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Alles rund um die WM

DFB-Gegner Paraguay zeigt sich kampflustig

DFB-Gegner Paraguay verspricht einen großen Kampf. Das Turnier hat mit Co-Gastgeber Kanada seinen ersten Achtelfinalisten.

Update, 29. Juni, 9.43 Uhr: Dieser WM-Ticker endet an dieser Stelle. Weitere News zur Weltmeisterschaft gibt es fortan hier.

Update, 29. Juni, 6.47 Uhr: Eintracht-Boss will scharf kritisierte WM-Neuerung nicht in der Bundesliga. Axel Hellmann erklärt im exklusiven Interview, warum die Ausweitung der WM auf 48 Teilnehmer richtig war und die Bundesliga ein „Hydration Break“ nicht benötigt.

Update, 29. Juni, 5.16 Uhr: Bundesliga-Star Diomande zieht es offenbar nach Frankreich. Wie mehrere Medien berichten, hat sich der 19-Jährige mit Paris Saint-Germain auf einen Vertrag geeinigt. Aktuell ist Diomande noch bei RB Leipzig unter Vertrag.

Update, 29. Juni, 4.37 Uhr: Die Weltmeisterschaft 2026 hat ihren ersten Achtelfinalisten. Dabei verleiht Bayern-Star Alphonso Davies seinem Kanada gegen Südafrika – spät eingewechselt – die nötigen Flügel.

Update, 29. Juni, 0.27 Uhr: Vor dem Duell gegen Deutschland zeigen sich die Akteure bei Paraguay kampfeslustig. Trainer Gustavo Alfaro sagte auf der PK vor dem Spiel, dass man „mit Motivation alle schlagen“ könne. Innenverteidiger Gustavo Gomez verwies zwar auf den starken Gegner, versprach den Fans aber auch, „dass wir gut kämpfen können, dass wir alles auf den Platz bringen. Das wird nun nicht anders sein, das ist unsere Identität.“

Update, 28. Juni, 23.08 Uhr: Nachdem der frühe Morgen mit dem Unentschieden von Österreich gegen Algerien schon ein Herzschlagfinale erlebt hatte, zeigte sich nun am Abend ein ähnliches Bild. Während sich viele schon auf eine Verlängerung zwischen Südafrika und Kanada eingestellt hatten, hatte Kanadas Stephen Eustaquio etwas dagegen. In der zweiten Minute der Nachspielzeit traf er zum entscheidenden 1:0 für seine Farben.

Update, 28. Juni, 21.53 Uhr: Die erste Halbzeit der WM-Sechzehntelfinals ist gespielt. Zur Pause steht es zwischen Südafrika und Mexiko 0:0. Das deutlich bessere Team ist Kanada, das den Ball aber bislang noch nicht im Tor unterbringen konnte.

Update, 28. Juni, 20.43 Uhr: Nachdem Südkoreas Präsident Lee Jae-myung das WM-Aus öffentlich scharf kritisiert und eine Untersuchung des Sportministeriums gefordert hatte, zog Nationaltrainer Hong Myung-bo die Konsequenzen und erklärte seinen Rücktritt. Die Asiaten waren nach Niederlagen gegen Mexiko und Südafrika (jeweils 0:1) bereits in der Gruppenphase gescheitert und belegten unter den Drittplatzierten nur Rang zehn – zu wenig für die K.-o.-Runde. Hong war erst im Juli 2024 als Nachfolger von Jürgen Klinsmann zurückgekehrt und hatte die Mannschaft bereits 2014 als Trainer betreut – damals ebenfalls mit einem Vorrundenaus.

Update, 28. Juni, 19.47 Uhr: Mexiko ist vor dem ersten K.-o.-Spiel erhöht wachsam, über dem Camp des WM-Mitgastgebers wurde jetzt einem Bericht zufolge eine Drohne gesichtet. Der Sender TUDN veröffentlichte auf seiner Homepage ein entsprechendes Video, das das Flugobjekt in der unmittelbaren Nähe des Centro de Alto Rendimiento im Süden von Mexiko-Stadt zeigt. Dort bereitet sich die Mannschaft von Trainer Javier Aguirre auf die Partie des Sechzehntelfinals gegen Deutschland-Schreck Ecuador vor. Die Mexikaner zogen mit drei Siegen in drei Spielen ohne Gegentor in die erste K.-o.-Runde ein. Gespielt wird die Partie im legendären Aztekenstadion in der deutschen Nacht auf Mittwoch um 3 Uhr.

Update, 28. Juni, 17.42 Uhr: Ex-Bundesliga-Trainer Markus Babbel hat Bundestrainer Julian Nagelsmann in der Sport1-Sendung „Doppelpass“ scharf angegriffen. Hauptkritikpunkt: die Kommunikation. Die Rückholaktion von Manuel Neuer sei „ganz schlecht kommuniziert worden“, so Babbel. Auch Nagelsmanns gereizter Auftritt nach der 1:2-Niederlage gegen Ecuador nahm der 53-Jährige ins Visier: „Die Kommunikation von Julian ist einfach schlecht.“ Stattdessen solle sich der Bundestrainer an DFB-Sportdirektor Rudi Völler orientieren, der „sensationell“ mit der Öffentlichkeit kommuniziere. Nagelsmann wirke „wie ein kleines, bockiges Kind“. Am Montag muss Deutschland im Sechzehntelfinale gegen Paraguay ran (22:30 Uhr).

Update, 28. Juni, 16.36 Uhr: Südkoreas Präsident Lee Jae-myung hat nach dem WM-Vorrunden-Aus der Nationalmannschaft auf X reagiert und sich „völlig fassungslos“ gezeigt. Er kritisierte den Auswahlprozess von Führungspersonen – ein klarer Verweis auf Nationaltrainer Hong Myung-bo. „Wenn statt Kompetenz das Denken in ‚wir gegen sie‘ Vorrang hat, ist das Ergebnis absehbar“, schrieb Lee. Er forderte das Sportministerium auf, die Umstände zu untersuchen. Südkorea schied nach einem Sieg gegen Tschechien (2:1) und zwei Niederlagen gegen Mexiko und Südafrika (je 0:1) aus.

