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Diego Garcia im Fokus

Trump intensiviert Konfrontation mit China: B-52-Bomber rollen an

Ein B-52 Stratofortress-Bomber fliegt eine Kurve in der Luft.
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Trumps langer Arm in die Welt: ein U.S. Air Force B-52 Stratofortress-Bomber. Jetzt sind Maschinen auf der US-Basis Diego Garcia gesichtet worden. Offenbar machen sich die USA stark gegen China.

Im Indopazifik steigt die Spannung. Donald Trump lässt Bomber einfliegen, um klar zu stellen, wer Herr im Hause ist. Für Abschreckung fehlt im aber Geld.

Washington D.C. – „Die Vereinigten Staaten brauchen einen Siegesplan für den Indopazifik“, schreibt Brian Kerg. Laut dem Analysten bestünde eine beunruhigende Lücke zwischen der industriellen Kapazität der USA und den Produktionsanforderungen, um einen Krieg mit China zu führen und zu gewinnen, wie er aktuell für den US-Thinktank Atlantic Council schreibt. Zumindest scheint US-Präsident Donald Trump eine Idee zu haben: Newsweek berichtet, dass die US-Luftwaffe ihren Stützpunkt auf Diego Garcia mit Technik füllt. Wie Newsweek-Autorin Amira El-Fekki mutmaßt, sei das die Folge zunehmender Spannungen nicht nur im Indopazifik, sondern auch nach den US-amerikanischen und israelischen Attacken auf den Iran. 

Ein neues Satellitenbild soll zeigen, dass die US-Luftwaffe jetzt massiver vertreten ist als noch Wochen zuvor. Newsweek beruft sich auf den Open-Source-Analysten MT Anderson, der auf Diego Garcia aktuell ausmacht: vier strategische Bomber des Typs B-52, sechs Kampfjets des Typs F-15 und sechs Tankflugzeuge des Typs KC-135. Neben der B-52-Präsenz auf Guam haben die USA ihre Bomberflotte in der Region damit ausgebaut; ob zeitlich begrenzt oder dauerhaft, bleibt fraglich.

Trump mit B-52-Bombern im Indo-Pazifik: „Machtprojektion auf lange Distanz“

„Wir fliegen Bombereinsätze im Indopazifik, um die Glaubwürdigkeit unserer Streitkräfte unter Beweis zu stellen und gleichzeitig ein vielfältiges, sicheres Umfeld zu gewährleisten“, sagte Oberstleutnant Benjamin Poole vor vier Jahren in einer Veröffentlichung des Strategischen Kommandos der USA. „Durch Machtprojektion auf lange Distanz sind wir in der Lage, potenzielle Gegner abzuschrecken und unseren strategischen Vorteil als Großmacht auszubauen.“ Auf Guam stationiert ist die Bomber Task Force (BTF) der Pacific Air Forces. Sie soll Eindruck schinden gegenüber etwaigen militärischen Aktionen Chinas.

„Die drei wichtigsten Kriterien bei der Bewertung von Immobilien sind Lage, Lage und nochmals Lage. Diego Garcia erfüllt diese Kriterien im Übermaß.“

Michael McDevitt, War on the Rocks

Deshalb ist auch Diego Garcia von Bedeutung: Der Stützpunkt liegt rund 300 Meilen südlich der Malediven an den wichtigen internationalen Handelsrouten zwischen Asien und Afrika und auf der der größten und südlichsten der Inseln des Chagos-Archipels. Der Stützung soll während des Golfkriegs sowie der Kriege im Irak und in Afghanistan ein wichtiger Knotenpunkt für amerikanische Luftoperationen gewesen sein. Vor der gegen die Atomanlagen des Iran gerichteten Aktion „Midnight Hammer“ sollen dort B-2-Bomber geparkt worden sein, um den Anschein zu erwecken, ein potenzieller Schlag der USA gegen den Kriegsgegner der Israelis würde von dort geführt werden.

