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Herbstzeit ist Kürbiszeit

Für Kürbiskuchen oder Pumpkin Spice Latte: So macht man Kürbispüree einfach selbst

In amerikanischen Herbstrezepten darf eine Zutat nicht fehlen: Kürbispüree. Was es dort zu kaufen gibt, muss man hier selber machen. So geht‘s ganz leicht.

Der Herbst ist da, und mit ihm die Saison der Kürbisse. Doch, was tun, wenn das Lieblingsrezept nach Kürbispüree verlangt, es aber im hiesigen Supermarkt einfach nicht zu bekommen ist? Vor allem bei amerikanischen Rezepten, wie Pumpkin Pie oder Pumpkin Spice Latte wird oft nach „pumpkin puree“ aus der Konservendose verlangt. Doch keine Sorge, hier kommen einige Zubereitungsarten, wie man Kürbispüree in kurzer Zeit für seine leckeren Herbstkreationen selbst zubereiten kann.

Ein Kürbispüree ist die perfekte Grundlage für süße und herzhafte Rezepte mit Kürbis. (Symbolbild)

1. Kürbispüree aus dem Kochtopf

Wahrscheinlich die naheliegendste Methode, um Kürbispüree selber zu machen, ist die Wasser-Kochmethode. Für das Kürbispüree braucht man nur drei Zutaten:

Zubereitung: Den Kürbis waschen, gegebenenfalls schälen (bei Hokkaido nicht notwendig), halbieren und Kerne und Fasern entfernen. In grobe Stücke schneiden und im kochenden, leicht gesalzenen Wasser etwa 15 Minuten weich kochen. Abseihen, ausdampfen lassen und Kürbis mit einem Pürierstab fein mixen. Für Rezepte nach Wahl verwenden.

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2. Kürbispüree aus dem Backofen

Eine einfache Methode, um Kürbispüree selbst zu machen, ist das Garen der Kürbisstücke im Backofen und das anschließende Pürieren. (Symbolbild)

Dieselben Zutaten, wie bei der Kochtopfmethode, aber mit einem entscheidenden Vorteil: Das Kürbispüree verwässert nicht, wenn man den Kürbis im Backofen gart. Dadurch wird das Kürbispüree geschmacklich intensiver und somit auch das Endprodukt, was daraus gezaubert wird.

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  • Ein Kürbis nach Wahl (z. B. Hokkaido, Butternut, Muskat)

Zubereitung: Kürbis waschen, gegebenenfalls schälen (bei Hokkaido nicht notwendig), halbieren und Kerne und Fasern entfernen. In Stücke schneiden und auf mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze 20–30 Minuten backen, bis das Fruchtfleisch weich ist.

Bei Kürbissen, bei denen man die Schale nicht essen kann, kann man wie folgt vorgehen: Kürbis waschen, halbieren und Kerne und Fasern entfernen. Die Kürbishälften mit der Schnittseite nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Kürbis bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 45–60 Minuten backen, bis das Fruchtfleisch weich ist. Anschließend abkühlen lassen und fein pürieren.

