Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Lage im Ticker

Iran-News aktuell: Israel meldet drei Angriffswellen – kurz nach Trump-Rede

News zum Iran-Krieg im Ticker: Präsident Trump spricht über einen US-Truppenabzug aus dem Iran – und über einen Austritt aus der NATO.

Dieser News-Ticker ist beendet. Die weiteren Entwicklungen in unserem neuen News-Ticker zum Iran-Krieg.

Update, 2. April, 5:29 Uhr: Die israelische Armee hat in der Nacht zu heute drei Angriffswellen mit Raketen aus dem Iran gemeldet. Die dritte Angriffswelle erfolgte kurz nachdem US-Präsident Donald Trump in Washington eine Ansprache an die Nation zum Iran-Krieg gehalten hatte. Israelische Medien berichteten von mehreren leicht verletzten Menschen.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Iran-News: Israel startet „Welle umfangreicher Angriffe“ auf Teheran

Update, 18:48 Uhr: Mitten in den anhaltenden Streitigkeiten zwischen Trump und Teheran über Verhandlungen eskaliert der Iran-Krieg weiter: Israels Luftwaffe hat nach eigenen Angaben eine „Welle umfangreicher Angriffe“ auf Teheran eingeleitet und nimmt dabei Regierungsinfrastrukturen im Stadtzentrum ins Visier.

Israel führt den Krieg derzeit auf zwei Fronten – neben den Angriffen auf den Iran und Teheran gehen israelische Streitkräfte auch gegen die Hisbollah-Miliz im Südlibanon vor. Die Luftwaffe betonte zugleich, auf mögliche Gegenschläge aus dem Iran vorbereitet zu sein.

Update, 16:49 Uhr: Teheran widerspricht US-Präsident Donald Trump: Der Iran habe die USA keineswegs um eine Waffenruhe ersucht. Die entsprechende Darstellung Trumps sei „falsch und unbegründet“, teilte ein Sprecher des iranischen Außenministeriums laut staatlichem Fernsehen mit.

Update, 15:36 Uhr: Im Iran-Krieg verdichten sich die diplomatischen Signale: Trump erklärte auf Truth Social, Teheran habe um eine Waffenruhe gebeten – eine iranische Bestätigung blieb jedoch zunächst aus. Eine Einigung sei möglich, wenn die für den globalen Ölhandel wichtige Straße von Hormus wieder frei passierbar werde, so Trump – andernfalls werde man den Iran in die „Steinzeit“ bomben.

Seit Kriegsbeginn am 28. Februar ist die Meerenge nahezu vollständig blockiert. Trumps Ultimatum an Teheran läuft in der Nacht zum 7. April deutscher Zeit ab. Am Mittwochabend will sich der US-Präsident erstmals seit mehr als vier Wochen in einer Rede direkt an die amerikanische Bevölkerung wenden.

Iran-News: Trumps NATO-Drohung sorgt nicht für Panik in Berlin

Update, 14:29 Uhr: Berichte über einen möglichen NATO-Austritt der USA – ausgelöst durch Streit über den Iran-Krieg – haben in Berlin offenbar keine Panik ausgelöst. Regierungssprecher Stefan Kornelius verwies darauf, dass Trump solche Drohungen bereits früher geäußert habe: „Da es ein wiederkehrendes Phänomen ist, können Sie auch die Folgen etwa selbst beurteilen.“

„Oh ja, ich würde sagen, das geht über eine reine Überlegung hinaus“, soll Trump laut dem Telegraph mit Blick auf einen NATO-Austritt gesagt haben. Kornelius bekräftigte das Bekenntnis Berlins zum Bündnis und appellierte an alle NATO‑Mitglieder, ihren Finanzverpflichtungen nachzukommen, um eine faire Lastenteilung zu ermöglichen.

Update, 13:21 Uhr: US-Präsident Donald Trump stellt aktuell die NATO-Mitgliedschaft der USA infrage. Zuvor hatten mehrere europäische Länder die Nutzung von Stützpunkten auf ihrem Boden durch die US-Armee eingeschränkt. Am Dienstag (31. März) war bekannt geworden, dass die italienische Regierung der US-Armee die Nutzung eines Luftwaffenstützpunkts auf Sizilien für einen Kampfeinsatz im Iran-Krieg verweigert hatte. Am Montag hatte Spanien seinen Luftraum für US-Flugzeuge geschlossen, die Einsätze gegen den Iran fliegen. Die Hintergründe dazu hier.