Durch Verlegungen von Maschinen wollten die USA schwerer ausrechenbar werden, sagte Benjamin Poole. „Die B-52 ist das bekannteste und angesehenste Flugzeug der Welt. Die Vereinigten Staaten zeigen weiterhin, dass wir innerhalb unseres Zeitplans jeden Ort der Welt erreichen können.“ Laut Brian Kerg der richtige Ansatz. Der Autor des Atlantic Council fordert in seiner Analyse von den USA, lokal zu handeln aber global zu denken. „Ein Siegesplan für einen Krieg gegen China erfordert daher die Darstellung des Problems als globalen Krieg mit mehreren Kriegsschauplätzen und zahlreichen Gegnern“, schreibt er.

„Siegesplanprogramm“: Zerstörung der militärischen Fähigkeiten der Kommunistischen Partei Chinas

Krieg bedeutet für ihn die Zerstörung der militärischen Fähigkeiten der Kommunistischen Partei Chinas sowie ihrer Mitkriegspartner, „wo immer sie auch angetroffen werden“, wie er formuliert. Ein „Siegesplanprogramm“ müsste horizontal wie vertikal funktionieren, also schlimmstenfalls gleichzeitige Kämpfe antizipieren gegen den primären Gegner China sowie etwaige unterstützende Regime aus Russland, dem Iran oder Nordkorea, wie er schreibt. Diego Garcia allerdings hätten sich die USA aufgrund des „Faktors China“ ausgesucht, wie Michael McDevitt geschrieben hat.

Spätestens seit China 2017 einen Stützpunkt errichtet hatte, sei Washington alarmiert, so der ehemalige Konteradmiral im Magazin War on the Rocks. Er führt die Machtausweitung Chinas auf die frühen 1970er-Jahre zurück mit einer Steigerung seit dem Jahrtausendwechsel. „Chinas wichtigste Seeverbindungslinien (Sea Lanes of Communication, SLOC) verlaufen durch den Indischen Ozean und spielen eine Schlüsselrolle in Pekings wichtigstem strategischen und wirtschaftlichen Programm, der Belt and Road Initiative“, schrieb McDevitt. Die Regierung in Peking weiß, dass diese Handelsrouten schwer zu verteidigen sind.

Das US-Verteidigungsministerium betrachtet Chinas militärischen Aufmarsch insgesamt als Bedrohung der Sicherheit im Indopazifik. China ziele darauf ab, die indopazifische Region zu dominieren und die USA als mächtigste Nation der Welt zu verdrängen, sagte John Noh während einer Anhörung des Streitkräfteausschusses des Repräsentantenhauses im April, wie das Pentagon informiert. Demzufolge habe der stellvertretende Verteidigungsminister für Sicherheitsangelegenheiten im Indopazifik darauf verwiesen, dass der chinesische Präsident Xi Jinping der Volksbefreiungsarmee befohlen habe, sich bis 2027 auf eine Invasion Taiwans vorzubereiten. 

Kampfjet-Chaos: USA gehen die Mittel aus, da sich Trump voll auf die F-47 und Drohnen konzentrieren will

Ihm sekundiert hat Samuel Paparo: China übertreffe die USA in puncto Luft- und Seekapazität sowie Raketenkapazitäten und verbessere gleichzeitig seine Fähigkeiten im Weltraum und in der Weltraumabwehr, sagte der Admiral und Kommandeur des US-Indopazifik-Kommandos; ihm zufolge sei dieses Selbstbewusstsein eine ernsthafte Herausforderung für die USA. Die strategischen Bomber der US-Luftwaffe bilden das Rückgrat aller möglichen Antworten darauf. Wie das Magazin Defense News berichtet hat, arbeiteten die USA an einer umfassenden Modernisierung der US-Bomberflotte.

Demnach stünde die Einführung des neuen B-21-Raider als neuer Tarnkappenbomber an. Die B-1 Lancer und B-2 Spirit sollten ausgemustert werden. „Irgendwann in den 2030er Jahren plant die Luftwaffe, über eine Flotte von zwei Bombern zu verfügen – mindestens 100 B-21 und die derzeitige Flotte von 76 B-52, die durch eine Reihe von Upgrades von Grund auf modernisiert werden sollen“, schreibt Defense News-Autor Stephen Losey. Allerdings geraten diese ambitionierten Pläne ins Stocken, da die B-21 zwar schneller produziert werden könnten, allerdings den Kostenrahmen erheblich sprengten, wie die Flugrevue berichtet. Und den USA gehen die Mittel aus, da sich Donald Trump voll auf die F-47 und Drohnen konzentrieren will.