Elf Rezepte, bei denen Kürbis die Hauptrolle spielt

Blick von oben: Eine Salatschale gefüllt mit einem Orzo-Salat mit Kürbis, Granatapfel und Feta.
Orzo-Pasta eignet sich perfekt für Nudelsalate! Mit dem Rezept für Orzo-Salat mit Kürbis beginnen wir die Fotostrecke mit einer ausgefallenen Vorspeise. © Einfach Tasty
Asiatische Kürbissuppe in einer Suppenschale, umringt von den verwendeten Zutaten. Seitlich fotografiert.
Die wohl beliebteste Vorspeise, die man sonst aus Kürbis zubereitet, ist wohl Kürbissuppe. Asiatisch angehaucht schmeckt das Rezept besonders gut mit Kokosmilch. © Einfach Tasty
Blick von der Seite auf eine Schale Kürbis-Curry mit Reis.
Das Rezept für das vegetarische Kürbis-Curry kommt ohne Kokosmilch aus. Die Sauce auf Tomatenbasis zeigt, dass der Kürbis auch in fruchtigen Gerichten glänzt.  © Einfach Tasty
Nahaufnahme eines gebackenen und mit Hackfleisch gefüllten Hokkaido-Kürbis.
Das perfekte Gericht für Fleischesser offenbart sich im Rezept für mit Hackfleisch gefüllten Hokkaido-Kürbis. Kurz mit Käse überbacken und genießen.  © Einfach Tasty
Blick von der Seite auf eine ausgehöhlte Hokkaido-Hälfte, die mit einem Käse-Fondue gefüllt ist.
Apropos Käse: Man kann den Hokkaido-Kürbis auch als Schale für Kürbis-Käse-Fondue verwenden. Bei diesem Rezept kommt direkt schon Silvesterstimmung auf.  © Einfach Tasty
Nahaufnahme einer leuchtend gelben Portion Kürbis Mac n Cheese oder auch Kürbis-Käse-Makkaroni.
Noch mehr Käse gibt es nur in dem Rezept für Kürbis Mac 'n Cheese. Der amerikanische Klassiker erhält durch die Zugabe von Kürbis eine besondere Cremigkeit.  © Einfach Tasty
Spaghetti mit Kürbis-Carbonara mit Speckwürfeln und Salbei.
Weiter geht es mit Pastagerichten: Das Rezept für eine leckere Kürbis-Carbonara wickelt alle um die Finger...ähm Gabeln. © Einfach Tasty
Nahaufnahme einer vegetarischen Kürbis-Lasagne, angerichtet auf einem schwarzen Teller und einer anliegenden goldenen Gabel
Und weil Klassiker sich so gut mit Kürbis verfeinern lassen, darf das Rezept für eine leckere Kürbis-Lasagne nicht fehlen.  © Einfach Tasty
Eine Schale gefüllt Gnocchi mit Kürbis und Hackfleisch. Ein Löffel ist zu sehen, der eine Portion entnimmt.
Wir bleiben bei italienischen Lieblingsgerichten. Bei dem Rezept für Gnocchi mit Kürbis und Hackfleisch ist jeder Löffel ein Genuss.  © Einfach Tasty
Blick von oben auf eine Schale, gefüllt mit einem Kartoffel-Kürbis-Eintopf.
Die Rezeptsammlung findet langsam ein Ende mit einem weiteren wohltuenden Kürbisrezept. Der Kartoffel-Kürbis-Eintopf ist deftig, würzig und sättigend. © Einfach Tasty
Blick von oben: viele Kürbis-Erdnuss-Pralinen aus Zartbitterschokolade.
Zum Schluss darf ein süßes Rezept zum Nachtisch nicht fehlen. Sie sind schneller vernascht, als man bis drei zählen kann: Kürbis-Erdnuss-Pralinen. © Einfach Tasty

So macht man Kürbispüree haltbar

Das Einfrieren in einzelne Portionen ist eine wunderbare Möglichkeit, um Kürbispüree haltbar zu machen. (Symbolbild)

Wer Kürbispüree nach einer der oben genannten Methoden selbst gemacht hat, stellt sich vielleicht nun die Frage: Was nun? Denn für die meisten Rezepte braucht man 100, 200 oder auch mal ein paar mehr Gramm des orangen Gemüsemus. Und was passiert mit dem Rest?

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  • Einfrieren: Das Einfrieren ist wahrscheinlich die einfachste und schnellste Methode, um Kürbispüree haltbar zu machen. Dabei füllt man das abgekühlte Püree portionsweise in Gefrierbeutel oder andere Gefäße und friert diese ein.
    Einfach Tasty-Tipp: Wer weiß, dass sein Lieblingsrezept, wie beispielsweise saftige Kürbis-Stuten aus Hefeteig, immer genau 300 Gramm Kürbispüree verlangt, friert diese Menge einzeln verpackt ein.
  • Einkochen: Eine weitere Möglichkeit, Kürbispüree haltbar zu machen, ist das Einkochen. Dabei füllt man das Kürbispüree in sterilisierte Einmachgläser, verschließt diese und kocht die Gläser dann für mehrere Minuten im kochenden Wasser. Das tötet Keime ab und versiegelt die Gläser. An einem kühlen, dunklen Ort, ist das eingekochte Kürbispüree mehrere Monate haltbar.
  • Dörren: Etwas aufwendiger, aber ebenso wirksam, um Kürbispüree haltbar zu machen, ist das Dörren. Hierbei wird das Püree auf dünnen Blechen ausgebreitet und bei niedriger Temperatur, entweder im Backofen oder im Dörrautomat, getrocknet. Das getrocknete Kürbispüree kann dann in einem luftdichten Behälter aufbewahrt werden und ist für eine längere Zeit haltbar.

Kürbispüree ist ein wahres Multitalent in der Herbstküche und es ist kinderleicht, es selbst und auf Vorrat zuzubereiten! Doch egal, ob man auf frischen Kürbis oder auf bereits vorbereitete Optionen zurückgreift, Kürbispüree verleiht vielen herbstlichen Gerichten einen wunderbaren Geschmack. Wie wäre es also mit einem Honig-Kürbiskuchen oder einem selbstgemachten Pumpkin Spice-Sirup? Mit den oben vorgestellten Methoden kann man ganz leicht sein eigenes Kürbispüree herstellen und sich auch hier in Deutschland die Lieblingsrezepte aus den USA schmecken lassen.

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/IMAGO

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