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Stiftung Warentest

Kühlen Kopf trotz Rekordhitze: Das sind die besten Klimageräte 2025

Mann bedient Klimagerät über sich
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Stiftung Warentest: Die guten Klima-Splitgeräte kühlen über­hitzte Räume inner­halb von Minuten - können aber auch heizen.

In vielen Regionen Deutschlands klettert das Thermometer derzeit auf bis zu 40 Grad. Ein guter Zeitpunkt, sich den aktuellen Test der Stiftung Warentest zu Klimageräten anzuschauen. Die Ergebnisse zeigen: Es gibt klare Favoriten – und deutliche Unterschiede bei Stromverbrauch, Lautstärke und Komfort. Erfahrt hier, welche Geräte im Test am besten abgeschnitten haben und worauf Ihr beim Kauf achten solltet.

Der Sommer 2025 startet mit voller Wucht: In mehreren Regionen Deutschlands werden Temperaturen von knapp 40 Grad erwartet – Abkühlung ist kaum in Sicht. Kein Wunder also, dass Klimageräte derzeit stark nachgefragt sind. Doch welches Gerät taugt wirklich? Stiftung Warentest hat sieben aktuelle Modelle getestet. 

Klimageräte: Nach diesen Kriterien wurde getestet

Die Stiftung Warentest hat in ihrer Juni-Ausgabe 2025 sieben festinstallierte (sowie erstmals ein mobiles) Split-Klimageräte mit rund 3,5 kW Kühlleistung unter die Lupe genommen. Preisspanne: von rund 700 bis weit über 2000 Euro.

Die Experten haben im Test ausschließlich Splitgeräte bewertet. Monoblock-Geräte wurden aufgrund ihrer geringen Effizienz nicht mehr berücksichtigt.

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Die wichtigsten Kriterien im aktuellen Test waren:

  • Umwelteigenschaften: Energieeffizienz, Klimaschädlichkeit des Kältemittels, Stromverbrauch (Ermittlung der Stromkosten für Kühlen und Heizen über 10 bis 15 Jahre).
  • Kühlleistung: Wie schnell und effektiv kann das Gerät einen Raum von 35 °C auf 30, 28 und 25 °C herunterkühlen?
  • Heizleistung: Wie schnell wird ein 15 °C kühler Raum auf 20, 22 und 25 °C erwärmt? (Neu seit 2024)
  • Entfeuchtung
  • Handhabung, Sicherheit und Geräuschpegel: Installation, Reinigung, Bedienung (z. B. Luftstromregulierung, App-Steuerung).
  • Datenschutz: Basisschutz persönlicher Daten bei vernetzbaren Geräten.

Das Ergebnis: Alle Geräte erhielten die Gesamtnote „Gut“ – die zwei besten eine 2,2 –, vor allem dank effizientem Stromverbrauch und schneller Temperaturregulierung.

Stiftung Warentest: Zwei Sieger teilen sich die Spitze

  • Daikin Perfera FTXM35A + RXM35A erhielt mit 2,2 eine gute Gesamtnote: Umweltschutz 1,9, Kühlleistung 2,0 und Heizen 2,4. Besonders hervorgehoben wurden ihr leiser Betrieb (ab 19 dB), moderne Filtertechnik und App-Steuerung. Preis: 1900 €
  • Samsung AR12CXCAAWKNEU + AR12TXCAAWKXEU schnitt ebenfalls mit 2,2 ab. Überzeugte mit der besten Kühl-Note (1,8), guter Umweltbilanz (1,9) und intuitiver Bedienung. Der Datenschutz ist verbesserungswürdig (3,5). Preis: 1420 €

Hinweis: Explizite „Verlierer“ mit mangelhafter Bewertung gibt es im 2025er-Testfeld der Splitgeräte nicht.

Das LG Dualcool H12S1P kam auf Platz 2 (Gesamtnote 2,4). Es bietet eine ausgewogene Leistung in allen Bereichen, ordentlichen Umweltschutz (2,5) und gute Handhabung (2,3). Laut Testbericht ist es auch bei der Entfeuchtung „befriedigend“ (3,4) - und besonders leise.

Weitere getestete Modelle: Neben Buderus, Mitsubishi und Toshiba erreichten alle Gesamtbewertungen von 2,5 – solide.

Mehr als nur Kühlung - Heizfunktion im Praxistest 

Ein Highlight des Testverfahrens war die Bewertung der Heizleistung: Alle Geräte heizten einen 57 m³ Raum bei 7 °C Außentemperatur von 15 auf 25 °C zuverlässig mit der Note „Gut“; die Stromkosten reichten laut Test bei Heizung von 4 680 bis 7 680 € über 15 Jahre. Damit sind Splitgeräte zumeist kostengünstiger als herkömmliche Gasheizungen – vorausgesetzt, der Strom ist grün und effizient genug.

Umwelt & Klima: R32-Kältemittel im Fokus

Alle getesteten Geräte arbeiten mit dem Kältemittel R32, dessen Treibhauswirkung etwa 675-mal höher ist als die von CO₂. Trotz des vergleichsweise hohen GWP bewertete Stiftung Warentest die Umweltbilanz der Splitgeräte insgesamt als „gut“, während Monoblock-Geräte wegen hoher Stromkosten und ineffektiver Kühlung ausgeschlossen wurden.

Flexibel ohne Bohren: Mobile Splitgeräte

Zum ersten Mal wurde 2025 auch das mobile Midea Portasplit untersucht – eine Kombination aus Split-Technik und flexibler Aufstellung. Es erzielte die Note 3,3 („Befriedigend“) – effizienter als Monoblöcke, aber schwächer als die stationären Modelle beim Heizen und Entfeuchten. Für Mieter ohne Montage-Option kann es eine praktische Alternative sein.

Klimageräte: Worauf Ihr beim Kauf achten solltet

  • Effizienz: SEER-Werte von 8,4–9,7 und SCOP-Werte von 4,7–5,1 zeigen, dass manche Hersteller zu optimistisch sind – die Testergebnisse liegen oft darunter.
  • Lautstärke: Einige Modelle arbeiten bereits unter 20 dB – ideal für Schlafzimmer oder ruhige Wohnbereiche (z. B. Daikin Perfera).
  • App-Funktionen & Datenschutz: Fernsteuerung ist praktisch, aber Datenschutz sollte nicht nachrangig sein – Samsung schnitt hier mit 3,5 schlechter ab.
  • Installation & Wartung: Split-Systeme sollten von Fachbetrieben montiert werden – auch wegen Kältemittel-Vorgaben für R32.

Fazit

Mit dem aktuellen Test der Klimageräte deckt die Stiftung Warentest wieder umfassend ab, worauf es beim Kauf einer Split-Klimaanlage ankommt. Wer ein Gerät für nachhaltige Kühlung oder zusätzliche Heizfunktion sucht, findet hier klar strukturierte Empfehlungen. 

Den ganzen Test und alle Ergebnisse im Detail könnt Ihr in der Juni-Ausgabe der Stiftung Warentest (06/2025) oder unter www.test.de nachlesen (kostenpflichtig). (as/Stiftung Warentest)

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