicht gekrönt wurde.
Dieser Fan der „Pharaonen“ sah eine beherzte Leistung der Ägypter, die in einer dramatischen Schlussphase nicht gekrönt wurde.  © dpa/Tom Weller
Argentinische Fans feuern ihr Heimatland im Achtelfinale gegen Ägypten mit einer besonderen Trommel an.
Argentinische Fans feuern ihr Heimatland im Achtelfinale gegen Ägypten mit einer besonderen Trommel an. © dpa/Tom Weller
Ägyptische Fans verfolgen das Achtelfinale gegen Argentinien vor dem TV in Kairo.
Ägyptische Fans verfolgen das Achtelfinale gegen Argentinien vor dem TV in Kairo. © dpa/Amr Nabil
Nach der 1:4-Niederlage gegen Belgien hatten die US-amerikanischen Fans wenig zu lachen – die WM 2026 ist für sie vorbei.
Nach der 1:4-Niederlage gegen Belgien hatten die US-amerikanischen Fans wenig zu lachen – die WM 2026 ist für sie vorbei. © dpa/ Charlie Riedel
Vor dem Spiel war die Stimmung bei den US-amerikanischen Fans noch gut. Stunden später sollte sich das aber ändern.
Vor dem Spiel war die Stimmung bei den US-amerikanischen Fans noch gut. Stunden später sollte sich das aber ändern. © dpa/ Eric Hiller
Die portugiesischen Fans verehrten vor dem WM-Achtelfinale gegen Spanien ihren Nationalhelden Cristiano Ronaldo. Nach der Partie war die Laune weniger gut, denn durch das späte 0:1 schieden die Portugiesen unglücklich aus.
Die portugiesischen Fans verehrten vor dem WM-Achtelfinale gegen Spanien ihren Nationalhelden Cristiano Ronaldo. Nach der Partie war die Laune weniger gut, denn durch das späte 0:1 schieden die Portugiesen unglücklich aus. © picture alliance/dpa/AP | Ashley Landis
An Kreativität mangelte es diesem mexikanischen Fan nicht. Der tolle Kopfschmuck konnte allerdings nicht verhindern, dass sein Team bei der Heim-WM im Achtelfinale ausschied. England war beim 2:3 eine Nummer zu groß.
An Kreativität mangelte es diesem mexikanischen Fan nicht. Der tolle Kopfschmuck konnte allerdings nicht verhindern, dass sein Team bei der Heim-WM im Achtelfinale ausschied. England war beim 2:3 eine Nummer zu groß. © apict
Die brasilianischen Fans machten sich vor dem WM-Achtelfinale große Hoffnungen. Gegen Norwegen allerdings setzte es das Aus. Vor dem Anpfiff hatten die Anhänger noch den gegnerischen Stürmer Erling Haaland verhöhnt - der prompt doppelt traf.
Die brasilianischen Fans machten sich vor dem WM-Achtelfinale große Hoffnungen. Gegen Norwegen allerdings setzte es das Aus. Vor dem Anpfiff hatten die Anhänger noch den gegnerischen Stürmer Erling Haaland verhöhnt - der prompt doppelt traf. © apict
WM 2026 - Paraguay - Frankreich
604880936.jpg © Tom Weller
WM 2026 - Kanada - Marokko
604853492.jpg © Ashley Landis
Die Kap Verde-Fans feiern die sensationelle Leistung ihres Teams rund um Torwart-Star Vozinha gegen Weltmeister Argentinien.
Die Kap Verde-Fans feiern die sensationelle Leistung ihres Teams rund um Torwart-Star Vozinha gegen Weltmeister Argentinien. © picture alliance/dpa/AP | George Walker IV
Ägypten-Fans feiern Achtelfinaleinzug nach Sieg im Elfmeterschießen gegen Australien
Die Fans der ägyptischen Nationalmannschaft feiern nach dem Sieg gegen Australien den ersten Einzug in ein Achtelfinale in ihrer WM-Geschichte. © picture alliance/dpa | Mohammed Talatene
Diese beiden Fans haben sich was Besonderes einfallen lassen zum vermutlich letzten Spiel zwischen den beiden Legenden Luka Modric und Cristiano Ronaldo.
Diese beiden Fans haben sich was Besonderes einfallen lassen zum vermutlich letzten Spiel zwischen den beiden Legenden Luka Modric und Cristiano Ronaldo. © dpa
Ein Fan des US-Teams mit Perücke und Sonnenbrille in Landesfarben.
Die USA haben bei der Heim-WM zum zweiten Mal in ihrer Geschichte ein K.o.-Spiel gewonnen © Rebecca Blackwell/dpa
Ein mexikanischer Fan im Trikot hält einen Schal hoch
Freude in Mexiko: Durch den Sieg gegen Ecuador ist die Mannschaft ins Achtelfinale eingezogen © Eduardo Verdugo/dpa
Mit großen Hoffnungen waren die schwedischen Anhänger zum Sechzehntelfinale nach New York gereist. Gegen WM-Favorit Frankreich allerdings gab es nicht viel zu lachen. Die Stimmung bei Gelb-Blau war zumindest vor dem Anpfiff glänzend.
Mit großen Hoffnungen waren die schwedischen Anhänger zum Sechzehntelfinale nach New York gereist. Gegen WM-Favorit Frankreich allerdings gab es nicht viel zu lachen. Die Stimmung bei Gelb-Blau war zumindest vor dem Anpfiff glänzend. © picture alliance/dpa | Tom Weller
Die norwegischen Fans erlebten an diesem 30. Juni einen historischen Tag. Das Sechzehntelfinale gegen die Elfenbeinküste wurde mit 2:1 gewonnen. Der entscheidende Treffer von Superstar Erling Haaland wurde frenetisch bejubelt.
Die norwegischen Fans erlebten an diesem 30. Juni einen historischen Tag. Das Sechzehntelfinale gegen die Elfenbeinküste wurde mit 2:1 gewonnen. Der entscheidende Treffer von Superstar Erling Haaland wurde frenetisch bejubelt. © picture alliance/dpa/AP | Julio Cortez
Für alle mitgereisten Fans aus Marokko könnte die WM kaum besser laufen. Im Sechzehntelfinale setzten sich die Nordafrikaner im Elfmeterschießen gegen die Niederlande durch. Kein Wunder, dass auf den Tribünen beste Stimmung herrschte.
