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Supermarkt-Tricks: Beim Einkaufen nie wieder auf Mogelpackungen reinfallen

Mogelpackungen im Supermarkt, Mann Trick
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Mogelpackungen im Supermarkt erkennt man anhand einiger Merkmale.

Weniger Inhalt, aber der Preis bleibt gleich: Solche „Mogelpackungen“ können Kunden im Supermarkt ganz einfach erkennen, erklärt die Verbraucherzentrale.

Dortmund – Der Begriff „Shrinkflation“ („Schrumpflation“) ist wohl mittlerweile den meisten Supermarkt-Kunden bekannt. Immerhin hat es in diesem Jahr eine ganze Reihe neuer Lebensmittel gegeben, deren Inhalt bei gleichbleibendem Preis reduziert wurde. Verbraucher können diese Mogeleien mit ein paar Tipps entlarven.

Supermarkt-Tricks: Beim Einkaufen nie wieder auf Mogelpackungen reinfallen

Was ein Ärgernis: Schon wieder hat ein Hersteller ganz unbemerkt die Füllmenge seiner Lieblingssüßigkeit von Katjes verringert – und bietet sie für denselben Preis wie vorher an. Typische Merkmale dieser Mogelmaschen sind Verpackungen mit „unverhältnismäßig viel Luft, doppelten Böden, großen Deckeln, dicken Wandungen oder schlicht überdimensionierten Umkartons“, teilt die Verbraucherzentrale mit.

Ist das erlaubt? Darauf hat das Gesetz aktuell noch keine klare Antwort. Denn während offensichtliche Täuschungen laut Mess- und Eichgesetz verboten sind, fehlen bislang konkrete Regelungen dafür, ab wann ein Lebensmittel als Mogelpackung gilt. Entschieden wird dies im Einzelfall.

Immerhin gibt ein Richtwert aus einer Verwaltungsvorschrift an, dass eine Packung nicht mit mehr als 30 Prozent Luft gefüllt sein darf (mehr zu Supermärkten und Discountern bei RUHR24).

Nie wieder auf Mogelpackungen im Supermarkt reinfallen – so erkennen Kunden die Tricks

Hersteller finden allerdings immer Schlupflöcher, sodass sie diese Vorgaben umgehen können. So reicht es laut Verbraucherzentrale bereits aus, dass Kunden von außen erkennen können, dass ein Missverhältnis zwischen Inhalt und Packung vorliegt. Etwa wenn die Füllmenge ertastbar ist, die Verpackung durchsichtig ist oder ein Sichtfenster bietet.

Video: Rückruf bei Rewe und Kaufland – Getränk ist für einige Kunden gefährlich

Zwar gehen Edeka und Netto jetzt mit einem Kunden-Hinweis gegen versteckte Mogelpackungen vor, aber ob es sich dabei eher um einen PR-Stunt der Supermärkte handelt, ist unklar. Daher wünschen sich Kunden doch am liebsten, einfach selbst beim Einkaufen erkennen zu können, wenn ein Hersteller den Inhalt eines Lebensmittels unbemerkt reduziert hat.

Die Verbraucherzentrale gibt dafür folgende Tipps:

  • Auf den Hinweis „neue Rezeptur“ oder „bessere Qualität“ achten. Denn Hersteller nutzen diesen Claim häufig, um Preiserhöhungen zu verstecken.
  • Verbraucher sollten die Zusammensetzung der Lebensmittel im Auge behalten. Hat sich der Schokoladenanteil im Müsli oder der Fruchtanteil im Joghurt verringert? Hersteller könnten mit neuen Rezepturen teurere Zutaten durch günstigere ersetzt haben. Ein Begriff dafür nennt sich „Skimpflation“ („skimp“, zu Deutsch: „knausern“).
  • Einen Blick auf die Liste mit den neuesten Mogelpackungen werfen. Die Verbraucherzentrale Hamburg informiert darin über konkret betroffene Produkte und deren versteckte Preiserhöhungen.
  • Die Inhaltsmenge von Lebensmitteln, die man besonders häufig kauft, kontrollieren. Dann fallen plötzliche Reduzierungen sofort auf.

Zur Autorin

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Funfact: Pralinen-Liebhaber müssen in Sachen Mogelpackung deutlich mehr verkraften. Denn eine Pralinenverpackung darf dem Volumen nach sechsmal so groß sein wie das Gewicht der Praline. Die Verbraucherzentrale rechnet dafür vor: „Wiegt die Praline 10 Gramm, darf sie von einer sechsmal so großen Verpackung (bis zu 60 Milliliter Verpackungsvolumen) umgeben sein.“

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