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US-Präsident zunehmend unter Druck

Ende der Hormus-Blockade: Das sind die Optionen von Trump – ein Pro und Contra

Der Iran blockiert die Straße von Hormus und der Ölpreis steigt erneut auf über 100 Dollar pro Barrel. Trump hat mehrere Optionen – doch keine davon ist ohne Risiko.

Die Straße von Hormus könnte sich im andauernden Iran-Krieg als geopolitischer Dorn im Auge von Donald Trump erweisen. Der Schiffsverkehr in der strategisch wichtigen Meerenge ist zum Erliegen gekommen und die daraus resultierenden Engpässe spüren Trumps Wähler in Form höherer Benzinpreise am eigenen Leib. Auch wenn die US-Regierung die Lage in der Straße von Hormus herunterspielt und betont, man habe sich mit der Situation „auseinandergesetzt“, ist noch keine Lösung in Sicht. Trump hat diverse Optionen, um die Ölexporte durch die Meerenge wieder in Gang zu setzen und damit den Druck von den internationalen Märkten zu lösen.

Der Druck auf den US-Präsidenten steigt. Welche Optionen hat Trump in der Meerenge von Hormus? (Montage)

Wie ernst die Lage für den US-Präsidenten ist, zeigte Trump in einem vielbeachteten Interview mit der Financial Times. Dort forderte er Unterstützung von den Partnern der USA mit Blick auf die Straße von Hormus und drohte dabei auch offen den NATO-Partnern. Sollte es „keine Reaktion geben oder sollte die Reaktion negativ ausfallen, wird dies, denke ich, sehr schlecht für die Zukunft der NATO sein“, wurde Trump zitiert. Doch wie kann man die Sicherheit der Öltransporte in der Meerenge gewährleisten? Eine Bestandsaufnahme.

Blockade der Straße von Hormus: Minen und Drohnen erschweren Eskorten für Öltanker

Die Straße von Hormus ist an ihrer engsten Stelle gerade einmal 55 Kilometer breit. Ein Nadelöhr, das die großen Ölexporteure auf der Arabischen Halbinsel mit dem Arabischen Meer verbindet. Im Schnitt passierten vor dem Iran-Krieg jeden Tag 20 Millionen Barrel Rohöl die Passage – etwa 20 Prozent des weltweiten Verbrauchs. Seit wenigen Tagen passieren jedoch nur noch vereinzelt Schiffe die Meerenge. Der Iran behauptet, die Fahrrinnen vermint zu haben. Vom Festland droht die Gefahr von Drohnen- oder Raketenangriffen. Die direkteste Option für Trump wäre, die Sicherheit der Schiffe durch Eskorten zu gewährleisten.

Dabei könnten Kriegsschiffe der USA und ihrer Verbündeten Tanker durch die Straße von Hormus begleiten und mögliche Angriffe des Irans abwehren. Das Hauptproblem dieser Option wären für Trump jedoch enorme Kosten und Aufwand. „Wir schießen Drohnen im Wert von 50.000 Dollar mit Raketen ab, die mehrere Millionen Dollar kosten“, benannte Militärexperte Erik Bethel das Problem im Gespräch mit The Hill. „Wir schicken eine Flotte im Wert von mehreren hundert Milliarden Dollar durch die Meerenge, und es reichen schon ein oder zwei Kamikaze-Drohnenboote oder ein oder zwei Drohnen aus der Luft, um Schaden anzurichten.“

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Hinzu kommt die Gefahr durch Minen. Das Vereinigte Königreich hat bereits angekündigt, Minenjagd-Drohnen zu entsenden, welche die Schiffe vor Ort unterstützen könnten. Das berichtet The Times. Minenabwehrfahrzeuge wurden bislang jedoch nicht entsandt. Der frühere NATO-Admiral James Stavridis regte im Interview mit CNN an, man könnte die Eskorten effizienter gestalten, indem man mehrere Schiffe in Konvois zusammenführt. Die Gefahr vor Drohnenangriffen bliebe jedoch.

Trumps Optionen im Iran-Krieg: US-Bodentruppen könnten Küstengebiete sichern

Eine weitere Option wäre deshalb ein Fokus auf die Küstenregionen des Iran. So könnten US-amerikanische Bodentruppen etwa strategisch wichtige Positionen entlang der Meerenge besetzen und damit den Start von Drohnen oder Raketen verhindern. Dafür könnten unter anderem die 2500 Marinesoldaten genutzt werden, die sich US-Berichten zufolge auf dem Weg aus dem Indopazifik in die Region befinden. Ihr Einsatzgebiet vor Ort ist jedoch offiziell noch unklar.

