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News-Ticker

Iran-Krieg aktuell: Trump würde sich „am liebsten das Öl dort nehmen“

Aktuelle News zum Iran-Krieg: Teheran stellt ein Ultimatum bis zum 30. März. Bericht über eine geplante US-Bodenoffensive.

Dieser News-Ticker ist beendet. Die weiteren Entwicklungen in unserem neuen News-Ticker zum Iran-Krieg.

Update, 30. März, 5:05 Uhr: Seit Tagen gibt es Berichte über eine mögliche Bodenoffensive des US-Militärs im Iran. US-Präsident Trump heizt die Spekulationen jetzt an: „Um ehrlich zu sein, am liebsten würde ich mir das Öl im Iran nehmen“, sagte der Republikaner in einem Interview mit der britischen Zeitung Financial Times (FT). Er fügte demnach hinzu: „Aber einige dumme Leute in den USA sagen: ‚Warum tust du das?‘ Aber das sind dumme Leute.“ 

Für einen solchen Schritt müsste das US-Militär wohl die iranische Insel Charg im Persischen Golf einnehmen. Ein Angriff auf den Exportknotenpunkt Charg wäre jedoch riskant. „Vielleicht nehmen wir die Insel Charg ein, vielleicht auch nicht. Wir haben viele Optionen“, wurde Trump von der FT zitiert. „Es würde auch bedeuten, dass wir eine Weile dort (auf Charg) bleiben müssten.“ 

Trotz seiner Drohungen, die iranische Ölförderung einzunehmen, betonte Trump der Zeitung zufolge, dass die indirekten Gespräche zwischen den USA und dem Iran über pakistanische Vermittler gut vorankämen.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Update, 22:31 Uhr: Aus dem Iran wurden am Abend (Ortszeit) erneut schwere Angriffe der USA und Israels gemeldet. Nach Angaben des iranischen Energieministeriums zielten die jüngsten Attacken auf Anlagen der Stromversorgung in der Hauptstadt Teheran. Infolgedessen kam es am Abend (Ortszeit) in verschiedenen Stadtteilen zu Stromausfällen. Einsatzteams seien in die betroffenen Gebiete entsandt worden, um die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen, berichtete der Staatssender Irib unter Berufung auf das Ministerium.

Iran-Krieg aktuell: Netanjahu will „Sicherheitszone“ im Libanon ausweiten

Update, 20:47 Uhr: Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat eine Ausweitung der Pufferzone im Libanon zum Schutz israelischer Ortschaften angeordnet. Er habe die israelische Armee angewiesen, die bereits bestehende Sicherheitszone in dem nördlichen Nachbarland „weiter auszudehnen“, sagte Netanjahu am Sonntag in einer Videobotschaft. Damit solle „die Gefahr einer Invasion“ durch die pro-iranische Hisbollah-Miliz „endgültig neutralisiert und der Beschuss der Grenze mit Panzerabwehrraketen verhindert werden“.

Während eines Besuchs bei Soldaten sagte Netanjahu, die Hisbollah verfüge zwar noch über „Restkapazitäten“ zum Abfeuern von Raketen auf Israel. Die Miliz sei aber von den israelischen Streitkräften schwer getroffen worden. „Der Iran ist nicht mehr derselbe Iran, die Hisbollah ist nicht mehr dieselbe Hisbollah und die Hamas ist nicht mehr dieselbe Hamas“, sagte er. „Das sind keine terroristischen Armeen mehr, die unsere Existenz bedrohen - es sind besiegte Feinde, die um ihr Überleben kämpfen.“

Iran-Krieg aktuell: Israelische Armee attackiert Raketenproduktion vom Mullah-Regime

Update, 18:13 Uhr: Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine wichtige Produktionsstätte für Bauteile von Raketen im Iran angegriffen. Die israelische Luftwaffe habe in der Nacht zu Sonntag in Teheran „eine zentrale Anlage angegriffen, die vom iranischen Verteidigungsministerium zur Herstellung wichtiger Bestandteile ballistischer Raketen genutzt“ werde, hieß es in einer Erklärung. Dabei handelt es sich demnach um einen von nur zwei solchen Standorten im Iran.

