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Fußball-WM

Nach irregulärem Tor: Schwache DFB-Elf verliert gegen Ecuador und offenbart massive Abwehr-Probleme

Zum Abschluss der WM-Gruppenphase hat Deutschland eine überraschende Niederlage gegen Ecuador kassiert. Der Ticker zum Nachlesen.

Fazit: Die deutsche Nationalmannschaft verliert nach einer enttäuschenden Leistung gegen Ecuador. Nach der frühen deutschen Führung, die jedoch nicht hätte zählen dürfen, lieferte der Underdog eine starke Leistung und gab dem DFB-Team kaum Platz zur Entfaltung. Damit verdienten sie sich nicht nur den Ausgleich, sondern schnupperten lange an der Führung. In der Schlussphase belohnten sie sich für den Aufwand. In der Folge versuchte die Truppe von Bundestrainer Julian Nagelsmann, die Pleite abzuwenden, kam jedoch wie in der gesamten zweiten Hälfte zu keiner gefährlichen Chance.

Aufstellung DeutschlandNeuer - Kimmich (60. Thiaw), Rüdiger, Tah, Raum - Nmecha (64. Beier), Pavlovic (46. Stiller) - Sane, Musiala, Wirtz (73. Groß) - Havertz (60. Undav)
Aufstellung EcuadorGalindez - Franco (64. Preciado), Ordonez, Pacho, Hincapie (72. Estupinan) - Yeboah (85.Torres), M. Caicedo, Vite, Angulo (85. J. Caicedo) - Plata, Valencia (64. Rodriguez)
Tore1:0 Sane (2'), 1:1 Angulo (9'), 1:2 Plata (77')

Abpfiff: Die Niederlage ist perfekt. Deutschland verliert erstmals gegen Ecuador, für die es der wohl größte Erfolg der WM-Geschichte ist.

90.+7 Minute: Nur noch 60 Sekunden bleiben dem DFB-Team. Allerdings befindet sich der Ball nach einem Foul gegen Plata am eigenen Strafraum.

90.+5 Minute: Die deutsche Offensive ist heute zu harmlos. Groß versucht es nach einem Einwurf von rechts mit dem Drehschuss, doch der Ball fliegt deutlich über das gegnerische Gehäuse.

90.+3 Minute: Da ist mal Undav am Ball. Links im Strafraum versucht er sich durchzusetzen, trifft aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz.

90.+2 Minute: Es hat jetzt so ein bisschen was von Eishockey, denn die deutsche Mannschaft schnürt den Gegner am eigenen Sechszehner ein. Allerdings findet sie noch nicht die entscheidende Idee, um den Ausgleich zu erzielen.

90. Minute: Dem deutschen Team läuft die Zeit davon. Immerhin werden noch sieben Minuten nachgespielt.

89. Minute: Plata bekommt für ein Foul gegen Sane auf der linken Seite die Gelbe Karte.

87. Minute: Die deutsche Mannschaft drängt Ecuador tief in die eigene Hälfte. Eine Flanke von Raum ist für Beier zu hoch, aber immerhin holt er noch einen Freistoß in der Nähe der rechten Eckfahne heraus. Allerdings entspringt daraus ebenso wenig Torgefahr wie aus der anschließenden Ecke.

85. Minute: Ecuador wechselt nochmals. Torres und Jordy Caicedo übernehmen für Yeboah und Angulo, die die deutsche Defensive immer wieder vor Probleme gestellt haben.

81. Minute: Während Deutschland den Rückstand gerade verarbeitet, nutzt Ecuador den Schwung der Führung. Neuer kann jedoch einen Steckpass von Preciado abfangen und die mögliche Vorentscheidung verhindern.

77. Minute: Tor für Ecuador! Zunächst können Stiller und Tah noch gegen Rodriguez zur Ecke klären, doch aus dieser geht die Führung für die Südamerikaner hervor. Rodriguez verlängert am ersten Pfosten den Ball und Plata streckt seinen Fuß gerade noch so vor Neuer herein, um das 2:1 zu erzielen. Das Stadion in East Rutherford bebt.

76. Minute: Sane mit der Chance zur Führung, doch der Flügelflitzer trifft die Kugel nicht richtig. So landet die Kugel in den Armen von Galindez.

73. Minute: Nagelsmann zieht seinen letzten Joker und bringt Groß für den emsigen, aber zumeist glücklosen Wirtz.

73. Minute: Fast hätte es im deutschen Tor geklingelt. Ein Missverständnis von Tah und Neuer im eigenen Strafraum sorgt dafür, dass der Ball am DFB-Keeper vorbeigeht. Rodriguez kann die Kugel noch vor der Torauslinie erobern und spielt sie zu Caicedo. Der legt in die Mitte zu Plata, der jedoch von Rüdiger gestört wird und rechts neben das Gehäuse schießt.

72. Minute: Ecuador kommt mit einem Wechsel aus der Pause. Estupinan kommt für Hincapie.

69. Minute: Doch jetzt gibt es erst einmal wieder eine Trinkpause. Kurz zuvor hat das deutsche Team mal wieder die Offensive gesucht. Wirtz und Undav spielen einen schönen Doppelpass, allerdings ist dann Vite zur Stelle und klärt entscheidend gegen Wirtz.

66. Minute: Durch die Einwechslung ändert sich auch taktisch etwas bei der deutschen Mannschaft. Defensiv ist es nun eine Dreierkette mit Thiaw, Rüdiger und Tah, auf den Seiten stehen Beier und Raum. Ob dieser Kniff aufgeht, wird sich zeigen.

64. Minute: Beide Teams wechseln wieder. Nagelsmann bringt Beier für Nmecha, der heute nicht so präsent war wie gegen die Elfenbeinküste. Bei Ecuador übernehmen Preciado und Rodriguez für Franco und Valencia.

