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„Wieder zu einer Top-Adresse machen“

Klartext vor Bezirksliga-Start: TSV Ampfing will zurück an die Spitze der Region

Kevin Kuffel steht als junger einheimischer Spieler für den Weg des TSV Ampfing.
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Kevin Kuffel steht als junger einheimischer Spieler für den Weg des TSV Ampfing.

Nach dem Landesliga-Abstieg 2024 hat sich beim TSV Ampfing einiges getan. Der Kader wurde verjüngt, der Kurs neu ausgerichtet – mit Erfolg. Vor dem Start in die neue Bezirksliga-Saison zeigt sich Abteilungsleiter Uwe Dragosin und Cheftrainer Björn Hertl selbstbewusst.

Ampfing – Mit dem Heimspiel am Freitag (25. Juli) um 19.30 Uhr gegen Aufsteiger TSV Ebersberg startet der TSV Ampfing in die neue Spielzeit der Fußball-Bezirksliga Ost. Der gut verstärkte Kader gibt Trainer Björn Hertl bei sechs Neuzugängen und nur zwei Abgängen deutlich mehr Spielraum und lässt auf eine erfolgreiche Saison hoffen (beinschuss.de berichtete).

In der Retroperspektive sind die Ampfinger Verantwortlichen um Abteilungsleiter Uwe Dragosin mit der Entwicklung des Vereins in den letzten eineinhalb Jahren durchaus zufrieden. Nach dem ebenso dramatischen wie schmerzhaften Landesliga-Abstieg nach der Saison 2023/24 konnte die Mannschaft mit einem stark verjüngten Kader und vielen regionalen Kräften gut stabilisiert werden, sodass am Ende der vergangenen Spielzeit ein fünfter Platz zu Buche stand.

Ampfing: Bezirksliga-Klub will zurück an die Spitze der Region

Vor allem die Hinrunde verlief äußerst vielversprechend. Mit einer starken Defensive, die die zweitwenigsten Gegentore zuließ, rangierte die Mannschaft aussichtsreich auf Rang zwei. In der Winterpause kam dann Verletzungspech hinzu – allen voran der schwere Ausfall von Flügelflitzer Daniel Toma (Kreuzbandriss) setzte dem Team spürbar zu. Mit ihm fehlte in der Rückrunde eine wichtige offensive Stütze, in 17 Spielen zuvor konnte er mit zehn Treffer und fünf Vorlagen wichtige Impulse setzen. Zudem wurden von der Vereinsführung personelle Konsequenzen gezogen: Man trennte sich von dem einen oder anderen Spieler, der nicht mehr ins sportliche und charakterliche Gefüge passte. Auch das trug zur eher durchwachsenen Rückserie bei.

Trotz allem zieht Dragosin ein positives Fazit: „Nach dem Abstieg war es wichtig, die Mannschaft wieder zu stabilisieren. Mit Platz fünf haben wir das gut geschafft. Dem Trainerteam ist es gelungen, die jungen Spieler in die Mannschaft zu integrieren, entsprechend zu fördern und weiterzuentwickeln – einige haben gute Fortschritte gemacht. Das war unser Ziel und bestärkt uns auf unserem eingeschlagenen Weg.“ Auch Trainer Hertl, der gerne bis zum Schluss um Platz zwei gekämpft hätte, schätzt die Arbeit der neuen Vereinsführung: „Die Herausforderungen waren groß. Umso bemerkenswerter ist es, dass der Stamm der Mannschaft den Weg in die Bezirksliga mitgegangen ist. Dafür ziehen wir den Hut vor allen Spielern, die sich entschieden haben, dem Verein treu zu bleiben und ihn weiterhin zu unterstützen.“

„Wollen Ampfing wieder zu einer Top-Adresse in der Region machen“

Stolz ist Hertl auch darauf, dass es dem Verein gelungen ist, junge und einheimische Ampfinger Talente in die Mannschaft zu integrieren: „Diese Mischung hat sich ausgezahlt. Wir haben die Klasse souverän gehalten und mit Platz zwei eine überragende Herbstrunde gespielt. Nach der Winterpause haben uns leider einige Verletzungen zurückgeworfen. Trotzdem ist es uns gelungen, die Trendwende einzuleiten und unseren neuen Weg erfolgreich zu beschreiten – mit Spielern aus Ampfing und der nahen Region.“

Der Blick nach vorn ist optimistisch, der eingeschlagene Weg wird mit viel Kontinuität und einem klaren Konzept fortgeführt. Dragosin: „Ich bin absolut stolz, dass wir die Mannschaft nahezu komplett zusammenhalten konnten. Bis auf Georg Niehoff, der aus persönlichen Gründen zurück in seine norddeutsche Heimat gegangen ist, bleiben alle an Bord – das spricht für unser Projekt und die Richtung, in die wir uns gemeinsam bewegen.“

Dass die eingeschlagene Philosophie überzeugt, zeigt sich auch bei den Neuzugängen: Die Mannschaft wurde punktuell verstärkt durch Spieler, die nicht nur sportlich, sondern auch menschlich ins Gefüge passen – Spieler, die vom Konzept und der Perspektive des Vereins sehr angetan sind. Hertl, der seit eineinhalb Jahren an der Seitenlinie steht, ist mit den Verstärkungen äußerst zufrieden: „Die Jungs bringen Qualität mit und passen charakterlich perfekt in unsere Truppe. Ein großes Kompliment an die Vereinsführung für diese Verpflichtungen. Wir haben erneut einen sehr guten Kader zusammengestellt, immer mit dem Fokus auf einheimische Talente und regionale Spieler. Alle sind motiviert, finden gerade zusammen und möchten mit voller Energie erfolgreichen Fußball spielen. Das Ziel ist klar: Wir wollen die Schweppermänner wieder zu einer Top-Adresse in der Region machen.(MB/PM)

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