Dort wurden nach Angaben der israelischen Armee „Bestandteile entwickelt, die für den Zusammenbau und den Einsatz von Raketen bestimmt sind, die auf den Staat Israel abgefeuert werden könnten“. Die Angriffe richteten sich zudem gegen Einrichtungen, die mit Triebwerken für ballistische Raketen, Drohnenherstellung, Luftabwehrsystemen und Raketenlagern in Verbindung stehen.

Iran-Krieg aktuell: Saudi-Arabien, Türkei, Ägypten und Pakistan beraten über Lage

Update, 15:47 Uhr: Die Außenminister Saudi-Arabiens, der Türkei, Ägyptens und Pakistans haben am Sonntag über Wege zur Beendigung des Iran-Krieges beraten. Das Treffen in Islamabad sei einberufen worden, „um die sich entwickelnde Lage in der Region zu erörtern und Fragen von gemeinsamem Interesse zu besprechen“, teilte das pakistanische Außenministerium mit. Im Iran-Krieg hat Pakistan zuletzt eine Vermittlerrolle zwischen dem Iran und den USA eingenommen.

Unterdessen hat der Golfstaat Bahrain angesichts fortdauernder Attacken des Iran ein nächtliches Fahrverbot für Schiffe verhängt. Das Fahrverbot gelte von 18.00 Uhr abends bis 04.00 Uhr morgens, „um die Sicherheit für die Seeleute angesichts der iranischen Aggression zu erhöhen“, hieß es am Sonntag in einer Erklärung des bahrainischen Innenministeriums. Zuletzt waren in Bahrain zwei Mitarbeiter eines Aluminiumwerks bei Luftangriffen verletzt worden. Das Königreich liegt am Persischen Golf unweit der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus, die Teheran weitgehend blockiert.

Iran-Krieg aktuell: Teheran feuert Raketen und Drohnen auf VAE, Bahrain und Saudi-Arabien

Update, 14:41 Uhr: Die Vereinigten Arabischen Emirate und weitere regionale Nachbarn am Golf stehen weiter unter Beschuss durch den Iran. Die Flugabwehr habe heute 16 Raketen und 42 Drohnen abgefangen, meldete das emiratische Verteidigungsministerium. Seit Beginn des Kriegs vor vier Wochen habe das Land iranische Angriffe mit mehr als 410 Raketen, 1.900 Drohnen und 15 Marschflugkörpern abgewehrt. Bisher wurden elf Menschen getötet, darunter zwei Soldaten, und rund 180 weitere verletzt.

Die Streitkräfte im kleinen Golfstaat Bahrain teilten mit, dass dort bisher 170 Raketen und 390 Drohnen abgewehrt wurden. In Bahrain wie auch in Kuwait ertönten heute wieder die Warnsirenen wegen der laufenden Angriffe, mit denen der Iran auf Militärschläge der USA und Israels reagiert. Auch Saudi-Arabien wehrt weiterhin Angriffe ab. In der Nacht und am frühen Morgen seien zehn Drohnen abgefangen und zerstört worden, teilte das saudische Verteidigungsministerium mit.

Iran-Krieg aktuell: Teheran warnt USA vor Bodenangriff – werden Truppen „zur Rechenschaft ziehen“

Update, 13:53 Uhr: Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat den USA vorgeworfen, unter dem Deckmantel von Verhandlungen heimlich einen Bodenangriff vorzubereiten. Die iranischen Streitkräfte seien bereit, US-Bodentruppen und ihre regionalen Verbündeten „zur Rechenschaft zu ziehen“, sagte Ghalibaf laut Reuters in einer Botschaft an die Nation.

Zuvor hatte die Washington Post berichtet, das US-Verteidigungsministerium plane wochenlange Bodeneinsätze im Iran – unter Beteiligung von Spezialeinheiten und regulärer Infanterie. Ob Präsident Donald Trump den Plänen zustimmen werde, sei jedoch offen. Unterdessen sind bereits Tausende Marineinfanteristen in den Nahen Osten verlegt worden.