64. Minute: Da wäre fast Undav wieder zur Stelle gewesen. Nach einer Flanke von Raum ist Galindez aber gerade noch so vor dem DFB-Stürmer zur Stelle. Sonst hätte der Joker sofort gestochen.

62. Minute: Da musste sich Neuer zum ersten Mal in diesem Turnier auszeichnen. Yeboah legt auf Valencia ab, der aus der Distanz abzieht. Der deutsche Nationalkeeper taucht in die linke Eck ab und pariert den Schuss.

60. Minute: Und da kommt auch schon der angesprochene Stürmer. Er kommt für Havertz. Zudem übernimmt Thiaw den Platz von Kimmich.

58. Minute: Die Nagelsmann-Elf wartet noch auf ihre erste Chance in der zweiten Halbzeit. Die Fans im Stadion fordern daher die Einwechslung von Undav. So langsam könnte der Bundestrainer darüber nachdenken.

54. Minute: Und dann wirbelt Ecuador wieder, nachdem Kimmich im Aufbau den Ball verloren hat. Angula wechselt die Seite zu Yeboah, der sich im Strafraum durchsetzen will. Rüdiger blockt jedoch die Flanke zur Ecke, die jedoch ungefährlich für die deutsche Mannschaft ist.

53. Minute: Beide Teams gehen die Partie etwas ruhiger an als noch in den ersten 45 Minuten. Deutschland ist dabei um die Spielkontrolle bemüht.

51. Minute: Die nächste Gelbe Karte. Dieses Mal trifft es Franco, nachdem er fälschlicherweise einen Einwurf ausgeführt hat.

48. Minute: Penso geht jedoch in die Review Area – und nimmt die Entscheidung zurück! Die Entscheidung ist korrekt, denn Sane hatte zuvor auf Höhe der Mittellinie Vite am Knöchel getroffen. Dementsprechend gibt es nun Freistoß für Ecuador.

46. Minute: Elfmeter für Deutschland! Nach einem Ballgewinn von Nmecha spielt der Mittelfeldmann den Ball in den Strafraum. Dort kommt Havertz zu Fall, die Schiedsrichterin zeigt sofort auf den Punkt.

46. Minute: Nagelsmann reagiert personell bereits auf die erste Hälfte. Stiller kommt für Pavlovic und soll für mehr Stabilität im zentralen Mittelfeld sorgen. Ecuador geht dagegen unverändert in die zweite Halbzeit.

Halbzeit: Penso pfeift den ersten Abschnitt ab. Deutschland ging früh in Führung – eine eigentlich ideale Ausgangsposition. Doch Ecuador drehte im Anschluss auf und erzielte den Ausgleich. Im Anschluss war sie die bessere Mannschaft und tauchte immer wieder gefährlich vor dem deutschen Tor auf. Erst nach der Trinkpause konnte das DFB-Team mehr dagegensetzen, sodass sich ein Duell auf Augenhöhe entwickelte. Julian Nagelsmann dürfte jedoch noch viel Verbesserungspotenzial sehen.

45.+4 Minuten: Kurz vor dem Pausenpfiff kommt das DFB-Team nochmals über links. Raum findet auf der anderen Seite Wirtz, der den Ball mit der Brust annimmt. Dann sind jedoch zwei Gegenspieler da, sodass der Offensivspieler nicht zum Abschluss kommt.

45.+3 Minute: Ecuador läuft weiter die deutsche Mannschaft hoch an und forciert so immer wieder Fehler. Allerdings fehlt den Südamerikanern die letzte Präzision im Spiel nach vorn, um daraus Kapital zu schlagen.

45. Minute: Es gibt vier Minuten Nachspielzeit.

44. Minute: Und dann gibt es auch den ersten Gelben Karton für das deutsche Team in diesem Turnier. Pavlovic wird für sein Ziehen gegen Valencia bestraft.

43. Minute: Da gibt es die erste Gelbe Karte der Partie. Hincapie bekommt für das Trikotziehen gegen Sane zurecht eine Verwarnung.

41. Minute: Fast hätte es hier die nächste deutsche Chance gegeben. Raum spielt einen langen Pass auf Musiala, der viel Raum hat. Der Bayern-Profi zieht von links in den Strafraum und sucht Havertz. Caicedo bekommt aber den Fuß dazwischen und verhindert den möglichen Rückstand.

38. Minute: Es entwickelt sich hier mehr und mehr zu einem offenen Schlagabtausch zwischen den beiden Teams. Sie überbrücken schnell das Mittelfeld und erzeugen so immer wieder brenzlige Situationen. Noch ist es aber nicht von Erfolg gekrönt.

35. Minute: Und da geht es mal schnell von der deutschen Mannschaft. Pavlovic sieht Wirtz, der viel Raum vor sich hat. Er bedient Musiala im Strafraum. Der Regisseur schießt aus acht Metern halblinker Position ab, doch Ordonez klärt mit einem langen Bein zur Ecke.

32. Minute: Kaum gesagt, startet Ecuador den Konter. Angulo und Valencia messen sich gegen drei deutsche Verteidiger. Letzterer versucht durchzukommen, sein Schuss wird aber von Tah geblockt.

31. Minute: Der Ball läuft wieder. Die deutsche Mannschaft dürfte bestimmt einige Hinweise von Nagelsmann mitbekommen haben, um den Offensivdrang von Ecuador einzudämmen.

27. Minute: Trinkpause in New York. Für die deutsche Mannschaft kommt es zum richtigen Zeitpunkt, denn Ecuador ist der Führung derzeit um einiges näher als die Truppe von Julian Nagelsmann.

