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Aus Omas Rezeptbuch

So einfach und schnell macht man eine süße Aprikosenmarmelade wie von Oma

Mit der Zubereitungstechnik des Einkochens und Einmachens kann man den Geschmack des Sommers in Gläsern festhalten und zu einem beliebigen Zeitpunkt genießen.

Ein Glas selbstgemachte Marmelade sorgt für Nostalgie am Frühstückstisch, da sie viele an das Sonntagsfrühstück bei den Großeltern erinnert. Auf der Tafel türmten sich damals nicht nur Aufschnitt, Käse oder frisches Gebäck, sondern auch eine Vielzahl an Einmachgläser, mit Erzeugnissen aus den eigenen Obst- und Gemüsegärten. Ob süßes Pflaumenmus, das auch wunderbar zu leckerem Milchreis passt oder eingemachte Johannisbeeren, die auch mal gerne im Schwäbischen Träubleskuchen verwendet werden – bei Oma schmeckte es meistens besser.

Ein Glas selbstgemachter Aprikosenmarmelade schmeckt besonders gut zum Frühstück. (Symbolbild)

Einfach Tasty-Rezeptvideos am laufenden Band gibt es dank des kostenlosen Green-Feeds von Xymatic direkt auf das Smartphone.

Für eine klassische Aprikosenmarmelade, wie von Oma, braucht man nur drei Zutaten:

  • 1,2 kg reife Aprikosen
  • 30 ml Zitronensaft
  • 500 g Gelierzucker (2:1)

Make it Mini: Die 15 besten Rezepte im Mini-Format

Blick von oben auf ein Holzbrett, belegt mit sechs Mini-Pizzen mit Mortadella und Pistazienpesto. Am Bildrand sind einzelne Zutaten zu sehen.
Die Reihe der Miniaturrezepte beginnt mit einem absoluten Klassiker: Diese Mini-Pizzen mit Mortadella und Pistazienpesto stehen dem Original in Nichts nach.  © Einfach Tasty
Nahaufnahme von frittierten, halbmondförmigen Mini-Calzone mit einer Schale Tomatensauce.
Zugeklappt wird eine kleine Pizza zu einer Mini-Calzone, die durch das Frittieren zu einem besonderen Rezept in Mini-Format wird.  © Einfach Tasty
Mini-Spargelquiches mit grünem Spargel und Blätterteig auf einem Brett.
Ob als Vorspeise oder fürs Buffet, das Rezept für Mini-Spargelquiche aus Blätterteig ist immer eine gute Wahl.  © Einfach Tasty
Aufgeschnittene Mini-Cordon bleu aus denen der Käse tropft.
Say cheese! Kleine Mini-Cordon bleu aus Pute machen deine Gäste am Finger-Food Buffet glücklich.  © Einfach Tasty
Kleine Königsberger Klopse in cremiger Kapernsauce mit Salzkartoffeln
Königsberger Klöpschen - der Hackbällchenklassiker im Kleinformat ist mit einem Bissen im Nu verschwunden.  © Einfach Tasty
Kleine Rinderrouladen in dunkler Sauce mit Salzkartoffeln auf einem Teller
Ein Klassiker im Kleinformat: Mini-Rouladen, die nicht nur sonntags auf den Tisch gehören.  © Einfach Tasty
Mehrere Mini-Rouladenspieße vom Grill auf einem Teller, die von einer Hand hochgehoben werden. Im Hintergrund Senf und Speck.
Diese Mini-Rouladenspieße vom Grill ergänzen die Reihe der klassischen Rezepte in Miniaturformat.  © Einfach Tasty
Blick von der Seite auf eine Platte mit Okonomiyaki Muffins, garniert mit Okonomi Sauce, japanischer Mayonnaise, Bonito Flocken und Frühlingszwiebeln.
Von deutschen Klassikern zum japanischen Traditionsrezept: Okonomiyaki-Muffins bringen Internationalität und Abwechslung ins Spiel der kleinen Köstlichkeiten. © Einfach Tasty
Momentaufnahme einer Hand, die einen Mini Corn Dog in ein kleines Schälchen Ketchup dippt.
Diese Mini Corn Dogs sind besonders in den USA beliebt und schmecken mit Ketchup und Senf.  © Einfach Tasty
Softe und süße Mini-Streuseltaler mit Kirschen, Vanillepudding und Mohn. Ein Rezept, wie vom Bäcker.
Die Mini-Streuseltaler eröffnen das Dessertbuffet in Miniformat. Das Wichtigste bei dem Rezept ist eindeutig der Zuckerguss. © Einfach Tasty
Blick von oben auf zwei kleine Nougat-Cheesecakes mit gerösteten Haselnüssen als Topping.
Cremige Nuss-Nougat-Cheesecakes in Mini-Format sehen nicht nur süß aus, sie versüßen auch mit einem Happen den ganzen Tag.  © Einfach Tasty
Blick von oben auf eine Platte mit Mini-Apfelstrudel. Eine Hand dippt einen Strudel in eine Schale Karamellsauce.
Die süßen Klassiker kommen definitiv nicht ohne Mini-Apfelstrudel aus.  © Einfach Tasty
Blick von der Seite auf eine Kuchenplatte mit Mini-Karottenkuchen, die wie Osternester aussehen.
Fast zu süß zum Vernaschen! Die Mini-Karottenkuchen werden in in kleinen Gugelhupfformen gebacken.  © Einfach Tasty
Kleine Stollen in einem Schraubglas mit Hagelzucker als Deko.
Diese Mini-Stollen im Glas passen nicht nur gut zum Mini-Format-Buffet, sondern eignen sich auch hervorragend als Geschenk.  © Einfach Tasty
Muffins aus Blätterteig, gefüllt mit einer Käsekuchen-Creme und überbacken mit einer Mandel-Honig-Kruste. Das Rezept für Mini-Bienenstich-Käsekuchen gibt es bei Einfach Tasty.
Was wäre die Reihe der klassischen Leckereien ohne diesen süßen Mini-Bienenstich-Käsekuchen? Damit ist das Buffet aus kleinen Köstlichkeiten mit großer Wirkung komplett. © Einfach Tasty