Update, 28. Juni, 14.48 Uhr: ARD, ZDF und die Telekom haben die Übertragungsrechte für die 16 Spiele des WM-Sechzehntelfinales aufgeteilt. MagentaTV zeigt dabei sechs Partien exklusiv – darunter Frankreich gegen Schweden (Dienstag, 23 Uhr) sowie Argentinien gegen Kap Verde (Samstag, 0 Uhr), die Duelle der beiden WM-Finalisten von 2022. Das Spiel Deutschland gegen Paraguay läuft am Montagabend ab 20.30 Uhr kostenlos im ZDF. Insgesamt überträgt MagentaTV alle 16 Begegnungen, ARD und ZDF je fünf Spiele.

Update, 28. Juni, 13.00 Uhr: Ob im Klub oder in der Nationalmannschaft: Stürmerstar Harry Kane jagt einen Rekord nach dem anderen. Mit seinem Treffer zum 2:0 gegen Panama krönt sich der Torgarant zum alleinigen WM-Rekordtorschützen Englands und überholt dabei eine Legende der Three Lions.

Update, 28. Juni, 12.00 Uhr: Lange wusste die schottische Nationalmannschaft nicht, was ihr dritter Platz in der Gruppe C wert war. Drei Tage nach dem letzten Spiel gegen Brasilien, das man mit 0:3 verlor, steht fest: Mit 3 Punkten und einem Torverhältnis von 3 Toren im Rückstand schaffen es die Schotten nicht unter die acht besten Gruppendritten und verpassen somit ihre erste Teilnahme an einer WM-K.-o.-Phase. Das veranlasste Trainer Steve Clark unmittelbar nach dem besiegelten Aus zu einem drastischen Schritt.

Update, 28. Juni, 11.15 Uhr: Ein gutes Omen? Zum Start der K.-o.-Phase gibt es für die DFB-Auswahl gegen Paraguay das schnelle Wiedersehen mit einem bekannten Gesicht. Den Schiedsrichter des Sechzehntelfinals kennt die deutsche Nationalmannschaft nämlich bereits aus einer Partie bei dieser WM.

Update, 28. Juni, 10.45 Uhr: Nach dem Abschluss der Gruppenphase ist die Vorrunde der größten WM aller Zeiten komplett. Mit der K.-o.-Runde beginnt die heiße Phase des Wettbewerbs. Schon im Sechzehntelfinale warten einige Kracherduelle auf die Fußball-Fans. Hier gibt’s alle Paarungen auf einen Blick.

Update, 28. Juni, 10.15 Uhr: Voller Fokus auf die K.-o.-Phase: Einen Tag vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay trainiert die deutsche Nationalmannschaft unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Selbst die sonst für Medienvertreter zur Verfügung stehenden 15 Minuten zur freien Beobachtung wurden im Basecamp in Winston-Salem gestrichen.

Update, 28. Juni, 09.45 Uhr: Die deutsche Torhüter-Legende Oliver Kahn hat zur WM einen neuen Job gefunden. Nachdem der 86-fache Nationalspieler nach seiner Spielerkarriere einst als Experte im deutschen Fernsehen tätig gewesen ist, heuert er nun bei einem indischen Streamingdienst an – aus triftigem Grund.

Update, 28. Juni, 08.45 Uhr: Der Last-Second-Wahnsinn zwischen Österreich und Algerien hatte auch Auswirkungen auf einen Unbeteiligten: Der Iran beobachtete das Geschehen in Kansas City genau, stand er doch immer bei einer Führung der beiden Teams als achtbester Gruppendritter im Sechzehntelfinale. Als Sasa Kalajdzic Österreich mit der letzten Aktion der Partie den Ausgleich bescherte, hatte die Zitterpartie ein Ende – der Iran flog nach zwischenzeitlichen Hoffnungen aus der Tabelle der besten Gruppendritten raus und muss bei dieser WM letztlich die Segel streichen.

Update, 28. Juni, 08.00: In der Runde der letzten 32 trifft Titelverteidiger Argentinien in Messis sportlicher Heimat Miami am Samstag auf das Überraschungsteam der WM, Kap Verde. Nachdem auch die besten Gruppendritten zum Abschluss der Vorrunde ermittelt sind, stehen alle Begegnungen der ersten K.-o.-Runde fest. Welche Nationen sind schon raus und welche haben noch Chancen auf den Titel? Hier geht’s zur Übersicht.

Update, 28. Juni, 07.30: Im Parallelspiel der Gruppe J waren die Vorzeichen bereits klar: Argentinien stand als Gruppensieger fest, Jordanien war schon sicher ausgeschieden. Der Gruppenletzte verabschiedete sich jedoch erhobenen Hauptes aus dem Turnier und fügte den favorisierten Argentiniern das erste Gegentor dieser Endrunde zu. Superstar Lionel Messi wurde auf der Seite des Weltmeisters zunächst geschont, drückte dem Spiel nach seiner Einwechslung in der 60. Minute aber noch seinen Stempel auf: Mit seinem direkt verwandelten Freistoß zum 3:1 setzte er den Schlussstrich unter die Partie und baute seinen erst im vergangenen Spiel aufgestellten Torrekord zugleich auf 19 WM-Treffer aus.

Update, 28. Juni, 07.10: Algerien kann sich mit vier Punkten einen Platz unter den besten Gruppendritten sichern und zieht ebenfalls ins Sechzehntelfinale ein. Dort bekommen es die Algerier am Freitag in Vancouver mit der Schweiz zu tun, die die Gruppe B für sich entschied.

