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Ticker zum Krieg im Nahen Osten

Iran-News: Israel fliegt neue Angriffe auf Ziele in Teheran und Beirut

News zur Lage im Iran-Krieg: Merz gegen Bundeswehrbeteiligung in der Straße von Hormus. US-Präsident warnt NATO. Berlin antwortet. Der Ticker.

Dieser Ticker ist beendet. Neue Informationen zum Iran-Krieg finden Sie im neuen News-Ticker.

Update, 6:40 Uhr: US-Präsident Donald Trump verschiebt kurzfristig sein für Ende März geplantes Gipfeltreffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi ⁠Jinping. Er ‌habe um einen Aufschub von rund einem Monat gebeten, da er wegen des Iran-Krieges in den USA ‌bleiben müsse, sagte Trump, der auch Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist, vor der Presse. Eigentlich ⁠war der Besuch vom 31. März bis zum 2. April geplant. 

Update, 5:50 Uhr: In Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie in der katarischen Hauptstadt Doha sind Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP zufolge mehrere Explosionen zu hören gewesen. Nach einer an Mobiltelefone gesendeten Raketenwarnung und einem Aufruf, „sofort einen sicheren Ort aufzusuchen“, waren in Dubai drei Explosionen zu hören, wie ein AFP-Korrespondent berichtete. Auch in Doha waren einem AFP-Journalisten zufolge mehrere Explosionen zu hören.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Update, 17. März, 5:15 Uhr: Die israelische Luftwaffe fliegt nach eigenen Angaben große neue Angriffswellen auf Ziele im Iran und im Libanon. In der Hauptstadt Teheran werde Infrastruktur des iranischen „Terrorregimes“ attackiert. Gleichzeitig gebe es Angriffe auf Einrichtungen der Hisbollah in der libanesischen Hauptstadt Beirut, erklärte das Militär auf X. Der Iran wiederum griff in der Nacht erneut Israel an, genauso wie Ziele in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Saudi-Arabien. 

Die israelische Luftwaffe greift erneut Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran an.

Update, 22:10 Uhr: Im Iran-Krieg sind nach Angaben der US-Armee bisher rund 200 Soldatinnen und Soldaten verwundet worden. Es habe zehn Schwerverletzte gegeben, teilte der Sprecher für das Nahost-Kommando Centcom, Tim Hawkins, mit. Der Großteil der Verletzungen sei aber leicht gewesen. Mehr als 180 Soldaten hätten den Dienst bereits wieder aufgenommen. Die Einsatzkräfte seien in sieben Ländern der Region verletzt worden, sagte Hawkins weiter. Dabei handele es sich um Bahrain, den Irak, Israel, Jordanien, Kuwait, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Nach vorherigen Angaben kamen im Iran-Krieg zudem 13 Soldatinnen und Soldaten ums Leben.

Iran-News: Deutschland und weitere Staaten rufen zu Verzicht auf Libanon-Offensive auf

Update, 21:16 Uhr: Deutschland und vier weitere westliche Staaten haben Israel zum Verzicht auf eine großangelegte Bodenoffensive im Libanon aufgerufen. „Eine signifikante israelische Bodenoffensive hätte verheerende humanitäre Folgen und könnte zu einem langwierigen Konflikt führen. Dies gilt es abzuwenden“, hieß es am Montag in einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs und -chefinnen Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Kanadas und Großbritanniens. Die israelische Armee hatte zuvor einen „gezielten Bodeneinsatz“ gegen Stellungen der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz im Südlibanon bekannt gegeben.

Ein israelischer Militärsprecher hat derweil angekündigt, den Einsatz von Bodentruppen im Süden des Libanon auszuweiten. Die Armee mobilisiere weitere Reservisten, sagte Sprecher Effie Defrin. Gegenwärtig seien bereits mehr als 100.000 Reservesoldaten an allen Fronten im Einsatz. 

Iran-News: Heftige Explosion in „Grüner Zone“ in Bagdad

Update, 20:43 Uhr: In der irakischen Hauptstadt Bagdad hat es am Montagabend eine starke Explosion gegeben. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP sahen Rauch über der sogenannten „Grünen Zone“ im Zentrum der Stadt. In dem stark abgesicherten Gebiet befinden sich die US-Botschaft und andere diplomatische Vertretungen, aber auch internationale Institutionen und Einrichtungen der irakischen Regierung. Auch ranghohe Politiker und andere Würdenträger wohnen dort.