Und damit nicht genug. Auch die Basen bereiten den USA inzwischen Schwierigkeiten, urteilen aktuell Thomas Shugart und Timothy Walton vom Thinktank Hudson Institute; die beiden Analysten kritisieren, dass die USA viel Geld und Energie in Angriffsfähigkeiten investierten, aber die Verteidigung vernachlässigten: „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass US-Flugplätze einer ernsthaften Angriffsgefahr ausgesetzt sind. Der derzeitige Ansatz des Verteidigungsministeriums, diese Bedrohung weitgehend zu ignorieren, lädt die Volksrepublik China zu Aggressionen ein und birgt das Risiko, einen Krieg zu verlieren.“

Analysten kritisieren Trumps Angriffs-Ambitionen: eine „törichte Entscheidung“

Die beiden Analysten betrachten das Pferd als vom falschen Ende her aufgezäumt – die Satellitenbilder der unbeschützt parkenden Bomber auf Diego Garcia könnten symptomatisch erscheinen für deren Kritik. Shugart und Walton beurteilen als fahrlässig, auf den Bau von rund 30 Millionen Dollar teuren, geschützten Flugzeugunterkünften für neue, mehr als 600 Millionen Dollar teure B-21-Bomber zu verzichten. Diese, ihrer Meinung nach, „törichte Entscheidung“ würde die die globale Schlagkraft der USA gefährden, wie sie schreiben.