Update, 28. Juni, 06.45: Nachdem die österreichische Nationalmannschaft am finalen Gruppenspieltag hauchdünn am Ausscheiden vorbeigeschlittert ist, steht sie als Gruppenzweiter in der K.-o.-Phase. Im Sechzehntelfinale wartet am Donnerstag aber direkt eine komplizierte Aufgabe: In Los Angeles geht es gegen Europameister Spanien, das in der Gruppe H den Gruppensieg erringen konnte.

Update, 28. Juni, 06.05: Das Beste kommt zum Schluss: Österreich und Algerien schreiben mit dem wohl spannendsten Ende einer WM-Gruppenphase Geschichte. Durch das 3:3 ziehen beide Teams in die K.-o.-Phase ein – Österreich als Zweiter, Algerien als einer der besten Gruppendritten. Besonders brisant: Nachdem sich beide Mannschaften beim Zwischenstand von 2:2 vermeintlich auf das gemeinsame Weiterkommen geeinigt hatten, schoss Riyad Mahrez Algerien mit dem 3:2 in der 3. Minute der Nachspielzeit doch noch in Front. Zu diesem Zeitpunkt war Österreich als Dritter mit nur drei Punkten gänzlich aus dem Turnier ausgeschieden. Doch die Partie hielt noch eine Pointe bereit: Mit der letzten Aktion in der 6. Minute der Nachspielzeit köpfte Sasa Kalajdzic Österreich zum 3:3 und damit ins Sechzehntelfinale.

Update, 28. Juni, 06.00: Die Gruppenphase der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist Geschichte! In der Gruppe J schlägt Argentinien das bereits ausgeschiedene Jordanien mit 3:1 und Österreich und Algerien trennen sich 3:3.

Update, 28. Juni, 04.17: Seit 4 Uhr laufen nun auch die letzten beiden Vorrundenspiele bei der WM. Wer folgt Argentinien als Gruppenzweiter in die K.-o.-Runde? Der Weltmeister, ohne Lionel Messi in der Startelf, trifft auf Jordanien. Parallel spielt Österreich gegen Algerien – kommt es zur Schmach von Kansas? Beiden Teams würde ein Remis für den Einzug ins Sechzehntelfinale genügen.

Update, 28. Juni, 03.50: Großer Jubel im Kongo! Der DR Kongo verwandelte einen 0:1-Rückstand zur Pause gegen Usbekistan noch in einen 3:1-Erfolg und zog als Gruppendritter erstmalig in die K.-o.-Runde einer WM ein. Zwischen Portugal und Kolumbien blieb es beim 0:0 – für beide Teams steht der Gegner im WM-Sechzehntelfinale bereits fest.

Yoane Wissa und der DR Kongo qualifizierten sich erstmals für die K.o.-Runde einer WM.

Update, 28. Juni, 02.15: In der Gruppe K wird heute ebenfalls die Entscheidung gesucht. Folgendes Bild ergibt sich nach den ersten 45 Minuten: Portugal und Kolumbien gehen mit einem 0:0 in die Halbzeit, zudem führt Usbekistan mit 1:0 gegen DR Kongo. Sollte es so bleiben, wäre Kolumbien Gruppensieger vor den Portugiesen mit Cristiano Ronaldo.

Update, 28. Juni, 01.35: Auch die Gruppe L ist nun komplett. England gewann 2:0 gegen Panama. Jude Bellingham legte für die Three Lions vor, Harry Kane traf zum Endstand. Mit jetzt elf WM-Toren zog Kane an Gary Lineker vorbei und ist nun neuer WM-Rekordtorschütze seines Heimatlandes. Außerdem setzte sich Kroatien mit 2:1 gegen Ghana durch. Hier geht’s zum Endstand der Gruppe L.

Update, 28. Juni, 00.24: Geld schießt keine Tore, aber es lockt die besten Köpfe an die Seitenlinie. Absoluter Spitzenverdiener unter den 48 WM-Trainern ist Carlo Ancelotti: Der Italiener soll für seinen Job als Brasilien-Coach satte 10 Mio. Euro jährlich kassieren. Dicht dahinter folgt Julian Nagelsmann mit 7 Mio. Euro, die ihm der DFB bis nach der EM 2028 überweist. Pochettino (USA) kommt auf 6 Mio. Euro, Tuchel verdient 5,8 Mio. Euro bei England. Eine Kuriosität liefert Usbekistans Coach Fabio Cannavaro: Der Weltmeister von 2006 verdient mit 4 Mio. Euro genauso viel wie Portugals Martínez. Am anderen Ende der Skala findet sich Schottlands Steve Clarke mit 500 000 Euro – dafür ist die Stimmung bei der „Tartan Army“ bekanntlich unbezahlbar.

Update, 27. Juni, 22.05 Uhr: Kurz vor dem WM-Achtelfinale der Niederlande gegen Marokko hat Oranje-Stürmer Cody Gakpo einen erschütternden Schicksalsschlag erlitten. Seine Freundin Noa van der Bij gab auf Instagram bekannt, dass ihr ungeborener Sohn während der Schwangerschaft gestorben ist. „Mit gebrochenem Herzen teilen wir die schreckliche Nachricht, dass unser kleiner Junge während der Schwangerschaft gestorben ist“, schrieb sie. Der Junge hätte Elijah Raphael Gakpo heißen sollen. Gakpo bat öffentlich um Respekt für die Privatsphäre seiner Familie: „Das ist eine unglaublich schwere Zeit für uns.“

Update, 27. Juni, 21.54 Uhr: Beim Fanmarsch durch Philadelphia haben kroatische WM-Anhänger vor dem Rathaus spontan eine Hochzeitsfeier gekapert – und das Brautpaar kurzerhand in ihre Feier einbezogen. Die rot-weiß-karierten Schlachtenbummler tanzten gemeinsam mit Braut, Bräutigam und Gästen auf der Straße. Das Video des unverhofften Zusammentreffens verbreitete sich rasend schnell in den sozialen Netzwerken. Für Kroatien geht es im letzten Gruppenspiel gegen Ghana um den Einzug ins Achtelfinale.

