Lage im Ticker
Iran-News aktuell: Israel meldet drei Angriffswellen – kurz nach Trump-Rede
News zum Iran-Krieg im Ticker: Präsident Trump spricht über einen US-Truppenabzug aus dem Iran – und über einen Austritt aus der NATO.
Update, 2. April, 5:29 Uhr: Die israelische Armee hat in der Nacht zu heute drei Angriffswellen mit Raketen aus dem Iran gemeldet. Die dritte Angriffswelle erfolgte kurz nachdem US-Präsident Donald Trump in Washington eine Ansprache an die Nation zum Iran-Krieg gehalten hatte. Israelische Medien berichteten von mehreren leicht verletzten Menschen.
Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg




Iran-News: Israel startet „Welle umfangreicher Angriffe“ auf Teheran
Update, 18:48 Uhr: Mitten in den anhaltenden Streitigkeiten zwischen Trump und Teheran über Verhandlungen eskaliert der Iran-Krieg weiter: Israels Luftwaffe hat nach eigenen Angaben eine „Welle umfangreicher Angriffe“ auf Teheran eingeleitet und nimmt dabei Regierungsinfrastrukturen im Stadtzentrum ins Visier.
Israel führt den Krieg derzeit auf zwei Fronten – neben den Angriffen auf den Iran und Teheran gehen israelische Streitkräfte auch gegen die Hisbollah-Miliz im Südlibanon vor. Die Luftwaffe betonte zugleich, auf mögliche Gegenschläge aus dem Iran vorbereitet zu sein.
Update, 16:49 Uhr: Teheran widerspricht US-Präsident Donald Trump: Der Iran habe die USA keineswegs um eine Waffenruhe ersucht. Die entsprechende Darstellung Trumps sei „falsch und unbegründet“, teilte ein Sprecher des iranischen Außenministeriums laut staatlichem Fernsehen mit.
Update, 15:36 Uhr: Im Iran-Krieg verdichten sich die diplomatischen Signale: Trump erklärte auf Truth Social, Teheran habe um eine Waffenruhe gebeten – eine iranische Bestätigung blieb jedoch zunächst aus. Eine Einigung sei möglich, wenn die für den globalen Ölhandel wichtige Straße von Hormus wieder frei passierbar werde, so Trump – andernfalls werde man den Iran in die „Steinzeit“ bomben.
Seit Kriegsbeginn am 28. Februar ist die Meerenge nahezu vollständig blockiert. Trumps Ultimatum an Teheran läuft in der Nacht zum 7. April deutscher Zeit ab. Am Mittwochabend will sich der US-Präsident erstmals seit mehr als vier Wochen in einer Rede direkt an die amerikanische Bevölkerung wenden.
Iran-News: Trumps NATO-Drohung sorgt nicht für Panik in Berlin
Update, 14:29 Uhr: Berichte über einen möglichen NATO-Austritt der USA – ausgelöst durch Streit über den Iran-Krieg – haben in Berlin offenbar keine Panik ausgelöst. Regierungssprecher Stefan Kornelius verwies darauf, dass Trump solche Drohungen bereits früher geäußert habe: „Da es ein wiederkehrendes Phänomen ist, können Sie auch die Folgen etwa selbst beurteilen.“
„Oh ja, ich würde sagen, das geht über eine reine Überlegung hinaus“, soll Trump laut dem Telegraph mit Blick auf einen NATO-Austritt gesagt haben. Kornelius bekräftigte das Bekenntnis Berlins zum Bündnis und appellierte an alle NATO‑Mitglieder, ihren Finanzverpflichtungen nachzukommen, um eine faire Lastenteilung zu ermöglichen.
Update, 13:21 Uhr: US-Präsident Donald Trump stellt aktuell die NATO-Mitgliedschaft der USA infrage. Zuvor hatten mehrere europäische Länder die Nutzung von Stützpunkten auf ihrem Boden durch die US-Armee eingeschränkt. Am Dienstag (31. März) war bekannt geworden, dass die italienische Regierung der US-Armee die Nutzung eines Luftwaffenstützpunkts auf Sizilien für einen Kampfeinsatz im Iran-Krieg verweigert hatte. Am Montag hatte Spanien seinen Luftraum für US-Flugzeuge geschlossen, die Einsätze gegen den Iran fliegen. Die Hintergründe dazu hier.
Iran-News: London kündigt internationales Treffen zur Sicherung der Straße von Hormus an
Update, 12:27 Uhr: Die britische Regierung hat ein internationales Treffen zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus angekündigt. Großbritannien habe 35 Länder hinter seiner Initiative „zur maritimen Sicherheit“ in der Golfregion vereint, sagte der britische Regierungschef Keir Starmer am heutigen Mittwoch (1. April) in London. Außenministerin Yvette Cooper werde im Laufe dieser Woche erstmals Vertreter dieser Länder zu Beratungen empfangen.
