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Perfekt fürs Frühstück

Einfache Semmeln selbst backen über Nacht – so schnell geht‘s

Mit einem leckeren Frühstück startet man gut in den Tag. Und mit selbstgebackenen Brötchen oder Semmeln, die über Nacht im Kühlschrank gehen, sogar noch besser!

Ein frisch gebackenes Brötchen ist ein wahrer Genuss, der jeden Tag verschönern kann. Doch die Vorstellung, frühmorgens Zeit in der Küche zu verbringen, schreckt viele ab. Hier kommt die Lösung: Über Nacht vorbereitete, klassische Weizenbrötchen.

Weizenbrötchen, Semmeln, Weckle oder Schrippen? Viele Namen, aber alle haben den Vorteil, dass man die recht neutralen Brötchen nach Lust und Laune belegen kann. Sei es süß mit einem Pflaumenmus nach Omas Rezept oder herzhaft mit Fleischsalat und süßsauer eingelegten Gurken – eine Semmel für alle Fälle.

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Neben Ausschlafen gibt es vier weitere Vorteile, wenn man Brötchen über Nacht zubereitet:

Das Konzept, den Brötchenteig über Nacht gehen zu lassen, mag ungewohnt sein. Doch diese Methode hat zahlreiche Vorteile, die nicht nur den Backprozess erheblich verbessern können:

  • Zeitersparnis: Anstatt den Teig erst am Morgen zuzubereiten, erledigt man alles am Vorabend. So spart man wertvolle Zeit und kann trotzdem frische Brötchen genießen.
  • Geschmacksentwicklung: Die langsame Gärung über Nacht ermöglicht es den Aromen, sich intensiv zu entfalten. Das Ergebnis sind Brötchen mit einem tieferen, komplexeren Geschmack.
  • Verbesserte Verträglichkeit: Die längere Gärzeit unterstützt die Aufspaltung von Stärke und Gluten im Teig, was zu einer besseren Verträglichkeit führen kann.
  • Flexibilität: Mit dem einfachen Grundrezept kann man Brötchen nach seinem eigenen Geschmack backen, indem man den Teig mit verschiedenen Saaten, Körnern, Käse oder auch Speckwürfeln verfeinert.
Für frisch gebackene Brötchen oder Semmeln am Morgen muss man nicht extra früh aufstehen, denn der Teig ruht bereits im Kühlschrank. (Symbolbild)

Mit diesem schnellen Rezept erhält man herrlich duftende Brötchen, ohne morgens früh aufstehen zu müssen.

12 leckere Rezeptideen mit Fertigteig aus dem Kühlregal

Blick auf ein Stück Prasselkuchen aus Blätterteig, Marmelade und Butterstreuseln auf einem Teller.
Aus Blätterteig, Marmelade und Butterstreuseln entsteht in wenigen Minuten ein Prasselkuchen, der einfach nur lecker ist.  © Einfach Tasty
Eine Scheibe Blätterteigstrudel mit Schinken und Käse auf einem Teller. Dazu ein gemischter, grüner Salat.
Genauso schnell und genauso einfach ist ein herzhafter Blätterteigstrudel mit Schinken und Käse zubereitet. Dazu ein Salat und fertig ist das Abendessen.  © Einfach Tasty
Blick auf mehrere gebackene und mit Puderzucker bestäubte Mini-Bienenstich-Käsekuchen aus Blätterteig.
Feine Vanillecreme mit knusprigen Mandeltopping gibt es dank Blätterteig im handlichen Format: Mini-Bienenstich-Käsekuchen. © Einfach Tasty
Ein Stück herzhafte Lauch-Quiche mit Speck auf einem runden Teller, das von einer Gabel in kleine Stücke unterteilt wurde.
Ganz klassisch können aus frischen, runden Quiche- & Tarteteigen eine herzhafte Lauch-Quiche mit Speck oder... © Einfach Tasty
Runde Gemüsequiche mit Möhren und Zucchini in Spiralform.
...ein kleines Kunstwerk in Form einer vegetarischen, bunten Gemüsequiche entstehen. © Einfach Tasty
Blick von oben auf einen länglichen Teller, gefüllt mit gebackenen Empanadas mit Salsa.
Aus Fertigflammkuchenteig lassen sich leckere Empanadas aus Costa Rica zubereiten.  © Einfach Tasty
Zwei Stücke eines süßen Flammkuchens mit Birne und Pflaume auf einem Teller. Im Hintergrund sind die Zutaten zu sehen.
Oder - welch Überraschung - leckere Flammkuchen, wie diese süße Variante mit Pflaume und Birne.  © Einfach Tasty
Ein gebackenes Monkeybread bestehend aus einzelnen Teigbällchen in einer Gugelhupfform.
Da Pizzateig aus dem Kühlregal quasi nur Hefeteig ist, kann man daraus ein Monkeybread mit Käsefüllung oder... © Einfach Tasty
Ein Teller voll kleiner quadratischer Pizzataschen, die frittiert wurden.
... kleine Pizzataschen, die nicht gebacken, sondern frittiert werden, machen.  © Einfach Tasty
Ein Erdnussbutter-Croissant wird zwischen zwei Händen in der Hälfte geteilt.
Aus einer handvoll Zutaten entstehen in kurzer Zeit die schnellen Erdnussbutter-Croissants. © Einfach Tasty
Blick auf einen gebackenen Teigring aus Croissantteig mit deftiger Käse- und Schinkenfüllung auf einem Teller. Mittig ist ein Schälchen mit Dip platziert.
Dass man aus Croissantteig nicht nur süße Hörnchen herstellen kann, beweist der herzhafte Osterkranz mit Schinken und Käse.  © Einfach Tasty
Drei quadratische Stücke Baklava mit Pistazien und Zuckersirup auf einem Teller.
Mit dem hauchdünnen Filoteig gelingen süße Leckereien aus dem Orient, wie beispielsweise Baklava, auch zu Hause.  © Einfach Tasty

Für einfache Weizenbrötchen braucht man diese Zutaten:

  • 500 g Weizenmehl
  • 10 g Salz
  • 7 g Trockenhefe
  • 300 ml Wasser, lauwarm
  • 1 EL Zucker
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl

Die Zubereitung ist einfach und geht quasi im Schlaf:

  1. In einer großen Schüssel das Weizenmehl mit dem Salz vermengen. In einer separaten Schüssel die Trockenhefe im lauwarmen Wasser auflösen, den Zucker hinzufügen und zehn Minuten stehen lassen, bis Bläschen entstehen.
  2. Die Hefe-Mischung und das Pflanzenöl zum Mehl geben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig luftdicht verschließen und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, in gleich große Stücke teilen und zu Brötchen formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und abgedeckt 30–45 Minuten gehen lassen.
  4. Den Ofen auf 220 °C Umluft vorheizen. Die Brötchen mit Wasser bestreichen und nach Belieben mit Körnern oder Samen garnieren.
  5. Die Brötchen etwa 15–20 Minuten goldbraun backen, bis sie beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen.

Wem das noch nicht schnell genug ist, der kann diese Technik morgens anwenden, damit Hefeteig noch schneller hoch geht und die Brötchen rasch im Backofen sind.

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Mit diesem Rezept für über Nacht vorbereitete klassische Weizenbrötchen kann man jederzeit frisch gebackene Brötchen genießen, ohne dabei an Zeit und Geschmack einzubüßen. Alleine schon aufgrund des Dufts, der durch die eigenen vier Wände zieht, lohnt es sich, das Rezept einmal auszuprobieren.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Sandra Keck sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Bihlmayerfotografie/Imago

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