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News-Ticker

Iran-Krieg: Neue Gefechte zwischen dem Iran und den USA in der Straße von Hormus

Der News-Ticker zum Iran-Krieg: Gegenseitige Angriffe in der Straße von Hormus. Teheran spricht von einem Verstoß gegen die Waffenruhe.

Dieser Ticker ist beendet. Aktuelle Informationen zur Lage rund um den Iran finden Sie in unserem neuen News-Ticker.

Update, 7:00 Uhr: Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind eigenen Angaben zufolge erneut vom Iran angegriffen worden. Die Luftverteidigung wehre derzeit Raketen- und Drohnenangriffe aus dem Iran ab, teilte das Verteidigungsministerium mit. Zu den Zielen der iranischen Angriffe gab es zunächst keine Informationen.

Update, 5:50 Uhr: Nach neuen militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran hat US-Präsident Donald Trump Befürchtungen über ein ⁠Ende ‌der Waffenruhe zerstreut. Die Feuerpause sei weiterhin in Kraft, sagte Trump dem Sender ABC ‌News. Die Vergeltungsschläge der USA gegen iranische Ziele bezeichnete er als einen „kleinen ⁠Denkzettel“.

Droht dem Mullah-Regime weiter: US-Präsident Donald Trump.

Update, 8. Mai, 5:05 Uhr: Neue Eskalation zwischen dem Iran und den USA in der Straße von Hormus: Die US-Streitkräfte haben Ziele in der Islamischen Republik angegriffen, wie das für die Golfregion zuständige Zentralkommando (Centcom) mitteilte. Es handele sich um „Selbstverteidigungsschläge“, nachdem der Iran mit Raketen, Drohnen und Booten drei US-Kriegsschiffe attackiert habe, die die Straße von Hormus durchfahren hätten, erklärte die US-Armee.

Die US-Kräfte hätten die „nicht provozierten iranischen Angriffe abgefangen“, es habe keine Schäden gegeben, erklärte Centcom weiter. Die iranische Armee warf den USA ihrerseits einen Verstoß gegen die Feuerpause vor. Die USA hätten als erste „einen iranischen Öltanker ins Visier genommen“, der sich in Richtung der Straße von Hormus bewegt hätte, sowie ein weiteres Schiff, das in die Meerenge eingelaufen sei, hieß es im iranischen Staatsfernsehen unter Berufung auf das Militärkommando. Zur „Vergeltung“ hätten die iranischen Kräfte die US‑Kriegs­schiffe angegriffen.

Update, 22:29 Uhr: Mitten im Iran-Krieg haben iranische Medien mehrere Explosionen am Persischen Golf gemeldet. Nahe der Hafenstadt Bandar Abbas sowie auf der Insel Gheschm sollen Detonationen zu hören gewesen sein – die genaue Ursache blieb zunächst unklar.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete zudem von einem Schusswechsel zwischen iranischen Streitkräften und dem „Feind“, bei dem ein Hafenbereich auf Gheschm getroffen worden sei. Iranische Medien spekulierten über einen möglichen Luftangriff der Vereinigten Arabischen Emirate. Die revolutionsgardennahe Nachrichtenagentur Tasnim warnte: „Sollte sich die Angelegenheit bestätigen, werden die Emirate den Preis für ihre feindselige Handlung bezahlen.“

Update, 19:53 Uhr: Im Persischen Golf ist es in den vergangenen 24 Stunden zu keinen neuen Zwischenfällen gekommen – trotz anhaltend angespannter Lage im Iran-Krieg. Wie die „United Kingdom Maritime Trade Operations“ (UKMTO) am Donnerstag mitteilte, wurden seit Mittwoch, 18 Uhr UTC (Coordinated Universal Time), weder im Persischen Golf noch im Golf von Oman Vorfälle gemeldet, wie CNN berichtet. Die Lage in der Region bleibe jedoch „volatil“, da die Bedrohung für die kommerzielle Schifffahrt weiterhin bestehe, so die UKMTO. Parallel dazu setzt der Iran seine Bemühungen fort, seine Autorität über die strategisch bedeutsame Straße von Hormus formal zu festigen.

Update, 18:45 Uhr: Die USA haben Sanktionen gegen den irakischen Vize-Ölminister Ali Maarij Al-Bahadly verhängt. Das US-Finanzministerium wirft ihm vor, seine Position missbraucht zu haben, um Öllieferungen zum Vorteil des iranischen Regimes und seiner Milizen im Irak umzuleiten. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Maßnahme fällt in eine Phase vorsichtiger Annäherung im Iran-Krieg: Washington und Teheran nähern sich einem möglichen vorläufigen Waffenstillstand an, wobei der Iran derzeit einen US-Vorschlag prüft, der die Kämpfe beenden, die zentralen Streitfragen aber vorerst offenlassen würde. Laut dem irakischen Ölminister Hayan Abdel-Ghani nutzten iranische Öltanker im März gefälschte irakische Dokumente – Teheran bestritt dies.