Update, 12:24 Uhr: Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat den USA mit massiven Verlusten gedroht, sollten amerikanische Soldaten in der Region am Boden eingesetzt werden. Mit Blick auf das iranische Militär sagte er laut der BBC: „Sie warten darauf, dass amerikanische Soldaten den Boden betreten, damit sie das Feuer auf sie eröffnen können.“

Die Drohung fällt zeitlich mit Berichten zusammen, wonach rund 3500 Soldaten in die Region verlegt worden seien – darunter Kräfte an Bord des Kriegsschiffs „USS Tripoli“. Beobachter sehen darin eine deutliche Eskalation im Iran-Krieg-Szenario.

US-Angriffsschiff mit Tausenden Marines auf Kurs Iran – für Bodenoffensive?

Update, 11:40 Uhr: Berichte über US-Militärpläne für einen Bodeneinsatz im Iran sorgen aktuell für Aufsehen. Auch Axios und das Wall Street Journal hatten zuletzt über entsprechende Szenarien berichtet. Ein möglicher Einsatz von Bodentruppen würde den Konflikt laut Washington Post in eine gefährliche neue Phase führen – US-Soldaten wären demnach Drohnenangriffen, Gefechten und improvisierten Sprengsätzen ausgesetzt.

Konkrete Szenarien sehen laut Axios auch die Einnahme oder Blockade strategisch wichtiger Inseln in der Straße von Hormus vor, darunter Charg, wo der Iran einen Großteil seiner Erdölausfuhren abwickelt.

Iran-Krieg aktuell: Revolutionsgarden drohen mit Attacken auf israelische und US-Hochschulen

Update, 9:34 Uhr: Irans Revolutionsgarden haben Vergeltungsangriffe auf Universitäten angekündigt. Hintergrund ist demnach ein vorangegangener Schlag auf die Iranische Universität für Wissenschaft und Technologie in Teheran, den die Garden als Anlass für ihre Drohungen nennen.

Laut Reuters meldete das iranische Staatsfernsehen, dass zwei israelische oder US-amerikanische Hochschulen in der Region als mögliche Ziele gelten. Einzelheiten zu den betroffenen Einrichtungen blieben zunächst offen.

Update, 8:27 Uhr: Das Pentagon bereitet sich Berichten zufolge auf eine wochenlange Bodenoperation im Iran vor. Die Washington Post berichtet dies unter Berufung auf anonyme US-Offizielle. Wie eine solche Operation konkret aussehen würde, sei noch unklar. Bereits vor einigen Tagen war berichtet worden, dass das Pentagon Präsident Trump vier mögliche Optionen vorgelegt habe.

Iran-Krieg aktuell: EU warnt vor Huthi-Angriffen im Roten Meer

Update, 7:32 Uhr: Die EU-geführte Marinemission „Aspides“ hat vor möglichen Angriffen der proiranischen Huthi-Miliz auf die internationale Schifffahrt im Roten Meer und im östlichen Golf von Aden gewarnt. Schiffe in der Region könnten erneut ins Visier geraten, erklärte die Mission mit Sitz im griechischen Larissa. Reedereien, die in dem Gebiet operieren, wurden zur besonderer Vorsicht aufgerufen. Die Huthi-Miliz hatte am Samstag ihre Raketenangriffe auf Israel wieder aufgenommen und sich damit auf die Seite des Irans im vor einem Monat von den USA und Israel begonnenen Krieg gestellt.

Iran-Krieg aktuell: Teheran droht mit Vergeltung und stellt Ultimatum

Update vom 29. März um 6:12 Uhr: Der Iran droht mit Vergeltungsangriffen auf israelische und US-amerikanische Hochschuleinrichtungen – als Reaktion auf mutmaßliche Angriffe gegen zwei iranische Universitäten. Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars veröffentlichte auf X eine Erklärung der iranischen Elitestreitmacht, wonach die US-Regierung bis Montag (30. März), 12 Uhr mittags Teheraner Zeit, die Bombardierung von Universitäten verurteilen müsse, sollten amerikanische Hochschulen in der Region vor Vergeltungsmaßnahmen verschont bleiben.

Iran-Krieg aktuell: Israel gibt neue Zeiteinschätzung zu Angriffen im Iran

Update, 20:54 Uhr: Das israelische Militär will nach Darstellung eines Sprechers die iranische Waffenproduktion „in wenigen Tagen“ weitgehend zerstört haben. Die Streitkräfte würden in diesem Zeitraum „die Angriffe auf alle wichtigen Komponenten der (iranischen) Militärindustrie abschließen“, sagte Armeesprecher Effie Defrin am Abend (Ortszeit) vor Journalisten.

