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Trumps Ölkrieg im Golf

Kharg Island: Trumps Angriff auf Irans Öl-Insel könnte den Ölpreis auf Jahre ruinieren – Israel als Wildcard

Die USA haben die Militäranlagen auf Kharg zerstört, die Ölindustrie aber verschont. Doch Israel bombardiert gezielt Treibstofflager. Was passiert, wenn Netanjahus Luftwaffe auch Kharg ins Visier nimmt? Eine Analyse.

Eine Insel, kleiner als Norderney, mit gerade einmal 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Und doch ist Kharg im Persischen Golf der Dreh- und Angelpunkt eines Konflikts, der die globalen Energiemärkte in den Abgrund reißen könnte. Rund 90 Prozent aller iranischen Rohölexporte laufen über das Ölterminal dieses kargen Eilands, das 30 Kilometer vor der iranischen Küste liegt. Bis zu sieben Millionen Barrel Öl können dort pro Tag verladen werden. Wer Kharg kontrolliert, kontrolliert Irans wirtschaftliche Lebensader.

Trump bombardiert die Öl-Insel Kharg - was passiert, wenn Netanjahu auch eingreift?

US-Präsident Donald Trump hat am Freitag verkündet, sämtliche militärische Anlagen auf der Insel zerstört zu haben. 15 Explosionen waren auf Kharg zu hören, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars. Die Ölinfrastruktur sei jedoch unversehrt geblieben. Trump brüstete sich auf Truth Social, die Bombardierung sei eine der heftigsten „in der Geschichte des Nahen Ostens“ gewesen. Zugleich drohte er: Sollte jemand die Durchfahrt durch die Straße von Hormus behindern, werde er seine Entscheidung, die Ölanlagen zu verschonen, „sofort überdenken“.

Warum Kharg Island für den Iran überlebenswichtig ist

Die strategische Bedeutung der Insel lässt sich kaum überschätzen. Vor der Islamischen Revolution 1979 galt Kharg als modernstes Ölterminal der Welt. Auch ein halbes Jahrhundert später wird fast jeder Tropfen iranischen Öls noch von dort verschifft. Denn an der iranischen Küste ist das Wasser für die größten Tanker nicht tief genug – deshalb leitet der Iran sein Rohöl über Pipelines zunächst nach Kharg und verschifft es von dort dann in die Welt.

Die Konsequenzen einer Zerstörung der Ölinfrastruktur auf Kharg wären verheerend – und zwar nicht nur für den Iran. Ein Fünftel aller Öl- und Gaslieferungen weltweit wird durch die Straße von Hormus transportiert. Die iranische Revolutionsgarde hält an ihrer Blockade der Meerenge fest und folgt damit einer Anweisung des neuen Religionsführers Modschtaba Chamenei. Schon jetzt ist der Verkehr durch die Meerenge nahezu zum Erliegen gekommen.

Rechnet mit einem Preis von 200 Dollar pro Barrel

Iranischer Militärsprecher

Am Wochenende durchbrach der Ölpreis zeitweise die 120-Dollar-Marke pro Barrel. Der Durchschnittspreis für Benzin an US-Zapfhähnen stieg innerhalb einer Woche um 51 Cent pro Gallone. In Deutschland wurde die Marke von 2 Euro pro Liter Benzin durchbrochen. Sollte die Meerenge längerfristig blockiert bleiben, gehen Analysten von einem Ölpreis von bis zu 150 Dollar pro Barrel aus. Irans Militärsprecher Chatam Al-Anbija drohte sogar mit 200 Dollar: „Rechnet mit einem Preis von 200 Dollar pro Barrel, denn der Ölpreis hängt von der Sicherheit der Region ab – und ihr seid die Quelle dieser Unsicherheit.“

Trump verschont die iranische Ölindustrie - Netanjahu nicht

Genau deshalb hat Trump die Öl-Infrastruktur auf Kharg bisher verschont. Denn die blockierte Straße von Hormus alleine setzt dem Ölpreis bereits gewaltig zu.  Personen aus dem Umfeld des Weißen Hauses zeigen sich überzeugt, dass man drei bis vier Wochen Zeit habe, die Ziele im Iran zu erreichen, bevor die Ölpreise zum dauerhaften politischen Problem werden – ein gefährliches Spiel, ein gutes halbes Jahr vor den Midterm-Wahlen.