Für alle mitgereisten Fans aus Marokko könnte die WM kaum besser laufen. Im Sechzehntelfinale setzten sich die Nordafrikaner im Elfmeterschießen gegen die Niederlande durch. Kein Wunder, dass auf den Tribünen beste Stimmung herrschte. © picture alliance/dpa/AP | Ricardo Mazalan
Für die japanischen Fans war der 29. Juni kein glücklicher Tag. Gegen Rekordweltmeister Brasilien hielt ihr Team lange gut mit, verlor am Ende aber spät mit 1:2. Die kreativen Outfit-Ideen der Anhänger werden der WM fehlen.
Für die japanischen Fans war der 29. Juni kein glücklicher Tag. Gegen Rekordweltmeister Brasilien hielt ihr Team lange gut mit, verlor am Ende aber spät mit 1:2. Die kreativen Outfit-Ideen der Anhänger werden der WM fehlen. © picture alliance/dpa/AP | David J. Phillip
Ein brasilianischer Fan musste lange zittern, ehe das Weiterkommen feststand. Im WM-Sechzehntelfinale gegen Japan fiel der 2:1-Siegtreffer sehr spät. Am Ende durfte also wieder Samba getanzt werden.
Ein brasilianischer Fan musste lange zittern, ehe das Weiterkommen feststand. Im WM-Sechzehntelfinale gegen Japan fiel der 2:1-Siegtreffer sehr spät. Am Ende durfte also wieder Samba getanzt werden. © picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Ulrik Pedersen
Die deutschen Fans waren vor dem WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay noch bester Laune. Damit war es jedoch bald vorbei. Das DFB-Team blamierte sich gegen die Südamerikaner, verlor nach Elfmeterschießen und schied aus.
Die deutschen Fans waren vor dem WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay noch bester Laune. Damit war es jedoch bald vorbei. Das DFB-Team blamierte sich gegen die Südamerikaner, verlor nach Elfmeterschießen und schied aus. © picture alliance/dpa | Federico Gambarini
Abflug Richtung K.o.-Runde: Deutsche Fans verabschieden das DFB-Team vor dem Spiel gegen Paraguay.
Abflug Richtung K.o.-Runde: Deutsche Fans verabschieden das DFB-Team vor dem Spiel gegen Paraguay. © dpa/ Christian Charisius
Im Sechzehntelfinale endete die WM-Reise von Südafrika gegen Kanada – die Fans von „Bafana Bafana“ konnten auf ihr Team dennoch stolz sein.
Im Sechzehntelfinale endete die WM-Reise von Südafrika gegen Kanada – die Fans von „Bafana Bafana“ konnten auf ihr Team dennoch stolz sein. © dpa/Mark J. Terrill
Auch ohne eigenes Team war Italien bei der WM vertreten – zumindest auf den Rängen.
Auch ohne eigenes Team war Italien bei der WM vertreten – zumindest auf den Rängen beim Spiel zwischen Argentinien und Jordanien. © dpa/Julio Cortez
Ein als Papst verkleideter Fan bejubelt Argentiniens Sieg im letzten WM-Gruppenspiel gegen Jordanien.
Ein als Papst verkleideter Fan bejubelt Argentiniens Sieg im letzten WM-Gruppenspiel gegen Jordanien. © dpa/Tony Gutierrez
Jordanische Fans verfolgen im römischen Amphitheater in der Innenstadt von Amman auf einer Großbildleinwand das Spiel gegen Argentinien.
Jordanische Fans verfolgen im römischen Amphitheater in der Innenstadt von Amman auf einer Großbildleinwand das Spiel gegen Argentinien. © dpa/ Raad Adayleh
Beim WM-Gruppenspiel zwischen Algerien und Österreich sorgte ein Fan der „Wüstenfüchse“ mit einer besonderen Maske für Aufsehen.
Beim WM-Gruppenspiel zwischen Algerien und Österreich sorgte ein Fan der „Wüstenfüchse“ mit einer besonderen Maske für Aufsehen. © dpa/Charlie Riedel
Usbekische Fans unterstützen ihre Mannschaft beim vorerst letzten WM-Spiel 2026. Nach der 1:3-Niederlage gegen die DR Kongo ist das Team aus Zentralasien ausgeschieden.
Usbekische Fans unterstützen ihre Mannschaft beim vorerst letzten WM-Spiel 2026. Nach der 1:3-Niederlage gegen die DR Kongo ist das Team aus Zentralasien ausgeschieden. © dpa/Jacob Kupferman
Auch die Unterstützung der starken Fans auf den Rängen konnte Uruguays vorzeitiges WM-Aus nicht verhindern.
Auch die Unterstützung der starken Fans auf den Rängen konnte Uruguays vorzeitiges WM-Aus nicht verhindern. © dpa/ Natacha Pisarenko
Kanadischer Fan unterstütz sein Team
Komplett in rot-weiß-rot: Ein Fan der Kanadier hat sich komplett in der Nationalflagge eingekleidet und präsentiert ein Banner mit dem Wort „Proud“ (Deutsch: stolz). © dpa/Manu Fernandez
Gut für ihn, aber nicht für die Fans hinter ihm. Mexikanischer Fan mit besonderem Kopfschmuck.
Gut für ihn, aber nicht für die Fans hinter ihm. Mexikanischer Fan mit besonderem Kopfschmuck. © picture alliance/dpa/AP | Silvia Izquierdo
Er ist der neue Liebling der Fans in Kap Verde: Der 40-jährige Torwart Vozinha, dem die Fans oben ohne huldigen.
Er ist der neue Liebling der Fans in Kap Verde: Der 40-jährige Torwart Vozinha, dem die Fans oben ohne huldigen. © picture alliance/dpa/AP | Ashley Landis
Auch vier Fahnen halfen nicht. Neuseeland verlor das letzte Vorrundenspiel gegen Belgien.
Auch vier Fahnen halfen nicht. Neuseeland verlor das letzte Vorrundenspiel gegen Belgien. © picture alliance/dpa/The Canadian Press | Darryl Dyck
Die Türkei ist zwar bereits ausgeschieden – feiern können ihre Fans trotzdem.