Iran-News: London kündigt internationales Treffen zur Sicherung der Straße von Hormus an

Update, 12:27 Uhr: Die britische Regierung hat ein internationales Treffen zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus angekündigt. Großbritannien habe 35 Länder hinter seiner Initiative „zur maritimen Sicherheit“ in der Golfregion vereint, sagte der britische Regierungschef Keir Starmer am heutigen Mittwoch (1. April) in London. Außenministerin Yvette Cooper werde im Laufe dieser Woche erstmals Vertreter dieser Länder zu Beratungen empfangen.

Das Treffen diene dazu, alle „diplomatischen und politischen Maßnahmen zu prüfen, die wir ergreifen können, um die Freiheit der Schifffahrt wiederherzustellen“, sagte Starmer.

Iran-News: Trump weist Verantwortung für Lage in Straße von Hormus ab – „Das überlassen wir Frankreich“

Update, 11:47 Uhr: Donald Trump hat eine Fernsehansprache zum Iran-Krieg für heute Abend (1. April) angekündigt. Darin werde der US-Präsident „wichtige neue Informationen zum Iran liefern“, erklärte seine Sprecherin Karoline Leavitt auf X. Sie bestätigte den Auftritt für 21 Uhr (3 Uhr unserer Zeit).

Laut einem Axios-Bericht betonte Trump dabei, für die Sicherung der Straße von Hormus sehe sich Washington nicht zuständig: „Das überlassen wir Frankreich“, zitierte ihn Axios. „Das betrifft alle, die die Meerenge nutzen”, fügte er demnach an.

NATO-Knall wegen Iran-Krieg: Trump zieht ernsthaft Austritt aus Bündnis in Erwägung

Update, 11:03 Uhr: US-Außenminister Marco Rubio hat die Rolle der USA in der NATO offen infrage gestellt. Auslöser ist die Weigerung europäischer Verbündeter, amerikanischen Streitkräften im Zuge des Iran-Kriegs Militärstützpunkte zur Verfügung zu stellen.

„Falls wir nun den Punkt erreicht haben, dass die NATO-Allianz meint, wir könnten diese Stützpunkte nicht länger nutzen, um Amerikas Interessen zu verteidigen, dann ist die NATO eine Einbahnstraße“, sagte Rubio dem Sender Fox News. Er kündigte an, das Bündnis nach Ende des Konflikts „neu bewerten“ zu wollen – eine Entscheidung, die letztlich US-Präsident Donald Trump treffen müsse.

Hoffnung auf Kriegsende im Iran: Dax springt hoch – Ölpreis sinkt

Update, 10:05 Uhr: An den Finanzmärkten sorgen Hoffnungen auf eine Deeskalation im Nahen Osten für Erleichterung: Die Börsen in den USA und Asien legten zu. Der deutsche Aktienmarkt ist dank Aussichten auf ein Ende des Iran-Kriegs mit kräftigen Gewinnen in den April gestartet. Der Dax stieg in den ersten Handelsminuten um 2,8 Prozent auf 23.324 Punkte, nachdem der deutsche Leitindex im März wegen des Nahost-Konflikts rund zehn Prozent eingebüßt hatte.

Iran-News: Trump will Teheran „in die Steinzeit zurückversetzt“ sehen

Update, 9:22 Uhr: Donald Trump stellt aktuell ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht. Der US-Präsident kündigte an, die Streitkräfte könnten innerhalb von zwei bis drei Wochen abziehen – und zwar ohne ein Abkommen mit Teheran. „Der Iran muss keinen Deal machen, nein“, sagte der US-Präsident laut Reuters.

Entscheidend sei laut Trump, dass der Iran „in die Steinzeit zurückversetzt“ werde, ohne die Möglichkeit, in absehbarer Zeit eine Atomwaffe zu entwickeln. Zuvor hatten die USA gedroht, die Angriffe zu verstärken, falls die Führung in Teheran nicht einem 15-Punkte-Abkommen für einen Waffenstillstand zustimme. 

Für heute Abend (1. April) hat das Weiße Haus eine Rede Trumps an die Nation angekündigt, in der er ein „wichtiges Update zum Iran“ geben will. Außenminister Marco Rubio sagte dem Sender Fox News, es gebe Potenzial für ein Treffen ​beider Seiten „irgendwann“. Die Ziellinie sei in Sicht.

Iran-Krieg treibt Benzinpreise aktuell über die 4-Dollar-Marke

Update, 8:40 Uhr: Zwei Drittel der US-Amerikaner wollen raus aus dem Iran-Krieg. Laut einer Reuters/Ipsos-Umfrage sprechen sich 66 Prozent für einen raschen Rückzug aus – selbst auf Kosten der Kriegsziele von Präsident Donald Trump.

Gleichzeitig steigt der wirtschaftliche Druck: Der Benzinpreis kletterte in den USA am Montag erstmals seit über drei Jahren über die Marke von vier Dollar je Gallone, berichtet Reuters unter Berufung auf den Dienst GasBuddy. 60 Prozent der Befragten lehnen die US-Angriffe auf den Iran ab – ein Stimmungsbild, das Trumps Republikanern mit Blick auf die Kongresswahlen im November gefährlich werden könnte.

