Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Verhalten bei Hunden

Was die Begrüßung Ihres Hundes tatsächlich aussagt

Ein Hund wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr seine Halter.
+
Wie sich der Hund bei der Begrüßung verhält, sagt viel über seine Gefühle aus.

Man kommt nach Hause und der Hund wartet an der Tür. Die Art und Weise, wie er Sie begrüßt, verrät viel über seine Emotionen, Bindung und Persönlichkeit.

Die Art und Weise, wie ein Hund seinen Halter bei dessen Rückkehr begrüßt, liefert wertvolle Hinweise auf seine emotionale Bindung, sein Stresslevel und seinem Umgang mit der Abwesenheit des Menschen. Wir stellen Ihnen vier häufige Begrüßungsmuster vor.

1. Übertriebene Freude – der Hund explodiert förmlich vor Glück

Typische Merkmale:

Diese Form der Begrüßung deutet in der Regel auf eine enge Bindung zum Halter und aufgestaute Energie hin. Häufig ist sie bei jungen oder unausgelasteten Hunden oder bei Vierbeinern, die unter Trennungsangst leiden, zu beobachten. In einigen Fällen kann auch Stress eine Rolle spielen. Begrüßen Sie Ihren Hund in einem freundlichen, aber entspannten Ton. Je ruhiger Sie sind, desto eher beruhigt sich auch der Vierbeiner – und das hilft langfristig, übertriebene Aufregung zu reduzieren.

2. Schüchternes oder unterwürfiges Verhalten – Freude mit Zurückhaltung

Typische Merkmale:

  • geduckte Körperhaltung
  • Lecken, gähnen oder Ohrenanlegen
  • Meideverhalten oder sich auf den Rücken legen

Dieses Verhalten ist häufig bei sensiblen oder ängstlichen Hunden zu beobachten. Es bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Hund keine Freude empfindet – vielmehr zeigt er seine Zuneigung in respektvoller, zurückhaltender Weise. Begrüßen Sie den Hund, indem Sie in die Hocke gehen und mit ruhiger Stimme sprechen, um das Vertrauen zu fördern.

3. Begrüßung mit Spielzeug

Typische Merkmale:

  • Der Hund kommt mit einem Spielzeug oder Kleidungsstück im Maul entgegen
  • Er präsentiert es stolz, legt es vor dem Halter ab oder trägt es auffordernd herum
  • Dazu wedelt er aufgeregt mit dem Schwanz

Diese Form der Begrüßung signalisiert soziale Motivation und Spielbedürfnis. Häufig tritt sie bei Hunden mit starkem Beutefangverhalten oder bei unterforderten Tieren auf. Bei Hunden, die längere Zeit allein waren, ist es auch ein Versuch, direkt in Kontakt zu treten. Eine positive Reaktion ist sinnvoll – allerdings kontrolliert und nicht als Belohnung für übermäßige Aufregung.

Noch mehr spannende Tier-Themen finden Sie im kostenlosen Partner-Newsletter von Landtiere.de, den Sie gleich hier abonnieren können.