Update, 27. Juni, 21.06 Uhr: Kommentator-Legende Marcel Reif hat bei Bild-TV kein gutes Haar an Aleksandar Pavlovic gelassen. Der Bayern-Sechser, der in der Klubsaison noch als „Passmaschine, der verlässlichste von allen“ galt, stehe bei dieser WM „völlig neben sich, spielt Bälle zum Gegner, wirkt überspielt, müde“. Reifs Fazit fiel vernichtend aus: „Jedenfalls hilft er im Moment überhaupt nicht weiter, aber null weiter!“ Auch die Noten sprechen eine deutliche Sprache: Sowohl gegen die Elfenbeinküste als auch gegen Ecuador kassierte Pavlovic jeweils eine 5. Gegen Ecuador wurde er zur Pause durch Angelo Stiller ersetzt. Für den 22-Jährigen sei es laut Reif schlicht „sein erstes großes Ding“ – die lange Saison mit dem FC Bayern habe ihre Spuren hinterlassen.

Update, 27. Juni, 20.06 Uhr: Mitten in der WM bahnt sich ein großer Transfer an: Granit Xhaka soll sich mit dem FC Chelsea mündlich einig sein. Der 33-jährige Schweizer Kapitän würde damit seinen früheren Leverkusener Coach Xabi Alonso wiedertreffen, mit dem er 2024 ungeschlagen das Double gewann. Xhaka steht derzeit beim AFC Sunderland unter Vertrag, wo er seit einem Jahr Kapitän ist. Als mögliche Ablöse sind laut Medienberichten rund 30 Millionen Euro im Gespräch.

Update, 27. Juni, 19.06 Uhr: Die letzten Entscheidungen der Gruppenphase stehen bevor. In den Gruppen J, K und L geht es noch um viel. Doch für andere Nationen ist der WM-Traum längst ausgeträumt – trotz des neuen Modus, bei dem auch die acht besten Gruppendritten in die K.-o.-Phase einziehen.

Insgesamt 13 Mannschaften haben bereits bittere Gewissheit über ihr vorzeitiges Aus. Besonders hart traf es die ambitionierten Teams aus der Türkei und Uruguay, die bereits die Koffer packen müssen. Auch für Schottland, Tschechien, Tunesien, Saudi-Arabien, Katar, Jordanien, Panama, Curaçao, Irak, Neuseeland und Haiti ist das Turnier nach der Vorrunde offiziell beendet.

Update, 27. Juni, 18.26 Uhr: Verwechslungsgefahr auf den Rängen! Beim WM-Gruppenspiel zwischen Norwegen und Frankreich sorgte Hollywood-Star Channing Tatum für ungläubige Blicke. Mit langer blonder Mähne und im Norwegen-Trikot mischte sich der 46-Jährige als verblüffend echtes Double von Knipser Erling Haaland unter die Fans. Der irre Stadion-Auftritt war laut Bild Teil eines PR-Gags für einen neuen Werbespot.

Update, 27. Juni, 17.58 Uhr: Paukenschlag bei Weltmeister Argentinien! Superstar Lionel Messi wird im Gruppenfinale gegen Jordanien vorerst nur auf der Bank sitzen. Trainer Lionel Scaloni möchte den Fünffach-Torschützen für die K.-o.-Runde schonen.

Update, 27. Juni, 17.06 Uhr: Basketball-Weltmeister Mo Wagner hat einen ganz besonderen Blick auf den deutschen WM-Kader geworfen. In einem Interview mit Sport1 stellte der NBA-Profi seine persönliche Basketball-Starting-Five aus den DFB-Kickern zusammen – und setzt dabei auf eine interessante Mischung aus Physis, Skill und einer großen Klappe.

@sport1news Das wäre mal eine brutale Starting Five! 🔥📷 #sport1 #sport1news #wagner #NBA #DFB ♬ Originalton - SPORT1

Als Center und „Rim Protector“ unter dem Korb nominiert Wagner Keeper Manuel Neuer und betont: „Bitte auch mit Handschuhen!“. Für die nötige Masse und Physis holt er sich die beiden Innenverteidiger Jonathan Tah und Antonio Rüdiger ins Team. Den spielerischen Glanz soll Jamal Musiala mit dem „meisten Skill“ einbringen, während Deniz Undav eine ganz spezielle Rolle auf dem Court übernimmt: „Ich brauche immer jemanden, der ein bisschen Shit reden kann.“ Wagners herrlich ehrliches Fazit zu seiner Fußballer-Truppe auf dem Hartholz: „Weit kommen wir damit nicht, aber energiemäßig haben wir eine Chance!“

Update, 27. Juni, 15.41 Uhr: Vor dem nächsten Spiel der deutschen Nationalmannschaft sorgt Jonas Friedrich mit einer klaren Einschätzung zum kommenden DFB-Gegner Paraguay für Gesprächsstoff. Der TV-Kommentator hält die Südamerikaner nur für „drittklassig“ – und greift zu einem besonderen Vergleich.

Update, 27. Juni, 14.10 Uhr: Micky Beisenherz hat vor dem deutschen Duell gegen Paraguay ordentlich ausgeteilt und den kommenden Gegner als „drittklassiges Team“ abgewatscht. „Wäre Uruguay nicht ausgeschieden in der Vorrunde, hätte ich gesagt: Paraguay ist das schwächste südamerikanische Team bei dieser WM. Dabei würde ich auch bleiben“, legt der Moderator bei Magenta TV nach.

Auch für die DFB-Elf gab es eine kleine verbale Ohrfeige, die Pflichtaufgabe bleibt für den Moderator dennoch klar: „Wir sind vielleicht ein zweitklassiges Team, aber wir müssen die schlagen.“ Nach dem jüngsten Dämpfer gegen Ecuador müssten die Sinne geschärft sein, um gegen Paraguay von Beginn an „griffiger“ zu agieren.