US-Admiral Stavridis betonte gegenüber CNN, dass man die Küstenregionen auch ohne US-Soldaten auf iranischem Boden kontrollieren könnte. „Wir müssen dem Iran die Möglichkeit nehmen, Raketen vom Festland aus abzufeuern. Ob man dafür eine dauerhafte Besatzungsmacht braucht, glaube ich nicht; ich denke, vieles davon lässt sich mit Luftstreitkräften erreichen.“ Der Einsatz von Bodentruppen könnte weitere Verluste nach sich ziehen, die Trump als selbst ernannter Friedenspräsident dann vor seinen Wählern rechtfertigen müsste. Um das zu vermeiden, könnte er auch einen nicht-militärischen Ansatz wählen.

Straße von Hormus: Insel Kharg könnte für Trump zu wichtigem Druckmittel werden

Dabei rückte zuletzt die Insel Kharg in den Fokus der Aufmerksamkeit. Über die Insel, die bereits am Freitag zum Ziel massiver Angriffe wurde, laufen 90 Prozent der iranischen Öllieferungen. Der Clou: Die US-Angriffe beschränkten sich auf die militärischen Einrichtungen der Insel – Ölterminals wurden vorerst verschont und liegen jetzt ungeschützt da. Diese Umstände könnte Trump als Hebel nutzen, um das Mullah-Regime zur Aufgabe der Blockade zu zwingen. Im Gegenzug könnten die USA die iranische Ölinfrastruktur verschonen.

Iran-Krieg: EU-Außenbeauftragte Hormus-Blockade mit Abkommen nach Ukraine-Vorbild lösen

Eine weitere Verhandlungslösung brachte EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas zu Beginn der Woche ins Spiel. Kallas schlug eine diplomatische Initiative vor, um die iranische Blockade der Straße von Hormus zu beenden – nach dem Vorbild des Schwarzmeer-Getreideabkommens aus dem Ukraine-Krieg. Dazu erklärte sie am Montag vor dem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel, sie habe mit UN-Generalsekretär António Guterres erörtert, ob sich ein ähnlicher Mechanismus auf die Golfregion übertragen lasse. Das Schwarzmeer-Abkommen hatte es der Ukraine trotz ​des russischen Angriffskrieges erlaubt, Agrargüter ⁠sicher zu exportieren.

Kallas warnte mit Blick auf die Straße von Hormus, die Blockade ‌gefährde nicht nur die Energieversorgung Asiens, sondern auch die Produktion von Düngemitteln. Sollte es in diesem Jahr an Düngemitteln mangeln, wird es im nächsten Jahr zu ​Nahrungsmittelknappheit kommen“, sagte sie.

Blockade der Straße von Hormus: Keine Verhandlungslösung in Sicht

Auch ein Ende des Kriegs zwischen den USA, Israel und dem Iran dürfte die Blockade der Straße von Hormus beenden. In der aktuellen Lage ist diese Lösung aber nur schwer vorstellbar. Nach zwei Wochen Krieg ist das Mullah-Regime weiterhin an der Macht – wie es um das Atomprogramm des Landes steht, ist unklar. Hinzu kommen 13 getötete US-Soldaten. Dass Trump diesen Kriegsverlauf seinen Wählern als Erfolg für die USA verkaufen kann, ist kaum vorstellbar.

Das iranische Regime lehnt Verhandlungen mit den USA ohnehin weiter ab. Am Sonntag sagte Irans Außenminister Abbas Araghtschi im Interview mit CBS: „Es gibt keine guten Erfahrungen mit Gesprächen mit Amerikanern. Wir haben nie nach einem Waffenstillstand gefragt und wir haben auch nie um Verhandlungen gebeten.“ Trump hatte am Freitag noch behauptet, der Iran wolle verhandeln.

Trump droht NATO-Partnern wegen Hormus-Blockade: „Zeigt, wie verzweifelt die USA offensichtlich sind“

Auch wenn es die perfekte Lösung nicht gibt, muss Trump handeln. Der Ölpreis steht wieder bei über 100 US-Dollar für ein Barrel der Sorte Brent. Trump droht nicht nur, seine Kriegsziele im Iran zu verfehlen, sondern muss sich parallel auch um den Rückhalt seiner Anhänger sorgen, die unter den gestiegenen Energiekosten leiden. Der Politikwissenschaftler Klemens Fischer sagte im Gespräch mit dem Focus mit Blick auf Trumps Unterstützungsforderung an die NATO: „Es zeigt aber auch, wie verzweifelt die USA offensichtlich sind, dass sie die NATO um Unterstützung bitten müssen in einem Krieg, der mit der NATO eigentlich nichts zu tun hat.” (Quellen: dpa, Reuters, The Times, CNN, NBC, The Hill, Focus, Financial Times) (fdu)

Rubriklistenbild: © Montage: Altaf Qadri/Kay Nietfeld/dpa

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