Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Kuchenklassiker
Ein saftiger Zwetschgen-Datschi darf im Spätsommer auf keiner Kuchentafel fehlen
Zwetschgenkuchen sind beliebt, vor allem mit Hefeteig. Ein Klassiker ist der süddeutsche Zwetschgen-Datschi, der dank eines Geheimtricks nicht durchweicht.
Zwetschgen und Herbst gehören einfach zusammen, wie auch Zwetschgen und Hefeteig. Ganz vorne mit dabei ist der Klassiker Zwetschgen-Datschi. Der Zwetschgen-Datschi, in anderen Regionen auch als Zwetschgenkuchen bekannt, ist ein fester Bestandteil der süddeutschen Backtradition. Die bayrische Stadt Augsburg gilt als Erfinder des saftigen Kuchens mit dem beliebten Steinobst. Das Originalrezept verlangt allerdings nach Mürbeteig und kommt ohne Streusel aus. Die Verankerung mit der Stadt geht sogar so weit, dass der Volksmund sie als „Datschiburg“ bezeichnet. Augsburg macht seinem Kosenamen alle Ehre, trägt den Namen mit Stolz und verkauft im Herbst Zwetschgen-Datschi – ob mit Mürbeteig oder Hefeteig, ob mit Streuseln oder ohne – an jeder Ecke.
Die Zubereitung eines saftigen Zwetschgenkuchens mit Hefeteig ist einfach:
Für den Hefeteig: Die trockenen Zutaten (Mehl, Trockenhefe, Zucker, Salz) in einer Schüssel verrühren. In der lauwarmen Milch die Butter schmelzen und alles, zusammen mit dem Ei, zu den trockenen Zutaten geben. Mit den Knethaken eines Handmixers oder mit der Küchenmaschine zu einem homogenen Teig verkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort eine Stunde ruhen lassen, bis sich der Teig sichtbar vergrößert hat.
Für den Belag: In der Zwischenzeit Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Dabei darauf achten, dass die Zwetschgen nicht komplett durchgeschnitten werden, sondern an einer kleinen Stelle noch zusammenhalten.
Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn auswellen und auf ein gefettetes Backblech geben, sodass das ganze Blech mit Hefeteig ausgekleidet ist.
Gemahlene Mandeln* auf den Teig geben und die Zwetschgen dicht auf dem Teig verteilen. Mit Zimt und Hagelzucker gleichmäßig bestreuen. Weitere fünfzehn Minuten ruhen lassen.
Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober-/Unterhitze) vorheizen und den Kuchen etwa 35 Minuten backen.
Der Zwetschgen-Datschi schmeckt am besten noch lauwarm mit einem großen Klecks Schlagsahne.
*Einfach Tasty-Tipp: Gemahlene Mandeln oder andere Nüsse verhindern das Durchweichen des Hefeteiges und sorgen für einen nussigen Geschmack. Alternativ kann man auch Semmelbrösel verwenden.
Gut zu wissen: Die Bezeichnung „Datschi“ hat ihren Ursprung in den regionalen Begriffen „detschen“ oder „datschen“, was mit „hineindrücken“ (ähnlich wie „tatschen“) übersetzt werden kann. Dieser Ausdruck beschreibt die Handlung, bei der die Zwetschgen in den Teig hineingedrückt werden. Ganz logisch, oder?