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 Nährstoffe liefern

Die ideale Menge und der beste Zeitpunkt: Wann Sie Ihren Rasen düngen sollten

Ein gesunder Garten erfordert Pflege. Dazu gehört es auch, den Rasen zu düngen. Dabei ist wichtig, wie Sie im Jahresverlauf welchen Rasendünger einsetzen.

Manche Böden bieten zu wenig Nährstoffe, um kräftig wachsende Pflanzen zu versorgen – das gilt auch für Ihren Rasen. Hier schafft ein wenig Dünger Abhilfe. Doch manchmal schadet Rasendünger mehr, als dass er nützt. Wann Sie Ihren Rasen düngen sollten und wann nicht, haben wir zusammengefasst. 

Das sollten Sie beachten, bevor Sie Ihren Rasen düngen

Damit der Rasen schön grün wird, gibt es auch umweltfreundliche Lösungen.

Idealerweise prüfen Sie regelmäßig den pH-Wert Ihres Bodens. Denn beim Düngen senken oder erhöhen Sie den pH-Wert der Erde. Wird sie zu sauer oder zu basisch, könnte Ihr Rasen Schaden nehmen. Darum sollten Sie bereits vorher Gegenmaßnahmen ergreifen. 

  • Idealer pH-Wert: zwischen 5,5 und 6,5
  • Maßnahme bei zu hohem pH-Wert: sauren Stickstoffdünger (werblicher Link) ausbringen
  • Maßnahme bei zu niedrigem pH-Wert: Rasenkalk verwenden

Zur Erinnerung: Niedrige pH-Werte sind sauer, hohe pH-Werte basisch. Prüfen Sie die Erde am besten regelmäßig mit einem pH-Test aus dem Baumarkt. In manchen Fällen weisen auch sogenannte Zeigerpflanzen darauf hin, wie es um Ihren Boden bestellt ist. Lockern Sie Ihren Rasen außerdem auf (vertikutieren) und mähen Sie das Gras, bevor Sie Dünger verteilen.

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie im regelmäßigen Newsletter unseres Partners 24garten.de.

Rasen düngen: Wann welchen Dünger verwenden?

Im Frühjahr (März/April) wollen Sie Ihren Rasen anregen, zu wachsen. Warten Sie zunächst konstante Temperaturen ab. Mindestens fünf Grad sollte die Außentemperatur betragen. Ist das der Fall, nutzen Sie stickstoffreichen Rasendünger. Idealerweise verwenden Sie ein organisches Produkt – das ist umweltfreundlicher als etwa mineralische Alternativen. Wichtig: Haben Sie den Dünger ausgebracht, wässern Sie Ihren Garten. So finden die Nährstoffe Ihren Weg ins Erdreich. 

Die zweite Düngergabe findet im Sommer statt. Greifen Sie gerne auf das Material aus dem Frühjahr zurück. Abschließend folgt im Herbst ein kalibetonter Dünger: Kalium verstärkt die Zellen der Grashalme. Dadurch bereiten Sie Ihren Rasen auf niedrige Temperaturen und Frost vor. Die Produkte aus dem Frühjahr bleiben besser im Schrank. Die wichtigsten Informationen auf einen Blick zusammengefasst:

  • Vor dem Düngen den Rasen mähen und vertikutieren.
  • Je einmal im Frühjahr und im Sommer düngen (stickstoffbetont).
  • Einmal im Herbst düngen (kalibetont).
  • Dosierangaben des Herstellers beachten.

