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Einmal-Zahlung im Herbst fällig

Wasser in Ramerberg wird nochmal teurer – Was die Bürger das marode Netz kostet

Das Trinkwasser in Ramerberg wird noch einmal teurer.
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Das Trinkwasser in Ramerberg wird noch einmal teurer.

Wasser in Ramerberg ist teuer – das ist bekannt. Aber noch ist kein Ende in Sicht, denn die Gemeinde kündigt jetzt weitere Gebühren an. Das kommt auf die Bürger zu.

Ramerberg – Die Ramerberger müssen für ihr Wasser noch einmal tiefer in die Tasche greifen, das wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekanntgegeben. Denn für weitere Baumaßnahmen lagen inzwischen die Rechnungen in der Verwaltung vor: darunter der Bau einer Druckminderstation in Reitberg für 34.400 Euro, der Austausch einer zu großen Leitung in Waldweg gegen einen kleineren Kanal für 52.000 Euro sowie der Ersatz einer maroden Leitung in der Reichlsiedlung für 21.700 Euro. Zusätzliche Kosten von 108.000 Euro brutto, die bezahlt werden müssen.

Um die Wassergebühren nicht noch weiter in die Höhe zu treiben, schlug der Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Rott-Ramerberg, Maximilian Brockhoff, vor, diese Maßnahmen mit in die 2022 beschlossene Verbesserungssatzung aufzunehmen.

Einstimmig beschloss der Rat, diesem Vorschlag zuzustimmen. Andreas Ullmann (NRL/FWG) fasste die einhellige Meinung der Gremiumsmitglieder wie folgt zusammen: „Das müssen wir über die Beiträge machen, den Wasserpreis können wir nicht noch mehr hochtreiben.“ Dieser liegt aktuell bei 4,27 Euro pro Kubikmeter.

Für die Bürger heißt dies nun, dass dieses drei Maßnahmen, plus die Wasserleitung von Edling nach Anger, die Wasserleitung von Anger bis zum Eichinger Weg in Steingassen, der Ringschluss Am Gries zum Gewerbegebiet, die Leitung in Anger, der Umbau in der Reichlsiedlung, die Errichtung der Übergabestation Edling, die Errichtung der Druckminderstation in Anger und der Rückbau der Totleitungen über diese Satzung finanziert werden.

Kosten werden über Beiträge und Wassergebühren gedeckt

Die Aufteilung der Kosten erfolgt wiederum über ein Verhältnis von 70 Prozent Verbesserungsbeiträge und 30 Prozent Wassergebühren. Heißt: 70 Prozent der Kosten werden den Bürgern einmalig über die Beiträge in Rechnung gestellt und 30 Prozent anteilig über die nächsten 30 bis 50 Jahre über die Wassergebühren abgerechnet. Außerdem wichtig zu wissen: Die Verbesserungsbeiträge werden mit einem Anteil von zehn Prozent für die Grundstücksfläche und einem Anteil von 90 Prozent für die Geschossfläche eines jeden Haus- und Grundstücksbesitzer errechnet.

Wie hoch die Verbesserungsbeiträge für die Haus- und Grundstückseigentümer in Ramerberg ausfallen werden, ist allerdings weiterhin unklar. Brockhoff erläuterte, dass weitere Rechnungen ausstehen würden. Auch müsste noch geprüft werden, ob alle abgerechneten Arbeiten tatsächlich über die Verbesserungssatzung finanziert werden könnten. Erst dann könne festgestellt werden, wie hoch die Kosten für alle Maßnahmen ausfallen würden. „Wir befinden uns bei einer Größenordnung von etwa einer Million Euro“, meinte Brockhoff. Wahrscheinlich werde die Abrechnung im Herbst fällig. Zumindest arbeite die Verwaltung mit Hochdruck daran, diesen Termin zu realisieren. Denn im Oktober läuft auch der Kredit aus, den die Gemeinde übergangsweise aufgenommen hatte, um die Kosten zu decken, bis die Verbesserungsbeiträge abgerechnet werden sollen.

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