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Schnell verderblich

Nassfutter für Hund: Wie lange darf es draußen stehen bleiben?

Ein Labrador frisst aus dem Futternapf.
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Gerade Labradore gelten als verfressen. (Symbolbild)

Nassfutter ist praktisch, birgt jedoch einige Risiken, wenn es zu lange in der Küche steht. Doch wie lagert man es richtig – sowie allgemeine Tipps zur Hundefütterung.

Nassfutter ist eine beliebte Wahl für viele Hundehalter. Sie finden es bequem, ihren Vierbeinern jederzeit Zugang zu Futter zu gewähren. Der Großteil der Fellnasen frisst es gerne, zudem ist es eine gute Feuchtigkeitsquelle. Doch wie bei allen Lebensmitteln ist die richtige Lagerung entscheidend, um die Frische und Qualität zu gewährleisten.

Nassfutter maximal 30 Minuten stehen lassen

Das Stehenlassen von Nassfutter kann schnell problematisch werden. Besonders im Frühjahr und Sommer, wenn die Temperaturen steigen, kann das Futter verderben, Fliegen anziehen und unangenehme Gerüche verbreiten. Diese Lösung kann vor allem für berufstätige Hundehalter zwar praktisch erscheinen, birgt jedoch erhebliche Risiken für die Gesundheit des Tieres. Das gilt übrigens auch für Katzennassfutter.

Nassfutter sollte nicht länger als 30 Minuten stehen bleiben. Bereits nach kurzer Zeit beginnen sich Bakterien zu bilden, die zu Magen-Darm-Problemen beim Hund führen können. Symptome wie Erbrechen, Durchfall oder Appetitlosigkeit sind mögliche Folgen einer solchen bakteriellen Belastung.

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Um das Risiko von gesundheitlichen Problemen zu minimieren, ist es daher wichtig, das Futter nach der Fütterung umgehend zu entfernen. Das sorgt auch dafür, dass Ihr Hund das Futter direkt frisst.

Das 1x1 der Hundefütterung

Wenn Sie Ihren Hund richtig verwöhnen wollen, gibt es einiges zu beachten. Nass- oder Trockenfutter, Fütterungszeiten & Co. – mit unseren Tipps wissen Sie endlich Bescheid! HIER können Sie sich unser PDF mit einer praktischen Checkliste und Mahlzeitenplan kostenlos herunterladen.

Feste Futterzeiten für Gesundheit und Erziehung

Ein ständiger Zugang zu Futter kann zwar praktisch sein, ist aber nicht ideal für die Erziehung und Gesundheit des Hundes. Feste Futterzeiten helfen dem Hund, seine Mahlzeiten direkt zu sich zu nehmen und nicht zu betteln.

Pelzige Brummer: Diese elf bezaubernden Hunderassen haben eine Veranlagung für On-top-Kilos

Zwei Golden Retriever vor ihren Futterschüsseln.
Golden Retriever sind bekannt dafür, alles zu verputzen, was ihnen in den Weg kommt. Dicke alte Goldies werden sogar oftmals als drollig empfunden, dabei kann Übergewicht im schlimmsten Fall zu einem früheren Tod führen. © YAY Images/Imago
Labrador Retriever mit einem großen weißen Ball.
„Labradore (…) sind ziemliche Fressmaschinen. Bei Labradoren hat man sich schon an ein schweres Rasse-Bild gewöhnt, dabei sind die Tiere meist einfach zu dick. Labradore, die dünn wirken, sind in der Regel genau richtig“, sagte Tierärztin Tanja Pollmüller, auf Social Media auch als Doc Polly bekannt, gegenüber BILD.de. © Dreamstime/Imago
Beagle
Diese Wahrnehmung trifft laut Doc Polly auch auf Beagle zu. © Pond5 Images/Imago
Basset Hound
Auch Besitzer eines Basset Hounds sollten auf seine Ernährung und ausreichend Bewegung achten, da der Vierbeiner aufgrund seiner genetischen Veranlagung zu Übergewicht neigt. © Dreamstime/Imago
Cocker Spaniel
Auch der Cocker Spaniel ist genau wie der English Springer Spaniel für seinen großen Appetit bekannt. Herrchen oder Frauchen sollten die Futteraufnahme daher überwachen und ihn nicht überfüttern. © YAY Images
Dicker Dackel
Der Dackel bringt mit seiner umstrittenen Körperform und einem überdurchschnittlichen Appetit gleich mehrere Faktoren für Übergewicht mit. Um gesundheitliche Probleme zu vermeiden, sollte auch bei dieser Hunderasse auf Ernährung und ausreichend Bewegung geachtet werden. © Design Pics/Imago
Shetland Sheepdog (Sheltie)
Der Shetland Sheepdog (Sheltie) gehört ebenfalls zu den Rassen, die gerne ein paar überschüssige Pfunde ansetzen. Daher ist es laut wirliebenhunter.de „besonders wichtig, dass der Energiegehalt seines Futters auf sein Aktivitätslevel abgestimmt ist.“ © Dreamstime/Imago
Russischer Schwarzer Terrier
Auch Terrier-Rassen wie der Border Terrier oder der West Highland White Terrier sind oftmals zu schwer. Ihre Zahl auf der Waage sollte daher im Auge behalten werden. © Depositphotos/Imago
Bearded Collies
Auch einige Collie-Rassen wie der Bearded Collie sind leidenschaftliche Fresser und setzen überschüssiges Futter schnell auf den Hüften an. Der beliebte Border Collie hingegen ist für seine Bewegungsfreude bekannt und kämpft daher selten gegen überschüssige Pfunde. © Dreamstime/Imago
Cavalier King Charles
Der Cavalier King Charles neigt nicht selten zu Gewichtszunahme und sollte daher konsequent bewegt werden. Ansonsten drohen ernstzunehmende gesundheitliche Probleme. © YAY Images/Imago
Mops
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass der Mops eine problematische Hunderasse ist. Auch Übergewicht zählt zu den Problemen, die die Züchtung mit sich bringt. Fressnapf.de warnt daher: „Möpse neigen zu Übergewicht, das sie nicht durch Sport ausgleichen können“ und rät deshalb zu einer ausgewogenen Ernährung. © Depositphotos/Imago

Füttern Sie Ihren Hund zudem immer zur gleichen Zeit, damit sich sein Verdauungstrakt darauf einstellen kann. Wählen Sie hochwertiges Futter, das den Nährstoffbedarf Ihres Hundes deckt. Die Futtermenge sollte an die Größe, das Gewicht und die Aktivität des Hundes angepasst werden. Bei Unsicherheiten kann ein Tierarzt wertvolle Ratschläge geben. So gewährleisten Sie eine ausgewogene Ernährung und fördern die Gesundheit Ihres Vierbeiners.

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