25. Minute: Havertz! Aus dem Nichts taucht die deutsche Mannschaft mal wieder vor dem gegnerischen Tor auf. Wirtz legt ab auf Raum, der von links in die Mitte flankt. Er findet den Kopf von Havertz, doch der bekommt nicht den entscheidenden Druck auf den Ball, sodass Galindez zugreifen kann.

24. Minute: Die deutsche Mannschaft ist derzeit zu passiv und überlässt dem Gegner das Spiel. Hincapie zieht über links in den Strafraum und kommt im Zweikampf mit Sane zu Fall. Das ist für die aufmerksame Schiedsrichterin aber kein Elfmeter.

22. Minute: Auch die erste Ecke der Partie sorgt für keine Gefahr. Manuel Neuer boxt die Kugel aus seinem Strafraum.

21. Minute: Ecuador versteckt sich hier keinesfalls. Sie suchen immer wieder die Offensive, besonders Caicedo ist der Dreh- und Angelpunkt seines Teams. Doch noch können sich die Südamerikaner keine weitere Chance erspielen.

17. Minute: Die deutsche Mannschaft hat die Spielkontrolle wieder übernommen. Dabei geht es immer wieder über die linke Seite. Dort hätte Raum gerade durchstarten können, doch der Linksverteidiger legt sich den Ball zu weit vor.

14. Minute: Nmecha will seinen Fehler wieder ausbügeln, allerdings geht sein Schuss vom rechten Strafraumeck klar am langen Pfosten vorbei.

13. Minute: Das war mal ein ereignisreicher Start in das Spiel. Zwei Schüsse, zwei Tore – die Teams scheinen das Zielvisier für den heutigen Tag gut eingestellt zu haben. Das Gegentor hat jedoch wieder gezeigt, dass die deutsche Defensive noch in der Findungsphase ist. Das Gegentor fiel viel zu einfach.

9. Minute: TOR für Ecuador! Die Führung wehrt jedoch nicht lange. Nach einem Ballverlust von Nmecha in der eigenen Hälfte kommen die Südamerikaner an den Ball. Die rechte deutsche Abwehrseite ist komplett blank, sodass Angulo zu viel Platz bekommt. Er zieht aus rund 20 Minuten ab und trifft durch die Beine von Pavlovic rechts unten ins deutsche Gehäuse. Manuel Neuer war dort chancenlos.

4. Minute: Die Ecuadorianer beschweren sich gerade bei der Schiedsrichterin. Pavlovic hat bei seiner Ballberührung nämlich den Kopf von Vite mit seinem Fuß getroffen hat. Doch die US-Amerikanerin entscheidet auf Tor – Glück für Deutschland.

2. Minute: TOOOOOOR für Deutschland! Erste Chance, erstes Tor – so kann man dieses Spiel starten. Nach einem Einwurf von Raum pflückt Pavlovic den Ball aus der Luft und legt ihn auf Wirtz ab. Der sieht, dass Sane an der Strafraumkante komplett blanksteht. Der Flügelspieler zieht direkt ab und trifft links unten ins Tor.

Anpfiff: Die Teams stehen bereit, Schiedsrichterin Tori Penso pfeift die Partie an. Deutschland hat Anstoß.

Update, 21.54 Uhr: Die Nationalmannschaften betreten den Platz und reihen sich für die Nationalmannschaft auf. Im weiten Stadionrund sind viele gelbe Trikots von Ecuador zu erkennen, denn in der Stadt wohnen viele Menschen, die ihre Wurzeln in Südamerika haben. Doch auch die deutschen Fans müssen sich nicht verstecken und werden ihr Team bestimmt lautstark unterstützen.

Update 21.45 Uhr: Nur noch 15 Minuten, dann beginnt die Partie zwischen Deutschland und Ecuador. Im Erfolgsfall würde Julian Nagelsmann den zwölften Sieg in Serie feiern und damit den Rekord von Jupp Derwall einstellen. Somit könnte es für den aktuellen Bundestrainer, der zuletzt immer wieder in der Kritik stand, ein besonderes Spiel werden.

Update 21.36 Uhr: Sportdirektor Rudi Völler hat die Entscheidung, dass Deniz Undav erneut nur auf der Bank sitzt, verteidigt. „Deniz kann damit gut umgehen“, erklärt er gegenüber Magenta TV. „Er weiß, welche Stärken er hat. Diese Qualität, die er hat, sich sofort Torchancen zu erarbeiten, macht ihn unglaublich gefährlich.“

Update 21.32 Uhr: In knapp einer halben Stunde geht es los und Jürgen Klopp und Mats Hummels zerlegen gerade die deutsche Defensive. Dabei vermissen sie vor allem die Galligkeit bei der Arbeit gegen den Ball, die zum Beispiel die Spanier gezeigt haben. Diese fordern die beiden Experten bei Magenta TV ein, wenn es weit bei der WM gehen soll.

Update 21.22 Uhr: Die Chancen für eine Überraschung stehen jedoch alles andere als gut. Bisher gab es erst zwei Duelle zwischen den beiden Ländern, beide Male ging Deutschland als Sieger vom Platz. Vor knapp 20 Jahren gewann das DFB-Team mit 3:0 bei der Heim-WM gegen Ecuador, das Testspiel vor 13 Jahren endete mit 4:2 für Deutschland.

Update 21.11 Uhr: Werfen wir mal einen Blick auf den Gegner. Dort ist der Trainer Sebastian Beccacece mächtig angezählt, denn nach dem 0:0 gegen Curacao hagelte es Kritik an ihm. „Ich habe nicht das Gefühl, das Herz der Fans erreicht zu haben“, erklärte er in einem Rundumschlag. „Offenbar gibt es etwas an mir, das ihm nicht gefällt.“ Daher rief er das Spiel zu einem Endspiel für ihn aus.