Donald Trumps Orbit: Einflüsterer, Berater und Vertraute des Präsidenten

Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses unter Donald Trump
Der Posten der Pressesprecherin des Weißen Hauses war in der ersten Amtszeit Donald Trumps ein regelrechter Schleudersitz. Gleich viermal wechselte die Besetzung. Seit 2025 bekleidet Karoline Leavitt das Amt. Zum Zeitpunkt ihrer Ernennung war Leavitt gerade mal 27 Jahre alt und ist damit die jüngste Pressesprecherin, die das Weiße Haus jemals hatte. © CHIP SOMODEVILLA/AFP
Elon Musk, hier mit seiner Mutter (l.), seinem Sohn und First Lady Melania Trump
Elon Musk, hier mit seiner Mutter (l.) und seinem Sohn sowie First Lady Melania Trump (r.), leitete zu Beginn in der neuen Regierung von Donald Trump eine Abteilung für effizientes Regieren: das „Department of Government Efficiency“ (DOGE). Der Milliardär und mutmaßlich reichste Mensch der Welt sollte nach den Vorstellungen Trumps „den Weg ebnen, um die Regierungsbürokratie abzubauen, überflüssige Vorschriften zu streichen, verschwenderische Ausgaben zu kürzen und die Bundesbehörden umzustrukturieren“. Doch die Freundschaft zwischen Musk und Trump hielt nicht lange. Nach Musks Ausscheiden aus DOGE kam es öffentlich zum Streit. © Alex Brandon/dpa
Unterstützung soll Elon Musk von Vivek Ramaswamy erhalten.
Unterstützung sollte Elon Musk dabei von Vivek Ramaswamy erhalten. Der 39 Jahre alte Geschäftsmann hatte sich bei den Vorwahlen in den USA noch als Präsidentschaftskandidat der Republikaner beworben und war damals gegen Donald Trump angetreten. Nun sollen Musk und Ramaswamy zu zweit einen Posten besetzen und die Regierung effizienter gestalten. Trump nannte sie beide „wunderbare Amerikaner“. © IMAGO/MATT MARTON
Jeff Bezos, hier mit seiner Verlobten Lauren Sanchez kurz vor der gemeinsamen Hochzeit in Venedig.
Nach dem öffentlichen Streit zwischen Donald Trump und Elon Musk rückt dessen größter Konkurrent näher an den US-Präsidenten heran: Jeff Bezos, hier mit seiner Verlobten Lauren Sanchez kurz vor der gemeinsamen Hochzeit in Venedig. Der Amazon-Gründer ist auch Chef der Weltraumfirma Blue Origin, die Musks SpaceX im Kampf um Regierungsaufträge gerne den Rang ablaufen möchte. Wohl auch deshalb telefonierte Bezos in den vergangenen Wochen gleich mehrfach mit Trump. © imago
Lara Trump ist die Schwiegertochter Donald Trumps
Lara Trump ist die Schwiegertochter Donald Trumps und seit mehreren Jahren schwer aktiv in Politik und Medien. Die Ehefrau von Eric Trump tritt regelmäßig bei rechten TV-Sendern auf und ist seit 2024 Vorsitzende der Partei der Republikaner. Im Wahlkampf spielte die 42 Jahre alte, zweifache Mutter eine große Rolle und auch im Übergangsteam Donald Trumps soll sie eingebunden sein. Ob sie ein offizielles Amt übernehmen wird, ist bislang unklar. © IMAGO/Robin Rayne
Donald Trumps zweitältester Sohn Eric Trump
Donald Trumps zweitältester Sohn Eric Trump hatte beim Wahlsieg seines Vaters 2016 keine herausragende Rolle im Übergangsteam inne. Das soll laut US-Medien diesmal anders sein. Eric Trump soll wie seine Frau Lara bei Personalentscheidungen eingebunden sein und laut dem Rolling Stone Magazine sogar eine offizielles Amt im Weißen Haus anstreben. © Matt Freed/dpa
Charles Kushner soll unter Donald Trump US-Botschafter in Frankreich werden
Charles Kushner soll unter Donald Trump US-Botschafter in Frankreich werden. Der Vater von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner saß zwei Jahre im Gefängnis, ehe Trump ihn am Ende seiner ersten Amtszeit begnadigte. Kushner soll Steuern hinterzogen und Familienmitglieder bedroht und erpresst haben. © CHRIS HONDROS/AFP
Donald Trumps Tochter Tiffany Trump
