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US-Stützpunkte in Deutschland wackeln

Truppen-Abzug angedroht: Trump überrumpelt nach Merz-Eklat eigenes Ministerium

In Deutschland sichern 39.000 US-Soldaten Arbeitsplätze und NATO-Einsätze: Donald Trump droht nach den Äußerungen von Friedrich Merz mit dem Abzug.

Kommt es zum Bruch der transatlantischen Beziehungen? Bei einer Diskussion mit Schülern in Marsberg kritisierte der Bundeskanzler die US-Regierung scharf: Die US-Regierung sei „ganz offensichtlich ohne jede Strategie in diesen Krieg gegangen“. Jetzt, wo der Iran stärker als gedacht ist und „die Amerikaner offensichtlich auch in den Verhandlungen keine wirklich überzeugende Strategie haben“, werde eine ganze Nation durch die iranische Staatsführung gedemütigt. Die Worte des Kanzlers hallten bis ins Oval Office. Die Antwort von US-Präsident Donald Trump erfolgte digital, und könnte folgenschwer für die Bundesrepublik ausfallen.

Die transatlantischen Beziehungen stehen unter Druck: Einmal mehr bereiten dem Kanzler die eigenen Äußerungen Sorgen. Donald Trump zieht wohl erste Konsequenzen. (Archivbild)

Kein Wunder, „dass es Deutschland so schlecht geht, sowohl wirtschaftlich als auch in anderer Hinsicht!“. Der Bundeskanzler „hat keine Ahnung, wovon er spricht!“, konstatierte Donald Trump am Dienstag via Truth Social. Merz‘ Aussagen sollen auch handfeste Konsequenzen haben: Wie der US-Präsident schreibt, erwäge er, die US-Truppen aus Deutschland abzuziehen. Eine Entscheidung würde in Kürze fallen. Mehrere Verteidigungspolitiker beziehen bereits Stellung zu dem Vorstoß – mit erheblichen Zweifeln, dass der US-Präsident seinen Worten Taten folgen lässt.

US-Truppenabzug droht – Hunderte Millionen Euro könnten für regionale Wirtschaft entfallen

Die Folgen eines Truppenabzugs könnten verheerend sein: Mit Stand Mitte April sind 39.000 der 68.000 US-Soldaten in Europa, in Deutschland stationiert. Die Zahl verändert sich regelmäßig, da sie von Übungen und Rotationen beeinflusst wird. Die Stationierung ist auch gesetzlich festgeschrieben. Erst 2025 beschloss der US-Kongress, dass die Gesamtzahl der Streitkräfte, die dauerhaft im Zuständigkeitsbereich des Europa-Kommandos sind, nicht länger als 45 Tage unter 76.000 liegen darf.

In Europa gibt es seit Jahrzehnten Dutzende große US-Militärstützpunkte, die bei den weltumspannenden Einsätzen der Amerikaner – etwa im Nahen Osten – von enormer Bedeutung sind: Sie dienen der Stationierung von Truppen, Waffen, Schiffen und Flugzeugen. Aus Deutschland werden auch Drohnen gesteuert und Verletzte versorgt. Die US-Truppen gelten als Sicherheitsgarant für die Bundesrepublik. Außerdem hängen besonders in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern Tausende Arbeitsplätze von den US-Truppen ab.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Allein der Luftwaffenstützpunkt Ramstein bei Kaiserslautern mit der größten US-Militärgemeinde außerhalb der Vereinigten Staaten generiert Schätzungen zufolge jedes Jahr Hunderte Millionen Euro an Löhnen, Gehältern, Mieten und Aufträgen in der regionalen Wirtschaft. Nahe dem Stützpunkt entsteht zurzeit das größte US-Militärkrankenhaus außerhalb der USA. Die deutsche Politik begegnet dem Vorstoß mit überraschender Gelassenheit.

Außenminister reagiert gelassen auf Trumps Wut: Stützpunkte haben „für die USA und für uns jeweils eine unersetzliche Funktion“

Die Bundesregierung bereitet sich derweil laut CDU-Außenminister Johann Wadephul bereits auf einen Abbau der US-Militärpräsenz in Deutschland vor. Er sehe einer möglichen Truppenreduzierung „mit Gelassenheit entgegen“. Die Bundeswehr und der europäische Pfeiler der NATO würden deswegen verstärkt: „weil wir wissen, dass wir mehr Sicherheitsverantwortung übernehmen müssen“. Die großen US-Militärstützpunkte in Deutschland stünden jedoch „überhaupt nicht infrage“. So habe der Luftwaffenstützpunkt in Ramstein „für die USA und für uns jeweils eine unersetzliche Funktion“. Dies gelte auch für das US-Krankenhaus in Landstuhl, den Truppenübungsplatz in Grafenwöhr und das US-Hauptquartier in Stuttgart.