Update, 17:47 Uhr: Die Vereinigten Arabischen Emirate haben trotz des Iran-Kriegs mehrere Öltanker durch die Straße von Hormus geschleust – mit abgeschalteten Ortungssendern, um iranischen Angriffen zu entgehen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Brancheninsider und Schifffahrtsdaten. Die transportierten Mengen machen jedoch nur einen Bruchteil der üblichen Emirate-Exporte vor Kriegsbeginn aus. Irak, Kuwait und Katar haben entweder ihre Verkäufe gestoppt oder die Preise drastisch gesenkt, um Käufer zu finden – Saudi-Arabien liefert derzeit ausschließlich über das Rote Meer.

Update, 16:04 Uhr: US-Außenminister Marco Rubio hat im Vatikan nach Angaben eines Ministeriumsvertreters „freundliche und konstruktive Gespräche“ mit Papst Leo XIV. geführt. Das Treffen habe die „starken Beziehungen“ zwischen den Vereinigten Staaten und dem Vatikan deutlich gemacht, sagte ein Sprecher Rubios am Donnerstag. Beide setzten sich dafür ein, „Frieden und Menschenwürde“ voranzubringen, fügte er hinzu. Der Besuch fand vor dem Hintergrund der jüngsten Spannungen zwischen dem US-stämmigen Papst und US-Präsident Donald Trump wegen des Iran-Kriegs statt. Trump hatte wütend auf Friedensaufrufe des katholischen Kirchenoberhauptes reagiert und ihm vorgeworfen, sich mit einem Land gemein zu machen, „das eine Atomwaffe will“. 

Iran-Krieg: Rubio führt „freundliche und konstruktive Gespräche“ mit Papst

Update, 14:04 Uhr: Laut einem Dokument, das CNN vorliegt, hat der Iran eine Reihe neuer Vorschriften für Schiffe erlassen, die die Straße von Hormus passieren wollen. Dabei handelt es sich laut dem US‑Sender um ein Antragsformular der iranischen Behörde, das von allen durchfahrenden Schiffen ausgefüllt werden muss, um deren sichere Durchfahrt zu gewährleisten. Das Formular umfasst demnach mehr als 40 Fragen, in denen jedes Schiff unter anderem seinen Namen, seine Identifikationsnummer, seinen früheren Namen, sein Herkunftsland und sein Zielland angeben muss. Außerdem werden die Nationalitäten des eingetragenen Eigentümers, des Betreibers und der Besatzungsmitglieder abgefragt.

Update, 12:54 Uhr: Der neue oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, hat sich in seinem neuen Amt noch nicht in der Öffentlichkeit gezeigt. Jetzt hat sich der iranische Präsident Massud Peseschkian ‌nach eigenen Angaben kürzlich mit Chamenei getroffen. Das berichten laut Reuters staatliche Medien. Die Begegnung sei von einer „bescheidenen und zutiefst herzlichen“ Atmosphäre geprägt gewesen. Nähere Details zu Ort, Zeitpunkt oder Inhalt der Unterredung wurden bislang nicht bekannt.

Blockade der Straße von Hormus im Iran-Krieg: Paris warnt Teheran

Update, 12:31 Uhr: Frankreich hat vor einer vorzeitigen Aufhebung von Sanktionen gegen den Iran gewarnt. „Es ist völlig ausgeschlossen, dass auch nur die geringste Sanktion aufgehoben werden kann, solange die Straße von Hormus blockiert ist“, sagte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot am Donnerstag dem Sender RTL. Er bekräftigte, dass die freie Durchfahrt durch die für den Welthandel immens wichtige Meerenge „Gemeingut der Menschheit“ sei. „Sie darf unter keinen Umständen blockiert werden, es darf keine Maut erhoben werden, und die freie Durchfahrt darf nicht als Druckmittel eingesetzt werden“, betonte er.

Iran-Krieg: Oppositionelle schildert Schreckliches – und fordert neue Trump-Schläge

Update, 11:27 Uhr: Die Iran-Oppositionelle und Analystin Sanaz Behzadi hat die westliche Völkerrechtsdebatte zum Iran-Krieg scharf kritisiert und als politisch motiviert bezeichnet. „Das Völkerrecht sollte nicht dazu missbraucht werden, ein Regime zu schützen, das sein eigenes Volk tötet und unterdrückt“, sagte Behzadi der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media. Der ganze Bericht hier: Iran-Oppositionelle schildert schreckliche Szenen und fordert neue Trump-Schläge.