Update, 7:54 Uhr: Gut einen Monat nach Beginn des Iran-Krieges hat US-Präsident Donald Trump ein baldiges Ende des Militäreinsatzes im Iran in Aussicht gestellt. Auf eine Journalistenfrage zu den erhöhten Spritpreisen im Zuge des Iran-Kriegs antwortete Trump am Dienstag (Ortszeit) im Oval Office: „Ich muss nur den Iran verlassen, und das werden wir sehr bald tun, und dann werden sie zusammenbrechen.“ Die US-Armee werde ihren „Job“ innerhalb von zwei bis drei Wochen beenden. Das Weiße Haus kündigte für Mittwoch eine Rede Trumps an die Nation an.

Trump nannte einen Zeitraum von „vielleicht zwei Wochen, vielleicht ein paar Tagen länger“ für das Ende des US-Einsatzes. „Aber wir bringen die Sache zu Ende“, betonte er. „Wir wollen alles zerschlagen, was sie haben“, sagte der US-Präsident.

Gleichzeitig fügte er hinzu, es sei „möglich, dass wir vorher eine Einigung erzielen“. Ein Ende des US-Militäreinsatzes im Iran hänge allerdings nicht davon ab, ob eine Einigung mit dem Iran erzielt werde, sagte Trump. „Wenn wir das Gefühl haben, dass sie für lange Zeit in die Steinzeit zurückversetzt wurden und nicht in der Lage sein werden, eine Atomwaffe zu entwickeln, dann werden wir abziehen.“ Es sei „irrelevant“, ob dabei eine Einigung mit Teheran erzielt werde.

Trump stellt ein Ende der US-Angriffe auf den Iran in Aussicht.

Iran-News: Iranische Drohnenangriffe lösen Brand an Flughafen von Kuwait aus

Update, 6:11 Uhr: Iran hat mit Drohnenangriffen den internationalen Flughafen von Kuwait getroffen und dabei einen Brand an Treibstofftanks ausgelöst. Auch in Bahrain, Saudi-Arabien und vor der Küste Katars kam es zu Vorfällen gegen die Golfstaaten.

Einen „großen Brand“ hätten die „unverhohlenen Angriffe“ des Iran und der „von ihm unterstützten bewaffneten Gruppen“ verursacht, zitierte die kuwaitische Staatsagentur Kuna einen Sprecher der Luftfahrtbehörde. Verletzte gab es demnach nicht. In den Gewässern vor Katar wurde zudem ein Tanker rund 31 Kilometer nördlich von Doha von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen – der Rumpf wurde oberhalb der Wasserlinie beschädigt, die Besatzung blieb wohlauf.

Update, 1. April, 5:08 Uhr: Donald Trump hat einen baldigen Abzug der USA aus dem Iran angekündigt. Dieser könne bereits innerhalb von zwei bis drei Wochen erfolgen, erklärte der US-Präsident vor Reportern im Weißen Haus.

„Wir werden sehr bald abziehen“, sagte Trump laut Reuters. Der Präsident betonte zudem, dass ein Abkommen mit dem Iran keine Voraussetzung für ein Ende des US-Kriegseinsatzes sei – ein Regimewechsel habe bereits stattgefunden.

Update, 22:40 Uhr: Der Iran hat laut Außenminister Abbas Araghtschi noch keine Entscheidung über Verhandlungen mit den USA getroffen. Araghtschi sagte dem arabischen Sender Al Jazeera, sein Land habe Vorbehalte. „Wir haben keinerlei Vertrauen, dass Verhandlungen mit den USA zu Ergebnissen führen werden. Das Vertrauen liegt bei null“, sagte der Chefdiplomat.

Außerdem werde der Iran nur eine vollständige Einstellung der Feindseligkeiten in der Region akzeptieren, jedoch keine allein auf sein Land beschränkte Waffenruhe. Damit meint Araghtschi auch die Angriffe auf mit dem Iran verbündete Gruppen wie die libanesische Hisbollah.

Update, 20:19 Uhr: Irans Präsident Massud Peseschkian signalisiert Gesprächsbereitschaft zur Beendigung des Krieges – knüpft diese aber an klare Voraussetzungen. „Wir haben den nötigen Willen, um den Konflikt zu beenden“, sagte er laut einem Telefonat mit EU-Ratspräsident António Costa, forderte aber „notwendige Garantien“, finanzielle Entschädigungen sowie eine Klärung der Kriegsverantwortung. Teheran hatte in den vergangenen Wochen mehrfach betont, das Kriegsende liege nicht in Trumps Hand, sondern werde vom Iran selbst bestimmt. Seit Beginn des Konflikts am 28. Februar reagiert der Iran mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region.