Gerüchten zufolge könnte Tiffany Trump in Zukunft die Rolle Ivankas im Gefolge des gemeinsamen Vaters übernehmen. Die jüngste Tochter Donald Trumps trat im Wahlkampf 2024 deutlich häufiger als noch 2016 oder 2020 auf. Eine Position im Kabinett oder eine prestigeträchtige Funktion als Präsidentenberaterin in Washington DC kommt für die 31-Jährige aber wohl zu früh. © imago
Alina Habba soll Donald Trump als Beraterin des Präsidenten ins Weiße Haus folgen
Alina Habba soll Donald Trump als Beraterin des Präsidenten ins Weiße Haus folgen. Die 40 Jahre alte Anwältin vertrat Donald Trump unter anderem in dessen Prozess wegen Schweigegeldzahlung in New York. Bei den wochenlangen Verhandlungen stellte sich Habba regelmäßig vor dem Gerichtssaal der Presse und verteidigte ihren Mandanten. Den Prozess verlor Trump zwar, seiner Anwältin scheint er aber weiter zu vertrauen. © ANDREW HARNIK/AFP
Stephen Miller (2.v.r.), hier im Jahr 2017 zwischen Jared Kushner und Steve Bannon
Stephen Miller (2.v.r.), hier im Jahr 2017 zwischen Jared Kushner und Steve Bannon, war bereits in der ersten Administration von Donald Trump als Berater und Redenschreiber des Präsidenten tätig. Der 39 Jahre alte Jungpolitiker ist ein absoluter Hardliner in Sachen Migrationspolitik. Er gilt als geistiger Vater des Einreiseverbots für Muslime, das Trump 2017 erlassen hatte und warb im Vorfeld der US-Wahl 2024 für eine „100-prozentige Abschiebungspolitik“. Man werde „all diese kriminellen Migranten, die ins Land geströmt sind, als erstes abschieben“. Im neuen Weißen Haus Donald Trumps könnte Miller stellvertretender Stabschef werden. © Evan Vucci/dpa
Kash Patel ist langjähriger Trump-Vertrauter
Kash Patel ist langjähriger Trump-Vertrauter und gern gesehener Gast in rechten Podcast-Formaten wie dem „War Room“ von Steve Bannon. Trump ernannte den 44 Jahre alten Anwalt mit indischen Wurzeln zum Direktor des FBI. © IMAGO/Brett Johnsen
Thomas Douglas Homan war einst Polizist, wurde dann Beamter einer Einwanderungsbehörde und später politischer Kommentator im rechten Mediensprektrum
Thomas Douglas Homan war einst Polizist, wurde dann Beamter einer Einwanderungsbehörde und später politischer Kommentator im rechten Medienspektrum. Der 62 Jahre alte Politiker gilt als der Architekt hinter der Entscheidung der ersten Administration von Donald Trump, Migrantenfamilien in Käfige zu stecken und Kinder von ihren Eltern zu trennen. Mit Blick auf die neue Regierung Donald Trumps sagte Homan: „Illegalle Einwanderer sollten es jetzt mit der Angst zu tun haben.“ Trump gab bekannt, dass Homan als sogenannter „Grenz-Zar“ die Grenzsicherung und Abschiebepolitik koordinieren soll. © Lev Radin/Imago
Donald Trump wird Mike Huckabee als US-Botschafter nach Israel schicken.
Donald Trump wird Mike Huckabee als US-Botschafter nach Israel schicken. Der 69 Jahre alte Ex-Gouverneur war noch nie als Diplomat tätig, gilt aber als loyaler Verbündeter des künftigen Präsidenten. „Mike ist seit vielen Jahren ein großartiger Staatsdiener, Gouverneur und religiöser Führer“, sagte Trump in einer Erklärung. „Er liebt Israel und das israelische Volk, und ebenso liebt das israelische Volk ihn. Mike wird unermüdlich daran arbeiten, Frieden im Nahen Osten zu schaffen.“ Huckabee war einst Pastor einer baptistischen Kirche und wird der erste US-Botschafter in Israel sein, der nicht jüdischen Glaubens ist. © John Taggart/AFP
Michael George Glen Waltz, genannt Mike Waltz
Michael George Glen Waltz, genannt Mike Waltz, hat beste Chancen darauf, Sicherheitsberater in der neuen Administration von Donald Trump zu werden. Der 50 Jahre alte ehemalige Offizier gilt als ausgewiesener Sicherheitsexperte der Republikaner. 2018 wurde er erstmals in das US-Repräsentantenhaus gewählt. In der Vergangenheit machte sich Waltz für Verhandlungen mit Russland im Ukraine-Krieg stark. Er gilt außerdem als scharfer Kritiker der Chinas und steht für einen konfrontativen Kurs im Umgang mit der Volksrepublik. © Ted Shaffrey/dpa
