Schluss mit braunem Pesto
Mit diesen Tricks bleibt selbstgemachtes Basilikumpesto länger grün
Mit einigen einfachen Methoden behält selbstgemachtes, grünes Basilikumpesto seine frische, appetitliche Farbe – man muss nur wissen wie.
Pesto ist eine köstliche Sauce aus Ligurien, Italien, die traditionell aus frischem Basilikum, Knoblauch, Pinienkernen, Parmesan oder Pecorino-Käse und Olivenöl hergestellt wird. Diese Zutaten werden zu einer cremigen Paste gemischt, die eine vielseitige Verwendung in der Küche ermöglicht und Gerichten eine frische und aromatische Note verleiht. Ob als Sauce für Pasta und Pizza, wie bei den Mini-Pizzen mit Pistazienpesto und Mortadella, als raffinierte Zutat in Gebäck, wie dem Bärlauchpesto-Zopf, oder als leckerer Dip sowie Brotaufstrich – Pesto bringt den mediterranen Genuss direkt auf den Tisch. Es ist nicht nur einfach zuzubereiten, sondern auch anpassbar an persönliche Vorlieben, sei es mit verschiedenen Kräutern, Nüssen oder Käsesorten oder in kreativen Variationen, wie Grünkohlpesto mit Walnüssen.
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Pesto perfektionieren: Tipps zur Vermeidung von Braunfärbung
Selbstgemachtes grünes Pesto neigt dazu, sich schnell braun zu verfärben, aufgrund der Oxidation, wenn Basilikumblätter mit Sauerstoff in Berührung kommen. Dieser Prozess wird insbesondere bei der Zubereitung großer Mengen oder bei längerer Lagerung beschleunigt. Obwohl dies den Geschmack und die Qualität nicht beeinträchtigt, wirkt es optisch weniger ansprechend. Um das zu verhindern, sollte das Pesto vor dem Gebrauch nicht erwärmt werden und es ist empfehlenswert, gekühltes Öl bei der Herstellung zu verwenden. Wenn man einen Mixer benutzt, kann man diesen intervallweise einsetzen, um Hitzebildung zu minimieren. Außerdem sollten die Basilikumblätter unter Öl zerrieben oder das Pesto im Glas vollständig mit Öl bedeckt werden, um den Luftsauerstoff fernzuhalten.
Eine weitere Methode ist das kurzzeitige Blanchieren der Blätter in kochendem Wasser für etwa fünf Sekunden, um das Enzym, das für die Oxidation verantwortlich ist, vollständig zu zerstören. Allerdings sollte beachtet werden, dass dies den Geschmack beeinträchtigen könnte, da ein Teil des Aromas im Kochwasser verbleibt. Nach der Zubereitung sollte das Pesto schnell verwendet und in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Für das Grundrezept für grünes Basilikumpesto aka. Pesto Genovese braucht man nur wenige Zutaten:
- 30 g Pinienkerne
- 60 g frisches Basilikum
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
- 50 g Parmesan, gerieben
- 50 g Pecorino, gerieben
- 100 ml natives Olivenöl
- Grobes Meersalz, nach Geschmack
- Pfeffer, nach Geschmack
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In nur wenigen Schritten zaubert man leckeres grünes Basilikumpesto:
- Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten und beiseite stellen.
- Basilikumblätter waschen und trocken schütteln. Die Blätter von den Stielen abzupfen.
- Mithilfe eines Mörsers und eines Stößel Knoblauch mit etwas Salz fein zermahlen. Basilikumblätter, Pinienkerne, Parmesan und Pecorino hinzufügen und alles zu einer cremigen Paste verarbeiten. Alternativ kann das Pesto auch in einem Blitzhacker oder mit einem Pürierstab zubereitet werden.
- Das Olivenöl nach und nach tröpfchenweise dazugeben und dabei ständig weiter rühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Das Pesto mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!
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So einfach geht das Einfrieren von Pesto
Das Einfrieren von Pesto ist eine praktische Methode, um die Haltbarkeit zu verlängern und sicherzustellen, dass man stets einen Vorrat an dieser köstlichen Sauce zur Hand hat. Dazu portioniert man das Pesto in kleine Behälter oder Eiswürfelformen und bedeckt sie mit einer dünnen Schicht Olivenöl, bevor man sie gut verschließt und im Gefrierschrank aufbewahrt. Auf diese Weise kann es bis zu drei Monate eingefroren werden, wobei es ratsam ist, es innerhalb von zwei Monaten zu verbrauchen, um die beste Qualität zu gewährleisten. Bei Bedarf lässt man das Pesto langsam im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur auftauen. Die Verwendung einer Mikrowelle zum Auftauen sollte vermieden werden.
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