Die Türkei ist zwar bereits ausgeschieden – feiern können ihre Fans trotzdem. © picture alliance/Gregory Bull
Doch auch während des Spiels der Niederländer gegen Tunesien gab es einen besonderen Moment auf der Tribüne. Es wurde sich das Ja-Wort gegeben.
Doch auch während des Spiels der Niederländer gegen Tunesien gab es einen besonderen Moment auf der Tribüne. Es wurde sich das Ja-Wort gegeben. © X/@FearedBuck
Die Oranje-Fans springen auch beim Public Viewing in Kansas City von links nach rechts
Die Oranje-Fans springen auch in Kansas City von links nach rechts. © X/@OnsOranje
WM 2026 - Paraguay - Australien
Beim 0:0 zwischen Australien und Paraguay gab es wenig Akzente auf dem Feld – dafür bei den Fans. © picture alliance/dpa/AP | Jeff Chiu
Spektakulär können natürlich auch die skandinavischen Gegner ...
Spektakulär können natürlich auch die skandinavischen Gegner ... © picture alliance/dpa/AP | Tony Gutierrez
Eine Armee von Barbies begleitet diesen Japan-Fan vor dem letzten Gruppenspiel seiner Mannschaft gegen Schweden.
Eine Armee von Barbies begleitet diesen Japan-Fan vor dem letzten Gruppenspiel seiner Mannschaft gegen Schweden. © picture alliance/Thomas Peipert
WM-Maskottchen Maple macht einen Fauststoß mit eienm Fan.
Drei Gastgeber, drei Maskottchen. Maple aus Kanada hat trotz des engen Zeitplans sogar noch Zeit für einen Fauststoß mit einem kleinen Fußball-Fan. © dpa/Matias Delacroix
Deutsche Fans am Times Square in New York.
Derweil ist der Times Square in New York kurz vor dem Duell gegen Ecuador fest in deutscher Hand. © Instagram (Mart1n_koehn)
WM 2026 - Deutsche Fans feiern mit Fahnen und Bretzel in New York.
Neben vielen Deutschland-Fahnen darf dabei aber auch die obligatorische Brezel nicht fehlen – natürlich mit extra viel Salz. © dpa/Jan Woitas
Deutschland-Fans posieren mit Fans aus Ecuador.
Es wird aber auch friedlich zusammen mit den Fans aus Südamerika gefeiert.  © Instagram (Mart1n_koehn)
Vier DFB-Fans.
Trikot tragen kann doch jeder. Diese Gruppe aus Höxter hat sich für passende Outfits im Stile deutscher WM-Legenden entschieden. © Instagram (Hoexter_we_follow)
VW Golf im Deutschland-Look mit Fahnen und Fußbällen.
Besonders auffällig: dieser VW Golf 2 im WM-Look. Mit deutschem Kennzeichen kurvt er über die US-Straßen. © dpa/Jan Woitas
Fußball-WM 2026 - Deutsches Fan-Mobil.
Und falls in der Halbzeit oder Trinkpause Langeweile aufkommen sollte, gibt es im Kofferraum eine Tipklickplatte statt der Hutablage. © dpa/Jan Woitas
Nägel mit Flaggen der WM-Länder.
Und auch die Fingernägel können im WM-Look erstrahlen, wie das Nagelstudio Philly Nail Company beweist. © Instagram (Philly Nail Company)
Freddy und seine Freunde auf ihrem USA-Trip zur WM.
Die WM-Reise wird für Freddy zum völlig verrückten Abenteuer. © X (FreddyLA7)
WM 2026 - Schottland - Brasilien.
Die Fans aus Brasilien haben bei dieser WM bisher viel Grund zur Freude. Die Selecao ist als Gruppensieger weiter und Neymar Junior wieder zurück. © dpa/Andrew Milligan
WM 2026 - Schottland - Brasilien - Glasgow.
Trotz der Niederlage gegen Brasilien durften die Schotten feiern. Mit ihrer einzigartigen Art eroberte die Tartab Arnmy die Herzen im Sturm. © dpa/Steve Welsh
WM 2026 - Tschechien - Mexiko.
Gleiches gilt auch für Gastgeberland Mexiko. In Gruppe A blieb man ohne Punktverlust. Wohl auch dank des Supports der Fans, die sich auch optisch viel Mühe gegeben haben. Etwa mit den typischen Masken des Lucha Libre. © dpa/Fernando Llano
Mexiko-Fans feiern bei dem WM 2026 im Regen,
Beim Feiern ließen sich die Mexikaner auch vom Regen nicht stoppen. © dpa/Marco Ugarte
Ein Fan aus Südkorea mit Sombrero.
So mancher Fan aus Südkorea scheint die Zeit in Mexiko allerdings ebenfalls genossen zu haben. (Montage) © Instagram (leejinhyung)
WM 2026 - England - Ghana.
Auch die Fans aus Ghana geben alles für ihr Black Stars.  © dpa/Tom Weller
WM 2026 - Argentinien - Algerien.
Die pure Freude in Blau und Weiß. Selbst die Brille passt zum Argentinien-Outfit. So lässt sich Messis WM-Torrekord doch ordentlich feiern. Oder? © dpa/Tom Weller
WM 2026 - Schweiz - Kanada.
Die Schweizer Fans gaben vor dem letzten Gruppenspiel auch alles – samt Fanmarsch. Mit Erfolg: Die Eidgenossen holten gegen Kanada den Gruppensieg. © dpa/Timothy Matwey
WM 2026 - Schweiz - Kanada.
Natürlich war auch Pyrotechnik mit am Start. © dpa/TIMOTHY MATWEY
Kanada Fans vor dem WM-Spiel gegen die Schweiz.
Die Kanadier bewiesen ebenfalls, dass sie eine waschechte Fußball-Nation sind. Pyro und die 8 für den verletzten Ismael Kone – das ist Gänsehaut pur. (Montage) © Instagram (FWC26Vancouver)
WM 2026 - Bosnien-Herzegowina Reaktionen.
Und auch in Bosnien-Herzegowina freuten sich die Fußball-Fans mit Pyro über den Einzug in die K.-o.-Phase. © dpa/Armin Durgut
Kansas CIty mit WM-Deko.
Und auch die Gastgeberstätte haben sich in Schale geworfen, sowie Kansa City. © Instagram (Anita_Cheeseburger)
Fan aus Mexiko posiert vor dem WM-Ball.
Vor dem WM-Ball lässt es sich auch wunderbar posieren, wie diese Dame aus Mexiko in Dallas beweist. © Instagram (gisselle_rdz)