Das Treffen diene dazu, alle „diplomatischen und politischen Maßnahmen zu prüfen, die wir ergreifen können, um die Freiheit der Schifffahrt wiederherzustellen“, sagte Starmer.
Iran-News: Trump weist Verantwortung für Lage in Straße von Hormus ab – „Das überlassen wir Frankreich“
Update, 11:47 Uhr: Donald Trump hat eine Fernsehansprache zum Iran-Krieg für heute Abend (1. April) angekündigt. Darin werde der US-Präsident „wichtige neue Informationen zum Iran liefern“, erklärte seine Sprecherin Karoline Leavitt auf X. Sie bestätigte den Auftritt für 21 Uhr (3 Uhr unserer Zeit).
Laut einem Axios-Bericht betonte Trump dabei, für die Sicherung der Straße von Hormus sehe sich Washington nicht zuständig: „Das überlassen wir Frankreich“, zitierte ihn Axios. „Das betrifft alle, die die Meerenge nutzen”, fügte er demnach an.
NATO-Knall wegen Iran-Krieg: Trump zieht ernsthaft Austritt aus Bündnis in Erwägung
Update, 11:03 Uhr: US-Außenminister Marco Rubio hat die Rolle der USA in der NATO offen infrage gestellt. Auslöser ist die Weigerung europäischer Verbündeter, amerikanischen Streitkräften im Zuge des Iran-Kriegs Militärstützpunkte zur Verfügung zu stellen.
„Falls wir nun den Punkt erreicht haben, dass die NATO-Allianz meint, wir könnten diese Stützpunkte nicht länger nutzen, um Amerikas Interessen zu verteidigen, dann ist die NATO eine Einbahnstraße“, sagte Rubio dem Sender Fox News. Er kündigte an, das Bündnis nach Ende des Konflikts „neu bewerten“ zu wollen – eine Entscheidung, die letztlich US-Präsident Donald Trump treffen müsse.
Hoffnung auf Kriegsende im Iran: Dax springt hoch – Ölpreis sinkt
Update, 10:05 Uhr: An den Finanzmärkten sorgen Hoffnungen auf eine Deeskalation im Nahen Osten für Erleichterung: Die Börsen in den USA und Asien legten zu. Der deutsche Aktienmarkt ist dank Aussichten auf ein Ende des Iran-Kriegs mit kräftigen Gewinnen in den April gestartet. Der Dax stieg in den ersten Handelsminuten um 2,8 Prozent auf 23.324 Punkte, nachdem der deutsche Leitindex im März wegen des Nahost-Konflikts rund zehn Prozent eingebüßt hatte.
Iran-News: Trump will Teheran „in die Steinzeit zurückversetzt“ sehen
Update, 9:22 Uhr: Donald Trump stellt aktuell ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht. Der US-Präsident kündigte an, die Streitkräfte könnten innerhalb von zwei bis drei Wochen abziehen – und zwar ohne ein Abkommen mit Teheran. „Der Iran muss keinen Deal machen, nein“, sagte der US-Präsident laut Reuters.
Entscheidend sei laut Trump, dass der Iran „in die Steinzeit zurückversetzt“ werde, ohne die Möglichkeit, in absehbarer Zeit eine Atomwaffe zu entwickeln. Zuvor hatten die USA gedroht, die Angriffe zu verstärken, falls die Führung in Teheran nicht einem 15-Punkte-Abkommen für einen Waffenstillstand zustimme.
Für heute Abend (1. April) hat das Weiße Haus eine Rede Trumps an die Nation angekündigt, in der er ein „wichtiges Update zum Iran“ geben will. Außenminister Marco Rubio sagte dem Sender Fox News, es gebe Potenzial für ein Treffen beider Seiten „irgendwann“. Die Ziellinie sei in Sicht.
Iran-Krieg treibt Benzinpreise aktuell über die 4-Dollar-Marke
Update, 8:40 Uhr: Zwei Drittel der US-Amerikaner wollen raus aus dem Iran-Krieg. Laut einer Reuters/Ipsos-Umfrage sprechen sich 66 Prozent für einen raschen Rückzug aus – selbst auf Kosten der Kriegsziele von Präsident Donald Trump.