„Das bedeutet, dass wir den Großteil der militärischen Produktionskapazitäten zerstört haben werden“, fügte er hinzu. „Das Regime wird lange Zeit brauchen, um sie wiederherzustellen.“ Die israelische Luftwaffe fliegt seit Beginn des Iran-Kriegs vor vier Wochen intensive Angriffe gegen Ziele der iranischen Militärindustrie. Der „Times of Israel“ zufolge geht das israelische Militär davon aus, schon bis jetzt an die 90 Prozent der Schlüsselanlagen der iranischen Waffenindustrie angegriffen zu haben. 

Iran-News aktuell: Weitere US-Soldaten treffen im Nahen Osten ein

Update, 20:11 Uhr: Weitere US-Marinekräfte sind im Nahen Osten eingetroffen. Das amphibische Angriffsschiff „USS Tripoli“ erreichte nach Angaben des hauptsächlich für den Nahen Osten zuständigen US-Regionalkommandos Centcom am Freitag dessen Einsatzgebiet. Es dient als Flaggschiff einer kombinierten Seestreitkraft mit etwa 3.500 Einsatzkräften. Die USA haben bereits Tausende Marinesoldaten in den Nahen Osten verlegt. Nach früheren US-Angaben befinden sich mehr als 50.000 Soldaten in der Region. 

Iran-Krieg aktuell: Huthi aus Jemen greifen Israel an

Update, 10:51 Uhr: Zwei führende Mitglieder der Kommunikationseinheit der Hisbollah sind nach Angaben der israelischen Armee am gestrigen Freitag getötet worden. Bei den beiden Männern handelt es sich laut Militär um Ayoub Hussein Yacoub und Yasser Muhammad Mubarak. Yacoub sei dabei bei einem Anschlag in der libanesischen Hauptstadt Beirut ums Leben gekommen.

Iran-Krieg aktuell: US-Präsident spricht von „Straße von Trump“

Update, 7:21 Uhr: Auf einem Kongress in Miami äußerte sich US-Präsident Donald Trump zum Verlauf des Iran-Kriegs und nannte dabei die Straße von Hormus kurzerhand „Straße von Trump“. „Sie müssen die Straße von Trump öffnen – ich meine Hormus“, sagte der Republikaner – woraufhin das Publikum lachte.

Anschließend fügte Trump hinzu: „Entschuldigung – es tut mir so leid. So ein schlimmer Fehler.“ Er warnte dabei, dass die „Fake News“ behaupten würden, es habe sich um einen Versprecher gehandelt, und ergänzte: „Bei mir gibt es keine Versehen – zumindest nicht viele.“ Mehrere Medien werteten die gesamte Aussage im Nachhinein als Scherz.

Merz zum Iran-Krieg: Einsatz der Bundeswehr in Straße von Hormus möglich

Update, 20:08 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz kann sich nach einem Ende des Iran-Kriegs einen Einsatz der Bundeswehr zur Räumung von Minen in der Straße von Hormus vorstellen. „Das können wir. Und wenn wir danach gefragt werden und das im Rahmen eines wirklichen Mandates kollektiver Sicherheit geschieht – also Vereinte Nationen, NATO, Europäische Union – mit einem Bundestagsbeschluss, ist das eine Option“, sagte er in einem Interview auf dem Kongress der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Update, 18:48 Uhr: US-Außenminister Marco Rubio geht davon aus, dass die USA ihre Ziele im Iran-Krieg auch ohne den Einsatz von Bodentruppen erreichen werden. Das Militär liege vor dem Zeitplan zur Erreichung seiner Ziele – „und wir können sie ohne Bodentruppen erreichen“, sagte er nach Ukraine-Gesprächen der Außenminister der Gruppe wirtschaftsstarker Demokratien (G7) bei Paris. Rubio zeigte sich davon überzeugt, dass der Einsatz im Iran „in wenigen Wochen, nicht in Monaten“ abgeschlossen werden könnte.