Iran-News: EU lehnt Marinemisson in der Straße von Hormus deutlich ab

Update, 20:08 Uhr: Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat nach dem Brüsseler Außenministertreffen klargestellt, dass die Europäische Union ihr Marinemandant im Iran-Krieg nicht auf die Straße von Hormus ausdehnen werde. „Niemand will aktiv in diesen Krieg ziehen“, sagte Kallas mit Blick auf die geschlossene Haltung der EU-Mitgliedstaaten.

Trumps Forderung nach Unterstützung durch Verbündete in der strategisch bedeutsamen Meerenge — durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft — war damit auch auf europäischer Ebene auf Ablehnung gestoßen. Der operative Auftrag der Mission Aspides ist derzeit auf das Gebiet südlich des omanischen Hafens Maskat beschränkt. Sie soll die Schifffahrt im Roten Meer vor Angriffen der pro-iranischen Huthi-Miliz aus dem Jemen schützen.

Iran-News: Trump „nicht glücklich“ über NATO-Verbündete

Update, 19:04 Uhr: Donald Trump hat im Streit um einen möglichen NATO-Einsatz in der Straße von Hormus scharfe Kritik an mehreren Verbündeten geübt — darunter Großbritannien, dessen Premierminister Keir Starmer den US-Präsidenten nach eigenen Angaben „nicht glücklich“ gestimmt habe. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bewertete Trump hingegen mit einer „acht auf einer Skala von zehn“.

Deutschland nannte Trump nicht namentlich, verwies aber auf Staaten, in denen Zehntausende US-Soldaten stationiert seien. Kanzler Merz betonte am Montag erneut: „Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis und kein Interventionsbündnis.“

Update, 18:12 Uhr: Kanzler Friedrich Merz hat sich klar gegen eine Beteiligung der Bundeswehr an Schutzoperationen in der Straße von Hormus ausgesprochen und Trump-Forderungen an die Nato-Partner in ungewohnt scharfen Worten zurückgewiesen. Solange der Iran-Krieg andauere, werde Deutschland dort keine militärischen Mittel einsetzen, sagte Merz laut dpa beim Empfang des niederländischen Regierungschefs Rob Jetten im Kanzleramt .„Bis heute ist uns auch kein Konzept bekannt, wie eine solche Operation überhaupt gelingen könnte“, so Merz. Er mahnte zudem, die Nato sei ein Verteidigungsbündnis — und kein Interventionsbündnis.

„Wir teilen das Ziel: Dieses iranische Regime muss aufhören“, sagte Merz. „Es muss ersetzt werden durch eine demokratisch legitimierte Regierung. Aber das herbeizubomben, wird nach allen Erfahrungen, die wir auch in früheren Jahren und Jahrzehnten gemacht haben, aller Voraussicht nach nicht gelingen.“

Iran-News: Trump bestätigt – US-Militäreinsatz geht „mit voller Kraft“ weiter

Update, 17:40 Uhr: Im Iran-Krieg haben die USA nach Angaben von Präsident Donald Trump seit Beginn der Kampfhandlungen mehr als 7.000 Ziele beschossen. Trump zufolge sei der Militäreinsatz zuletzt „mit voller Kraft“ weitergeführt worden. Mit dieser Aussage unterstrich der Präsident die Entschlossenheit Washingtons im anhaltenden Konflikt mit der Islamischen Republik.

Update, 16:58 Uhr: Die Europäische Union hat Sanktionen gegen 16 Personen und drei Organisationen verhängt, die für schwere Menschenrechtsverletzungen im Iran verantwortlich gemacht werden. Die Strafmaßnahmen richten sich gegen jene, die beim gewaltsamen Vorgehen gegen die Bevölkerung im Krieg gegen die eigenen Bürger eine zentrale Rolle gespielt haben. „Die neuen Sanktionen richten sich gegen eine Reihe von Personen und Organisationen, die eine Schlüsselrolle bei der Niederschlagung der Straßenproteste im Januar 2026 gespielt haben, die zu Tausenden von Opfern unter der Zivilbevölkerung geführt haben“, erklärte der Rat der EU in einer Stellungnahme.

