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Man kommt nach Hause und der Hund wartet an der Tür. Die Art und Weise, wie er Sie begrüßt, verrät viel über seine Emotionen, Bindung und Persönlichkeit.
Die Art und Weise, wie ein Hund seinen Halter bei dessen Rückkehr begrüßt, liefert wertvolle Hinweise auf seine emotionale Bindung, sein Stresslevel und seinem Umgang mit der Abwesenheit des Menschen. Wir stellen Ihnen vier häufige Begrüßungsmuster vor.
1. Übertriebene Freude – der Hund explodiert förmlich vor Glück
Diese Form der Begrüßung deutet in der Regel auf eine enge Bindung zum Halter und aufgestaute Energie hin. Häufig ist sie bei jungen oder unausgelasteten Hunden oder bei Vierbeinern, die unter Trennungsangst leiden, zu beobachten. In einigen Fällen kann auch Stress eine Rolle spielen. Begrüßen Sie Ihren Hund in einem freundlichen, aber entspannten Ton. Je ruhiger Sie sind, desto eher beruhigt sich auch der Vierbeiner – und das hilft langfristig, übertriebene Aufregung zu reduzieren.
2. Schüchternes oder unterwürfiges Verhalten – Freude mit Zurückhaltung
Typische Merkmale:
geduckte Körperhaltung
Lecken, gähnen oder Ohrenanlegen
Meideverhalten oder sich auf den Rücken legen
Dieses Verhalten ist häufig bei sensiblen oder ängstlichen Hunden zu beobachten. Es bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Hund keine Freude empfindet – vielmehr zeigt er seine Zuneigung in respektvoller, zurückhaltender Weise. Begrüßen Sie den Hund, indem Sie in die Hocke gehen und mit ruhiger Stimme sprechen, um das Vertrauen zu fördern.
3. Begrüßung mit Spielzeug
Typische Merkmale:
Der Hund kommt mit einem Spielzeug oder Kleidungsstück im Maul entgegen
Er präsentiert es stolz, legt es vor dem Halter ab oder trägt es auffordernd herum
Dazu wedelt er aufgeregt mit dem Schwanz
Diese Form der Begrüßung signalisiert soziale Motivation und Spielbedürfnis. Häufig tritt sie bei Hunden mit starkem Beutefangverhalten oder bei unterforderten Tieren auf. Bei Hunden, die längere Zeit allein waren, ist es auch ein Versuch, direkt in Kontakt zu treten. Eine positive Reaktion ist sinnvoll – allerdings kontrolliert und nicht als Belohnung für übermäßige Aufregung.
Kein übermäßiges Schwanzwedeln auf das Eintreffen des Halters
Hund bleibt ruhig oder schaut kurz auf
Diese Reaktion ist bei selbstständigen, sich sicher fühlenden Hunde und entspannten Hunden durchaus üblich und kein Anzeichen mangelnder Zuneigung. Vielmehr zeigt sie, dass der Hund gelernt hat, mit der Abwesenheit des Halters gelassen umzugehen und sich auch alleine wohlfühlen kann. Allerdings: Sollte Sie der Hund früher freudig begrüßt haben und plötzlich desinteressiert sein, kann das auf Stress, Krankheit oder Schmerzen hindeuten. Dann sollten Sie tierärztlichen Rat einholen.