Update, 27. Juni, 13.03: Nach dem 1:1 gegen Ägypten in Seattle platzt Irans Kapitän Mehdi Taremi der Kragen! Der Stürmer rechnete scharf mit dem Weltverband ab und sprach von einer „Katastrophen-Weltmeisterschaft“. Der Grund für den Frust sind massive Reise-Schikanen: Wegen strenger US-Einreisebeschränkungen muss das „Team Melli“ für jedes Spiel aus dem WM-Quartier im mexikanischen Tijuana in die USA einfliegen und darf dort nur für kurze Zeiträume bleiben. Zudem erhielten mehrere Betreuer und Funktionäre überhaupt keine Visa.

Besonders bitter: FIFA-Boss Gianni Infantino hatte der Mannschaft nach der Auftaktpartie gegen Neuseeland in der Kabine persönlich versprochen, das Problem zu lösen – passiert ist seither nichts. „Das liegt in der Verantwortung der FIFA“, schimpfte Taremi. „Sie müssen hier jedes kleine Problem lösen, aber unseres konnten sie von Anfang an nicht lösen.“

Update, 27. Juni, 12.08 Uhr: Irans Fußball-Nationalmannschaft bangt um das historische Erreichen der K.-o.-Runde und wählt einen ungewöhnlichen Weg, um an die Konkurrenz zu appellieren. Nach dem Finale der Gruppe G hinterließ die Mannschaft eine handschriftliche Nachricht auf der Kabinentafel – wie schon zuvor beim zweiten Vorrundenspiel in Los Angeles. „Fairplay ist nicht nur ein Grundsatz in den Fußballregeln, es ist die Seele des Spiels“, so die mahnenden Worte.

Der dreimalige Asienmeister liegt derzeit mit drei Punkten und einer ausgeglichenen Tordifferenz als sechstbester Gruppendritter zwar noch auf K.-o.-Kurs, ist aber dringend auf Schützenhilfe angewiesen. In dem Brief listet das „Team Melli“ alle Mannschaften auf, die noch ums Weiterkommen kämpfen und den Iranern den historischen Erfolg vermasseln könnten, wie etwa Österreich, Algerien oder Usbekistan und Kroatien.

Besonders eine Konstellation sorgt für Schweißausbrüche: In der Nacht zu Montag (4:00 Uhr/ZDF und MagentaTV) kommt es zum Showdown in der Gruppe J zwischen Algerien und dem von Ralf Rangnick trainierten Österreich. Beide Teams stehen vor dem direkten Duell bei drei Punkten. Das hochexplosive Szenario: Bei einem Remis wären beide Mannschaften sicher im Achtelfinale – und der Iran wäre raus. Es droht die Schande von Gijon 2.0. Das weiß auch der Iran und mahnt: „Punkte können auf verschiedenen Wegen gewonnen werden, Respekt nicht.“

Update, 27. Juni, 10.57 Uhr: In der Nacht von Samstag auf Sonntag fallen die Entscheidungen in der Gruppe J. Besonders spannend wird es im Spiel zwischen Algerien und Österreich, da beide Teams nicht unbedingt gewinnen müssen. Laut ÖFB-Coach Ralf Rangnick spielt das in der Herangehensweise seiner Mannschaft aber keine Rolle.

Update, 27. Juni, 10.14 Uhr: Nach der Niederlage gegen Ecuador ist die Stimmung rund um die deutsche Nationalmannschaft etwas gekippt. Mit Blick auf das Sechzehntelfinale muss die Mannschaft von Julian Nagelsmann zwingend verbessert auftreten. Was das DFB-Team mit Paraguay erwartet und worauf es zu achten gilt.

Update, 27. Juni, 9.03 Uhr: Ägypten sorgt sich um seinen Superstar Mohamed Salah. Der Offensivspieler musste in der 57. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Auf der Bank hatte er einen Eisbeutel um den Oberschenkel gewickelt. Ein Einsatz im Sechzehntelfinale ist aber wohl nicht in Gefahr. „Er wird noch untersucht, wir warten noch auf die Diagnose. Ich habe mit Salah gesprochen und er hat gesagt, es ist okay“, sagte Iran-Trainer Hossam Hassan nach dem 1:1 gegen den Iran und ergänzte: „Ich denke, er wird zurückkommen.“

Update, 27. Juni, 8.12 Uhr: Im Gegensatz zu 2014 gehört Deutschland bei dieser WM nicht mehr zu den klaren Titelfavoriten. Toni Kroos hat die Erklärung, warum das so ist. Der Weltmeister übt scharfe Kritik an der deutschen Nationalmannschaft.

Update, 27. Juni, 7.05 Uhr: Und das war‘s. Belgien sichert sich den Gruppensieg und trifft im Sechzehntelfinale damit auf den Dritten der Gruppe A, E, H, I oder J. Ägypten hingegen spielt gegen Australien und der Iran muss noch zittern.

Update, 27. Juni, 6.57 Uhr: Kurz vor Schluss haben beide Spiele tatsächlich noch etwas zu bieten. Belgien erhöht durch Alexis Saelemaekers auf 5:1 und auch der Iran trifft nochmal zum 2:1. Damit rutscht Ägypten sogar noch auf Platz drei ab und der Iran klettert – oder doch nicht? Das Tor wurde zurückgenommen, damit bleibt es beim 1:1.

Update, 27. Juni, 6.46 Uhr: In der Schlussphase geht es nochmal heiß her. Den Ehrentreffer von Neuseeland hat Romelu Lukaku nur zwei Minuten später direkt egalisiert. 4:1 für Belgien, passiert hier noch etwas?

Update, 27. Juni, 6.34 Uhr: Jetzt macht Belgien es deutlich: Kevin de Bruyne sorgt für die Vorentscheidung und besorgt das 3:0. Solange Ägypten im Parallelspiel nicht in Führung geht, bleiben die Roten Teufel Tabellenführer.

Update, 27. Juni, 6.15 Uhr: Belgien hat in Halbzeit zwei nur wenige Minuten gebraucht, um die Führung auszubauen. Wie schon beim Führungstreffer war es Leandro Trossard, der für die Mannschaft von Rudi Garcia getroffen hat.