Iran-News: Israels Luftwaffe meldet Zerstörung von Weltraum-Waffenanlage in Teheran

Update, 14:52 Uhr: Israels Luftwaffe hat bei Angriffen auf Teheran nach eigenen Angaben eine iranische Anlage zur Entwicklung von Weltraum-Kriegsführungsfähigkeiten zerstört. Die Einrichtung sei laut israelischem Militär „eine Bedrohung für Israels Satelliten sowie Weltraumressourcen anderer Länder“ gewesen.

Auf dem getroffenen Gelände soll auch der iranische Satellit „Chamran-1“ entwickelt worden sein, den Teheran im Herbst 2024 in die Erdumlaufbahn brachte. Israels Armee warf dem Iran vor, seit Jahren „erhebliche Mittel in die Entwicklung seiner Fähigkeiten zur Kriegsführung im Weltraum“ zu investieren, um die regionale und internationale Stabilität zu untergraben.

Iran-News: Über 61.000 zivile Einrichtungen beschädigt – Teheran besonders hart getroffen

Update, 14:14 Uhr: Die Zivilbevölkerung im Iran trägt die schwere Last des seit über zwei Wochen andauernden Krieges mit den USA und Israel – zehntausende Gebäude sollen beschädigt sein. Laut iranischen Regierungsangaben wurden landesweit mehr als 61.000 zivile Einrichtungen in Mitleidenschaft gezogen.

In der Hauptstadt Teheran allein seien 18.180 Wohnungen und Geschäftseinheiten betroffen, erklärte Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani bei einer Pressekonferenz.

Iran-News: Teheran legt fest, wer durch Hormus-Straße darf – und wer nicht

Update, 13:27 Uhr: Das Regime in Teheran hat klargestellt, welche Schiffe die Straße von Hormus passieren dürfen. Laut dem iranischen Außenministerium gilt die Sperrung der Meerenge ausschließlich für Feinde der Islamischen Republik und deren Unterstützer – neutrale Staaten seien nicht betroffen, zitierte ihn Reuters.

Außenminister Abbas Aragtschis wies zudem Berichte zurück, Teheran habe eine Feuerpause beantragt. „Der Krieg muss auf eine Weise beendet werden, die sicherstellt, dass er sich nicht wiederholen kann“, sagte Aragtschis der Nachrichtenagentur SNN.

Update, 12:19 Uhr: Die Bundesregierung hat Forderungen von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, die NATO in die Sicherung der Straße von Hormus einzubeziehen. Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte laut focus.de in Berlin: „Dieser Krieg hat mit der NATO nichts zu tun. Das ist nicht der Krieg der NATO.“

Die Merz-Regierung betonte zudem, das Verteidigungsbündnis sei ausschließlich zum Schutz des eigenen Bündnisgebietes ausgelegt. Für einen Einsatz im Nahost-Konflikt fehle überdies jedes völkerrechtliche Mandat.

Update, 11:48 Uhr: Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat Skepsis gegenüber einer möglichen NATO-Mission zur Sicherung der Straße von Hormus geäußert. Er sehe nicht, dass die NATO dort „zuständig werden könnte“, erklärte Wadephul am Montag vor dem EU-Außenministertreffen in Brüssel.

Deutschland wolle zunächst von Israel und den USA wissen, wann diese ihre militärischen Ziele im Iran erreicht haben – erst danach könne eine regionale Sicherheitsarchitektur entwickelt werden, in der auch ein möglicher Bundeswehr-Einsatz diskutiert werden könnte. „Ich denke, wenn wir da sind, können weitere Fragen beantwortet werden“, sagte Wadephul.

Iran-News: Neue Explosionen erschüttern Teheran

Erstmeldung: Iranische Medien berichten von einer erneuten Angriffswelle auf Teheran – Explosionen sollen an mehreren Orten der Hauptstadt zu hören gewesen sein. Über mögliche Ziele der Attacken herrschte zunächst Unklarheit.

Die Informationslage bleibt äußerst schwierig: Seit mehr als zwei Wochen ist die Bevölkerung Teherans vom Internet abgeschnitten, Nachrichten gelangen kaum noch in die Außenwelt. Laut der Organisation Netblocks brachen zuletzt auch Verbindungen bei einem der wenigen noch funktionierenden Telekommunikationsnetzwerke ein.

Rubriklistenbild: © Stringer/dpa

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