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Die Lage in der Region

Angebot für Soldaten bis Onkologie: Die Klinik-Landschaft in Südost-Bayern – Was hier besonders ist

Krankenhäuser und Kliniken braucht es überall, egal ob in Rosenheim, Mühldorf, Berchtesgaden oder Bad Aibling.
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Ob in Rosenheim, Mühldorf, Berchtesgaden oder Bad Aibling: Kliniken und Krankenhäuser braucht es überall (Symbolbild).

Mit Romed, den Schön-Kliniken und auch Medical Park sind große Kliniken und medizinische Versorgungszentren in der Region verteilt. Doch um diese herum gibt es noch viel mehr Einrichtungen, die sich um unsere Gesundheit kümmern. Welche Kliniken zu finden sind – und welche dabei hervorstechen.

Region Südost-Bayern – Ob für eine Geburt, ein gebrochenes Bein oder andere Notfälle: Kliniken, Krankenhäuser und medizinische Versorgungszentren (MVZ) sind immer gefragt. Doch wie gut ist die Region Südost-Bayern versorgt? Welche Kliniken gibt es und worauf sind sie spezialisiert?

Schaut man auf die Stadt Rosenheim, ist zunächst das Romed-Klinikum als Einrichtung zu nennen. Mit 622 Betten in Rosenheim können dort jährlich 67.000 Patienten stationär und ambulant betreut werden. Dabei steht das Klinikum für „medizinische Versorgung in allen Lebensphasen“, wie es auf der Webseite heißt. Es gebe dort zertifizierte Einheiten, wenn es um Brustschmerzen und Schlaganfälle geht. So liegen die Schwerpunkte der Klinik vor allem auf ihrem Brust-, gynäkologischen, onkologischen und dem viszeralonkologischen Zentrum. Letzteres beschäftigt sich mit spezialisierten Therapiemöglichkeiten bei Menschen mit Krebserkrankungen an Darm, Magen und der Bauchspeicheldrüse.

Einer der größten Arbeitgeber

Weitere Romed-Kliniken befinden sich außerdem in Wasserburg, Prien am Chiemsee und Bad Aibling. Insgesamt können so jährlich 160.000 Patienten in um die 1.000 Betten betreut und behandelt werden. Damit bietet Romed rund 4.000 Mitarbeitern eine Arbeitsstelle und gehört laut eigener Aussage zu den größten Arbeitgebern des Landkreises Rosenheim. Dafür haben die Kliniken in Wasserburg und Rosenheim auch eigene Berufsschulen.

Ganze 56 Kliniken und medizinische Versorgungszentren gibt es im Landkreis und Stadt Rosenheim: hier liegen sie.

Für Krebspatienten ist auch die Klinik Bad Trissl in Oberaudorf eine Anlaufstelle, sowie das MVZ InnMed, welche untereinander vernetzt sind. Hierbei vereine das MVZ die fünf Fachrichtungen Allgemeinmedizin, Radiologie, Gynäkologie, Gastroenterologie und Onkologie, heißt es auf der Websitze. Die 250 Mitarbeiter der Klinik Bad Trissl versorgen dort täglich 160 Patienten pro Tag. Die Akutmedizin, Rehabilitation und Psychosomatik sind hier vereint. Weitere Krebstherapiezentren im Landkreis Rosenheim findet man unter anderem in Brannenburg. Dort trifft in der Veramed Klinik am Wendelstein Schulmedizin auf Naturheilkunde.

Jährlich bis zu 6.000 Patienten

In der Simssee Klinik in Bad Endorf werden Patienten vor allem bei der Rehabilitation unterstützt. So gibt es dort die geriatrische Rehabilitation. Hierbei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Ältere Menschen sollen die Selbstständigkeit und Lebensqualität nach einer Krankheit oder Verletzung wiederherstellen. Das Ganze wird in Bad Endorf auch in mobiler Form angeboten. Insgesamt werden hier 6.000 Patienten jährlich betreut.