Update, 27. Juni, 5.57 Uhr: Zur Pause führt Belgien gegen Neuseeland mit 1:0 und zwischen Ägypten und Iran steht es 1:1. Heißt zum aktuellen Zeitpunkt, dass Ägypten und Belgien in das Sechzehntelfinale vorrücken würden und der Iran als Dritter auch noch Chancen auf die K.-o.-Spiele hätte.

Update, 27. Juni, 5.07 Uhr: Seit einigen Minuten laufen die letzten Spiele der Gruppe G. Neuseeland spielt gegen Belgien, Ägypten gegen Iran. Aufgrund der engen Konstellation in der Gruppe kann noch jede Nation direkt weiterkommen.

Update, 27. Juni, 4.42 Uhr: Aus deutscher Sicht ist natürlich die Gewissheit über den nächsten Gegner dominant, doch daneben hat sich ein großes Fußballwunder abgespielt. Mit drei Unentschieden erreicht Kap Verde als Gruppenzweiter das Sechzehntelfinale und trifft dort auf Argentinien.

Update, 27. Juni, 4.01 Uhr: Deutschlands Gegner im WM-Sechzehntelfinale steht fest! Durch den 1:0-Sieg von Spanien gegen Uruguay haben sich sämtliche Rechenspiele endlich gelöst. Das DFB-Team wird am 29. Juni auf Paraguay treffen.

Update, 27. Juni, 3.14 Uhr: Uruguays Trainer Marcelo Bielsa sorgt bei der Weltmeisterschaft für ein Ausrufezeichen. Zur Pause beim Spiel gegen Spanien wechselt er seinen Torhüter Fernando Muslera aus. Für ihn kam Sergio Rochet in die Partie. Muslera sorgte mit seinem Patzer für den 0:1-Rückstand.

Update, 27. Juni, 2.57 Uhr: Bei der WM deutet sich die erste ganz große Sensation an. In den letzten Spielen der Gruppe H ist die erste Halbzeit gespielt und aktuell steht Kap Verde auf dem zweiten Platz. Möglich ist das in erster Linie, weil Spanien aufgrund eines massiven Muslera-Patzers 1:0 gegen Uruguay führt. Auch für Deutschland hätte der aktuelle Spielstand Konsequenzen, denn ein Spanien-Sieg heißt, dass die DFB-Elf im Sechzehntelfinale auf Paraguay treffen würde.

Update, 27. Juni, 0.42 Uhr: Beim allerletzten Gruppenspiel bei der Weltmeisterschaft zwischen Algerien und Österreich wird über eine Neuauflage der Schande von Gijon spekuliert. Beiden Teams reicht ein Unentschieden zum Weiterkommen. Österreichs Trainer gab auf der Pressekonferenz vor dem Spiel ein uneindeutiges Statement ab, das Spekulationen wohl eher noch anfachen könnte.

Update, 26. Juni, 23.50 Uhr: Gegen wen Deutschland im Sechzehntelfinale am Montag in Foxborough spielen wird, könnte bereits in dieser Nacht geklärt sein. Siegt Europameister Spanien gegen Uruguay, steht Paraguay als DFB-Gegner offiziell fest, denn dann scheidet der Dritte der Gruppe H aus und die letzten verbliebenen mathematischen Szenarien für einen anderen Gegner fallen weg. Auch ein Ägypten-Sieg gegen den Iran könnte in Kombination mit anderen Ergebnissen für Klarheit sorgen.

Paraguay hat die Vorrunde mit einem Sieg, einem Remis und einer Niederlage abgeschlossen. Das bislang letzte WM-Duell beider Nationen liegt 24 Jahre zurück: 2002 in Japan gewann Deutschland im Achtelfinale durch einen späten Treffer von Oliver Neuville und zog bis ins Finale ein.

Paraguay gilt als wahrscheinlichster Gegner des DFB-Teams im WM-Sechzehntelfinale.

Update, 26. Juni, 23.19 Uhr: Nur 26 Minuten benötigte Ousmane Dembele für einen Dreierpack – der zweitschnellste Hattrick in der WM-Geschichte. Lediglich Österreichs Erich Probst war 1954 mit 24 Minuten noch flotter. Der Ballon-d’Or-Gewinner traf gegen Norwegen in der 7., 20. und 33. Minute – alle drei Male ins lange Eck, abwechselnd mit rechts und links. Zur Halbzeit führt Frankreich verdient mit 3:1. ZDF-Experte Christoph Kramer schwärmte: „Dembélé ist der beidfüßigste Spieler der Welt.“ Die norwegischen Verteidiger warfen nach dem dritten Treffer nur noch verzweifelt die Hände in die Luft.

Update, 26. Juni, 22.40 Uhr: Nach dem 1:2 gegen Ecuador ist die Diskussion um Manuel Neuers Anteil am zweiten Gegentreffer voll entbrannt. Torwart-Legende Sepp Maier äußerte sich differenziert: „Manu, früher hättest du den souverän gehalten. Er hätte dem Ball früher entgegengehen müssen.“ Gleichzeitig nahm der 82-Jährige den Torwart in Schutz: „Manu ist nicht der Sündenbock – das ist einfach nicht fair.“ Deutlich heftiger reagierte Ex-Keeper Timo Hildebrand auf Instagram: „Ich lese Torwartpatzer, Torwartfehler – ihr habt alle keine Ahnung! Es kotzt mich richtig hart an.“ Der frühere VfB-Torhüter machte stattdessen Raum, Musiala und Tah für den Gegentreffer verantwortlich – und forderte: „Lasst Manuel Neuer in Ruhe.“

Update, 26. Juni, 22.00 Uhr: Das Sechzehntelfinale der deutschen Nationalmannschaft am Montag ab 22.30 Uhr in Boston wird live im ZDF und bei MagentaTV übertragen. ARD und ZDF haben die TV-Aufteilung für die erste K.o.-Runde bekanntgegeben. Als wahrscheinlicher Gegner gilt Paraguay, auch wenn der Kontrahent offiziell erst nach Abschluss der Vorrunde feststeht. Vor dem DFB-Spiel zeigt das ZDF bereits ab 19.00 Uhr das Duell zwischen Rekordweltmeister Brasilien und Japan.

