Effektive Tipps
Wie oft sollte ich meinen Hund füttern? Ein Tierarzt gibt genaue Anweisungen
Ob tapsiger Welpe oder ausgewachsener Vierbeiner: Ein Tierarzt verrät, wie viele Mahlzeiten Ihr Hund in jeder Phase seines Lebens wirklich benötigt.
Ein Hund bereichert das Leben – er schenkt Freude, Gesellschaft und treue Zuneigung. Doch wer sich für einen Vierbeiner entscheidet, übernimmt auch Verantwortung. Neben Bewegung, Erziehung und Zuwendung gehört auch die richtige Ernährung zu den wichtigsten Aufgaben eines Hundehalters. Gerade bei der Frage, wie oft ein Vierbeiner am Tag gefüttert werden sollte, herrscht oft Unsicherheit. Während die einen darauf schwören, dass zweimal täglich ausreicht, raten andere zu mehreren kleinen Mahlzeiten.
Hier kommt der erfahrene Tierarzt Dr. Amir Anwary ins Spiel. Auf TikTok teilt er regelmäßig sein Fachwissen – verständlich, unterhaltsam und praxisnah. In einem seiner Videos erklärt er, wie viele Mahlzeiten Welpen benötigen. In einem Folgevideo gibt er weitere Tipps zu Junghunden und ausgewachsenen Vierbeinern.
Welpen füttern: Wie oft braucht ein Hund in den ersten Lebensmonaten Futter?
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Welpen wachsen schnell und verbrauchen enorm viel Energie. Deshalb brauchen sie häufiger Futter (werblicher Link) als erwachsene Hunde. Dr. Anwary empfiehlt daher:
- Welpen (8 bis 12 Wochen): 4 bis 6 kleine Mahlzeiten pro Tag. Ihre Mägen sind noch nicht so groß und dehnbar, und sie benötigen viele kleine Energieschübe.
- Welpen (3 bis 6 Monate): 3 Mahlzeiten täglich – der Energiebedarf bleibt hoch, aber der Magen kann schon etwas mehr aufnehmen.
- Junghunde (6 bis 12 Monate): Jetzt können Sie ganz langsam auf 2 Mahlzeiten pro Tag übergehen.
Tipp: Gerade bei Welpen ist die Regelmäßigkeit beim Füttern sehr wichtig. So beugen Sie, laut dem Tierarzt, Heißhungerattacken und Verdauungsproblemen vor.
Hunde füttern ab dem ersten Lebensjahr: Ernährung für erwachsene Hunde
Ab dem 12. Monat gilt ein Hund meist als erwachsen – allerdings gibt es hier auch Unterschiede zwischen den Rassen. Kleine Rassen sind meist schon mit 10 bis 12 Monaten körperlich ausgewachsen, bei großen Rassen kann die Wachstumsphase bis zu 18 Monate dauern.
- Kleine Hunde: 2 bis 3 Mahlzeiten täglich, da sie Energie schneller verbrennen und zu Unterzuckerung neigen.
- Mittlere & große Hunde: 2 Mahlzeiten am Tag sind ideal.
- Sehr große Rassen: 2 bis 3 Mahlzeiten täglich. Kleinere Portionen reduzieren das Risiko von Blähungen und Magendrehungen.
Wichtig: Nur eine große Mahlzeit pro Tag zu füttern, ist nicht unbedingt empfehlenswert – besonders nicht bei großen Rassen. Mehrere Portionen helfen, den Magen zu entlasten und sorgen für gleichmäßige Energie.
Das 1x1 der Hundefütterung
Wenn Sie Ihren Hund richtig verwöhnen wollen, gibt es einiges zu beachten. Nass- oder Trockenfutter, Fütterungszeiten & Co. – mit unseren Tipps wissen Sie endlich Bescheid! HIER können Sie sich unser PDF mit einer praktischen Checkliste und Mahlzeitenplan kostenlos herunterladen.
„Lieber gesund als niedlich“: Bei diesen Hunden würde Tierärztin zugreifen




Hunde Ernährung: Worauf Sie zusätzlich achten sollten
Bei der Hundeernährung kommt es jedoch nicht nur darauf an, wie oft gefüttert wird, sondern auch auf die richtige Menge und die Qualität des Futters. Ernährungsexperten betonen, dass der tatsächliche Nährstoff- und Energiebedarf immer individuell ist. Faktoren wie Alter, Aktivitätslevel und Stoffwechsel spielen dabei eine entscheidende Rolle. Eine Überfütterung kann schnell gefährlich werden, denn sie erhöht das Risiko für Übergewicht, Diabetes, Gelenkprobleme und Herzkrankheiten. Deshalb ist es wichtig, das Gewicht und den Körperzustand des Hundes regelmäßig im Blick zu behalten, um rechtzeitig Veränderungen zu erkennen. Wer unsicher ist, ob sein Vierbeiner die richtige Menge Futter (werblicher Link) erhält, sollte sich nicht scheuen, den Tierarzt um Rat zu fragen – so lässt sich die Ernährung optimal auf den eigenen Hund abstimmen.
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