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Warum macht er das?

Hundesprache: Hund springt an Menschen hoch – nicht immer ein Zeichen von Freude

Ein Shiba Inu springt an sein Frauchen hoch.
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Nicht immer bedeutet ein Anspringen Freude.

Wenn der eigene Hund einen anspringt, wird das oft als Ausdruck von Zuneigung verstanden. Doch das Verhalten drückt nicht immer Liebe aus.

Viele Hundehalter freuen sich, wenn ihr Vierbeiner sie beim Heimkommen freudig begrüßt und dabei hochspringt. Dieses Verhalten wird oft als Ausdruck von Freude interpretiert. Doch das Anspringen kann auch problematische Aspekte haben, die nicht immer sofort erkennbar sind.

Warum Hunde wirklich hochspringen

Hunde springen aus verschiedenen Gründen an Menschen hoch. Eine häufige Ursache ist der Wunsch nach Aufmerksamkeit. Hunde, die sich vernachlässigt fühlen oder Frust empfinden, weil sie nicht das bekommen haben, was sie wollen, nutzen das Anspringen, um auf sich aufmerksam zu machen. Laut Hundetrainer Martin Rütter ist das Hochspringen in den wenigsten Fällen freundlich gemeint, sondern eher eine Korrektur am Menschen, der den Hund beispielsweise nicht mitgenommen hat.

Auch möglich: Dem Hund wurde das Anspringen unabsichtlich anerzogen, indem er dafür belohnt wurde. Besonders bei kleinen Hunden oder Welpen ist das Verhalten vorprogrammiert – zieht ein Welpe am Hosenbein, mag das noch niedlich sein. Bei einem erwachsenen Hund ist das schon wesentlich unangenehmer. In einigen Fällen kann das Anspringen auch ein Zeichen von Unsicherheit sein – oftmals ist es jedoch schlichtweg Pöbelei.

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Negative Konsequenzen des Anspringens

Das Anspringen von Hunden kann unerwünschte Folgen haben. Kleine Kinder oder ältere Menschen werden möglicherweise umgestoßen, was zu Verletzungen führen kann. Zudem besteht die Gefahr von Missverständnissen mit fremden Personen, die das Verhalten als bedrohlich empfinden. Verschmutzte oder zerkratzte Kleidung ist ein weiteres Problem, das durch das Anspringen entstehen kann.

Zehn Hunderassen beschützen Sie und Ihre Familie am besten

Leonberger Welpen stehen auf einem Stein.
Der Leonberger ist ein treuer und folgsamer Begleiter, der durch seine Wachsamkeit und Furchtlosigkeit seiner Familie zu jeder Zeit beschützend zur Seite steht. Dabei wird er weder aggressiv noch ängstlich. Vielmehr reagiert er gelassen und ruhig. © Danita Delimont/Imago
Grosser Schweizer Sennenhund liegt auf der Wiese.
Der Große Schweizer Sennenhund ist ein beeindruckender und stämmiger Wachhund für Haus und Hof mit starkem Schutzverhalten. Ihrer Familie gegenüber zeigen sie sich sehr treu und anhänglich. Er gilt als kinderfreundlich und verschmust.  © Depositphotos/Imago
Zwei Hunde der Rasse Hovawart sitzen in der Wiese.
Der Hovawart ist am glücklichsten, wenn er Haus, Hof und seine Familie beschützen kann. Bei dieser Hunderasse ist der Name Programm. Er wird nicht umsonst als Hofwächter oder Hofhund bezeichnet. Dabei ist er eine extrem treue Seele – mit einem stark ausgeprägten Beschützerinstinkt. © Pond5 Images/Imago
Wolfsspitz liegt in der Wiese
Einem Wolfsspitz kann man nicht so schnell etwas vormachen. Er gilt als mutig, aufmerksam, intelligent und verlässlich. Deswegen wird er gerne auch als Wachhund eingesetzt.  © Zoonar/Imago
Riesenschnauzer rennt über eine Wiese.
Der Riesenschnauzer vereint Wachsamkeit, Sportlichkeit, Intelligenz und Belastbarkeit in einem. Seine Familie verteidigt er mit großer Leidenschaft.  © Pond5 Images/Imago
Eine Frau trägt einen Schäferhund auf den Schultern.
Der Deutsche Schäferhund ist ein beliebter Wach- und Schutzhund und meldet zuverlässig, wenn sich etwas oder jemand auf dem Grundstück befindet, was da nicht hingehört. Jedoch liebt er auch andere Aufgaben oder Hundesportarten – Hauptsache, er kann mit seinem Menschen zusammen arbeiten.  © Shotshop/Imago
Rottweiler liegt auf einer Gartenbank.
Der Rottweiler bewacht Haus und Hof mit allergrößter Zuverlässigkeit und Treue. Gegenüber seiner Familie verhält er sich herzlich und gutmütig, bei Fremden ist er meist distanzierter.  © Ardea/Imago
Airedale Terrier springt über eine Hürde.
Der Airedale Terrier ist ein selbstbewusster, jedoch auch sehr anhänglicher und verspielter Hund mit stark ausgeprägten Wachinstinkt. Sobald sich jemand dem Grundstück nähert, meldet er dies zuverlässig.  © Pond5 Images/Imago
Ein Malinois drückt sich an seinen Halter.
Der Malinois ist ein intelligenter und hochaktiver Arbeitshund. Weltweit wird die Rasse mit belgischen Wurzeln im Polizei- und Militärdienst eingesetzt. Die Hunderasse hat einen extrem starken Beschützerinstinkt.  © TT/Imago
Dobermann guckt sein Herrchen an.
Der Dobermann gilt als furchtloser Beschützer. Es sind mutige, sehr sportliche und intelligente Hunde, die unglaublich gerne arbeiten.  © Pond5 Images/Imago

Methoden, um das Anspringen abzugewöhnen

Es gibt verschiedene Methoden, um Hunden das Anspringen abzugewöhnen. Effektiv ist das Ignorieren des Hundes. Drehen Sie sich weg, sobald er versucht, hochzuspringen, und schenken Sie ihm erst Aufmerksamkeit, wenn er ruhig auf dem Boden steht. Eine andere Methode ist das Abblocken mit den Händen. Halten Sie die Hände wie ein Schutzschild auf Bauchhöhe, um den Hund sanft abzuwehren. Wichtig ist, dabei ruhig zu bleiben und nicht gewaltsam zu reagieren. Zusätzlich können Sie gezielt ruhiges Verhalten belohnen. Sobald der Vierbeiner mit allen vier Pfoten auf dem Boden ist, loben Sie ihn in ruhigem Ton und geben ihm ein Leckerli.

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