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„Hatte am Anfang großen Respekt“

Ort der Kindheit – heute Arbeitsplatz: David Drexler neuer Jugendpfleger in Burgkirchen

David Drexler ist seit dem 1. September neuer Jugendpfleger im Jugendtreff Burgkirchen.
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David Drexler ist seit dem 1. September neuer Jugendpfleger im Jugendtreff Burgkirchen.

Neues altes Gesicht im Jugendtreff Burgkirchen: Seit 1. September ist David Drexler neuer Jugendpfleger – und kehrt damit an den Ort zurück, der ihn schon als Kind geprägt hat.

Burgkirchen - Der September ist in der Region traditionell ein besonderer Monat: Viele junge Leute starten ins Berufsleben und beginnen ihre Ausbildung auch wenn es für Betriebe immer schwieriger wird, genügend und vor allem qualifizierte Lehrlinge zu finden. David Drexler ist zwar längst kein Azubi mehr, hat nun aber zum 1. September trotzdem einen neuen beruflichen Weg eingeschlagen.

Neuer Jugendpfleger für Burgkirchen

Ich bin ab sofort Jugendpfleger im Jugendtreff Burgkirchen und darf mit den heranwachsenden Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten“, freut sich der 27-Jährige im Gespräch mit innsalzach24.de und fügt lachend an. „Mein erster Tag war noch von vielen organisatorischen Dingen geprägt. So wurde ich von Armin Nachlinger (Anm. d. Red.: Jugendtreff-Urgestein) durch das Rathaus und Bürgerzentrum geführt und durfte einige Hände schütteln.“

Ab 15 Uhr stand dann aber schon ein Ferienprogramm auf der Agenda: „Mir macht die Arbeit mit Jugendlichen sehr viel Spaß und für mich ist es einfach wichtig, dass ich den pädagogischen Bildungsauftrag auf einer freundschaftlichen Ebene vermitteln kann.“ Dies sei im Jugendtreff gegeben: „Ich bin viel näher an den Jugendlichen dran und das Ganze läuft auch viel natürlicher ab, wodurch ich mich nicht verstellen muss und meiner Kreativität freien Lauf lassen kann.“

Schon als Kind Teil der Spielstadt „Mini-Burgkirchen“

Drexler schweben für die Zukunft nämlich bereits einige Themen vor: „Ich selbst gehe sechsmal die Woche trainieren und möchte dementsprechend auch Fitness-Schwerpunkte, wie zum Beispiel Krafttraining oder Ernährung, mit einfließen lassen. Andererseits bin ich auch ein leidenschaftlicher Zocker. Das heißt jetzt aber nicht, nur Videospiele zu spielen, sondern auch solche Angelegenheiten bildungsgerecht aufzubereiten.“

Doch wie kam es überhaupt zu der Stelle im Jugendtreff? „Ich habe Erzieher gelernt und durfte während der Ausbildung an einem Ferienpraktikum teilnehmen. Ich habe mich dabei für die Spielstadt ,Mini-Burgkirchen‘ entschieden, bei der ich schon als kleines Kind mitgewirkt habe“, verrät der gebürtige Gendorfer, der sich aber nicht mehr an vieles erinnern kann: „Außer, dass wir einen großen Spaß hatten.“

Drexler: „Freue mich auf alles, was die Zukunft bringt“

Diesen hatte er nun auch auf der „anderen“ Seite: „Anfangs war ich zwar skeptisch, aber das hat sich alles sehr schnell gelegt. Maximilian Winter, der vor mir die Stelle als Jugendpfleger inne hatte, war auch mit dabei und hat meine Freude an der Arbeit gesehen. Als für ihn klar war, dass er seinen nächsten Karriereschritt gehen möchte, hat er mich gefragt, ob ich es mir vorstellen könnte, hauptberuflich im Jugendtreff zu arbeiten. So kam der Stein ins Rollen.“

Und nach einigen Hospitationen und erfolgreichen Bewerbungsgesprächen war es für Drexler klar: „Ab dem 1. September bin ich Jugendpfleger in Burgkirchen“, schmunzelt er. „Am Anfang hielt sich meine Vorfreude sehr stark in Grenzen, weil ich großen Respekt vor der Öffentlichkeitsarbeit hatte. Aber inzwischen hat sich das um 180 Grad gedreht. Ich freue mich auf alles, was die Zukunft bringt, die freie Arbeitsgestaltung und vor allem auf den Austausch mit den Jugendlichen.“ (gz)

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