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Gut zu wissen

Wie oft und wie lange sollten Welpen täglich Gassi gehen?

Ein Welpe liegt müde im Gras.
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Sollte der Welpe Anzeichen von Müdigkeit oder Überforderung zeigen, ist es an der Zeit den Spaziergang zu beenden.

Zahlreiche Welpenhalter nutzen die 5-Minuten-pro-Monat-Regel – doch diese gilt als veraltet. Wie Sie Spaziergänge individuell anpassen und den Welpen ideal unterstützen.

Es gibt viele Mythen rund um den täglichen Spaziergang mit Welpen – einer davon ist die sogenannte „5-Minuten-pro-Lebensmonat-Regel“. Diese klingt einfach, ist aber eigentlich ziemlich unpraktisch. Wichtiger ist: Auf den Welpen zu achten und die Spaziergänge individuell an seine Bedürfnisse anzupassen.

Warum die „5-Minuten-Regel“ Unsinn ist

Die Idee, den Spaziergang auf „fünf Minuten pro Lebensmonat“ zu beschränken, klingt zwar nachvollziehbar, ist aber viel zu pauschal. Jeder Welpe ist anders – manche sind energiegeladen, andere eher gemütlich. Statt nach starren Regeln zu gehen, ist es wichtiger, auf den Hund zu schauen: Zeigt er erste Anzeichen von Müdigkeit oder Überforderung? Dann wird es Zeit, den Spaziergang zu beenden – auch wenn das bedeutet, ihn hochzunehmen und zu tragen.

Qualität statt Quantität – auf die Inhalte kommt es an

Welpenspaziergänge müssen nicht lang sein, um wertvoll zu sein. Wichtiger ist, was währenddessen passiert: Kleine Entdeckungspausen, ruhiges Beobachten der Umgebung, vielleicht ein Schnüffelspiel oder sanftes Training – all das bietet dem Welpen spannende Impulse, ohne ihn körperlich zu überfordern. Ein Spaziergang kann sich auf eine halbe Stunde dehnen, sollte dabei aber aus einer sehr gemächlichen, intensiven Erkundung bestehen.

Welpen gezielt an Spaziergänge gewöhnen

In der Anfangszeit sollte der Welpe vor allem Zeit zum Ankommen haben. Setzen Sie ihn nur zum Lösen nach draußen. Ab dem zweiten oder dritten Tag im neuen Zuhause können Sie mit kurzen, geführten Gassigängen starten. Einige Tipps:

  • Gehen Sie langsam und beobachten das Tempo des Welpen.
  • Pausieren Sie bei ersten Ermüdungsanzeichen.
  • Nutzen Sie Pausen, um gemeinsam die Umgebung zu erkunden.

Übrigens: Schüchterne oder ängstliche Welpen bevorzugen ruhige, reizarme Umgebungen und kurze Erkundungsschritte. Mutige, extrovertierte Vierbeiner dagegen genießen längere Spaziergänge mit vielen Sinneseindrücken – solange sie genügend Zeit für Pausen und Ruhe haben.

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Elf zuckersüße Welpen, die Ihren Tag garantiert schöner machen

Ein Welsh Corgi Cardigan Welpe liegt im Gras.
Spielerisch erforschen Welpen ihre Umwelt. Der kleine Welsh Corgi Cardigan auf dem Foto legt sich auf die Pirsch – mit einem kleinen Leckerli im Maul.  © Imago
Berner Sennen-Hündin mit ihren Welpen
Immer der Mama nach! In den ersten Wochen nach ihrer Geburt ist der Kontakt zur Mutter immens wichtig. Von ihr lernen die kleinen Berner Sennen-Welpen, was wichtig ist im Hunde-Leben.  © Imago
Ein Labrador-Welpe schläft
Gerade erst auf der Welt, verbrauchen kleine Fellknäuel – wie der Labrador-Welpe auf dem Foto – viel Energie, weil sie so viele neue Eindrücke verarbeiten müssen. Deshalb fallen häufig die Äuglein zu.  © Yarvet/Imago
Neugierig schaut ein Australien Shepherd über seinen Platz hinaus
Wer sich einen Welpen aus dem Tierheim oder vom Züchter holt, muss unbedingt vorher die Wohnung „hundesicher“ machen. Denn die kleinen Energiebündel wie der Australian Shepherd auf dem Foto können in kürzester Zeit für Verwüstung in der Wohnung sorgen. © Alfred Hofer/Imago
Schäferhund-Welpe spielt mit Gießkanne
Junge Hunde wollen gefordert werden. Alles wird zum Spielzeug – auch die Gießkanne, auf der im Foto ein Schäferhund-Welpe herumkaut. © simba/Imago
Zwei Welpen kabbeln miteinander
Im Spiel mit ihren Geschwistern lernen Welpen, sich in der Gruppe zu behaupten.  © lucas/Imago/Panthermedia
Samojede-Welpe spielt im Schnee
Schnee, juheee! Der erste Schnee ist für Welpen etwas ganz Besonderes. Der Samojede auf dem Foto ist an kalte Temperaturen gewöhnt: Es handelt sich um eine nordische Hunderasse.  © Jean-MichelxLabat/Imago
Bulldogge schaut zu einem Hundewelpen herunter
In so manch brenzlige Situation gerät ein Hundewelpe beim Erkunden der Umgebung. So kann das Kennenlernen einer ausgewachsenen Bulldogge ziemlich respekteinflößend sein. © Susanne Woehler/galoppfoto/Imago
Golden Retriever-Welpe spielt mit einem Ball
Golden Retriever zählen zu den beliebtesten Hunden in Deutschland. Spätestens beim Anblick eines Welpen sind viele der unkomplizierten und familienfreundlichen Rasse erlegen. © Imago
Zwei Welpen in einem Korb
Ein Korb, dessen Inhalt keinen kaltlässt: Die beiden Welpen zeigen Züge der Rasse Golden Retriever (rechts im Bild) und Leonberger (links im Bild).  © Markus W. Lambrecht/Imago
Frau hat französische Bulldogge auf dem Arm
Französische Bulldoggen gelten als unkompliziert im Wesen und als verschmust. Klug und aufmerksam erkunden sie als Welpe die Welt – und halten Herrchen oder Frauchen damit ordentlich auf Trab. © Imago

Wie oft sollte man mit dem Welpen Gassi gehen?

Auch hier gilt: Es gibt keine feste Formel. Je nach Welpentyp können Sie zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten wählen:

  • Kürzere Gänge, dafür öfter am Tag, oder
  • Längere Runden mit ausreichend Pausen

Ganz gleich, auf welche Variante Sie setzen – achten Sie darauf, dass der Welpe jederzeit die Möglichkeit hat, sich zu lösen. Wichtiger als starre Regeln ist Fingerspitzengefühl: Sie kennen Ihren Welpen am besten. Achten Sie auf sein Tempo, seine Pausen und seine Reaktionen. Spaziergänge sind mehr als Bewegung – sie sind ein gemeinsames Abenteuer und eine ideale Gelegenheit, Vertrauen und Entdeckerfreude zu fördern.

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