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Barrierefreiheit in Zügen: Das sagen unsere Leser zu den Antworten der BRB

„Kann ich natürlich verstehen ...“ - „Es kann einfach nicht sein, dass ...“

Nachdem Ihr uns eine Reihe von Problemen mit der Barrierefreiheit in Zügen und Bahnhöfen im Kreis Rosenheim geschildert hattet wollten wir wissen: Was sagen diejenigen, die Kritkpunkte eingesendet haben zu den Antworten der Bahn? - Dabei gab es nochmal weitere Nachfragen, die wir wiederum dem Unternehmen vorgelegt haben.
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Nachdem Ihr uns eine Reihe von Problemen mit der Barrierefreiheit in Zügen und Bahnhöfen im Kreis Rosenheim geschildert hattet wollten wir wissen: Was sagen diejenigen, die Kritkpunkte eingesendet haben zu den Antworten der BRB? - Dabei gab es nochmal weitere Nachfragen, die wir wiederum dem Unternehmen vorgelegt haben.

Nachdem Ihr uns eine Reihe von Problemen mit der Barrierefreiheit in Zügen und Bahnhöfen im Kreis Rosenheim geschildert hattet wollten wir wissen: Was sagen diejenigen, die Kritkpunkte eingesendet haben zu den Antworten der BRB? - Dabei gab es nochmal weitere Nachfragen, die wir wiederum dem Unternehmen vorgelegt haben.

Rosenheim - „Die Erklärung mit dem Brenner Nordzulauf kann ich natürlich verstehen, aber bis das soweit ist, vergehen wahrscheinlich noch so viele Jahre, dass wir es sowieso nicht mehr erleben werden“, meint Susanne P. nach der Lektüre unseres Artikels, „Das mit der Mobilitätshilfe die bei der BRB angeboten wird ist zwar gut und Recht, aber zu 95 Prozent funktioniert sie leider überhaupt nicht.. Wir melden jede Fahrt wo wir Gepäck dabei haben vorher an und warten dann vergeblich auf Hilfe vom Zugbegleiter..Bei der DB funktioniert dieser Service übrigens hervorragend.“

Wo happert es noch mit der Barrierefreiheit in der Region? - Das wollten wir von euch wissen und Ihr habt uns reichlich Problemfälle geschickt. Im Landkreis Rosenheim dreht es sich dabei vor allem um die Züge und Bahnhöfe. Hier habt Ihr uns eine ganze Reihe von Problemen mitgeteilt. „PRO BAHN bekommt regelmäßig Nachrichten zu Problem was das barrierefreie Reisen angeht. Hier reichen die Probleme von nicht vorhandener Barrierefreiheit bis zu defekten Hilfsmitteln“, bemerkte auch Marco Kragulji, Stellvertretender Landesvorsitzender beim Fahrgastverband PRO BAHN Bayern e. V..

Barrierefreiheit in Zügen der BRB: Das sagen unsere Leser zu den Antworten der Bahn

„Ich habe gerade ihren Artikel gelesen und finde die Frage zu den Trittstufen nicht ausreichend beantwortet. [...] Es gibt an jeder Türe zwei Trittbretter übereinander und die sind am Anfang, also als die Züge neu waren, an jeder Haltestelle passend automatisch ausgefahren. Also nicht nur bei Bedarf!“, klagt wiederum Theresa P. nachdem sie sich die Antworten der Bahnbetreiber in unserem vorherigen Artikel durchgelesen hat, „Das heißt beim Hochbahnsteig das obere Brett, dann war die Lücke komplett geschlossen und beim alten, nicht barrierefreien Bahnsteig das untere Brett, so dass es eine Trittstufe ergibt.“

„Ich habe dann mal beim Schaffner nachgefragt, warum das obere Brett nicht mehr ausfährt und die Lücke schließt. Er meinte, der Mechanismus wär kaputt und momentan sei es mit den Ersatzteilen so schwierig. Das liegt jetzt bestimmt länger als ein Jahr zurück“, fährt sie fort, „Mich würde interessieren, wird das wieder in Stand gesetzt? Es kann einfach nicht sein, dass Technik die vorhanden ist, nicht mehr funktioniert und man offensichtlich nicht mal weiß, was gemeint ist. Das mit dem neuen Zugmaterial im Oberland finde ich in unserer Zeit mehr als beschämend, daß es angeblich nicht möglich ist barrierefreies ZugMaterial zu kaufen.“

„Wir würden das Problem ja wirklich gerne schnell beheben. Nur ist der Austausch dieser Schiebetritte leider sehr aufwändig“, erklärt eine Sprecherin der BRB die Situation gegenüber unserer Redaktion, „Es ist nicht so, dass man diese Bauteile mit wenigen Handgriffen austauschen könnte. Denn sie sind sehr kompliziert verbaut. Stattdesen müssen, unter anderem, mehrere Verklebungen gelöst werden um den Austausch möglich zu machen.“

„Daher haben wir uns dafür entschieden, diese Maßnahme zusammen mit einer Reihe weiterer Reparaturen und Nachbesserungen jeweils im Rahmen regulärer Aufenthalte der Züge in den Bahnbetriebswerken vorzunehmen“; so die Sprecherin, „Es geht leider nicht anders, da sonst zu viele Züge gleichzeitig im Betrieb ausfallen müssten. Wir bedauern sehr, dass das der Fall ist. Aber bis Ende August sollten die Bretter wieder an allen Zügen hergestellt sein.“

hs

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