Update 21.03 Uhr: Der Bundestrainer hat eben offenbart, dass Jonathan Tah auf der rechten Position in der Innenverteidigung bleiben wird und Antonio Rüdiger den Platz von Nico Schlotterbeck übernimmt. Die Entscheidung ist laut Nagelsmann in Abstimmung mit dem Team gefallen, denn Tah soll beim Wechsel in die Dreierkette in der zentralen Position spielen.

Update 20.59 Uhr: Julian Nagelsmann war soeben zu Gast bei Magenta TV. „Siege sind immer wichtiger als Niederlagen“, gibt er die Marschroute aus. „Es ist gut für uns, dass sie mitspielen wollen.“ Daher erwartet er vollen Einsatz von seiner Truppe und will sich zudem schon mal an die Temperaturen akklimatisieren.

Update, 20.52 Uhr: Auch Ecuador hat seine Startelf verkündet. Trainer Sebastian Beccacece wechselt im Vergleich zum 0:0 gegen Curacao auf zwei Positionen. Alcivar und Estupinan müssen weichen, dafür rücken Ordonez und Angulo in die Startformation. Hier ist die Aufstellung: Galindez – Franco, Ordonez, Pacho, Hincapie – Yeboah, Caicedo, Vite, Angulo – Plata, Valencia.

Update, 20.44 Uhr: Und da ist die Aufstellung der deutschen Nationalmannschaft. Wie erwartet, ändert Bundestrainer Julian Nagelsmann nur auf zwei Positionen seine Startelf und bringt nicht Deniz Undav. Hier ist die Aufstellung: Neuer – Kimmich, Rüdiger, Tah, Raum – Nmecha, Pavlovic – Sane, Musiala, Wirtz – Havertz.

Update 20.33 Uhr: Während die deutschen Fans gestern Abend am Times Square stimmungstechnisch minimal unterlegen waren, ist Deutschland dafür heute omnipräsent in der Stadt. Nike ist als kommender Ausrüster der Nationalmannschaft im Rahmen einer Guerilla-Aktion mit einem Boot über den Hudson River gefahren. Darauf prangte ein großes Bild von Musiala und dem neuen Trikot, das jedoch noch verpixelt war. Offiziell wird es erst im Januar 2027 präsentiert.

Update 20.18 Uhr: Trotz seiner Verletzung wird wohl auch Nico Schlotterbeck auf der deutschen Auswechselbank Platz nehmen. Laut einem Bericht der Bild hat der Verband eine entsprechende Ausnahmegenehmigung von der FIFA bekommen. Der Innenverteidiger soll damit als Motivator von der Seitenlinie für sein Team fungieren.

Update 20.02 Uhr: Zwar wird die Aufstellung erst in knapp einer Stunde verkündet, große Überraschungen wird es beim DFB-Team aber nicht geben. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte bereits angekündigt, dass er keine Rotation in der Startelf plant. Lediglich die verletzten Nico Schlotterbeck und Nathaniel Brown werden somit ersetzt.

Update 19.43 Uhr: In weniger als zweieinhalb Stunden ist es soweit: Dann beginnt die Partie der beiden Mannschaften. Vorab werfen wir dabei einen Blick auf den Rasen, denn dieser stand in den vergangenen Jahren immer wieder in der Kritik. So gab es bei den Heimspielen der ortsansässigen NFL-Teams New York Giants und New York Jets teils schwerere Verletzungen.

Auch im Rahmen der Weltmeisterschaft wurde er kritisiert, obwohl er extra ausgetauscht wurde. „Der Platz... ich weiß nicht mal, ob man ihn so bezeichnen kann“, monierte etwa Frankreichs Mittelfeldspieler Adrien Rabiot. Auch Vinicius Jr. von Brasilien fand klare Worte: „Der Platz ist schwer bespielbar. Durch die Hitze trocknet der Rasen schnell aus. Das Spiel wird langsam. Es ist schwer, Rhythmus aufzubauen.“ Wie kommt das DFB-Team damit klar?

Erstmeldung: Sechs Punkte, neun Tore – und der Gruppensieg steht auch schon fest. Julian Nagelsmann nutzt das letzte WM-Vorrundenspiel gegen Ecuador (alle TV-Infos) trotzdem nicht als Verschnaufpause, sondern als Generalprobe für das anstehende Sechzehntelfinale. Wer also auf die große Startelf-Rotation gesetzt hat, dürfte enttäuscht werden.

Zwei Positionen werden im Vergleich zu den ersten beiden WM-Spielen neu besetzt – beide aus der Not heraus. Antonio Rüdiger rückt ins Abwehrzentrum, weil Nico Schlotterbeck nach einer schweren Bänderverletzung am linken Fuß nicht mehr eingesetzt werden kann. Auf der linken Außenverteidigerposition ersetzt David Raum den Frankfurter Nathaniel Brown, der mit muskulären Problemen an den Adduktoren zu kämpfen hat und beim Abschlusstraining in Winston-Salem nur ein individuelles Programm absolvieren konnte.

Die große Frage vor dem Spiel lautete: Bekommt Deniz Undav endlich seinen Startelf-Platz? Der Stürmer-Star des VfB Stuttgart hat in gerade einmal 58 Einsatzminuten drei Treffer erzielt und mischt damit in der Torjägerliste der WM ganz vorne mit – hinter Lionel Messi (5 Tore), Kylian Mbappe (4) und Erling Haaland (4).

Doch Nagelsmann bleibt bei seiner Linie und machte vor dem Duell gegen Ecuador eine klare Startelf-Ansage: Undav kommt erneut als Joker. „Im Laufe des Spiels werden wir wieder versuchen, gute Entscheidungen zu treffen“, sagte der Bundestrainer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Undav selbst nimmt seine Rolle gelassen. „Wenn ich unzufrieden wäre, wäre ich nicht hier“, stellte der 29-Jährige im Rahmen der Medienrunde klar.