Laura Loomer ist politische Aktivistin und Sprachrohr der neuen Ultrarechten in den USA
Laura Loomer ist politische Aktivistin und Sprachrohr der neuen Ultrarechten in den USA. Sie warnte nach dem TV-Duell zwischen Donald Trump und Kamala Harris vor „20.000 kannibalistischen Haitianern, die Haustiere in den Straßen von Ohio jagen und töten“. Donald Trump suchte die Nähe zu der 31 Jahre alten Influencerin, musste sich aber nach mehreren Skandalen rund um Loomer distanzieren. US-Medien vermuten, dass sich Trump nach seinem deutlichem Wahlsieg sicher genug fühlen würde, Loomer in seiner Arbeit im Weißen Haus einzubinden - entweder als Beraterin oder sogar ausgestattet mit einem offiziellem Amt. © IMAGO/Gray Adam/ABACA
Tucker Carlson, hier mit Donald Trump und Tulsi Gabbard
Tucker Carlson, hier mit Donald Trump und Tulsi Gabbard, wurde 2023 als erfolgreichster Kommentator des Senders von Fox News gefeuert. Seitdem ist er unabhängiger Moderator. Seine Rolle als wichtiger Einflüsterer des kommenden Präsidenten konnte er aber halten. Laut US-Medien soll der 55 Jahre alte Fernsehstar eine wichtige Rolle im Übergangsteam Trumps einnehmen. © IMAGO/Jen Golbeck
Eine deutlich wenige kontroverse Personalie ist Brendan Carr
Eine deutlich wenige kontroverse Personalie ist Brendan Carr. Er soll nach den Wünschen von Donald Trump Chef der US-Medienaufsichtsbehörde FCC werden. © IMAGO/Stefani Reynolds
Sebastian Gorka beriet Donald Trump bereits während seiner Amtszeit in Sachen Terrorismusbekämpfung
Sebastian Gorka beriet Donald Trump bereits während seiner Amtszeit in Sachen Terrorismusbekämpfung. Nachdem John Kelly aber das Amt des Stabschefs übernahm, wurde Gorka aus der Administration gedrängt. Nun soll der gebürtige Brite mit ungarischen Wurzeln zum leitenden Direktor für Terrorismusbekämpfung aufsteigen. Gorka gilt als enger Vertrauter von Trumps ehemaligen Berater, Steve Bannon. © CHANDAN KHANNA/AFP
Dr. Mehmet Oz ist Kardiologe und Fernsehmoderator
Dr. Mehmet Oz soll Donald Trumps Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. unterstützen. Der Kardiologe und Fernsehmoderator erlangte als Gesundheitsexperte in der Oprah Winfrey Show landesweite Berühmtheit. 2009 erhielt er seine eigene Fernsehshow: eine pseudowissenschaftliche Sendung über Gesundheitsthemen mit dem Namen „Dr. Oz Show“. 2022 trat Oz als Kandidat der Republikaner bei den Zwischenwahlen an, doch scheiterte beim Versuch, Senator des Bundesstaates Pennsylvania zu werden. Nun will Donald Trump den Fernsehmoderator doch noch nach Washington DC bringen. Der designierte Präsident nominierte Oz für den Posten des Administrators für das „Center for Medicare and Medicaid Services“. © IMAGO/Diannie Chavez/The Republic
Eine weitere TV-Persönlichkeit, die Donald Trump gerne in seinem Team hätte, ist Dr. Janette Nesheiwat
Eine weitere TV-Persönlichkeit, die Donald Trump gerne in seinem Team hätte, ist Dr. Janette Nesheiwat. Die zweifach approbierte Ärztin tritt regelmäßig bei Fox News auf. Sie soll den Posten des „Surgeon general“ übernehmen und damit eine wichtige Leitungsfunktion im öffentlichen Gesundheitsdienst der Vereinigten Staaten von Amerika.  © TERRY WYATT/AFP
Ebenfalls unter einem möglichen Gesundheitsminister Robert F. Kennedy soll Marty Makary arbeiten
Ebenfalls unter Gesundheitsminister Robert F. Kennedy soll Marty Makary arbeiten. Donald Trump will, dass der Chirurg die Bundesarzneimittelbehörde der USA leitet. Wie Kennedy vertrat auch Makary, aktuell als Arzt an der Johns-Hopkins-Universität tätig, konträre Ansichten zur Corona-Pandemie. © NOAM GALAI/AFP
der wahre Erfinder der politischen Karriere Donald Trumps: Steve Bannon