Zu den Kliniken, welche sich auf die Rehabilitation konzentrieren, gehören auch die Klinik Sonnenbichl in Aschau im Chiemgau, die Park-Klinik im Cor in Brannenburg, das GRO (Geriatrische Rehabilitation Oberbayern) in Bruckmühl, Corox by Hans Friedl Institut für Rehabilitation in Edling sowie die beiden Reha-Zentren in Bad Aibling und die Fachklinik Ghersburg. In Bad Endorf gibt es außerdem noch das ambulante Reha- und Gesundheitszentrum. Zudem beschäftigt sich auch „Medical Park“ an seinen unterschiedlichen Standorten sowohl mit medizinischer Rehabilitation als auch mit Prävention. Der Verwaltungssitz liegt in Amerang. Entsprechende Fachkliniken aus der Region findet man in Bernau, Bernau-Felden, Prien, Bischofswiesen und Bad Feilnbach.

Ein Blick über die Region – oder zumindest dem Romed-Klinikum in Rosenheim, welches zur medizinischen Versorgung beiträgt.

Das kbo-Heckscher-Klinikum in Rosenheim bietet 30 Plätze für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren. Hierbei handelt es sich um eine psychiatrische Klinik. Dort werden die Schwerpunkte Essstörungen, Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen wie auch ADHS stationär behandelt. Ambulant kümmert sich das Klinikum um emotionale Störungen, Entwicklungsstörungen, Angststörungen, Autismus und Sozialverhaltensprobleme. Außerdem gibt es noch weitere Standorte in Wasserburg und Waldkraiburg. In Rosenheim, Freilassing, Altötting und Wasserburg gibt es zudem das kbo-Inn-Salzach-Klinikum. Die Wasserburger Klinik zählt zu den größten Fachkrankenhäusern der Psychiatrie und Psychotherapie.

Des Weiteren gibt es in der Stadt Rosenheim viele einzelne Kliniken sowie medizinische Versorgungszentren und Ähnliches. Dazu zählen Amosaro, eine Privatklinik für plastische Chirurgie, die Riedergarten-Klinik Rosenheim, das Augencentrum Rosenheim, D-Tox Zahnzentrum für biologische Zahnmedizin und das Zahnzentrum Kunstmühle. Weitere Bereiche bedienen außerdem Alprad im MedicalCube und Aicherpark, welche sich mit Radiologie beschäftigen, ebenso wie „Die Radiologie Rosenheim“. Weitere Zentren sind das Ortho Zentrum, WZ-WundZentrum, das Haut- und Laserzentrum am Salinplatz und das Frauengesundheitszentrum in Feldkirche-Westerham.

Hilfe für Leute ab dem 18. Lebensjahr

Ergänzend dazu befindet sich im Mangfalltal einige andere Kliniken. In Kolbermoor werden im „Das Rosenheim“ zahnmedizinische Leistungen angeboten. In Bad Aibling gibt es außerdem noch die Klinik St. Georg, die Dermatologie Mangfalltal und die Deutscher Orden Fachklinik Alpenland. Letztere nennt sich selbst eine der modernsten Suchtkliniken Deutschlands. Sie nimmt Menschen ab dem 18. Lebensjahr auf. Diese müssen bereit sein, sich aktiv an ihrem Heilungsprozess zu beteiligen und Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen.

Ob Klinik, Krankenhaus oder ein medizinisches Versorgungszentrum: sie alle sind da, um die Gesundheit in der Region zu sichern.

Eine weitere große Klinikgruppe in der Region sind die Schön-Kliniken. Erst vor kurzem wurde bekannt, dass in der Klinik in Vogtareuth einige Bereiche zum Ende des Jahres geschlossen werden. Dazu zählen die Neurochirurgie für Erwachsene, Neurologie inklusive multimodaler Schmerztherapie und dem Bereich für Junge Erwachsene (Jerwa), die Herz- und Gefäßchirurgie, Hand-, plastische und Brustchirurgie sowie ambulante Rehabilitation. In der Neuropädiatrie und Kinderorthopädie sei die Klinik in Vogtareuth aber laut Webseite eines der weltweit führenden Fachzentren. Weitere Standorte in der Region befinden sich außerdem in Bad Aibling, im Berchtesgadener Land und mit der Schön-Klinik Roseneck auch in Rosenheim und Prien am Chiemsee.

