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Lästiges Grün

Moos im Rasen entfernen: Fünf Tipps, mit denen Ihr Rasen jetzt in den Frühling startet

Moos im Rasen ist nach dem Winter ein häufiges Problem. Mit unseren fünf Tipps dürfen Sie sich bald wieder über eine dichte, grüne Grasfläche freuen.

Im Frühling verbringt man wieder mehr Zeit im Garten, sei es, um die Sonne zu genießen oder die ersten Frühblüher zu bestaunen. Doch dann der Schock: Der Rasen sieht aus wie ein Moosbeet. Grau-grüne Polster, feuchte Stellen, kahle Flecken. Durch fehlende Nährstoffe, zu viel Nässe oder Schatten kommt es zum gefürchteten Moosbefall. Auch wenn der Bodendecker Wasser speichert, Staub filtert und wie eine natürliche Klimaanlage wirkt, zu einer gepflegten Grünfläche passt Moos nicht.

Doch keine Sorge: Moos im Rasen ist lästig, aber lösbar. Wer jetzt die richtigen Schritte einleitet, kann seinen Rasen bis zum Frühsommer wieder in Form bringen. Fünf Tipps, die wirklich helfen – von einfachen Hausmitteln bis zum Vertikutieren.

Moos ist im Rasen nicht gerne gesehen.

Tipp 1 gegen Moos im Rasen: Den pH-Wert prüfen

Bevor Sie zur Eisenharke oder zum Vertikutierer greifen, lohnt sich ein kurzer Blick auf den Boden. Moos liebt saure, nährstoffarme Erde. Ein einfacher pH-Test aus dem Gartenfachhandel (ab ca. 5 Euro) zeigt, ob Ihr Boden zu sauer ist. Im Idealfall liegt der Wert zwischen 5,5 und 6,5. Ist der pH-Wert niedriger, hilft das Ausbringen von Rasenkalk. Er neutralisiert den Boden und macht ihn für Gräser attraktiver, für Moos ungemütlicher.

Tipp 2: Cola als Hausmittel

Machen Sie sich ein beliebtes Getränk zunutze: Cola kann nicht nur bei Rost und Kalk helfen, sondern wird auch als Hausmittel gegen Moos eingesetzt. Sprühen Sie das Softgetränk dafür unverdünnt auf den Rasen. Die enthaltene Phosphorsäure bewirkt, dass das Moos nach einiger Zeit verschwindet und auch nicht mehr wiederkommt. Allerdings sollte Cola nur punktuell eingesetzt werden, da große Mengen Zucker und Säure den Boden langfristig belasten können. Als Sofortmaßnahme auf kleinen Flächen ist Cola aber eine gute Option.

Tipp 3: Den Rasen vertikutieren

Das Vertikutieren ist das wirksamste Mittel gegen Moos im Rasen: Das Gerät schneidet in die Grasnarbe, entfernt das Moos, lockert den Rasen auf und versorgt ihn so mit Sauerstoff. Die Moospolster kommen auch nicht so schnell wieder, da die Bedingungen erschwert werden. Wichtig: Erst vertikutieren, wenn der Boden abgetrocknet ist und die Gräser aktiv wachsen – in der Regel ab Mitte März bis April. Wer zu früh ansetzt, riskiert mehr Schaden als Nutzen. Wem das Vertikutieren zu aufwändig ist, der kann auch zur Eisenharke greifen und das Moos so entfernen.

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Tipp 4: Kahle Stellen im Rasen sofort nachsäen

Säen Sie zügig neuen Rasen nach, wenn Sie kahle Stellen sehen sollten. Denn diese sind besonders anfällig für Moos. Wählen Sie dabei eine Saatmischung, die zu Ihren jeweiligen Verhältnissen im Garten passt. Es gibt beispielsweise Rasensamen, die für wenig oder viel Licht angemessen sind. Für schattige Bereiche eignet sich zum Beispiel Poa supina, eine besonders schattentolerante Grasart.

Tipp 5: Regelmäßig mähen statt Moos entfernen

Moos breitet sich dort aus, wo Gräser schwach sind. Regelmäßiges Rasenmähen stärkt die Grasnarbe nachhaltig. Greifen Sie deshalb von Frühjahr bis November jede Woche zum Rasenmäher. Zu früh sollten Sie jedoch nicht starten, denn die Frühblüher sind wichtig für die Insektenwelt.

Um nachhaltig Moos im Garten zu vermeiden, sollten Sie in die Qualität des Rasens investieren. Das heißt, dass Sie den Rasen besser mulchen als düngen (etwa mithilfe eines Mulchmähers), auf den pH-Wert achten und allgemein für einen lockeren Boden sorgen, etwa, indem Sie den Rasen sanden. Dadurch schaffen Sie dauerhaft schlechte Bedingungen für Moos im Rasen, und gute für eine dichte, gesunde Rasenfläche.

Haben Sie auch Moos im Rasen? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren – welcher Tipp hat bei Ihnen am besten geholfen, um es zu entfernen oder gar nicht erst sprießen zu lassen?

Rubriklistenbild: © Oliver Kaelke/DeFodi Images/Imago

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