Mittelfeld-Juwel nachnominiert: Unser DFB-Kader für die WM 2026 – alle Spieler im Portrait

Manuel Neuer (Tor, Bayern München): Er beendete nach der EM 2024 zunächst seine Nationalmannschaftskarriere – nun kehrt er spektakulär zurück und wird Nagelsmanns Nummer 1 bei der WM. Mit 40 Jahren wird es wohl letztes großes Turnier werden. Seine Rückkehr ist die größte Überraschung der gesamten Kaderplanung.
Manuel Neuer (Tor, Bayern München): Er beendete nach der EM 2024 zunächst seine Nationalmannschaftskarriere – nun kehrt er spektakulär zurück und wird Nagelsmanns Nummer 1 bei der WM. Mit 40 Jahren wird es wohl sein letztes großes Turnier werden. Seine Rückkehr ist die größte Überraschung der gesamten Kaderplanung. © IMAGO/Markus Ulmer
Oliver Baumann (Tor, TSG Hoffenheim): Baumann hatte sich in der WM-Qualifikation als neue Nummer Eins etabliert und war von Nagelsmann lange öffentlich als Stammtorhüter bezeichnet worden. Trotz dieser bitteren Situation bleibt Baumann im Kader und wird als Nummer Zwei eine wichtige Backup-Rolle einnehmen.
Oliver Baumann (Tor, TSG Hoffenheim): Baumann hatte sich in der WM-Qualifikation als neue Nummer Eins etabliert und war von Nagelsmann lange öffentlich als Stammtorhüter bezeichnet worden. Trotz dieser bitteren Situation bleibt Baumann im Kader und wird als Nummer Zwei eine wichtige Backup-Rolle einnehmen. © IMAGO/Anke Waelischmiller/Sven Simon
Alexander Nübel (Tor, VfB Stuttgart): Nübel fährt als dritter Torhüter zur WM. Der VfB-Keeper hat beim Stuttgarter Vizemeister eine solide Saison gespielt und gilt als langfristige Perspektive im DFB-Tor.
Alexander Nübel (Tor, VfB Stuttgart): Nübel fährt als dritter Torhüter zur WM. Der VfB-Keeper hat beim Stuttgarter Vizemeister eine solide Saison gespielt und gilt als langfristige Perspektive im DFB-Tor. © IMAGO/Joaquim Ferreira
Jonas Urbig (Tor, Bayern München): Urbig hat sich in München als designierter Neuer-Nachfolger in Stellung gebracht – in dieser Saison stand er in 18 Partien im Tor des Rekordmeisters, darunter Champions-League-Einsätze, und überzeugte dabei durchgehend.
Jonas Urbig (Trainingstorwart, Bayern München): Urbig hat sich in München als designierter Neuer-Nachfolger in Stellung gebracht – in dieser Saison stand er in 18 Partien im Tor des Rekordmeisters, darunter Champions-League-Einsätze, und überzeugte dabei durchgehend. Jetzt fährt er immerhin als Trainingstorwart mit ins US-Trainingslager.  © IMAGO/Laci Perenyi
Waldemar Anton (Verteidigung, Borussia Dortmund): Anton hat sich beim BVB als klarer Stammspieler etabliert und überzeugt durch Zweikampfstärke und Spielaufbau. Mit 12 Länderspielen gehört er noch zu den jüngeren Kräften in der DFB-Abwehr.
Waldemar Anton (Verteidigung, Borussia Dortmund): Anton hat sich beim BVB als klarer Stammspieler etabliert und überzeugt durch Zweikampfstärke und Spielaufbau. Mit 12 Länderspielen gehört er noch zu den jüngeren Kräften in der DFB-Abwehr. © IMAGO/osnapix / Michael Titgemeyer
Nathaniel Brown (Verteidigung, Eintracht Frankfurt): Brown ist der wohl überraschendste Name unter den Abwehrspielern – der 22-Jährige debütierte erst im Oktober 2025 für die Nationalmannschaft und hat sich seitdem mit starken Leistungen ins Gespräch gebracht. Vielseitig einsetzbar auf der rechten Seite, gilt er als Zukunftsinvestition.
Nathaniel Brown (Verteidigung, Eintracht Frankfurt): Brown ist der wohl überraschendste Name unter den Abwehrspielern – der 22-Jährige debütierte erst im Oktober 2025 für die Nationalmannschaft und hat sich seitdem mit starken Leistungen ins Gespräch gebracht. Vielseitig einsetzbar auf der rechten Seite, gilt er als Zukunftsinvestition. © IMAGO/Gerhard Schultheiß
David Raum (Außenverteidiger, RB Leipzig): Raum ist Nagelsmanns bevorzugte Lösung auf der linken Abwehrseite – dynamisch, offensivstark und mit einem guten Auge für Pässe in die Tiefe. Mit 36 Länderspielen gehört er zu den erfahreneren Außenverteidigern im Kader.
David Raum (Verteidigung, RB Leipzig): Raum ist Nagelsmanns bevorzugte Lösung auf der linken Abwehrseite – dynamisch, offensivstark und mit einem guten Auge für Pässe in die Tiefe. Mit 36 Länderspielen gehört er zu den erfahreneren Außenverteidigern im Kader.  © IMAGO/Laci Perenyi
Antonio Rüdiger (Verteidigung, Real Madrid): Rüdiger ist mit 82 Länderspielen der erfahrenste Abwehrspieler im Kader und eine der Führungsfiguren der DFB-Elf. Beim Champions-League-Sieger Real Madrid hat er seinen Status als einer der besten Innenverteidiger der Welt zementiert.
