Vor kurzem noch selbst Jugendpfleger
Neuer Geschäftsführer für Kreisjugendring Altötting: „Möchte allen im Landkreis helfen“
Vom Jugendpfleger zum Geschäftsführer: Maximilian Winter kennt die Bedürfnisse junger Menschen aus nächster Nähe – und will den Kreisjugendring Altötting mit dieser Erfahrung stärken.
Altötting - Seit etwas mehr als einer Woche läuft das neue Ausbildungsjahr, wobei viele Betriebe in der Region mit offenen Azubistellen zu kämpfen haben. Doch der 1. September ist nicht nur der Startschuss für Auszubildende, sondern auch für Menschen, die in ihrer Arbeitskarriere einen neuen oder weiteren Schritt gehen möchten. Wie beispielsweise Maximilian Winter.
Neuer Geschäftsführer für Kreisjugendring Altötting
„Ich bin jetzt in meiner zweiten Woche als Geschäftsführer des Kreisjugendringes Altötting und bereits mitten im Geschehen“, schmunzelt Winter im Gespräch mit innsalzach24.de. „Ich habe ein sehr gutes Team um mich rum und eine Vorstandschaft, die geschlossen hinter mir und meinen Visionen steht. Dementsprechend kann ich auch sagen, dass ich mich sehr gut eingelebt habe.“
Doch wer oder was ist überhaupt der Kreisjugendring? „Wir sind eine freie Trägerschaft und Körperschaft des öffentlichen Rechts, die die Jugendarbeit aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und dabei für Vereine und Verbände zuständig ist. Beispielsweise beraten wir Jugendverbände oder vernetzen Jugendgruppen“, erklärt er und fügt an. „Wir haben einige Überschneidungspunkte mit der KoJa (Anm. d. Red.: Kommunale Jugendarbeit) und arbeiten mit dieser auch eng zusammen. Unsere Ziele ergänzen sich also gegenseitig.“
Nächster logischer Schritt für Winter
Winter hat dabei einige Visionen im Kopf: „Ich möchte neue Wege auf Landkreisebene gehen und im besten Fall allen helfen können. Dadurch, dass ich vor meiner Stelle hier, als Jugendpfleger gearbeitet habe, kenne ich auch die Bedürfnisse der jungen Menschen und weiß, welches Potenzial vorhanden ist.“ Genauer gesagt arbeitete er für knapp drei Jahre im Jugendtreff Burgkirchen, wo David Drexler seit dem 1. September seine Nachfolge angetreten hat.
„Das ist schon eine sehr coole Sache, da David und ich uns auch privat öfter treffen, um etwa zum Fitness zu gehen. Als für mich feststand, dass ich Geschäftsführer des Kreisjugendringes werde, habe ich ihn auch als meinen Nachfolger vorgeschlagen, da er der perfekte Mann für diese Stelle ist“, schwärmt Winter. „Diese Stelle war für mich der nächste logische Schritt in meiner Karriere und deswegen habe ich mich dafür entschieden.“
Fokus auf der Zukunft
Seine Zeit als Jugendpfleger möchte er aber nicht missen: „Der Wechsel ist nur aus diesem einen Grund erfolgt. Ansonsten waren es drei tolle, lehrreiche und spannende Jahre mit super Kollegen.“ Nun liegt aber der Fokus auf der Zukunft: „Wir möchten beispielsweise im kommenden Jahr in Kooperation mit der KoJa ein Jugendfestival mit dem Slogan „Jugend feiert Demokratie“ veranstalten, um die Politik für die Jugendlichen attraktiver und interessanter zu gestalten.“ Nichtsdestotrotz möchte Winter das bis dato „Geschaffene weiterführen“. Neue Projekte zu implementieren, habe aber ebenfalls seinen Reiz. (gz)