Update, 26. Juni, 21.39 Uhr: Nathaniel Brown bereitet dem DFB weiter Sorgen. Der 23-Jährige fehlte auch am Tag nach dem 1:2 gegen Ecuador beim Training der Ersatzspieler im Teamquartier in Winston-Salem – seine Adduktorenprobleme zwangen ihn bereits beim Gruppenfinale zur Pause. Als Ersatz agierte David Raum auf der linken Außenverteidigerposition, konnte jedoch nicht vollends überzeugen. Bundestrainer Julian Nagelsmann zeigte sich zuletzt noch optimistisch: „Ich gehe davon aus, dass er wieder spielen kann.“ Browns Einsatz im Sechzehntelfinale am Montag bleibt damit fraglich.

Update, 26. Juni, 21.15 Uhr: Bei der Pressekonferenz von Portugals Trainer Roberto Martinez ging vor dem WM-Duell gegen Kolumbien plötzlich nichts mehr, zumindest nicht das, was geplant war. Mitten im Mediengespräch dröhnte im Presseraum des Miami Stadiums unvermittelt laute Musik von Dua Lipa aus den Lautsprechern. Knapp zwei komplette Songs lang fand kein einziger FIFA-Mitarbeiter einen Weg, die Beschallung zu stoppen. Martinez ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen, im Gegenteil: „Wir sollten tanzen. Wahrscheinlich supportet Dua Lipa Portugal“, scherzte der 52-Jährige grinsend und wippte gemeinsam mit seinem Pressesprecher im Takt.

Update, 26. Juni, 20.13 Uhr: Nach dem WM-Aus lässt Dick Advocaat seine Zukunft als Trainer von Curaçao offen. „Darüber habe ich mir noch keine Minute Gedanken gemacht“, sagte der 78-jährige Niederländer nach dem 0:2 gegen die Elfenbeinküste. Advocaat hatte das kleine Karibik-Team 2024 übernommen und sensationell zur WM geführt, ehe er aus privaten Gründen vom Traineramt zurücktrat und erst zur WM seine Rückkehr feierte. Seine Spieler wollen ihn behalten. Tahith Chong, der einzige auf Curacao geborene Spieler, betont: „Ohne ihn wäre das alles nicht möglich gewesen.“ Ob Advocaat weitermacht, bleibt somit abzuwarten.

Update, 26. Juni, 19.36 Uhr: Leon Goretzka hat nach dem Ecuador-Spiel für einen unfreiwilligen Lacher gesorgt. Der Bayern-Profi, der die gesamte Partie über auf der Bank gesessen hatte, war nach dem Schlusspfiff offenbar so gedankenverloren, dass er schlicht den falschen Bus bestieg und sich plötzlich inmitten des ecuadorianischen Busses wiederfand. Erst als er den Fahrerbereich erreichte, dämmerte es ihm: falscher Bus. Goretzka drehte um, stieg aus und fand schließlich den deutschen Mannschaftsbus. Zur Erheiterung aller Beteiligten dürfte der Kurzausflug in fremde Gefilde noch eine Weile für Belustigung sorgen.

Update, 26. Juni, 17.40 Uhr: Bastian Schweinsteiger steht bei der WM 2026 in der Kritik. Der ARD-Experte hatte vor dem Spiel der Elfenbeinküste gegen Deutschland afrikanischen Fußball als „ein bisschen wild“, „unorthodox“ und „nicht ganz so von der Taktik geprägt“ bezeichnet. Elfenbeinküste-Trainer Emerse Fae reagierte scharf: „Wir können es rassistisch nennen.“ Schweinsteiger wehrte sich nun: „Ich habe über Fußball gesprochen, nicht über Menschen.“ Auch die ARD stellte sich hinter ihren Experten und schlug einen Dialog zwischen beiden Seiten vor.

Absolut hautnah. Absolut fundiert: Absolut Fussball berichtet für euch von der WM 2026. Unsere Reporter sind in Amerika vor Ort und versorgen euch mit News, Videos und exklusiven Einblicken.

Update, 26. Juni, 16.37 Uhr: Nur wenige Stunden vor dem entscheidenden Spiel der WM-Gruppe H zwischen Uruguay und Spanien haben die Spieler der Südamerikaner einen Aufstand gegenüber Trainer Marcelo Bielsa vollzogen. Wie ESPN berichtet, sollen sich Stars wie Federico Valverde, Rodrigo Bentancur und Manuel Ugarte über das zu harte Training, erschöpfte Spieler und die Spielweise ihres Coaches beschwert haben.

Als Reaktion auf die Meuterei seiner Spieler antwortete Bielsa mit einem langen Vortrag vor der gesamten Mannschaft. Darin bezog sich der 70-Jährige auch auf einen vorherigen Vorfall. Bereits nach dem Halbfinale der Copa America 2024 haben Spieler der Nationalmannschaft Uruguays rund um den damaligen Star-Stürmer Luis Suarez für einen Aufstand gesorgt.

Update, 26. Juni, 15.55 Uhr: In der Nacht von Freitag auf Samstag steht das Gruppenspiel zwischen Iran und Ägypten unter dem Titel „Pride“. Beide Mannschaften beschwerten sich jedoch bei der FIFA über die LGBTQ+-Events rund um den dritten Spieltag der WM-Gruppe G. Wie der Weltverband nun aber bestätigt, werden Regenbogen-Flaggen im Stadion erlaubt sein. Präsident Gianni Infantino betonte vorab, dass die Organisation rund um das jährliche Pride-Wochenende „nichts mit dem Spiel selbst zu tun haben.“

Update, 26. Juni, 14.49 Uhr: Ecuador gelang gegen Deutschland die große Überraschung. Mit einem 2:1-Erfolg stehen die Südamerikaner auf dem dritten Tabellenplatz und haben sich mit vier Punkten in der WM-Gruppe E eine starke Ausgangslage für das Weiterkommen in die K.-o.-Phase gesichert. Vor allem bei Trainer Sebastian Beccacece ließ der Schlusspfiff alle Dämme brechen.