Antonio Rüdiger (Verteidigung, Real Madrid): Rüdiger ist mit 82 Länderspielen der erfahrenste Abwehrspieler im Kader und eine der Führungsfiguren der DFB-Elf. Beim Champions-League-Sieger Real Madrid hat er seinen Status als einer der besten Innenverteidiger der Welt zementiert. © IMAGO/Antonio Pozo / PRESSINPHOTO
Nico Schlotterbeck (Verteidigung, Borussia Dortmund): Schlotterbeck gehört zu den technisch stärksten Innenverteidigern im deutschen Fußball und hat beim BVB eine reifere Saison gespielt als in den Vorjahren. Mit 25 Länderspielen bringt er genug internationale Erfahrung mit, um bei der WM eine wichtige Rolle zu spielen.
Nico Schlotterbeck (Verteidigung, Borussia Dortmund): Schlotterbeck gehört zu den technisch stärksten Innenverteidigern im deutschen Fußball und hat beim BVB eine reifere Saison gespielt als in den Vorjahren. Mit 25 Länderspielen bringt er genug internationale Erfahrung mit, um bei der WM eine wichtige Rolle zu spielen. © IMAGO/osnapix / Michael Titgemeyer
Jonathan Tah (Verteidigung, Bayern München): Tah ist mit 45 Länderspielen einer der erfahrensten Verteidiger im Kader und gilt neben Schlotterbeck als das Herzstück der deutschen Innenverteidigung. Sein Kopfballspiel und seine Ruhe am Ball machen ihn zu einem der konstantesten Abwehrspieler der Bundesliga.
Jonathan Tah (Verteidigung, Bayern München): Tah ist mit 45 Länderspielen einer der erfahrensten Verteidiger im Kader und gilt neben Schlotterbeck als das Herzstück der deutschen Innenverteidigung. Sein Kopfballspiel und seine Ruhe am Ball machen ihn zu einem der konstantesten Abwehrspieler der Bundesliga. © IMAGO/DeFodi.de
Malick Thiaw (Verteidigung, Newcastle United): Thiaw hat sich in der Premier League als robuster, zweikampfstarker Innenverteidiger bewiesen. Mit erst 5 Länderspielen ist er noch ein Neuling im DFB-Dress, bringt aber physische Qualitäten mit, die Nagelsmann schätzt.
Malick Thiaw (Verteidigung, Newcastle United): Thiaw hat sich in der Premier League als robuster, zweikampfstarker Innenverteidiger bewiesen. Mit erst 5 Länderspielen ist er noch ein Neuling im DFB-Dress, bringt aber physische Qualitäten mit, die Nagelsmann schätzt. © IMAGO/MI News
Joshua Kimmich (Mittelfeld, Bayern München): Mit 108 Länderspielen ist Kimmich der erfahrenste Feldspieler im Kader und als Kapitän das unbestrittene Führungsspieler-Symbol der deutschen Nationalmannschaft. Beim FC Bayern agierte er zuletzt flexibel zwischen Sechser und Rechtsverteidiger.
Joshua Kimmich (Mittelfeld, Bayern München): Mit 108 Länderspielen ist Kimmich der erfahrenste Feldspieler im Kader und als Kapitän das unbestrittene Führungsspieler-Symbol der deutschen Nationalmannschaft. Beim FC Bayern agierte er zuletzt flexibel zwischen Sechser und Rechtsverteidiger. © IMAGO/Bernd Feil/M.i.S.
Nadiem Amiri (Mittelfeld, FSV Mainz 05): Der 28-jährige Offensivmittelfeldmann hat sich nach Jahren am Rand des DFB-Radars in dieser Saison mit starken Leistungen in der Bundesliga und der Conference League zurückgemeldet. Nagelsmann kennt Amiris Einsatz und seine unbedingte Gier Spiele zu gewinnen schon aus gemeinsamen Tagen in Hoffenheim und setzt nun auch bei der kommenden WM auf diese Eigenschaften.
Nadiem Amiri (Mittelfeld, FSV Mainz 05): Der 28-jährige Offensivmittelfeldmann hat sich nach Jahren am Rand des DFB-Radars in dieser Saison mit starken Leistungen in der Bundesliga und der Conference League zurückgemeldet. Nagelsmann kennt Amiris Einsatz und seine unbedingte Gier Spiele zu gewinnen schon aus gemeinsamen Tagen in Hoffenheim und setzt nun auch bei der kommenden WM auf diese Eigenschaften. © IMAGO/Gaetano Di Rosa
Pascal Groß (Mittelfeld, Brighton & Hove Albion): Groß ist einer der ältesten Feldspieler im Kader, aber seine Erfahrung in der Premier League und seine Vielseitigkeit machen ihn zu einer wertvollen Optionen für Nagelsmann mit. Er kann auf mehreren Positionen im Mittelfeld spielen und bringt eine Qualität mit, die man nicht unterschätzen darf.
Pascal Groß (Mittelfeld, Brighton & Hove Albion): Groß ist einer der ältesten Feldspieler im Kader, aber seine Erfahrung in der Premier League und seine Vielseitigkeit machen ihn zu einer wertvollen Optionen für Nagelsmann mit. Er kann auf mehreren Positionen im Mittelfeld spielen und bringt eine Qualität mit, die man nicht unterschätzen darf. © IMAGO/Jeff Mood
Leon Goretzka (Mittelfeld, Bayern München): Goretzka bringt 69 Länderspiele und 15 Länderspieltore mit. Beim FC Bayern hatte er in dieser Saison mit Formschwankungen zu kämpfen, aber seine Qualitäten im Pressing und seine physische Kraft sind für das Nagelsmann-System wertvoll.
Leon Goretzka (Mittelfeld, Bayern München): Goretzka bringt 69 Länderspiele und 15 Länderspieltore mit. Beim FC Bayern hatte er in dieser Saison mit Formschwankungen zu kämpfen, aber seine Qualitäten im Pressing und seine physische Kraft sind für das Nagelsmann-System wertvoll. © IMAGO/STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL
Aleksandar Pavlovic (Mittelfeld, Bayern München): Pavlovic hat sich als verlässlicher defensiver Mittelfeldspieler etabliert und gilt als einer der vielversprechendsten deutschen Talente auf dieser Position. Sein ruhiges Auftreten, seine Zweikampfquote und sein Passspiel machen ihn zur idealen Ergänzung auf der „Sechs“.
Aleksandar Pavlovic (Mittelfeld, Bayern München): Pavlovic hat sich als verlässlicher defensiver Mittelfeldspieler etabliert und gilt als eines der vielversprechendsten deutschen Talente auf dieser Position. Sein ruhiges Auftreten, seine Zweikampfquote und sein Passspiel machen ihn zur idealen Ergänzung auf der „Sechs“. © IMAGO/Markus Ulmer
Angelo Stiller (Mittelfeld, VfB Stuttgart): Stiller hat sich in dieser Saison in die Weltklasse gespielt und ist einer der Gründe für die starke Bundesliga-Saison der Stuttgarter. Sein Passspiel, seine Übersicht und seine Ruhe am Ball erinnern an die besten deutschen Sechser der vergangenen Jahrzehnte.
Angelo Stiller (Mittelfeld, VfB Stuttgart): Stiller hat sich in dieser Saison in die Weltklasse gespielt und ist einer der Gründe für die starke Bundesliga-Saison der Stuttgarter. Sein Passspiel, seine Übersicht und seine Ruhe am Ball erinnern an die besten deutschen Sechser der vergangenen Jahrzehnte. © IMAGO/Jürgen Kessler
Felix Nmecha (Mittelfeld, Borussia Dortmund): Nmecha kehrte nach seiner ausgeheilten Knieverletzung rechtzeitig zurück und wurde von Nagelsmann persönlich über seine Nominierung informiert. Der BVB-Mittelfeldmann bringt Dynamik, Körperstärke und einen guten Abschluss mit, gilt außerdem als klassischer „Box-to-Box-Spieler“.
Felix Nmecha (Mittelfeld, Borussia Dortmund): Nmecha kehrte nach seiner ausgeheilten Knieverletzung rechtzeitig zurück und wurde von Nagelsmann persönlich über seine Nominierung informiert. Der BVB-Mittelfeldmann bringt Dynamik, Körperstärke und einen guten Abschluss mit, gilt außerdem als klassischer „Box-to-Box-Spieler“. © IMAGO/osnapix / Michael Titgemeyer
Assan Ouédraogo jubelt
Assan Ouédraogo: Der 20-Jährige wurde von Julian Nagelsmann für den verletzten Lennart Karl nachnominiert. Das Mittelfeld-Talent zeigte in der abgelaufenen Saison bei RB Leipzig starke Leistungen. In der WM-Quali gegen die Slowakei durfte Ouédraogo debütieren – und traf direkt. © Picture alliance/Jan Woitas
Florian Wirtz (Mittelfeld, FC Liverpool): Wirtz ist mit 120 Millionen Euro Marktwert der wertvollste Spieler im DFB-Kader. Seine Fähigkeit, in engen Räumen zu kombinieren, Räume zu öffnen und in entscheidenden Momenten zu treffen, macht ihn zum gefährlichsten deutschen Offensivspieler. Bei der WM könnte er das Gesicht der deutschen Mannschaft werden.
Florian Wirtz (Mittelfeld, FC Liverpool): Wirtz ist mit 120 Millionen Euro Marktwert der wertvollste Spieler im DFB-Kader. Seine Fähigkeit, in engen Räumen zu kombinieren, Räume zu öffnen und in entscheidenden Momenten zu treffen, macht ihn zum gefährlichsten deutschen Offensivspieler. Bei der WM könnte er das Gesicht der deutschen Mannschaft werden. © IMAGO/Conor Molloy
Jamal Musiala (Mittelfeld, Bayern München): Musiala war lange als gesetzt im WM-Kader eingeplant – doch sein Fitnesszustand sorgte bis zuletzt für Unruhe. Der FC-Bayern-Star ist bei voller Gesundheit einer der besten jungen Spieler der Welt und kann Spiele entscheiden.
Jamal Musiala (Mittelfeld, Bayern München): Musiala war lange als gesetzt im WM-Kader eingeplant – doch sein Fitnesszustand sorgte bis zuletzt für Unruhe. Der FC-Bayern-Star ist bei voller Gesundheit einer der besten jungen Spieler der Welt und kann Spiele entscheiden. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Edward Cheung
Kai Havertz (Angriff, FC Arsenal): Der frischgebackene englische Meister musste eine von Verletzungen geprägte Saison verdauen, zeigte aber zuletzt wieder seine beste Form. Mit 21 Länderspieltoren in 57 Einsätzen ist er der torgefährlichste Spieler im Kader. Nagelsmann schätzt Havertz‘ Vielseitigkeit enorm. Er kann als Mittelstürmer, hängende Spitze oder offensiver Mittelfeldspieler agieren.
Kai Havertz (Angriff, FC Arsenal): Der frischgebackene englische Meister musste eine von Verletzungen geprägte Saison verdauen, zeigte aber zuletzt wieder seine beste Form. Mit 21 Länderspieltoren in 57 Einsätzen ist er der torgefährlichste Spieler im Kader. Nagelsmann schätzt Havertz‘ Vielseitigkeit enorm. Er kann als Mittelstürmer, hängende Spitze oder offensiver Mittelfeldspieler agieren. © IMAGO/David Klein
