Süßes Rezept
Mit nur fünf Zutaten zum perfekten Herbstdessert: Apple Crumble
Der Duft von Äpfeln, Streuseln und einem Hauch Zimt, der beim Backen eines leckeren Apple Crumbles entsteht, lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Süße Nachspeisen sind oft der krönende Abschluss eines leckeren Dinners, sei es zu Hause oder im Restaurant. Für die, die sich bereits am heimischen Herd die Finger wund gekocht haben, ist ein einfaches Dessert aus wenigen Zutaten meist der sehnlichste Wunsch. Wie praktisch, dass man mit einem Crumble oder Streuseldessert in kürzester Zeit und mit wenigen Zutaten etwas Leckeres zaubern kann. Wie wäre es mit einem exotischen Mango-Kokos-Crumble oder (vor allem im Frühjahr beliebt) einem Erdbeer-Rhabarber-Crumble mit Amarettini?
Doch ein Crumble muss nicht immer nur süß sein, wie das herzhafte Rezept für einen Gemüse-Crumble mit Parmesan beweist. Der Klassiker ist aber nach wie vor die Dessertvariante mit Apfel und knusprigen Butterstreuseln.
Für einen süßen Apple Crumble braucht man nur fünf Zutaten:
- 3–4 Äpfel
- 1 Zitrone, ausgepresst
- 100 g Weizenmehl
- 100 g Zucker
- 100 g Butter, kalt
- Zimt (optional)
Die Zubereitung ist schnell und einfach:
- Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen.
- Äpfel schälen, halbieren, das Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden. Mit dem Saft der Zitrone vermischen und in einer Auflaufform verteilen.
- Mehl, Butter, Zucker und nach Belieben etwas Zimt zu einem Streuselteig verkneten. Den Teig über den Äpfeln verteilen und ca. 25 Min. backen.
- Dazu passt eine Portion Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis.
- Zack – fertig!
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Welche Apfelsorte passt am besten zum Streuseldessert?
Weltweit gibt es schätzungsweise mehr als 30.000 Apfelsorten – davon alleine 200 in Deutschland. Generell werden Äpfel in Tafel- und Kochäpfel unterteilt. Sie unterscheiden sich in Form, Farbe, Textur und natürlich im Geschmack. So werden Tafeläpfel meist roh gegessen, sind oft süßer und haben einen angenehmen Biss – perfekt für einen Snack zwischendurch oder als fruchtige Komponente in einem herzhaften Feldsalat mit Bacon. Dahingegen entfalten Kochäpfel erst beim Erhitzen ihr volles Aroma. Sie sind weniger süß und können eine leicht mehlige Textur haben, weshalb sie in Kompott oder Bratäpfeln zum Einsatz kommen.
Auch wenn die persönliche Präferenz natürlich entscheidend ist, gibt es einige Sorten, die sich besser zum Backen eignen als andere. Dazu gehören:
- Boskoop: Haben einen leicht herben Geschmack und behalten auch nach dem Kochen ihre Festigkeit. Das macht sie zur perfekten Apfelsorte für Bratäpfel.
- Jonagold: Diese Sorte ist eine Kreuzung zwischen Jonathan und Golden Delicious. Sie hat einen angenehmen süßsauren Geschmack und eine gute Textur für Kochanwendungen, wie in einer cremigen Rotkohl-Apfel-Suppe.
- Elstar: Zählt zu den beliebtesten Apfelsorten Deutschlands. Kein Wunder, denn der Elstar-Apfel besitzt nicht nur ein saftiges, weiß-gelbliches Fruchtfleisch, sondern auch einen intensiven, fein säuerlichen Geschmack. Perfekt für knusprige und süße süddeutsche Apfelküchle.
- Granny Smith: Diese grünen Äpfel sind bekannt für ihre saure Note und ihre feste Textur. Sie zählen streng genommen zu den Tafeläpfeln, aber eignen sich dennoch hervorragend für die Zubereitung von Apfelkuchen, Apfelchips und anderen gekochten oder gebackenen Gerichten.
In vielen Backrezepten kommt die beliebte Apfelsorte „Golden Delicious“ vor. Sie zählt zu den Tafeläpfeln, die sich aber auch zum Erhitzen eignet. Die Übergänge sind bei vielen Äpfeln fließend und so ist eine strikte Unterteilung in Tafel- oder Kochäpfeln manchmal schwer. Wer sich nicht entscheiden möchte, der nimmt einfach zweierlei Sorten für die nächste Apfel-Schmand-Torte, um das Beste aus Geschmack und Textur aus den Äpfeln herauszukitzeln.
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