Kategorisch ausschließen wollte Rubio den Einsatz von Bodentruppen nicht. Weiter warnte Rubio vor der Einführung eines „Mautsystems“ an der Straße von Hormus durch den Iran. „Das ist illegal und inakzeptabel.“ Die internationale Gemeinschaft müsse dies verhindern. „Die USA werden ihren Beitrag dazu leisten, ohne unbedingt die Führung zu übernehmen“, sagte Rubio und verwies auf eine Initiative Großbritanniens.

Iran-Krieg aktuell: Trump schickt 10.000 weitere Soldaten an Front

Erstmeldung: Banges Warten auf die Eskalation im Iran-Krieg: Aktuell tritt die Diplomatie über einen Waffenstillstand zwischen der US-Regierung von Donald Trump und dem Mullah-Regime auf der Stelle. Deshalb rüstet das US-Militär in der Konfliktregion auf: Das Pentagon prüft offenbar die Entsendung von bis zu 10.000 weiteren Soldaten in den Nahen Osten. Die Entscheidung soll bereits nächste Woche fallen – so berichten es das Wall Street Journal und das Portal Axios übereinstimmend unter Berufung auf Insider und einen ranghohen Verteidigungsbeamten.

Die geplanten neuen Kräfte würden rund 5.000 bereits stationierte Marines sowie Tausende Fallschirmjäger der 82. Luftlandedivision ergänzen und sollen US-Präsident Donald Trump zusätzlichen Druck in den stockenden Verhandlungen mit dem Iran verschaffen. Ein Ultimatum für eine Großoffensive auf die iranischen Energieanlagen ließ der US-Präsident überraschend verstreichen. Gibt es trotz der heraufziehenden Drohkulisse doch noch Hoffnung auf einen Frieden?

Aktuell bleibt die Lage im Iran-Krieg angespannt und unübersichtlich. Trotz seiner grundsätzlichen Bereitschaft zu Verhandlungen will Trump offenbar eine neue Eskalationsstufe zünden, wenn das Mullah-Regime nicht auf seine Angebote eingehen sollte. Laut Wall Street Journal soll die neue, 10.000 Mann starke Einsatztruppe vorwiegend aus Infanteristen bestehen. Sie würden aus anderen Kampfeinheiten stammen als jene, die bereits in der Region im Einsatz sind. Wo genau die zusätzlichen Kräfte stationiert werden sollen, blieb zunächst unklar. Das US-amerikanische Blatt hielt es jedoch für wahrscheinlich, dass die Einheiten in der Nähe des Iran und der strategisch bedeutsamen Ölverladeinsel Kharg positioniert werden könnten.

News zum USA-Iran-Konflikt: Hormus-Ultimatum wird verlängert

Hintergrund ist ein Ultimatum von Trump an den Iran, die Straße von Hormus vollständig für den Schiffsverkehr zu öffnen. Ursprünglich hatte er Teheran eine Frist von 48 Stunden gesetzt und mit der Zerstörung iranischer Energieanlagen gedroht. Auf Truth Social verlängerte Trump die Frist nun ein zweites Mal – bis zum 6. April um 20 Uhr US-Ostküstenzeit. Im Sender Fox News begründete er den Schritt: „Und ich sagte: Ich gebe euch zehn.“ Iran hatte zuvor laut Trump um eine Verlängerung um sieben Tage gebeten. Das Wall Street Journal berichtete hingegen unter Berufung auf Vermittler, der Iran habe nicht auf eine Fristverlängerung gedrängt. Teheran bestritt bislang jegliche direkte Gespräche mit Washington.

Dem deutschen Bundesaußenminister Johann ⁠Wadephul ‌(CDU) zufolge hat es bislang aber indirekte Kontakte zwischen den USA und dem Iran gegeben. Derzeit liefen Vorbereitungen für direkte Gespräche, sagte Wadephul im ‌Deutschlandfunk. Diese sollte zeitnah in Pakistan stattfinden. „Und das ist doch eine gute Nachricht, dass diese Gespräche stattfinden können.“ ⁠Er hoffe, dass es eventuell beim G7-Treffen in Frankreich mehr Details von US-Außenminister Marco Rubio gebe.

Rubriklistenbild: © Mark Schiefelbein/AP/dpa

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