Mit „Kind im Zentrum Chiemgau“ (kiz) gibt es in der Region eine der größten Fachkliniken für Kinderorthopädie in Mitteleuropa. Am Standort Aschau werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene behandelt, welche eine körperliche, geistige oder auch eine mehrfache Behinderung haben. Am Standort Traunstein gibt es außerdem die Frühförderstelle. Hier wird versucht, Kindern mit Entwicklungsschwierigkeiten und ihren Familien zu helfen. An einem weiteren Standort in Ruhpolding sitzt das heilpädagogische Zentrum St. Valentin. Hier gibt es eine extra Schule und eine heilpädagogische Tagesstätte, welche Kinder mit Entwicklungsverzögerung sowie geistig und mehrfach behinderte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene begleiten. Außerdem gibt es noch einen Standort in Piding.

Für Menschen ab dem mittleren Lebensalter ist die Domus Mea Pflege- und Therapieeinrichtung Birkenhof in Erharting da. Der Webseite zufolge, ist das Ziel der Einrichtung, die Menschen wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Hierfür bietet der Standort in Erharting therapeutische und Bewegungsangebote an. Weitere Standorte von Domus Mea befinden sich außerdem in Bayerisch Gmain. Auf die Gesundheit und Pflege konzentriert sich auch der Alpenpark als Zentrum für Pflege und Therapie in Kiefersfelden.

Menschen in einer unsicheren Zeit helfen

Auf eine etwas andere Art der Therapieform setzten der Irmengard-Hof in Gstadt und die sozialtherapeutische Einrichtung Ertlhof in Rimsting. Beim Irmengard-Hof unterstützen sozialpädagogische Fachkräfte Familien mit schwer- und chronisch kranken Kindern sowie Kindern mit Behinderung. Hier liegt der Fokus auf der Nachsorge und Erholung der Familien. In Rimsting handelt es sich um eine Wohneinrichtung für Menschen mit psychiatrischen Krankheitsbildern. Mit der Betreuung im Ertlhof soll den Menschen in einer kritischen und unsicheren Zeit ihres Lebens geholfen werden, wieder ihren Weg zu finden.

Im Landkreis Rosenheim gibt es außerdem Zentren und Kliniken mit weiteren Spezialisierungen. In Raubling befindet sich das Amedes MVZ für Laboratoriumsdiagnostik, in Stephanskirchen Bonum Herbis, welches ein Beratungszentrum für alternative Therapie mit Cannabis ist, und auch die Praxis für Naturheilkunde, Asymmetropathie und Osteopathie, welche sich um Alternativmedizin kümmert. Das vor Kurzem umgezogene KfH-Zentrum in Rimsting ist spezialisiert auf die fachärztliche Versorgung nierenkranker Menschen. Zusätzlich bietet die Klinik St. Irmingard in Prien ein „einzigartiges medizinisches Spektrum“, wie sie auf ihrer Webseite sagen. Zu diesem Spektrum zählen die Hämatologie, Onkologie, Kardiologie, Psychosomatik und Psychotraumatologie. Zuletzt finden sich in Bad Endorf noch eine hausärztliche Gemeinschaftspraxis und ein Diabeteszentrum.

Mit Standorten in Mühldorf, Haag, Altötting und Burghausen sowie einem medizinischen Versorgungszentrum in Schwindegg behandelt das Innklinikum im Jahr durchschnittlich 88.700 Patienten. Dabei bedient das Klinikum verschiedenste Abteilungen: von HNO über psychische Erkrankungen bis zum Bereich Gehirn- und Nervensysteme. Mit dem MVZ Isental in Schwindegg ist auch die hausärztliche Versorgung gegeben. Insgesamt sind am Innklinikum 2.737 Leute beschäftigt.