Gut kombiniert: Zehn Pflanzen, die besonders gut zu Rosen passen

Es sind Clematis neben Rosen zu sehen.
Kletterpflanzen wie die Clematis unterstützen durch ihren Wuchs und Form Rosen optisch. Aber auch wegen ihrer Blatt- und Blütenfarbe sowie der ähnlichen Blütezeit eignet sich die Clematis optimal als Begleitstaude für Rosen. Die Blütezeit reicht je nach Sortenwahl von Mai bis September. Kletterrosen und Clematis brauchen zudem ein Rankgerüst, an welchem sie entlangwachsen können.  © stock&people/Imago
Es ist eine Strauchrose mit Rittersporn im Garten zu sehen.
Als Rosenbegleiter eignet sich der Rittersporn besonders gut. Die hochwachsenden Blüten bilden einen schönen Kontrast zur Rosenblüte. Die ausgedehnte Blüte des Rittersporns verlängert die Pracht rund um die Rosen im Beet. Dazu sollten Gartenfreunde den Rittersporn gleich nach der Blüte abschneiden und anschließend unbedingt düngen. Die Stauden haben dann die Möglichkeit, im Spätsommer ebenfalls nochmals zu blühen.  © Erich Geduldig/Imago
Lampenputzergras in einem Beet.
Ziergräser wie das Lampenputzergras lassen die Rosen dichter wirken und werten so das Gartenbild auf. Durch sie wirken die Blumen nicht nur voluminöser, sondern bereichern auch die blütenarmen Monate im Winter. Die stimmungsvollen rotbraunen Blüten des Liebesgrases sorgen zudem für einen schönen Kontrast.  © emer/Imago
Es ist ein Eisenhut im Garten zu sehen.
Um die Blütenpracht im Beet zu verlängern, sollte man auf die Blühdauer der Rosenbegleiter achten. Stauden wie der Eisenhut beginnen in der Regel erst nach der Hauptblüte der Rosen, dafür aber bis in den Herbst hinein zu blühen. Der Eisenhut bevorzugt lockere Böden, welche feucht und nährstoffreich sind. Geeignet sind zudem helle oder halbschattige Standorte.  © Peter Widmann/Imago
Es sind Weinreben und Rosen zu sehen.
Echter Wein ist besonders bei Kletterrosen eine beliebte Kombination. Die strahlend grünen Blätter heben die Blütenpracht der Rosen hervor, ohne ihnen die Show zu stehlen. Das Pflanzen von Rosenstöcken neben Weinreben hat zudem eine lange Tradition. Der Grund: Da die Rosen anfälliger sind für Krankheiten wie Mehltau, können Weinbauern so ihre Reben besser schützen.  © LianeM/Imago
Es ist echter Thymian im Beet zu sehen.
Thymian kann Rosen helfen, gesund zu bleiben. Denn die ätherischen Öle des Krauts halten nicht nur Schnecken, sondern auch andere Fraßschädlinge von den Beeten fern. Das robuste Kraut duftet zudem aromatisch und ergänzt mit seinen feinen Blüten die Schönheit der Rosen.  © F. Hecker/Imago
Es ist ein Storchschnabel zu sehen.
Ebenfalls ein Klassiker unter den Rosenbegleitern ist der Storchschnabel. Die blauvioletten Blüten lassen sich mit fast allen Rosenfarben kombinieren. Niedrige, bodendeckende Storchschnäbel lassen sich ideal mit hochwachsenden Rosen kombinieren. Diese legen einen kleinen Blumenteppich um die Rose und blühen über Wochen hinweg.  © Bildagentur Geduldig/Imago
Es ist Oregano zu sehen.
Kräuter wie Oregano sind eine zauberhafte Kombination mit Rosen. Die weißen Blüten des Oreganos wirken neben den Rosen besonders schön. Die grünen Blätter sind darüber nicht nur nützlich, sondern setzen auch einen feinen Kontrast zu den großen Blättern der Rosen.  © Hans Eder/Imago
Strauchrosen mit Lavendel.
Lavendel gehört zu den Klassikern neben Rosen. Nicht nur umspielt die farbenfrohe Pracht des Lavendels die Rosen über die Sommermonate hinweg. Auch der Duft bereichert den Garten und soll zudem Läuse von den Rosen fernhalten. Allerdings kann Lavendel den Schädlingsbefall nur eindämmen. Sind die Läuse einmal auf der Rose, kann der Lavendel sie nicht vertreiben.  © BA-Geduldig/Imago
Es ist ein Buchsbaum zu sehen.
Ein weiterer klassischer Rosenbegleiter ist der Buchsbaum. Mit seinen kleinen grünen Blättern kann er entweder als Strauch zwischen den Rosenstöcken gepflanzt werden oder dient als Umfassung der Beete. Da der Buchsbaum sehr einfach zu pflegen ist, können Gartenfreunde sich so ganz auf die Rosen konzentrieren.  © Imago

Bei welchem Wetter düngen? Darauf sollten Sie achten

Der Boden sollte nicht zu trocken sein, wenn Sie Ihren Rasen düngen. Deshalb ist ein bewölkter Tag eher geeignet als ein sonnenreicher. Nutzen Sie am besten den Morgen. Dann ist der Untergrund noch etwas feucht vom Tau. 

Rubriklistenbild: © IMAGO/Silas Stein

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