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Kuchenklassiker

Ein saftiger Zwetschgen-Datschi darf im Spätsommer auf keiner Kuchentafel fehlen

Zwetschgenkuchen sind beliebt, vor allem mit Hefeteig. Ein Klassiker ist der süddeutsche Zwetschgen-Datschi, der dank eines Geheimtricks nicht durchweicht.

Zwetschgen und Herbst gehören einfach zusammen, wie auch Zwetschgen und Hefeteig. Ganz vorne mit dabei ist der Klassiker Zwetschgen-Datschi. Der Zwetschgen-Datschi, in anderen Regionen auch als Zwetschgenkuchen bekannt, ist ein fester Bestandteil der süddeutschen Backtradition. Die bayrische Stadt Augsburg gilt als Erfinder des saftigen Kuchens mit dem beliebten Steinobst. Das Originalrezept verlangt allerdings nach Mürbeteig und kommt ohne Streusel aus. Die Verankerung mit der Stadt geht sogar so weit, dass der Volksmund sie als „Datschiburg“ bezeichnet. Augsburg macht seinem Kosenamen alle Ehre, trägt den Namen mit Stolz und verkauft im Herbst Zwetschgen-Datschi – ob mit Mürbeteig oder Hefeteig, ob mit Streuseln oder ohne – an jeder Ecke.

Wer Hefekuchen mit Streuseln bevorzugt, der wird beim Kleckskuchen oder beim Apfelkuchen mit Pudding und Streuseln sicherlich fündig.

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Gutes kann so einfach sein! Ein klassischer Zwetschgen-Datschi aus dünnem Hefeteig ist dafür das perfekte Beispiel.

Für einen saftigen Zwetschgen-Datschi mit Hefeteig braucht man diese Zutaten:

  • Hefeteig:
  • 400 g Mehl 
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 120 ml Milch, lauwarm
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • Belag:
  • Belag:
  • 1,5 kg Zwetschgen
  • 4 EL Mandeln, gemahlen
  • 1 TL Zimt
  • 3 EL Hagelzucker

14 klassische Kuchenrezepte für gemütliche Sonntage, die aus Omas Backbuch stammen könnten

Mandarinen-Buttermilch-Kuchen vom Blech.
Der Mandarinen-Buttermilch-Kuchen ist ein einfaches Rezept und verbindet saftige Mandarinen mit der Frische von Buttermilch zu einem fluffigen Kuchen.  © Sandra Keck/Einfach Tasty
Blick von der Seite auf einen gebackenen Rotweinkuchen in Gugelhupfform, von dem ein Stück herausgeschnitten wurde. Dieses Stück liegt im Vordergrund auf einem rosafarbenen Teller.
Wer Wein und Kuchen liebt, kommt beim Rotweinkuchen in voll auf seine Kosten. Ein herrlich würziges Rezept, das Eleganz auf den Kaffeetisch bringt. © Einfach Tasty
Ein Bienenstich-Rezept in Form einer Biskuitrolle mit karamellisierten Mandelblättchen als Topping.
Der klassische Bienenstich überzeugt mit Honig, Mandeln und ganz viel Sahne. Doch heute kommt er in Form einer Biskuitrolle auf den Tisch. © Einfach Tasty
Ein angeschnittener Käsekuchen.
Der nächste Klassiker ist der Käsekuchen. Mit diesem Rezept wird er besonders cremig und darf auf keinen Fall auf dem Kaffeetisch fehlen.  © Sandra Keck/Einfach Tasty
Blick von der Seite auf einen Tränenkuchen (Käsekuchen mit Baiserhaube), aus dem ein Stück herausgenommen wird.
Für den Tränenkuchen wird der Käsekuchen neu interpretiert. Dieser Kuchen hat den Hut auf – in Form von Baiser. Ein himmlisches Duo aus Eischnee und Zucker.  © Einfach Tasty
Ein Stück Johannisbeerkuchen auf einem Teller.
Beim Johannisbeerkuchen mit Baiser treffen saure Beeren auf süßen Eischnee. Ein perfekt ausbalanciertes Rezept, das für Abwechslung sorgt. © Einfach Tasty
Blick von der Seite auf einen Rhabarber-Baiser-Kuchen auf einer Tortenplatte.
Süß-sauer geht es weiter. Der Rhabarber-Baiser-Kuchen bedeutet Frühling pur in einem Rezept! Süße Baiserhaube trifft auf sauren Rhabarber. © Einfach Tasty
Ein Stück Kleckskuchen auf einem Teller.
Wer sich nicht entscheiden kann, greift zum Rezept für klassischen Kleckskuchen. Jeder Biss sorgt für Abwechslung, dank Mohn, Quark, Konfitüre und Streuseln.  © Einfach Tasty
Blick von oben auf mehrere Stücke Erdbeer-Pudding-Schnitten auf einer Tortenplatte. Rundherum liegen Erdbeeren.
Jetzt wird‘s fruchtig! Die einfachen Erdbeer-Pudding-Schnitten machen auf jeder Kaffeetafel eine gute Figur.  © Einfach Tasty
Blick von der Seite auf ein Stück Apfelkuchen mit Pudding und Streuseln auf einem Teller.
Mit dem Apfelkuchen mit Pudding und Streuseln kann nichts schiefgehen. Ein einfaches Rezept, das einfach immer gelingt. © Einfach Tasty
Ein Stück Apfel-Schmand-Torte auf einem Teller.
Noch Äpfel übrig? Wie wäre es mit der Apfel-Schmand-Torte? Die Äpfel verbinden sich im Mund wunderbar mit dem Schmand. Mhh, schön saftig! © Einfach Tasty
Blick von der Seite auf ein Stück Fantakuchen mit Schmand auf einem Teller.
Jetzt kommen Rezepte, die perfekt für den Kindergeburtstag passen. Angefangen wird mit dem Fantakuchen. Frisch, fruchtig und spritzig wie das Getränk selbst! © Einfach Tasty
Nahaufnahme eines Fürst Pückler Kuchens mit drei Schichten Schokolade, Erdbeere und Vanille und bunten Zuckerstreuseln.
Man nehme verschiedene Eissorten, Mehl und Backpulver, in den Backofen und bunte Streusel obendrauf. Fertig ist der Fürst-Pückler-Kuchen. Perfekt für Kinder. © Einfach Tasty
Ein Stück Double Chocolate Cheesecake auf einem Teller.
Den krönenden Abschluss bildet unser Double Chocolate Cheesecake. Ein Rezept für alle Schokoholics, das süße Träume wahr werden lässt. © Einfach Tasty