Gleichzeitig steigt der wirtschaftliche Druck: Der Benzinpreis kletterte in den USA am Montag erstmals seit über drei Jahren über die Marke von vier Dollar je Gallone, berichtet Reuters unter Berufung auf den Dienst GasBuddy. 60 Prozent der Befragten lehnen die US-Angriffe auf den Iran ab – ein Stimmungsbild, das Trumps Republikanern mit Blick auf die Kongresswahlen im November gefährlich werden könnte.
Update, 7:54 Uhr: Gut einen Monat nach Beginn des Iran-Krieges hat US-Präsident Donald Trump ein baldiges Ende des Militäreinsatzes im Iran in Aussicht gestellt. Auf eine Journalistenfrage zu den erhöhten Spritpreisen im Zuge des Iran-Kriegs antwortete Trump am Dienstag (Ortszeit) im Oval Office: „Ich muss nur den Iran verlassen, und das werden wir sehr bald tun, und dann werden sie zusammenbrechen.“ Die US-Armee werde ihren „Job“ innerhalb von zwei bis drei Wochen beenden. Das Weiße Haus kündigte für Mittwoch eine Rede Trumps an die Nation an.
Trump nannte einen Zeitraum von „vielleicht zwei Wochen, vielleicht ein paar Tagen länger“ für das Ende des US-Einsatzes. „Aber wir bringen die Sache zu Ende“, betonte er. „Wir wollen alles zerschlagen, was sie haben“, sagte der US-Präsident.
Gleichzeitig fügte er hinzu, es sei „möglich, dass wir vorher eine Einigung erzielen“. Ein Ende des US-Militäreinsatzes im Iran hänge allerdings nicht davon ab, ob eine Einigung mit dem Iran erzielt werde, sagte Trump. „Wenn wir das Gefühl haben, dass sie für lange Zeit in die Steinzeit zurückversetzt wurden und nicht in der Lage sein werden, eine Atomwaffe zu entwickeln, dann werden wir abziehen.“ Es sei „irrelevant“, ob dabei eine Einigung mit Teheran erzielt werde.
Iran-News: Iranische Drohnenangriffe lösen Brand an Flughafen von Kuwait aus
Update, 6:11 Uhr: Iran hat mit Drohnenangriffen den internationalen Flughafen von Kuwait getroffen und dabei einen Brand an Treibstofftanks ausgelöst. Auch in Bahrain, Saudi-Arabien und vor der Küste Katars kam es zu Vorfällen gegen die Golfstaaten.
Einen „großen Brand“ hätten die „unverhohlenen Angriffe“ des Iran und der „von ihm unterstützten bewaffneten Gruppen“ verursacht, zitierte die kuwaitische Staatsagentur Kuna einen Sprecher der Luftfahrtbehörde. Verletzte gab es demnach nicht. In den Gewässern vor Katar wurde zudem ein Tanker rund 31 Kilometer nördlich von Doha von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen – der Rumpf wurde oberhalb der Wasserlinie beschädigt, die Besatzung blieb wohlauf.
Update, 1. April, 5:08 Uhr: Donald Trump hat einen baldigen Abzug der USA aus dem Iran angekündigt. Dieser könne bereits innerhalb von zwei bis drei Wochen erfolgen, erklärte der US-Präsident vor Reportern im Weißen Haus.
„Wir werden sehr bald abziehen“, sagte Trump laut Reuters. Der Präsident betonte zudem, dass ein Abkommen mit dem Iran keine Voraussetzung für ein Ende des US-Kriegseinsatzes sei – ein Regimewechsel habe bereits stattgefunden.
Update, 22:40 Uhr: Der Iran hat laut Außenminister Abbas Araghtschi noch keine Entscheidung über Verhandlungen mit den USA getroffen. Araghtschi sagte dem arabischen Sender Al Jazeera, sein Land habe Vorbehalte. „Wir haben keinerlei Vertrauen, dass Verhandlungen mit den USA zu Ergebnissen führen werden. Das Vertrauen liegt bei null“, sagte der Chefdiplomat.
Außerdem werde der Iran nur eine vollständige Einstellung der Feindseligkeiten in der Region akzeptieren, jedoch keine allein auf sein Land beschränkte Waffenruhe. Damit meint Araghtschi auch die Angriffe auf mit dem Iran verbündete Gruppen wie die libanesische Hisbollah.
Update, 20:19 Uhr: Irans Präsident Massud Peseschkian signalisiert Gesprächsbereitschaft zur Beendigung des Krieges – knüpft diese aber an klare Voraussetzungen. „Wir haben den nötigen Willen, um den Konflikt zu beenden“, sagte er laut einem Telefonat mit EU-Ratspräsident António Costa, forderte aber „notwendige Garantien“, finanzielle Entschädigungen sowie eine Klärung der Kriegsverantwortung. Teheran hatte in den vergangenen Wochen mehrfach betont, das Kriegsende liege nicht in Trumps Hand, sondern werde vom Iran selbst bestimmt. Seit Beginn des Konflikts am 28. Februar reagiert der Iran mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region.
