Aus Omas Rezeptbuch
So einfach und schnell macht man eine süße Aprikosenmarmelade wie von Oma
Mit der Zubereitungstechnik des Einkochens und Einmachens kann man den Geschmack des Sommers in Gläsern festhalten und zu einem beliebigen Zeitpunkt genießen.
Ein Glas selbstgemachte Marmelade sorgt für Nostalgie am Frühstückstisch, da sie viele an das Sonntagsfrühstück bei den Großeltern erinnert. Auf der Tafel türmten sich damals nicht nur Aufschnitt, Käse oder frisches Gebäck, sondern auch eine Vielzahl an Einmachgläser, mit Erzeugnissen aus den eigenen Obst- und Gemüsegärten. Ob süßes Pflaumenmus, das auch wunderbar zu leckerem Milchreis passt oder eingemachte Johannisbeeren, die auch mal gerne im Schwäbischen Träubleskuchen verwendet werden – bei Oma schmeckte es meistens besser.
Für eine klassische Aprikosenmarmelade, wie von Oma, braucht man nur drei Zutaten:
- 1,2 kg reife Aprikosen
- 30 ml Zitronensaft
- 500 g Gelierzucker (2:1)
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Die Zubereitung ist einfach:
- Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen. Für das Rezept wird ein Kilogramm Fruchtfleisch benötigt.
- Aprikosen klein schneiden und zusammen mit Gelierzucker in einem Topf vermengen. Zugedeckt für etwa zwei bis vier Stunden ziehen lassen, damit der Saft aus den Früchten austritt.
- Den Topf auf den Herd stellen und zum Kochen bringen. Bei starker Hitze unter Rühren drei Minuten sprudelnd kochen lassen, bis die Früchte weich sind. Zitronensaft unterrühren.
- Nach Belieben zu einem feinen Mus pürieren.
- Heiß in vorbereitete, sterile Gläser füllen und sofort verschließen.
- Die Aprikosenmarmelade schmeckt auf selbstgebackenen Semmeln, sowie einem schnellen Brot, das man nicht kneten muss.
So hält sich selbstgemachte Aprikosenmarmelade noch länger
Sterilisierte Gläser und ein luftdichter Verschluss sind entscheidend für die Haltbarkeit von selbstgemachten Konfitüren und Co. Am besten lagert man die Gläser an dunklen und kühlen Orten, wie dem Vorratskeller oder im Kühlschrank. Wenn das Glas geöffnet ist, sollte man den Fruchtaufstrich mit sauberen Löffeln entnehmen, um Kontamination und Schimmel zu vermeiden.
Eingemachtes ist in der Regel zwar lange haltbar, kann sich mit der Zeit aber farblich verändern und verblassen. Das kann man umgehen, in dem man die Gläser einfriert (dann aber nur zu zwei Dritteln füllen, damit die Gläser nicht platzen) oder immer nur kleine Mengen zubereitet und schnell aufbraucht.
Mit diesen Rezeptideen wird selbstgemachte Aprikosenmarmelade noch besser
Eine klassische Aprikosenmarmelade wird nicht nur zum Aprikotieren, also zum Bestreichen von Gebäck, verwendet, sondern auch auf Toast, Hefezopf oder als köstliche Füllung von süßen Blätterteigherzen oder einem Kleckskuchen aus Hefeteig. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig, ebenso wie die verschiedenen Variationen dieses fruchtigen Pürees:
- Vanille: Ein Hauch Vanilleextrakt oder eine aufgeschnittene Vanilleschote verleiht der Marmelade eine aromatische Note.
- Zimt: Eine Prise gemahlener Zimt bringen den Geschmack von Weihnachten in die Aprikosenmarmelade.
- Ingwer: Frisch geriebener Ingwer sorgt für eine leicht scharfe und erfrischende Geschmacksnote.
- Orangenblütenwasser: Ein Spritzer Orangenblütenwasser verleiht der Marmelade einen exotischen Duft und einen blumigen Geschmack.
- Amaretto: Ein Schuss Amaretto fügt eine leichte Mandelnote hinzu, die hervorragend zu Aprikosen passt.
- Rosmarin oder Thymian: Ein frischer Rosmarinzweig oder einige Thymianblätter während des Kochens verleihen der Marmelade eine würzige Tiefe.
Omas Rezepte sind heute mindestens genauso gut, wie damals, da sie aus wenigen Zutaten immer das bestmögliche herausholen. Ob das an der Zubereitungsanweisung liegt oder doch daran, dass mit einer großen Portion Liebe gekocht wird, muss jeder für sich selbst herausfinden.
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