Die Zubereitung eines saftigen Zwetschgenkuchens mit Hefeteig ist einfach:

  1. Für den Hefeteig: Die trockenen Zutaten (Mehl, Trockenhefe, Zucker, Salz) in einer Schüssel verrühren. In der lauwarmen Milch die Butter schmelzen und alles, zusammen mit dem Ei, zu den trockenen Zutaten geben. Mit den Knethaken eines Handmixers oder mit der Küchenmaschine zu einem homogenen Teig verkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort eine Stunde ruhen lassen, bis sich der Teig sichtbar vergrößert hat.
  2. Für den Belag: In der Zwischenzeit Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Dabei darauf achten, dass die Zwetschgen nicht komplett durchgeschnitten werden, sondern an einer kleinen Stelle noch zusammenhalten.
  3. Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn auswellen und auf ein gefettetes Backblech geben, sodass das ganze Blech mit Hefeteig ausgekleidet ist.
  4. Gemahlene Mandeln* auf den Teig geben und die Zwetschgen dicht auf dem Teig verteilen. Mit Zimt und Hagelzucker gleichmäßig bestreuen. Weitere fünfzehn Minuten ruhen lassen.
  5. Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober-/Unterhitze) vorheizen und den Kuchen etwa 35 Minuten backen.
  6. Der Zwetschgen-Datschi schmeckt am besten noch lauwarm mit einem großen Klecks Schlagsahne.

*Einfach Tasty-Tipp: Gemahlene Mandeln oder andere Nüsse verhindern das Durchweichen des Hefeteiges und sorgen für einen nussigen Geschmack. Alternativ kann man auch Semmelbrösel verwenden.

Zu einem frisch gebackenen Zwetschgen-Datschi passt ein großzügiger Klecks Schlagsahne.

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Gut zu wissen: Die Bezeichnung „Datschi“ hat ihren Ursprung in den regionalen Begriffen „detschen“ oder „datschen“, was mit „hineindrücken“ (ähnlich wie „tatschen“) übersetzt werden kann. Dieser Ausdruck beschreibt die Handlung, bei der die Zwetschgen in den Teig hineingedrückt werden. Ganz logisch, oder?

Rubriklistenbild: © Westend61/IMAGO

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