Die beliebtesten Hunderassen – Platz 3 sorgt für eine Überraschung

Ein Havaneser Hund liegt auf dem Boden.
Platz 10: Bühne frei für den Havaneser. Die entspannten Zeitgenossen gelangten einst mit den Spaniern auf die Insel Kuba und eroberten von dort aus die Herzen der Menschen. Sie zählen zur Gruppe der Bichons. Ihr Fell ist auffallend schön, benötigt jedoch viel Pflege. © Panthermedia/Imago
Portrait junger Havaneser
Platz 10: Der Havaneser ist ein kleiner Hund und gilt als fröhlich, lebhaft, anhänglich und verschmust. Seine Familie ist für ihn alles.  © Wirestock/Imago
Niedlicher weißer Malteserwelpe auf dem Gartenrasen
Platz 9: Der quirlige Malteser mit den treuen Knopfaugen ist ein kinderlieber Wirbelwind. Malteser zählen zu den ältesten Hunderassen der Welt und stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. © imagebroker/Imago
Drei Malteser Hunde spielen im Park.
Platz 9: Malteser gehören zu den kleinen Hunderassen und begeistern mit ihrem fröhlichen Temperament.  © Dreamstime/Imago
Surfender Jack Russell reitet auf den Wellen an Rios ikonischem Arpoador Beach
Platz 8. Der Jack Russell Terrier ist ein kleiner Frechdachs, für jeden Spaß zu haben und passionierter Jäger. Der charmante Clown benötigt konsequente Erziehung und spannende Beschäftigung. Ideal für abenteuerlustige Menschen. © ZUMA Press Wire/Imago
Junger Jack Russell Terrier im Wintermantel sitzt auf gefrorenen Boden
Platz 8. Jack Russell Terrier fühlen sich bei Menschen wohl, die ihnen viel Zeit widmen und viel Auslauf bieten. Als Anfängerhund ist er nur bedingt geeignet. © Panthermedia/Imago
Ein Australian Sheperd Welpe läuft auf der Straße
Platz 7. Der temperamentvolle Australian Sheperd möchte eine Aufgabe haben und ist als unkomplizierter Freizeitbegleiter eher weniger geeignet. Als energiegeladener Hütehund, der einst Schafe und Rinder hütete oder auf Westernshows und beim Rodeoreiten glänzte, will er angemessen beschäftigt werden.  © Dreamstime/Imago
Ein Hund steht auf einem Steg an einem Bergsee
Platz 7. Der Australian Sheperd zeichnet sich durch einen hohen Arbeitswillen aus und freut sich riesig darüber, wenn er eine ihm gestellte Aufgabe erfüllen kann.  © Eibner Europa/Imago
Ein Paar fawnfarbener französischer Bulldoggenwelpen, die Fliegen tragen.
Platz 6. Die Französische Bulldogge gilt als fröhlich, verspielt, sportlich und aufgeweckt und ist gut an ihren Fledermausohren zu erkennen. Früher begleiteten sie ihre Halter gerne zu Arbeit. Doch durch Überzüchtung gelten sie heute als Resultat einer Qualzucht.  © imagebroker/Imago
Französische Bulldoggen, die mit frischen, rohen Scheiben von Wassermelonen gefüttert werden.
Platz 6. Auch wenn sie vom Charakter her äußert liebenswerte Hunde sind, durch die kurz gezüchtete Schnauze leiden viele Französische Bulldoggen unter Kurzatmigkeit und ringen nach Luft.  © imagebroker/Imago
Erwachsener Deutscher Schäferhund spielt mit Welpe
Platz 5. Der Deutsche Schäferhund rangiert weltweit in der Beliebtheitsskala aller Rassehunde nach wie vor auf den vorderen Plätzen. © imagebroker/Imago
Deutscher Schäferhund Rüde fängt Frisbee am Strand in der Normandie
Platz 5. Der Deutsche Schäferhund eignet sich als Sport- und Familienhund, aber auch als Dienst- und Schutzhund.  © imagebroker/Imago
Drei Chihuahua Hunde spielen am Strand.
Platz 4. Der Chihuahua gilt als die kleinste Hunderasse der Welt. Doch auch sie müssen unbedingt erzogen werden.  © Design Pics/Imago
Ein Chihuahua im Herbst mit Mantel.
Platz 4. Der Chihuahua liebt die Aufmerksamkeit seiner Familie und gilt als verschmustes und extrem treues Wesen.  © Pond5 Images/Imago
Portrait von einem Golden Retriever mit einem grünen Dummy im Maul
Platz 3. Seit mehr als sieben Jahren, belegte der Deutsche Schäferhund Platz 3 des Rankings. Jetzt ist der Golden Retriever nach oben gerutscht und ergattert den dritten Platz. Der Golden Retriever gehört zu den mittelgroßen Hunderassen und wurde ursprünglich Mitte des 19. Jahrhunderts in Großbritannien für die Jagd auf Wasservögel gezüchtet, die er apportieren sollte.  © Panthermedia/Imago
Ein Baby sitzt mit einem Golden Retriever in der Wiese.
Platz 3. Doch auch als kinderlieber Familienhund macht der Golden Retriever eine gute Figur.  © Westend61/Imago
Chocolate Labrador Retriever springt in einen See.
Platz 2. Der Labrador ist ein aktiver und arbeitsfreudiger Hund. Er gilt als gesund, wesenssicher und leistungsfähig. In England wird er vorwiegend für die Arbeit auf Flugwild eingesetzt.  © Pond5 Images/Imago
Labrador Retriever Welpe mit beschmieter Schnauze
Platz 2: Labrador Retriever lieben Menschen, besonders auch Kinder. Sie verfügen über eine sehr gute Nase und möchten geistig und körperlich beschäftigt werden. Trotzdem sind sie für jeden Spaß zu haben und freuen sich, wenn man mit ihnen Quatsch macht. © Agentur 54 Grad/Imago
Hundewelpe blue merle Mischlingswelpe
Platz 1: Nichtsdestotrotz ist der Mischling nach wie vor der beliebteste Hund der Deutschen. Wer sich dazu entschieden hat, einen Hund aufzunehmen, sollte sich im ersten Schritt im Tierschutz umsehen.  © Zoonar/Imago
Ein süßer Mischlingshund wird von einer Frau gehalten.
Platz 1. Mischlingshunde, Labradore und Golden Retriever sind wie gewohnt die beliebtesten Hunderassen der Deutschen. © Zoonar/Imago

4. Desinteresse oder scheinbare Gleichgültigkeit

Typische Merkmale:

  • Kein übermäßiges Schwanzwedeln auf das Eintreffen des Halters
  • Hund bleibt ruhig oder schaut kurz auf

Diese Reaktion ist bei selbstständigen, sich sicher fühlenden Hunde und entspannten Hunden durchaus üblich und kein Anzeichen mangelnder Zuneigung. Vielmehr zeigt sie, dass der Hund gelernt hat, mit der Abwesenheit des Halters gelassen umzugehen und sich auch alleine wohlfühlen kann. Allerdings: Sollte Sie der Hund früher freudig begrüßt haben und plötzlich desinteressiert sein, kann das auf Stress, Krankheit oder Schmerzen hindeuten. Dann sollten Sie tierärztlichen Rat einholen.

Kommentare