Update, 16:27 Uhr: „Die kommenden Tage werden entscheidend sein“, erklärte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth vor Reportern im Pentagon – und schloss einen Einsatz von Bodentruppen im Iran-Krieg erneut nicht aus. Ob es dazu komme, hänge vom Verlauf der Verhandlungen mit Teheran ab. „Wenn es nötig wäre, könnten wir diese Optionen im Auftrag des Präsidenten der Vereinigten Staaten und dieses Ministeriums umsetzen“, so Hegseth. Über laufende Verhandlungen mit Teheran zeigte er sich jedoch vorsichtig optimistisch: „Ich denke, sie gewinnen an Stärke.“
Laut Wall Street Journal erwägt US-Präsident Donald Trump zudem, die Uran-Vorräte des Iran zu bergen, um das Land am Bau von Atomwaffen zu hindern.
Straße von Hormus: Trump poltert gegen Verbündeten – „Holt euch euer eigenes Öl“
Update, 14:58 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat Großbritannien wegen mangelnder Unterstützung im Iran-Krieg scharf attackiert. „Holt euch euer eigenes Öl!“, schrieb der Republikaner auf Truth Social und warf London vor, sich geweigert zu haben, „sich an der Enthauptung Irans zu beteiligen“. Länder, die wegen der Blockade der Straße von Hormus kein Öl bekämen, sollten es entweder in den USA kaufen oder selbst die blockierte Meerenge passieren, so Trump. Länder wie das Vereinigte Königreich müssten „lernen, für euch selbst zu kämpfen“, schrieb er weiter – „die USA werden nicht mehr da sein, um euch zu helfen, so wie ihr nicht für uns da wart“.
Straße von Hormus: Rubio bringt Kontroll-Plan ins Spiel – Regionalmächte raunen über eigene Maut-Idee
Update, 11:46 Uhr: US-Außenminister Marco Rubio hat einen Verwaltungsplan für Straße von Hormus ins Spiel gebracht. Er betonte dabei, es werde „keine Gebühren und freien Verkehr“ durch die strategisch bedeutsame Meerenge geben – doch parallel dazu kursiert ein Gegenvorschlag von Pakistan und Regionalmächten. Die Details dazu in diesem Artikel.
Militäreinsatz? Trump-Pläne für Straße von Hormus wohl enthüllt
Update, 11:06 Uhr: Donald Trump will laut einem Zeitungsbericht die Wiederöffnung der Straße von Hormus nicht mittels eines US-Militäreinsatzes erzwingen. Trump sei bereit, den Krieg zu beenden, auch wenn die für den Öl- und Gashandel wichtige Meerenge weiterhin großteils gesperrt bleibe, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf US-Regierungsmitarbeiter.
Der US-Präsident und seine Berater seien in den vergangenen Tagen zu dem Schluss gekommen, dass ein Militäreinsatz zur Öffnung der Meeresstraße den Iran-Krieg zu sehr in die Länge ziehen würde, heißt es in dem Bericht. Stattdessen wolle sich der US-Präsident auf die Ziele konzentrieren, die iranische Marine und das Raketenarsenal des Landes außer Gefecht zu setzen.
Der Iran solle laut Trumps Plänen unter diplomatischen Druck gesetzt werden, die Straße von Hormus wieder zu öffnen, berichtet das Wall Street Journal weiter. Sollten diese diplomatischen Anstrengungen fehlschlagen, sollten die Verbündeten der USA in Europa und in der Golfregion nach den Vorstellungen Trumps „die Führung dabei übernehmen, die Meerenge wieder zu öffnen“.
Normalerweise wird etwa ein Fünftel des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases durch die Straße von Hormus transportiert. Seit Kriegsbeginn ist der Verkehr durch die Meerenge nahezu zum Erliegen gekommen – mit massiven Auswirkungen auf den Energiemärkten.
Iran-News: Berichte über überraschende Trump-Wende in der Straße von Hormus
Update, 31. März, 5:04 Uhr: Im Iran-Krieg deutet sich einem Bericht zufolge eine überraschende Wende ab: US-Präsident Donald Trump soll gewillt sein, die laufenden Militäroperationen gegen den Iran zu beenden. Laut Wall Street Journal sollen Regierungskreise bestätigt haben, dass Trump die komplexe Mission zur Öffnung der Straße von Hormus vorerst zurückstellen will. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte die Informationen zunächst nicht bestätigen. (red mit Agenturen)
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