Die Bewohner im Landkreis Mühldorf können auf insgesamt 16 Kliniken, medizinische Versorgungseinrichtungen und weitere zurückgreifen.

Um die chirurgische Versorgung in Mühldorf kümmert sich auch „Die Praxisklinik“. Als überregionale Praxisklinik werden dort die Fachrichtungen Unfallchirurgie, Handchirurgie, Viszeralchirurgie, Proktologie und Gefäßchirurgie vertreten. Auf Radiologie hingegen haben sich das „MVZ Dres. Englmaier“ in Waldkraiburg und „Dia.log - Diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin“ in Mühldorf spezialisiert. Ergänzt wird das Angebot vom MVZ Waldkraiburg, welches die Fachrichtungen Psychiatrie, Neurologie und Neurochirurgie anbietet. Neurologie gibt es auch im MVZ Mühldorf am Inn Ärztehaus. Dort werden außerdem die Fachrichtungen Anästhesie, Chirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Innere Medizin und Neurochirurgie behandelt.

Versorgung in Mühldorf, Haag, Schnwindegg und Polling

Aber auch für die Allgemeinmedizin gibt es Einrichtungen. Das MVZ Haag zum Beispiel ist für hausärztliche Versorgung und Innere Medizin zuständig. In Haag gibt es außerdem noch „Inncare Haag“, welches vor allem Tages- und Kurzzeitpflege anbietet, um Angehörige zu entlasten. Hier setzt auch die ambulante Palliativversorgung (SAPV) in Polling an und möchte laut der Webseite, dass Betroffene „die letzte Lebensphase selbstbestimmt und würdevoll zu Hause erleben“ dürfen. Ergänzt wird die medizinische Versorgung im Landkreis Mühldorf vom Therapiezentrum Schwindegg, welches ein Physiotherapiezentrum ist, und der „Zahnklinik Mühldorf am Inn“.

Im Nachbarlandkreis Altötting findet man das Zentrum für Kinder und Jugendmedizin Inn-Salzach. Hier gibt es eine Neugeborenen-Station (auch intensiv) sowie eine Kinderklinik und ein sozialpädiatrisches Zentrum, ergänzt durch eine Kinder- und Jugendpsychiatrie. Um Kinder wird sich auch im Antoniushaus Marktl gekümmert, welches eine Kinderbetreuungseinrichtung ist und eine „Klinikschule“ hat. Betreuung gibt es auch bei der therapeutisch-tiergestützten Mädchenwohngruppe Schlehberg in Kirchweidach. Hier können Mädchen ab dem zwölften Lebensjahr aufgenommen werden. Sie sollen ihre Stärken und Interessen kennenlernen und realistische Lebensperspektiven entwickeln. Das Ganze wird unter anderem durch Gespräche mit Fachpsychologen unterstützt.

Die Angebote in Altötting

Die Logopädie wird im Landkreis Altötting gleich von drei medizinischen Versorgungseinrichtungen bedient. In Garching und Burgkirchen befinden sich die Standorte der „Praxis der Logopädie“. In Altötting selbst ist das „Zentrikum Altötting“, welches für Logopädie, Physiotherapie und Ergotherapie zuständig ist. Mit Salvea Altötting steht außerdem noch eine ambulante Rehaklinik zur Verfügung. Mit den medizinischen Versorgungszentren „MVZ KfH-Gesundheitszentrum Altötting“, „MVZ für Hämatologie und Onkologie Passau“ und „MVZ Radio-Log Strahlentherapie Altötting“ ist das Angebot der Stadt komplett. Ersteres bietet vor allem nephrologischen Sprechstunden zur Prävention und Früherkennung chronischer Nierenfunktionsstörungen an.

Mit vier Kliniken und zwölf medizinischen Versorgungszentren kann der Landkreis Altötting dienen.