Der außenpolitische Sprecher des Koalitionspartners der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, riet ebenfalls zu Gelassenheit: „Ein Abzug wäre kurzfristig kaum umsetzbar“, erklärte Ahmetovic. Er würde zudem „mittel- bis langfristig die globale Einsatzfähigkeit der US-Streitkräfte erheblich beeinträchtigen sowie amerikanischen Sicherheitsinteressen widersprechen“. Für Europa bleibe es die zentrale Aufgabe, „unsere sicherheitspolitische Eigenständigkeit zügig und substanziell zu stärken“.

Strack-Zimmermann bedauert verlorenes Vertrauen: Pentagon sei selbst überrascht gewesen

Auch die FDP-Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann betonte die Relevanz der US-Truppen in Deutschland für beide Seiten: Als Drehscheibe seien die US-Truppen „wichtig für uns, aber auch wichtig für die Vereinigten Staaten“. Auf die Frage, ob Deutsche weiterhin Vertrauen auf die USA setzten, ihnen bei der Sicherheit beizustehen, sagte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europaparlament dem US-Sender CNN: „Das Vertrauen in dieses Weiße Haus ist nicht dasselbe wie unter (Joe) Biden, unter (Barack) Obama … unter (Bill) Clinton“. 

Wie die WELT berichtet, habe die Ankündigung nicht nur die deutsche Politik irritiert. Auch Vertreter des US-Verteidigungsministeriums seien vollkommen überrascht gewesen. Wie das Medium berichtet, hätten Beamte des Pentagons schnell nach Indizien gesucht, wie ernst dem US-Präsidenten seine Drohungen wirklich sind. Das US-Verteidigungsministerium „hatte das nicht erwartet und keine Art von Truppenreduzierung geplant“, sagte ein mit der Angelegenheit vertrauter Kongressmitarbeiter gegenüber der WELT.

Nach Meloni, Starmer, Macron und dem Papst: Verliert auch Merz die Gunst Trumps?

Für Bundeskanzler Friedrich Merz könnte diese folgenschwere Causa das Ende seines bisherigen Kuschelkurses mit dem US-Präsidenten bedeuten. Er hielt sich mit Kritik am Völkerrecht für den Beginn des Iran-Krieges zurück, und beschenkte den Präsidenten. Auch wenn Merz das Verhältnis zu Trump „unverändert gut“ nennt, entzweite sich der US-Präsident wegen des Iran-Krieges schon von so manchem europäischen Staats- und aktuell auch Religionsführer.

Der US-Präsident hatte die britische Regierung unter Premier Keir Starmer immer wieder für eine aus seiner Sicht zu zögerliche Reaktion auf den Iran-Krieg kritisiert. Auch die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni bekam Trumps Wut zu spüren, als er ihr Anfang April in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera vorwarf, beim Thema Iran nicht genügend „Mut“ zu haben. Trump leakte außerdem bereits Chats mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und legte sich nur wenig später mit dem Papst an. Das Verhältnis zwischen Trump und Merz galt zuvor als gut, nun könnte jedoch ein Bruch der transatlantischen Beziehungen folgen.

Trump droht nicht das erste mal mit Abzug: Einer konnte ihn zuvor stoppen

Trump hatte bereits in seiner ersten Amtszeit (2017 bis 2021) mit einer Reduzierung des Truppenkontingents in Deutschland gedroht. Damals hatte er einige Monate vor seinem Abschied aus dem Weißen Haus angekündigt, er wolle 12.000 der damals rund 35.000 US-Soldaten aus Deutschland abziehen.

Mehrere Tausend davon sollten innerhalb von Europa verlegt werden, andere in die USA zurückkehren. Trump beschrieb das Vorhaben damals als Strafe für die aus seiner Sicht zu geringen deutschen Militärausgaben. Sein Nachfolger Joe Biden stoppte die Pläne dann nach seinem Amtsantritt. (Quellen: dpa, AFP, Truth Social, CNN, Corriere della Sera, WELT, frühere Berichterstattung) (kox)

Rubriklistenbild: © dpa | Michael Kappeler + dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson

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