Er gilt vielen als der wahre Erfinder der politischen Karriere Donald Trumps: Steve Bannon. Der heute 71 Jahre alte Kommentator und Stratege folgte Trump nach dessen Wahlsieg 2016 als Chefberater kurzzeitig ins Weiße Haus. Die Beziehung der beiden, die bereits 2011 begann, kühlte ab. Im Umfeld Trumps blieb Bannon eine einflussreiche Stimme, wie sein Auftritt auf der rechtskonservativen Konferenz CPAC im Jahr 2025 beweist, auf der unter anderem J.D. Vance eine Rede hielt. © STEVEN HIRSCH/AFP
Paula Michelle White-Cain fungiert als spirituelle Wegweiserin Donald Trumps.
Paula Michelle White-Cain fungiert als spirituelle Wegweiserin Donald Trumps. Die 58 Jahre alte, zweimal geschiedene und dreimal verheiratete TV-Predigerin vertritt die Lehre des sogenannten Wohlstandsevangeliums, nach dem finanzieller Erfolg als sichtbarer Beweis für die Gunst Gottes gilt. Im Klartext: Wer reich ist, muss sich dafür nicht schämen oder gar fürchten, deshalb nicht ins Himmelreich eingehen zu können – egal, was Jesus Christius laut Bibel im Gleichnis vom Nadelöhr erzählt. © IMAGO/CNP / MediaPunch
Paula White ist „Chefberaterin des Glaubensbüros im Weißen Haus“
Seit dem 7. Februar 2025 ist White, hier ganz in weiß gekleidet, „Chefberaterin des Glaubensbüros im Weißen Haus“. Trump selbst hatte dieses Büro kurz zuvor ins Leben gerufen. Seine Aufgaben sind laut Bekanntmachung des Weißen Hauses „religiöse Einrichtungen, Gemeindeorganisationen und Gotteshäuser in ihren Bemühungen zu unterstützen, amerikanische Familien zu stärken, Arbeit und Selbstversorgung zu fördern und die Religionsfreiheit zu schützen“. Über ihre persönliche Verbindung zu Gott lässt White, die hier den Segen des Allvaters für Trump einholt, keine Zweifel aufkommen. „Wenn ich über den Rasen vor dem Weißen Haus laufe, dann wird der Boden unter meinen Füßen zu heiligem Boden“, so White in einer ihrer TV-Predigen. © IMAGO/White House Handout/White House
Peter Thiel ist seit langem Unterstützer Donald Trumps
Peter Thiel, hier in Begleitung der Publizistin Amy Chua, ist seit langem Unterstützer Donald Trumps. Thiel wurde 1967 in Frankfurt am Main geboren, wuchs aber in den USA und Südafrika auf. Seine Karriere als Tech-Unternehmer begann mit der Gründung des Bezahldienstes Paypal. Der Multimilliardär unterstützte Trump bereits bei seinem ersten Wahlkampf 2016 mit großzügigen Spenden und gilt außerdem als enger Vertrauter von Vizepräsident J.D. Vance. © LEIGH VOGEL
Dana White, Präsident der MMA-Kampfsportorganisation UFC,
Dana White, Präsident der MMA-Kampfsportorganisation UFC, ist seit Jahrzehnten ein enger Vertrauter Donald Trumps. Der hatte sich das Vertrauen Whites verdient, als er zu Beginn der UFC deren Veranstaltungen in seinen Casinos in Atlantic City genehmigte. White unterstützte Trump Jahre später bei dessen Wahlkampf 2016 und war geladener Gast bei der Amtseinfühung 2025. © IAN MAULE/AFP
David Sacks ist Multimillionär und guter Freund von Elon Musk.
David Sacks ist Multimillionär und guter Freund von Elon Musk. Sacks wird als Donald Trumps „KI- und Krypto-Zar“ fungieren. Vor der US-Wahl trieb Sacks im Silicon Valley Spendengelder für Trumps Kampagne ein und gabin seinem Podcast „All In“ mehrfach Wahlempfehlungen für Trump ab. Die Wahlnacht verbrachte Sacks an der Seite Trumps in dessen Wohnsitz Mar-a-Lago. © KAYLA BARTKOWSKI

Ein Gesichtspunkt, der vielleicht mehr als einmal überdacht werden könnte. Der Vorteil der US-Basen im Indopazifik ist die Nähe der US-Rüstungstechnik zu den potenziellen Gefechtsfeldern. Aber was die US-Amerikaner erreichen können, können die Chinesen eben umgekehrt auch. Insofern bilden Vorteil und Nachteil der Standorte eine brisante Symbiose, wie auch Konteradmiral Michael McDevitt in War on the Rocks klar gestellt hat:

„Die drei wichtigsten Kriterien bei der Bewertung von Immobilien sind Lage, Lage und nochmals Lage. Diego Garcia erfüllt diese Kriterien im Übermaß.“ (KaHin)

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