Doch in diesem ohnehin fragilen Kalkül gibt es eine Variable, die Washington nicht kontrollieren kann: Israel. Während die USA genau darauf achten, Irans Ölindustrie nicht nachhaltig zu beschädigen, bombardierte die israelische Luftwaffe am vergangenen Samstag 30 Treibstofflager in Teheran. Riesige Rauchwolken stiegen über der iranischen Hauptstadt auf und anschließend fiel schwarzer Regen.

In Washington löste das erhebliche Irritationen aus. „Seid bitte vorsichtig mit den Angriffszielen, die ihr auswählt“, mahnte der republikanische Senator Lindsey Graham auf X. „Unser Ziel ist es, die Iraner auf eine Weise zu befreien, die ihre Möglichkeiten, ein neues und besseres Leben zu beginnen, wenn das Regime kollabiert, nicht beeinträchtigt. Die Ölindustrie wird für dieses Unterfangen zentral sein.“

Dunkle Rauchwolken hüllen zerstörte Fahrzeuge in der Nähe eines noch immer brennenden Brandherdes ein, der durch einen nächtlichen Luftangriff auf die Shahran-Ölraffinerie im Nordwesten von Teheran am 8. März 2026 entstanden ist.

Mehrere US-Vertreterinnen und -Vertreter gaben gegenüber dem Nachrichtenportal Axios an, von der Reichweite der israelischen Angriffe überrascht gewesen zu sein. Israel hatte seine Absichten zwar mit Washington geteilt. Der Umfang ging jedoch weit über das hinaus, was man dort erwartet hatte. Das Wall Street Journal berichtete, die USA hätten Israel dazu aufgerufen, keine Ölanlagen mehr anzugreifen.

Was wäre, wenn Israel die Ölanlagen auf der Insel Kharg zerbombt?

Genau hier liegt das eigentliche Risiko. Für Israel geht es nicht um den Ölpreis. Für Benjamin Netanjahu geht es darum, dem Iran möglichst nachhaltig zu schaden. Israels Armeesprecher Nadav Shoshani betonte zwar, die angegriffenen Treibstofflager seien „direkt und regelmäßig“ für den Betrieb militärischer Infrastruktur verwendet worden. Doch die Grenze zwischen militärischer und ziviler Ölinfrastruktur verschwimmt im Krieg.

Ellen Wald vom Atlantic Council Global Energy Center warnte: „Solange der Iran die Möglichkeit hat, Öl zu exportieren, wird er diese Möglichkeit niemandem sonst wegnehmen wollen – weil er weiß, dass dann seine eigene Ölinfrastruktur zerstört wird.“ Fällt dieses Gleichgewicht des Schreckens – etwa durch einen israelischen Angriff auf Kharg –, bricht die letzte Hemmschwelle.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Die iranischen Streitkräfte haben bereits klargemacht, was dann passiert. Sollten die USA oder ihre Verbündeten Irans Öl-, Wirtschafts- oder Energieinfrastruktur angreifen, würden „alle entsprechenden US-Einrichtungen in der Region zerstört werden“, sagte ein iranischer Sprecher nach Angaben des Senders Press TV. Jakob Schlandt vom Hamburg-Institut Consulting brachte das Dilemma auf den Punkt: „Natürlich ist der Iran schwer getroffen von den Angriffen, aber das Problem ist eben, dass zwei Drohnen, zwei Minen oder ein Schnellboot ausreichen, das durchs Netz schlüpft, um eben einen Tanker anzugreifen.“

Angriff auf Kharg: Ein Ölpreis-Schock, der Jahre dauern könnte

Würde Israel die Ölanlagen auf Kharg zerstören, träfe das nicht nur den Iran. Es träfe die gesamte Weltwirtschaft. Es würde nicht nur den Iran der Möglichkeit berauben, Öl zu exportieren, sondern der Iran wiederum würde versuchen, auch all seinen Nachbarn diese Möglichkeit zu nehmen. Sollte diese Kettenreaktion eintreten, würde der Welt eine Ölkrise drohen, die jene von 1973 locker in den Schatten stellen dürfte.

Die Ironie ist bitter. Trump wollte mit dem Iran-Krieg Amerikas Öldominanz ausbauen. Stattdessen könnte ausgerechnet sein engster Verbündeter Israel dafür sorgen, dass der Ölpreis auf Jahre hinaus außer Kontrolle gerät. (Quellen: Truth Social, WSJ, Axios) (cel)

Rubriklistenbild: © imago/dpa (Montage: red)

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