Deniz Undav (Angriff, VfB Stuttgart): Undav spielte in Stuttgart eine überragende Saison mit 25 Toren und 14 Vorlagen! Im DFB-Trikot kam er zuletzt oft nur von der Bank, traf aber trotzdem in entscheidenden Momenten, wie zuletzt im Testspiel gegen Ghana. Bei der WM könnte er als Joker oder Starter eine Schlüsselrolle einnehmen.
Deniz Undav (Angriff, VfB Stuttgart): Undav spielte in Stuttgart eine überragende Saison mit 25 Toren und 14 Vorlagen! Im DFB-Trikot kam er zuletzt oft nur von der Bank, traf aber trotzdem in entscheidenden Momenten, wie zuletzt im Testspiel gegen Ghana. Bei der WM könnte er als Joker oder Starter eine Schlüsselrolle einnehmen. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Gawlik
Leroy Sané (Angriff, Galatasaray Istanbul): Sané hat in Istanbul zu alter Stärke zurückgefunden. Mit 74 Länderspielen und 16 Toren ist er einer der erfahrensten Offensivspieler im Kader. Seine Geschwindigkeit und sein Dribbling machen ihn auf dem Flügel zu einer permanenten Bedrohung für das gegnerische Team.
Leroy Sané (Angriff, Galatasaray Istanbul): Sané hat in Istanbul zu alter Stärke zurückgefunden. Mit 74 Länderspielen und 16 Toren ist er einer der erfahrensten Offensivspieler im Kader. Seine Geschwindigkeit und sein Dribbling machen ihn auf dem Flügel zu einer permanenten Bedrohung für das gegnerische Team. © IMAGO/dts Nachrichtenagentur
Maximilian Beier (Angriff, Borussia Dortmund): Beier wurde zwischenzeitlich aus dem DFB-Kader gestrichen. Nagelsmann ließ die Tür aber offen und Beier hat sie mit Nachdruck aufgestoßen. Seit Dezember 2025 sammelte der BVB-Angreifer 13 Scorerpunkte in 22 Bundesliga-Spielen und übertraf damit statistisch alle deutschen Offensivspieler der Saison. Mit über 20 direkten Torbeteiligungen in der Saison 2025/26 hat er Nagelsmann offenbar überzeugt.
Maximilian Beier (Angriff, Borussia Dortmund): Beier wurde zwischenzeitlich aus dem DFB-Kader gestrichen. Nagelsmann ließ die Tür aber offen und Beier hat sie mit Nachdruck aufgestoßen. Seit Dezember 2025 sammelte der BVB-Angreifer 13 Scorerpunkte in 22 Bundesliga-Spielen und übertraf damit statistisch alle deutschen Offensivspieler der Saison. Mit über 20 direkten Torbeteiligungen in der Saison 2025/26 hat er Nagelsmann offenbar überzeugt. © IMAGO/Malte Ossowski / SVEN SIMON
Jamie Leweling (Angriff, VfB Stuttgart): Leweling gehört neben Stiller und Undav zum VfB-Trio, das Nagelsmann nominiert hat. Der Rechtsfuß auf dem linken Flügel hat in dieser Saison mit Energie, Direktheit und Torgefährlichkeit überzeugt.
Jamie Leweling (Angriff, VfB Stuttgart): Leweling gehört neben Stiller und Undav zum VfB-Trio, das Nagelsmann nominiert hat. Der Rechtsfuß auf dem linken Flügel hat in dieser Saison mit Energie, Direktheit und Torgefährlichkeit überzeugt. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Gawlik
Nick Woltemade (Angriff, Newcastle United): „Woltemessi“ startete in der Premier League furios, konnte seine außergewöhnliche Form aber nicht über die gesamte Saison aufrechterhalten. Mit vier Toren in 10 Länderspielen hat er dennoch bewiesen, dass er auf dem höchsten Niveau treffen kann. Der großgewachsene Stürmer ist eine gefährliche Waffe bei Standards und im Eins-gegen-eins mit Innenverteidigern.
Nick Woltemade (Angriff, Newcastle United): „Woltemessi“ startete in der Premier League furios, konnte seine außergewöhnliche Form aber nicht über die gesamte Saison aufrechterhalten. Mit vier Toren in zehn Länderspielen hat er dennoch bewiesen, dass er auf dem höchsten Niveau treffen kann. Der großgewachsene Stürmer ist eine gefährliche Waffe bei Standards und im Eins-gegen-eins mit Innenverteidigern. © IMAGO/Richard Lee/Shutterstock

Dass Nagelsmann trotz des gesicherten Gruppensieges auf breite Rotation verzichtet, hat einen klaren strategischen Hintergrund. In den Wochen vor der WM sei es „eines der entscheidenden Themen“ gewesen, dass sich die Mannschaft einspielen müsse, betonte er. Jetzt, nach zwei Spielen, werde genau das infrage gestellt: „Wir wollen uns auf die K.-o.-Phase vorbereiten.“ Das Sechzehntelfinale folgt bereits vier Tage nach dem Ecuador-Spiel – der Gegner ist noch offen.

Nagelsmanns Plan für den Ecuador-Showdown ist also klar: Spielpraxis für die Stammkräfte sticht die Schonung einzelner Leistungsträger. Gegen Ecuador wartet zudem ein historischer Meilenstein. Gewinnt Deutschland das Spiel, würde die Nationalmannschaft zum zweiten Mal in ihrer über 100-jährigen Geschichte zwölf Pflichtspielsiege in Serie einfahren. Die bisherige Bestmarke stammt aus der Ära von Jupp Derwall – aufgestellt zwischen Mai 1979 und Juni 1980. (kus)

Rubriklistenbild: © dpa/Tom Weller

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