Iran-Krieg: Trump äußert sich zwischen Käfigkämpfern im Oval Office zu Deal

Update, 9:57 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat sich zuversichtlich über die Verhandlungen mit dem Iran geäußert – zugleich aber mit neuen Angriffen gedroht. Eine Vereinbarung mit dem Iran sei „sehr gut möglich“, sagte Trump bei einem Auftritt mit Käfigkämpfern (Mixed Martial Arts) im Weißen Haus. Zur Bedingung machte er, das Land dürfe keine Atomwaffen haben, berichtet die AFP weiter.

Zugleich aber drohte Trump dem Iran in einem Interview des Senders PBS am selben Tag (6. Mai) erneut: Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran „in Grund und Boden zu bombardieren“. Der Iran wies Berichte über eine bevorstehende Einigung als überzogen zurück.

Rätselraten um Iran-Atomgespräche: Trump verkündet Durchbruch – Teheran schweigt dazu

Update, 9:33 Uhr: Bei der US-Forderung nach einer Einschränkung des iranischen Atomprogramms gibt es nach Donald Trumps Angaben Bewegung. Der US-Präsident sagte im Weißen Haus, der Iran habe zugesichert, keine Atomwaffen anzustreben. „Iran darf keine Atomwaffe haben (…) und sie haben dem zugestimmt.“ Das wurde allerdings von iranischer Seite nicht bestätigt. Die Führung in Teheran beteuert allerdings seit vielen Jahren, dass Irans Atomprogramm rein ziviler Natur sei. 

48-Stunden-Ultimatum, Atommoratorium, eingefrorene Milliarden: Was Trumps Iran-Deal wirklich vorsieht

Update, 8:26 Uhr: Aktuell wartet das Weiße Haus laut Medienberichten auf eine Reaktion Irans auf eine einseitige Absichtserklärung mit 14 Punkten. Was steht in dem Papier? Die Details in 48-Stunden-Ultimatum, Atommoratorium, eingefrorene Milliarden: Was Trumps Iran-Deal wirklich vorsieht.

Update, 7:31 Uhr: Eine Einigung über ein Ende des Iran-Kriegs ist nach Einschätzung Donald Trumps in den kommenden Tagen möglich – zugleich aber drohte der US-Präsident dem Mullah-Regime im Sender PBS erneut: Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran „in Grund und Boden zu bombardieren“. Der Iran indes wies Berichte über eine bevorstehende Einigung als überzogen zurück. Ein US-Verhandlungsvorschlag werde geprüft.

Derweil griff die israelische Luftwaffe erstmals seit Beginn einer Waffenruhe mit der proiranischen Hisbollah-Miliz vor drei Wochen wieder in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut an. Ziel war nach israelischen Angaben ein ranghoher Kommandeur der Radwan-Einheit der Hisbollah. Der israelische TV-Sender Chadschot 13 berichtete, nach israelischen Informationen seien der Radwan-Kommandeur Malek Balut, sein Stellvertreter sowie weitere Radwan-Kämpfer getötet worden. Hisbollah-Kreise bestätigten der dpa, dass bei dem Angriff ein Kommandeur getötet worden sei.

Trump droht im Iran-Krieg mit Bombardierungen: „In einem weitaus größeren Umfang als vorher“

Update, 6:20 Uhr: Im Ringen um ein Friedensabkommen hat US-Präsident Donald Trump dem Iran mit Bombardierungen gedroht, sollte eine womöglich bevorstehende Einigung scheitern. „Wenn sie nicht zustimmen, beginnen die Bombardierungen, und zwar leider in einem weitaus größeren Umfang und mit einer weitaus höheren Intensität als vorher“, schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Der Iran erklärte indes, das Abkommen werde noch geprüft. 

Erstmeldung: Donald Trump hat den US-Marineeinsatz „Project Freedom“ zur Öffnung der Straße von Hormus unterbrochen – angeblich, weil Saudi-Arabien dem US-Militär die Nutzung eines Stützpunkts auf saudischem Territorium verweigert hat.

Wie NBC News berichtet, war Riad von Trumps Ankündigung, Schiffe durch die umkämpfte Meerenge im Iran-Krieg eskortieren zu wollen, überrascht und verärgert – und untersagte daraufhin auch die Nutzung des eigenen Luftraums für US-Militärflugzeuge. Auch ein direktes Telefonat zwischen Trump und Kronprinz Mohammed bin Salman habe den Konflikt nicht beilegen können, so NBC News unter Berufung auf zwei nicht genannte US-Regierungsvertreter. Die Nachrichtenagentur Reuters griff den Bericht auf.

Rubriklistenbild: © Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

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