Vinicius Jr. brauchte daraufhin einen kurzen Moment, um sich zu sammeln, und gab dann einen bewegenden Einblick in seine Kindheit: „Sie ist ein ganz besonderer Mensch. Weil mein Vater immer weit weg wohnte, war ich stets bei meiner Mutter, meinen Geschwistern und meiner Großmutter. Das Haus war klein, deshalb schlief ich lange Zeit im selben Bett wie sie. Mir fehlen die Worte.“

Wie tief die Dankbarkeit des Angreifers sitzt, verdeutlichte er mit seiner anschließenden Liebeserklärung: „Sie hat mein Leben maßgeblich geprägt. Ich weiß, dass für jeden Menschen irgendwann der Moment des Abschieds kommt, deshalb genieße ich jeden Augenblick mit ihr. Sie hat alles Menschenmögliche getan, um meinen Traum wahr werden zu lassen. Sie glücklich zu sehen, ist unbezahlbar.“

Update, 29. Juni, 9.43 Uhr: Bundestrainer Julian Nagelsmann ist sich der großen Bedeutung des anstehenden K.-o.-Spiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Paraguay in Foxborough bewusst. Vor der heutigen Partie der WM-Zwischenrunde (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) stellte er während der Pressekonferenz unmissverständlich klar: „Wenn du gewinnst, ist alles perfekt. Wenn du verlierst, ist alles shit. Also müssen wir gewinnen.“