In Burghausen gibt es neben dem bereits genannten Innklinikum auch noch das „Medias Klinikum Burghausen“. Hierbei handelt es sich um eine Fachklinik für Krebs. Im MVZ Burgkirchen kümmern sie sich vor allem um allgemeine Medizin. Auch Pflegeeinrichtungen gibt es im Landkreis Altötting. So können im Pur Vital Feichten an der Alz bis zu 1.200 Patienten leben. Weitere Standorte sind in Garching an der Alz, Oberaudorf, Bergen, Traunreut und Trostberg. Ambulanten Pflegedienst bietet auch das AWO-Zentrum in Freilassing. Es handelt sich um eine Sozialpsychiatrie, in welcher es auch eine Hausgemeinschaft für demenziell erkrankte Menschen gibt. Weitere Standorte sind in Waldkraiburg, Burghausen, Laufen und Traunreut.

Im Landkreis Traunstein gibt es viele Kliniken und medizinischen Versorgungszentren, welche die Allgemeinmedizin bedienen. Dazu zählen das Ärztehaus in Grabenstätt, das Hausarztzentrum Übersee, MVZ am Traunring, MVZ Palling, das Ärztehaus Reit im Winkl, die Hausärztliche Gemeinschaftspraxis Dr. Schmied und Dr. Schrempff in Unterwössen, das MVZ Medicus in Übersee und Trostberg, sowie die Praxisklinik Reit im Winkl. Ergänzt wird die Allgemeinmedizin durch die drei Standorte von „Praxiskonzepte mit Weitblick“ in Inzell, Ruhpolding und Siegsdorf. In letzterem wird außerdem die Chirurgie bedient.

Mit 34 Kliniken, medizinischen Versorgungszentren und weiteren Angeboten ist der Landkreis Traunstein ausgestattet.

Das Fachgebiet Chirurgie wird auch im MVZ Traunmed in Traunreut betrieben. Gleichzeitig gibt es hier das Feld der Orthopädie. Ebenso wie in der Kreisklinik Trostberg, welche unter anderem die Allgemein- und Viszeralchirurgie, Akutgeriatrie und auch Innere Medizin ausübt. Außerdem gibt es in Grassau noch das Ärztehaus, zu welchem Ad Integrum gehört, eine Praxis für Orthopädie. In Grassau ist auch ein Standort der interdisziplinären Frühförderstelle Pusteblume. Weitere befinden sich in Marquartstein und Traunstein.

Standorte verteilt in der Region

Mit der „Auro Augenpraxisklinik“ gibt es eine Anlaufstelle für konservative Augenheilkunde. Dabei hat die Klinik mehrere Standorte: in Traunstein, Rosenheim, Bad Aibling, Ruhpolding und Waging am See. Ambulante Eingriffe werden in Traunstein vollzogen. Bei einem stationären Aufenthalt wird auf das Romed-Klinikum Rosenheim zurückgegriffen.

Mit dem Vamed Gesundheitszentrum Chiemgau in Traunstein gibt es ein Angebot zur Revitalisierung von Körper und Geist. Laut der Webseite werden dort Techniken der Physiotherapie, Ergotherapie, physikalischen Therapie, medizinischen Trainingstherapie und Methoden der apparativen Therapie verwendet. Somit können Leute im Gesundheitszentrum auch auf Reha gehen.

In Marquartstein gibt es mit der Chiemgau-Klinik Knappschaft Bahn-See eine Klinik, die sich auf Reha fokussiert. Ergänzt wird das durch das Traunmed Sport- und Rehazentrum in Traunreut und Trostberg. Für Physiotherapie gibt es ein Angebot in der Salzachklinik Fridolfing. Weitere Fachgebiete sind hier unter anderem das Endoskopiezentrum sowie eine radiologische Praxis.

Mit Radiologie befasst man sich auch am Klinikum Traunstein. Es ist ein Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München und bietet 548 Betten. Neben der Radiologie werden hier auch Neurochirurgie, Kardiologie, Kinder- und Jugendpsychosomatik, Psychotherapie und noch einiges mehr angeboten. Psychotherapie und Psychosomatik sind auch Fachbereiche der Privatklinik „Klinik Chiemseewinkel Seebruck“. Außerdem befasst sich auch die „Alpenhof Klinik Chieming“ mit der psychischen und physischen Gesundheit. Als Mutter-/Vater-Kind-Klinik haben sie ein ganzheitliches Klinikkonzept, welches auf schulmedizinischen Grundlagen basiert und psychosomatische Aspekte besonders berücksichtigt.