Nach den enttäuschenden Resultaten in den ersten beiden WM-Spielen stand der Argentinier scharf in der Kritik. „Hör auf, heiße Luft zu verkaufen, und tritt bei La Tri zurück! Hab ein bisschen Würde, du hast unserem Fußball mit einer Generation, die die beste der Geschichte sein sollte, großen Schaden zugefügt“, sagte zum Beispiel Ex-Nationalspieler Jefferson Montero via X.

Auch seine Familie blieb von gehässigen Kommentaren und Anfeindungen nicht verschont. Umso mehr fiel die Anspannung bei Beccacece ab, als er nach dem Abpfiff zu seiner Familie auf die Ränge sprang. „Die Emotionen haben mich überwältigt. Ich hatte diesen Jubel nicht geplant. Ich bin einfach meinem Herzen gefolgt.“

Vorbericht: Der dritte Gruppenspieltag der Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko (hier der gesamte WM-Spielplan) geht in die heiße Phase. Während die WM-Gruppen A bis F schon durch sind, stehen die finalen Entscheidungen bei den anderen 24 Mannschaften noch aus. Wer kommt ins Sechzehntelfinale und darf weiter vom Titel träumen? Diese Frage wird in den nächsten zwei Tagen beantwortet.

Während Gruppe I am Freitagabend mit dem Topspiel zwischen Frankreich und Norwegen den Auftakt macht, geht es in der Nacht auf Samstag mit dem Aufeinandertreffen in der Gruppe H zwischen Spanien und Uruguay um 2 Uhr weiter. In Gruppe G hofft der Iran gegen Ägypten auf das überraschende Weiterkommen.

Am Samstag duellieren sich Kroatien und Ghana um das Weiterkommen ins Sechzehntelfinale, auch England muss noch zittern. Kolumbien und Portugal liefern sich in der Nacht auf Sonntag das Aufeinandertreffen mit den meisten Kartenanfragen der WM, den Abschluss bildet das Finale der Gruppe J zwischen Algerien und Österreich.

WM 2026: In diesen Stadien wird bei der Mega-Weltmeisterschaft gespielt

Vancouver/Kanada: BC Place Stadium. Kapazität: 21 000-54 320.
Vancouver/Kanada: BC Place Stadium. Kapazität: 21.000-54.320. © IMAGO/Anne-Marie Sorvin
Monterrey/Mexiko: Estadio BBVA Bancomer. Kapazität: 51.000.
Monterrey/Mexiko: Estadio BBVA Bancomer. Kapazität: 51.000. © IMAGO/Jorge Martinez
Guadalajara/Mexiko: Estadio Akron. Kapazität: 45.500.
Guadalajara/Mexiko: Estadio Akron. Kapazität: 45.500.  © IMAGO/Carlos Zepeda
Toronto/Kanada: BMO Field. Kapazität: 30.991.
Toronto/Kanada: BMO Field. Kapazität: 30.991. © IMAGO/Tom Szczerbowski
Seattle: Lumen Field. Kapazität: 67.000.
Seattle: Lumen Field. Kapazität: 67.000.  © IMAGO/Joe Nicholson
Mexiko City/Mexiko: Aztekenstadion. Kapazität: 81.070.
Mexiko City/Mexiko: Aztekenstadion. Kapazität: 81.070. © imago sportfotodienst
Miami: Hard Rock Stadium. Kapazität: 65.326.
Miami: Hard Rock Stadium. Kapazität: 65.326. © IMAGO/Jasen Vinlove
San Francisco: Levi‘s Stadium. Kapazität: 68.500.
San Francisco: Levi‘s Stadium. Kapazität: 68.500.  © Douglas Stringer/Icon Sportswire via www.imago-images.de
Philadelphia: Lincoln Financial Field. Kapazität: 69.176.
Philadelphia: Lincoln Financial Field. Kapazität: 69.176. © IMAGO/Andy Lewis/Icon Sportswire
Dallas: A&T-Stadium. Kapazität: 80.000 bis 108.713
Dallas: A&T-Stadium. Kapazität: 80.000 bis 108.713 © Imago/Robin Alam/Icon Sportswire
New York/ New Jersey: MetLife Stadium. Kapazität: 82.500.
New York/ New Jersey: MetLife Stadium. Kapazität: 82.500. © IMAGO/Dennis Schneidler
Los Angeles: SoFi Stadium. Kapazität: 70.270 bis 100.240
Los Angeles: SoFi Stadium. Kapazität: 70.270 bis 100.240 © IMAGO/Kirby Lee
Kansas City: Arrowhead Stadium. Kapazität: 76.416
Kansas City: Arrowhead Stadium. Kapazität: 76.416 © Imago/Robin Alam/Icon Sportswire
Houston: NRG Stadium. Kapazität: 71.500
Houston: NRG Stadium. Kapazität: 71.500 © Imago/John Glaser
Boston: Gilette Stadium. Kapazität: 68.756.
Boston: Gilette Stadium. Kapazität: 68.756. © IMAGO/Marc Schueler
Atlanta: Mercedes-Benz Stadium. Kapazität: 71.000
Atlanta: Mercedes-Benz Stadium. Kapazität: 71.000  © Imago/ Cecil Copeland

Lediglich vier Partien des Sechzehntelfinals stehen schon fest, die restlichen zwölf Partien werden nach den letzten Gruppenspielen folgen. Auch die deutsche Mannschaft weiß ihren Gegner noch nicht offiziell, jedoch wird die DFB-Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann mit großer Wahrscheinlichkeit am Montag auf Paraguay treffen.

Vorherige WM-News gibt es in diesem Ticker zum Nachlesen.

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