Absolut hautnah. Absolut fundiert: Absolut Fussball berichtet für euch von der WM 2026. Unsere Reporter sind in Amerika vor Ort und versorgen euch mit News, Videos und exklusiven Einblicken.

Was die Aufstellung angeht, ließ sich der Bundestrainer nicht in die Karten schauen. „Es gibt taktische Überlegungen, ein bisschen was zu verändern, wie ich auch in die andere Richtung diskutiere, es alles identisch zu lassen, was die erste Elf angeht“, betonte Nagelsmann. Es wird jedoch mit der Rückkehr des zuletzt angeschlagenen Nathaniel Brown gerechnet.

Erstmeldung: Herzlich willkommen zum WM-Ticker. Hier verpassen Sie keine Neuigkeiten rund um die größte Weltmeisterschaft aller Zeiten. Am Sonntag hat mit dem ersten Sechzehntelfinale die K.-o.-Runde offiziell begonnen. Gegen Südafrika setzte sich Co-Gastgeber Kanada mit 1:0 durch und steht damit als erster Achtelfinalist der WM 2026 fest.

Am Abend wird es dann auch für Deutschland ernst. Um 22:30 Uhr trifft die DFB-Auswahl in Boston auf Paraguay. Auf dem Papier sind die Südamerikaner ein machbarer Gegner. Magenta-Kommentator Jonas Friedrich sagte im Vorfeld, dass Paraguay bestenfalls „drittklassig“ sei. Und verglich das Duell mit einem Pokalspiel. Paraguay glaubt indes daran, dass eine Sensation gegen Deutschland möglich ist. Alle Spiele und Ergebnisse finden Sie in unserem WM-Spielplan.

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Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/PA Wire | Martin Rickett

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