Die Zubereitung ist einfach:

  1. Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen. Für das Rezept wird ein Kilogramm Fruchtfleisch benötigt.
  2. Aprikosen klein schneiden und zusammen mit Gelierzucker in einem Topf vermengen. Zugedeckt für etwa zwei bis vier Stunden ziehen lassen, damit der Saft aus den Früchten austritt.
  3. Den Topf auf den Herd stellen und zum Kochen bringen.  Bei starker Hitze unter Rühren drei Minuten sprudelnd kochen lassen, bis die Früchte weich sind. Zitronensaft unterrühren.
  4. Nach Belieben zu einem feinen Mus pürieren.
  5. Heiß in vorbereitete, sterile Gläser füllen und sofort verschließen.
  6. Die Aprikosenmarmelade schmeckt auf selbstgebackenen Semmeln, sowie einem schnellen Brot, das man nicht kneten muss.
An Zucker sollte man bei der Zubereitung einer Aprikosenmarmelade nicht sparen, denn er sorgt nicht nur für die Süße, sondern verlängert auch die Haltbarkeit. (Symbolbild)

So hält sich selbstgemachte Aprikosenmarmelade noch länger

Sterilisierte Gläser und ein luftdichter Verschluss sind entscheidend für die Haltbarkeit von selbstgemachten Konfitüren und Co. Am besten lagert man die Gläser an dunklen und kühlen Orten, wie dem Vorratskeller oder im Kühlschrank. Wenn das Glas geöffnet ist, sollte man den Fruchtaufstrich mit sauberen Löffeln entnehmen, um Kontamination und Schimmel zu vermeiden.

Eingemachtes ist in der Regel zwar lange haltbar, kann sich mit der Zeit aber farblich verändern und verblassen. Das kann man umgehen, in dem man die Gläser einfriert (dann aber nur zu zwei Dritteln füllen, damit die Gläser nicht platzen) oder immer nur kleine Mengen zubereitet und schnell aufbraucht.

Mit diesen Rezeptideen wird selbstgemachte Aprikosenmarmelade noch besser

Eine klassische Aprikosenmarmelade wird nicht nur zum Aprikotieren, also zum Bestreichen von Gebäck, verwendet, sondern auch auf Toast, Hefezopf oder als köstliche Füllung von süßen Blätterteigherzen oder einem Kleckskuchen aus Hefeteig. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig, ebenso wie die verschiedenen Variationen dieses fruchtigen Pürees:

  • Vanille: Ein Hauch Vanilleextrakt oder eine aufgeschnittene Vanilleschote verleiht der Marmelade eine aromatische Note.
  • Zimt: Eine Prise gemahlener Zimt bringen den Geschmack von Weihnachten in die Aprikosenmarmelade.
  • Ingwer: Frisch geriebener Ingwer sorgt für eine leicht scharfe und erfrischende Geschmacksnote.
  • Orangenblütenwasser: Ein Spritzer Orangenblütenwasser verleiht der Marmelade einen exotischen Duft und einen blumigen Geschmack.
  • Amaretto: Ein Schuss Amaretto fügt eine leichte Mandelnote hinzu, die hervorragend zu Aprikosen passt.
  • Rosmarin oder Thymian: Ein frischer Rosmarinzweig oder einige Thymianblätter während des Kochens verleihen der Marmelade eine würzige Tiefe.

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Omas Rezepte sind heute mindestens genauso gut, wie damals, da sie aus wenigen Zutaten immer das bestmögliche herausholen. Ob das an der Zubereitungsanweisung liegt oder doch daran, dass mit einer großen Portion Liebe gekocht wird, muss jeder für sich selbst herausfinden.

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/IMAGO

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