Update, 16:27 Uhr: „Die kommenden Tage werden entscheidend sein“, erklärte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth vor Reportern im Pentagon – und schloss einen Einsatz von Bodentruppen im Iran-Krieg erneut nicht aus. Ob es dazu komme, hänge vom Verlauf der Verhandlungen mit Teheran ab. „Wenn es nötig wäre, könnten wir diese Optionen im Auftrag des Präsidenten der Vereinigten Staaten und dieses Ministeriums umsetzen“, so Hegseth. Über laufende Verhandlungen mit Teheran zeigte er sich jedoch vorsichtig optimistisch: „Ich denke, sie gewinnen an Stärke.“

Laut Wall Street Journal erwägt US-Präsident Donald Trump zudem, die Uran-Vorräte des Iran zu bergen, um das Land am Bau von Atomwaffen zu hindern.

Straße von Hormus: Trump poltert gegen Verbündeten – „Holt euch euer eigenes Öl“

Update, 14:58 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat Großbritannien wegen mangelnder Unterstützung im Iran-Krieg scharf attackiert. „Holt euch euer eigenes Öl!“, schrieb der Republikaner auf Truth Social und warf London vor, sich geweigert zu haben, „sich an der Enthauptung Irans zu beteiligen“. Länder, die wegen der Blockade der Straße von Hormus kein Öl bekämen, sollten es entweder in den USA kaufen oder selbst die blockierte Meerenge passieren, so Trump. Länder wie das Vereinigte Königreich müssten „lernen, für euch selbst zu kämpfen“, schrieb er weiter – „die USA werden nicht mehr da sein, um euch zu helfen, so wie ihr nicht für uns da wart“.

Straße von Hormus: Rubio bringt Kontroll-Plan ins Spiel – Regionalmächte raunen über eigene Maut-Idee

Update, 11:46 Uhr: US-Außenminister Marco Rubio hat einen Verwaltungsplan für Straße von Hormus ins Spiel gebracht. Er betonte dabei, es werde „keine Gebühren und freien Verkehr“ durch die strategisch bedeutsame Meerenge geben – doch parallel dazu kursiert ein Gegenvorschlag von Pakistan und Regionalmächten. Die Details dazu in diesem Artikel.

Militäreinsatz? Trump-Pläne für Straße von Hormus wohl enthüllt

Update, 11:06 Uhr: Donald Trump will laut einem Zeitungsbericht die Wiederöffnung der Straße von Hormus nicht mittels eines US-Militäreinsatzes erzwingen. Trump sei bereit, den Krieg zu beenden, auch wenn die für den Öl- und Gashandel wichtige Meerenge weiterhin großteils gesperrt bleibe, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf US-Regierungsmitarbeiter.

Der US-Präsident und seine Berater seien in den vergangenen Tagen zu dem Schluss gekommen, dass ein Militäreinsatz zur Öffnung der Meeresstraße den Iran-Krieg zu sehr in die Länge ziehen würde, heißt es in dem Bericht. Stattdessen wolle sich der US-Präsident auf die Ziele konzentrieren, die iranische Marine und das Raketenarsenal des Landes außer Gefecht zu setzen.

Der Iran solle laut Trumps Plänen unter diplomatischen Druck gesetzt werden, die Straße von Hormus wieder zu öffnen, berichtet das Wall Street Journal weiter. Sollten diese diplomatischen Anstrengungen fehlschlagen, sollten die Verbündeten der USA in Europa und in der Golfregion nach den Vorstellungen Trumps „die Führung dabei übernehmen, die Meerenge wieder zu öffnen“.

Normalerweise wird etwa ein Fünftel des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases durch die Straße von Hormus transportiert. Seit Kriegsbeginn ist der Verkehr durch die Meerenge nahezu zum Erliegen gekommen – mit massiven Auswirkungen auf den Energiemärkten.

Iran-News: Berichte über überraschende Trump-Wende in der Straße von Hormus

Update, 31. März, 5:04 Uhr: Im Iran-Krieg deutet sich einem Bericht zufolge eine überraschende Wende ab: US-Präsident Donald Trump soll gewillt sein, die laufenden Militäroperationen gegen den Iran zu beenden. Laut Wall Street Journal sollen Regierungskreise bestätigt haben, dass Trump die komplexe Mission zur Öffnung der Straße von Hormus vorerst zurückstellen will. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte die Informationen zunächst nicht bestätigen. (red mit Agenturen)

Rubriklistenbild: © Sepahnews/ZUMA Press Wire/dpa

Kommentare