Die Versorgung im Berchtesgadener Land

Ergotherapie wiederum wird im Therapie- und Gesundheitszentrum Traunreut angeboten. Abgerundet werden die Kliniken und medizinischen Versorgungszentren im Landkreis Traunstein mit dem „Ärztezentrum MVZ Traunstein“. Dort wird sich um Haut-, Allergien- und Venenerkrankungen gekümmert. Im Berchtesgadener Land gibt es das Hautklinik Salus Gesundheitszentrum, welches sich mit Dermatologie, Allergologie und Dermatochirurgie in Bad Reichenhall beschäftigt. Orthopädische Chirurgie hingegen, wird in der Fachklinik Berchtesgaden ausgeübt, genauso wie Orthopädie, Sportorthopädie, innere Medizin, Akutgeriatrie und stationäre Schmerztherapie.

Mit der Psyche beschäftigt sich in Laufen die Privatklinik „Limes Schlossklinik Abtsee“. Die Klinik Alpenland Bad Reichenhall wiederum hat sich auf besondere psychische Stärkungsmaßnahmen fokussiert: die von Soldaten nach einer extremen Belastung. Hierfür gibt es ein Programm, das an die Bedürfnisse der Soldaten angepasst ist. In einem dreiwöchigen Aufenthalt gibt es ein extra Therapieprogramm. Für Berufskrankheiten ist die Bg Klinik Bad Reichenhall zuständig. Gleichzeitig ist sie aber auch eine Rehaklinik.

Rehabilitation für chronisch kranke Kinder

Von denen gibt es im Berchtesgadener Land einige: Die Klinik Bad Reichenhall, die Rehaklinik Prinzregent Luitpold in Bad Reichenhall und das Reha-Zentrum Bayerisch Gmain, Klinik Hochstaufen. Ein spezielles Angebot für Kinder gibt es in der Klinik Schönsicht Berchtesgaden in Bischofswiesen. Die Rehaklinik für Kinder und Jugendliche bietet außerdem Kind-Mutter beziehungsweise -Vater Heilbehandlungen an. Auf medizinisch-schulische Rehabilitation für chronisch kranke Kinder und Jugendliche hingegen setzt das Cjd Berchtesgaden.

Gesundheitsurlaub bei Stress oder gar Burn-out kann im Gesundheitszentrum Schlossberghof Marzoll in Freilassing gemacht werden. Auf Prävention setzt das Augustinum, die Vorsorgeklinik Berchtesgadener Land in Bischofswiesen. Denn laut ihnen können auf Überforderung und Erschöpfung gesundheitliche Probleme folgen. Die Klinik bietet Vorsorgekuren für Mütter und Väter beziehungsweise pflegende Angehörige an, damit diese Abstand gewinnen können, um „einfach durchzuatmen“.

Hilfe bei Schnarchen und Potenzstörung

Eine Besonderheit der Region stellt auch die Klinik für Schlafstörungen in Bad Reichenhall dar. Sie bezeichnen sich selbst als älteste eigenständige Schlafklinik Europas. Hier können Leute hinkommen, wenn sie unter anderem schnarchen, Atemstillstand haben, Potenzstörungen oder auch Tagesmüdigkeit. Andere Fachgebiete werden im Bereich Berchtesgadener Land außerdem von der Kreisklinik Bad Reichenhall mit Lungen-, Beckenboden- und Prostatakrebszentrum, dem Therapiezentrum Teisendorf, dem Neuropsychiatrischen Zentrum Freilassing, dem MVZ Dr. Bähr Saaldorf-Surheim und dem Kurmittelhaus der Moderne Bad Reichenhall bedient. Letzteres kümmert sich mit einer Kombination aus schul- und alternativmedizinischen Heilmethoden um seine Patienten.

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